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	<title>George Browne &#8211; Ruhrpottologe &#8211; André Brune</title>
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		<title>Zeitzeugin Liesel Appel und die Stolpersteine der Familie Meyer in Bottrop I +Videopodcast I +Podcast #142</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:14:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liesel Appel und die Familie Meyer – Eine Geschichte aus Bottrop gegen das Vergessen Die Bottroper Zeitzeugin Liesel Appel wuchs in einem Elternhaus auf, das stark vom Nationalsozialismus geprägt war. Ihr eigenes Leben führte sie jedoch in eine vollkommen andere Richtung. Über Jahrzehnte suchte sie nach der Wahrheit über die jüdische Familie Meyer aus Bottrop [&#8230;]]]></description>
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									<p><strong>Liesel Appel und die Familie Meyer – Eine Geschichte aus Bottrop gegen das Vergessen</strong></p><p><strong>Die Bottroper Zeitzeugin Liesel Appel wuchs in einem Elternhaus auf, das stark vom Nationalsozialismus geprägt war. Ihr eigenes Leben führte sie jedoch in eine vollkommen andere Richtung. Über Jahrzehnte suchte sie nach der Wahrheit über die jüdische Familie Meyer aus Bottrop und deren Sohn Edgar August Meyer. </strong></p><p><strong>Im Podcast erzählt sie von ihrer Kindheit, ihrem Bruch mit der Vergangenheit, ihrem Leben in London und den USA, ihr Kampf für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit und von einer Suche, die erst nach vielen Jahrzehnten zu einem Ende kam.</strong></p><p><b>Es ist eine Geschichte über Nationalsozialismus und Erinnerungskultur in Bottrop. Aber ebenso eine Geschichte über Zivilcourage, Rassismus, persönliche Verantwortung, Versöhnung – und darüber, dass Menschen selbst in dunklen Zeiten Entscheidungen treffen können, die Leben retten.</b></p><p>Für die Familie Meyer erinnern heute fünf Stolpersteine vor der <strong>Gladbecker Straße 334 in Bottrop-Eigen</strong> an ihr Schicksal.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39376" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-1024x523.jpg" alt="" width="1024" height="523" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-1024x523.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-300x153.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-768x393.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-1536x785.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_1052021-2048x1047.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Doch wer ist Liesel Appel und wer war Wilhelm Meyer, seine Eltern, Frau und Sohn, den sie selbst nur kurz kennenlernen konnte und dabei ihre Augen noch im Grundschulalter öffnete?</p><p>Liesel Appel hat ihr ganzes Leben für mehr Gerechtigkeit gekämpft und sich früh von ihrem Elternhaus abgenabelt. Das hatte einen gewissen Grund. Denn ihre Eltern Heinrich und Else Steffens waren glühende Verehrer des Nationalsozialismus. Die Ideologie war eine tragende Säule der Familie.</p><p></p><p>Die Zeitzeugin Liesel Appel hat als Kind die dunklen Zeiten des Ruhrgebiets in Bottrop unter den Nationalsozialisten erlebt. Augen- und Zeitzeugen, die darüber sprechen können und wollen, werden in diesem Jahrzehnt immer weniger. Umso wichtiger ist jeder Beitrag, den ich finden kann, um die Erinnerungskultur im Revier gerade zu dieser brisanten politischen Zeit hochzuhalten. Denn auch Deutschlands politische Landschaft driftet wieder nach Rechts und Erinnerungskultur soll einen Schlussstrich bekommen. Umso wichtiger ist es mit jedem Beitrag diese zu unterstützen und zu bewahren.</p><p><b>Erinnern und Bewahren einer dramatischen Geschichte</b></p><p>Liesel lebt heute glücklich und zufrieden in Palm Beach und besucht heute ihre Heimat wieder gern, was sie früher eher vermied. Dies ist ein Podcast, der auch die guten Seiten von Menschen zeigen kann in dunklen Zeiten. Es geht um Menschen, die Ideologie unterstützen, aber stumme Helfer wurden, und ihre Menschlichkeit bewahrt haben, als sie das Kind der Meyers retteten und versteckten. Es geht um Liesel, die jahrzehntelang auf der Suche nach der wahren Geschichte war. Am Ende ihrer Suche entstand zum Erhalt der Geschichte neben ihrer Autobiographie &#8222;Der Sohn der Nachbarn&#8220; und nun am 11.6.2025 die Verlegung der Stolpersteine zur Würdigung und Ehrung der Familie Meyer.