Podcast I +Videos I +Fotogalerie I Der Ruhrpottologe geht schlemmern bei Eric Jaeger in Dorsten

Nach dem Podcast mit Monika Waterkamp, der Ahrtalhelferin, hatte ich einen riesigen Hunger. Sie empfahl mir den Glückauf-Grill, der nicht weit entfernt war von ihrer Wohnung. So hat sich ein ganz besonderer Kontakt entwickelt, den ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte und an mir vorbeigegangen ist: Dorsten – Hervest als Stadtteil ist wunderschön und der Glückauf-Grill gehörte mal der Mutter vom Fernsehkoch Frank Rosin und wurde am 15.3.22 neu eröffnet. Eric Jaeger übernahm die Pacht von Patrick Schürhoff, der das Gebäude sanierte.

Zum Audio-Podcast mit Eric Jaeger: 

https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/2a497d97/episode/d1c7ef9b.mp3?t=1664759496

Dann ging alles schnell: Ich wurde eingeladen einen Podcast mit Patrick Schürhoff und Eric Jaeger zu machen. Sandra Kalläne, die redegewandte Mitarbeiterin im Glückauf-Grill, ist nicht nur eine gefühlte Chefin, die dort alles organisiert, sondern auch eine, die hilft. Sie war die erste Interviewpartnerin in meinem mit Natalia Lubenska hergestelltem Podcast zur Ukraine, weil sie mir erzählte, das sie eine Familie aufgenommen hatte. Dann hat sie organisiert, dass ich mit dem Käufer des Hauses vom Imbiss Patrick Schürhoff ein Interview machen kann, der mir ein wenig von Dorsten – Hervest, seiner Heimat erzählen könnte. Mit ihrem Chef, Eric Jaeger, war das dann zu einem Podcasttermin zuerst gekommen.

Hätte Eric Jaeger seinen ursprünglichen Gedanken den Imbiss nicht zu übernehmen tatsächlich durchgeführt, dann wäre ich nicht da gewesen und hätte sogar nicht selbst Pommescurrywurst bruzzeln dürfen. Allein das war ein Riesenspaß, wie das folgende Video zeigt, das ich mit Hilfe von Jack Tengo zusammengestellt habe. Auch Monika Waterkamp hat einen kleinen Film gemacht, während ich am Malochen war. Guckt oder hört mal rein! Es lohnt sich!

Video: Ich bruzzle Pommescurrywurst im Glückauf-Grill

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Podcastvideo mit Fotos und Bonusmaterial:

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Erics Welt 

Eric Jaeger ist Inhaber vom Schlemmereck und Pächter vom Glück auf-Grill in Dorsten. Schon viele Jahre ist er in der Kochwelt beschäftigt. Groß geworden im zweitältesten Imbiss von Dorsten, gegründet 1968. Dort bekam Eric mit, wie Essen ehrlich zubereitet wird, so dass es schmeckt.
 

Erics Welt nach der Schule war der Imbiss. Er schaute zu und lernte, wie Kassler und Sauerkraut zubereitet wurde bis er selbst Hand anlegte. Eric hatte in seiner Jugend eine Kochlehre gemacht. Doch mit den Tricks der Köche und Restaurants wollte er nichts zu tun haben. Er wollte so nicht kochen und seinen Kunden anbieten. Er wollte die Ursprünglichkeit der Küche bewahren und weitergeben. Das tut er bis jetzt sehr erfolgreich. Zwischendurch bevor er den Imbiss seiner Eltern übernahm allerdings tummelte er sich in der Sportbranche weit weg vom Kochgeschehen. Als jedoch sein Vater um Unterstützung bat, hat er nicht nein gesagt. Irgendwann entschied er einen Partyservice aufzubauen. Heute bestellten auch sehr prominente Personen gern bei ihm für Hochzeiten, Geburtstage und anderen Veranstaltungen

Audio-Podcast zum Abonnieren

Eric schält selbst die Kartoffeln

 

 Eric ist ein Chef, der nicht die Füße hochlegt und rumkommandiert. Er legt selbst in der Küche im Schlemmereck Hand an und denkt auch über Abläufe nach das ein oder andere effektiver vorzubereiten.

Als ich ankam schälte Eric Kartoffeln vom Bauer Finke aus Heiden für die Zubereitung zum legendären Kartoffelsalat nach Frank Rosins Mutter. Die Mitarbeiter kommen nicht nach mit der Zubereitung des Salats, denn die Nachfrage steigt und steigt. Ich habe ihn gegessen und er übertrifft tatsächlich den Kartoffelsalat meiner Mutter. Und das soll schon was heißen. Ich hoffe nur, dass sie nicht beleidigt ist, falls sie es liest…

Heute im Angebot: Hausmacher Frikadelle à la Mutter Rosin

 

Glückauf-Grill war nicht der erste Imbiss in Dorsten gewesen

Die Mutter des bekannten Fernsehkochs Frank Rosin startete 1976 mit ihrem Imbiss. Da gab es schon den Imbiss vom Vater von Eric Jaeger, gegründet 1968 und den ältesten Imbiss von 1966 in Dorsten von Peter Finke.

Alle Mitarbeiter arbeiten gerne bei Eric Jaeger. Der aus Sri Lanka stammende Lorenzo ist seit neun Jahren bei ihm und hat während des Podcasts Schnitzel zurecht geschnitten, in eine Pizzapresse gelegt und platt gemacht. Diese einfache Idee kam ihm eines Nachts zur Vereinfachung der Arbeit und Verbesserung der Zubereitung von Schnitzel.

