Grubenbarbara I +Lyrik I Foto der Woche

Zum Tag der Heiligen Barbara am 4.12.25 erscheint meine fotografische und lyrische Interpretation der Heiligen Barbara.

Barbara stieg empor,

nachdem sie floh,

aus dem Turm,

Erneut gefangen vom eigenen Vater.

mit einem Schwerthieb

gen Himmel hinauf,

mit Bergknappen hinab

in die Grube,

bleibender Beistand über Jahrhunderte

mit dem Turm in der Hand,

Wo scheinbar im Fenster die Grubenlampe brennt,

Alle kennen sie,

Sie bringt Wärme

in die Herzen

International vereint als Kumpel.

Gemeinsam in aller Welt,

die Barbara verspricht

Schutz im Gebet.

Foto und Text ©André Brune

Gefunden habe ich die Holzfigur im Malakoffturm von Prosper 2. Dort betreut ehrenamtlich die Knappengarde einmal pro Woche oder nach Anfrage ein kleines bergmännsiches Museum.

Die hölzerne Barbara steht im Eingangsbereich. Ich habe sie mehrmals übereinander beschichtet in einem heller werdenden Lichtton, was suggerieren soll, dass sie aus dem Schwarz der Grube hervorkommt, wie ein Bergmann aus dem Dunkel einer Grube. Deswegen auch der Name ‚Grubenbarbara‘

Glück auf

Im Schatten von Fritz Bauer I Foto der Woche

Im Schatten von Fritz Bauer sind wir alle. Es kommt drauf an, auf welcher Seite wir sind. Und. Welche Tür wir aufmachen.

Im Schatten von Fritz Bauer ©André Brune

Vor 60 Jahren gingen die Auschwitz – Prozesse zu Ende, die Fritz Bauer als Generalstaatsanwalt in die Wege geleitet hatte.


Gewonnen haben damals die Nazis. Die Schatten der Vergangenheit ragen bis in unsere Zeit.


Sie sind trotz aller Aufklärung, wieviele Menschen umgebracht wurden, nie wirklich weggegangen. Ihre Enkel und Urenkel sehen sich zum Teil nicht mehr verantwortlich für die Vergangenheit, nutzen jedoch die Sprache der Zeit und Hetzen gegen Ausländer, Andersgläubigen, Queere Menschen, Homosexuellen, ja und auch gegen Behinderte Menschen!

Mit Hetze beginnt es, mit dem Tod von Millionen Menschen ist es nicht beendet, sondern so wie es aussieht nur vorübergehend eingestellt worden.

In Italien gibt es ein Zitat : Gibt es einen Faschisten und 10 handeln gleichgültig. Dann gibt es 11 Faschisten.

Wir sind im Schatten von Fritz Bauer, der in der Geschichte fast vergessen wurde.

Es gibt die, die auf der Seite sind, die Aufstehen und Widerstand leisten und die, die den Populisten folgen und abnicken aus Wut, Unzufriedenheit oder Dummheit glauben, was gut für Deutschland ist.

Ich bin kein weichgespülter linksgrüner Faschist, wie ich schon beschimpft wurde. Ich bin weltoffen, aufgeklärt und gegen jede Form des Rassismus und Antisemitismus. Da endet meine Toleranz gegenüber den Personen, die Menschen einteilen, wie sie leben dürfen oder gar nicht.

Ich trete in den Schatten von Fritz Bauer, um Widerstand zu leisten gegen die Zersetzung der Gesellschaft und Moral durch die Politik der AfD. Und öffne die Tür. Ich werde es mit Kunst, Büchern, Fotos und meiner Podcastreihe Stolpersteine Ruhrgebiet durchziehen.

Meine Mutter hat den zweiten Weltkrieg erlebt. Hat den Tod gesehen als Kind. Hat Zwangsarbeitern mit viel Mut Brot gegeben, sie hat ihr Leben lang damit gelebt mit dem, was Faschisten angerichtet haben.

Sie gehören in ihre Schranken gewiesen und verboten für die Wahrung unserer Demokratie!

