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	<title>Natur &#8211; Ruhrpottologe &#8211; André Brune</title>
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	<description>Ruhrgebiet - Menschen, Dialekt, Geschichte &#38; Reiseziel</description>
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		<title>Egon Breitrüssler &#8211; Ein Waldökologe steht auf altes Holz I +Hördatei auf Ruhrdeutsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten & Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[Entdeckt mit mir einen eher unbekannten faszinierenden Käfer des Totholzes und lest im Blog ein Porträt über Tarnung, Pilze, morsches Holz und die verborgene Vielfalt im Wald, der auch im Ruhrgebiet zu finden ist : Wat habbich mich erschrocken! Da kommt knapp an meinem Ohr vorbei geflogen, fast in die volle Teetasse rein, so ein [&#8230;]]]></description>
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									<p><strong>Entdeckt mit mir einen eher unbekannten faszinierenden Käfer des Totholzes und lest im Blog ein Porträt über Tarnung, Pilze, morsches Holz und die verborgene Vielfalt im Wald</strong>, <strong>der auch im Ruhrgebiet zu finden ist :</strong></p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-38340-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/Egon-Breitruessler.mp3?_=1" /><a href="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/Egon-Breitruessler.mp3">https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/Egon-Breitruessler.mp3</a></audio>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wat habbich mich erschrocken! Da kommt knapp an meinem Ohr vorbei geflogen, fast in die volle Teetasse rein, so ein komisches Stück Holz durch den Wind angeflogen. Oder war das ein Kotbröckchen von unseren Eichhörnchen, was da auf den Balkontisch fiel? So dachte ich erst, doch dann bewegte es sich und ich entdeckte eine Käferart mitten im Ruhrgebiet auf unserem Balkon, die ich hier noch nie gesehen hatte.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sofort machte ich ein Foto. War nicht einfach, weil der zwar etwas träge, aber schnell um die Tischkante lief auf die Schattenseite, um nicht gesehen zu werden. Aber ich hab es noch rechtzeitig geschafft und dann Google Lens genutzt, weil ich keine Ahnung hatte.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dort wurde mir mitgeteilt, das es ein Breitfüssler sei. Hab mir seine Füße angesehen. So weit auseinander waren die nicht. Doch dann las ich noch einmal genauer, weil ich statt r ein f gelesen hatte: Breitrüssler heißt er richtig.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Einen breiten Rüssel, wie beim Elefanten hatte er auch nicht gehabt. Aber dann forschte ich nach und nun hat er im Blog eine Plattform für die Natur im Ruhrgebiet.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Studierten haben ihm schon lange einen schicken Namen verpasst. Ich hätte ihn Holzrindenkäfer oder so genannt. Seine lateinische Bezeichnung ist : <em><strong>Platyrhinus resinosus</strong></em>. Klingt wie: Platter Rhinozerosaurier.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aber so groß war er auch nicht. Wie aus einem morschem Holz geschnitzt sieht er aus. Und das ist das Faszinierende gewesen. Es sind eben nicht immer die bunten, schillernden Insekten, die uns im Gedächtnis bleiben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Jetzt beschreibe ich euch diesen Käfer, der so ganz anders ist und eben deswegen auch nicht so einfach zu entdecken ist:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Der stille unscheinbare Spezialist</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Er ist sehr unauffällig, obwohl er so kantig und knorrig ist. Es scheint, dass der Wald ihn geformt hat. Er gehört zu den größten mitteleuropäischen Breitrüsslern mit 8 bis 15 Zentimeter Körperlänge, denn natürlich gibt es noch viele andere Sorten.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Da fragt ihr wohl euch, wofür dieser kotartige knorrige Holzkäfer ist? Er ist ein stiller Spezialist. Der Körper ist walzenförmig und abgeflacht. Er erscheint rau und wie eine Skulptur. Am Kopf und den Fühlern ist er dicht gelblich bis weißlich behaart. Ansonsten eher unregelmäßig über den Körper verteilt beharrt und besitzt Camouflagetöne in dunklen Erdbraunen- und Graufarben. Er erinnert an ein Stück verwitterte Rinde, einem kleinen Brocken Totholz, nicht an ein Insekt. Perfekte Tarnung für einen Käfer aus der Welt von Pilzen, morschem Holz und die Schattenseite vom Baum.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-38347" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260417_130633-1024x577.jpg" alt="" width="1024" height="577" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260417_130633-1024x577.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260417_130633-300x169.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260417_130633-768x433.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260417_130633.jpg 1512w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><b>Breiter Rüssel</b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Tatsächlich ist der „Rüssel“ breit, kurz und abgeflacht. Er hat kurze Fühler, die sich von anderen Käfersorten unterscheidet. Deswegen ist er nur mit dieser Gattung platyrhinus in Europa vertreten.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Er liebt Laubwälder, besonders Buche, so eine, die direkt neben uns am Haus steht, alte Stümpfe, gelagertes Holz und von Pilzen durchsetztes Totholz. An verpilzten Buchenstöcken wird er im Sommer eher gefunden. Die Larven finden sich auf faulendem Holz oder Pilzgeflechten, wovon sie sich auch ernähren. Der Käfer ist also eine wichtige Instanz im natürlichen Zerfallprozess.</p>
<p><b>Garten nicht aufräumen</b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wer seinen eigenen Garten immer aufräumt und alles Totholz wegräumt, nimmt diesen Käfer seinen Lebensraum und wird ihn nie entdecken können. Also lasst mal wat liegen, hömma!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wo Holz altert, ist der Käfer da und ist dann kein Zufallsgast. Er gehört zu den oft übersehenden ökologischen Lebensgemeinschaften der Käfer und Insekten. Er ist ein träger Zeitgenosse, der sich bei Gefahr eher tot stellt. Deswegen sieht er eher wie ein Eichhörnchenkotstück aus. Aber dann ist er flink genug und versteckt sich, wie ich es erlebt habe.</p>
<p><b>Camouflagekäfer</b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Er setzt auf reglose Tarnung und Täuschung, um im richtigen Moment zu verschwinden, bevor er entdeckt wird von Vögeln, die ihn verschnabulieren würden. Solltet ihr ihn Nordafrika oder, wenn mal irgendwann dort wieder Frieden sein sollte, im Urlaub im Nahen Osten sein, dann findet ihr den Käferspezialisten auch dort.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Botschaft, die ich jetzt durch ihn vernahm, war nach der Recherche klar: Natur besteht eben nicht nur aus schönen Blüten, die ich letztens im Garten entdeckte, Vogelgezwitscher und grüne Baumkronen, sondern eben auch von dem Gegenteil, der dunklen Seite der Natur, die aber genauso wichtig ist.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Breitrüssler atmet nicht so laut, wie Darth Vader, dafür ist er ein funktionstüchtiger Waldökologe, der nicht bezahlt werden muss. Er braucht auch kein Laserschwert, um sich durch das Totholz oder die Pilze am Baum zu futtern. Und er findet sich eben auch im Ruhrgebiet. Hier gibt es mehr als man vermuten würde unaufgeräumte natürliche Natur, also nicht nur in meinem Garten. Das Ruhrgebiet ist grün und hat eben auch Naturverwerter an ihrer Seite. Schaut mal genauer hin! Dazu gehört nun auch mein spezieller Käferfreund : Der träge Waldökologe <i>Egon Breitrüssler</i></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Kurzfassung</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Name:</em> Breitrüssler</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Wissenschaftlicher Name:</em> Platyrhinus resinosus</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Familie:</em> Breitrüssler (Anthribidae)</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Größe:</em> ca. 8–15 mm</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Lebensraum:</em> vor allem Laubwälder, besonders an pilzbesiedeltem Totholz und Buchenstümpfen</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Besonderheit:</em> knorrige Tarnoptik, enge Bindung an Pilze und morsches Holz, stellt sich bei Gefahr tot</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Weiterführende Links </strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><a href="https://naturspektrum.de/db/m_spezies.php?art=platyrrhinus_resinosus" data-type="link" data-id="https://naturspektrum.de/db/m_spezies.php?art=platyrrhinus_resinosus">https://naturspektrum.de/db/m_spezies.php?art=platyrrhinus_resinosus</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><a