Lorenzo bereitet die Schnitzel vor

Erfahrungen gesammelt

Ein halbes Leben lang sammelte Eric Jaeger seine Erfahrungen und baute eine eigene Philosophie in Sachen Kochen auf. In der Zwischenzeit hatte er das Geschäft von seinem Vater übernommen und ein zweites in einem Dorstener Baumarkt. Diesen verkaufte er nach 10 Jahren wieder an seine Angestellte. 2014 übernahm er das Schlemmereck. Zwischendurch noch ein Café bis daraus ein Subway gebaut werden sollte. Dann übernahm er im Ort „Grillmeister“.

Schlemmereck in Dorsten

Schwierigkeiten können gelöst werden und öffnen neue Türen

In Hervest jedoch lief die Zweigstelle nicht wie erwartet. So stieg er aus dem Vertrag nach einem Jahr aus. Deswegen hatte er lange überlegt in Hervest den Glück-auf-Grill nicht zu übernehmen. Aber seit 15.3.22 ist er nun in seiner Hand und der Erfolg ist immens. Sogar aus München fahren die Menschen einfach nur für eine Portion Pommes Currywurst mal eben nach Dorsten. Sie kommen von überall her, um bei ihm im Glück-Auf-Grill zu essen. Doch die Geschichte des Glück-Auf-Grill ist nicht ohne Hintergrund zu erzählen.

Alle lieben den Glückauf-Grill

 

Glückauf Milch bis 1976

1951 war dort die Abfüllung für Milch in Kannen und Flaschen von der Familie Pöppelfuß.1976 übernahm Marlies Rosin den kleinen Raum und baute es zu einem Imbiss um. Die Bergleute von der Zeche Fürst Leopold und die Bewohner vom Dorstener Stadtteil Hervest konnten von nun an Pommes-Schranke genießen. Frank Rosin, der bekannte Fernsehkoch und Gastronom, war damals 10 Jahre alt und konnte seine ersten Blicke in Glück-Auf-Bratenfett werfen.

Janine bei der Arbeit im Glückauf-Grill

 

Mutter Rosin geht in Rente

2011 übernahm die langjährige Mitarbeiterin Diana Einhaus den Imbiss. Marlies Rosin geht in den wohlverdienten Ruhestand. 2021 schließt Diana Einhaus den Imbiss. Patrick Schürhoff übernahm die Immobilie und baute mit dem Team von Frank Rosin die Räumlichkeit modern, aber auch mit traditionellen Bergbaumotiven um. Nur Eric Jaeger musste noch überredet werden. Patrick Schürmann hatte ihn dann umstimmen können, denn nur er konnte Marlies Rosins Kartoffelsalat nachmachen. Patrick war überzeugt, dass Eric es schaffte. So startete im März 2022 der Glückauf-Grill in Dorsten-Hervest neu.

Lecker Metaxateller

 

Das unschlagbare Glückauf-Team

Sandra und Janine schmeissen den Laden auf der gleichgenannten Glück-auf-Straße Tag für Tag, wie ich am eigenen Leib einige Wochen später erleben durfte. Dazu gibt es ein eigenes Video, dass ich dort mal hinter der Theke helfen konnte. Die beiden arbeiten in einer unglaublichen Schnelligkeit. Es  wird dort alles gebruzzelt, gebraten, frittiert, filletiert und mit viel Liebe serviert.

Janine und Sandra sind das Glückauf-Grillteam

 

Ohne Lebensmittelfahrer, kein Grill

Pascal Gebhard, der Fahrer des Lebensmittelgroßhändlers Huesken, erzählt ein wenig von seinen Touren. Er bringt seit 7 Jahren ab 6 Uhr bis Ende offen die Fleischwaren als Zulieferer zu den Imbissen und Restaurants der Umgebung Dorstens. Sein Job mache er gerne, teilte er mir mit und sagte, es gäbe noch freie Fahrerstellen bei der Firma. Wer sich also bewerben möchte: https://huesken.servicebund.de

Pascal Gebhardt ist der Lebensmittelfahrer von Huesken

 

Essgedicht

Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein tolles Erlebnis war, selbst einfach mal Hand anlegen zu dürfen im Glück-auf-Grill. Vielen Dank für diese Erfahrung und gern komme ich wieder, um nicht nur Pommes-Currywurst zu futtern, sondern die Marlies Rosin-Frikadelle mit Kartoffelsalat zu verspeisen. Ein wahres Essgedicht!

Hausmacher Frikadelle à la Mutter Rosin

 

DANKE

Danke Marlies Rosin für dein vorbildliches Können! Ohne Dich kein Fernsehkoch Frank Rosin! Ohne Dich kein jetziger Glück-Auf-Grill! 

Danke Eric Jaeger für sein TUN, denn er macht heute die Vorbereitungen für sein Team und die vielen begeisterten Kunden und Kundinnen!

Danke Patrick Schürhoff, der das Haus erhalten, restauriert und an den richtigen Könner eines Imbiss verpachtet hat!

Danke Pascal Gebhardt, denn ohne einen Lieferantenfahrer ist kein Imbiss möglich!

Danke an Sandra und Janine, die dort alles TUN, damit der Glückauf-Grill läuft! 

Natürlich auch Danke an den ganzen Rest des Teams, denn auch ohne Lorenzo und die nicht kennengelernten Personen läuft da nix rund in so einem Imbiss und erst recht nicht im Schlemmereck und dem Partyservice!

Widmung für Marlies Rosin

Marlies Rosin starb am 24.2.2021. Ruhe in Frieden – Mutter des besten Kartoffelsalats, den ich je gegessen hatte, wenn Du auch den nicht selbst den Kartoffelsalat zubereitet hast. Er übertrifft tatsächlich den meiner Mutter, der schon ein Gedicht ist mit selbstgemachter Mayonnaise.

Schnuckelig im Glückauf-Grill

Im Glückauf-Grill können übrigens 9 Personen sitzen, draußen ist Platz für 12 Personen.

