+Podcast I + Youtube-Video I+Fotos I Der Ruhrpottologe bucht „Zimmer im Revier“ bei Lasse und Nils Dietrich

Am 11.6.2022 feiert Martina Dietrich mit ihren Söhnen Nils und Lasse das 1997 gegründete Unternehmen „Zimmer im Revier“. Auf dem Firmengelände stoßen 300 geladene Gäste mit Sekt und Selters unter würdigenden Wörtern vom Oberbürgermeister der Stadt Herne Frank Dudda. Ein besonderes Jahr, denn 2022 feiert gleichzeitig Herne die Stadtwerdung vor 125 Jahren.

Nach 25 Jahren ist „Zimmer im Revier“ mittlerweile über die Grenzen des Ruhrgebiets in ganz Deutschland bekannt. Auch in den europäischen Ländern, wie Polen, Niederlande, Belgien, Slowakei, Bulgarien und Tschechien ist das Unternehmen ein Begriff geworden vor allem bei Bauunternehmen.

Wie startete Martina Dietrich?

Im Hinterzimmer hat die damalige Studentin Martina Dietrich ihre Idee entwickelt und kontinuierlich ausgebaut. Im Ruhrgebiet gab es kaum Übernachtungsmöglichkeiten außer teure Hotelzimmer. Monteure, Ingenieure oder Messebesucher aus ganz Deutschland bzw. Europa kommen zum Ruhrgebiet, um zu Bauen, zur Reparieren oder die Region zu besuchen. Hotels waren damals die einzige und teurere Alternative für Unternehmen. Einfache Zimmer zur Selbstversorgung, wo die Gästge eine ruhige Bleibe für manchmal auch unbestimmte Zeit haben konnten, gab es in der Form im „Revier“ noch nicht. Die Idee und Vision war da. Heute ist „Zimmer im Revier“ der Ansprechpartner und bekannteste Name geworden über die Grenzen vom Ruhrgebiet hinaus. Deutschlandweit ist das Unternehmen in mittlerweile 380 Städten mit den entsprechenden Vermietungspartnern vertreten mit Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Touristen nutzen können.

Das neue gelungene Firmensymbol verkörpert sehr anschaulich, wofür „Zimmer im Revier“ steht: Das Z in mehrfacher comichafter Darstellung größer werdend aus dem Namen „Zimmer im Revier“ zum quadratischen Raum heraus stellt die Möglichkeit der Vermittlung für einen geruhsamen Schlaf dar.

Comic deswegen, weil Z in einer Sprechblasen als Bildliche Sprache für Schlafen verwendet wird. Das Z ist Symbol für die Dienstleistung des Unternehmens „Zimmer im Revier“ für Zimmervermittlung, Zimmervermietung, im Zimmer schlafen und für den Namen. 

Nils, mittlerweile 26 Jahre alt, war noch ganz klein und schmierte mit Buntstiften im Hinterzimmer die Wände voll als seine Mutter das Unternehmen startete. Bis vor vier Jahren war das Büro für zehn Angestellte ein Hinterzimmer in der 90 Quadratmeter-Eigentumswohnung. Heute hat „Zimmer im Revier“ ein Großraumbüro für die Buchungensmitarbeiter*Innen, ein Büro für die Geschäftsführung, ein Buchhaltungsbüro, einen Aufenthaltsraum und im Eingangsbereich einen Warte- und Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten Alle Räume sind farblich hell und freundlich gestaltet und haben viele großblättrige Palmen und Zimmerpflanzen, die ein besonderes angenehmes Raumklima schaffen. Im Keller befindet sich der Besprechungsraum mit einem großen hölzernen Tisch an dem alle 20 Angestellten inklusive Geschäftsführung Platz haben und #Schwarmintelligenz nutzen für weitere Projekte.

Auf Augenhöhe können die Angestellten mit der Geschäftsführung eigene Ideen besprechen und umsetzen. Das Arbeitsklima blüht so gut, wie die Zimmerpflanzen gedeihen: Groß, Freundlich und auch Konzentriert wachsend im Tun.

