Interaktive Anti-Müll-Ausstellung „Flaschengefühle“ wandert ins Welthaus nach Dortmund zur IGA 2027

Von Bochum wandert nun die Ausstellung am 13.8.2026 im Rahmen der IGA 2027 ins Pop-Up–Lädchen im Welthaus von Dortmund. Ab 16 Uhr ist die Vernissage. Ab 17 Uhr ist ein Vortrag von Sybille Hellier mit ihrem Projekt „AufGEraucht“ vor Ort und spricht über die Problematik der Grundwasserverseuchung von Zigarettenkippen.

Zwei Tage nach der Vernissage am Samstag am 15.8. zwischen 11 und 13 Uhr wird es einen Workshop geben, um mit Müll etwas zu basteln. Die Finissage wird dann mit einem Vortrag zum Thema „Flaschengefühle – Vermüllung der Stadt“ am 20.8. um 17 Uhr wieder beendet werden und auf den nächsten Ort warten.

Wer Interesse hat diese „Aufklärungsausstellung“ mit in die Welt zu tragen in einer Galerie oder städtischen Einrichtung, kann sich gern melden. Das Kunst-Aktions-Projekt „Flaschengefühle“ wird ab nächstes Jahr auch für Schulen angeboten werden.

Flaschengefühle – Gemeinsam für ein sauberes Bochum I Talk mit der Kommunalpolitik I +Videopodcast I +Podcast #141

Müll ist immer ein Aufreger in den Städten. Fabian Krömling (Grüne) und Stefan Klapperich (CDU) sind junge engagierte Kommunalpolitiker in zwei unterschiedlichen Parteien in Bochum. Sie sind meiner Einladung gefolgt zu einem kleinen Podcast-Plausch im Rahmen meiner interaktiven Flaschengefühle – Kunstaktionsprojekt-Ausstellung in der Nachhaltigkeitszentrale von Bochum Marketing in Bochum, um über die Vermüllung der Stadt zu sprechen, welche Maßnahmen möglich und zwischenzeitlich für ein saubereres Bochum geschehen sind.

Nach drei Jahren habe ich in der Nachhaltigkeitszentrale von Bochum Marketing mein Kunstaktionsprojekt innerhalb der Stadt neu auflegen können. Interaktiv habe ich Besucher und Besucherinnen die entwickelten Texte zu den Bildern zuordnen lassen. Wer Lust hatte, malte auf einer Leinwand ein „Flaschengefühl“. Bei einem Workshop baue ich mit Interessierten aus Drahtgeflecht Sehenswürdigkeiten oder Objekte in denen sauberer Abfall eingebaut werden konnte.

Das Konzept sieht auch vor ein Gespräch zu finden mit Kommunalpolitikern aus dem Bezirk Mitte und Zuständigkeiten. Vorher habe ich Müll gesammelt, um auch die negativen Dinge zeigen zu können. Weit laufen brauchte ich da nicht.

In der Kürze der Organisation und auch durch den Ferienanfang konnte ich aus Urlaubsgründen niemanden von der Mehrheitspartei SPD und den Linken bekommen. Die AfD hat für mich keine Relevanz, weil sie auch den Klimawandel leugnet und wurde deswegen schon nicht zum Gespräch eingeladen, weil sie nur einer bestimmten Einwohnergruppe Schuld für Müll in den Straßen zuschiebt statt sich an die eigene Nase zu packen. Da nehme ich kein Blatt vor dem Mund.

Die kleinen Parteien wurden in den Bezirk Mitte nicht reingewählt. Es sollten diesmal nur Bezirkspolitiker angesprochen werden. Stefan Klapperich war allerdings aus Wattenscheid, was mein Konzept kurzfristig veränderte und das Interview auf allgemeine Fragen zu Bochum spontan veränderte, was aber dem Podcast im Ganzen dadurch einen besseren Rahmen gab, weil dadurch Bochum und Wattenscheid insgesamt einen Raum bekamen, was gut und schlecht läuft. Und was auch in anderen Städten des Ruhrgebiets so ähnlich auch aussehen wird. Vielleicht wird es nur anders gehandhabt. So gilt jetzt dieser Podcast aus Bochum stellvertretend auch für die anderen Ruhrgebietsstädte. Müllprobleme gibt es überall.

So ging es locker vom Hocker mit den beiden jungen engagierten Politikern los:

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Kurzinfo Stefan Klapperich – CDU

Mit 26 Jahren gehört er bereits zu den engagierten Stimmen der Bochumer Kommunalpolitik und hat mit Sicherheit noch einen guten Karriereweg in der Politik. Er ist Mitglied im Rat der Stadt und planungspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Stefan Klapperich ist Mitglied des Rates der Stadt Bochum und übernimmt dort die Rolle des planungspolitischen Sprechers. Zudem ist er Sprecher im Ausschuss für Planung und Grundstücke sowie Mitglied im Ausschuss für Sicherheit, Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung.

Als stellvertretendes Mitglied ist er außerdem im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling, im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss sowie im Ausschuss für Kultur und Tourismus vertreten. In der Bezirksvertretung Wattenscheid wirkt er als beratendes Mitglied mit.

Seine politische Laufbahn begann unter anderem mit der Mitgliedschaft in der Bezirksvertretung Wattenscheid im Jahr 2020. Seit 2021 gehört er dem geschäftsführenden Kreisvorstand der CDU Bochum sowie dem Vorstand der Jungen Union Ruhr an.

Nach dem Abitur an der Hellweg-Schule Bochum studiert Klapperich seit 2018 Philosophie, Politik und Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke. Ein Schuljahr verbrachte er zuvor an der Cathedral High School in Indianapolis in den USA.

Links: Fabian Krömling (Grüne) – Rechts: Stefan Klapperich (CDU)

Kurzinfo Fabian Krömling – Bündnis 90/Die Grünen Bochum

Fabian Krömling, Jahrgang 1993, ist geborener Berliner. Für sein Studium kam er nach Bochum und machte die Stadt zu seiner Wahlheimat. Beruflich ist er heute im Bereich Haus- und Wohnungsverwaltung tätig.

Seit 2019 ist er für die Grünen politisch unterwegs in den Fachbereichen Verkehr, Stadtentwicklung und Digitalisierung. Nach der Kommunalwahl zog er in die Bezirksvertretung Bochum-Mitte ein und wurde dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender. 2021 rückte er in den Rat der Stadt Bochum nach.

Seit der Kommunalwahl 2025 gehört Fabian Krömling weiterhin dem Rat der Stadt Bochum an. In der Grünen Ratsfraktion ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender und planungspolitischer Sprecher. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Planung und Grundstücke sowie im Wahlprüfungsausschuss. Darüber hinaus gehört er dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum sowie der Emschergenossenschaft an.

Zu seinen politischen Schwerpunkten gehören vor allem Stadtentwicklung, Stadtplanung, Wohnen, Klimaschutz und nachhaltiges Bauen. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, wie sich Bochum weiterentwickeln und gleichzeitig Flächen, Grünstrukturen und Klima schützen kann. Auch die Mobilitätswende sowie bessere Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr spielten bereits früh in seinem politischen Engagement eine wichtige Rolle.

Es waren interessante Informationen. Es gab keine rege Diskussion, sondern auch zwischen den Parteiangehörigen aus Grüne und CDU beim Thema Umwelt tatsächlich große gemeinsame Überschneidungen. Im Gespräch ist es auch herauszuhören, dass beim Thema Umwelt alle Parteien scheinbar an einem Strang ziehen mittlerweile.

Fabian und Stefan sind beide Anfang Mitte 30 und gehören zu den jüngeren Politikern in der Stadt. Sie wirken auch sympathisch und gut aufgeklärt. Sie konnten sachlich gut antworten und haben den Podcast von einer knappen Stunde gut gefüllt.

Müllprobleme ist ein Aufreger

Wer verursacht es? Welche Überlegungen gibt es, um ihn zu vermeiden? Was wird getan, damit Pfandflaschen nicht auf den Böden gestellt werden? Wird der Kommunale Ordnungsdienst mehr Befugnisse übertragen? Und so weiter.

Fabian war in der Bezirksvertretung Mitte fünf Jahre. Er bestätigte, dass sich bei Müll und Parken die Gemüter am meisten erhitzen in der Stadt.

Mehr Sauberkeit durch Unterflurcontainer

Mittlerweile gibt es in der Erde eingelassene Container für Glas. Die Standortfrage der Unterflurcontainer ist nicht immer gut möglich. Sie sind auch größer und man muss genau schauen, wie es eingebaut wird, weil auch Grünflächen zerstört werden, weil gut ausgebaggert werden muss. So entstand durch eine Bürgerinitiative bei einem Wohnbereich, die die Zerstörung der Grünfläche bei einem Park verhindern wollte eine Alternativfläche. Da ist es auch in der Politik nötig bei Genehmigungen darauf zu achten.

Die Kosten liegen bei 250000 Euro für das Einlassen in die Erde für das Unterflurcontainerkonzept. Es müssen drei Container für Weiß-, Braun- und Grünglas eingelassen werden. Diese sind größer als die an den Straßen stehenden typisch bekannten Container. Diese wurden bisher an sechs Tagen die Wochen geleert. Das ist ein hoher Kostenfaktor für Transport. Die Unterflurcontainer sind größer, müssen weniger schnell geleert werden und haben noch eine beiläufige Funktion, dass an den Containern weniger Müll befindet, der da nicht hingehört. Die Umgebung wird sauberer. Und durch das größere Volumen der in den Boden eingelassenen Containern sind weniger Transportkosten nötig, was auf die Dauer einsparend wirken wird. Was in den Niederlanden schon länger eingebaut wird, ist endlich auch in Deutschland angekommen.