Für Eric Jaeger und seinem Team wünsche ich weiterhin viel Erfolg!

Glück auf für den Glückauf-Grill auf der Glückauf-Straße wünscht der Ruhrpottologe André Brune!

P.S.:

Dies hier ist eigentlich keine Werbung, sondern als Ruhrpottologe aus Spaß an der Sache gemacht. Aber damit rechtlich alles sein Richtigkeit hat: Unbezahlte und unaufgeforderte Werbung!

Links

 

Glückauf-Grill

Glückauf-Straße 89
46284 Dorsten
Telefon: 02362 72468

https://glueckauf-grill.de

Speisekarte Glückauf Grill in Dorsten  

Kontakt@glueckauf-grill.de
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Instagram: @gluckaufgrill • Instagram-Fotos und -Videos
Facebook: Glückauf-Grill | Dorsten | Facebook

Öffnungszeiten
Montag | 11:30–20:30
Dienstag | 11:30–20:30 
Mittwoch | 11:30–20:30 
Donnerstag | 11:30–20:30 
Freitag | 11:30–21:00 
Samstag | 11:30–21:00
Sonntag | 13:00–20:00

+++
 

Schlemmereck

Söltener Landweg 59
46284 Dorsten

Imbiss: 02362 / 40 34 88
Partyservice: 0151 / 56 86 60 20
Catering und Mittagstisch | Ihr Caterer in Dorsten https://partyservice-schlemmereck.de
info@partyservice-schlemmereck.de

Speisekarte Schlemmereck in Dorsten

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Instagram: Schlemmereck (@schlemmereck) • Instagram-Fotos und -Videos
Facebook: Schlemmereck Dorsten | Facebook

Öffnungszeiten

Montag | 11:30–20:30
Dienstag | 11:30–20:30
Mittwoch | 11:30–20:30 
Donnerstag | 11:30–20:30 
Freitag | 11:30–21:00
Samstag | 11:30–21:00
Sonntag | 12:00–20:30

+++

Keine Garantieübernahme für die Öffnungszeiten, die ich aus dem Internet genommen habe.

+++

Fotogalerie

Weitere informative Videos:

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Videos als Ruhrpottologe und Fotos Copyright André Brune
Unbezahlte unaufgeforderte Werbung – alles aus Spaß an der Sache gemacht !

Videos I +Fotogalerie I Budenmarathon beim Tag der Trinkhallen 2022

Am 6.8.22 konnte endlich wieder die Party beim Ruhrgebietsevent „Tag der Trinkhallen“ losgehen. Das dritte Mal wurde leider durch die Pandemie verschoben. 50 Trinkhallen im ganzen Ruhrgebiet, plus einige Andere, haben die Nachbarschaft und Besucher von außerhalb des Ruhrgebiets auf den jeweiligen Events erfreut.

Kunst, Kultur, Poetryslam, Musik, Bratwurst, ein gelber Hopfennektar und eine gemischte Tüte mit Lakritz und Weingummi war zu sehen, zu hören und zu schmecken.

Ich beschloss so viele wie möglich aufzusuchen. Einige in meiner Nähe in Bochum, auf dem Weg in Gelsenkirchen nach Bottrop, wo auf einem Kilometer allein 5 Trinkhallen waren, die ich besuchen konnte. Mit Fotos und Interviews hab ich kleine und größere interessante Videos erstellt. Am Ende konnte ich den Tag mit einer Flasche Dunkles „Bottroper Bier“ den Tag mit Mutters Pasta Schutta abschließen.

Schaut euch die Bilder und Videos an. Es war ein toller Tag und wird bestimmt noch toller nächstes Mal in zwei Jahren!

Folge 1 

„Lindener Büdchen“ in Bochum-Linden, Hattinger Straße 747. 

 

Die Jungs waren da voll im Stress für die Vorbereitung für den Comedynachmittag mit Waltraud Ehlert, die Ruhrpottputzfrau, alias Esther Münch https://www.esther-muench.de.  Da war keine Zeit für ein Interview.

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Folge 2

„Zum Philosophen“ in Bochum-Ehrenfeld, Hunscheidtstraße 61

Da geht dat schon inne Mittagszeit ab wie Schmitz Katze. Das Philosophieren setzt am Tag der Trinkhallen einfach mal aus. Heute wird gefeiert mit Musik und Gemischte Tüte.

 

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Folge 3

„Das Schaubüdchen“ in Bochum, Ursulastraße 17

Die Kunst und Kulturbude mit einer Ausstellung von Sven Neidig.

„Eistüten“ kann noch bis Ende August bewundert werden. Eine tolle Idee für ein leeres dem Verfall drohenden Kiosk ist die Nutzung nun für Kunst und Kultur.

Mehr Infos zum Fotokünstler: https://www.svenneidig.com

Eistüten | Eine Fotoausstellung von Sven Neidig | 06. – 30. August 2022 |

Die Ausstellung kann von außen rund um die Uhr angesehen werden. |

Öffnungszeiten mit Künstlergespräch und Eis:

06. August, 11 bis 20 Uhr |

13. August, 11 bis 15 Uhr |

17. August, 18 bis 22 Uhr |

21. August, 14 bis 18 Uhr |

26. August, 18 bis 22 Uhr |

30. August, 18 bis 20 Uhr |

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Folge 4 

„Conny’s Büdchen“ in Wattenscheid – Leithe, Weststraße 110.

Dat gelbe Nass kühlt schon inne Mittagszeit die trockenen Kehlen. Die Bude ist ja schon im Blog als POTTbude. Heute einfach mal vorbei um zu schauen, wat abgeht bei Conny. Da war doch tatsächlich der Imker . Da konnte ich Wilden Brombeerhoniglikör ergattern und probieren. Lecker!