</p><p><b>Zeitzeugin Liesel Appel im Podcast</b></p><p>Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die noch einen persönlichen Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus und zu dessen unmittelbaren Folgen haben, werden immer weniger.</p><p>Umso wichtiger ist es, ihre Erinnerungen festzuhalten und weiterzugeben. Für mich gehört das zur Erinnerungskultur im Ruhrgebiet: Nicht nur Namen und Jahreszahlen festzuhalten, sondern die Geschichten der Menschen dahinter zu erzählen.</p><p>Im Gespräch mit Liesel Appel geht es deshalb nicht ausschließlich um Nationalsozialismus, Schuld und die Geschichte ihrer Familie. Es geht auch um die Frage, wie ein Mensch mit der Erkenntnis umgeht, dass die eigenen Eltern Teil einer menschenverachtenden Ideologie waren.</p><p>Und es geht um diejenigen Menschen, die sich selbst in dieser Zeit ihre Menschlichkeit bewahrten. Menschen, die halfen, obwohl Hilfe gefährlich sein konnte.</p><p><b>Eine Geschichte über Schuld, Mut und Menschlichkeit</b></p><p>Gerade darin liegt für mich eine besondere Stärke dieser Geschichte. Sie zeigt, dass Menschen widersprüchlich sein können. Sie erzählt von Ideologie und Verblendung, aber ebenso von Hilfe, Mut und Menschlichkeit.</p><p>Menschen, die Teil eines Systems oder seines Umfelds waren, konnten in entscheidenden Augenblicken trotzdem anders handeln und anderen Menschen helfen. Liesel Appel hat sich über Jahrzehnte mit diesen Widersprüchen auseinandergesetzt. Heute lebt sie in den USA und besucht ihre alte Heimat Bottrop wieder gerne. Der Podcast erzählt deshalb nicht nur eine Geschichte über die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte. Er erzählt auch davon, wie die Suche nach Wahrheit ein ganzes Leben prägen kann – und warum Erinnern auch heute notwendig bleibt:</p>								</div>
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									<p><strong>Aufwachsen in einer nationalsozialistisch geprägten Familie</strong></p><p>Liesel Appel wurde am 14. September 1941 in Klingenberg am Main als Wunschkind geboren. Ihr Vater Heinrich Steffens war Schulleiter und wurde mit Kindern aus Bottrop dorthin evakuiert worden. Sie war ein Wunschkind ihrer Eltern und hatte einen rund 20 Jahre älteren Bruder, der während des Krieges bei der Marine auf einem U-Boot diente und später in britische Gefangenschaft geriet.</p><p>Nationalsozialistisches Gedankengut gehörte zum Weltbild ihres Elternhauses. Besonders ihr Vater war ein überzeugter Anhänger Adolf Hitlers. Ihre Mutter Else folgte ihrem Mann weitgehend. Liesel wurde in diese Welt hineingeboren, zu klein es zu verstehen. Liesel war als Wunschkind von ihrem Vater heiß und innig geliebt. Sie wurde überall herumgezeigt, dass sie für den Führer geboren wurde zum Erhalt des 1000 Jährigen Reiches. Bei der Geburt hat ihr Vater sie mit einem Hitlergruß begrüßt.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-39372 size-full" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/d8d5b2c1d79fa6d631d722589ac03be004b466e0.jpg" alt="" width="188" height="120" /></p><p>Liesel Appel mit ihren Eltern und Bruder vor dem Bildnis von Adolf Hitler. (c) Liesel Appel &#8211; zur freien Verfügung aus dem USA Holocaust Memorial Museum</p><p>Nach dem Krieg begann sie durch den Besuch von Wilhelm Meyer, dem lange verschwundenen Nachbar zu verstehen, was in ihrer Nachbarschaft geschehen war und brach mit ihrer eigenen Familiengeschichte</p><p>Ihr Vater sollte vor Gericht gestellt werden und floh vor den amerikanischen und britischen Besatzungsbehörden. Doch bevor es zu einer juristischen Aufarbeitung kommen konnte, nahm er sich vor ihren Augen das Leben. Die Erkenntnis über die politische Vergangenheit, prägte Liesels Leben in der Zukunft.</p><p><strong>Die jüdischen Nachbarn an der Gladbecker Straße</strong></p><p>Unmittelbar neben der Familie Heinrich, Else und Liesel Steffens lebte die jüdische Familie Meyer, deren Leben in der Reichspogromnacht vom 9. Auf den 10. November 1938 schlagartig veränderte. Während August kurz vorher schon verstarb, weil er sein Lebenswerk verkaufen sollte, wurde sein Frau, Sohn und Schwiegertochter aus dem Haus gejagt und misshandelt auf der Straße, wo heute die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen entlang gehen bzw. fahren.</p><p>Ein besonderes dramatisches Schicksal musste der damals 13 Monate alte Edgar August Meyer erleben. Den überlieferten Schilderungen nach, sollte er aus dem Fenster geworfen werden. Doch er überlebte durch zwei Helden, wie Liesel sie bezeichnete.