Wenn es auch ein Widerspruch ist, dass jeder seine Meinung sagen kann: Menschenleben auf eine Waage legen, ob sie leben dürfen oder nicht, weil sie einen anderen Glauben, eine andere Hautfarbe oder eine andere Sprache sprechen. Es ist inhuman und gegen das Grundgesetz Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Dieses erste Gesetz der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland hat jedoch selbst das Gesetz nie wirklich richtig angewandt und beginnt daran zu rütteln, was Fritz Bauer sich in seinem Leben auf seine Fahnen als Generalstaatsanwalt auf die Fahnen geschrieben hatte. Er wollte jeden noch so kleinen Naziunterstützer vor Gericht bringen.

Er starb leider zu früh. Ob wirklich an einem Herzleiden oder ob er vielleicht doch ins Jenseits befördert würde, weil er sehr tief gegraben hat, kann jeder selbst entscheiden darüber nachzudenken.

Es gibt sie immer wieder die Glaubensritter einer verirrten Politik. Uns geht es so gut wie es uns noch nie ergangen ist.

Das Foto ist am 27.11.25 entstanden bei einem Vortag von Dr. Irmtrud Wojak über Fritz Bauer und die Auschwitz-Prozesse im @fritzbauerforum

Rege Teilnahme am Vortrag von Dr. Irmtrud Wojak ©André Brune

Der Auschwitz-Prozess, Fritz Bauer und die deutsche Gesellschaft hatte eine anregende Diskussion, wie heute mit der Geschichte umgegangen werden soll.

Es wurde die Frage gestellt, ob es richtig ist, ritualisierend an den bestimmten Tagen 9.11. Reichsprogromnacht oder am 27.1. Befreiung von Auschwitz zu erinnern mit Kränzen und Reden.

Die Überlebenden, die kaum noch leben heute, hatten Widerstand geleistet. Nur so konnten sie überleben. Wie leisten wir in der Gesellschaft heute unseren Widerstand. An bestimmten Tagen nur oder jeden Tag mit Zivilcourage, Aufklärung in der Schule oder einfach nur mit einer Kerze oder Blume zwischendurch an Stätten des Widerstands oder Denkmäler für Opfer? Stolpersteine nur im November putzen? In der jetzigen Zeit ist es umso wichtiger Widerstand zu leisten in jeder Form und das tue ich in meinen Möglichkeiten.

Ich möchte das Bewußtsein bewahren, daß das Ruhrgebiet auch nur durch Migranten so groß werden konnte. Fast jeder hier geborene hat Vorfahren aus einer völlig anderen Gegend der Welt. Hier ist es umso wichtiger Widerstand zu leisten! Und umso unverständlicher, dass die Menschen sich von einer wahren Lügenpartei die Richtung vorgeben zu lassen.

Die Demokratie müssen wir bewahren und daran arbeiten es noch lebenswerter zu bauen!

Gemeinsam! Nicht nur im Ruhrgebiet!

Glück auf

#Schattenwand #foto #niewiederistjetzt

Hallowinchen braucht Winterfutter I +Video

Spinne netzelt

für ein Leben nach der Kälte.

Das Todesmal auf dem dicken Leib

warnt sie vor giftiger Spucke.

Freundlich blickt sie

mit acht Augen zu uns

doch die Angst ist groß.

Netz zerstört,

Mücken sind los.

Ein Wink von mir mit diesem kleinen ironischen Gedicht für den Erhalt von Spinnennetzen in Hauseingängen im Oktober und November, damit sie die Evolution schützen und die letzten lästigen umherschwierenden Stechmücken verspeist.

Die von mir gefilmte und porträtierte Kreuzspinne hat fleißig Winterfutter gesammelt. Ich nenne sie Hallowinchen.

Dieses Jahr bin ich wegen dem Stress der letzten Wochen nicht in irgendeiner Mission in einem Horrorhaus unterwegs.

Die Spinne am Haus schreckt bei uns die verkleideten Blagen ab. Dann kann ich mir mein Süßes und Saures zum Glück selber futtern. Die Spinne hat hoffentlich die letzten Mücken gefuttert, die mich letztens noch genervt haben im Wohnzimmer.

Die geplätteten Sticher werden in ein ironisches Kunstwerk eingearbeitet werden. Das kann ich euch versichern.

Für ein Leben nach Halloween für die Spinne!

Hier ist sie in Farbe:

Fotos und Gedicht ©André Brune

Happy Halloween!🕷️🕸️🎃

Foto der Woche I Budenbahn

In Wattenscheid gibt es eine zwischen zwei altersunterschiedlichen Häusern eine eingeklemmte Bude, der Kiosk Ugur.