Der Honig und die Honigliköre sind zu kriegen bei Connys Büdchen und beim Imker direkt: 

Gerd Sellhoff, Wilkenkamp 4b, Bochum, Tel: 015734359132

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Folge 5 

Antje und Jörgs Büdchen in Wattenscheid, Lohackerstraße 16

Poetry Slam gab’s von Humorvoll bis Ernst.

Gern wäre ich geblieben, aber wenigstens konnte ich die Interviews machen. Hat Spaß gemacht. Viel Erfolg weiterhin wünsch ich allen Beteiligten!

Die Poetry Slammer:

Christian Bartel aus Bonn mit humorvollen Texten: https://christianbartel.jimdofree.com

Ein Video des Satirikers über einen Tweed-Fetischisten: Die Wahrheit über Alexander Gauland on Vimeo

Facebook: (6) Christian Bartel | Facebook

Instagram: @der.bartel

Luca Swieter aus Köln mit sinnigen, naturnahen und witzigen Texten: 

Ein Video über Weihnachten beim Poetry Slam Finale in Berlin:

 (311) #17Ziele Poetry Slam Finale Berlin – Luca Swieter – YouTube

Facebook: (5) Luca Swieter | Facebook

Instagram: @lucaninchen

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Folge 6 

Holgers Erzbahnbude in Gelsenkirchen anne Erzbahntrasse 

Da ging die Post ab musikalisch. Gesungen wurde Alkohol von Grönemeyer als ich kam, gesungen von Pele Caster. Da wurde auch schon so Einiges gesüppelt. Und fast alle Plätze sind vonne Radfahrer belegt. 

Musik von Pele Caster – HULK (pele-caster.de)

Song „Kapitänin“: Pele Caster – Kapitänin (Official) – YouTu

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Folge 7

„Kiosk ist Kult“ in BottropEigen, Gladbecker Straße 330.

Es ist der älteste Kiosk im Ort Bottrop mit 110 Jahren. Deswegen auch mein Beitragsbild würdig gewesen. Auch wenn es jeder verdient gehabt hätte in seinem Rahmen. Aber alle Bilder, die auch in den Videos vorkommen, kommen in die Galerie.

Özlem erzählt bisken von ihrem Kiosk. Kai Magnus Sting hatte leider absagen müssen. Aber eine Bauchtänzerin hat das Publikum heiß gemacht. Die konnte ich leider nicht mehr sehen, da ich schon auf zum nächsten fuhr.

 

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Folge 8

Eigener Büdchen in BottropEigen, Steinbrinkstraße 9

Der Kiosk liegt im sogenannten ‚Kalter Eigen‘, wegen einer tatsächlich allgemeinen geringeren Temperatur des eisenhaltigen Bodens als im ‚Warmen Eigen‘, wo der Kiosk ist Kult steht.

Günther, der Vater, der Inhaberin, die gerade nicht zur Verfügung stand, erzählt mir ein wenig.

Bis 2018 betrieb er den Kiosk am Wald im Stadtteil Fuhlenbrock, wo ich auch noch landen werde.

Musik von Held der Arbeit – Eine Band aus dem Ruhrgebiet wurde leider aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Da ich es nicht gewußt habe, habe ich natürlich im Eifer des Gefechts nicht nachgefragt. Werde aber dies hier ändern, sobald ich die Info habe, wer aufgetreten ist. Im Video ist es nicht mehr zu ändern.

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Folge 9

Kiosk Kelm in Bottrop im Stadtteil Fuhlenbrock an der Lindhorststraße 181, eine Straße, die den Stadtteil Fuhlenbrock mit dem Eigen durch den Köllnischen Wald und dem nahen Stadtpark, verbindet.

Jenna, die Besitzerin, hat den Namen von einer Hauptdarstellerin aus der Fernsehserie, Dallas bekommen. Für eine Southfolk Ranch hat das Geld allerdings nicht gereicht.

Umso schöner und näher ist die liebevolle lockere Art mit den Kunden umzugehen, die ne Flasche Bier oder ne Tüte Gemischtes holen. Wasserbomben könnt ihr aber auch bekommen 

Musik vor der „Flimmerkiste“ von Thomas Machoczek und Andreas Hilburg: Thomas Machoczek

Thomas Machoczek war u.a. Pressesprecher beim Gasometer Oberhausen, hat den Medienatlas Ruhr ausgedacht, ist Journalist u.a. von Reisereportagen und liebt elektronische Musik. Er improvisierte einen Soundtrack zu einem Film von 1957 über das Ruhrgebiet direkt vor Ort am Kiosk während der Film lief zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Begleiter Andreas Hilburg.

Mit Ionnis Zedamanis haben Thomas Machoczek und Andreas Hilburg ein Album der elektronischen Extraklasse kreiert: Passio – Quadrophonische Andacht für elektronische Instrumente.

Reinhören: ▶︎ P A S S I O | Zedamanis // Machoczek // Hilburg | Zedamanis // Machoczek (bandcamp.com)

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Folge 10

„Kiosk am Wald“ in Bottrop-Fuhlenbrock liegt in der Natur des Namensgebers und Schriftstellers Hermann-Löns-Straße 44, Ecke Hans-Böckler-Straße.

Tanju, der ‚Kaiser‘ des Waldkiosks hat den ehemaligen vorübergehenden Hundekiosk im Februar 2022 übernommen. Er wird, wie früher, wieder gut angenommen von der Nachbarschaft.

DHL Pakete nimmt er mit seinem Team auch an.  

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Folge 11

K(uh)iosk in Bottrop-Fuhlenbrock, Straße Im Fuhlenbrock 175A.

Mitten im Stadtteil mit dem besonderen Markenzeichen von Kuhflecken ist der Kiosk seit den 1960er Jahren ein Anziehungspunkt seit vielen Jahren.