<img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39419" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46-758x1024.webp" alt="" width="758" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46-758x1024.webp 758w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46-222x300.webp 222w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46-768x1037.webp 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46-1138x1536.webp 1138w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/0f0a5673ba4ed6ad12155396a1c8af46.webp 1191w" sizes="(max-width: 758px) 100vw, 758px" /></p><p>Wilhelm, Fajda und der kleine gerettete Edgar August Meyer kurz nach der Flucht in Palästina 1939 (c) Liesel Appel &#8211; zur freien Verfügung</p><p>Der benachbarte Kinobetreiber <strong>Friedrich Sommer</strong> fing den Jungen auf und <strong>Johanna Banner, geborene Beckfeld </strong>versteckte den kleinen Edgar August unter lebensgefährlichen Bedingungen. Das Retter- und Versteckspiel konnte erst Jahrzehnte durch die Recherchen herausgefunden werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39374" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900-722x1024.webp" alt="" width="722" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900-722x1024.webp 722w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900-212x300.webp 212w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900-768x1089.webp 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900-1083x1536.webp 1083w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/1cc357d2303694ce26eeaa96f9b80900.webp 1354w" sizes="(max-width: 722px) 100vw, 722px" /></p><p><strong>Schweigen nach dem Krieg</strong></p><p>Das Kriegsende bedeutete nicht automatisch, dass über das Geschehene gesprochen wurde. Die Menschen schwiegen.</p><p>Auch Johanna Banner wollte später gegenüber Liesel Appel zunächst nur ungern über die Ereignisse sprechen. Die Angst saß offenbar noch lange nach dem Ende des Nationalsozialismus tief. Menschen, die während der NS-Zeit Täter, Mitläufer, Unterstützer oder Gegner gewesen waren, lebten anschließend wieder Tür an Tür miteinander. In der Gesellschaft wurde sie als Verräterin abgestempelt. Sie hatte noch lange Angst vor den alten Schergen. Denn Geheimnisse waren gefährlich.</p><p>Bottrop ist eine kleine Großstadt. In den Stadtteilen kennt man sich eben gut. Geheimnisse sind, wie in einem großen Dorf, nicht so einfach zu behalten. Wo zur Zeit des Nationalsozialismus Misstrauen und Denunziation gefördert wurde, war nach dem Ende und Neuanfang wiederum zu einem großen Misstrauen geworden. Wer war der gute Nachbar? Wer war wirklich Freund? Wer war politisch rechts? Die Fragen waren nach 1945 mehr zu einem Akzeptieren und großes Schweigen geworden.</p><p><strong>Was wurde aus dem Geschäft der Familie Meyer?</strong></p><p>Wie es eben üblich war, wurde das Geschäft der Familie Meyer nicht nachweisbar, aber höchstwahrscheinlich „arisiert“ und in nichtjüdischen Besitz übergeben. So war über Jahrzehnte weit und breit das Kaufhaus Wittke bekannt für die Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils Eigen und darüber hinaus. Wie ein kleines Karstadt bekam man die wichtigsten Lebensmittel, Kleidung, Spielzeug, Haushaltswaren. Auch ich kannte das Haus. Meine Großeltern sind dort selbst immer einkaufen gefahren. Das Innere war mir bekannt. Doch mir war nicht bekannt, was da vorher war. Ich war zu klein, um es zu verstehen, genauso klein, wie damals Liesel. Und meine Großeltern haben es bestimmt gewußt. Sie wohnten im Eigen, aber mit einem kleinen Jungen spricht man nicht über solche Dinge. Ich wußte bis vor kurzem nichts von dieser Geschichte. Und dann war es zu spät, weil durch das Schweigen, nahmen meine Großeltern, wie viele andere die Informationen natürlich mit ins Grab. So war ich überrascht, als ich davon hörte, was genau hinter der Hausnummer 334 sich verbarg.</p><p>Wittke wurde nach und nach ausgebaut. Der alte Manufaktur- und Konfessionsladen der Meyers war nicht so groß, aber was genau im Hintergrund ablief, kann bis heute nicht nachvollzogen werden, außer dass die Kinder der Gründer von Wittke das Kaufhaus geschlossen haben.</p><p>Heute liegen genau vor diesem Gebäude die Stolpersteine für die Familie Meyer.</p><p>Für mich zeigt das, wie nah Geschichte sein kann. Manchmal läuft man jahrzehntelang an einem Ort vorbei, ohne zu wissen, was dort geschehen ist. So geben die Stolpersteine einem zumindest die Information mit: Wenn Du stehen bleibst und die Namen und Daten, sowie das eine Wort, was mit der Person geschehen ist, liest, wenigstens die Frage stellst, was mag hinter dieser Tür an dem Tag der Abholung auf einer LKW-Pritsche, in einem Gestapo-Wagen oder einer Verhaftung durch die Polizei geschehen sein.