Lasse, der jüngere mit 22 Jahren, für den Marketingbereich zuständig macht Challanges oder probiert auch Schlafplätze aus und kümmert sich um die Social Media Kanäle.

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Der Start

1996 wurden erste Gespräche für den Start von „Zimmer im Revier“ gestartet. Ab 1997 ist das Pionierunternehmen im Ruhrpott mit Anbietern von B&B (Bed & Breakfast – Bett und Frühstück) gestartet. Mittlerweile legen die Anbieter und Nutzer Wert auf eine angenehme ruhige Atmosphäre mit Eigenversorgung.

Zimmer liegen günstig innerhalb der Preisspanne von 18,50 € bis 35 €. Monteure und Touristen bekommen ein Bett, entsprechende Wäsche, Handtücher und im Preis sogar die Endreinigung ab einer Buchung von zwei Tagen.

Ein Slowake unterstützt Vermittlung im östlichen Europa. Polnisch und Niederländisch wird im Büro ebenfalls gesprochen. Neben den beiden Söhnen ist hauptsächlich Frauenpower im Büro zu finden. Niels kümmert sich um das Personal und Lasse um den Marketingbereich und planen mit ihrer Mutter neue Möglichkeiten mit dem Unternehmen.

Nicht stehenbleiben, sondern eine größere Vision ist geplant

Überlegt wird eine eigene Immobilienstruktur aufzubauen. Es wird nun geprüft, ob dies eine sinnvolle Möglichkeit ist noch mehr eigenes Profil zu schaffen. Auch ein Weg über Deutschland hinaus in die Europäischen Länder, zuerst Österreich, danach auch andere Nachbarländer werden in den Fokus rücken.

Das wird Nils und Lasse, beide ausgebildete Kaufmänner im Büromanagement, auf jeden Fall in ihrer Laufbahn ein weiterer Schritt sein. Für 2022 suchen sie noch eine Auszubildende und legen auch wert auf Ausbildung. Jüngere Mitarbeiter*Innen haben eine andere Sicht auf die Welt und erweitern den Horizont des Unternehmens.

Zahlen des Unternehmens

  • Allein 1000 Betten im Ruhrgebiet
  • 700 Vermieter deutschlandweit
  • 25000 Buchungen insgesamt inklusive einmaliger Buchungen
  • Vertreten in 380 Städten in Deutschland
  • Preise liegen zwischen 18,50 € und 35 €

Der Kundenstamm

Der Hauptteil besteht aus Monteuren, Baufacharbeiter, Messebesucher, aber auch Privatpersonen, die weggezogen sind und zu Besuch kommen, neuerdings auch Touristen oder eben auch Menschen, die in ihrer Umgebung eine Bleibe suchen, wenn ein Wasserschaden oder Feuer die eigene Wohnung unbewohnbar gemacht hat.

Du möchtest buchen

  • Zimmer im Revier ist buchbar für mindestens zwei Nächte
  • Preis zwischen 18,50 € bis 35 € pro Nacht
  • Bettwäsche und Handtücher werden gestellt
  • Endreinigung im Preis

Unterschied zu herkömmlichen Internetanbietern mit entsprechenden Plattformen:

  • Telefonservice
  • Persönliche Ansprechpartner
  • Direkte Hilfe auch bei sofortiger Suche nach einem Schlafplatz

Für Vermieter wichtig

  • Zahlt keine Abogebühr
  • Das Ziel ist eine Gemeinsame vernünftige Lösung
  • Am Ende des Monats wird per Überweisung die Beiträge der Wohnung von Zimmer im Revier überwiesen
  • Jede Art von Kartenzahlung laufen über „Zimmer im Revier“, da einzelne Vermieter dies nicht anbieten wollen oder können, aber von Mietern gewünscht ist
  • Werbung wird geschaltet von Zimmer im Revier
  • Zimmer im Revier bekommt für diese tolle Art von Dienstleistung eine Provision
  • Werden immer gesucht! Gerade im Raum Dormagen, Düsseldorf und Köln

In der Baubranche wird „Zimmer im Revier“ sehr gern genommen. Manchmal müssen direkt 40 bis 60 Personen für einen Sanierungs- oder Baufall in der Nähe untergebracht werden. Das Büromanagement braucht nur einen Anruf bei Zimmer im Revier machen. Die Firma kümmert sich umgehend um die Bettversorgung vor Ort.