Das Foto im Regen war eine spontane Entscheidung, die Straßenbahn in Richtung Bochum mit der Samsung S26 Smartphone Kamera einzufangen.

Wie lange das Kiosk auf der Hochstraße 36 ist, habe ich nicht gefragt. Der Inhaber war sehr desinteressiert an meinem Foto, dass ich ihm zeigte. Winkte ab mit einer lapidaren Zustimmung, dass ich es veröffentlichen kann. Auch meine Visitenkarte lehnte er ab. Vielleicht hatte er Nachricht vom Finanzamt bekommen. Das schlägt auch aufs Gemüt…

Da er an eine Konversation zum Blog und warum ich das mache nicht bewogen fühlte, sondern eher sein Frühstück naschen wollte, hab ich mir wenigstens noch eine gemischte Tüte gegönnt und bin gegangen.

Es war nicht Unfreundlichkeit, die mich dazu bewegten keinen großen Beitrag zu dieser Bude zu machen, die ich schon mehrmals in verschiedenen Situationen fotografiert habe, sondern eher das Desinteresse. Den Kiosk gibt es schon lange. Und er schneidet laut Rezensionen in Google mit 5 Sternen gut ab.

Er ist gut sortiert. Hat auch Spielzeug für Kinder. Man kann Pakete für DPD abgeben. Trotzdem habe ich auf ein gemeinsames Selfie verzichtet oder ein Interview. Ich habe gemerkt, dass er das nicht wollte. Zufällig habe ich vorher nur sein Winken von der anderen Seite wahrgenommen, als ich das erste Mal den Kiosk im Regen fotografiert habe, wollte ich den gelben Regenschirm mit auf dem Foto haben. Dann rauschte die Straßenbahn heran.

Ein Foto für die Reihe ‚Regenscheibe‘

Das Fotomotiv ist jedes Mal gut geworden. Auch einmal durch meine Autoscheibe. So jetzt auch der Einfang der Bogestra – Straßenbahn 306, die vorbeizischt.

Bewußt habe ich die Straße im Regen im Bild fotografiert. Die Besonderheit der unterschiedlichen Häuser aus verschiedenen Jahrzehnten, die vor und nach den beiden Weltkriegen neben dem Kiosk entstanden sind machen diesen Nischenkiosk zu etwas, das früher normal war.

In jede kleine Baulücke bauten man nach dem zweiten Weltkrieg so eine kleine Trinkhalle rein, wenn es passte. Man findet im Ruhrgebiet an vielen Stellen noch diese kleinen engen Buden.

Der Regen am heutigen Mittwoch, dem 23.7. und die Straßenbahn der Bogestra, die dort vorbei zischt machen das Motiv zu einer natürlich lebendig wirkenden Streetphotography, wie es international gesagt wird.

Budenbahn (c) André Brune

Aufgenommen mit meinem Samsung S25 Ultra.

Irgendwann bin ich da mal wieder. Und kauf mir wieder eine Gemischte Tüte. Vielleicht hat er dann ja mal mehr Lust mit mir zu reden.

Das Foto ist auf jeden Fall gelungen, wie ich finde. Es ist auch ungeschminkt und unbearbeitet von mir hier hochgeladen worden.

#streetphotography #foto #fotografie

Tagpfauflieder 51°7 I Foto der Woche

Entdeckt habe ich den Tagpfauenauge beim Blütensaugen an einem Sommerflieder auf dem Gewerbegebiet Mark 51°7 in Bochum,  dem ehemaligen Opelwerksgelände 1 im Bochumer Stadtteil Laer.

Im Hintergrund sind unscharf die groben Steine zu sehen, die vorbereitet werden für das nächste Gebäude.

33% des Gewerbegebiets sind grüne Freiflächen und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Pluspunkt auch für den Klimaschutz und Mikroklima im Stadtteil.

Vorher waren es ca. 1% und eine abgezäunte Fläche, zugänglich für Niemanden.

Recherchen für eine Gästeführung und Motivfindung vor Ort machen spontan so ein Foto möglich.

Tagpfauflieder 51°7  (c) André Brune

Weisser Hauch I Foto der Woche

Eine qualmende Zigarette, ein schnittiges Sportfahrzeug, ein Tatoo und das Glück einer roten Ampel – mehr brauchte es nicht,  um das Foto der Woche zu schaffen.