Flaschenringe um einen Mülleimer

Ein Flaschenring kostet 300 Euro. Das ist ebenfalls ein hoher Kostenfaktor, aber es macht das Stadtbild sauberer. Flaschen werden nicht mehr daneben gestellt, was in dem Moment abgestellter Müll ist und auch zu einem Bußgeld führen kann. Es ist auch für Menschen angenehmer nicht in dem Müllkörben rumzuwühlen, die sich mit Pfandflaschen ein wenig ihren Lebensunterhalt aufbessern. (Das ist schon beschissen, dies überhaupt schreiben zu müssen in einem Staat, der zu den reichsten der Welt gehört…)

Zigarettenkippen und E-Zigaretten sind schwierig

Bei meiner vorherigen Sammelaktion sind von mir wahrscheinlich in 20 Minuten etwa 50 Zigarettenkippen aufgesammelt worden. Ich fing an vor der Tür der Nachhaltigkeitszentrale auf der Hauptfußgängerstraße, die Kortumstraße. Achtlos weggeworfen, im Hinterkopf, dass es ja eh sauber gemacht wird, aber zu dem Zeitpunkt dann das Stadtbild verschlechtert.

Die Kortumstraße wird jedoch einmal Woche mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. Nur sieht man nichts davon. Leider.

Die Menschen, die Zigarettenkippen wegwerfen ist nicht bekannt, dass 40 Liter Grundwasser mit einem einzigen Filter verseucht werden. Das ist wie ein Tropfen Öl aus dem Auto.

Was in Spanien funktioniert mit einem Landesgesetz auf öffentlichen Plätzen ein Rauchverbot zu erlassen, ist in Deutschland kaum möglich. Wobei Spanien auch durch Waldbrände einen erhöhten Beitrag dagegen leisten muss. In Deutschland ist das eine Frage der Zeit.

Schlimmer sind die E-Zigaretten. In ihnen steckt Mikroelektronik. Wenn sie weggeworfen werden, können sie sich auch entzünden. Verbaut sind wichtige Metalle, die der Wiederverwertung zugeführt werden können. Aufklärung ist also insgesamt wichtiger denn je. Dafür hab ich das Projekt AufGEraucht von Sybille Hellier vorgeschlagen, die in Schulen gehen wird und Vorträge darüber hält.

Bochum mit touristischem Blick

Kurz vorher bin ich zwischen Technischem Rathaus und der Volkshochschule und Stadtbücherei in Richtung Musikschule gegangen und habe in 30 Minuten eine Tasche voll Müll und etwa 50 Zigarettenkippen gesammelt. Was ich dann auch zeigen konnte. Als Bochumer schäme ich mich für die Ecke. Als Tourist würde ich mich ekeln und einfach nicht beachten, weil woanders auch Müll rumliegt oder einfach nicht den Blick dafür haben oder mich fragen, warum hier keiner was sauber macht. In einer Ecke lag ein Haufen Müll, den ich über den Mängelmelder angab und der auch mir nach etwa zwei Tagen über die Stadt meldete, dass es beseitigt wurde. Dafür kann er hilfreich für viele Probleme genutzt werden. Viele andere Städte haben ihn schon eingerichtet:

https://maengelmelder.Bochum.de

Beide Poltiker bestätigen, dass es auf die Sichtweise von einzelnen ankommt, wie sauber Bochum wirkt. Kommt ein Berliner, ist es in Bochum sauberer. Kommt ein Berchtesgadener findet er es schmuztig. Beide hatten Urlaub in Polen gemacht und es dort sauberer empfunden. Dadurch, dass ich oft dort bin, kann ich es in den Großstädten, wie Krakow oder Gdansk auch bestätigen. Die Bahnhöfe sind generell so sauber, dass man vom Boden lecken kann. In Bochum oder Dortmund ist man einfach nur froh schnell aus dem Dreck rauszukommen, der auf den Bahnsteigen rumfliegt. Kein schöner Anblick. Aber das sind die Menschen. Die machen diesen Dreck. Es müssen also Richtlinien und Verbote, sowie erhöhte Bußgelder ausgegeben werden, damit die Menschen endlich verstehen, dass es falsch ist, die Umwelt mit ihrem Plastik, den Kippen und leeren Flaschen zu belasten. Es kostet uns Steuerzahler am Ende mehr in den Abgaben.

Überschneidungen der Parteien

Stefan und Fabian haben Überschneidungen in en Maßnahmen, die gemacht werden können. Es sind schon viele gute Kompromisse gelöst worden, obwohl die Parteien unterschiedliche Standpunkte haben.

Die CDU setzt hier auch auf eine bessere Bildung. Mehr Investitionen in die Schulen. Die Grünen wollen mehr Verbindung zum Klimaschutz. Beide Dinge schließen sich ja gegenseitig nicht aus, sondern haben dort erst recht viele Überschneidungen. Die Kinder von heute in den Schulen sind schließlich die verantwortungsvollen Erwachsenen von Morgen.

Engagement zahlt sich aus

Umso wichtiger ist es allgemein zu sagen, dass es wichtiger denn je ist sich in Vereinen oder auch Parteien zu engagieren um eine lebenswerte Stadt zu kreieren und erhalten.

Ohne Engagement ist nichts zu bewegen. Das fängt schon bei einem selbst an. Auf der Couch, vor der Computertastatur kann man sich über viele Dinge aufregen, Hass und Kritik ausüben, aber das ändert nichts da draußen für einen selbst. Projekte in Umwelt oder für Demokratie unterstützen oder anstoßen, dass kann auch individuell geschehen oder unterstütz werden. Ich habe es mit meinem Kunstaktionsprojekt „Flaschengefühle“ allein geschafft etwas anzustoßen, darüber kritisch zu reden, drüber nachzudenken und sich selbst zu sensibilisieren, Müll aus der Stadt zu verbannen.

Du bist dran, was du machen kannst. Also engagiere dich. Es ist nie zu spät!

Das ist das Schlußwort auch von beiden jungen Politikern gewesen. Mal sehen, wie es in Dortmund die Tage im Welthaus wird, wo die Ausstellung auch stattfinden wird im Rahmen der IGA 2027. Dort allerdings kann ich keinen Podcast so kurzfristig aus dem Boden hinbekommen mit Dortmunder Politikern. Mal sehen.

DANKE AN

Ein großer Dank erstmal ging an Bochum Marketing GmbH, die mir die Möglichkeit gaben in der Nachhaltigkeitszentrale das Projekt „Flaschengefühle“ wieder zeigen zu können. Die Ausstellung selbst ist interaktiv mittlerweile von der Gestaltung geworden und immer erweiterbar bei mittlerweile fast 6000 fotografierten Flaschen, Tetra-Paks und Dosen im öffentlichen Raum. Und ein großer Dank an die beiden Kommunalpolitiker Stefan Klapperich und Fabian Krömling, die sich die Zeit genommen haben mitzumachen, sowie auch die Organisatoren der CDU und Grünen, die es möglich gemacht haben sie beide zu organisieren in der Kürze der Zeit. Eine Wiederholung ist jederzeit überall möglich – egal in welchem Stadtbezirk und welcher Stadt. Das Problem Müll begleitet uns leider überall!

Hinweis für die nächste Flaschengefühle Ausstellung:

13.8. im Welthaus von 16 – 17 Uhr Vernissage, ab 17 Uhr Vortrag von Sybille Hellier zum Thema Zigarettenkippe mit ihrem Projekt AufGEraucht. Am 15.8. von 11-13 Uhr Workshop: Basteln mit Müll. Finissage ist am 20.8. mit Vortrag zum Thema „Flaschengefühle – Vermüllung der Stadt“

Haltet Eure Stadt und Umwelt sauber!

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Weiterführende Links

Stefan Klapperich (CDU) – Ratsmitglied in Bochum
https://www.cdu-bochum.de/person/127/Stefan-Klapperich

https://www.bochum.de/Rat-der-Stadt-Bochum/Mitglieder-des-Rates/Stefan-Klapperich

https://www.facebook.com/share/r/1EqSgs32Cv/

https://www.instagram.com/stefanklapperich?igsh=MW90aHFka3ZpbmFlYw==

https://www.cdu-bochum.de/

***
Fabian Krömling (Grüne) – Ratsmitglied in Bochum

https://www.bochum.de/Rat-der-Stadt-Bochum/Mitglieder-des-Rates/Fabian-Kroemling

https://www.instagram.com/fabian7727?igsh=aXlpN2gzeGFpamdl

https://gruene-bochum.de/

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https://maengelmelder.bochum.de

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Erstes Flaschengefühle Projekt 2023 :
https://www.ruhrpottologe.de/das-politische-gespraech-zur-vermuellung-der-stadt-bochum-im-rahmen-der-gefoerderten-ausstellung-flaschengefuehle-i-video-i-podcast/

Tinnef – ein Ruhrpottwort? I Seine vielseitige Bedeutung und fremde Herkunft I +Video I +Podcast

Was bedeutet Tinnef und kommt das Wort wirklich aus dem Ruhrgebiet?

Tinnef stammt aus dem Ruhrgebiet! So meint wahrscheinlich die Mehrheit. Das Wort klingt nach Ruhrgebiet, aber die Herkunft und die Bedeutung war und ist eine andere. Damit räume ich jetzt auf:

Der folgende Text ist zu hören im Podcast und sehen im Video:

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Wenn man eine Urlaubsreise tut, kauft sich jeder Tinnef fürn Kühlschrank, anne Wand oder wat irgendwann inne Müllverbrennung landet.