Und wer mal einen Abstecher in den Moviepark oder zum Stadtfest Herne buchen möchte, kann dies auch über „Zimmer im Revier machen.

Mehr Informationen gibbet natürlich im persönlichen Podcast mit ihnen. Einfach reinhören, Liken und Teilen.

Viel Spaß wünscht

Ruhrpottologe André Brune

Firmenschild mit Bürozeiten am Eingang mit dem alten Logo

Adresse:

Appartementvermittlung „Zimmer im Revier“
Castroper Str. 59
D-44628 Herne

Tel.: +49 2323 1335-3
Fax: +49 2323 1335-4

Email: info@zimmer-im-revier.de

Inhaberin: Martina Dietrich e.Kfr. HRA 6614 Ag Bochum

Links:

Internet: https://zimmer-im-revier.de

Das Team: Das Team (zimmer-im-revier.de)

Presse: Presse (zimmer-im-revier.de)

Blog: Wer sind wir eigentlich? Blog (zimmer-im-revier.de)

Knapp 930 Angebote z.Zt.: Monteurzimmer finden (zimmer-im-revier.de)

Großbaustellenservice: Zimmerservice für Großprojekte | Zimmer im Revier (zimmer-im-revier.de)

Vermieter werden: Monteurzimmer oder -wohnung über Profis vermieten. (zimmer-im-revier.de)

Social Media:

Youtube-Kanal: (120) Zimmer im Revier – YouTube

Lasse sein Youtube-Kanal: (120) Lasse macht was – YouTube

Facebook: (10) Appartementvermittlung „Zimmer im Revier“ | Facebook

Twitter: Martina Dietrich (@ZiR_Tina) / Twitter

Instagram: Zimmer im Revier (@zimmerimrevier) • Instagram-Fotos und -Videos

Backevent von „Zimmer im Revier“: (120) Zimmer im Revier Backevent 2021 – YouTube

Lokalzeitbericht von 1998, kurz nach dem Start: (120) Lokalzeit im Revier | 1998 – YouTube

Langjährige Zusammenarbeit mit einer Vermieterin: (120) Langjährige Zusammenarbeit mit Vermieterin aus Oberhausen – YouTube

20 Jahre „Zimmer im Revier“: (120) 20. Jubiläum von Zimmer-im-Revier! – YouTube

Zimmer im Ruhrgebiet:

Marl: https://youtu.be/AH-_wPnzrWg

Essen: https://youtu.be/HE_zS8OolX0

Schwerte: https://youtu.be/6uFQ44vv-bA

Firmen-Referenzen:

Mainka, Impg, Smet Group, Crestgroup, Socotec, Nüsse Kabel- und Rohrleitungsbau, Eiffage, Schulte Bauunternehmung, Roszak Garten- und Landschaftsbau uvm.

Der Ruhrpottologe is fast aufgehängt worden im Horrorgarten von Baron Tosun

Hömma! Da sacht mir die Gräfin Beck: Da zu den Tosuns, da musse hin! Da war ich direkt eingeladen zum Horrorgarten. Die Familie Cengiz und Oya Tosun machten sich drei Wochen lang mit inklusive eine Woche Urlaub richtich Mühe für die paar Tage bunten Horror für die Blagen inne Umgebung. Cengiz will immer wat Besonderet zeigen und sucht nach Halloween schon widda wat für dat nächste Jahr.