href="https://www.insektenbox.de/kaefer/platre.htm" data-type="link" data-id="https://www.insektenbox.de/kaefer/platre.htm">https://www.insektenbox.de/kaefer/platre.htm</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Platyrhinus_resinosus?wprov=sfla1" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Platyrhinus_resinosus?wprov=sfla1">https://de.wikipedia.org/wiki/Platyrhinus_resinosus?wprov=sfla1</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><a href="https://www.digital-nature.de/tierwelt/insekten/ruessler/platyrhinus/detail/detail.html" data-type="link" data-id="https://www.digital-nature.de/tierwelt/insekten/ruessler/platyrhinus/detail/detail.html">https://www.digital-nature.de/tierwelt/insekten/ruessler/platyrhinus/detail/detail.html</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><a href="http://www.eu-insekten.de/steckbrief.php?tier=Platyrhinus_resinosus" data-type="link" data-id="http://www.eu-insekten.de/steckbrief.php?tier=Platyrhinus_resinosus">http://www.eu-insekten.de/steckbrief.php?tier=Platyrhinus_resinosus</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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		<title>Entdecke im Ruhrgebiet Natur am Wegesrand : Der Erdefeu Gundermann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[In meinem Garten entdeckte ich eine heimische Wildpflanze mit großer ökologischer Bedeutung, die eine lange Geschichte als Heil- und Würzkraut hat. Sie ist im Ruhrgebiet auch am Wegesrand oder im Wald zu entdecken. Erfahre mehr:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In meinem Garten entdeckte ich eine heimische Wildpflanze mit großer ökologischer Bedeutung, die eine lange Geschichte als Heil- und Würzkraut hat. Sie ist im Ruhrgebiet auch am Wegesrand oder im Wald zu entdecken. Erfahre mehr:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da schlage ich mich Übertage mit einer kleinen Machete namens Rosenschere durch die Brombeersträucher in meinem Garten und treffe auf ein paar kleine hübsche violette Blüten. Schnell die neuen Möglichkeiten genutzt über Google Lens und so fand ich folgendes raus: Es war der Gundermann mit langer Geschichte von Heilkünste. Und mir fiel ein, dass es noch jemand gab, der Gundermann heißt und Braunkohletagebergmann und ein bekannter Sänger in der DDR war. Doch erstmal zur Pflanze:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Namensherkunft: Woher kommt der Name Gundermann?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin steckt das alte Wort „gund“, das mit Eiter, Geschwür oder Wundflüssigkeiten in Verbindung gebracht wird. Der ursprüngliche Name ist Gundelrebe. Seine bodennahe, kriechende Wuchsform erklärt auch den Beinamen Erdefeu. <br>Auch der botanische Name erzählt etwas über die Pflanze: Glechoma hederacea. Das Artepitheton hederacea bedeutet sinngemäß „efeuartig“ und passt damit sehr gut zu ihrem Wuchsbild.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="2252" height="2250" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106.jpg" alt="" class="wp-image-38256" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106.jpg 2252w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-300x300.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-1024x1024.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-150x150.jpg 150w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-768x767.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-1536x1536.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-2048x2046.jpg 2048w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180106-500x500.jpg 500w" sizes="(max-width: 2252px) 100vw, 2252px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Gundermann (Erdefeu)</strong></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo wächst Gundermann?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss nicht weit laufen, um etwas Besonderes zu finden. Gundermann gehört dazu. Er bevorzugt <strong>nährstoffreiche, feuchte Böden</strong>. Er wächst an <strong>sonnigen bis schattigen Standorten</strong> und ist dabei erstaunlich anpassungsfähig. Ein schweifender Blick nach unten bei <strong>Waldränder, Wiesen, Wegränder, Böschungen und Gärten, wie mein wilder Garten</strong>, auf Moos zwischen dem alten Laub vom letzten Herbst. Dort wächst er, meist unscheinbar und bodennah: der <strong>Gundermann</strong> oder auch <strong>Erdefeu</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade weil diese Pflanze so unscheinbar ist, wird sie leicht übersehen. Sie war zwischen meinen dichten Brombeersträuchern auf Moos gebettet und wäre fast draufgetreten. Im Wald muss man genauer hinschauen, um die kleine Schönheit mit ihren <strong>violetten bis rosa-lila Blüten</strong> zu entdecken. Zwischen April und Juni wächst sie auch hier natürlich im Ruhrgebiet. Denn hier ist nix mehr mit Bergbau und hier war es nicht immer Grau und Schwarz. Wälder gibt es schon immer im Ruhrgebiet. Parkanlagen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die arbeitende Bevölkerung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es setzen sich heute Schönheiten durch an Stellen, wo man damit einfach nicht rechnet. Im Frühjahr ist alles noch recht grau, der Laub vom Herbst liegt noch auf dem Boden, aber die ersten Sonnenstrahlen lassen neue Farben ins Spiel der Natur, wie die Osterglocken bzw. Narzissen die mit ihrem Gelb überall den März und April begrüßen an Stellen Ostern an Waldrändern, an Böschungen und in naturnahen Gärten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1441" height="2560" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-38255" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-scaled.jpg 1441w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-169x300.jpg 169w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-576x1024.jpg 576w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-768x1364.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-865x1536.jpg 865w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180138-1153x2048.jpg 1153w" sizes="(max-width: 1441px) 100vw, 1441px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Botanische Info </h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gundermann gehört zu den <strong>heimischen Lippenblütlern</strong>. Wie viele Pflanzen aus dieser Familie besitzt er <strong>quadratische Stängel</strong>, an denen sich die Blätter und Blüten entwickeln. Charakteristisch sind außerdem seine <strong>langen, kriechenden Ausläufer</strong>, mit denen er sich flach über den Boden ausbreitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine rundlichen, leicht gekerbten Blätter sitzen oft dicht über dem Erdboden. Die Blüten wirken klein, aber auffällig: fein geformt, leuchtend und in einem kräftigen Spektrum von <strong>Violett bis Rosa-Lila</strong>. Gerade in der Nahaufnahme zeigt sich, wie viel Schönheit in dieser eher unscheinbaren Wildpflanze steckt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wann blüht Gundermann?</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Blütezeit des Gundermanns reicht von April bis Juni</strong>. In dieser Zeit gehört er zu den wichtigen frühen Blühern, die der Natur Nahrung und Farbe schenken. In den anfänglichen grauen Frühlingsmonaten, wenn noch nicht alles in voller Blüte steht, fällt der Gundermann mit seinen kleinen Blüten zwischen Grün, Braun und Moos erfrischend auf.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Für Insekten sehr wichtig</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gundermann ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch ökologisch wertvoll. Seine Blüten sind eine <strong>wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge</strong>. Gerade frühe Insekten profitieren davon, dass diese Pflanze bereits im Frühjahr Nahrung bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Gundermann im Garten oder an naturnahen Standorten wachsen lässt, unterstützt damit auch die Artenvielfalt. Was am Wegesrand klein und unscheinbar wirkt, kann für die Insektenwelt von großer Bedeutung sein. So freue ich mich, dass ich ihn bei mir entdeckt habe. Das beweist, dass ich was für die Artenvielfalt im heimischen Garten und dem Mikroklima mitten Im Ruhrgebiet auf kleinstem Raum tue. Und das kann jeder selbst tun. Wer einen Garten hat, sollte weniger Wiesen haben, sie sogar verringern und Wildwuchs zulassen und tägliche Robotertätigkeiten einstellen, die Wiesen ruhig länger wachsen lassen. Denn das verhindert Artenvielfalt. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1441" height="2560" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-38257" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-scaled.jpg 1441w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-169x300.jpg 169w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-577x1024.jpg 577w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-768x1364.