Oft genug kommt der Ehemann nach Hause, weil er aufm Flohmarkt alten Kram so toll findet und die Olsche krakelt dann:

„Hömma, Ollen! Wat hasse widda da fürn Tinnef gekauft? Is kein Platz mehr inne Schränke!“

Das sie selbst allerdings den sterbenden Schwan aus Porzellan von Meissen in der Vitrine hat, tut nichts zur Sache. 

Wer braucht so was Unschönes? Wenn es wenigstens Wert hätte. Also älter als vielleicht 100 Jahre und mindestens einen Weltkrieg unbeschadet überstanden hat.

Im Ruhrgebiet hört man oft solche Sätze. Ein Tedi, Kik und Temu haben oft mehr von dem unnützen Zeug auf Lager. Aber es wird gekauft, sonst würde es niemand herstellen.

Auch eine Lügengeschichte hat viel Potenzial, um als Tinnef bezeichnet zu werden. So wie meine Geschichte um die Küchengerätehersteller – Familie Neff und die Tochter Tine, die sich im Herd versteckt haben, aber nie wieder gefunden wurde, die ich auf der Bühne bei Benjamin Eisenbergs „Comedy im Saal“ vor einigen Jahren zum Besten gab.

Aber Unsinn oder Kitsch ist nicht der Ursprung des Wortes, das in ganz Deutschland bekannt ist. Es kommt nicht aus dem Ruhrdeutschen. Es ist hier nicht heimisch, auch wenn es sich so anfühlt. Leider muss ich mit dem Mythos aufräumen. Du findest es hier oft im typischen Sprachgebrauch, aber es wird in Hamburg, in Berlin, in Hannover, sowie in Köln, aber auch in München gesagt, wenn es dort auch weit aus weniger als in Köln ausgesprochen wird.

Im Rheinischen ist es sogar mehr zu hören als anne Bude umme Ecke. Viele denken vielleicht, das es dort entstanden ist, weil anne Bude kann man auch Tinnef kaufen.

„Anne! Hasse ma son Tinnef, wat ich verschenken tun kann. Hab den Hochzeitstach wieder fast vergessen und wollt ohne nix nich nach Hause gehn, weisse Bescheid.“

Anne hat immer wat da. Die hilft immer. Und wenn es nur ein buntes Osterei ist zu Weihnachten.

Tinnef klingt wirklich kernig, direkt und nach typisch Ruhrpott. Die Frage, woher es stammt gehe ich in meinem Video aus der Reihe „Ruhrpott-Dialekt erklärt“ auf den Grund und fange mit einer kleinen Geschichte an, die ich bei Benjamin Eisenberg bei Comedy im Saal erzählt habe:

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Woher stammt Tinnef eigentlich?

Kurz gesagt : Aus dem Hebräischen.

Mal wieder kommt ein Wort aus dem jüdischen Sprachgebrauch und mal wieder wurde der ursprüngliche Begriff von tinnuf über Tinneph zu Tinnef durch die Jahrhunderte verändert von einem eher schlimmen Wort des Jiddischen zu einem anderen schlimmen Wort über die Gaunersprache, dem sogenannten Rotwelschen.

Denn richtig übersetzt war tinnuf aus dem hebräischen Schmutz oder Kot das Ursprungswort.

Ein bisschen Mittelalter-Geschichte

Im Mittelalter wurden Juden in Ghettos gesteckt. Stadtbereiche, die nur für sie gedacht waren. Für Christen waren die Juden der Schmutz der Stadt die eingepfercht gehören. Bis in die Neuzeit hat sich auch dieser Antisemitismus breitgemacht, dass Juden die Brunnen verseucht haben, wenn es Cholera, Ruhr oder Pest gab. Juden waren immer an allem Schuld. Aber damals kannte man noch keine wissenschaftlichen Nachweise. Man suchte Schuldige für das eigene Unvermögen sich sauber zu halten. Wohin dieser im Kopf gewachsene Tinnef ging, nämlich Unsinn, wissen alle: In den Holocaust. Aber ich schweife ab. Im Jiddischen wurde aus dem Hebräischen die Schrift etwas verändert. Tinnuf wurde zu Tinneph. Und jetzt passierte auch bei der Anwendung des Wortes ein Wandel.

Juden konnten nur bestimmte Berufe ausüben. So gingen sie als Händler von Ort zu Ort und tatsächlich machten sie hier und da Geld mit Kurzwaren oder billigen Plunder, sowie gebastelten oder geschnitzten unnützen Zeug, also billigen Ramsch, der auch gekauft wurde, um andere eine Freude zu bieten. Die Juden hatten nichts zu lachen allerorten und so konnten sie aber dafür Geld zum Überleben für die Familien verdienen. Das jüdische Wort mit ph ging dann auch in den normalen Sprachgebrauch in ganz Deutschland über. Natürlich gibt es Anwandlungen je nach Dialekt.

Es gab auch sogenannte Tinfläden, also Tinnefläden. Holzhäuser, wo hinten die Familien gewisse Artikel zusammenbauten und vorne an der Ladentheke verkauften.

Das Wort ‚Tinnef‘ kam in alle Bereiche des Deutschen Reiches als ein Begriff für Ramsch.

Auch der alte Konrad Duden hat dieses Wort aufgenommen in seine Rechtschreibbibel der Deutschen Sprache. Darin heißt es: wertloses Zeug, Kram, Plunder“ und „Unsinn“. Das ungewöhnliche Wort war und ist bis heute im Einsatz, wer in Souvenierläden, bei Tedi, KIK und Co geht.

Im Internet bei Temu kann es ein Gegenstand sein, der wahrlich nichts taugt zu irgendwas, aber billig ist und heute aus dem fernen asiatischen Ländern kommt. Ein ansehnliches Foto lässt den Klick mit dem Finger schneller zu als man denkt. Die billige Herstellung verpestet die Umwelt mit giftigen Farben und ist oft  nur Schrott. Da kannste sagen:

„Schmeiß wech den Tinnef! Und kauf da nich widda son Mist! “

Oder aber es geht um die erwähnte Geschichte von der Tochter des Herstellergründers von Küchengeräte Carl Andreas Neff.

Tine, war die Schwester der Nachfolger Arnold Wilhelm und Heinrich. Sie hat sich in der Fabrik in Bretten in einen Ofen vor ihrem Vater versteckt. 1877 startete der Schlossermeister die Produktion für Herde und Öfen mit sechs Gesellen.

Sie tauchte jedoch nie wieder auf bei den Neffs. Entweder haben die Brüder eine Lausbubenstreich gespielt, um sie loszuwerden oder es war ein dummer Zufall, das der Herd ausgerechnet ins ferne Berlin wanderte. Jedenfalls konnte sie sich nicht mehr erinnern, woher sie kam, weil sie durch den Sauerstoffmangel während des Transports das Bewusstsein verlor und auch Gedächtnislücken aufwies. Sie kam in ein Waisenhaus und lebte bis an ihr Lebensende als Kochgehilfin beim Kaiser Wilhelm im Schloss von Berlin.

Tinnef oder Nicht – Tinnef, das ist hier die Frage

Die Geschichte klingt glaubhaft, ist aber Tinnef. Eine unsinnige Geschichte. Aber Neff gibt es bis heute trotz einer Insolvenz im Jahre 1982. Die Tine gibt es nicht. Neff ist heute eine der größten Hersteller der Welt für hochwertige Küchengeräte. Durch die Insolvenz wurde sie übernommen von dem BSH GmbH Konzern (Bosch und Siemens Hausgeräte). Noch heute werden in Baden-Württemberg in Bretten hochwertige Küchengeräte auf 105000 m² hergestellt.

Es sieht so aus, als wenn es ein eingeborenes Wort ist, und es klingt so schön Ruhrpottisch. Aber es hat durch die Zeit von Schmutz und Unrat über minderwertige Waren, wertloses Zeug und unsinnigen Lügengeschichten den Weg in die Sprache vom Hebräischen über dem Jiddischen, der Gaunersprache, dem Rotwelschen heute zu uns in die gesamte deutsche Sprache gefunden.

Wir benutzen das Wort jiddischer Herkunft so selbstverständlich, ohne zu wissen, dass es ursprünglich von dort kommt. Es passt so sehr ins Klischee im Ruhrpott geboren worden zu sein als Wort.

Hier sagt jeder sofort, was ihm nicht gefällt. Ob auf liebevolle, bitterernste oder scherzhafte Art, Tinnef verfehlt nie seine Wirkung im Gespräch. Es zeigt sofort, was von dem Gesagten oder Ramschteil gehalten wird.

Aber Tinnef kann auch ein emotionaler Gegenstand sein. Als ich das Video gedreht hatte, hatte ich kurz danach meine Mutter verloren nachdem mein Vater ein Jahr zuvor starb. Ich musste die elterliche Wohnung aufräumen und besenrein machen.

Meine Eltern liebten nicht jeden Tinnef. Aber gefunden habe ich dennoch viele. Durch die emotionale Verbindung der Familie, habe ich viele Dinge erstmal behalten. Trauerarbeit habe ich ganz allein bewältigen wollen damit. Noch nach Jahren schlummern einige in Kisten im Keller, oder sind hier und da in der Wohnung gelandet, weil ich mich von dem Tinnef immer noch nicht trennen kann, wie die kitschigen Engel oder eine geschnitzte Holzeule, die in der Wohnzimmervitrine stand. Die starrt jetzt im Schlafzimmer auf mich.

Manchen Tinnef kaufe ich natürlich auch im Urlaub. Einen kitschigen Kühlschrankmagnet von dem Ort, wo ich gerade bin, ist ein Muss geworden. Oder auch eine Schneekugel mit dem Namenszug Ruhrpott mit einem Fördergerüst, sowie eine alte Grubenlampe zieren meinen Raum. Kunst in Form von Skulpturen oder Bildern hängen an den Wänden oder liegen auf Regalen.