Der Eingangsbereich bei Familie Tosun – Foto: André Brune

 Von Weitem siehse schon die bunten Lichter und schwebenden Zauberhüte ausm Harry Potter Film. Riesige Figuren, wie Hexen, Kürbisse, Geister, Grinsekatzen und Grabplatten hell beleuchtet und mit Luft aufgepumpt sind aufgereiht und laden zum Augenschmaus bei Klein und Groß ein.

Der Ruhrpottologe André Brune bedankt sich für die Besichtigung im Horrorgarten von Cengiz und Oya Tosun – Foto: André Brune

Du gehs durch dat quitschende Eisentor, wat ganzjährig vonne Bewohner genutzt wird. (Ich will ja nich wissen, wat da so wohnt hinter die vier Wände, wenn dat Tor schon quitscht…) Und kanns dir die Reihe ma in Ruhe ansehen. Rechts is der Eingang in den Horrorgarten um dat Mietshaus herum gebaut.

Gruselich gemütlich gehse durch dat nächste quitschende Tor anne hochgehängten Vogelscheuche vorbei unterm Galgen, an dem ich mich beim durchlaufen fast erhängt hab. Links kannse die Ausstellung „So sieht dat aus, wenne dir ein Atomkraftwerk leistes und explodieren tut“, rechts am brenndenden Skelett stehen gruselige gesichtslose Hexen am grünen Pott und versuchen die Ampel zu kochen mit der Haupthexe namens Annalena. Man hat die sich abba verändert.

Hexe Annalena rührt am Ampelkochtopf – Foto: André Brune
Fukushima im Horrorgarten – Foto: André Brune

Im Horrorhäusken kannse dann im Käfich dat schreiende Blag dir antun und den aufn Tisch liegenden grünem Zaubertrank aus dem Blut von Glibber ansehen. Plötzlich schreit da im Hintergrund die gruselige Hexe. Trotzdem wirkt dat hier so gemütlich mitn Kamin, wenne reinkomms. Is fast wie Hänsel und Gretel ohne Backofen und Lebkuchen aus Menschenfleisch.

Im Horrorhaus – Foto: André Brune

Dann geht’s an einem Horrorbaum vorbei durch den nächsten Gang. Du weiß ja nich, wat dich erwartet. Und dat nächste Zelt steht da mit Horrorclowns jeder Art. Da denkse der Pennywise is da drin, so wie dich die Masken da anglotzen. Wenne aufn Boden irgendwo draufkomms, lacht dich der ein oder andere böse aus.

Der Horrorbaum – Foto: André Brune

Da haben die sich ja richtich viel Mühe gegeben und freuen sich über die vielen Blagen, die da schon um 20 Uhr inne Dunkelheit rumgeistern und gibbeln, wie toll dat is.

Ein Horrorclown im Clownshaus – Foto: André Brune

Süßes und Saures gibbet auf jeden Fall. Und schon seh ich eine Halloween-Familie mit Liebe und Leidenschaft zu Horror und Kindern, richtige Halloweenfetischisten. Respekt für diese Einstellung auch im schlimmsten Sturm und Regen allet fröhlich aufzustellen und die Freude in den Gesichtern von Groß und Klein zu sehen und sich mitzufreuen. Ich hab mich clownsmäßich gefreut dabei gewesen zu sein und freue mich auf dat nächste Jahr, denn da gibbet bestimmt die ein oder andere neue Überraschung.

Ein Blick in den Horrorgarten der Tosuns – Foto: André Brune

Natürlich freu ich mich auf Zuschriften, wenn Ihr da weitere Halloween-Enthusiasten für mich empfehlen könnt für dat nächste Jahr. Dann komm ich abba mit Kostüm, nich dat ich da mitn Messer im Kopp irgendwo im Topf wander, wie bei Walking Dead.

Nach den Dreharbeiten musste ich mich ersma ausruhn. Und da umarmt mich da so eine schrille alte Tote und erschreckt mich. Ne, musste danach ersma wat Bitteres saufen. Bottroper Bier sach ich nur.