Ein heraushängender Arm mit einer qualmenden Zigarette, ist nicht immer ein Zeichen von Lässigkeit.

Weisser Hauch Foto (c) André Brune

Schnell zuckte ich mein Handy an der Ampel an einer Straße in Bochum und knipste so oft ich konnte den Porsche seitlich, bis er die Hand wieder einzog und die Fahrt weiterging.

Die Entscheidung das Foto in Schwarzweiß zu verändern als Foto der Woche fiel mir schwer, aber es hat eine besondere Wirkung dadurch.

Es soll auf keinen Fall ein Anreiz sein Raucher zu werden, sondern einfach nur den Blick auf das Weiß ziehen auf die Karosserie, dem Hemdsärmel, die tätowierte weiße Hand, die weißen Straßenmarkierungen und natürlich die weiße Zigarette mit dem weißen Hauch von Qualm.

Eine Pause, eine Sekunde, im schnelllebigen Straßenverkehr. Das Auto, die Zigarette und der Mensch am Steuer ist austauschbar. Die charakterliche Haltung in diesem Moment nicht.

Cool und abgeklärt. Mir passiert nichts, ich habe alles. Ich mache, was ich will.

Es war eine seltene Möglichkeit dies Foto so einzufangen, um auch aus Datenschutzgründen niemanden zu brüskieren. Was heutzutage schwierig geworden ist.

In Farbe wirkt das Bild anders. Dennoch hat es seinen Charme:

Weisser Hauch in Farbe (c) André Brune

Foto der Woche I Sonnenuntergang anne Kokerei Prosper

Der März 2025 beginnt mit Sonne und gleichzeitig politischem Rumoren der Weltgeschichte. Aber das ist der Kokerei beides egal. Sie steht am Horizont. Die e Sonne geht am Gasometer unter und die Schornsteine ragen in den Himmel, wie Streichhölzer.

©André Brune

Die Stromleitungen durchschneiden den Himmel, der von Blau über Violett nun ins Orange, Gelbe und am Ende Dunkelheit.

Dir Kokerei ist noch einer der wenigen Industrieanlagen mit vielen Schornsteinen, die funktionieren, rauchen und qualmen, nur im Moment der Aufnahme nicht.

Das Stahlgerippe steht da im orangen Licht und geht unter.

©André Brune

Das ist die Kokerei Bottrop Prosper von ArcelorMittal, früher zur Ruhrkohle AG gehörend.

https://germany.arcelormittal.com/Standorte/Bottrop-Kokerei/

Foto der Woche I Fuchur

Fuchur nenne ich die Wolke, die am Montag quer den blauen Horizont durchbrach.

Fuchur, der freundliche Drache in ‚Die unendliche Geschichte‘ von Michael Ende, dessen Verfilmung ich für damalige Filmtechnik (1984) sehr spannend und schön gemacht fand, hat hier eine besondere Ehrung in der Wolke gefunden.

Ein paar Fotos zum Film aus urheberrechtlichen Gründen im Link :

https://images.app.goo.gl/8PG7bouTQyyK6eET9

Fuchur

Foto der Woche I Gasometer hinter Regenscheibe

Das Gasometer anschaulich im Regen darzustellen ist nicht einfach. Ich stand an der Ampel der B223 auf dem Weg zur A42, als ich genug Regentropfen auf meiner Seitenscheibe hatte und schnell sein musste wegen des drohenden Grüns der Ampel und es genau abpassen, damit da kein Auto das Bild kreuzt.

Nach einigen Malen hat es geklappt. Regen hat uns das ganze Jahr weitgehend begleitet und in Polen, Tschechien, Rumänien, Österreich, Deutschland und Spanien auch starke Schäden verursacht.

Viele Motive können nicht immer in der Sonne bei tollem Licht fotografiert werden. So habe ich mir meine eigene Fotoreihe ausgesucht, um Ruhrgebietsmotive anders darzustellen als üblich.

Das Gasometer in Oberhausen ist bestimmt schon viele tausend Mal fotografiert worden, aber noch nicht so. Und es ist mir bis jetzt noch nie so geglückt, wie dieses Mal.