Da war wat los, denn der seit 2015 agierende Chef de Kiosque Frank Vick hatte kaum Zeit für ein kleines Interview. Hannes Weyland hat die Klampfe auseinander genommen und für gute Mucke auf Sand gesorgt.

Musik von Hannes Weyland: Hannes Weyland – Singer/Songwriter-Pop aus dem Ruhrgebiet

Musikvideo: „Wahrscheinlich Unwahrscheinlich“ (2015) 

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Folge 12

„Bottroper Bier Kiosk“ der Bottroper Bier GmbH auf der Sterkrader Straße 177 in Bottrop-Fuhlenbrock. Hier war Hölle Hölle Hölle

Und der Name Trinkhalle gibt sich hier nicht nur die Ehre, sondern die Fässer.

Am Ende meines Videos hatte ich das Glück den Song von Adolf Tegtmeier „Bottroper Bier“ von den Pils Angels live mit dem Publikum zu singen. Kaum Zeit für ein Interview hatten die Jungs von der Bottroper Bier GmbH der Vaterfirma der Grubenwasser Aktiengesellschaft

Wenigstens konnte ich das vorletzte Sechserpack Dunkles ergattern. Hab mir anschließend am Abend nach dem anstrengenden Budenmarathon auch gleich die dadurch verloren gegangenen B-Vitamine zugeführt. Hat gleichzeitig gut gemundet zu Pasta Schutta bei Mutter.

Website: Bottroper Bier – …der Saft für’t Leben (bottroper-bier.com)

Musik von Pils Angels, die Pott-Punk-Legenden-Band: http://pils-angels.com

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Ich sach ma jetzt:

🍻 Gut Schluck und Prost bis zum nächsten Mal beim „Tach der Trinkhallen“ in zwei Jahren!🍬

Dann such ich mir wieder einige andere aus, die ich besuchen werde. Dann nehme ich mir auch Zeit für eine Gemischte Tüte. Das war irgendwie nicht möglich beim neudeutschen Hopping.

Hat riesig viel Spaß gemacht! Und freue mich schon auf das nächste Mal!

Danke an alle Trinkhallen und ihren Besitzer*Innen, die das mit Elan, Lust und Laune getragen haben❗🙏

Das Ruhrgebiet ist wirklich einer der besonderen Kulturlandschaften in Deutschland. Das Heimatgefühl wird trotz Verlust des Bergbaus hochgehalten.

Denn jetzt erst recht! Wenn jemand eine tolle Idee hat leere Trinkhallen innovativ neu wiederzubeleben, ob als Brauerei, Kunsthalle oder Klümbkenbude. Einfach bei mir melden. Ich mach Euch da einen Platz in meiner Blogrubrik POTTbude frei für euch.

 

Einige kommen nochmal extra in die Rubrik POTTbude.

Prost, Gut Schluck und Lasst euch die Gemischte Tüte schmecken

Euer Ruhrpottologe André Brune

Alles unbezahlte Werbung!

Fotos und Filme Copyright André Brune

+Video I +Fotos I POTTbude Conny´s Büdchen

Auf der Suche nach einer weiteren ganz besonderen POTTbude bin ich auf Conny´s Büdchen getroffen bei mir fast umme Ecke in Wattenscheid – Leithe. Gehört habe ich von Conny durch meine Ukrainehilfe. Sie hat sofort am Anfang schon einiges von Kunden gesammelt und weitergeben. So ist sie die Conny Pfromm.

Dat Supergirl von Leithe

Conny Pfromm ist die Besitzerin von Conny´s Büdchen. Ihr Vorname prangt auf einem großen Schild mit einem lächelnden Emoji, der einen Kussmund macht und ein Herz verteilt, neben der Trinkhalle. Das Emoji sagt alles über die Bude und Conny.

Wenn man in die Bude kommt hat sie einen Ständer voll von Fanartikeln vom Lokalmatador Wattenscheid 09. Schals und Mützen und natürlich Tickets für das Lohrheidestadion kann man bei ihr kaufen.

Eine POTTbude, die nicht nur Brötchen und Belegtes zum Frühstück anbietet, Kaffee und Tee to go, auch viele Sorten Zigaretten, Eis, Wein und Bier, Süßwaren und Wasser. Sogar die Bravo wechselt die Ladenthekenseite immer noch. Eine reichhaltige Trinkhalle mit netten Mitarbeiterinnen, die für die Menschen da sind, wenn sie nicht nur was kaufen, sondern auch plaudern möchten.

Conny besitzt auch eine Küche, wo sie zu Nicht-Corona-Zeiten leckere Sachen zubereitet hat. Am 6.8.22 beim Trinkhallenfest im Ruhrgebiet „Tag der Trinkhallen“ könnte es wieder „normal“ zugehen bei Conny Pfromm, denn ihre Bude ist dabei!

Mehr Informationen: Conny’s Büdchen (tagdertrinkhallen.ruhr)

Conny hat immer ein Pläuschchen für andere übrig. Conny ist unglaublich sozial eingestellt. Sofort stellte sie ihr Lager zur Verfügung für eine große Sammelaktion für die Opfer, als das Hochwasser das Ahrtal und die Eifel überschwemmt hatte. Nun wandelte sie das Lager für die Ukrainer um, wo mein Team einige Utensilien zum Abholen unterstellen durfte. Danke schön!

Conny ist ein richtiger POTTmensch, mit dem Herz auf der richtigen Seite. Sie ist sofort dabei, wenn es um soziales Engagement geht. Wichtig ist auch, dass Conny für das Kinderhospiz sammelt!

Deswegen hat sie und ihre besondere POTTbude auch einen Film und einen Blogbeitrag bekommen in der „Hall of Bude“. Conny wird weiterhin immer da sein, wenn sie gebraucht wird.