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-865x1536.jpg 865w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_180023-1153x2048.jpg 1153w" sizes="(max-width: 1441px) 100vw, 1441px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Ist Gundermann essbar?</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, <strong>Gundermann ist essbar</strong>. Als <strong>Gewürz- und Heilkraut</strong> genutzt war in der Volksheilkunde bekannt. Sein Geschmack ist <strong>herb und würzig</strong>, manchmal fast etwas streng. Deshalb eignet er sich eher in kleinen Mengen, zum Beispiel als Wildkraut in Mischungen oder als besondere Note in der Kräuterküche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit Kindern unterwegs ist und sie fragen, ob sie essbar ist, dann antwortet einfach : &#8222;Das ist der Gundermann, den man auch essen kann.&#8220; Das können Sie sich gut einprägen und verwechseln es auch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade solche Pflanzen zeigen, wie eng Naturbeobachtung und altes Wissen früher miteinander verbunden waren.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Eine kleine Pflanze mit großer Ausstrahlung</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gundermann gehört nicht zu den Pflanzen, die sich in den Vordergrund drängen. Vielleicht liegt genau darin sein Reiz. Er wächst bodennah und beinahe verborgen. Und doch bringt er Farbe, Nahrung und Geschichte mit.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1441" height="2560" src="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-38258" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-scaled.jpg 1441w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-169x300.jpg 169w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-577x1024.jpg 577w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-768x1364.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-865x1536.jpg 865w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_175909-1153x2048.jpg 1153w" sizes="(max-width: 1441px) 100vw, 1441px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer durch das Ruhrgebiet geht und sich Zeit für die kleinen Dinge nimmt, kann ihm immer wieder begegnen. Zwischen Erde, Moos und Frühlingslicht erinnert der Erdefeu daran, dass Schönheit oft dort beginnt, wo man sonst einfach vorbeigehen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der singende Gundermann </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es ja noch den Gerhard Gundermann aus der DDR, der mir eingefallen ist als ich den Namen las. Das er nach diesem Heilkraut benannt ist, bezweifle ich. Als Baggerfahrer in der Lausitz hat er eher die Natur zerstört. Er hat einfach nur den gleichen Namen. Er war ein bekannter Liedermacher mit genialen Stücken in der Deutschen Demokratischen Republik, eine kommunistische Diktatur, die 1990 mit der Wiedervereinigung unterging für diejenigen, die nicht mehr wissen, was vor 1990 war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Günni, wie man ihn auch nannte, war beim Braunkohletagebau beschäftigt. Also ein Bergmann mit einem Bagger unterm Arschleder. Aber sein Leben war nur kurz und seine Schattenseite war, dass er für die Stasi seine Umgebung ausspioniert hat. Aber das ist eine andere Geschichte und ein Fall für den Ruhrpottologe im Blog mal über den Tellerrand zu schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Fotos ©André Brune </em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links zum Gundermann</strong><br>Wer tiefer in die Welt des Gundermanns eintauchen möchte, findet hier einige hilfreiche und seriöse Quellen zu Bestimmung, Verbreitung und Verwendung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FloraWeb bietet ein botanisches Artenprofil sowie eine Verbreitungskarte für Deutschland. NABU stellt den Gundermann als Wildpflanze mit Blütezeit, Nutzung und Kurzsteckbrief vor. Die Naturdetektive des Bundesamts für Naturschutz geben zusätzlich einen einfachen Einstieg in das Thema Wildpflanzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">FloraWeb – Gewöhnlicher Gundermann (Glechoma hederacea)<br>Botanisches Artenprofil mit Merkmalen und Beschreibung: <a href="https://www.floraweb.de/php/artenhome.php?suchnr=2711" data-type="link" data-id="https://www.floraweb.de/php/artenhome.php?suchnr=2711">https://www.floraweb.de/php/artenhome.php?suchnr=2711</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">FloraWeb – Verbreitungskarte Gundermann<br>Nachweise und Verbreitung in Deutschland: <a href="https://www.floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=2711" data-type="link" data-id="https://www.floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=2711">https://www.floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=2711</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">NABU – Gemeiner Gundermann<br>Pflanzenporträt mit Blütezeit, Verwendung und Kurzsteckbrief: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22963.html" data-type="link" data-id="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22963.html">https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22963.html</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">NABU Mecklenburg-Vorpommern – Heilpflanzenporträt Gundermann<br>Ergänzende Informationen zur traditionellen Nutzung: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/umweltbildung/naturapotheke/heilpflanzenportraets/29548.html" data-type="link" data-id="https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/umweltbildung/naturapotheke/heilpflanzenportraets/29548.html">https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/umweltbildung/naturapotheke/heilpflanzenportraets/29548.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>BfN Naturdetektive – Wildpflanzen und was man damit machen kann<br>Einstieg in die Welt heimischer Wildpflanzen: <a href="https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/zum-lesen/pflanzen/wildpflanzen-und-was-man-damit-machen-kann.html" data-type="link" data-id="https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/zum-lesen/pflanzen/wildpflanzen-und-was-man-damit-machen-kann.html">https://naturdetektive.bfn.de/lexikon/zum-lesen/pflanzen/wildpflanzen-und-was-man-damit-machen-kann.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer direkt mit einer Person sprechen möchte, die weiß, was nicht nur dieses kleine Grundermännchen kann, kann sich mit Nicole Heppert in Verbindung setzen. Ich hatte schon mit ihr das Vergnügen einer persönlichen Kräuterwanderung im Rahmen eines Podcasts gehabt und empfehle sie mit ihren Kräuterwanderungen immer wieder gern:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.happyheppert.com">https://www.happyheppert.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.ruhrpottologe.de/podcast-i-video-i-fotogalerie-i-der-ruhrpottologe-isst-mit-happy-nicole-heppert-kraeuter/">https://www.ruhrpottologe.de/podcast-i-video-i-fotogalerie-i-der-ruhrpottologe-isst-mit-happy-nicole-heppert-kraeuter/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Sahin Aydin, der Imker, der kein Honig mag I +Videopodcast I +Podcast I +Fotogalerie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 00:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bottrop]]></category>
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					<description><![CDATA[Imker sein und Honig dann NICHT zu essen ist schon ungewöhnlich. Sahin Aydin ist nicht als Kind in einen Honigtopf gefallen, wie Obelix in den Zaubertrank. 1968 in der Türkei geboren, kam er mit seiner Familie aus dem Dorf Samiskan, Kreisstadt Arxa nach Deutschland. Der gebürtige Kurde wuchs in Gronau auf.&#160; Der Honig, der ihm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="29597" class="elementor elementor-29597">
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									<p><b>Imker sein und Honig dann NICHT zu essen ist schon ungewöhnlich. Sahin Aydin ist nicht als Kind in einen Honigtopf gefallen, wie Obelix in den Zaubertrank. 1968 in der Türkei geboren, kam er mit seiner Familie aus dem Dorf Samiskan, Kreisstadt Arxa nach Deutschland. Der gebürtige Kurde wuchs in Gronau auf.&nbsp;</b></p>
<p><b>Der Honig, der ihm irgendwann aus den Ohren kam, kaufte sein Vater in der Delikatessenabteilung der örtlichen Karstadt. Dennoch hat Sahin seitdem seine Liebe für die Bienen nicht aufgegeben. Er züchtet sie traditionell, wie es sein Großvater schon getan hat als es noch Bienenkörbe gab.</b></p>
<p></p>
<p>Zum <b>Videopodcast</b>, teils mit Bildern, teils mit Videoaufnahmen, weil ich ursprünglich nur einen Podcast zum Hören aufnehmen wollte und ich mittendrin meine Meinung geändert habe:</p>								</div>