</p><p><strong>Die Begegnung, die Liesels Sicht auf ihre Familie veränderte</strong></p><p>Liesel spielte auf dem Bürgersteig und wurde von einem Mann angesprochen, der sich Wilhelm nannte. Sie war damals 9 Jahre alt. Er wollte ihre Mutter sprechen. Mit ihr wollte er dann über das Gebäude sprechen. Wilhelm hatte mit seiner Frau Fajdra Dobro und seinem Sohn Edgar August nach Palästina flüchten können. Doch Liesels Mutter verweigerte ein Gespräch.</p><p>Liesel verurteilte in diesen jungen Jahren, als sie erfuhr, was mit den Juden passiert ist, ihre Eltern und erfuhr immer mehr, was insgesamt jüdischen Menschen während der NS-Zeit widerfahren war. Die Begegnung mit Wilhelm Meyer war ein früher Wendepunkt in ihrem noch sehr jungen Leben, die ihren Weg auch in Zukunft bis heute geprägt hat. Es wurde eine Auseinandersetzung mit dem Elternhaus und die Suche nach der jüdischen Familie Meyer. Die Vergangenheit von Liesel wurde zu einem Berg von Fragen über das Verhalten und die Lebensweise der Eltern. Wie konnte die eigene Familie eine solche Ideologie unterstützen?</p><p>Wer wusste von den Verbrechen?</p><p>Wer schwieg?</p><p>Und wer half?</p><p><strong>Mit 19 Jahren weg aus Bottrop</strong></p><p>Bottrop schnürte Liesel den Hals zu. Sie wollte einfach nur weg.</p><p>1961 verließ sie Deutschland und ging mit einem kleinen Koffer nach London. Sie lernte Kindergärtnerin. Über ihren lebensfrohen Onkel, der Gynäkologe war und ihre Mutter wohl zur Geburt von Liesel „half“, kam sie bei einem seiner großen Feste in Kontakt mit einem schwarzen Londoner namens Hugh Scotland. Sie ließ alles stehen und liegen und ging mit ihm nach London und lebte auf sehr schmalen Grad.</p><p>Hugh war Eventmanager, aber mit Geld konnte er nicht umgehen. Liesel brachte erstmal Struktur in das Unternehmen. Auch hier begegnete sie überall Rassismus. Denn sie war als weiße Frau mit einem schwarzen Mann nicht gern gesehen. Als sie Kontakt mit einem Botschafter vom Kongo hatten, der die Rebellen unterstützte, half Hugh ihm und schmuggelte Geld. Dabei wurde er gefaßt.</p><p>Liesel kämpfte mit der Bild-Presse und den Behörden. Sie bekam ihren Mann wieder frei. Doch die Ehe scheiterte später.</p><p>Über ihre gemeinsame Event-Agentur lernte sie den Sänger <strong>George Browne</strong>, bekannt als <strong>Young Tiger</strong>, kennen. Mit ihm ging sie schließlich in die USA.</p><p><strong>Rassismus ist überall</strong></p><p>In den USA, in Florida, wo sie ein Restaurant übernahmen, wurden sie diskriminiert. Rassismus war an der Tagesordnung. Niemand interessierte sich von den weißten, dass auch schwarze Männer im zweiten Weltkrieg oder im Koreakrieg ihren Kopf hingehalten haben. Da sie Deutsche war, wurde sie ebenfalls mit der deutschen Vergangenheit konfrontriert.</p><p>In Palm Beach waren Liesel und George Browne nach ihrer eigenen Schilderung rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Ein jüdischer Anwalt half ihnen aus der Patsche der Pleite. Sie hatten alles verloren. Die Ehe scheiterte ebenfalls, doch Liesel machte weiter. Sie zog nach Kalifornien und arbeitete unter anderem für Estée Lauder.</p><p><strong>Ein Leben gegen die Vorstellungen ihrer Eltern</strong></p><p>Liesel Appel wollte ihr Leben bewusst anders führen als ihre Eltern: Freiheit statt ideologischer Enge. Offenheit statt Ausgrenzung.</p><p>Sie setzte sich für Menschen ein, die diskriminiert wurden, und beschäftigte sich immer intensiver mit ihrer eigenen Vergangenheit. Sie konvertierte zum jüdischen Glauben und hielt Vorträge über ihre Situation in der NS-Zeit und die Geschichte der Familie Meyer. Vor rund 25 Jahren begann sie schließlich systematisch nach dem kleinen Edgar August und seiner Familie zu suchen. Sie wollte wissen, was aus ihnen geworden ist und wandte sich an das Bottroper Stadtarchiv.</p><p>Was war aus Edgar geworden?</p><p>Wo hatte er gelebt?</p><p>Wer hatte ihn in jener Nacht tatsächlich gerettet?</p><p>Und warum hatten so viele Beteiligte anschließend jahrzehntelang darüber geschwiegen?</p><p><strong>Was geschah mit der Familie Meyer?</strong></p><p>Die Recherchen führten nach und nach zu nicht erfreulichen Antworten, denn die Mutter von Wilhelm, Fanny Meyer, wurde während des Holocaust deportiert ins Ghetto nach Riga. Dort verlor sich die Spur. Sie wurde offenbar ermordet. Nachweise sind keine gefunden worden. Sie gilt als spurlos verschwunden.