Viele würden das als Tinnef bezeichnen, besonders, die damit nichts anfangen können, was aber Kunst ist. Würde ich den Löffel abgeben, würde meine Frau entweder den Container bestellen oder den Tinnef behalten, weil sie emotional mit mir darüber verbunden wäre.

So ist Tinnef nicht gleich Tinnef. Was für den einen wertloser Ramsch ist, ist für den anderen das wertvollste im Leben. Es ist nicht immer gleich wertloser Ramsch und schon gar nicht ein Wort aus dem Ruhrgebiet. Es liegt im Auge des Betrachters.

Jetzt liebe Leser und Leserinnen, seid mal ehrlich zu euch. Wir haben alle irgendwo in der Schublade, im Schrank, in der Vitrine oder im Keller Tinnef stehen, wo ein anderer wiederum sagen würde :“Wat willste mit dem ganzen Tinnef?“

Nach mir die Sintflut! Dann ist es egal, wohin damit. So denken bestimmt alle jetzt. Aber ihr denkt bestimmt anders nun darüber.

Ob etwas Tinnef ist, liegt also manchmal im Auge des Betrachters.

Und das fälschlicherweise genannte Ruhrpottwort Tinnef zeigt, dass die Sprache, der Regiolekt, wie die Sprachwissenschaft das Ruhrdeutsche bezeichnet, viele Begegnungen, Veränderungen und eine lange Reise mitgemacht hat, um in der heutigen Bedeutung nicht nur im Ruhrgebiet gelandet zu sein.

Fazit

Tinnef stammt nicht vom Ruhrpott, nicht aus einer Arbeitersiedlung oder aus dem tiefen Stollen eines Bergwerks, sondern hat seine Wurzeln in der alten hebräischen Sprache und wurde durch Handelswege zu uns gebracht. Vom Schmutz und Dreck hin zu Kitsch und Unsinn.

Die Ruhrpottler haben sich das Wort mit einem eigenen Klang angeeignet in der Umgangssprache. Im Ruhrgebiet fühlt es sich an, als stammt es von hier!

Dat is kein Tinnef. Ich behaupte es auch nich, sondern so iset!

Glück auf

Weiterführende Links zum Wort „Tinnef“ :

Duden – Bedeutung, Rechtschreibung und Herkunft

Der Duden erklärt die Bedeutungen „wertloses Zeug“ und „Unsinn“ sowie die Herkunft aus dem Jiddischen und Hebräischen.

Jüdische Allgemeine – „Billiger Tinnef“

Ein ausführlicher und lesenswerter Beitrag über die sprachliche Entwicklung des Wortes vom Hebräischen über das Jiddische bis in die deutsche Umgangssprache.

Ruhrgebietssprache.de – Tinnef im Ruhrdeutschen

Hier wird „Tinnef“ als Ausdruck für dummes Zeug und Unsinn im Sprachgebrauch des Ruhrgebiets vorgestellt.

Wiktionary – Bedeutung, Aussprache und Synonyme

Der Eintrag enthält Bedeutungen, Aussprache, grammatische Angaben, Synonyme und Übersetzungen.

Duden – Synonyme für Tinnef

Eine Übersicht über ähnliche Begriffe wie Kram, Plunder, Ramsch oder Schund.

Jüdische Allgemeine – Sprachgeschichten

Eine Sammlung über deutsche Alltagswörter mit hebräischen oder jiddischen Wurzeln, darunter auch „Tinnef“, „Zoff“, „meschugge“ und „Tacheles“.

Guten Rutsch wünsche ich mit meiner Frau Ewa allen Ruhrpottlern, Leser und Leserinnen! Ein Ruhrpottologen-Ausblick auf 2023:

Freut euch auf noch ganz viel Material, das im letzten halben Jahr aus Arbeits- und Privaten Gründen nicht verarbeitet werden konnte. Bleibt Gesund im Neuen Jahr und bis die Tage, denn da kommt als erstes noch der Podcast mit Ralf Opiol im Museum Quadrat, weil die Ausstellung Bottroper Künstler und Künstlerinnen am 8.1. endet.

Aus dem Pott für den Pott – (c) Ruhrpottologe André Brune

Als zweites der Podcast mit Jürgen Jakubeit, weil sich am 21.12. die Schließung der letzten Steinkohlezeche zum vierten Mal jährte. und dazwischen der nächste Podcast mit meiner Frau in Bigoskraut und dann quassel ich noch mit dem Werneraner Jack Tengo aus dem Osten des Ruhrgebiets über den Alltag im Ruhrpott und was noch so passiert ist.

Weiter kommt noch ein Beitrag über den Boyer Markt, Podcast mit der Neurologie des Klinikums Essen (sollte schon im August, spätestens September kommen, aber die Nachbereitung habe ich zeitlich nicht geschafft), mit Sahin Aydin und seinem Bienenvolk, die Rockerbande „One Life“, ein Rückblick über die gelungene Bildversteigerung mit dem Förderverein Kinderklinik des Marienhospitals, Rheinbabenwerkstatt und Clowsnvisite, ein Blick über den Tellerrand nach Aachen aus dem Spätsommer, nach und nach Rückblick auf die Ukrainehilfe und dem Unabhängigkeitstag am 24.8.

Außerdem natürlich noch ein Rückblick in Sachen Bigoskraut zu den ersten Polnischen Wochen in Bochum, wo sich polnische Schriftsteller und Musiker die Hand in Bochum gegeben haben. (Auch hier habe ich es zeitlich nicht geschafft schon alles so zu bearbeiten. Verzeiht mir!)

Aktionen sind dieses Jahr geplant: Im Februar eine Ausstellung im Schaubüdchen mit eigenen Werken und ukrainischen Künstlern zum leider immer noch stattfindenen Krieg. Im Frühjahr eine Ausstellung mit Ruhrgebietskünstlern im Schaubüdchen. Im Spätsommer eine eigene Foto-Ausstellung. Und zum Jahresende ebenfalls zum Spendenverkauf des geplanten 52 Wochen-Kalenders eine Ausstellung der Fotos. Dazu unterstütze ich immer das Schaubüdchen in Bochum auf der Ursulastraße, über dem ich natürlich noch einen eigenen Bericht schreibe.

Markus Elstner wird von mir als Moderator und bei seinen Aktionen gegen Kindesmissbrauch weiter unterstützt werden. Darüber werde ich weiterhin berichten.

Definitiv sind wieder regelmäßiger Podcasts geplant. Es sind viele tolle Künstler aus Musik, Schriftstellerei, Vereinen und interessante Persönlichkeiten auf meiner Liste.

Die Ukrainehilfe bleibt bei mir, wie es in meiner Zeit und Kraft möglich ist mit kleinen Aktionen und Stunden, die ich helfen kann, um LKWs zu packen bei der Gesellschaft Bochum Donezk e.V., Safety Home Ukraine oder Ukraine Support Bochum. In diesem Bereich wird es weiterhin den Podcast Ukraine Bild mit Natalia Lubenska geben. Wir planen nach dem Podcast über die Präsidenten der Ukraine einen Bonus – Podcast über den aktuellen Präsidenten Wolodymir Selenskyi. Es werden auch die ein oder anderen Gäste weiterhin eingeladen werden.

Mit meiner Frau Ewa werden wir hier und da in Polen über die Orte, die wir besuchen berichten und natürlich regelmäßig den Podcast und das Video zum näher Kennenlernen der polnischen Sprache, Eigenheiten und Polen als Land rausbringen. Wir sind enttäuscht, dass die deutschen Medien so gut wie nur negative Berichterstattungen bringen statt wie üblich Kowalski & Schmidt. Wie unsere Zeit es erlaubt, werden wir unseren Teil der Völkerfreundschaft beitragen.

Bigoskraut: André & Ewa Brune (wer ist hier die Ewa?)

Ich plane ebenfalls vier Bücher herauszubringen. Es wird ein Buch zum Herbst herauskommen über den I. Weltkrieg. Das ging einher mit dem Besuch des Loch Nagar am 1.7.2022, diese Idee einzubauen. Was dort gewesen ist, musste ich erst sacken lassen, um es vernünftig aufzubereiten. Es sollte nicht einfach nur so geschrieben werden. Es sollte würdig sein gelesen zu werden, zumal es Engländer und Franzosen bestimmt interessiert, aus der Sicht eines Deutschen. Sie warten schon seit dem Sommer darauf. Aber gut Ding will, Weile haben, wie wir hier so sagen.

Die Kinderbücher von Michael Göbel sollen im April 2023 auf jeden Fall mit mir und Jack Tengo eingesprochen sein. Durch den Ukrainekrieg (meiner Zeit Vereine zu unterstützen) und meinem Studium zum Sprecher hat sich dieses Projekt leider stark verzögert.

Außerdem erscheint ein Buch über Straßen in Bottrop und eine lang geschlossene Zeche. Zudem ist eine Persiflage eines bekannten Weltromans auf Ruhrpottisch und in Übersetzung in Arbeit und eine Kurzgeschichtensammlung über die Städte des Ruhrgebiets.

Dann gibt es noch folgendes zu vermelden: Ich habe das Ruhrpottverzeichnis übernommen. Das ist ein Social Media Firma, die Kleinunternehmen im Ruhrgebiet fördert und zusammenbringt. Hier wird einiges passieren, auch als Ruhrpottologe. Es sind die Pottfirmen, die ich besuche oder besucht habe, die würdig sind dort aufgenommen zu werden, weil sie außergewöhnliche Ideen umgesetzt haben.