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									<p><strong>Sahin Aydin ist ein besonderer Name. Sahin heißt Falke und Aydin Weisheit oder Herrlichkeit. Sahin hat schon einige grauweiße Haare, so kommt im Alter der Name nah dran. Ein Falke ist er nicht mehr, denn für seine Augen braucht er eine Brille. Seit Jahrzehnten wohnt er nun in Bottrop. Seine Hobbies sind neben seinen Forschungen zur Heimatgeschichte über Bottrop seine Bienen.</strong></p><p>Die Bienenstöcke sind unweit seiner Wohnung auf dem Gelände des Westfriedhofs in Bottrop aufgestellt. Die Stadt hat ihm diesen Platz gegeben. Der Honig, der aus den Blüten der Friedhofspflanzen gesammelt wird und den dort stehenden Bäumen, wie die Linde, schmeckt sehr natürlich und hat einen erfrischenden Minzgeschmack. Er zergeht förmlich auf der Zunge.</p><p><b>Podcast:</b></p>								</div>
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									<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29675" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134534-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Sahin erklärt, dass Bienen drei Wochen leben und jeden Tag fast ohne Pause für einen Löffel Honig arbeitet unter sehr schweren Umweltbedingungen. Wir kennen alle die Problematik der Wildbienen, die durch die zugepflasterten Straßen, Wege und Vorgärten, die in eine Steinwüste, statt bunten Kleeblüten umgewandelt werden.</p><figure id="attachment_29605" aria-describedby="caption-attachment-29605" style="width: 478px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29605" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_193748-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption id="caption-attachment-29605" class="wp-caption-text">Am Wasserkran auf dem Friedhof wird getrunken</figcaption></figure><p>Auch die gezüchteten Pflanzen aus der Gärtnerei haben meist keine Honigblüte. Ich selbst habe den Klee in meinen Blumenkästen wachsen lassen. Jede Menge Bienen kommen, um den Honig zu ernten, denn ein weiteres Problem ist ja ebenfalls für alle Bienen sichtbar: Es wird viel zu oft der Rasen gemäht. Wo Roboter jeden Tag den Rasen kurz halten, wächst kein Gänseblümchen, kein Klee, kein Löwenzahn mehr und die Bienen haben kaum noch eine Chance sich aus der Nähe den Honig zu holen. Denn es ist ja nicht nur für den Menschen wichtig, sondern auch für den Erhalt eines Bienenstocks, wenn er nach herkömmlicher alter Tradition ohne Chemie betrieben wird. Und dabei werden die wichtigen Wildbienen immer vergessen, die Bestäuber der Pflanzen sind. Ihr Lebensraum wird immer weniger.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29727" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-1024x555.jpg" alt="" width="1024" height="555" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-1024x555.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-300x163.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-768x416.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-1536x832.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142849-2048x1110.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Wir sehen viel Grün, aber halten unsere Gärten eher Grün statt bunt, vielfältig und blumenträchtig. Mehr Blumen, die Bienen anlocken, sind für unsere Artenvielfalt sehr wichtig.</p><figure id="attachment_29603" aria-describedby="caption-attachment-29603" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29603 size-large" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_142826-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-29603" class="wp-caption-text">Sahins Bienenhäuser</figcaption></figure><p>Wabenhonig wird gern gegessen mittlerweile. In vielen modernen Bienenstöcken, werden Plastikwaben genutzt, die dann nicht essbar sind. Das wird zur Honigproduktion unterstützend genommen. Wenn Sahin den Honig herausgenommen und bearbeitet hat, lässt er ein wenig zurück, damit die Bienen selbst die wichtigen B-Vitamine aus dem Honig zehren können und gestärkt in den Wintermodus gehen können.</p><figure id="attachment_29621" aria-describedby="caption-attachment-29621" style="width: 478px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29621" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123119-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption id="caption-attachment-29621" class="wp-caption-text">Auf Tuchfühlung im Gespräch erstmal Tee und dazu Wabenhonig</figcaption></figure><p>Ein deutscher Friedhof hat große Vorteile gegenüber polnischen und französischen Friedhöfen. Die Verstorbenen bekommen meist eine große Steinplatte aufgelegt. Darauf stehen entweder Schnitt- oder Plastikblumen. In Deutschland werden falls die verstorbene Person nicht verbrannt wurde und in eine Stele gestellt wird, noch oft genug Gräber mit Bepflanzung oder auf einer grünen Wiese, wie meine Eltern, begraben. Dort können die Wild- und Zuchtbienen noch reichlich Honig sammeln. Außerdem gibt es zahlreiche Wasserstellen, wo sie sich stärken können an heißen Tagen.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29609" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_194908-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /></p><p>So können Sahins Bienen sich den „Schnaps“, wie der Bergmann früher in der Kneipe, abholen, bevor der Tag sich zur Nacht neigt. Sie brauchen keine Stempelkarte. Sie fliegen einfach rein und raus. Sobald es wieder hell wird, gehen sie auf die Stempel der nächsten Blumen.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29611" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220504_200108-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /></p><p>Wenn wir die kleinen Beinchen mit Pollen voll sehen, dann wissen wir nicht, dass es für die fliegende Biene umgerechnet viele Kilos sind, die sie tragen müssen. Sie brauchen keinen Muskeltraining in den bekannten Fitnessstudios. Sie trainieren drei Wochen unentwegt.</p><figure id="attachment_29617" aria-describedby="caption-attachment-29617" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29617 size-large" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673-730x1024.jpg" alt="" width="730" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673-730x1024.jpg 730w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673-214x300.jpg 214w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673-768x1078.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673-1094x1536.jpg 1094w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_123112-scaled-e1722037381673.jpg 1194w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /><figcaption id="caption-attachment-29617" class="wp-caption-text">Leckerer Wabenhonig</figcaption></figure><p>Sahin war früher in einem Imkerverein, wie es normal ist, wenn man mit dem Imkern anfängt ohne große Ahnung zu haben. Er hat dem Verein erzählt, wie sein Großvater früher die Bienen auf natürliche Art und Weise gehalten. Von zehn Rähmchen aus seinem Bienenstöcken, läßt Sahin drei oder vier mit Honig übrig, damit die Bienen im Winter eigenen Honig essen können. Diese Variante kommt bei einem Verein nicht gut an. So hat es aber schon sein Großvater erfolgreich angewendet.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29625" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_133142-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /></p><p>Die Bienenkönigin legt Eier. Sie wird gefüttert. Die Bienen sammeln sich. Sechs bis Sieben Stück kauen dann den Honig und füttern die Königin. So kann sie vier bis fünf Jahre leben. Bildlich und unvorstellbar für einen Menschen ist, dass eine Biene einmal um die Erde fliegt, dabei Honig sammelt und dann stirbt. Der Nektar wird auf bis zu 4 km gesammelt. Wildbienen können solche große Entfernungen nicht schaffen. Sie sterben allerdings auch früher.</p><figure id="attachment_29711" aria-describedby="caption-attachment-29711" style="width: 478px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29711" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140102-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption id="caption-attachment-29711" class="wp-caption-text">Melisse als Anlockmittel zum Bienenstock und Bienentränken</figcaption></figure><p>Sahin hat als Tipp das Anpflanzen von Melisse bekommen, die zwischen seinen Bienenhäusern gedeihen. Der Geruch ähnelt der von Bienenköniginnen. Das regt die Arbeiterbienen dazu an, dass sie sich nicht zu weit entfernen. Da sie bei den weiten Wegen hier und da auch verenden können, wenn es zu heiß zum Beispiel ist.  </p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29737" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-1024x683.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-300x200.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-768x512.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-1536x1024.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1113-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Verschiedene Pflanzen sind wichtig, um Beinen zu füttern. Wenn man nur eine Pflanze hat, wie Raps, dann leben die Bienen auch nicht so lange. Wie für Menschen gilt es auch für Bienen: Einseitiges Essen kann lebensgefährlich werden.