</p><p>Wilhelm Meyer, seine Frau Fajga Dobra und ihr Sohn Edgar August konnten 1939 nach Palästina fliehen. Doch Fajga starb sehr früh. Wilhelm lebte auch nicht mehr. Und von Edgar August verlor sich jede Spur. Liesel suchte lange bis ein Anruf aus New York sie erreichte.</p><p>Eine Person hatte von ihrer Suche erfahren und konnte ihr mitteilen, wo sich das Grab von Edgar August Meyer befand. Es war nicht befriedigend vor dem Grab zu stehen, weil sie ihn gern so viel gefragt hätte. Aber sie war mit sich im Reinen, zumindest sein Grab gefunden zu haben und die Geschichte nach der jahrzehntelangen Suche ein Ende zu geben. Der Rahmen dieser Suche sollte nicht das Buch zum Abschluss sein, dass sie schrieb, sondern die Verlegung der Stolpersteine und ihren Besuchen in Bottrop. So ist sie mit der kleinen Stadt im Ruhrgebiet am Ende wieder mit vielen neuen Freundschaften nach Hause geflogen und würde jederzeit immer wieder gern sie besuchen kommen.</p><h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39401" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-577x1024.jpg" alt="" width="577" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-577x1024.jpg 577w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-169x300.jpg 169w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-768x1364.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-865x1536.jpg 865w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-1153x2048.jpg 1153w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_113846-scaled.jpg 1441w" sizes="(max-width: 577px) 100vw, 577px" /></h4><p><strong>Das Buch „Der Sohn des Nachbarn“ erschien</strong></p><p>Ihre Lebensgeschichte und die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit hielt Liesel Appel in ihrer Autobiografie <strong>„Der Sohn des Nachbarn“</strong> fest. 2014 erschien die erste und einzige Auflage ihres Buches.</p><p>Sie widmete das Buch ihrer Mutter. Denn obwohl sie über viele Jahre ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihr hatte, wolle sie ihr den Raum geben, den sie ihr zu Lebzeiten nicht gegeben hat. Sie wurde sich sicher, dass ihre Mutter nicht so verblendet war, sondern einfach nur in diese Zeit geboren wurde und Angst hatte drüber zu sprechen, sie als ihr Kind davor auch schützen. Doch das Kind hatte nicht das Verständnis dafür. Erst als die Mutter starb, als es zu spät war, kam ein gewisses Verständnis.</p><p>Das Buch erschien in Deutschland beim Bottroper <strong>Verlag Henselowsky Boschmann.</strong> Es ist vergriffen. Eine Neuauflage wird es wohl nicht mehr geben. Gebraucht wird es ab und zu angeboten.</p><p>Auch über den Glauben setzte sich Liesel mit ihrer Vergangenheit auseinander. Nachdem sie später einen jüdischen Mann geheiratet hatte, trat sie selbst zum Judentum über.</p><p><strong>Fünf Stolpersteine für die Familie Meyer</strong></p><p>Am <strong>11. Juni 2025</strong> wurde die Geschichte der Familie Meyer schließlich dauerhaft in das Bottroper Stadtbild eingeschrieben.</p><p>Vor der <strong>Gladbecker Straße 334 in Bottrop-Eigen</strong> wurden fünf Stolpersteine verlegt.</p><p>Sie erinnern an:</p><ul><li>August Meyer</li><li>Fanny Meyer, geborene Meyer</li><li>Wilhelm Meyer</li><li>Fajga Dobra Meyer, geborene Markowitz</li><li>Edgar August Meyer<br /><h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39377" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-1024x577.jpg" alt="" width="1024" height="577" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-1024x577.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-300x169.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-768x432.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-1536x865.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_114228-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></h4></li></ul><p>Die Patenschaften der Stolpersteine wurden von unterschiedlichen Menschen unterstützt:</p><p>Liesel Appel übernahm Edgar August Meyer.</p><p>Jürgen Krämer übernahm Fanny Meyer.</p><p>Die Freiwillige Feuerwehr Bottrop-Eigen übernahm Wilhelm Meyer.</p><p>Die Familie Schwittay übernahm die Patenschaft von Fajga Dobra Meyer, geborene Markowitz, und von August Meyer übernahm die Evangelische Kirchengemeinde Bottrop-Eigen sie.