Nicht zu vergessen ist die Schilderchallange, die ich natürlich einmal im Monat ab März wieder starte bis zum Herbst. Immer in einer anderen Ruhrgebietsstadt oder zwischendurch bis eine Sensibilisierung stattfindet, dass es Menschen gibt, die es tun nicht mehr tun werden oder selbst Hand anlegen, die historischen Schilder zu säubern.

Und es entstehen im Jahr 2023 zwei Spiele, die sich mit dem Ruhrgebiet befassen. Mit meiner Frau unternehme ich die ein oder andere Wanderung im Ruhrgebiet, die ihr hier nachlesen könnt.

Dann gibt es noch die Planung mit Jack Tengo regelmäßiger unseren Quasselkompott auch mit Gästen zu machen.

Ein Bühnenprogramm ist ebenfalls in Arbeit, sowie Stadtführungen auf meine Art und Weise. Spontan werden die ein oder anderen Aktionen stattfinden, die ich unterstütze. Spontane unbezahlte Werbefilme mache ich ebenfalls, genauso würde ich auch bezahlte machen, aber das ist ein anderes Thema.

Meine Güte, was der alles plant und machen will, wird jetzt gedacht. Planung ist das eine, Ausführen ist das andere. Die Arbeit, um Geld zu verdienen, um diesen Blog und meine Leidenschaft aufrecht zu erhalten, hat neben der Versorgung meiner 86 Jahre alten Mutter natürlich Vorrang. Da wird sich, wie im letzten halben Jahr die geplanten Dinge ebenfalls verschoben haben, das ein oder andere ebenfalls verschieben müssen. Dennoch sind das alles Planungen, die ausgeführt werden.

Genauso, wie ich besondere Motive selbst rausbringen werde für den Kalender, weil sich kaum ein Fotograf oder Fotografin trotz Aufruf für meinen Spendenkalender gemeldet hat, der etwas beisteuern möchte. Vielleicht für das Jahr 2025. Denn der Kalender wird, wenn er ein Erfolg wird, weiter fortgesetzt werden.

Das war ein Ausblick auf das TUN des Ruhrpottologen für das Jahr 2023. Freut euch also auf das weitere Füllen dieses Blogs, der auch die Ruhrpottwörter nicht vergessen hat und die bisherigen neu überarbeitet aus Facebook in Youtube und in den Blog als Hörspiel und Schauspielvideo herausbringen wird. Auf gehts ins neue Jahr!

Ich wünsche allen ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2023!

Glück auf Euer Ruhrpottolge André Brune

Video I +Fotos I Säuberungsaktion: Erfolgreiche #Schilderchallange aufm Bergbauwanderweg Höntrop

Historische Schilder sind wichtig für unsere Wurzeln, unsere Heimat! Doch sie werden leider oft genug beschmiert! Meine Aktion soll mehr Bewußtsein für unsere Geschichte im Ruhrgebiet schaffen!

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Sie werden aber leider immer wieder von irgendwelchen unbelehrbaren Personen beschmiert, wie dieser EX!, mit Edding oder Sprayfarben.
Nicht mit mir! Nach einer gewissen Zeit verspüre ich nicht nur Wut, sondern ein Kribbeln in den Fingern.

Von Wut geht es nicht weg! Nur von Machen und Tun!

 

Wir waren auf dem Bergbauwanderweg in Wattenscheid Höntrop-Eppendorf unterwegs. Da, wo wir wohnen. Und es ärgerte uns jedes Mal beim Vorbeigehen, wie die Schilder aussehen, und das es irgendwie keiner sauber macht. Sieben Schilder haben wir geschafft in knapp drei Stunden. Zusätzlich ein viertelvoller blauer Sack voll Müll aus der Natur.

Wir waren auf dem Bergbauwanderweg in Wattenscheid Höntrop-Eppendorf unterwegs. Da, wo wir wohnen. Und es ärgerte uns jedes Mal beim Vorbeigehen, wie die Schilder aussehen, und das es irgendwie keiner sauber macht.

Schild 1 ist sauber
Schwamm und Brennspiritus los gehts
Schild 2 ist sauber

Ich habe die Aktion ruhrgebietsweit ausgerufen für den 15.10.22. Die Presse hat Mitteilungen bekommen, doch nur die WAZ Bottrop berichtete davon. Vielen Dank! Ich habe gehofft, dass es mehr Interesse gibt. Aber nein, erst wenn irgendetwas Schlimmes passiert, ist die Presse anwesend. Das ist mir aber egal, denn ich will mit dieser Aktion einen Anstoß geben und das Bewusstsein erweitern, dass es sich nicht immer wiederholen muss und das wir selbst auch Hand anlegen und den Wert unserer Geschichte kennenlernen sollten. Statt immer nur meckern, auch bereit sein, selbst mal einen Schwamm in die Hand zu nehmen. 

Ewa Brune in Aktion

Die ruhrgebietsweite Aktion unter #schilderchallange (mit A nicht wie im Englischen), hat den Sinn, dass es ein Alleinstellungsmerkmal für die Aktion ist, da in den englischen Challenges nur fotografierte Schilder gezeigt werden. #Schilderchallange mit A ist eben auch in Bezug auf die Aktion für sich stehend zum Ruhrgebiet ein Merkmal in Instagram und als Gruppe „Schilderchallange“ in Facebook.

Leider ist außer ein paar Likes nichts gekommen. Obwohl die Mitmacher dort ihre Bilder und Filme auch zeigen können. Es kann jederzeit gefüllt werden! Ich mache weiter, auch Zwischendurch oder wieder gezielt mit Pressemitteilungen in den jeweiligen Städten, wo ich die Aktion dann mache, immer wieder. Es muss eben auch in den Medien ankommen, dass wir darauf unsere Geschichte haben und uns diese nicht beschmieren lassen sollten.

Mückenstich – Warum schreibt man das auf die Tafel?

Meine Frau Ewa sagt, daß in ihrer Heimat Polen die Schilder sauber gehalten werden, falls sie beschmiert werden, falls sie überhaupt beschmiert sind, da die Polen ihre Geschichte ehren. Und diese Heimat, gerade als Pottkind, sollten wir gerade jetzt, wo der Bergbau, der unser Leben von Heute erst möglich gemacht hat, ehren und sollte nicht mit Edding und Sprayfarben beschmiert werden.

Etliche bei der Aktion vorbeigehenden Menschen fanden unser Tun toll. Das bestätigte unser TUN. Das ist eine wohltuende Reinigung quasi eine Meditation mit Hinblick auf meine eigene Geschichte und Verbundenheit, wenn ich diese Schilder mit Stolz wieder lesbar gemacht habe. Wir, meine Frau Ewa und ich, können wirklich bestätigen, dass es ein gutes Gefühl war es zu tun. Und so werden wir es wieder tun. Wir hoffen dennoch auf mehr Presse und Menschen, die dann mitmachen werden! Ein Schild ist in 10 bis 20 Minuten fertig.

Außerdem hat meine Frau, Ewa Brune, noch eine besondere Idee, weil sie mit ihrer Firma eines Übersetzungs- und Dolmetscherbüros die Schilder in einer besonderen Form sieht: In Englisch. 

Und das ist ein gutes Argument, denn es kommen immer mehr ausländische Touristen, um unsere Region zu erkunden. Doch in Englisch gibt es ein historisches Schild leider nicht. Zumal die QR-Codes des Historischen Vereins auch nicht funktioniert bzw. die Internetseite, zumindest der auf diesem Bergbauwanderweg in Wattenscheid-Höntrop. Eine Anregung für die touristischen Marketingabteilungen der Städte im Ruhrgebiet!

Am Ende haben wir noch einen blauen Sack viertelvoll mit Müll vom Weg und der Umgebung der Sitzbänke aus der Natur gesammelt. So hat die Aktion eine Doppelbedeutung. Saubermachen von Schildern und Waldfegen unabhängig von irgendwelchen Aktionstagen, die einmal im Jahr ausgerufen wird. Jeder kann sich einen Schwamm und Brennspiritus in die Hand nehmen und Müll aus der Landschaft bei einem Spaziergang oder Wanderung fischen und im nächsten Mülleimer wegschmeissen, damit unsere Heimat etwas sauberer und stolzer wirken kann. Eben auch für Touristen und Auswärtige, die unsere spannende Umgebung und den Strukturwandel kennenlernen wollen.

Wir haben jedenfalls in knapp drei Stunden sieben Schilder von den Schmierereien befreit. Und finden es war erfolgreich, die Schilder wieder lesbar zu machen. Als Abschluss gab es zur Belohnung ein Eis in unserer Stammeisdiele Etna in Eppendorf.

Ewa Brune trägt den Müll zum Mülleimer

 

Fertig – Trotz Handschuhe Arbeitsmerkmale nach sieben Schildern

 

Glück auf Euer Ruhrpottologe André Brune und die Ruhrpottologin Ewa Brune

Videos I +Fotogalerie I Budenmarathon beim Tag der Trinkhallen 2022

Am 6.8.22 konnte endlich wieder die Party beim Ruhrgebietsevent „Tag der Trinkhallen“ losgehen. Das dritte Mal wurde leider durch die Pandemie verschoben. 50 Trinkhallen im ganzen Ruhrgebiet, plus einige Andere, haben die Nachbarschaft und Besucher von außerhalb des Ruhrgebiets auf den jeweiligen Events erfreut.

Kunst, Kultur, Poetryslam, Musik, Bratwurst, ein gelber Hopfennektar und eine gemischte Tüte mit Lakritz und Weingummi war zu sehen, zu hören und zu schmecken.