Foto der Woche I Gasometer hinter Regenscheibe

Kurze Geschichte und Daten des Gasometer

Gebaut zwischen 1927 – 1929. Nach  Zerstörungen durch Bombenangriffe 1945 im zweiten Weltkrieg konnte es erst ab 1949 wieder eröffnet werden und war bis zur Schließung 1988 Europas größter in Betrieb befindliche Scheibengasbehälter. Er hat eine Höhe von 117 Meter und 67,5 Meter Durchmesser.

Gekostet hat der Gichtgasbehälter vor einem Jahrhundert in heutigen Euros etwa 7 Mio.

Gebaut wurde nach einer Bauweise vom MAN Werk Gustavsburg . Ursprünglich wurde das enthaltene Gichtgas, ein Abfallprodukt der umliegenden Hochöfen der Gutehoffnungshütte, zum Verfeuern in den Walzwerken verwendet.

Später wurde das Kokereigas aus der Kokerei der Zeche Osterfeld zwischengespeichert zur Versorgung der umliegenden zwischengespeichert Stahlwerksanlagen bis hin zur Ruhrchemie im Oberhausener Stadtteil Holten.

Doch fast wäre es danach abgerissen worden, bis sich der Rat der Stadt Oberhausen entschied 1992 das Gebäude zu kaufen. Im Rahmen des IBA Emscher Park wurde es zu einer Ausstellungshalle umgebaut für etwa 8 Mio Euro.

Ich war damals bei der Ausstellung mit Christos Fässern, die bis zum Dach gestapelt wurden. Das war sehr beeindruckend!

Die Investition hat sich mehr als gelohnt. Denn es ist nicht nur eine Landmarke innerhalb des Ruhrgebiets, sondern auch einer der höchsten Aussichtspunkte mitten im Pott.

Ein zusätzliches Bonbon gibt es für Marathonläufer, denn jährlich findet auf der größten Industrietreppenanlage der Welt der Gasometerlauf statt.

Die Außen-Treppenanlage mit 592 Stufen hat eine Höhe von 115 Meter und einen Grundriss von 6,0 × 8,5 Meter der gläserne Panoramaaufzug ist da schon etwas bequemer.

Der Erhalt und die auch kürzlich erfolgte Sanierung hat sich mit Sicherheit bezahlt gemacht. Für das Ruhrgebiet ist der Gasometer weltweit ein Besuchermagnet.

Mittlerweile haben den Gasometer über 10 Millionen Menschen die bisherigen 18 Ausstellungen besucht.

Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zur Zeit ist dort die Ausstellung ‚Planet Ozean‘, die in den ersten 8 Monaten schon 800000 Besucher und Besucherinnen hatte. So viele, wie noch nie! Deswegen wurde die Ausstellung auch bis zum 30.11.2025 verlängert.

Mehr Infos :

https://www.gasometer.de

Als Abschluss noch ein Foto, das mehr Regen enthält als mein Favorit. Der Leser kann selbst entscheiden, welches das bessere ist.

Die gleiche Stelle mit mehr Regenschärfe und der Andeutung des Gasometers

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gasometer_Oberhausen?wprov=sfla1

Foto der Woche I Herbst im Spiegelbild

Im Spiegel der Einheit aus drei gleichen Volumen des Künstlers Max Bill, habe ich die Verschiedenheit des Herbstes fotografieren können, als die Bäume kaum noch Blätter hatten.

Das ist mein eigenes Favoritfoto, weil es alles enthält, was ein Herbst im Spiegelbild ausmacht.

Welches das schönste ist, kann ich nicht entscheiden, sondern ist für meine Blog Leser und Leserinnen frei zu entscheiden.

Unterhalb der Spiegelflächen lag der Laub. Der Himmel war blau. Ein besseres Wetter für dieses Foto hätte es nicht geben können. Max Bill: Einheit aus drei gleichen Volumen

Auf der Internetseite über die Skulptur aus Chrom-Nickel – Stahl steht wahrlich genau das, was ich empfunden habe und immer wieder empfinde :
„Wenn Sie das Kunstwerk umkreisen, eröffnen sich immer wieder neue überraschende Ausschnitte auf die Umgebung. Mit Hilfe der Spiegelungen macht der Künstler die Beziehung von Kunst, Natur und uns als Betrachter*innen umso deutlicher.“

Das kann ich nur bestätigen. Egal zu welcher Jahreszeit! Einfach nur eine wahnsinnig tolle Skulptur!

https://quadrat.bottrop.de/museen-und-park/skulpturenpark.php