</p><p>Bei der Verlegung am 11.6.2025 waren unter anderem Oberbürgermeister Bernd Tischler sowie Familienmitglieder von Liesel dabei, die extra aus den USA nach Bottrop zur Einweihung angereist waren.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-39388" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-1024x810.jpg" alt="" width="1024" height="810" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-1024x810.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-300x237.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-768x607.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-1536x1215.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_110623-2048x1620.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Liesel Appel übernahm die Patenschaft für den Stolperstein von <strong>Edgar August Meyer</strong>.</p><p>Damit bekam der Junge, nach dessen Schicksal sie so viele Jahre gesucht hatte, in ihrer Heimatstadt einen sichtbaren Erinnerungsort.</p><p><strong>Warum dieser Podcast mehr als eine Lebensgeschichte ist</strong></p><p>Ein Jahr nach der Stolpersteinverlegung hatte ich die Gelegenheit, mit Liesel Appel ausführlich über ihr Leben zu sprechen.Dieser Podcast ist deshalb weit mehr als eine Biografie.</p><p>Er verbindet die Geschichte Bottrops mit der Geschichte einer einzelnen Familie und mit dem persönlichen Weg einer Frau, die sich zeitlebens mit ihrer Herkunft auseinandergesetzt hat.</p><p>Es geht um die Frage, wie es ist, als Kind in einer Ideologie aufzuwachsen, für die man selbst keine Verantwortung trägt – und irgendwann zu erkennen, welche Folgen diese Ideologie für andere Menschen hatte.</p><p>Es geht um Schuld und Schweigen. Aber auch um Menschen, die in einem entscheidenden Moment geholfen haben.</p><p>Gerade die Geschichte um Edgar August Meyer zeigt, dass Biografien selten nur schwarz oder weiß sind. Menschen können Teil eines Systems gewesen sein und trotzdem in einem bestimmten Moment menschlich handeln. Das entschuldigt keine Unterstützung des Nationalsozialismus. Aber es gehört zur vollständigen Geschichte dazu.</p><p><strong>Versöhnung mit Bottrop</strong></p><p>Viele Jahrzehnte wollte Liesel Appel mit Bottrop nur wenig zu tun haben. Die Stadt war für sie mit ihrer Familie und den Erinnerungen an die Vergangenheit verbunden. Heute hat sich das verändert.</p><p>Sie hat ihre Heimat neu für sich entdeckt und besucht Bottrop wieder gerne. Zwischen dem Kind, das nach dem Krieg die Wahrheit über seine Familie erfahren musste, und der Frau, die Jahrzehnte später nach Bottrop zurückkehrt, liegt ein außergewöhnliches Leben.</p><p>Mit der Verlegung der Stolpersteine und dem Auffinden weiterer Informationen über Edgar August Meyer konnte sie einen Teil ihrer jahrzehntelangen Suche abschließen und ihren Frieden damit schließen</p><p><strong>Ein neuer Kampf für Gerechtigkeit</strong></p><p>Wer nun glaubt, Liesel Appel würde sich einfach zurückziehen, wird eines besseren belehrt. Sie kämpfte ihr Leben lang für Gerechtigkeit für Menschen und Minderheiten. Diese fordert sie nun auf Demonstrationen für Tiere.</p><p>Sie lebt vegan und engagiert sich gegen Tierversuche und das Töten von Tieren. Dabei bezieht sie sich unter anderem auf Gedanken des Literaturnobelpreisträgers <strong>Isaac Bashevis Singer</strong> und auf Charles Pattersons Buch <strong>„Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“</strong>.</p><p>Damit zieht sich ein Gedanke durch ihr gesamtes Leben:</p><p>Der Widerstand gegen Ausgrenzung, Gewalt und Ungerechtigkeit.</p><p><strong>Erinnerungskultur im Ruhrgebiet</strong></p><p>Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mit persönlichen Erinnerungen an den Nationalsozialismus und die unmittelbare Nachkriegszeit werden immer weniger.</p><p>Deshalb ist es wichtig, ihre Erzählungen festzuhalten.</p><p>Nicht, weil Erinnerungen historische Forschung ersetzen können. Persönliche Erinnerungen können sich unterscheiden, einzelne Details bleiben ungeklärt und manche Geschichten lassen sich Jahrzehnte später nur noch teilweise rekonstruieren. Auch Erinnerungen können falsch widergegeben werden. Doch sie zeigen, was historische Ereignisse mit Menschen gemacht haben. Genau deshalb sind auch die Stolpersteine so bedeutend:</p><p>Hinter jedem Namen steht ein Mensch.</p><p>Hinter jedem Geburtsjahr ein Leben.</p><p>Und hinter jedem Stein eine Geschichte, die nicht vergessen werden sollte.</p><p>Die Geschichte von Liesel Appel und der Familie Meyer gehört für mich dazu.