Ich beschloss so viele wie möglich aufzusuchen. Einige in meiner Nähe in Bochum, auf dem Weg in Gelsenkirchen nach Bottrop, wo auf einem Kilometer allein 5 Trinkhallen waren, die ich besuchen konnte. Mit Fotos und Interviews hab ich kleine und größere interessante Videos erstellt. Am Ende konnte ich den Tag mit einer Flasche Dunkles „Bottroper Bier“ den Tag mit Mutters Pasta Schutta abschließen.

Schaut euch die Bilder und Videos an. Es war ein toller Tag und wird bestimmt noch toller nächstes Mal in zwei Jahren!

Folge 1 

„Lindener Büdchen“ in Bochum-Linden, Hattinger Straße 747. 

 

Die Jungs waren da voll im Stress für die Vorbereitung für den Comedynachmittag mit Waltraud Ehlert, die Ruhrpottputzfrau, alias Esther Münch https://www.esther-muench.de.  Da war keine Zeit für ein Interview.

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Folge 2

„Zum Philosophen“ in Bochum-Ehrenfeld, Hunscheidtstraße 61

Da geht dat schon inne Mittagszeit ab wie Schmitz Katze. Das Philosophieren setzt am Tag der Trinkhallen einfach mal aus. Heute wird gefeiert mit Musik und Gemischte Tüte.

 

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Folge 3

„Das Schaubüdchen“ in Bochum, Ursulastraße 17

Die Kunst und Kulturbude mit einer Ausstellung von Sven Neidig.

„Eistüten“ kann noch bis Ende August bewundert werden. Eine tolle Idee für ein leeres dem Verfall drohenden Kiosk ist die Nutzung nun für Kunst und Kultur.

Mehr Infos zum Fotokünstler: https://www.svenneidig.com

Eistüten | Eine Fotoausstellung von Sven Neidig | 06. – 30. August 2022 |

Die Ausstellung kann von außen rund um die Uhr angesehen werden. |

Öffnungszeiten mit Künstlergespräch und Eis:

06. August, 11 bis 20 Uhr |

13. August, 11 bis 15 Uhr |

17. August, 18 bis 22 Uhr |

21. August, 14 bis 18 Uhr |

26. August, 18 bis 22 Uhr |

30. August, 18 bis 20 Uhr |

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Folge 4 

„Conny’s Büdchen“ in Wattenscheid – Leithe, Weststraße 110.

Dat gelbe Nass kühlt schon inne Mittagszeit die trockenen Kehlen. Die Bude ist ja schon im Blog als POTTbude. Heute einfach mal vorbei um zu schauen, wat abgeht bei Conny. Da war doch tatsächlich der Imker . Da konnte ich Wilden Brombeerhoniglikör ergattern und probieren. Lecker!

Der Honig und die Honigliköre sind zu kriegen bei Connys Büdchen und beim Imker direkt: 

Gerd Sellhoff, Wilkenkamp 4b, Bochum, Tel: 015734359132

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Folge 5 

Antje und Jörgs Büdchen in Wattenscheid, Lohackerstraße 16

Poetry Slam gab’s von Humorvoll bis Ernst.

Gern wäre ich geblieben, aber wenigstens konnte ich die Interviews machen. Hat Spaß gemacht. Viel Erfolg weiterhin wünsch ich allen Beteiligten!

Die Poetry Slammer:

Christian Bartel aus Bonn mit humorvollen Texten: https://christianbartel.jimdofree.com

Ein Video des Satirikers über einen Tweed-Fetischisten: Die Wahrheit über Alexander Gauland on Vimeo

Facebook: (6) Christian Bartel | Facebook

Instagram: @der.bartel

Luca Swieter aus Köln mit sinnigen, naturnahen und witzigen Texten: 

Ein Video über Weihnachten beim Poetry Slam Finale in Berlin:

 (311) #17Ziele Poetry Slam Finale Berlin – Luca Swieter – YouTube

Facebook: (5) Luca Swieter | Facebook

Instagram: @lucaninchen

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Folge 6 

Holgers Erzbahnbude in Gelsenkirchen anne Erzbahntrasse 

Da ging die Post ab musikalisch. Gesungen wurde Alkohol von Grönemeyer als ich kam, gesungen von Pele Caster. Da wurde auch schon so Einiges gesüppelt. Und fast alle Plätze sind vonne Radfahrer belegt. 

Musik von Pele Caster – HULK (pele-caster.de)

Song „Kapitänin“: Pele Caster – Kapitänin (Official) – YouTu

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Folge 7

„Kiosk ist Kult“ in Bottrop – Eigen, Gladbecker Straße 330.

Es ist der älteste Kiosk im Ort Bottrop mit 110 Jahren. Deswegen auch mein Beitragsbild würdig gewesen. Auch wenn es jeder verdient gehabt hätte in seinem Rahmen. Aber alle Bilder, die auch in den Videos vorkommen, kommen in die Galerie.

Özlem erzählt bisken von ihrem Kiosk. Kai Magnus Sting hatte leider absagen müssen. Aber eine Bauchtänzerin hat das Publikum heiß gemacht. Die konnte ich leider nicht mehr sehen, da ich schon auf zum nächsten fuhr.

 

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Folge 8

Eigener Büdchen in Bottrop–Eigen, Steinbrinkstraße 9

Der Kiosk liegt im sogenannten ‚Kalter Eigen‘, wegen einer tatsächlich allgemeinen geringeren Temperatur des eisenhaltigen Bodens als im ‚Warmen Eigen‘, wo der Kiosk ist Kult steht.

Günther, der Vater, der Inhaberin, die gerade nicht zur Verfügung stand, erzählt mir ein wenig.

Bis 2018 betrieb er den Kiosk am Wald im Stadtteil Fuhlenbrock, wo ich auch noch landen werde.

Musik von Held der Arbeit – Eine Band aus dem Ruhrgebiet wurde leider aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Da ich es nicht gewußt habe, habe ich natürlich im Eifer des Gefechts nicht nachgefragt. Werde aber dies hier ändern, sobald ich die Info habe, wer aufgetreten ist. Im Video ist es nicht mehr zu ändern.

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Folge 9

Kiosk Kelm in Bottrop im Stadtteil Fuhlenbrock an der Lindhorststraße 181, eine Straße, die den Stadtteil Fuhlenbrock mit dem Eigen durch den Köllnischen Wald und dem nahen Stadtpark, verbindet.

Jenna, die Besitzerin, hat den Namen von einer Hauptdarstellerin aus der Fernsehserie, Dallas bekommen. Für eine Southfolk Ranch hat das Geld allerdings nicht gereicht.

Umso schöner und näher ist die liebevolle lockere Art mit den Kunden umzugehen, die ne Flasche Bier oder ne Tüte Gemischtes holen. Wasserbomben könnt ihr aber auch bekommen 

Musik vor der „Flimmerkiste“ von Thomas Machoczek und Andreas Hilburg: Thomas Machoczek

Thomas Machoczek war u.a. Pressesprecher beim Gasometer Oberhausen, hat den Medienatlas Ruhr ausgedacht, ist Journalist u.a. von Reisereportagen und liebt elektronische Musik. Er improvisierte einen Soundtrack zu einem Film von 1957 über das Ruhrgebiet direkt vor Ort am Kiosk während der Film lief zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Begleiter Andreas Hilburg.

Mit Ionnis Zedamanis haben Thomas Machoczek und Andreas Hilburg ein Album der elektronischen Extraklasse kreiert: Passio – Quadrophonische Andacht für elektronische Instrumente.

Reinhören: ▶︎ P A S S I O | Zedamanis // Machoczek // Hilburg | Zedamanis // Machoczek (bandcamp.com)

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Folge 10

„Kiosk am Wald“ in Bottrop-Fuhlenbrock liegt in der Natur des Namensgebers und Schriftstellers Hermann-Löns-Straße 44, Ecke Hans-Böckler-Straße.

Tanju, der ‚Kaiser‘ des Waldkiosks hat den ehemaligen vorübergehenden Hundekiosk im Februar 2022 übernommen. Er wird, wie früher, wieder gut angenommen von der Nachbarschaft.

DHL Pakete nimmt er mit seinem Team auch an.  

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Folge 11

K(uh)iosk in Bottrop-Fuhlenbrock, Straße Im Fuhlenbrock 175A.

Mitten im Stadtteil mit dem besonderen Markenzeichen von Kuhflecken ist der Kiosk seit den 1960er Jahren ein Anziehungspunkt seit vielen Jahren.

Da war wat los, denn der seit 2015 agierende Chef de Kiosque Frank Vick hatte kaum Zeit für ein kleines Interview. Hannes Weyland hat die Klampfe auseinander genommen und für gute Mucke auf Sand gesorgt.

Musik von Hannes Weyland: Hannes Weyland – Singer/Songwriter-Pop aus dem Ruhrgebiet

Musikvideo: „Wahrscheinlich Unwahrscheinlich“ (2015) 

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Folge 12

„Bottroper Bier Kiosk“ der Bottroper Bier GmbH auf der Sterkrader Straße 177 in Bottrop-Fuhlenbrock. Hier war Hölle Hölle Hölle

Und der Name Trinkhalle gibt sich hier nicht nur die Ehre, sondern die Fässer.

Am Ende meines Videos hatte ich das Glück den Song von Adolf Tegtmeier „Bottroper Bier“ von den Pils Angels live mit dem Publikum zu singen. Kaum Zeit für ein Interview hatten die Jungs von der Bottroper Bier GmbH der Vaterfirma der Grubenwasser Aktiengesellschaft

Wenigstens konnte ich das vorletzte Sechserpack Dunkles ergattern. Hab mir anschließend am Abend nach dem anstrengenden Budenmarathon auch gleich die dadurch verloren gegangenen B-Vitamine zugeführt. Hat gleichzeitig gut gemundet zu Pasta Schutta bei Mutter.