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29759" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140718-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /></p><p>Einmal wurden Sahins Bienen vom Veterinäramt verbrannt. „Ich habe sie schreien hören“, sagte Sahin fast zu Tränen gerührt</p><p>Anfang August ist das Honigsammeln vorbei. Zwei Mal im Jahr kann man ernten. Einmal im Mai und einmal im August. In der ersten Augustwoche ist dann Schluss. Die Bienen bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Die letzten milden Winter jedoch, lässt sie nicht ruhen. Sie verbrauchen mehr Energie. Wenn im Bau nicht genug Futter ist, können die Bienen auch verhungern. Imker geben dann Spezialfutter, damit sie überleben können.</p><figure id="attachment_29751" aria-describedby="caption-attachment-29751" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29751" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140400-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-29751" class="wp-caption-text">Schaukasten zum Bienen gucken</figcaption></figure><p>Sahin macht ab und zu für Schüler und Schülerinnen kleine Vorträge und zeigt ihnen die Bienenstöcke. Ich hatte keine Angst vor den Bienen. Auch nicht vor den Wespen, die sich ebenfalls den Honig holen. Zwei klebten gierig an der Wabe, die ich eigentlich essen wollte. Man muss ihnen einfach nur was geben, dann lassen sie einen zufrieden.</p><figure id="attachment_29663" aria-describedby="caption-attachment-29663" style="width: 478px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29663" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-478x1024.jpg" alt="" width="478" height="1024" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-478x1024.jpg 478w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-140x300.jpg 140w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-768x1645.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-717x1536.jpg 717w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-956x2048.jpg 956w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_134025-scaled.jpg 1196w" sizes="(max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption id="caption-attachment-29663" class="wp-caption-text">Sahin hat keine Angst gestochen zu werden</figcaption></figure><p>Es war ein besonderer Podcast, den ich ursprünglich nur hörbar machen wollte. Als ich jedoch gefilmt habe, wie Sahins Bienenstöcke aussehen und was er macht, um zu „ernten“, da habe ich einfach draufgehalten. Die Tonqualität schwankt von daher stark, weil es entweder von der Kamera oder dem Smartphone aus aufgenommen wurde.</p><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29761" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_141831-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Nichtsdestotrotz war ich begeistert seine Imkerfreude von Nahem zu sehen. Mit Sahin bin ich in Kontakt geblieben, weil er sich auch für Stolpersteine und die Geschichte meiner Heimatstadt interessiert.</p><p>Ich wünsche Sahin und seinen Bienen alles Gute und viel Honig!</p><p><i>Glück auf! Biene summ summ!</i></p><p><b>FOTOGALERIE</b></p><p><b> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29757" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140706-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></b></p><figure id="attachment_29753" aria-describedby="caption-attachment-29753" style="width: 478px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-29753" 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class="wp-image-29745 size-medium" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140337-scaled-e1722038530744-300x272.jpg" alt="" width="300" height="272" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140337-scaled-e1722038530744-300x272.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140337-scaled-e1722038530744-768x695.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140337-scaled-e1722038530744.jpg 938w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-29745" class="wp-caption-text">Vitamine für die Vögel</figcaption></figure><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29739" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1114-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_1114-1024x683.jpg 1024w, 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size-large wp-image-29715" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_140123-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-29709" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_135852-1024x478.jpg" alt="" width="1024" height="478" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2024/07/20220627_135852-1024x478.jpg 1024w, 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		<title>POTTfoto #4 &#8211; Stillstandwandel- Förderturm Zeche Osterfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2022 10:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[Schönes Wochenende und fröhlichen 1. Advent !  Mein Kalenderfoto Nummer 4 für die Kalenderwoche 45: Stillstandwandel &#8211; Förderturm der Zeche Osterfeld Schacht 3 &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune. Wann fotografiert? 15.11.2022 Wo? Der fotografische Winkel war über die Bahnlinie hinaus von der Freiligrathstraße aus. Die herbstlich geschmückten Bäume passten zum immer noch stolz in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="16249" class="elementor elementor-16249">
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schönes Wochenende und fröhlichen 1. Advent ! </strong></p>
<p><strong>Mein Kalenderfoto Nummer 4 für die Kalenderwoche 45: Stillstandwandel &#8211; Förderturm der Zeche Osterfeld Schacht 3 &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann fotografiert?<img decoding="async" class="emoji" role="img" draggable="false" src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/svg/1f4f7.svg" alt="&#x1f4f7;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">15.11.2022</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wo?<img decoding="async" class="emoji" role="img" draggable="false" src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/svg/1f9ed.svg" alt="&#x1f9ed;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: 15.3333px;">Der fotografische Winkel war über die Bahnlinie hinaus von der Freiligrathstraße aus. Die herbstlich geschmückten Bäume passten zum immer noch stolz in den blauen Himmel ragenden Förderturm der Zeche Osterfeld Schacht 3 im heutigen OLGA-Park. </span></span></p>
<p><a href="https://www.google.de/maps/place/Freiligrathstra%C3%9Fe,+46117+Oberhausen/@51.5010054,6.8787013,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b8ea6706003c5d:0x26480495c0ff9766!8m2!3d51.5010054!4d6.88089">Google Maps &#8211; Standort</a></p>
<p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Motiv</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">1903 beginnt die Teufe als Wetterschacht 3 der Zeche Osterfeld. 1906 geht der Schacht in Betrieb, der 1944 durch einen Bombenangriff so zerstört wird, dass er erst 1946 wieder erneut abgeteuft werden kann und 1950 wieder in Betrieb genommen werden kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">Schacht 3 wird ab Neustart als Paul-Reusch-Schacht bezeichnet. Paul Reusch war langjähriger Vorstandsvorsitzender der Gutehoffnungshütte in Oberhausen. </span></p>
<p><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">1989 wird die Zeche Lohberg mit Osterfeld verbunden. 1993 wird der Schacht verfüllt. </span></p>
<p><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">am 1.5.1999 eröffnet die OLGA, die Oberhausener Landesgartenschau. Es ist die 12. im Land Nordrhein-Westfalen mit einem sehr besonderen Standort, denn das Gelände des Bergwerks und der Kokerei Osterfeld, das den Menschen über Jahrzehnte Lohn und Brot gegeben hat und den Stadtteil Oberhausen wachsen ließ, wird von Grau in Grün umgewandelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">Die schöne Parkanlage ist bis heute innerhalb des Ruhrgebiets mit Rad- und Wanderwegen verbunden und auf jeden Fall eine Reise wert.</span></p>
<p>Der Park hat eine Größe von 26 ha mit Brückenbauwerken, Baumharfen der Koksbatterie, Industrie-Blumen-Feldern, zwei große Kinderspielplätze und für Jugendliche stehen besondere Spielräume zur Verfügung.</p>
<p>Der Eingang ist an der Bottroper Straße und Vestischen Straße. Im südlichen Parkbereich verbindet eine Brücke das Einkaufszentrum und den Gasometer und den freizugänglichen Rhein-Herne-Kanal.</p>
<p><strong>Adresse:</strong></p>
<p>Vestische Straße 45</p>
<p>Tourist Informationen Oberhausen &#8211; Tel: 0208824570</p>
<p><strong>Weiter Informationen:</strong></p>
<p> <a href="https://industriekultur-ob.de/olga-park">https://industriekultur-ob.de/olga-park</a></p>
<p><a href="https://oberhausen.de/de/index/tourismus-freizeit/freizeit-und-erholung/wandern-spazieren/olga-park.php">https://oberhausen.de</a></p>