Für Fliegen Einflug verboten

Wenn du auf der Weststr. 110 in Wattenscheid – Leithe anhälst, siehst du, wie die Anwohner oft wie die Fliegen kommen und gehen. Dabei hat sie inner Bude extra ein Schild aufgehängt, weil dat Gesundheitsamt eine bestimmte Vorschrift gemacht hat, damit Fliegen nicht in die Küche fliegen können. Im Film erklärt sie die lustige Schild-Situation im Eingangsbereich zur Küche.

Umme Ecke geht’s zu Fuß zum Lohrheidestadion und Förderturm, das sichtbare Wahrzeichen von Wattenscheid Zeche „Holland“. Frisch renoviert ist es definitv einen Aufstieg wert. Oder einfach mal einen Abstecher in die Wattenscheider Innenstadt machen, nur wenige 100 Meter von Conny entfernt. Dort gibt es auch das ein oder andere zu entdecken.

In Facebook kann jeder in die öffentliche Gruppe von Conny´s Büdchen gehen. Mehr als 615 Follower folgen Connys aktuellen Infos von Wattenscheid 09, oder geteilte Inhalte über Jobangebote von befreundeten Handwerkern, über Wattenscheid oder einfach ein paar Infos vonne Bude:

(20+) Conny’s Büdchen | Facebook

Adresse

Conny´s Büdchen

Weststr. 110

44866 Bochum  – Wattenscheid

Öffnungszeiten:

Mo – Fr:  5 Uhr – 21 Uhr

Sa/So:  8 – 21 Uhr

Tel: 023278380685

(unbezahlte Werbung)


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+Video I POTTbude LaDiDa mitten im Ruhrpott

Umme Ecke unweit beim Mittelpunkt vom Ruhrgebiet auf der Gelsenkirchener Straße Ecke Heinrich-Imbusch-Straße in Herne ist eine Bude, die in meinem Blog aufgenommen werden musste. Eben deswegen, ist es wichtig gewesen die LaDiDa-Bude von innen zu filmen.

 

Wenn Ihr in Herne den Mittelpunkt vom Ruhrgebiet auf der Rolandstraße 49 besucht, dann könnt ihr euch Erfrischungen bei Ladida holen, fast umme Ecke.

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Ladida ist eine recht große Trinkhalle, die neben Klümpkes, zusätzlich elektrische Zigaretten und Shishas hat. Du kannst hier sogar eine tiefgekühlte Dönerpizza bekommen. In der Ecke liegen Mitte März noch einige Exemplare vom Weihnachtskalender von Schalke 04 rum. Die hatten ja eine schlechte Saison. Den Kalender aus der zweiten Liga wollte wohl so keiner haben.

Dann kommt es am Ende nach den Aufnahmen zufälligerweise zu einem Wortgeplänkel. Ali, der die Bude betreut, ist auch noch ein herzensguter Typ aus Welheim von Bottrop, meiner Heimatstadt. Wie klein die Welt ist.

Ich konnte sogar einen schönen Blumenstrauß ergattern für den Weltfrauentag. Meine Frau hat keine Blumen bekommen an dem besonderen Tag, denn wir waren per Bahn auf dem Rückweg von Berlin nach Bochum. Im Zug wären die eingegangen. Die haben übrigens auch länger als eine Woche gehalten zur Freude meiner Frau.

Jeder POTTbuden-Beitrag ist unbezahlte Werbung. Die Trinkhallenkultur gehört gefühlt schon immer zum Ruhrgebiet und hat seine eigene Sparte in meinem Blog.

Glück auf LaDiDa!

Standort: Heinrich-Imbusch-Straße 1, 44651 Herne, Deutschland – https://ladida-kiosk-herne.metro.biz/?lang=de#map

Google-Maps: https://goo.gl/maps/dvArZJaSHz7trk6cA

Instagram: https://www.instagram.com/ladida.herne/ – @ladida.herne

Facebook: https://www.facebook.com/pages/category/Grocery-Store/Ladida-Herne-104175581932922/

Öffnungszeiten:

Montag 06:00 – 21:00
Dienstag 06:00 – 21:00
Mittwoch 06:00 – 21:00
Donnerstag 06:00 – 21:00
Freitag 06:00 – 23:00
Samstag 07:00 – 23:00
Sonntag 08:00 – 22:00

Eine BRUCHbude in der Buden-Landschaft im Ruhrgebiet

Ich habe eine „Bruchbude“ gefunden für meine Rubrik POTTbude !

Hatte ich doch dat Wort „Bude“ letztens besprochen. Und da ich ja in meinem Blog die „POTTbude“ als Rubrik eingebaut habe, kommt natürlich auch nicht nur die Bude als Kiosk oder Trinkhalle vor, sondern auch die nicht ganz so schönen Dinge des Ruhrpotts, die mit dem Wort eine Verbindung eingehen tun. Denn da gibbet auch die „BruchBude“. So wie diese hier in Wattenscheid. Trauriger Anblick. Verschandelung der Umgebung, obwohl es ein historischet Gebäude is. Dat is ausm Jahr 1901 und war früher eine bekanntehrwürdige Kneipe vor Ort mit allem Drum und Dran. Wahrscheinlich hat der McDoof unweit von hier den Garaus gemacht. Abba da gibbet ja kein Fassbier…. Egal. Is höchstwahrscheinlich nich mehr rettbar. Leider! Ein Abriss is besser als Sanierung. Kannse ja n Altenheim hinsetzen. Da is viel Verkehr, direkter A40 Anschluss und die Eisenbahn nebenan mit Güterverkehr. Da die eh kaum noch wat hören, is dat so dat einzige, watte auf so nem Grundstück hinsetzen kanns. Oder Grünzeugs für die CO2-Sammlung. Deswegen wohl die preisliche Vorstellung statt et selbs in die Hand zu nehmen um sowat zu bauen. Wohnen will da keiner, obwohl et da ein paar Enthusiasten dazwischen gibt. Man gewöhnt sich ja an allet. (Hömma, nich datte jetz mit mir vor Gericht gehen wills, dat is jetz textlich wat satirisch angehaucht. Freie Meinungsveräußerung is ja möglich;-)