</p><p>Sie erzählt von einem dunklen Kapitel mitten im Ruhrgebiet von Bottrop und Deutschland. Es zeigt, dass eben der Spruch, dass das Ruhrgebiet zusammen hält, nicht so ist und heute wieder so einen Sprung bekommt, wie es in den letzten Kommunalwahlen zu sehen war.</p><p>Liesels Geschichte jedoch erzählt davon, dass Menschen selbst unter unmenschlichen Bedingungen Menschlichkeit zeigen konnten – und dass die Suche nach Wahrheit auch nach Jahrzehnten noch etwas verändern kann.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-39375 size-full" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/fa2e45717c0c469e8ca9fc15717a2361.webp" alt="" width="780" height="953" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/fa2e45717c0c469e8ca9fc15717a2361.webp 780w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/fa2e45717c0c469e8ca9fc15717a2361-246x300.webp 246w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/fa2e45717c0c469e8ca9fc15717a2361-768x938.webp 768w" sizes="(max-width: 780px) 100vw, 780px" /></p><p>Im nächsten kleineren Podcast gehe ich noch einmal auf die Familie Meyer ein. Es enthält die Reden von Liesel Appel und dem damaligen Oberbürgermeister Bernd Tischler. Im Videopodcast bin ich vor Ort und reinige die Steine nach einem Jahr zur Würdigung und Ehrung der Familie Meyer.</p><p><strong>Der Podcast mit Liesel Appel ist deshalb nicht nur ein Blick zurück. Er ist eine Einladung, genauer hinzusehen, sich selbst und anderen Fragen zu stellen und dabei Erinnerung und Menschlichkeit ohne Hass lebendig zu halten. Damit es sich nicht wiederholt!</strong></p><h4><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-39382" style="font-family: Roboto; font-size: 16px;" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-619x1024.jpg" alt="" width="619" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-619x1024.jpg 619w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-181x300.jpg 181w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-768x1270.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-929x1536.jpg 929w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-1239x2048.jpg 1239w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/08/20250611_104508-scaled.jpg 1549w" sizes="(max-width: 619px) 100vw, 619px" /></h4><p>Liesel Appel mit André Brune beim Einsetzen der Stolpersteine (c) André Brune</p><h4> </h4><h4>Links und Recherchehinweise</h4><p><strong>Charles Patterson: „Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“</strong> – deutsche Ausgabe von „Eternal Treblinka“. Relevante Recherche-Links: Internet Archive mit deutscher Ausgabe:</p><p><a href="https://archive.org/details/fur-die-tiere-ist-jeden-tag-treblinka-eternal-treblinka-uber-die-ursprunge-des-i">https://archive.org/details/fur-die-tiere-ist-jeden-tag-treblinka-eternal-treblinka-uber-die-ursprunge-des-i</a></p><p>Deutsche Nationalbibliothek:</p><p><a href="https://d-nb.info/97210139x/04">https://d-nb.info/97210139x/04</a></p><p>Die Buch Suche mit Angeboten zur deutschen Ausgabe:</p><p><a href="https://diebuchsuche.de/buch-9783861506492.html">https://diebuchsuche.de/buch-9783861506492.html</a></p><p>Henselowsky Boschmann Verlag, Buch „Der Sohn des Nachbarn“</p><p><strong>Familie Meyer / Stolpersteine Bottrop:</strong></p><p>Stadt Bottrop, Familienseite mit Biografien und Patenschaften: <a href="https://www.bottrop.de/microsites/Kulturzentrum_August_Everding/kulturzentrum/stadt--und-zeitgeschichte/stolpersteine/meyer-famliie.php">https://www.bottrop.de/microsites/Kulturzentrum_August_Everding/kulturzentrum/stadt&#8211;und-zeitgeschichte/stolpersteine/meyer-famliie.php</a></p><p>Stadt-Bottrop-Broschüre „Stolpersteine 2025“:</p><p><a href="https://www.bottrop.de/downloads/kultur-bildung/stadtgeschichte/Stolpersteine-2025.pdf">https://www.bottrop.de/downloads/kultur-bildung/stadtgeschichte/Stolpersteine-2025.pdf</a></p><p>Presse-Service der Stadt Bottrop zur Verlegung:</p><p><a href="https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1188750">https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1188750</a></p><p>Bottroper Zeitung:</p><p><a href="https://bottroper-zeitung.de/neue-stolpersteine-werden-in-bottrop-eigen-verlegt/">https://bottroper-zeitung.de/neue-stolpersteine-werden-in-bottrop-eigen-verlegt/</a></p><p>Wir lieben Bottrop</p><p><a href="https://www.wir-lieben-bottrop.de/2025/06/04/nach-privater-recherche-neue-stolpersteine-werden-im-eigen-verlegt/">https://www.wir-lieben-bottrop.de/2025/06/04/nach-privater-recherche-neue-stolpersteine-werden-im-eigen-verlegt/</a></p><p>WAZ</p><p><a