<p><a href="https://zechenkarte.de/wiki/index.php?title=Osterfeld_Schacht_3">https://zechenkarte.de</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Osterfeld">Zeche Osterfeld – Wikipedia</a></p>
<p><strong>Wer war Paul Reusch?</strong></p>
<p>Am 9.2.1868 in Königsbronn als Paul Hermann Reusch geboren, gestorben am 21.12.1956 auf Schloss Katharinenhof bei Backnang. </p>
<p>Reusch war ein deutscher Industriemanager und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Gutehoffnungshütte in Oberhausen. Unter seiner Regie wandelte sich das Montanunternehmen in einem großen Konzern in der Maschinenbausparte.</p>
<p>In der Weimarer Zeit allerdings wird seine politische Haltung antirepublikanisch. Er beeinflusste als einer der größten Wirtschaftsfunktionäre die Industrie mit seiner Meinung.</p>
<p>Im ersten Weltkrieg war er Mitglied des Industriellen Beirats der Kriegsrohstoffabteilung im Kriegsministerium und Vorstandsmitglied des Kriegsernährungsamtes.</p>
<p>1920 übernahm die GHH die Aktionmehrheit der Maschinenfabrik Eßlingen und 1921 kaufte GHH die MAN AG. Damit ebnete Paul Reusch den Weg des heutigen MAN-Konzerns.</p>
<p>Als Mitglied der rechtskonservativen Partei DVP unterstützte er indirekt den Kurs der NSDAP, wandte sich aber im Laufe der Zeit von deren Kurs ab. Er übte Kritik zu Beginn des Nationalsozialismus, die er zuvor mit der Aussage, Deutschland sein ein Volk ohne Raum unterstützte. </p>
<p>1942 gab er unter dem politischen Druck der Nationalsozialisten seine Vorstands- und Aufsichtsratsposten in der GHH und 20 weiteren Konzernen auf, was ihm bei der Entnazifizierung half.</p>
<p>Er zog sich auf sein schwäbisches Landgut zurück und gründete den &#8222;Reusch-Kreis&#8220;, der einen engen Kontakt zur Widerstandsgruppe um Carl Goerdeler stand.</p>
<p>Nach dem Krieg war er zu alt für einen Neustart in der GHH. Enttäuscht von der Nachkriegsentwicklung und seinem von den Nazis erzwungenen Rücktritt weigerte er sich bis zu seinem Tod das Ruhrgebiet noch einmal zu betreten.</p>
<p><a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">Weitere Informationen:</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Reusch">Paul Reusch – Wikipedia</a></p>
<p><a href="https://www.waz.de/staedte/oberhausen/paul-reusch-oberhausens-industriemagnat-als-hitlers-helfer-id234597119.html">Paul Reusch: Oberhausens Industriemagnat als Hitlers Helfer &#8211; waz.de</a></p>
<p><strong>Das Foto wird im Guten-Zweck-Kalender die 45. Woche zieren.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Welcher gute Zweck das sein wird, ob Ukrainehilfe, Obdachlosenhilfe, Tierheim oder eine andere unterstützenswerte Organisation, das entscheide ich kurzfristig und informiere darüber.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Motivsuche</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Das jeweilige Foto mit Motiven aus der Natur, Architektur, Porträt oder Industriekultur des Ruhrgebiets wird auf jeden Fall das Wochenende einläuten. Es soll auch einen besonderen Titel bekommen und erklärt werden, wo es aufgenommen wurde.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast Du auch ein schönes Foto, das Du in den Kalender hinzufügen möchtest?<img decoding="async" class="emoji" role="img" draggable="false" src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/svg/1f3e0.svg" alt="&#x1f3e0;" /><img decoding="async" class="emoji" role="img" draggable="false" src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/svg/1f3ed.svg" alt="&#x1f3ed;" /><img decoding="async" class="emoji" role="img" draggable="false" src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/svg/1f342.svg" alt="&#x1f342;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Hobby- oder Profi-Fotografen sind herzlich eingeladen an meine Emailadresse ihr Foto zu schicken, das ich dann veröffentlichen darf im Blog und natürlich auch in den &#8222;Guten-Zweck-Kalender&#8220;. Dazu bitte wenn möglich Aufnahmedatum, Motiverklärung, Ort der Aufnahme und auch eigene Gefühle dazuschreiben. Ein Honorar wird nicht bezahlt, da der Kalender insgesamt für einen guten Zweck gedacht ist. Ich würde mich über zahlreiche Teilnehmer freuen! Vielen Dank für das Verständnis!</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fotos bitte an folgende Email: <a href="mailto:ruhrpottologe@gmail.com">ruhrpottologe@gmail.com</a></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 16.11.2022 &#8211; Vergangenheit &#8211; Zukunft &#8211; Das Erinnerungsmal in Bochum-Werne:</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<figure>
<figure id="attachment_16251" aria-describedby="caption-attachment-16251" style="width: 1460px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16251 size-full" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-scaled.jpg" alt="" width="1460" height="2560" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-scaled.jpg 1460w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-171x300.jpg 171w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-584x1024.jpg 584w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-768x1346.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-876x1536.jpg 876w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221115_131415-1168x2048.jpg 1168w" sizes="(max-width: 1460px) 100vw, 1460px" /><figcaption id="caption-attachment-16251" class="wp-caption-text">Stillstandwandel &#8211; Förderturm Zeche Osterfeld Schacht 3</figcaption></figure>
<figcaption><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b><br />Glück auf und Schönes Wochenende wünscht der Ruhrpottologe André Brune</b></span></figcaption>
</figure>
<p></p>								</div>
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		<title>POTTfoto #3 &#8211; Vergangenheit ist Zukunft &#8211; Das besondere Förderturmdenkmal in Bochum-Werne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 23:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum-Werne]]></category>
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					<description><![CDATA[Schönes Wochenende &#8211; Kalenderfoto Nummer 3 für die Kalenderwoche 44: Vergangenheit &#8211; Zukunft &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune. Wann fotografiert?📷 16.11.2022 Wo?🧭 Fotografiert habe ich das Bild beim Abholen von Rollatoren, die für die Ukraine gespendet wurden, um sie am Abend von mir zur Gesellschaft Bochum-Donezk gebracht zu werden. Ich entschied einige wunderbare Aufnahmen im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="15955" class="elementor elementor-15955">
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									<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schönes Wochenende &#8211; Kalenderfoto Nummer 3 für die Kalenderwoche 44: Vergangenheit &#8211; Zukunft &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann fotografiert?<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4f7.png" alt="📷" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">16.11.2022</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wo?<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f9ed.png" alt="🧭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Fotografiert habe ich das Bild beim Abholen von Rollatoren, die für die Ukraine gespendet wurden, um sie am Abend von mir zur Gesellschaft Bochum-Donezk gebracht zu werden. Ich entschied einige wunderbare Aufnahmen im Stadtteil Werne von Bochum zu machen. Auf einem Fleck von 200 Metern waren einige wunderbare Motive zu finden. Ein besonderes Motiv pickte ich heraus, dass</span><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> an der Ecke Kreyenfeldstraße / Lütge Heide steht.</span></p>
<p><a href="https://goo.gl/maps/Mc6WRmnrDPSUzFP29">https://goo.gl/maps/Mc6WRmnrDPSUzFP29</a></p>
<p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Motiv</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15.3333px;">Am 7. Juni 1989 wird in Form eines Förderturms ein Erinnerungsmal im Stadtteil Werne enthüllt. Es steht gegenüber des im Originalzustand erhaltenen Amtshauses von Werne. Werne ist ein Stadtteil von Bochum seit dem 1.8.1929</span></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11.5pt; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es war nochmal ein herrlicher sonniger, wenn auch kühler Tag. In jedem braun gewordenen Blatt schwangen noch einmal kraftvolle Sonnenstrahlen mit. </span></p>