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Film über eine Bruchbude. Sie steht für ein altes sanierungsfähiges Haus, wie dieses aus dem Jahr 1901 in Wattenscheid

Nur als Information: Dat Dingen kannse kaufen! Nachbarn haben mir vom Preis erzählt inklusive Grundstück. Nicht 100000 €, nicht 200000 €, nein auch nix dazwischen. Die Rede is von knappe 400000 €. Ok. Du muss bedenken, dat Haus hat eigenen Botanischen Garten, direkt mit Holzeinlagerung für den ollen Kamin, der da bestimmt noch irgendswo steht. Natürliche Klimaanlage durch die zerdepperten Fenster is auch schon mal drin. Im Sommer hasse Wintergarten, weil Loch im Dach. Und da dort ma ein Imbiss war, musse nur die Anschlüsse benutzen, kannse selbs widda eins einrichten und gleichzeitich ne Bude mit Verkostung draus machen.

Viel Spaß dabei!

Euer Ruhrpottologe André Brune🥳

Juttas Lädchen in Bottrop mit dem Hans Dampf in allen Gassen Patrick Paulick

Der Patrick Paulick schwingt die Hufen, wie der Superheld „Flash“. Das Kostüm fehlt allerdings. Er schwirrt von rechts nach links. Wenn eine alte Dame nur die Tür aufmacht, ist er schon da, um ihr zu helfen, die paar Treppen hochzukommen. Du brauchst ihn nur zu fragen, er kennt alle Produkte in seiner trinkhallenmäßigen Bude. Er hat alle probiert, um seinen KundenInnen zu erzählen, wenn sie fragen, wie es schmeckt. Er kennt viele mit Namen. Er weiß am Ende des Einkaufs alle Preise auswendig. Und wenn von drei Kuchentabletts à 50 Stück noch zehn Teile drauf sind, schmeißt er sie nicht weg. Entweder sind die alten Brötchen Tierfutter oder sie werden für die Hälfte verkauft oder verschenkt. Das gilt auch für Mindesthaltbarkeitsprodukte, wenn das Datum erreicht ist. Jeder wird gedutzt. Vornehm geht die Welt zu Grunde, so eine Lösung braucht Patrick nicht. Ich durfte für knappe zwei Stunden über die Schultern gucken und einen Podcast drehen. Anschließend habe ich noch ein Video gedreht, warum die Bude Bude heißt. Hier könnt Ihr kurz die Ausführungen lesen, das Video schauen oder in den Podcast hören. Und hier ihn persönlichst besuchen: Scharnhölzstr. 234 · 46238 Bottrop

Wichtig zu wissen ist, dat hier is keine bezahlte Werbung, sondern ein Gespräch wie so eine Bude läuft.

Viel Spaß dabei, denn dann weisse Bescheid!

Zum Podcast:

https://ruhrpottologe-andre-brune.letscast.fm/episode/inne-bude-beim-roten-blitz-patrick-paulick

Das Wort „Bude“

Bude (bekannt mittlerweile auch als Trinkhalle/Kiosk) ist aus dem mittelhochdeutsch „buode“. Die Vermutung der Etymologen ist, dass es aus dem Verb „boww“ für „bauen“ ist (Quelle: www.wissen.de (Wahrig))

Es steht für „Hütte, Haus, kleine Wohnung, Gebäude, auch Räume in verschiedenster Art, meist kleine eher

Das Schwedische „bod“ bezeichnet bis heute eine kleine Wohnung.

Im Altnordischen ist „bud“ eine „Wohnung“ oder „Laden“ (Quelle: Wahrig)

Im Litauischen ist „buttas“ eine „Hütte“ oder „Haus“.

Im Englischen steht „booth“ für „Marktbude, Telefonzelle und Wahlkabine“.

Erstmals tauchte das Wort ungefähr im 12. Jahrhundert auf. Die Buoden waren schnell aus Holz gezimmerte Verkaufsstände auf Zeit auf Markplätzen, Festen oder Messen und Jahrmärkte. Als die Städte größer wurden. Waren hinter den permanent eingerichteten Läden Wohnungen entstanden bzw. Häuser. So bekam der Begriff „buode“ eine größere Bedeutung als der ursprüngliche Marktstand aus Holz. Bis heute heißt deswegen auch richtig, die Bude eine Wohnung oder Haus mit Verkaufsmöglichkeit. Im Ruhrpott ist das z.B. die Klingelbude. Da wo geklingelt wird, ist der Besitzer gerade am Fernsehgucken und wird gestört. Das sind die griesgrämigen Budenbesitzer, die gerade „Sturm der Liebe“ einige Minuten verpassen, weil sie gestört wurden.

Die Klümpkesbude ist dann ein anderer Ausdruck, wenn in der Bude hauptsächlich Süßigkeiten angeboten bzw. verkauft werden. Der Begriff ist von mir schon erklärt worden. Kurze Ausführung: Klümpkes, Klümpchen, auch Klümbkes, von der Schreibweise möglich, ist das Wort für Bonbon/Süßigkeiten, weil Bonbons wie kleine Klumpen aus Steinkohle aussehen.

Im Norden waren Buden kleine Häuser, meist auch aus Holz, der armen Fischer, die abgegrenzt von den Wohlhabenderen Kaufleuten mit Giebelhäuser wohnten. In Bremen ist aus der Zeit noch „Butze“ bekannt für ein kleines altes Haus.