href="https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/article10388704/ein-kampf-um-gerechtigkeit.html">https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/article10388704/ein-kampf-um-gerechtigkeit.html</a></p><p><a href="https://www.waz.de/staedte/bottrop/article10375434/buch-erschien-2014-auf-deutsch.html">https://www.waz.de/staedte/bottrop/article10375434/buch-erschien-2014-auf-deutsch.html</a></p><p><a href="https://www.waz.de/staedte/bottrop/article10016376/wunderbare-rettung-vor-den-nazis.html">https://www.waz.de/staedte/bottrop/article10016376/wunderbare-rettung-vor-den-nazis.html</a></p><p>Youtube-Video auf Englisch:</p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=YH5i58kkcTk">The Incredible Life of Liesel Appel: from Nazi Germany to Civil Rights to Animal Rights &#8211; YouTube</a></p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SNLV6127aOI">&#8222;Hitler&#8217;s Baby&#8220; is an Animal Rights Activist?!</a></p><p>Das Ehri-Projekt &#8211; USA Holocaust Memorial Museum</p><p>EHRI &#8211; Steffens and Meyer families photographs</p><p><a href="https://portal.ehri-project.eu/units/us-005578-irn37092">https://portal.ehri-project.eu/units/us-005578-irn37092</a></p><p>Gebraucht die Autobiographie kaufen:</p><p><a href="https://www.amazon.de/Sohn-Nachbarn-Liesel-Appel/dp/394209441X">Der Sohn des Nachbarn: Autobiografie : Appel, Liesel, Bolik, Rainer, Appel, Liesel: Amazon.de: Bücher</a></p><p>Auf Englisch:</p><p><a href="https://www.amazon.de/Neighbors-NEIGHBORS-Sep-01-2005-SEP-01-2005-Paperback/dp/B00D5FGJBG">[The Neighbor&#8217;s Son [ THE NEIGHBOR&#8217;S SON BY Appel, Liesel ( Author ) Sep-01-2005[ THE NEIGHBOR&#8217;S SON [ THE NEIGHBOR&#8217;S SON BY APPEL, LIESEL ( AUTHOR ) SEP-01-2005 ] By Appel, Liesel ( Author )Sep-01-2005 Paperback : Amazon.de: Bücher</a></p><p>Weitere Infos auf Englisch:</p><p><a href="https://eu.palmbeachdailynews.com/story/news/2011/11/11/kristallnacht-talk-at-temple-emanu/6642399007/">Kristallnacht talk at Temple Emanu-El to reveal woman’s journey</a></p><p>Ruhrpottologe-Bericht zur Stolpersteinverlegung am 11. Juni 2025: <a href="https://www.ruhrpottologe.de/ergreifende-stolpersteinverlegung-in-bottrop-in-besonderer-situation-i-11-6-2025/">https://www.ruhrpottologe.de/ergreifende-stolpersteinverlegung-in-bottrop-in-besonderer-situation-i-11-6-2025/</a></p><p><strong>Ihr Kampf für ihren ersten Ehemann Hugh Scotland aus dem kongolesischen Gefängnis zu bekommen:</strong></p><ol start="12"><li><a href="https://www.alamy.de/12-dezember-1964-macht-frau-ein-letztes-gebot-fur-die-freiheit-des-mannes-he-wurde-verhaftet-von-pres-tshombes-bodyguard-im-kongo-frau-liesel-schottland-verlasst-london-heute-morgen-fliegen-bonh-im-rahmen-eines-angebots-kongo-prasident-moise-tshombe-sehen-die-fur-gesprache-mit-deutschen-diplomaten-in-der-stadt-ist-mrs-schottland-ist-den-prasidenten-zu-intervenieren-um-die-freisetzung-von-ihrem-ehemann-geschaftsmann-hugh-scotland-zu-erhalten-der-durch-personliche-leibwachter-des-prasidenten-verhaftet-als-er-dabei-war-nach-dem-massaker-aus-stanleyville-fliegen-bitten-mrs-schottland-hatte-nach-dem-massaker-von-stanleyville-frau-image69413269.html"> Dezember 1964 &#8211; macht Frau ein letztes Gebot für die Freiheit des Mannes&#8230; He wurde verhaftet von Pres Tshombes Bodyguard im Kongo: Frau Liesel Schottland verlässt London heute Morgen fliegen, Bonh &#8211; im Rahmen eines Angebots, Kongo Präsident Moise Tshombe sehen, die für Gespräche mit deutschen Diplomaten in der Stadt ist&#8230; Mrs-Schottland ist den Präsidenten zu intervenieren, um die Freisetzung von ihrem Ehemann Geschäftsmann Hugh Scotland &#8211; zu erhalten, der durch persönliche Leibwächter des Präsidenten verhaftet, als er dabei war, nach dem Massaker aus Stanleyville fliegen bitten. Mrs-Schottland hatte nach dem Massaker von Stanleyville. Frau Stockfotografie &#8211; Alamy</a></li></ol><p><strong>George Browne, auch Young Tiger genannt (2. </strong><strong>Ehemann):</strong></p><p><a href="https://www.deezer.com/en/album/111521402">Calypso Be &#8211; Young Tiger &#8211; Deezer</a></p><p><a href="https://link.deezer.com/s/348o0u27bBhasSrKz7bwz">https://link.deezer.com/s/348o0u27bBhasSrKz7bwz</a></p><p><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/5NsXTxHv6VvIjzAnczPfmJ">George Browne (Young Tiger) | Spotify</a></p>								</div>
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