<p><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11.5pt; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Werne ist ein besonderer Stadtteil von Bochum, wo der Bergbau tatsächlich noch lebt. Denn ganz in der Nähe ist der Förderturm von Robert Müser zu sehen. Die Schächte Arnold und Gustav werden weiterhin für die Wasserhaltung stillgelegter Zechen im Bochumer Osten genutzt. Der Auslauf geht in die Werner Teiche des Oelbachs. </span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Auf einer Bronzetafel am Stützpfeiler sind die Firmen und Organisationen eingraviert, die geholfen haben dieses besondere Denkmal aufzustellen.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;"><b>Folgendes steht auf der Bronzetafel:</b></span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Erinnerungsmal</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Allen Bürgern zum Gedenken an den die Stadtentwicklung prägenden Bergbau, den Bergleuten in Anerkennung ihrer Arbeit errichtet von:</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Bezirksvertretung Bochum-Ost</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrgebiet den Spendern</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Hardeck Möbel, Laer</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Hauhinco Maschinenfabrik, Essen</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Hölter Firmengruppe Gladbeck</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Ursula und Axel Kuhn</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Oberbeamtenstammtisch Mansfeld</span></p>
<p><span lang="NL" style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Adam Opel AG, Werk Bochum</span></p>
<p><span lang="NL" style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Raschig GmbH, Werne</span></p>
<p><span lang="NL" style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Deutscher Bergingenieure BV Langendreer</span></p>
<p><span lang="NL" style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Robitzky Bau-GmbH, Langendreer</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Volksbank Bochum-Ost e.G.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Ziesak Baumarkt, Langendreer</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Und weiteren Gönnern</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Künstlerischer Entwurf und Ausführung:</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Paul Epp</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Organisation: Hubart Koschnick</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Bronzeguß: Metallgießerei Kohlisch, Wetter</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">  </span><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11.5pt; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Allein diese Tafel zeigt anschaulich wieviele Menschen im Bergbau tätig waren, die nicht nur Untertage waren. Ohne den Bergbau, keine Maschinenfabriken, ohne das Gehen des Bochumer Bergbaus, kein Opelwerk, das zwar wieder verschwunden ist, aber einen weiteren Wandel der Stadt stattfinden lässt. Ohne Bergingenieure, keine Kohleabbau, keine Fördergerüste. Ohne Bergbau kein Baumarkt für die Bergleute, die ihre Häuser in Stand gehalten haben oder ihren Schrebergarten bewirtschaftet. Ohne Bergbau kein Möbelhaus, dass den Aufstieg mit dem Lohn der Bergleute zu verdanken hat. O</span><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11.5pt; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">hne Bergbau keine Kunst im Raum der Stadt. Vor allem nicht in dieser besonderen inspierierender Form eines Förderturms, das auf allen Seiten die schwere Arbeit der Bergleute anschaulich macht.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Der Aufstieg von Werne als ursprüngliches Bauerndörfchen mit 561 Einwohner im Jahr 1858 zu einem Einwohnermaximum 1962 mit 22500 Einwohner zeigt diesen Wandel, der immer noch stattfindet. Mittlerweile leben hier noch ca 15000 Menschen in dem Stadtteil.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Werne ist ein unterschätzter Arbeiterstadtteil in Bochum mit der Grenze zu Lütgendortmund. Ihn mit seinen alten Jahrhundertwendehäusern zu erkunden ist ein besonderer Spaziergang, den ich ein anderes Mal zeigen werde.</span></p>
<p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Gefühl in diesem Moment</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 16.4067px; font-family: Arial, sans-serif; color: #0d0d0d; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial;">Für den Kalender ist dieses Denkmalfoto ein Muss. Es zeigt den Ursprung eines jeden Ruhrgebietsstadtteils. Im frühen 19. Jahrhundert war Werne ein kleines Bauerndörfchen, das nur von Viehtrieb und Ackerbau gelebt hatte. So wie alle Städte und heutigen Stadtteile. Erst die Jahrzehnte harter Arbeit der Bergleute und mit dem Aufstieg der Industrialisierung nach 150 Jahren erreichten die Stadtteile den heutigen Zustand Teil eines großen Ganzen zu sein.</span></p>
<p><span style="color: #0d0d0d; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11.5pt; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Das Förderturm-Denkmal in Werne ist neben dem Erinnern, auch ein Sinnbild der Geschichte des Aufstehens in die Zukunft durch den endenden Bergbau im Ruhrgebiet.</span></p>
<p> </p>
<p><strong>Das Foto wird im Guten-Zweck-Kalender die 44. Woche zieren.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Welcher gute Zweck das sein wird, ob Ukrainehilfe, Obdachlosenhilfe, Tierheim oder eine andere unterstützenswerte Organisation, das entscheide ich kurzfristig und informiere darüber.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Motivsuche</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Das jeweilige Foto mit Motiven aus der Natur, Architektur, Porträt oder Industriekultur des Ruhrgebiets wird auf jeden Fall das Wochenende einläuten. Es soll auch einen besonderen Titel bekommen und erklärt werden, wo es aufgenommen wurde.</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast Du auch ein schönes Foto, das Du in den Kalender hinzufügen möchtest?<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3e0.png" alt="🏠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ed.png" alt="🏭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f342.png" alt="🍂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph">Hobby- oder Profi-Fotografen sind herzlich eingeladen an meine Emailadresse ihr Foto zu schicken, das ich dann veröffentlichen darf im Blog und natürlich auch in den &#8222;Guten-Zweck-Kalender&#8220;. Dazu bitte wenn möglich Aufnahmedatum, Motiverklärung, Ort der Aufnahme und auch eigene Gefühle dazuschreiben. Ein Honorar wird nicht bezahlt, da der Kalender insgesamt für einen guten Zweck gedacht ist. Ich würde mich über zahlreiche Teilnehmer freuen! Vielen Dank für das Verständnis!</p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fotos bitte an folgende Email: <a href="mailto:ruhrpottologe@gmail.com">ruhrpottologe@gmail.com</a></strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 16.11.2022 &#8211; Vergangenheit &#8211; Zukunft &#8211; Das Erinnerungsmal in Bochum-Werne:</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<figure>
<figure id="attachment_15957" aria-describedby="caption-attachment-15957" style="width: 1356px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15957 size-full" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-scaled.jpg" alt="" width="1356" height="2560" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-scaled.jpg 1356w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-159x300.jpg 159w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-542x1024.jpg 542w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-768x1450.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-814x1536.jpg 814w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221118_233859-1085x2048.jpg 1085w" sizes="(max-width: 1356px) 100vw, 1356px" /><figcaption id="caption-attachment-15957" class="wp-caption-text">Vergangenheit-Zukunft &#8211; Erinnerungsmal in Bochum-Werne (c) Ruhrpottologe André Brune</figcaption></figure>
<figcaption><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b><br />Glück auf und Schönes Wochenende wünscht der Ruhrpottologe André Brune</b></span></figcaption>
</figure>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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		<title>POTTfoto #2 &#8211; Ruh(r) &#8211; Die Ruhr am Hohenstein bei Witten</title>