Knapp die Pause überlebt – Foto: André Brune
oder doch nicht… – Foto: André Brune

So bedank ich mich bei den Tosuns gewesen zu sein und freu mich für sie und auf die vielen Personen, die dat da sehen wollen, denn et lohnt sich. Leider ist die Tonqualität nicht ganz so wie von mir gewünscht und nicht reparabel. Deswegen komm ich nächstet Jahr widda zu den Tosuns um dat noch besser zu machen bei den Horrorweihnachtsmännern!

Glück auf und ein schönet Halloween-Fest wünscht Euch Euer Ruhrpottologe André Brune

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Der Horrorgarten der Familie Tosun – Durchgang und Interview – Film und Fotos: André Brune

P.S.: Halloweenfetischisten ausm ganzen Ruhrpott bitte hier melden für nächstes Jahr: ruhrpottologe@gmail.com . Kommse auf ne Liste. Die Besten wähl ich aus. Ich kann mich ja schlecht zerreissen. Dann kannse mich da auch irgendwo gerädert aufstellen im Horrorgarten.

Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine und mag lecker Mücken im Dungeon von Tanja Siegel

Boah! Wat soll ich sagen? Halloween is ja noch und da muss ich doch gebührenden Respekt an so einige Enthusiasten zollen. Zollgebühr braucht ich nich bezahlen. Aber ich hab da reingucken können voller Begeisterung und landete bei Tanja Siegel im Spinnenhaus.

Der Eingangsbereich ins Dungeon – Foto: André Brune

Voller Inbrunst hat mich die Größte unter ihnen gleich unter ihre Fittiche genommen und mich umgewandelt. Jetz habbich sechs Beine, denn zwei sind mir als achtbeinige Spinne, schon rausgerissen worden im Kampf um die nächste Beute. Trotzdem bin ich schneller als ein Schädlingsbekämpfer mitn Transporter im Stau aufen Ruhrschleichweg. Also ruf mich an und lass ma paar Mücken übrich!

Platz is für Dich noch da! – Foto: André Brune

Im Ernst jetz, da kommse aufe Insel hinter die B224 Richtung Gelsenkirchen – Horst, die Insel, die Bottrop so stiefmütterlich behandelt, obwohl dat noch inne Boy liegt, und denks dir, hier könntese dich zur Ruhe betten. So schön beleuchtet. Und da hat die Tanja mir dat extra um 0.30 Uhr allet nochma angemacht. War schon aufn Wech zu Bett als die Freundin Gräfin Beck sachte, mensch dat muss der Ruhrpottologe doch in sein Blog aufnehmen. Und ich leicht übermüdet, hab mir gedacht, bevor ich widda nach Hause fahr, schnell hin. Morgen habbich keine Zeit nich.

Aufn halben Weg musste ich nochma zurück, weil ich die Hundeleine vergessen hatte… Die Arme musste noch warten. Aussage: Typisch Männer! Na, dat nimm ich nich für krumm. Ich vergesse schon mal dat ein oder andere. Hauptsache die Hosen sind an, wenn ich ausse Tür geh zum Arbeiten. Bis jetz hat dat ja geklappt. Wenn nich mehr, weiß Bescheid, Alzheimer lässt grüßen…

Torwächter – Foto: André Brune

Nu komm ich da durch dat Tor, werd überschwenglich begeistert begrüßt und mir bleibt bei der Mühe vonne Tanja, die da sechs Wochen geackert hat, die Spucke wech. So detailltreu son Friedhof vor die Haustür zu legen. Besser hätt dat die Bottroper Friedhofsverwaltung auch nich hingekricht.

Dann gehse an flammende Totenköpfe an leuchtenden Grabplatten vorbei in dat übern Türrahmen bezeichnete Dungeon und ab geht dat Koppkino vorbei an gruselige Skelette, an Wände angelehnte Styroporwände, die bemalt sind, wie in sonem alten Kerkerhaus von Monte Christo und dann geht et die Treppen hinab.

Ab in den Horrorkeller – Foto: André Brune

Spinnen, Fledermäuse und Netze kitzeln dich fast inne Nase. Du weiß gar nich, wo du zuerst hingucken solls. Dat is allet so toll gemacht, da brauchse keine Geisterbahn auf Crange mehr.