Website: Bottroper Bier – …der Saft für’t Leben (bottroper-bier.com)

Musik von Pils Angels, die Pott-Punk-Legenden-Band: http://pils-angels.com

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Ich sach ma jetzt:

🍻 Gut Schluck und Prost bis zum nächsten Mal beim „Tach der Trinkhallen“ in zwei Jahren!🍬

Dann such ich mir wieder einige andere aus, die ich besuchen werde. Dann nehme ich mir auch Zeit für eine Gemischte Tüte. Das war irgendwie nicht möglich beim neudeutschen Hopping.

Hat riesig viel Spaß gemacht! Und freue mich schon auf das nächste Mal!

Danke an alle Trinkhallen und ihren Besitzer*Innen, die das mit Elan, Lust und Laune getragen haben❗🙏

Das Ruhrgebiet ist wirklich einer der besonderen Kulturlandschaften in Deutschland. Das Heimatgefühl wird trotz Verlust des Bergbaus hochgehalten.

Denn jetzt erst recht! Wenn jemand eine tolle Idee hat leere Trinkhallen innovativ neu wiederzubeleben, ob als Brauerei, Kunsthalle oder Klümbkenbude. Einfach bei mir melden. Ich mach Euch da einen Platz in meiner Blogrubrik POTTbude frei für euch.

 

Einige kommen nochmal extra in die Rubrik POTTbude.

Prost, Gut Schluck und Lasst euch die Gemischte Tüte schmecken

Euer Ruhrpottologe André Brune

Alles unbezahlte Werbung!

Fotos und Filme Copyright André Brune

Der Ruhrpottologe is fast aufgehängt worden im Horrorgarten von Baron Tosun

Hömma! Da sacht mir die Gräfin Beck: Da zu den Tosuns, da musse hin! Da war ich direkt eingeladen zum Horrorgarten. Die Familie Cengiz und Oya Tosun machten sich drei Wochen lang mit inklusive eine Woche Urlaub richtich Mühe für die paar Tage bunten Horror für die Blagen inne Umgebung. Cengiz will immer wat Besonderet zeigen und sucht nach Halloween schon widda wat für dat nächste Jahr.

Der Eingangsbereich bei Familie Tosun – Foto: André Brune

 Von Weitem siehse schon die bunten Lichter und schwebenden Zauberhüte ausm Harry Potter Film. Riesige Figuren, wie Hexen, Kürbisse, Geister, Grinsekatzen und Grabplatten hell beleuchtet und mit Luft aufgepumpt sind aufgereiht und laden zum Augenschmaus bei Klein und Groß ein.

Der Ruhrpottologe André Brune bedankt sich für die Besichtigung im Horrorgarten von Cengiz und Oya Tosun – Foto: André Brune

Du gehs durch dat quitschende Eisentor, wat ganzjährig vonne Bewohner genutzt wird. (Ich will ja nich wissen, wat da so wohnt hinter die vier Wände, wenn dat Tor schon quitscht…) Und kanns dir die Reihe ma in Ruhe ansehen. Rechts is der Eingang in den Horrorgarten um dat Mietshaus herum gebaut.

Gruselich gemütlich gehse durch dat nächste quitschende Tor anne hochgehängten Vogelscheuche vorbei unterm Galgen, an dem ich mich beim durchlaufen fast erhängt hab. Links kannse die Ausstellung „So sieht dat aus, wenne dir ein Atomkraftwerk leistes und explodieren tut“, rechts am brenndenden Skelett stehen gruselige gesichtslose Hexen am grünen Pott und versuchen die Ampel zu kochen mit der Haupthexe namens Annalena. Man hat die sich abba verändert.

Hexe Annalena rührt am Ampelkochtopf – Foto: André Brune
Fukushima im Horrorgarten – Foto: André Brune

Im Horrorhäusken kannse dann im Käfich dat schreiende Blag dir antun und den aufn Tisch liegenden grünem Zaubertrank aus dem Blut von Glibber ansehen. Plötzlich schreit da im Hintergrund die gruselige Hexe. Trotzdem wirkt dat hier so gemütlich mitn Kamin, wenne reinkomms. Is fast wie Hänsel und Gretel ohne Backofen und Lebkuchen aus Menschenfleisch.

Im Horrorhaus – Foto: André Brune

Dann geht’s an einem Horrorbaum vorbei durch den nächsten Gang. Du weiß ja nich, wat dich erwartet. Und dat nächste Zelt steht da mit Horrorclowns jeder Art. Da denkse der Pennywise is da drin, so wie dich die Masken da anglotzen. Wenne aufn Boden irgendwo draufkomms, lacht dich der ein oder andere böse aus.

Der Horrorbaum – Foto: André Brune

Da haben die sich ja richtich viel Mühe gegeben und freuen sich über die vielen Blagen, die da schon um 20 Uhr inne Dunkelheit rumgeistern und gibbeln, wie toll dat is.

Ein Horrorclown im Clownshaus – Foto: André Brune

Süßes und Saures gibbet auf jeden Fall. Und schon seh ich eine Halloween-Familie mit Liebe und Leidenschaft zu Horror und Kindern, richtige Halloweenfetischisten. Respekt für diese Einstellung auch im schlimmsten Sturm und Regen allet fröhlich aufzustellen und die Freude in den Gesichtern von Groß und Klein zu sehen und sich mitzufreuen. Ich hab mich clownsmäßich gefreut dabei gewesen zu sein und freue mich auf dat nächste Jahr, denn da gibbet bestimmt die ein oder andere neue Überraschung.

Ein Blick in den Horrorgarten der Tosuns – Foto: André Brune

Natürlich freu ich mich auf Zuschriften, wenn Ihr da weitere Halloween-Enthusiasten für mich empfehlen könnt für dat nächste Jahr. Dann komm ich abba mit Kostüm, nich dat ich da mitn Messer im Kopp irgendwo im Topf wander, wie bei Walking Dead.

Nach den Dreharbeiten musste ich mich ersma ausruhn. Und da umarmt mich da so eine schrille alte Tote und erschreckt mich. Ne, musste danach ersma wat Bitteres saufen. Bottroper Bier sach ich nur.

Knapp die Pause überlebt – Foto: André Brune
oder doch nicht… – Foto: André Brune

So bedank ich mich bei den Tosuns gewesen zu sein und freu mich für sie und auf die vielen Personen, die dat da sehen wollen, denn et lohnt sich. Leider ist die Tonqualität nicht ganz so wie von mir gewünscht und nicht reparabel. Deswegen komm ich nächstet Jahr widda zu den Tosuns um dat noch besser zu machen bei den Horrorweihnachtsmännern!

Glück auf und ein schönet Halloween-Fest wünscht Euch Euer Ruhrpottologe André Brune

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Der Horrorgarten der Familie Tosun – Durchgang und Interview – Film und Fotos: André Brune

P.S.: Halloweenfetischisten ausm ganzen Ruhrpott bitte hier melden für nächstes Jahr: ruhrpottologe@gmail.com . Kommse auf ne Liste. Die Besten wähl ich aus. Ich kann mich ja schlecht zerreissen. Dann kannse mich da auch irgendwo gerädert aufstellen im Horrorgarten.

Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine und mag lecker Mücken im Dungeon von Tanja Siegel

Boah! Wat soll ich sagen? Halloween is ja noch und da muss ich doch gebührenden Respekt an so einige Enthusiasten zollen. Zollgebühr braucht ich nich bezahlen. Aber ich hab da reingucken können voller Begeisterung und landete bei Tanja Siegel im Spinnenhaus.

Der Eingangsbereich ins Dungeon – Foto: André Brune

Voller Inbrunst hat mich die Größte unter ihnen gleich unter ihre Fittiche genommen und mich umgewandelt. Jetz habbich sechs Beine, denn zwei sind mir als achtbeinige Spinne, schon rausgerissen worden im Kampf um die nächste Beute. Trotzdem bin ich schneller als ein Schädlingsbekämpfer mitn Transporter im Stau aufen Ruhrschleichweg. Also ruf mich an und lass ma paar Mücken übrich!

Platz is für Dich noch da! – Foto: André Brune

Im Ernst jetz, da kommse aufe Insel hinter die B224 Richtung Gelsenkirchen – Horst, die Insel, die Bottrop so stiefmütterlich behandelt, obwohl dat noch inne Boy liegt, und denks dir, hier könntese dich zur Ruhe betten. So schön beleuchtet. Und da hat die Tanja mir dat extra um 0.30 Uhr allet nochma angemacht. War schon aufn Wech zu Bett als die Freundin Gräfin Beck sachte, mensch dat muss der Ruhrpottologe doch in sein Blog aufnehmen. Und ich leicht übermüdet, hab mir gedacht, bevor ich widda nach Hause fahr, schnell hin. Morgen habbich keine Zeit nich.

Aufn halben Weg musste ich nochma zurück, weil ich die Hundeleine vergessen hatte… Die Arme musste noch warten. Aussage: Typisch Männer! Na, dat nimm ich nich für krumm. Ich vergesse schon mal dat ein oder andere. Hauptsache die Hosen sind an, wenn ich ausse Tür geh zum Arbeiten. Bis jetz hat dat ja geklappt. Wenn nich mehr, weiß Bescheid, Alzheimer lässt grüßen…

Torwächter – Foto: André Brune

Nu komm ich da durch dat Tor, werd überschwenglich begeistert begrüßt und mir bleibt bei der Mühe vonne Tanja, die da sechs Wochen geackert hat, die Spucke wech. So detailltreu son Friedhof vor die Haustür zu legen. Besser hätt dat die Bottroper Friedhofsverwaltung auch nich hingekricht.