Bi Ba Butze… noch ein Begriff vom „Butzemann“, einer Sammelbezeichnung für schreckende Dämonen und Gespenster, Kobolde und Zwergen als Kinderschreckfigur. Im Schweizerischen und Süddeutschen Raum ist es bekannt durch die hässlichen Holzfratzen zu Neujahr oder Karnevel, auch im skandinavischen oder norddeutschen Raum ist der „Butzemann“ bekannt.

Im Norden geht der Endungsname eines Ortsteils mit „Budda“, auch „Budde“ auf Bude zurück. Spekulativ wäre anzumerken, das diese möglicherweise Armenviertel bzw. Armendörfer waren.

Im 18. Jahrhundert wurden Wohnungen mit einem eigenen Eingang im Erdgeschoss „Buden“ genannt.

Ab dem 19. Jahrhundert wurden Schulgebäude, Klassenzimmer, Kaserne und die Stube als Bude genannt. In der Umgangssprache für billige kleine Wohnungen oder Geschäfte/Läden ist die Bude ebenfalls bekannt.

Mit einer „Bruchbude“ will keiner so richtig etwas anfangen. Die „Baubude“ ist für die Bauarbeiter bekannt.

In den 1920ern ist die „Kesse Bude“ als Lokal für Homosexuelle Frauen bekannt geworden im Milieu.

Ab den 1950 ist das Tor mit einem Drahtgefecht ausgestattet bekommen. Wenn die Fans zum Spiel gingen oder während des Spiels wurde lautstark bekundet „Wir haun den heut die Bude voll“.

In der Studentensprache bezeichnet man einen Zimmergenossen als „Budenknochen“ oder ein „Budenkonzert“ eine Party., Auch ein „Budenzauber“ kann eine Party sein. Diese allerdings würde eher heimlich gemacht, wenn die Eltern den ganzen Abend weg sind.

Auch das Trommelfeuer blieb im Jargon für „Budenzauber“.

Es gibt auch etliche Sprüche, die sich eingebürgert haben, wie z.B.:

„Die Bude einrennen“ – heißt mit vielen Personen gleichzeitig zu Besuch kommen

„Auf die Bude rücken“ – heißt du kommst trotzdem du ein nicht gern gesehener Gast wird oder unaufgeforderter Besuch oder etwas zu bereinigen.

„Fällt die Bude auf dem Kopf“ – heißt: Ich halte das in der Wohnung nicht mehr aus.

„Leben in die Bude bringen“ – Für Unterhaltung und Stimmung sorgen.

„Sturmfreie Bude“ – ist ein Ausdruck aus dem Mittelalter. für eine sturmfreie Burg. Sie ist dann nicht vom gengerischen Heer gestürmt worden, denn sie war sicher vor dem Angreifer. Die Mauern waren dann meist zu dick. Heute ist der Strohwitwer froh, wenn die Ehefrau mal weg ist. Endlich Füße auf den Tisch legen und abfeiern. Da ist das eher umgekehrt. Sturmfrei heißt heute: Eine Einladung machen.

Die Unterscheidung von Bude und Kiosk und Trinkhalle ist einfach:

Trinkhalle – ist ein größerer Verkaufsraum, wo hauptsächlich Getränke verkauft werden.

Kiosk – kommt aus dem osmanischen türkischen und bezeichnet wird so der Gartenpavillion. Der Kiosk ist über die Jahrhunderte ein alleinstehendes Bauwerk mit Verkaufsmöglichkeiten geworden. Heute jedoch arg vermischt, so das die Ursprünglichkeit nicht mehr gegeben ist und eine Bude mittlerweile nur noch Kiosk genannt wird. Das Wort Kösk (osmanisch) kam von Mauren besetzten Spanien über Frankreich nach Deutschland. Französisch: kiosque; italienisch: chiosco; spanisch: quisco. (Quelle: Wikipedia)

Ursprünglich ist eine Bude um 1870er Jahre erbaut worden. Sie dienten, wie in den Kurorten auch als „Trinkhalle“. Seltersbude wurde sie ebenfalls genannt. Zu dieser Zeit waren Wasser- und Abwasserzu- und abläufe noch nicht flächendeckend eingebaut worden und Krankheiten, wie Cholera und Ruhr an der Tagesordnung. Um dem Abhilfe zu schaffen und den Alkoholkonsum zu verringern, bauten Bürger genau das: Eine Trinkhalle. Wasser wurde hauptsächlich verkauft. Weil gleichzeitig der Staat die Sucht nach Alkohol damit verringern wollte.

 Nach dem 1. Weltkrieg etablierten sie sich schnell als regionale Erst- und Bestversorger. Die Bude ist eine „Begegnungsstätte“ für Klatsch und Tratsch. Nach dem 2. Weltkrieg entstehen in den Ruinen die Buden als eine wichtige regionale Versorgungsinstitution.


Trotz des Verkaufs in Tankstellen und größeren Spielräumen für die Öffnungszeiten, haben sich noch viele Buden gehalten. So kann ich in einem Podcast Patrick Paulick vorstellen, der eine Trinkhalle führt und den Verkauf über alles liebt. 
18000 Trinkhallen (Buden) sollen im Ruhrgebiet noch in Betrieb sein. Statistisch die größte Dichte an Buden. Die Statistik ist aus dem Jahr 2018, als am 25.08.2018 den „Tag der Trinkhallen“ als eine wichtige Institution in den Stadtteilen damit geehrt wurde. Mehr Informationen:
www.tagdertrinkhallen.ruhr/die-trinkhallen/alle-trinkhallen 

Jetz wissta bescheid! Glück auf ! Euer Ruhrpottologe André Brune  
Quelle: Wikipedia.de/wissen.de/Peter Honnen: Wo kommt dat her? (Greven Verlag)