		<link>https://www.ruhrpottologe.de/pottfoto-2-ruhr-die-ruhr-am-hohenstein-bei-witten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 23:35:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kalenderfoto Nummer 2 für die Kalenderwoche 43: Ruh(r) &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune. Fotografiert vom Denkmal Hohenstein aus bei Witten.📷 Wann fotografiert? 30.10.2022 Es war ein ungewöhnlich warmer Tag. Es herrschten angenehme Temperaturen, wehte kaum Wind, der Herbst war in vollem Gange bei bestem Wetter am frühen Nachmittag nach der Zeitumstellung. Wo? Fotografiert habe ich [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kalenderfoto Nummer 2 für die Kalenderwoche 43: Ruh(r) &#8211; (c) Ruhrpottologe André Brune. Fotografiert vom Denkmal Hohenstein aus bei Witten.</strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4f7.png" alt="📷" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann fotografiert?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">30.10.2022</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein ungewöhnlich warmer Tag. Es herrschten angenehme Temperaturen, wehte kaum Wind, der Herbst war in vollem Gange bei bestem Wetter am frühen Nachmittag nach der Zeitumstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotografiert habe ich das Bild auf einer Wanderung von Witten nach Wetter vom Denkmal Hohenstein aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Motiv</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tal der Ruhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonne lag hinter einem Schleier, das ein besonderes Licht für das Ruhrtal erzeugte. Es war ein besonderer Moment diese Ruhe in der Natur zu sehen und fühlen. Denn dieses Jahr passierten viele Dinge und die Arbeit raubte mir viel Zeit. Die Ruhr dagegen schien scheinbar still zu stehen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefühl in diesem Moment</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Augenblick es so zu erleben lag in der besonderen Schönheit des Ruhrtals, bei herrlicher Herbstluft von Wald und Pilzen und die Freiheit die Natur heute zu erleben. Es war wie ein meditativer Blick in sich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Foto wird im Guten-Zweck-Kalender die 43. Woche zieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welcher gute Zweck das sein wird, ob Ukrainehilfe, Obdachlosenhilfe, Tierheim oder eine andere unterstützenswerte Organisation, das entscheide ich kurzfristig und informiere darüber.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4c5.png" alt="📅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Motivsuche</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jeweilige Foto mit Motiven aus der Natur, Architektur, Porträt oder Industriekultur des Ruhrgebiets wird auf jeden Fall das Wochenende einläuten. Es soll auch einen besonderen Titel bekommen und erklärt werden, wo es aufgenommen wurde.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3d9.png" alt="🏙" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f333.png" alt="🌳" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f344.png" alt="🍄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f342.png" alt="🍂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ed.png" alt="🏭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast Du auch ein schönes Foto, das Du in den Kalender hinzufügen möchtest?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hobby- oder Profi-Fotografen sind herzlich eingeladen an meine Emailadresse ihr Foto zu schicken, das ich dann veröffentlichen darf im Blog und natürlich auch in den &#8222;Guten-Zweck-Kalender&#8220;. Dazu bitte wenn möglich Aufnahmedatum, Motiverklärung, Ort der Aufnahme und auch eigene Gefühle dazuschreiben. Ein Honorar wird nicht bezahlt, da der Kalender insgesamt für einen guten Zweck gedacht ist. Ich würde mich über zahlreiche Teilnehmer freuen! Vielen Dank für das Verständnis! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fotos bitte an folgende Email: <a href="mailto:ruhrpottologe@gmail.com">ruhrpottologe@gmail.com</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 30.11.2022 &#8211; Ruh(r) &#8211; Die Ruhr am Hohenstein bei Witten:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="478" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-1024x478.jpg" alt="" class="wp-image-15857" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-1024x478.jpg 1024w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-300x140.jpg 300w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-768x359.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-1536x717.jpg 1536w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/20221030_151826-2048x956.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ruh(r) &#8211; Die Ruhr am Hohenstein bei Witten &#8211; Foto: (c) Ruhrpottologe André Brune</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Glück auf und Schönes Wochenende wünscht der Ruhrpottologe André Brune<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2692.png" alt="⚒" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>POTTfoto Nummer #1 &#8211; Solidarische Gemeinschaft &#8211; Gemeine Stockschwämmchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruhrpottologe - Andre Brune]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 09:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Hiermit beginnt eine neue Rubrik von ausgesuchten Fotos von mir und oder anderen Fotografen. Die sich nächstes Jahr in einem Kalender wiederfinden können, der für einen guten Zweck dann zu kaufen ist.📷 Welcher gute Zweck das sein wird, ob Ukrainehilfe, Obdachlosenhilfe, Tierheim oder eine andere unterstützenswerte Organisation, das entscheide ich kurzfristig und informiere darüber.📅 Das [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hiermit beginnt eine neue Rubrik von ausgesuchten Fotos von mir und oder anderen Fotografen. Die sich nächstes Jahr in einem Kalender wiederfinden können, der für einen guten Zweck dann zu kaufen ist.</strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4f7.png" alt="📷" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welcher gute Zweck das sein wird, ob Ukrainehilfe, Obdachlosenhilfe, Tierheim oder eine andere unterstützenswerte Organisation, das entscheide ich kurzfristig und informiere darüber.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4c5.png" alt="📅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jeweilige Foto mit Motiven aus der Natur, Architektur, Porträt oder Industriekultur des Ruhrgebiets wird auf jeden Fall das Wochenende einläuten. Es soll auch einen besonderen Titel bekommen und erklärt werden, wo es aufgenommen wurde.<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3d9.png" alt="🏙" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f333.png" alt="🌳" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f344.png" alt="🍄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f342.png" alt="🍂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3ed.png" alt="🏭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hobby- oder Profi-Fotografen sind herzlich eingeladen an meine Emailadresse ihr Foto zu schicken, das ich dann veröffentlichen werde. Dazu bitte wenn möglich Aufnahmedatum, Motiverklärung, Ort der Aufnahme und auch eigene Gefühle und Motiverklärung. Ein Honorar wird nicht bezahlt. Es ist insgesamt für einen guten Zweck gedacht. Vielen Dank für das Verständnis! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fotos bitte an folgende Email: <a href="mailto:ruhrpottologe@gmail.com">ruhrpottologe@gmail.com</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heute am 4.11.2022 &#8211; Herbstzeit &#8211; Pilzzeit:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-15715" srcset="https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-819x1024.jpg 819w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-240x300.jpg 240w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-768x960.jpg 768w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-1229x1536.jpg 1229w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632-1638x2048.jpg 1638w, https://www.ruhrpottologe.de/wp-content/uploads/2022/11/PhotoCollage_20221104_092122632.jpg 1920w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption><strong>Titel: Solidarische Gemeinschaft (Gemeines Stockschwämmchen) (c)André Brune</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fotografiert habe ich das Foto bei einem Sonntagsspaziergang bei mir um die Ecke in Bochum-Eppendorf auf dem Westtangenteweg, der Höntrop mit Weitmar und den jeweiligen Radwegenetz verbindet Richtung Ruhr und Wattenscheid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Pilz klingt namentlich nach einem bösen Pilz und ist immer gemeinsam und solidarisch friedlich mit vielen anderen auf einem alten verrottenden Baumstamm zu finden. Der Gemeine Stockschwamm wächst von Frühling bis Winter (April bis Dezember) in Laub-, Misch- und Nadelwäldern an Baumstümpfen und abgestorbenen Stämmen verschiedener Laubbäume. Warum er gemein sein soll, ist mir bei seinem Tun nicht klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorsicht !</strong> Er ähnelt dem Gift-Häubling. Vielleicht ist er wegen der Verwechslung gemein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuehneromyces mutibalis auf Latein ist auch im Ruhrgebiet überall zu finden und ist ein schmackhafter leckerer Pilz! (Ich übernehme keine Verantwortung bei Eurer Pilzsammlung! Quelle: &#8222;Pilze App&#8220;) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Glück auf und Schönes Wochenende wünscht der Ruhrpottologe André Brune<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2692.png" alt="⚒" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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