Dann gehse an flammende Totenköpfe an leuchtenden Grabplatten vorbei in dat übern Türrahmen bezeichnete Dungeon und ab geht dat Koppkino vorbei an gruselige Skelette, an Wände angelehnte Styroporwände, die bemalt sind, wie in sonem alten Kerkerhaus von Monte Christo und dann geht et die Treppen hinab.

Ab in den Horrorkeller – Foto: André Brune

Spinnen, Fledermäuse und Netze kitzeln dich fast inne Nase. Du weiß gar nich, wo du zuerst hingucken solls. Dat is allet so toll gemacht, da brauchse keine Geisterbahn auf Crange mehr.

Unten angekommen lacht dich dat nächste Skelett aus mit funkelnden Augen, rechts denkse, die Ähnlichkeit mit Tanja is ja fast nich zu übersehen. Aber die steht da echt im Dunkeln und macht ersm Licht.

Klopfgeräusche können schon erschreckend sein… – Foto: André Brune

Dann kommt son unheimlichet Klopfen aus einer Tür mit einer Skletthand und der Tod steht mit Sense daneben. Ein Eisenhänger zeigt dir, dat du dich hier am Kragen aufhängen kanns, wenne dat nich überstehs seelisch. Gegenüber is ein einmalich interessanter Spinnenraum. Große und kleine Spinnen hängen in riesigen Netzen mit Totenköpfen, die Medusa grinst dich teuflisch an, dat du zu Stein erstarrst.

Der Spinnenraum – eigentlich Waschraum – traut sich keiner mehr rein… – Foto: André Brune

Hier hat mich dann die Spinne gebissen und hab mir dat dann gemütlich gemacht. Ursprünglich is dat hier der Waschraum. Die Tochter will ersma keine Wäsche mehr waschen. Sie hat Spinnenphobie bekommen. Dat hier allerdings die Gäste futtern wollen, hat ne besondere Bewandnis. Wenn die abba hören, dat die am Amazonas in Bananenblatt eingewickelte Vogelspinnen futtern, dann werden die wohl alle in andere Räumlichkeiten gehen, schneller als denen lieb is.

Und dann kommt der Partykeller: Ein Gruselbutler empfängt die Gäste. Drumherum is allet sehr schön dekoriert mit Wänden wie im „Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe. Skellete, unheimliche Bilder und eine Lampe gehalten von einer Skeletthand zieren Wände und Tische.

Der Partykeller mit dem Gruselbutler – Foto: André Brune
Die Horrorbar – Foto: André Brune

Anne Bar is da der Rocknroller von ACDC mit ner Gitarre und röhrenden Stimme. Nur tanzen tut er nich mehr. Dat macht nix. Hab schon Laune mitzutanzen.

Rückblick in den Raum – Einfach nur genial – Foto: André Brune

Wenne zur Party komms, is entsprechende Kostümpflicht, sachtse. Abba ein Ketchupfleck aufn T-Shirt würde Tanja reichen. Bei mir kein Problem. Denn ich hab die Schlabbersucht geerbt. Bei Pommes Rot-Weiß is dat immer mit Flecken verbunden bei mir. Und frach bloß nich, wat bei ner Currywurst passiert.

Kinder erwarten hier Süßes und Saures! Also nix wie hin !

Ich kann nur sagen: Großer Respekt an die Tanja Siegel für den genialen Horrorkeller und -Vorgarten. Bestimmt komm ich nächstet Jahr widda und freu mich auch auf Zuschriften ausm Ruhrpott um noch andere Halloween-Enthusiasten nächstet Jahr pünktlich zu besuchen. Ich komme dann abba mit Kostüm! Nich gleich schießen und mitn Messer in Kopp stechen wie bei Walking Dead. Ich lebe dann hoffentlich noch nachm 31.10.22.

So feiert ma schön Halloween! Ich wünsch Euch wat Euer Ruhrpottologe André Brune

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P.S: Wenn Ihr für nächstet Jahr spannende Häuser, Keller oder Gärten zeigen möchtet oder wisst, wer sowat hat, einfach mal bei mir melden per Mail: ruhrpottologe@gmail.com

Ich komm dann rechtzeitich zum Filmen und mit Kostüm zum Spaß an der Sache! Happy Halloween !

Ihr findet den Bericht auch im Lokalkompass : Der Ruhrpottologe ist jetzt Aushilfsspinne im Horrorkeller: +VIDEO I Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine im Dungeon bei Tanja Siegel – Bottrop (lokalkompass.de)

Und in der Bottroper Zeitung:

Der Ruhrpottologe lacht mit der Clownsvisite – Podcast

Der Ruhrpottologe André Brune besucht den Verein Clownsvisite e.V. in Essen

Die Clowns Lisette alias Lisa Bohren-Harjes und Rüdiger Wolke alias David Henschel erzählen frei, wie sie zum Clown gekommen sind, ihre Besuche, Lachen und Weinen; und das ihr Herzensberuf das Lachen zum Gesunden unterstützt und sie nichts anderes im Leben mehr machen wollen als genau das.

Hier der Podcast mit der Clownsvisite:

https://ruhrpottologe-andre-brune.letscast.fm/episode/der-ruhrpottologe-lacht-mit-der-clownsvisite

Der Youtube-Podcast mit den Bildern:

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Mehr Informationen

Es war eine Freude so viel mitzunehmen für die Zuhörer und bedanke mich für die tolle Aufnahme und Unterstützung für mein Projekt u.a. für die Clownsvisite, denn besonders hoffe ich auf eine hohe Beteiligung bei der vom 9. bis zum 19.10.2021 stattfindenden Bildversteigerung von einem behinderten Künstler der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie in Bottrop, das ich bei einer Auslosungsaktion der Clownsvisite mit dem Podcast „Bierchen bitte – der Bottcast mit Piet und Alex“ gewonnen habe. Denn der Aktionspreis wird zu einem Drittel dann an die Clownsvisite von mir gespendet, ein Drittel geht an die Rheinbabenwerkstatt, die das Bild zur Verfügung gestellt hat und ein Drittel geht an die Kinderklinik Marienhospital Bottrop entweder in Form von Geld- oder Sachspende, wie es möglich ist. Hört mal rein, denn es ist wirklich faszinierend, was sie zu erzählen haben. Und dann kommen sie bestimmt auch in deine Ruhrpott-Stadt, in dein Krankenhaus, in dein Seniorenheim oder wo auch immer. 

Respekt vor dieser Art der Arbeit habe ich auf jeden Fall bekommen, denn sie ist beizeiten nicht so einfach, wie man denkt. Und gern hätte ich noch 15 Minuten geplaudert, aber die Zeit war nicht möglich. 

Viel Spaß beim Reinhöhren! 

Euer Ruhrpottologe André Brune

Wer mehr wissen will, buchen oder spenden: https://www.clownsvisite.de

Der Youtube-Kanal der Clownsvisite:

https://www.youtube.com/channel/UC9UEdEM2z00JmLts6iyvPeQ/featured

Spendenkonto der Clownsvisite zur Unterstützung und Erhaltung der wertvollen Arbeit, die ihr nach dem Podcast noch besser verstehen werdet: 

Logo der Clownsvisite e. V.

Clownsvisite e.V.
BIC: DORTDE33XXX (Sparkasse Dortmund)
IBAN: DE 63 4405 0199 0401 013482

Clownsvisite e.V.
Wandastraße 9
45136 Essen

Tel: 0201 3764 1040 (mit AB)
info@clownsvisite.de

Interessante weitere Informationen gibt es beim Podcast von „Bierchen bitte – der Bottcast mit Piet und Alex“ :
https://www.youtube.com/watch?v=-ZECkOtAF0o

Videos und Links von Clownsvisite-Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC9UEdEM2z00JmLts6iyvPeQ/featured

Buch eines Klinikclowns:
Das Pflaster
Geschichten aus dem Krankenhaus – ein Klinikclown erzählt – von Thomas Wewers
Ab 6 Jahren, 112 Seiten, € 9,99
ISBN: 978-3-7469-3654-3 

LINK für den Kauf: Das Pflaster | Thomas Wewers (tredition.de)

50% der Einnahmen durch den Verkauf des Buches kommen der Clownsvisite zugute – Danke schön, Pampel!

Das Bild zur Versteigerung, das einen Mindestwert von 900 € bringen soll, wurde von einem behinderten Künstler der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie in Bottrop gemalt. Ein Drittel als Sach- oder Geldspende soll der Kinderklinik Bottrop Marienhospital, der Rheinbabenwerkstatt und der Clownsvisite e.V. von mir gespendet werden. Ich freue mich auf rege Teilnahme bei der Ebay-Versteigerung vom 9. bis zum 19.10.21 ! Vielen Dank im Aller ! Euer Ruhrpottologe André Brune

Was Picasso konnte entsteht durch behinderte Künstler in der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie Bottrop – Ich versteigere das Bild für mindestens
900 € – Jeweils ein Drittel geht an die Clownsvisite, die Rheinbabenwerkstatt und die Kinderklinik. Foto: André Brune
Clown Wolke (links) und Clownin Lisette vor dem Einsatz in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen – Foto: Clownsvisite e.V.
Clowns beim Training – Foto: Clownsvisite e.V.

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Die Klorolle
Clowninnen Bims und Klara vor dem Einsatz in der Pandemiezeit an der Kinderklinik Bottrop vom Marienhospital – Foto: Clownsvisite e.V.
Clowns beim Training – Foto: Clownsvisite e.V.