Unten angekommen lacht dich dat nächste Skelett aus mit funkelnden Augen, rechts denkse, die Ähnlichkeit mit Tanja is ja fast nich zu übersehen. Aber die steht da echt im Dunkeln und macht ersm Licht.

Klopfgeräusche können schon erschreckend sein… – Foto: André Brune

Dann kommt son unheimlichet Klopfen aus einer Tür mit einer Skletthand und der Tod steht mit Sense daneben. Ein Eisenhänger zeigt dir, dat du dich hier am Kragen aufhängen kanns, wenne dat nich überstehs seelisch. Gegenüber is ein einmalich interessanter Spinnenraum. Große und kleine Spinnen hängen in riesigen Netzen mit Totenköpfen, die Medusa grinst dich teuflisch an, dat du zu Stein erstarrst.

Der Spinnenraum – eigentlich Waschraum – traut sich keiner mehr rein… – Foto: André Brune

Hier hat mich dann die Spinne gebissen und hab mir dat dann gemütlich gemacht. Ursprünglich is dat hier der Waschraum. Die Tochter will ersma keine Wäsche mehr waschen. Sie hat Spinnenphobie bekommen. Dat hier allerdings die Gäste futtern wollen, hat ne besondere Bewandnis. Wenn die abba hören, dat die am Amazonas in Bananenblatt eingewickelte Vogelspinnen futtern, dann werden die wohl alle in andere Räumlichkeiten gehen, schneller als denen lieb is.

Und dann kommt der Partykeller: Ein Gruselbutler empfängt die Gäste. Drumherum is allet sehr schön dekoriert mit Wänden wie im „Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe. Skellete, unheimliche Bilder und eine Lampe gehalten von einer Skeletthand zieren Wände und Tische.

Der Partykeller mit dem Gruselbutler – Foto: André Brune
Die Horrorbar – Foto: André Brune

Anne Bar is da der Rocknroller von ACDC mit ner Gitarre und röhrenden Stimme. Nur tanzen tut er nich mehr. Dat macht nix. Hab schon Laune mitzutanzen.

Rückblick in den Raum – Einfach nur genial – Foto: André Brune

Wenne zur Party komms, is entsprechende Kostümpflicht, sachtse. Abba ein Ketchupfleck aufn T-Shirt würde Tanja reichen. Bei mir kein Problem. Denn ich hab die Schlabbersucht geerbt. Bei Pommes Rot-Weiß is dat immer mit Flecken verbunden bei mir. Und frach bloß nich, wat bei ner Currywurst passiert.

Kinder erwarten hier Süßes und Saures! Also nix wie hin !

Ich kann nur sagen: Großer Respekt an die Tanja Siegel für den genialen Horrorkeller und -Vorgarten. Bestimmt komm ich nächstet Jahr widda und freu mich auch auf Zuschriften ausm Ruhrpott um noch andere Halloween-Enthusiasten nächstet Jahr pünktlich zu besuchen. Ich komme dann abba mit Kostüm! Nich gleich schießen und mitn Messer in Kopp stechen wie bei Walking Dead. Ich lebe dann hoffentlich noch nachm 31.10.22.

So feiert ma schön Halloween! Ich wünsch Euch wat Euer Ruhrpottologe André Brune

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P.S: Wenn Ihr für nächstet Jahr spannende Häuser, Keller oder Gärten zeigen möchtet oder wisst, wer sowat hat, einfach mal bei mir melden per Mail: ruhrpottologe@gmail.com

Ich komm dann rechtzeitich zum Filmen und mit Kostüm zum Spaß an der Sache! Happy Halloween !

Ihr findet den Bericht auch im Lokalkompass : Der Ruhrpottologe ist jetzt Aushilfsspinne im Horrorkeller: +VIDEO I Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine im Dungeon bei Tanja Siegel – Bottrop (lokalkompass.de)

Und in der Bottroper Zeitung: