In Bottrop zahlt man mit Zloty

Im Ruhrgebiet überschneiden sich viele Dinge im deutsch-polnischen Verhältnis zu sehen am Beispiel der Stadt Bottrop

Polenkloster in Bottrop

„Wöchentlich kamen 1000 Polen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, um Arbeit zu bekommen“. erzählt Stadtführerin Antje Herbst und erwähnt in den Ausführungen in einer Anekdote das sogenannte ‚Polenkloster‘ .

Das war damals im deutschen Sprachgebrauch ein besonderes Haus, eine Menage, wo bis zu 800 Männer, eben meist Polen wohnten.

Gewalt beherrschte die Enge

Neben Bier floss Schnaps und Wodka durch die Kehlen und verursachten oftmals schnell Streitigkeiten. Es gab Pistolen ohne Probleme, wie noch heute in den USA, damals einfach in einem deutschen Laden zu kaufen. Schießereien und Messerstechereien waren tatsächlich an der Tagesordnung im deutschen Kaiserreich unter Wilhelm II.

Fast täglich hatte die deutsche Justiz damit zu tun. Das Ansehen allein von Bottrop war damals sehr gering.

Bleibt Bottrop ein Dorf?

So hatte die Stadtwerdung auch wegen dem hohen Anteil von fast 80% Zuwanderung aus Polen eine starke Minderwertigkeit bei zuständigen Politikern und Behörden im preußischen Land. 25 Jahre musste Bottrop warten bis sie zur Stadt werden konnte im Jahr 1919. Ohne den Aufbau eines Verwaltungssitz wäre die Stadtwerdung wegen der Polen und fehlenden Struktur durch einfach in die Landschaft gebaute Zechensiedlungen wahrscheinlich nie möglich gewesen.

Zahlungsmittel Zloty in Bottrop?

Noch heute gibt es so manche Aussagen:

Ach, von Bottrop kommst du? Da muss man doch noch mit Zloty bezahlen. Natürlich lacht man heute darüber. Aber früher hatten die Menschen tatsächlich geglaubt, dass es so ist.

Klingelschildnamen

Heute sind polnische bzw schlesische Nachnamen auf jedem zweiten Klingelschild, Przybilla, Piotrowska oder Bartoszewski zu lesen. Viele haben Vorfahren aus Polen.

Ältestes Zechenhaus in Bottrop

In einem der ältesten Zechenhäusern von Bottrop, erbaut ca. 1875, erkennbar an den groben Steinbrüchen im Sockelbereich, lebten im Stadtteil an der Prosperstraße hauptsächlich zugezogene Polen. Die größte polnische Kolonie in Bottrop hieß Engelbert.

Türken und Polen

Heute leben dort hauptsächlich in den 1960er und 1970er Jahren zugezogene Türken. Sie haben eigene Läden zur Lebensmittelversorgung, Imbiss, die sogenannten Dönerbude, eine Deutsch-türkische Spezialität mit Rind-oder Putenfleisch und verschiedenen Salaten mit einer scharfen oder Knoblauchsauce gewürzt in einem halben Fladenbrot gelegt, die es so nicht in der Türkei gibt.

Moscheen statt Katholische Kirchen

Wo früher katholische Kirchen durch die Polnischen Einwanderer wie Pilze aus dem Boden wuchsen, sind heute versteckt in normalen Häusern die Moscheen. Der Bau einer richtigen Moschee ist in Bottrop bis jetzt noch nicht geschehen aber im Gespräch.

Urlaub in Polen statt auf Malle

Das polnische Blut fließt allerdings mittlerweile in vielen deutschen Nachfahren vor allem im Ruhrgebiet in den Adern, egal zu wieviel Prozent.

Es gibt den ein oder anderen, der die Geschichte der Herkunft mittlerweile gerne wissen möchte. Da wird dann ein Urlaub auch mal in Polen geplant und nicht auf Mallorca.

Ruhrkultur-Tipps vom 3. bis zum 15.6.

Podcast-Kultur-Tipps von Musik- und Kunst-Festivals, vom Kunsthandwerkermarkt bis zum Tag der Offenen Tür im Tierschutzverein

HERTEN – 11.6. ab 17 Uhr & 12.6. ab 11 Uhr

WAS?

VEST im Revier – Wir sind das Ruhrgebiet

WO?

Festzelt auf dem Marktplatz Herten Mitte für 1200 Personen

Open Air Musikfest mit Bernhard Wedding mit The Servants ab 18 Uhr am 11.6., Achim Petry & Band ab 20 Uhr mit Wolfgang Petry Hits.

Sonntag ist Familientag!

Ab 11.15 Uhr ökumenischer Gottesdienst mit Ruhrkohle-Chor – Musikbegleitung in traditioneller Tracht

WER?

Veranstalter: Kaiserhof bei Sandra und Dirk

Festzelt mit Achim Petry & Band

Tickets:

www.vest-im-revier.de

Kartenvorverkauf für 21,50 € Samstag & 10 € am Sonntag:

Kaiserhof Herten, Antoniusstr. 16, Herten

Tattoo 63, Bahnhofstr. 63, Herten

Fahrschule Ackermann, Freiheitsstraße 19, Dorsten

Anfragen: info@vest-im-revier.de

Oder www.eventim.de

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ESSEN – 3.6 von 18 – 23 Uhr

WAS?

  1. Create If Light Fotostammtisch 2022

Fotowalk auf Zeche Zollverein in Essen. Thema: Langzeitbelichtung. Anschliessend Bierchen und Erfahrungsaustausch. Jeder der gerne fotografiert ist herzlich eingeladen. Kamera und Stativ wären empfehlenswert. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Treffpunkt ist der Werner-Müller-Platz (Rolltreppe) um 18:00 Uhr. Wer erst später kann trifft uns um 20:30 im Restaurant „The Mine“

WO?

Zeche Zollverein

Kostenfrei

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WERNE – 9.6. – 19.30 Uhr

WAS?

Titus Müller liest aus „Das zweite Geheinmis“

WO?

Stadtbücherei Werne

Moormannplatz 12, Werne

Tickets:

Kartenvorverkauf: 12 € – Abendkasse 15 €

Buchhandlung Beckmann

Bücher Beckmann – Ihr Buchhändler aus Werne (buchkatalog.de)

Facebook Veranstaltung: (14) Bücher Beckmann | Facebook

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DORTMUND – 4.6. & 5.6:  10 Uhr- 22 Uhr, 6.6. 10 – 20 Uhr

WAS?

Once Upon a Time

Phantastische Straßenkünstler, historische Fahrgeschäfte, großes Kinderprogramm, Artisten und Steampunkkünstler- und Aussteller

Entführung in eine andere Welt für einen ganzen Tag!

Plus Drehorgelspielertreffen und Rockabellas und -billies mit Fahrzeugen und Skateshows

Besucher mit entsprechenden Kostümen zahlen ermäßigten Eintritt an der Tageskasse

WO?

Zeche Zollern – LWL Industriemuseum

Grubenweg 5

44388 Dortmund

Tickets: Tageskarte 18 € – mit Kostüm 9 € – Kinder ab 7: 12 €, darunter frei

www.once-festival.de

https://onceuponatime.ticket.io

(19) ONCE UPON a TIME 2022 | Facebook

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BOCHUM – 4.6. von 9 – 15 Uhr

WAS?

Trödel- und Flohmarkt

WO?

Wilhelm-Hopmann-Platz im Bochumer Stadtteil Linden

Ratschlag mit der Straßenbahn 308 fahren wegen Parkplatzmangel!

(19) Trödel- und Flohmarkt in Linden | Facebook

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DORTMUND – 3.6. ab 23 Uhr – 6 Uhr

WAS?

Diskothek Spirit

1 Techno & 1 House Floor

Mit Yann1ck, Patrick Ravage, Kevin Rohmann, SecNav, Apoplex, Maik Conrath, Kuzio & Body Tricks

WO?

Zechenkinder

Helle 9

44135 Dortmund

Facebook: (20) Zechenkinder | Facebook

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MARL – 12. & 13.6.

WAS?

Kunst & Curry 1. Kunsthandwerkermarkt

WO?

An der Loemühle

Loemühlenweg 221, Marl

Herzlich Willkommen (hotel-loemuehle.de)

Facebook: (20) Kunst & Curry 1.Kunsthandwerkermarkt an der Loemühle | Facebook

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WERNE – 4.6. ab 21 Uhr bis 4 Uhr morgens

WAS?

Mega Mallorca Party

WO?

Kolpingsaal Werne
Alte Münsterstraße 3
59368 Werne

Passende Cocktails und Strandfeeling und obendrauf „Caro“, das Helene Fischer Double

Mallorca kannse auch umme Ecke haben!

Ticket: Mega Mallorca Party 2022 | Ticket-Shop (eventim-light.com)  – 11,34 €

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RECKLINGHAUSEN – 3.6 – 16-23 Uhr, 4.6. 12-23 Uhr, 5.6. 12-18 Uhr

WAS?

Hafenfest

Party, Kinderfest, Kulinarische Köstlichkeiten, Mitmachfest auf dem Kanal mit dem DLRG

WO?

Stadthafen Recklinghausen

Am Stadthafen 10, Recklinghausen

www.hafenfest-recklinghausen.de

Facebook: (20+) HAFENFEST RECKLINGHAUSEN 2022 | Facebook

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BERGKAMEN – 5.6. 10-17 Uhr

WAS?

Oldtimertreffen mit Schrauberfrühstück

Treffpunkt für Oldtimer, Youngtimer, Biker, Treiker, Quads

Fürstenhof Gut Keinemann

Westenhellweg, Bergkamen

Für das Frühstück Voranmeldung erbeten

info@oldtimer-gut-keinemann.de

Veranstalter: Oldtimer Remise – Gut Keinemann e.V.

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MÜLHEIM

WAS?

Pfingstspektakulum

Historische Zeitreise ins Mittelalter und 20 Jahre Ritterspiele in Mülheim:

Ritterspiele mit Turnierbahn, Kulinarische Genüsse der Zeit, Markstände, Märchenerzähler und Artisten in Kostümen des Mittelalters

WANN?

3.6.: 15-22 Uhr

4.6.: 13-22 Uhr

5.6.: 11-22 Uhr

6.6.: 11-19 Uhr

Wo?

Schloss Broich – Bereich der MüGa

Schloß Broich
Am Schloß Broich 28
45479 Mülheim an der Ruhr

Schloß Broich Mülheim | einzigartige Raumvielfalt (schloss-broich-muelheim.de)

TICKETS: Jahreskarte für alle Veranstaltungen: 30 €, Familienjahreskarte 55 €

Pfingst-Spektakulum | Events in Mülheim (muelheim-tourismus.de)

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WERNE – 3.6. um 20 Uhr

WAS?

Burn – Deutschsprachiger Dark Rock

Songs, die sich mit Isolation, Glaube, verlorene Liebe, Einsamkeit, Selbsthass und dem Sterben beschäftigen

Band-Link: www.burnmusic.de

WO?

Live Club Montreux

Floz-Zollverein-Str. 4, Werne

Tickets: 10 € //VVK unter www.floez-k.de/ticket_VVK.html

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HERTEN – 11.-12.6.: 11-22 Uhr

WAS?

Püttart-Festival

Outdoor-Festival mit

Kunsthandwerk von Graffiti bis Ölmalerei plus US-Cars

WO?

Zeche Schlägel & Eisen

Glückauf-Ring, Herten

Tickets: www.scharzkaue.de

Veranstalter: Kunstwerk.nrw & Schwarzkaue Eventlocation

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BOCHUM – 9.6.-15.6

43. Bürgerwoche der Bezirksvertretung Ost und Bochum Marketing GmbH

Motto: Bürger begegnen sich – wir machen mit

Vereine, Verbände, Kirchengemeinde, Schulen, Institutionen, Aktionen und Aktivitäten mit buntem Bühnenprogramm an vier Orten

Donnerstag, 09.06.2022 – Marktplatz Werne

Samstag, 11.06.2022 – Ümminger See

Dienstag, 14.06.2022 – Park Langendreer

Mittwoch, 15.06.2022 – Lahariplatz Laer

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BOTTROP – 10.6: 14-24 Uhr, 11.6.: 11-24 Uhr, 12.6.: 11-20 Uhr

WAS?

Stadtfest – Bottrop Original

Größte Innenstadtveranstaltung

200 Bands auf 3 Bühnen

100000 Besucher insgesamt

100 Aussteller für Alt und Jung

Live-Musik Nonstop

Streetsoccer-Turnier

WO?

BOTTROP Innenstadtbereich

www.stadtfest-bottrop.de

Facebook: (20+) Stadtfest Bottrop | Facebook

Verkaufsoffener Sonntag!

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BOCHUM – 10.6.: 19 Uhr

WAS?

Bier-Tasting-Show

WO?

Bergbaumuseum Bochum

Am Bergbaumuseum 28, Bochum

Veranstalter: Hopfen Sei Dank

Tickets: 29,90 €

Verkauf: www.hopfenseidank.de

Facebook: Biertasting Open Air (bergbaumuseum.de)

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BOCHUM – LINDEN

Freitag, 10.06.2022 16:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 11.06.2022 14:00 – 22:00 Uhr
Sonntag, 12.06.2022 14:00 – 20:00 Uhr

WAS?

Hüftgold – Food Truck Festival mit Kunsthandwerkermarkt

Kulinarische Weltreise plus Kunst

WO?

Stadtteil Linden

Veranstalter: Werbegemeinschaft Linden e.V.

Facebook: (20+) Hüftgold 2022 | Facebook

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GELSENKIRCHEN – Ab 3.6. Jeden Freitag 18-19 Uhr

WAS und WO?

Rehazentrum Come back (Nordring 51, 45894 Gelsenkirchen),

laden alle ukrainischen Frauen gastfreundlich zu einem kostenlosen Fitness-Workout ein.

Ab dem 03.06.2022 jeden Freitag von 18:00 bis 19:00 Uhr.

Das Training wird von einer erfahrenen ukrainischen Fitnesstrainerin durchgeführt.

Фітнес центр Сome back,

(Nordring 51, Gelsenkirchen)

гостинно запрошує усіх українок на безкоштовне тренування з фітнесу

Creative training.

З 3 червня 2022 року щоп’ятниці з 18:00 до 19:00.

Тренування проводить досвідчений український

фітнес-тренер.

0209318470

(20+) Come back Gelsenkirchen | Facebook

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CASTROP-RAUXEL- 5.6. & 6.6. ab 12 Uhr

WAS?

Spargelfest

WO?

Hof Menken

Landstr. 153a, Castrop-Rauxel

Ponyreiten und Hüpfburg für die Kleinen

Herzlich willkommen auf Hof Menken | Hof Menken (hof-menken.de)

Facebook: (20+) spargelfest menken – Suchergebnisse | Facebook

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BOCHUM – 4.6.: 11-15 Uhr

WAS?

Tag der Offenen Tür im Tierschutzverein Bochum

Wo?

Kleinherbeder Straße 61, Bochum

Mitarbeiter begleiten in Gruppen in alle Bereiche und berichten vom Alltag und zeigen auch das neue Kleintierhaus.

Home | Tierschutzverein Bochum, Hattingen & Umg. e.V. (tierheim-bochum.de)

Facebook: (20+) Blick hinter die Kulissen | Facebook

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OBERHAUSEN – 10.6.: 19.45 Uhr-23 Uhr

WAS?

Konzert Rock Orchester Ruhrgebeat – Hier brennt ein Feuer

Vorprogramm: The Servants

WO?

Turbinenhalle Oberhausen

Im Lipperfeld 23, Oberhausen

Tickets: 25 €

www.Rorlive.de/tickets

Facebook: (20+) Rock Orchester Ruhrgebeat | Hier brennt ein Feuer | Facebook

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GELSENKIRCHEN – 10.6. – 11.6.: ab 15.30 Uhr

WAS?

Rock am Bahnwerk

Liveprogramm mit Hard-Rock

Mit u.a. Martyr aus den Niederlanden

WO?

Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen

Grimbergstr. 13

Tickets:

Freitag: 14 €

Samstag: 18€

Kombiticket 28 €

10.-11.6.

Willkommen beim … – Rock am Bahnwerk (rock-am-bahnwerk.de)

Tickets Bestellen bei Rock am Bahnwerk – Rock am Bahnwerk (rock-am-bahnwerk.de)

Facebook: (20+) Rock am Bahnwerk | Facebook

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DORTMUND – 5.6.: 11-22 Uhr

Pollerwiesen-Festival

Revierpark Wischlingen

Höfkerstr. 12, Dortmund

Musikfest mit 27 verschiedenen DJs, Bands u.a.

Eintritt: 29 €

Tickets: www.pollerwiesen.ticket.io/lrqe2pqh/jks6tf

www.pollerwiesen.org

Facebook: (20+) PollerWiesen Festival 2022 | Facebook

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DORSTEN – 5.6.: 11-17 Uhr

WAS?

Frühlingsfest

WO?

Tierheim Dorsten

Ellerbruchstr. 60, Dorsten

Home – Tierschutzverein Dorsten und die Herrlichkeit Lembeck e.V. (tierheim-dorsten.com)

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HATTINGEN-Blankenstein – 4.6 : 14-22 Uhr -5.6.: 11-19 Uhr

Pfingstfestwochenende mit Kinderfest, Stadtrundgang, Musik und sonntäglichem Gottesdienst

Facebook: (20+) Facebook

Linie CE31 mit dem Öffentlichen Nahverkehr bis Blankenstein fahren, weil wenige Parkplätze

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DORTMUND-Hörde – 11.6.: 11-19 Uhr

WAS?

Kreativ-, Kunst- und Designermarkt

WO?

Fußgängerzone Dortmund-Hörde

Alfred-Trappen-Str. 17

Dortmund

Kunst- und Desginmarkt in Dortmund am 11.06.2022 | meine-kunsthandwerker-termine.de

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ESSEN – 4.6. 17-22 Uhr

WAS?

Chill & Grill

Entspanntes Grillen mit musikalischer Untermalung

WO?

Schloss Hugenpoet

August-Thyssen-Str. 51, Essen

Tickets: 25 € an der Abendkasse inklusive 1 Sektglas, Kinder unter 14 Eintritt Frei

Facebook: (20+) Chill and Grill im Schlosspark | Facebook

*alles unaufgeforderte Links und unbezahlte Werbung

POTTaktion mit WALDFEGEN e.V. am Sonntag 27.3.22 – wilder Müll wird gesammelt

Es ist wieder ein letzter Sonntag im ablaufenden Monat März 2022 und ein Aktionstag für den Verein WALDFEGEN e.V.

Von 11 bis ca 14 Uhr wird wieder wilder Müll gesammelt. Jede / Jeder ist aufgerufen einfach mal mitzumachen mit Spaß an der Sache Gutes zu tun. (Bitte Uhren nicht vergessen umzustellen, sonst kommt ihr eine Stunde zu spät;-)

Die BEST, das Bottroper Müllentsorgungsunternehmen, stellt einen Container zur Verfügung. Vielen Dank!

Treffpunkt: Horster Straße / Grenze Gladbeck Halde Hahnenbach bei Ostermann

Was benötigst Du?

  • Handschuhe
  • Eimer (werden auch zur Verfügung gestellt, wenn keiner vorhanden ist)
  • Feste Schuhe
  • Greifer (werden auch zur Verfügung gestellt, wenn keiner vorhanden ist)
  • Zeit 1-3 Stunden

Ich bin dabei ! Und Du ?

Link zu Aktuelles von der neuen Internetseite

WALDFEGEN e.V. – Wir Räumen auf – AKTUELLES (waldfegen-ev.de)

email: waldfegen@web.de

HINWEIS:

Mitgliederversammlung am Donnerstag, 28.4.22 um 19 Uhr im Passmanns, Kirchhellener Str. 157, Bottrop

Podcast I +Fotogalerie I +Youtube-Videos I Emotionale Achterbahnfahrt mit Markus Elstner

Der Ruhrpottologe – Podcast im Gespräch mit einem Kindesmissbrauchsopfer mitten im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht alles ist das nostalgisch schöne graue schwarze Gold von früher und das gemütliche familiäre Zusammenleben, das neue Blaue am Himmel und viele Grün statt graue Industrie. Es gibt eine Schattenseite vom Ruhrpott, die ich hier in diesem Podcast aufzeigen möchte, die es woanders mit Sicherheit auch gibt.

Es ist mir wichtig gewesen, dies zu tun. Bisher habe ich schon so einige Podcasts von unterschiedlichen Menschen aus heimatlicher Literatur und Musik, Souvenirartikel und dem eigenen Coaching mitgemacht, aber noch kein so ernstes Thema angenommen. Doch es wurde Zeit auch diese Seite des Ruhrgebiets zu zeigen und was daraus noch werden kann, denn aus Negativem kann Positives gewonnen werden. In Bottrop gibt es die sogenannte Marginalachse in der Stadtmitte, das ist die Alte Apotheke mit dem „Krebsmittelbetrüger“ und die St. Cyriakuskirche, in deren Schatten ich groß geworden bin, doch von dem ich nicht wußte, dass sie wirklich eine große Schattenseite beinhaltete.

Als ich bei der Stolpersteinverlegung am 09.11.21 in Bottrop dabei war, besuchte ich eine weitere Verlegung und lernte dort im Vorbeigehen Markus Elstner kennen bei der Verlegung des Steins von Ernst Ender, dem ersten Oberbürgermeister von Bottrop nach dem II. Weltkrieg, initiiert von Sahin Aydin, den ich bald auch nochmal im Podcast vorstellen werde.

Markus ein netter Bud Spencer Verschnitt, immer ein Lächeln auf den Lippen. Ein Mann, wie ein Baum. Doch im Innern wuchs eine Faust, die er gern auf bestimmte Köpfe sausen lassen würde. Kurze Zeit nach unserem Kennenlernen war er überall plötzlich im Fernsehen. Die Fassade vom freundlichen ehrlichen Lächeln, hat ein inneres Dunkel, hervorgerufen durch verschiedene schlechte Ereignisse in seiner Jugend.

„Versteck dich nicht, auch du darfst anderen Menschen wieder in die Augen schauen.“ – Markus Elstner

Mit 10 begann ein hässlicher Schnitt in seinem Leben und 2010 wachte Markus scheinbar auf aus dem Alptraum, der ihn 36 Jahre begleitet hat, als er die Person im Fernsehen sah, der ihn in der Jugend missbraucht hatte. Ein Kirchenmann, der nicht nur an ihm „Hand angelegt“ hatte. Die Wut stieg hoch, dass dieser Mann in der Nachbarstadt Essen gemütlich seinen Kirchendienst weiter ausführen durfte ohne im Gefängnis zu landen.

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Markus Elstner hat in der Zwischenzeit einige Dinge losgetreten, so dass ARD, ZDF, WDR, RTL, SAT 1 und das örtliche Radio Emscher-Lippe auf ihn aufmerksam wurde. Durch seine Initiative schlug das Thema Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche hohe Wellen. Dicke Wälzer sind mittlerweile entstanden um eine Anklage zu formulieren, sogar gegen den ehemaligen Papst Benedikt XVI., der wohl einige Dinge wusste zu dem Thema Kindesmissbrauch, aber angeblich sich nicht erinnern kann.

Wir wollten in diesem Podcast auf jeden Fall nicht alle Kirchenmänner über einen Kamm scheren. Es gibt sehr viele, die wirklich Gutes tun, die überzeugt sind in der richtigen Religion zu sein und dies auch entsprechend predigen. Aber es gibt auch einen Teil der vatikanischen Angestellten, der die Situation des Berufs und Kirche ausgenutzt hat, hervorgerufen mutmaßlich durch das 1000 Jahre alte unsinnige Zölibat, der die normalen menschlichen Eigenschaften der Sexualität unterdrückt und diese eventuell in Begierde verändert, die eher in eine unnormale Eigenschaft der menschlichen Sexualität mündet, nämlich der Pädophilie, dem Kindesmissbrauch.

Der katholische Kirche wollen wir es nicht komplett anlasten. Denn die katholische und evangelische Kirche bringen vielen Menschen einen Halt in dieser schnelllebigen Zeit und sie geben in Form von Kindergärten, sozialer Gemeindearbeit und Seniorenheimen eine wichtige Alltagsstruktur und gehören zu den größten Arbeitgebern in Deutschland, wenn nicht der ganzen Welt. Die Dinge der Pädophilie gibt es mit Sicherheit auch in den anderen Religionen, in der Nachbarschaft, beim netten Onkel nebenan, Jugendfußballtrainern oder im eigenen Elternhaus. Dennoch liegt bei Markus Elstner die Schuld in der katholischen Kirche diese Männer nicht zu verurteilen bzw. vor Gericht stellen zu lassen. Sie sind auch Schuld keine fristlose Kündigung des Amtes vorzunehmen, die gegen mehrere der AGBs der katholischen Kirche, die 10 Gebote, verstoßen haben, wie „Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen“, also Lügen und das zu ernst genommene oder im Studium der Theologie falsch verstandene „Liebe deine Nächsten, wie dich selbst“ oder „Du sollst den Namen des Herrn nicht Unnütz gebrauchen“ Da war derjenige wohl die Stunde im Semester schwänzen.

„Ich habe gemerkt, dass man den Missbrauch nur verarbeiten kann, wenn man darüber spricht.“ – Markus Elstner

Das Skandalöse an der Sache ist, das der Vatikan diese Personen schützt, wenn sie von den Handlungen erfahren. Sie werden nicht ausgestoßen, sondern geben ihnen in einem anderen Ort den gleichen Job. Dort, wo ein neues Gesicht gebraucht wird.

In der heutigen Gesellschaft sind es eben die Kriege, die Gott nicht verhindert hat, schreckliche Familiengeschehnisse, ein Krebsleiden, das Gott nicht verhindert hat und eben auch Kindesmissbrauch innerhalb der Kirche, in der eigenen Gemeinde, wo der Pfarrer, der nette Mann von nebenan doch niemals so etwas tun könnte.

Gerade in der Vergangenheit ist dieser Glaube bei den Schäfchen der Gemeinde gewesen, wenn es ein Gerücht gegeben hat. Man glaubte an Gott und jedes bisschen erzählen, das die Enkeltochter unsittlich angefasst wurde, war eine Lüge oder missverstanden worden vom Kind.

Markus Elstner erklärte sich bereit für diesen Podcast, weil er bei mir sich ausreden konnte. Ich habe ihn kaum gebremst. Er sollte erzählen, was auf ihm lastete und er sollte auch berichten von seinem positiven Wandel aus der Vergangenheit Nutzen zu ziehen Gutes zu tun für die Zukunft. Er lief richtig heiß. Alles, was er loswerden wollte, in einem offenen Gespräch mit mir, hat er „rausgehauen“ und das war gut so. Am Ende tat es ihm sichtlich wohl mit mir diese Aufnahme gemacht zu haben. Endlich im Ganzen die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm Gebührt, das im Fernsehen leider nur auf wenige Minuten beschränkt ist.

Sein Ziel ist es auch Aufmerksamkeit für die Täter und seine Selbsthilfegruppe für Opfer zu schaffen. Er hat es geschafft und will mehr. Er will, dass sich mehr zum Missbrauch öffnen, ob Jungen, wie Mädchen, Frauen und Männer, die diese Dinge als Kind mitgemacht haben und im Leben bisher unterdrückt haben. Sie sollen sich öffnen, sie können sich öffnen bei ihm.

Markus bittet förmlich darum sich zu öffnen und es hinauszuschreien. Denn sein Leben hat sich dadurch wesentlich verbessert und durch sein Öffnen wäre dieser Podcast nicht nur nicht zu Stande gekommen, sondern auch nicht die Wellen der Empörung und vielleicht auch das Anstoßen zum Umdenken in der katholischen Kirche.

Markus wird nicht aufgeben. Zeit seines Lebens die Kirche zur Offenheit zu zwingen. Und in dieser schnelllebigen digitalen Zeit, in der die Kirche für viele Menschen nur noch einen zweiten Rang im Leben hat oder gar keins mehr, sollte der Vatikan endlich daran arbeiten sich zu reformieren, bevor noch mehr Gläubige den „Verein“ verlassen und sich einen eigenen Altar zu Hause aufbauen oder sogar den Gottglaube verlieren. Was in dieser Situation auch möglich ist.

Wichtig in seinem Kampf für Gerechtigkeit für Missbrauchsopfer ist auch eine Aufhebung der Verjährungsfrist. Denn nicht jedes Missbrauchsopfer kann sich sofort öffnen. „Es braucht alles seine Zeit“, erklärte er mir. Er brauchte sie auch. Wenn Missbrauchsopfer 30 Jahre brauchen, um sich zu öffnen und die Täterperson anzuzeigen, dann ist oft die Verjährungsfrist das größte Hindernis für eine Gerechtigkeit. Sie liegt bei einem sexuellen Missbrauch von Minderjährigen bei fünf Jahren. Oft kommen die Täter deswegen straffrei davon und haben in der Zeit wahrscheinlich weiter ihr Unwesen getrieben. Ein durch diese Missbrauchstat entstandener Selbstmord wird nicht als Mord anerkannt. Und ist auch nicht immer nachvollziehbar, wenn das Opfer dann aus Gründen einer Depression sich umbringt, kann diese auch von einem Missbrauch stammen. Markus Elstner hat es am eigenen Leib mit solchen Selbstmordgedanken zu tun gehabt. Die Wut auf den oder die TäterIn bleibt bei jedem Missbrauchsopfer, wenn sie sehen, wie sie ein normales bürgerliches Leben weiterführen dürfen, während das eigene einem Scherbenhaufen gleicht.

Die Verjährungsfrist muss aufgehoben werden, genauso wie die Frist für Vergewaltigung von 10 Tagen. Ein Opfer ist erst dann bereit seine Leiden zu erzählen, wenn es sich bereit fühlt, egal wie lange es dauert.

Zur Zeit findet eine Ausstellung bekannter Ruhrgebietsmaler in dem „Haus der Vielfalt“, wo die Bottroper „die Paritätische“ ihr Büro hat. Im Treppenaufgang befinden sich Bilder von MalerInnen, die sich mit dem Missbrauchsopfer auf ihre künstlerische Art und Weise auseinandergesetzt haben. Alle haben einen gewissen relativ kleinen Preis. Diese können als Drucke oder auch Original verkauft werden. Das Geld wird komplett dem Verein „Sieben Freunde“ überreicht, damit diese weiterhin auch Markus Elstners Selbsthilfegruppe unterstützen können, wenn es um Aktionen zu mehr Aufmerksamkeit geht, um die Dinge aufzuzeigen, die wirklich an der Sache etwas ändern können.

Für die Bilder einfach nach unten scrollen. Sie sind dort von mir fotografiert und hinterlegt. Sie können in Ruhe hier auch ausgesucht werden. Am Gründonnerstag, sinnbildlich geplant, ist dort ab 16 Uhr eine von mir als Auktionator angesetzte Auktion, wo die restlichen Bilder bzw. Originale versteigert werden, um noch mehr Erlöse für den Verein zu bekommen. Jedes Bild erzeugt mehr Möglichkeiten für den weiteren Kampf von Markus Elstner. Und ich unterstütze, wo und wie ich – auch terminlich kann. Und mein noch nicht versteigertes Bild, wird dann dort auch unter den Hammer kommen in der Hoffnung mehr noch machen zu können für die Rheinbabenwerkstatt der Behindertenwerkstatt in Bottrop, der Clownsvisite und der Kinderklinik in Bottrop. Wer also Interesse hat zur Bilderversteigerung zu kommen oder sich einfach die Ausstellung anzusehen: Gerichtsstraße 3 in Bottrop im Haus der Vielfalt. Und am 14.4. ab 16 Uhr die Versteigerung bzw. Auktion der Bilder für den weiteren Kampf David gegen Goliath – Markus Elstner gegen den Vatikan. Seid dabei – je mehr kommen, desto mehr kann bewegt werden. Danke!

Bildet euch nun selbst eine Meinung und höret in den Podcast rein. Ich sage diesmal nicht Viel Spaß, sondern Seid Interessiert! Es wird für jeden eine emotionale Achterbahnfahrt, wie es für mich war, weswegen auch der Titel so gewählt wurde von mir! Und zu meinen eigenen Ausführungen innerhalb des Podcasts und am Ende (bis zum Schluss hören – wichtige Informationen!) stehe ich genauso, wie es Markus Elstner für sich tut.

Glück auf Euer Ruhrpottologe André Brune

Zum Thema habe ich alle Informationen von Markus Elstner zusammengetragen und sind hier zu finden:

Kontaktadressen für Missbrauchsopfer:

Sie benötigen Hilfe? Sind Missbrauchsopfer?

Am Hilfetelefon hören Fachkräfte aus dem Bereichen Psychologie und Pädagogik zu und helfen weiter:

Telefon bundesweit, kostenlos und anonym: 08002255530

Weitere Informationen zu Beratungs- und Hilfeangebote in Ihrer Nähe: https://hilfeportal-missbrauch.de

Mehr zum Thema erfahren beim Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs:

https://kein-raum-fuer-missbrauch.de

https://beauftragte-missbrauch.de

Selbsthilfegruppen im Ruhrgebiet:

Selbsthilfegruppe Sexueller Missbrauch für Menschen, die als Kinder sexuell missbraucht wurden

„Ich weiß, es fällt dir schwer darüber zu sprechen; mir ging es genauso, bis ich den Mut hatte diese Selbsthilfegruppe zu gründen…“ Markus Elstner

Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen, die endlich ihr Schweigen brechen möchten, denn: „Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“.

Treffen: 1 Mal im Monat nach Absprache, um sich auszutauschen, persönliche Erfahrungen zu besprechen, einen Weg des Umgangs damit heute zu finden – Alles, was im Raum besprochen wird, bleibt vertraulich.

Wo? Haus der Vielfalt – Gerichtsstr. 3 – 46236 Bottrop

Ansprechpartner: Markus Elstner – Tel: 015757069335 – Email: f.markus.elstner@gmail.com

Vor dem Besuch der Gruppe bitte Kontakt aufnehmen.

Rückfragen zur Selbsthilfegruppe: Selbsthilfe-Büro Bottrop, Gerichtsstr. 3, 46236 Bottrop

Tel: 02041-23019 – Selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org

Kontaktadressen für Missbrauchstäter oder die es spüren zu werden:

Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“

Hilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen

Deutschlandweit ein kostenloses und durch geschütztes Behandlungangebot für Menschen, die therapeutische Hilfe suchen, weil sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und darunter leiden.

https://kein-taeter-werden.de

Information zum „Kentler-Projekt“, der Berliner Jugendhilfe, das als „wissenschaftliches Experiment“ Pflegekinder und Jugendliche an vorbestrafte Pädophile zwischen Ende 1960er Jahre bis in die 2000er Jahre vermittelte. Der anerkannte Experte war der Meinung, das sich pädophile Männer besser als „normale“ Pflegeeltern um die Jugend kümmern kann.

Kentler-Experiment: Diese Studie hätte es niemals geben dürfen – wmn

www.wmn.de/health/psychologie/kentler-experiment-diese-studie-haette-niemals-gemacht-werden-duerfen-id324220

Die 7 Freunde:

http://www.sieben-freunde.com

Zeitungsberichte zum Thema:

Missbrauch in der Kirche: www.nwzonline.de/missbrauch-kirche#

WAZ-Bericht: Nicht nur kirchenferne denken über Austritt nach: www.waz.de/staedte/bottrop/nicht-nur-kirchenferne-bottroper-denken-ueber-austritt-nach-id234432321.html

Correctiv-Beitrag: Was die Kirche zu Ratzinger und dem Missbrauchsskandal nicht erwähnt (correctiv.org)

Stellungnahme zum Missbrauchsgutachten – Joseph Ratzinger: Stellungnahme zum Missbrauchsgutachten – Was Joseph Ratzinger sagt – und was nicht (deutschlandfunk.de)

FOTOGALERIE

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Youtube-Kanal zum Abonnieren von Markus Elstner:

https://www.youtube.com/channel/UC_sg7lUeETI_tO3KYmoQ79Q

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Markus Elstner in der Talkshow Nachcafé zu Gast

+Fotos I +Youtube-Interview-Video I Erinnerungsaktion für 72 gefallene Ruhrpottler beim Bottroper Rathaussturm 19.02.1919 von Sahin Aydin

Eine besondere Erinnerungs-Aktion hat mich bewegt nach Bottrop zu kommen, um den Lokalhistoriker Sahin Aydin ein wenig unter die Arme zu greifen. Leider war die örtliche Presse nicht anwesend für dieses für die Stadt so wichtige Ereignis.

Sahin Aydin wurde in der Türkei geboren und kam 1973 nach Deutschland. Seit 20 Jahren lebt er in Bottrop, setzte sich auch eine Zeitlang politisch für soziale Projekte in der Stadt ein, doch sein Hauptanliegen ist eine korrekte Darstellung der Geschichte seiner Wahlheimat, die ihm in der Türkei verwehrt bleibt als Kurde. Seit Jahren forscht er über den Bottroper Rathaussturm vom 19.02.1919. Denn dabei starben mehr als die bisher angenommen, die jedoch bis jetzt auch nicht gewürdigt wurden. In seinen bisherigen Forschungen stellt er fest, dass die Geschichte im Laufe der Zeit und vor allem durch den nationalsozialistischen Einfluss und deren mögliche Verfälschung in der Historie aller Städte in Deutschland neu aufgearbeitet werden sollte, wenn auch der Aufwand hoch ist. Es gibt zu vielen Dingen merkwürdigerweise gesperrte Akten bis Heute. Warum weiß keiner so genau. Sie werden aber unter Verschluss gehalten.

Für die weitere Erforschung dieser und anderer historischen und undurchsichtigen Ereignisse braucht es oft Kopien oder in digitaler Form weiterführende Informationen zum Zusammentragen eines korrekt angegebenen historischen Materials. So sind wichtigen Archivunterlagen im Landesarchiv und auch Bundesarchiv leider sehr teuer, wenn ein Lokalhistoriker Kopien und digitale Informationen/Fotos für die weitere Forschung mit nach Hause nehmen möchte viel Geld.

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Interview-Video I Erinnerung an 72 Gefallene beim Bottroper Rathaussturm 19.02.1919 von und mit Sahin Aydin – Film/Moderation: André Brune

Stolperstein für den ersten Oberbürgermeister nach dem II. Weltkrieg und Schlichter Ernst Ender

Sahin Aydin kann das nicht alles stemmen, denn er hat aus eigener Tasche auch schon mehrere Stolpersteine-Widmungen bezahlt. Er hat auch den neuesten verlegten Stolperstein am 9.11.2021 für Ernst Ender angeregt und bezahlt. Ernst Ender war einer der Verhandler bzw. Schlichter beim Rathaussturm. Nach der Machtergreifung der Nazis wurde er am 5.2.1938 in das Konzentrationslager Buchenwald eingeliefert. Am 18.02.1941 wurde er wieder entlassen. Nach dem Krieg wurde er von den Alliierten am 1.7.1946 als Oberbürgermeister von Bottrop eingesetzt. Das Amt konnte er aber aus gesundheitlichen Gründen nur bis zum 13.10.1946 ausführen. Für Sahin Aydin ist es wichtig, dass die Geschichte richtig dargestellt wird. So wollte ich als gebürtiger Bottroper dabei sein, wie er mit 72 Luftballons an die 72 beim Rathaussturm am 19.2.1919 umgekommenen Menschen zu erinnern.

Sahin Aydin forschte in Presse- und Stadtarchiven, auch in den Nachbarstädten, und fand heraus, dass es mehr Todesopfer gab beim Rathaussturms. Zudem wurde in den 12 Jahren der Herrschaft der Nazis städtische Geschichten von örtlichen Historikern in ihrem politischen Sinne, auch für Propagandazwecke verändert. So wurde unter anderem für die Geschichte eine blutrünstige Legende gestrickt, wie das angebliche Zerreissen eines Kindes, das einfache Bergarbeiter bei dem Streik für mehr Lohn nach dem ersten Weltkrieg vollzogen hätten.

Chaotische politische Verhältnisse in der jungen Republik Deutschland nach dem Weltkrieg

Im Bottroper Rathaus war früher ein Polizeirevier und ein Gefängnis integriert. In diese wurden 22 Bergarbeiter der Zeche Prosper I und II am 18.02.1919 eingesperrt. Die meisten hatten einen Migrationshintergrund, denn sie waren polnische Einwanderer. Damals sagte man zu Bottrop auch „Klein-Warschau“, denn in Großteil der Bottroper Bevölkerung (1913 waren 51% Migranten) hatten damals polnische Wurzeln. Damals herrschte nach dem ersten Weltkrieg und der Abdankung des Kaisers Wilhelm II in den noch jungen Republikjahren das Chaos. Revolutionäre Umtriebe durch kommunistische Gesinnungsgenossen, wie auch die ersten Freikorps, die als Vorgänger der SA der Nationalsozialisten bezeichnet werden können, und auch Monarchistische Anhänger. Auch die in der Weimarer Republik regierende SPD nutzte diese Freikorps, um streikende Arbeiter zur Aufgabe zu zwingen. Die Wirtschaft lag am Boden. Jeder Streik, auch von anarchistischen und kommunistischen Seiten angefacht, um die Regierung zu destabilisieren, um in ihrem eigenen ideologischen Sinne, z.B. eine Räterepublik zu errichten. Den meisten Arbeiterfamilien ist die politische Gesinnung damals egal gewesen. Für sie war es wichtiger die Familie ernähren zu können. Der Umbruch in der jungen deutschen Republik sollten auch mehr Rechte und mehr Lohn für Arbeiter bringen. Auch die Frauen, die in den Kriegszeiten Männerjobs übernommen haben, die an die Front gekommen sind, wollten mehr Rechte und Lohn einfordern.

So wurden in den Anfängen der Republik Deutschland sogenannte Arbeiter- und Soldatenräte von den heimgekehrten Soldaten ohne Perspektive im eigenen Land gegründet, um eine bessere Nahrungsversorgung und mehr demokratische Rechte für die bisher unter dem Kaiser arm gebliebenen Arbeiterfamilien zu bekommen. Auch Soldaten, heimgekehrt ohne Perspektive im eigenen Land, weil sie den Krieg verloren hatten, gründeten Räte. Der langanhaltende Krieg verstärkte die Armut nur. Um es deutlicher zu machen, wie groß die Armut war ist: Ende Januar 1919 bekam jeder Bewohner von Bottrop 300 Gramm Brot und Tag und Möhren statt Kartoffeln zugeteilt. Die Lebensmittelversorgung ist nach dem Krieg seit dem November 1918 komplett zusammengebrochen. 150 Gramm Fett waren nur pro Woche und Bewohner zugeteilt. Die schlechte Versorgungslage basiert auch zum Großteil auf die Importbeschränkungen der Seeblockade der Engländer im Krieg.

Der undurchsichtige Rathaussturm

Bergarbeiter der Zeche Prosper I und II fingen Ende Januar an für mehr Lohn und Rechte zu streiken. Seit der Abdankung des Kaisers sahen sie das Streikrecht als Grundrecht an und nutzen dies auch. Gegründete Arbeiter- und Soldatenräte in Sterkrade und Mülheim haben gegründete Volkswehren, sogenannte Sicherheitswehren um Hilfe gebeten, um die 22 gefangenengenommenen Rädelsführer zu befreien, darunter waren die zum Schlichten anwesenden bekannten Persönlichkeiten anerkannter Parteien Alois Fulneczek (KAPD*), Ernst Ender (USPD**), August Banko (USDP), Ludwig Sittek (USPD) und Wilhelm Piefke (USPD). Der ihrer Meinung nach illegitim handelnden Bottroper Arbeiterrat sollte abgesetzt werden. Angehörige forderten an diesem Tag die Freilassung. Die Rathauswache fühlte sich bedroht und schoss in die Menge. Die ersten Toten pflasterten den Rathausplatz. Am Nachmittag des 19.02.1919 unterstützten Sicherheitswehren aus Oberhausen, Mühlheim und Düsseldorf die Rathauswache. Die Freilassung der Bergleute wurde wieder abgelehnt, weil der Freikorps „Lichtschlag“ Hilfe in dieser Angelegenheit angeboten hatte.

Widersprüchliche ungereimte chaotische Nachrichten kamen nach der Kapitulation der Rathausverteidiger zu Stande. Dreizehn Gefangene wurden schon bei der Gefangenschaft erschlagen. In der Essener Allgemeinen Zeitung wurde über die 25 Tage andauernde Verhandlung gegen die angeklagten Rathausstürmer berichtet: 21 Angeklagte, Zeugen, Staatsanwalt, Richter und Rechtsanwälte sind zu Wort gekommen. Elf der Rathausverteidiger fanden bei den Kämpfen den Tod, davon fünf, die erschlagen wurden. So wurde damals der Tod und die Anzahl der Rathausverteidiger instrumentalisiert, um streikende Bergarbeiter als blutrünstige Verbrecher darzustellen, die sie mit Sicherheit nicht waren. Doch insgesamt starben mehr, fand Sahin Aydin raus.

Schlichter und Verhandlungsführer Alois Fulneczek wurde umgebracht

Alois Fulneczek, war einer der Sprecher und Verhandlungsführer der Bergleute und gleichzeitig der größten Migranntengruppe, der katholischen Polen in Bottrop. Fünf der verurteilten polnischen Streikleiter von Prosper waren Jankowski, Zurek, Pietrowski, Bujotzek, der schwerverwundete Skupin und getötete Skowroneck. Als die Streikposten von der Volkswehr/Freikorps angegriffen wurde, starb dabei ein Volkswehrangehöriger.

Sie waren ein gefundener Sündenbock für die undurchsichtige Situation des Rathaussturms. Alois Fulneczek wurde verhaftet und am 23.2.1919 durch den Freikorps Lichtschlag, so ein militärischer Bericht, auf der Flucht erschossen (aus Rudolf Isforts Bericht: Aus den Tiefen der Hölle …Quellenangabe unten). Jedoch brachte man ihn wohl, so laut Augenzeugenberichten direkt im Amtsgerichtsgefängnis um.

Persönliches Gedenken an die Gefallenen des Rathaussturms gehört in den Ruhrpottologen-Blog

Auch diese Geschichte des Ruhrpotts gehört mit immer neueren Erkenntnissen durch Sahin Aydin und Dr. Peter Berens zu den Geschichten im Ruhrpottologen-Blog. Jeder kann den Rathausverteidigern, aber auch den Bergleuten, die umgekommen sind, gedenken. Die Rathausverteidiger sind im Eingangsbereich des Westfriedhofs von Bottrop gegenüber des Kriegerdenkmals begraben worden. In meinen Augen sind damals in diesen undurchsichtigen Zeiten zu viele Menschen auf beiden Seiten umgekommen. Ob durch Hunger und schlechten Arbeitsbedürfnissen der Bergleute kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, sowie auch bei den undurchsichtigen ersten Maßnahmen der regierenden Parteien in Stadt, Land und Staat. Ich persönlich Gedenke allen Gefallenen beim Rathaussturm, egal welcher Gesinnung, denn jeder Tote ist einer zu viel gewesen. Der Erste Weltkrieg hat schon zu viele Menschenleben gekostet und Frauen und Eltern Mann und Kind an den Fronten gelassen. Ehren wir also mit Sahin Aydin die bisher gefundenen 72 Toten, egal von welcher Seite, die leider nicht alle mit Namen gefunden werden konnten, jedoch von der Anzahl her durch unterschiedliche Berichten aus Zeitung und Archivmaterial zusammengetragen wurden!

*KAPD: Die Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD), vertrat während der Weimarer Republik, die linkeantiparlamentaristische und rätekommunistische Positionen. (Quelle: Wikipedia: Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands – Wikipedia)

**USPD: Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) war eine sozialistische Partei im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Von Sozialdemokraten in der zweiten Hälfte des Ersten Weltkrieges gegründet, war sie eine Abspaltung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) (die sich dann MSPD nannte). Die USPD bestand nach Parteieintritten von SPD-Mitgliedern, Gründungen von parteiinternen Organisationen und deren Abspaltung sowie zahlreichen Aus- bzw. Übertritten in andere Parteien bis 1931. (Quelle, wenn auch der Bericht umstritten ist, jedoch die Partei richtig beschrieben hat im ersten Absatz: Wikipedia: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands – Wikipedia)

Weiterführende Literatur oder Internetseiten:

Sahin Aydin: sahinaydin

Über den Rathaussturm von Sahin Aydin: sog. Rathaussturm Bottrop – sahinaydin

Über Alois Fulneczek: 100 Jahre Alois Fulneczek – sahinaydin

Buch über Sahin Aydins Forschung zum Rathaussturm

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Von Rudolf Isfort: Aus den Tiefen der Hölle – oder der Bottroper Rathaussturm 1919 – Geschichte und Gegenwart (r-isfort.de)

Text: André Brune /Quellen: Rudolf Isfort/Sahin Aydin/Dr. Peter Berens /Wikipedia – Fotos: André Brune / Infokarten: Sahin Aydin

SEHR EMPFEHLENSWERT : Comedy im Saal bei Benjamin Eisenberg im Bottroper Kammerkonzertsaal

Boah glaubse, da läufse mit geschlossenen Augen durche Welt. Geboren in Bottrop, nach Bochum gezogen, fast jeden Tach bin ich im alten Ort, fahr durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck, Herne bis nach Werne. Und dann liecht dat widda so nah, dat Gute, watte dir angucken muss.

Hab ich kürzlich durch nen Zufall den Benjamin persönlich kennengelernt und ihm ein Gefallen gemacht und so hat er mich in die Show vom 28.11. einfach eingeladen. Mit Frau und Mutter sind wa dann als Trio aufgetaucht zum Ablachen in diesen Zeiten und ich sach ma so: Et hat sich gelohnt in mehrfacher Hinsicht. Tatsächlich is irgendwie mir dat durche Lappen gegangen, dat Comedy im Saal schon lange existiert. Ich habs nich mitbekommen durch den tächlichen Arbeitsstress, wat et so aufe Kleinkunstbühne des Kammerkonzertsaals von Bottrop gibt. Sowat geh ich in Bochum besuchen, abba doch nich in Bottrop, wo in Bochum so viele Möchlichkeiten sind. Abba tatsächlich is dat wat Besonderet, wenne bei den knapp über 100 Plätzen, die auch fast alle belecht werden konnten noch durch bisken Werbung mit Postkarten, Facebook und Instagram, dazwischen sitzt und geiers. Die fehlenden Plätze sind der Situation natürlich anzuprangern. Bottrop hat eine niedrige Inzidenzzahl. Über 80 % sind geimpft. Respekt! Und et gilt natürlich mittlerweile 2G! Trotzdem wird et einige gegeben haben, die sich dem Saal nich nähern wollten oder lieber sich den Glühwein aufn Bottroper Weihnachtsmarkt geschlubbert haben um bei den gefühlten 1 Grad da draußen warm zu werden. Zumindest hab ich keinen Parkplatz gekricht. Kann ja nich anders sein….

Also wat war? Et war einfach, um dat in ein Wort zu fassen: KLASSE !

Sogar SUPERKLASSE !

Keal, dat war fast wie bei Helmut Schmidt seine Show… ne, ich mein der Harald Schmidt ! Tschuldigung! Also da war eine Band namens die Pott Boys. Haben da super Musikeinlagen gebracht. Unter anderem von Pink Floyd den Song vonne Schule, weil da war der Thüringer Stand-Up – Comedian Jonas Greiner. Der hatte im ersten Part über die Unterschiede von Politik von Thüringen in Bezug auf Saarland, CDU und den Rest von Deutschland sehr gut zusammengefriemelt. Der Junge is erst 24 . Der hat seine Karriere noch vor sich, kannse sagen. Der war wirklich SUPER ! Und erst recht die passenden Formulierungen zum Thema Bildung. Da flog dann uns der Song vonne Pink Floyds anschließend passend umme Ohren. Wollte nochn Autogramm, abba hab den hinterher nich mehr erwischen können. Gibt imma nochn zweitet Mal!

Dann gabet den Robert Alan. Mit seinen lockeren Bewegungen, seinen witzigen Songeinlagen, einfachen Sprüchen und Kurzvorlesungen aus seinem Buch „Streuner“ gehört er auch schon in die Riege der Großen für mich. Dat Buch hab ich mir mit Autogramm nache Vorstellung natürlich gekrallt. Für 8 € wat zum Lachen. 2 € hab ich ihm gelassen. Dat Rückgeld hatte er nich. Is Corona-Beihilfe, wenna in einer Woche nich mehr auftreten sollten können. Und er hatte ein Maskottchen. Ausser Ferne sah dat aus wie ein oranger Hase. Warum auch nich. Ostern is ja auch schon widda nach Weihnachten!

Robert hatte da dat ein oder andere rausgehauen, wat sachte unter die Gürtellinie ging, wie:

„Ich war ein trauriger Pornostar. Hab die Frauen nur von hinten gesehen…. „

Oder „Der Sex mit Dir war wie mit der Lufthansa von Hamburg nach Berlin“….“So gut?“… „Ne, so überflüssig“…

Da war so viel. Dat kannse nich allet widergeben. Dat musse sehen. Beide Jungs musse sehn, wennse widda kommen. Aber ihr könnt sie hier bei mir im Blog sehen. Wenn dat Video vom Comedy im Saal – Abend kommen sollte, dann kommt dat hier im Link auch rein. Ansonsten könnta die Internetseiten anklicken vonne Veranstaltung mit Benjamin Eisenberg, der Veranstalter und die beiden Comedians.

Und natürlich darf ich nich vergessen noch die weiteren Aktöre aufzuzählen:

Die Bottcast-Jungs Piet, Fabian und René waren da. Alex war mit Magen-Darm beschäfticht. Gute Besserung! Die haben da aus ihrem wöchentlichen Podcast, dat Bottroper Quiz „Wieviel Bottrop bis Du?“ rausgehauen. Zwei Teams ausm Publikum zu je drei Personen, die für die Bottcaster bzw. für Benjamin Eisenberg getippt haben, welcher Stadtteil zu den fünf schönsten gehört und welche Kneipe zu den Besten. Ging ganz locka übba die Bühne. Und natürlich haben die kurz erzählt, wie die jetz selbst kaum glaubend nach einem Jahr mehr Sponsoren als Benjamin haben und gut gehört werden. Sind für Bottrop schon eine Institution geworden. Respekt! War ja auch mal da und war auch toll und spaßich mit den Jungs!

Und zu guter Letzt, den ich eigentlich als Erstet nennen müsste: Benjamin Eisenberg, der die Show leitet, moderiert und auch Kabarett hinlecht. Erste Sahne! Die Politik und dat Corona-Geschehen is ja nu kein einfachet Thema, abba et muss ja wat Witziget rübakommen. Und dat schaffta sehr gut. Tingeln tut er auch in Deutschland. Macht dat Kabarett hauptberuflich. Der Mann hat mehr Potzenzial, als er da auffe Bühne schafft. Der kann sogar die Mitternachtsspitzen, wenn man ihn gefracht hätte. Abba der Christoph Sieber is ja auch ne große Nummer. Hab den ja auch schon live gesehn. Abba für mich is der Benjamin Eisenberg schon ne Übergroße Nummer im Ruhrpott. Und Benjamin tritt ja auch außerhalb von Bottrop auf. So is dat ja nich! Der guckt schon übern Tellerrand. Sons wär dat ja kein guter Kabarettist, müssta wissen.

Und so kann ich nur auf die nächsten Termine aufmerksam machen und Euch die Links zu der Veranstaltung und den Gästen schicken, damita ma wisst, wo ihr hinkönnt, wenna ma nich wisst, wat ihr so machen sollt. Viel Spaß – hoffentlich am 19.12.21, beim nächsten Termin, wenn et keinen Lockdown gibt. Ich bin auf jeden Fall widda dabei!

Einfach mal Ablachen, Wat zum Nachdenken mitnehmen und Spaß haben! Wichtich wie in „Liebe in Zeiten von Cholera“ …äh Corona. Hab den Titel verwechselt vom Roman von Gabriel Marcia Marquez. Ein großartiger Schriftsteller seiner Zeit voraus. Leider verstorben vor ein paar Jahren. Hier nun die Links zu allen Teilnehmern des Abends und auch für die Termine der nächsten Male:

Kabarrett-Show im Kammerkonzertsaal von Bottrop : Comedy im Saalwww.comedyimsaal.de/

Termine: www.comedyimsaal.de/termine/Karten: www.comedyimsaal.de/tickets-kontakt/

Benjamin Eisenberg: www.benjamin-eisenberg.de

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Benjamin Eisenberg mit Kostproben von DDR-Witzen
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Der Online-Ersatz in Zeiten von „KEINPUBLIKUMERLAUBT“

BottCast: https://der-bottcast.de

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Bottcast mit mir
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Kürzlich geehrt in einer Reihe mit dem Weltmeister Olaf Thon
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…natürlich war der Benjamin Eisenberg auch schon von den Bottcastern gemartert worden;-)

Robert Alan: www.salonkultur.com/robert-alan/

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Bisken Musik von Robert Alan:

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Jonas Greiner: www.jonasgreiner.com – er wirbt mit „Der größte Kabarettist Deutschlands“ ! Dat stimmt. Der Mann is 2 Meter 10 !!! Und den Leuchtturm der neuen Welle von Kabarettisten musse gesehen haben ! Mit Quichotte zusammen machta auch einen witzigen Podcast. Zum Reinhören:

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Oder in Youtube in „VOLLER LÄNGE“:

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Die Pott Boys, die für die Musikalische Untermalung des Kabarettabends da waren – kleiner Jazz-Jingle von „Winds of Change“:

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Facebook und Instagram-Beitrag von mir mit entsprechenden Links für Euch:

Direkt dabei mit Kabarettist und Moderator Benjamin Eisenberg (mit mir auf dem Selfie) mit Gästen, wie den Bierchen bitte – Der BOTTcast mit Piet und Alex , die ihr Bottroper Quiz rausgehauen haben, und die Kabarettisten Alan Robert und Jonas Greiner mit den Pottboys als musikalische Begleitung. Einfach ein Abend einmal im Monat zum Ablachen, Nachdenken und Spaß haben!

Nächster hoffentlich stattfindender Termin ist am 19.12.21. Ich werde die Termine immer durchgeben sobald wieder Termine stattfinden.

UND NUN EIN WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE RUHRPOTTLER!

In welcher Ruhrpottstadt findet sich Ähnliches, was ich nicht weiß?

Schreibt mir bitte Infos in die Kommentare oder einen Mail !

Ich komme oder teile es in meinem Blog unter einer Rubrik mit!

Ab Mitte Januar 2022 gibt es auch wöchentlich Kulturhinweise aus dem Ruhrgebiet.

Der Ruhrpottologe guckt sich mit Dennis Peter in Bottrop die Radischen von oben an

Bottrop als faszinierender Film von Oben – und wie dat geht!

Hömma! Vor ein paar Wochen habbich zufällich den kleinen Filmausschnitt „Bottrop von Oben“ von Dennis und Marie Peter gesehen. Den Jung musste ich vor dat Mikro kriegen für nen kleinen Podcast. Denn wie isser denn zu der Idee gekommen die kleine Drohne, einer „DJI Mavic Air“,  über Bottrop fliegen zu lassen?

Und schon war der Termin da. Wir haben ihn kurzfristig auch auf den Filmabend kurz vor Veröffentlichung bei Youtube vorverlegt. Dat passte wie die Faust aufs Auge. Kurzfristich konnte ich nochn Ticket für dat Filmforum Bottrop bekommen. Ihr müsst folgendet wissen, falls Ihr Nichtbottroper seid oder so jung, dat du dat nich weiß:

Dennis Peter mit seiner Filmdrohen „DJI Mavic Air“ im Eingangsbereich vom Filmforum Bottrop – Foto: André Brune

Bis inne 1970er gabet hier ne rieisige Kinokultur! Sage und schreibe 11 Kinos mit 1,63 Mio Besuchen zählte man im Jahr 1956. Bis dann der bezahlbare Farbbildfernseher die Wohnzimmer eroberte und die Videokassetten den Kinos schon Anfang der 1970er den Garaus machten. Für dat junge Leserpublikum: Dat sind so rechteckige Teile mit einem Band auf dem aufgenommene Filme abgespielt wurden in einem Gerät, wat aussieht wie ein übergroßet Stück Mauerstein mit einem Schlitz. Da kam die Kassette rein und man musste so ein Pfeil drücken. Dat hieß „Play“ und dann konntese dir „Beverly Hills Cop“ und anderen Kram reinziehen. Manche haben ganze Wände voll mit so Kassetten gehabt, dann kamen inne 1990er die dünneren DVD-Scheiben und is ja davon fast gar nix mehr übrich. Allet nur noch auf irgendwelche großen Computerservern irgendwo inne Karpaten. Kanns dir jetz schöne Bilder anne Wand hängen, Popcorn machen und dann streamen. Kanns abba auch nix mehr aufn Flohmarkt verdienen. Et sei denn, du wills dat Bild weiterverkaufen, wat jetz anne leeren Wand hängt. Regale brauchse ja noch nich mehr für Bücher. Die kannse mittlerweile auch im Smartphone lesen. Und jetz gibbet seit fast 30 Jahren in Bottrop nur noch dat kleine Filmforum-Kino. Et soll abba inne ehrwürdigen Hansa-Center-Hallen widda wat Popcornartiges reingebaut werden. Ich weiß zwar nich wie, abba Bottrop soll widda ein großet Kino bekommen. Und inne leeren Kinosäle kam Schlecker, Friseure, Casinos, C&A und ne Moschee in die Häuser oder ganz wech. Dat nur ma am Rande bisken Kinogeschichte vonne Pottstadt Bottrop.

Gemütlichet Kino „Filmforum Bottrop“ – Coronabedingt nich voll gemacht worden – Foto: Dennis Peter

Ich schweif ab Menschenskinder. Dennis Peter und ich haben uns dann vor der Vorstellung von „Bottrop von oben“ gesehen und gequatscht. Haben uns gemütlich inne Polster vom Kino gefläzt und hatten tatsächlich schon erste Unterbrechnungen nach 20 Minuten. Die ersten wollten sich dat auch schon gemütlich machen. Wir haben die Kürze nochma draußen genutzt, denn et ging ja um den Film, der für die anderen Ruhrpott-Städte genauso interessant is. Abba dat is gar nich so einfach!

Denn wenne wat filmen wills, sind da jede Menge Gesetze zu beachten, sachta und hört gar nich mehr auf zu erzählen. Die Leidenschaft zum Film is eben groß. Musste schon ma dazwischenfunken. Er war so begeistert, dat der nich nur mit seiner Frau bei so viel Filmmaterial den Film auf 30 Minuten kürzen konnte, sondern in der Zwischenzeit sindse noch frisch gebackene Eltern geworden. Herzlichen Glückwunsch!

Er erzählt von der Premiere vom Kumpel Christos Tsourakis als Sprecher. Der hatte einfach mal die Stimme ans Mikro gehalten und gefühlvoll die Sätze abgelassen. Er hört sich an, wie ein stolzer Steiger, der sacht, wie schön dat is Bottrop von oben zu sehen. Hendrik Schoebel dagegen hat ebenfalls für Lau ein wahres Orchester in der richtigen Tonlage für jede Sequenz erschaffen. Vom Ende kann ich ja spoilern, hier stirbt ja kein Geheimagent. In Bottrop spielt Goldfinger! Die Kamera macht einen Schwenk über den perfekt geschnittenen Rasen hin zur Windkraftanlage, der Zukunft vom Kohlegebiet. Bottrop ist richtich grün geworden, auch wenn in der Anfangssequenz im Süden der Stadt die Kokerei oft genug Unmut erzeugt. Die Musik am Ende war so ergreifend, dat ich einen Klos im Hals hatte. Ersma weil ich nich die Kohle bisher hatte den Schläger selber zu nutzen, um zu zeigen, wie dat mit dem Hüftschwung und Putten geht, und weil die Szene auch die grüne Natur gänsehautmäßich rüberbringt. Et is hier allet nich mehr so, wie ma war. Auch wenn die Kohle und der Stahl dat Ruhrgebiet groß gemacht hat und auch immer noch dat ein oder andere Werk Arbeitsplätze schafft, so is dat doch hier sehr lebenswert. Und dat sollten sich Auswärtige außerhalb vom Pott, also Bayern, Sachsen, auch die Angler , die Angelsachsen oder Franzosen mal ansehen. Der Film setzt ein Zeichen, dat et sich lohnt nich nur nach Bottrop zu kommen, wo et tatsächlich zwei Freizeitparkanlagen gibt.

Filmplakat am Filmforum Bottrop – Foto: André Brune

Dennis und Marie und seine Freunde hatten von Anfang an nicht die Absicht damit Geld zu verdienen. Die Werbeeinnahmen von Youtube oder auch die Abgabe des Filmmaterials an die Stadt Bottrop is für Alle eine Herzensangelegenheit. Sie wollen nix damit zu verdienen, sondern nur die Heimat, speziell Bottrop den BottroperInnen und auch Touristen aus Oberhausen, Gladbeck und darüber hinaus zeigen, wie schön die Heimat im Ruhrpott is. Man muss nich nach Malle oder inne Alpen fahren. Hier gibbet dafür dat Stenkhoffbad und die Halden, wo du Apres-Ski haben kanns.

Demnächst kannse nachm Üben inne ersten Indoor-Skydiving-Halle dir den Hintern über die Kokerei wärmen beim Paragliden. Wer will, kann also ab sofort über Youtube kostenlos den Film streamen:

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Youtube-Film: „Bottrop von Oben“ von Dennis und Marie Peter

Für Dennis geht jetzt ersma sein Blach vor. Vielleicht lässt er die Drohne noch über Gelsenkirchen fliegen oder Oberhausen. Aber dat muss warten. Wichtich zu wissen is, dat et gar nich so einfach is zu filmen. Die Stadt Bottrop hat unterstützt, wennet um Genehmigung von der Bezirksregierung ging. Oder hat auch vermittelt bei Firmen. Die Hochschule zu filmen war ebenfalls ncih so einfach, weil die Privatleute müssen ihre Genehmigung geben und da auch widda die Bezirksregierung. Dann is da noch die vielbefahrene Straße. Und wenn da ma sonne Drohne abstürzt, dann gibbet Theater. Deswegen sind se bescheiden geblieben. Der Aufwand war hoch und trotz einiger nicht gefilmten wichtigen Stadtbereiche, is dat filmtechnisch nich wichtich. Kannse mir glauben, wenne ihn gesehen hass.

Das letzte und einzige Kino vorerst in Bottrop: Das Programmkino Filmforum an der Volkshochschule in Bottrop – Foto: André Brune

Dennis Peter seine Heimatstadt Bottrop als emigrierter Gelsenkirchener und engagiert sich auch politisch für sie. Wenn dann macht er dat mit ganzem Herz und Elan.  Ich bin zwar wegen seiner Kritik am Kommerz für Ruhrpott-Schlägel-und-Eisen-Klamotten nich ganz einverstanden, denn die Herstellung und der Verkauf schafft ja auch Arbeitsplätze und Gewerbesteuern inne Stadtkasse. Doch jeder is seines Glückes Schmied. Am Ende fand er dat aus Holz gefertigte RUHRPOTT fürt Foto doch sehr gut. Da geht dann doch noch wat. „Heimatliebe Ruhrgebiet“, is dann doch nich nur Kommerz, et is auch ein Gefühl. Da wo ich dat auch gekauft hab, voller Überzeugung, dat richtige gemacht zu haben, würde ich auch immer einkaufen, weil ich dat als die gleiche Situation sehe. Beide machen et aus Überzeugung. Jeder bzw. jede auf seine Art und Weise.

Der Eingangsbereich zum Kinosaal mit kleinem Restaurant – Foto: André Brune

Der Film „Bottrop von oben“ ist eine schöne Geste, eine tolle Idee, ein mit Liebe und Leidenschaft gemachter Film nich nur für BottroperInnen. Und hört und staunet: Et gibt erstklassige Hotels, die durch diesen Film kommerziell nur noch auf Gäste warten und sich die Hände reiben. Der freiwillige Erlös am Abend vonne Kinovorstellung (ich hab da auch ma den normalen Eintritt in den Schlitz der Förderturm-Spardose von Prosper Haniel reingepackt) geht an den Kinderschutzbund. Danke Dennis für Dein Engagement!

Als POTTmensch für sein Engagement gehört Dennis Peter mit seiner Frau Marie auf jeden Fall in die Rubrik meines Blogs: https://ruhrpottologe.de/pottmensch

Neben der digitalen Filmtechnik von Heute, können hier auch alte Klassiker-Filmrollen eingelegt werden – Foto: André Brune

Irgendwann dürfen wir uns dann auch über einen zweiten Teil oder auch andere Dinge mit der Drohne freuen. Ersma geht dat Kind vor!

In diesem Sinne Glück auf Dennis und Marie für Eure weitere Zukunft und Euer Kind!

Und Euch liebe RuhrpottlerInnen viel Spaß beim Filmglotzen und Podcasthören!

Der Ruhrpottologe guckt sich mit Dennis Peter in Bottrop die Radischen von oben an | RUHRPOTTCAST – Der Ruhrpottologe – Unterwegs im Ruhrgebiet (letscast.fm

Euer Ruhrpottologe André Brune

Der Ruhrpottologe is fast aufgehängt worden im Horrorgarten von Baron Tosun

Hömma! Da sacht mir die Gräfin Beck: Da zu den Tosuns, da musse hin! Da war ich direkt eingeladen zum Horrorgarten. Die Familie Cengiz und Oya Tosun machten sich drei Wochen lang mit inklusive eine Woche Urlaub richtich Mühe für die paar Tage bunten Horror für die Blagen inne Umgebung. Cengiz will immer wat Besonderet zeigen und sucht nach Halloween schon widda wat für dat nächste Jahr.

Der Eingangsbereich bei Familie Tosun – Foto: André Brune

 Von Weitem siehse schon die bunten Lichter und schwebenden Zauberhüte ausm Harry Potter Film. Riesige Figuren, wie Hexen, Kürbisse, Geister, Grinsekatzen und Grabplatten hell beleuchtet und mit Luft aufgepumpt sind aufgereiht und laden zum Augenschmaus bei Klein und Groß ein.

Der Ruhrpottologe André Brune bedankt sich für die Besichtigung im Horrorgarten von Cengiz und Oya Tosun – Foto: André Brune

Du gehs durch dat quitschende Eisentor, wat ganzjährig vonne Bewohner genutzt wird. (Ich will ja nich wissen, wat da so wohnt hinter die vier Wände, wenn dat Tor schon quitscht…) Und kanns dir die Reihe ma in Ruhe ansehen. Rechts is der Eingang in den Horrorgarten um dat Mietshaus herum gebaut.

Gruselich gemütlich gehse durch dat nächste quitschende Tor anne hochgehängten Vogelscheuche vorbei unterm Galgen, an dem ich mich beim durchlaufen fast erhängt hab. Links kannse die Ausstellung „So sieht dat aus, wenne dir ein Atomkraftwerk leistes und explodieren tut“, rechts am brenndenden Skelett stehen gruselige gesichtslose Hexen am grünen Pott und versuchen die Ampel zu kochen mit der Haupthexe namens Annalena. Man hat die sich abba verändert.

Hexe Annalena rührt am Ampelkochtopf – Foto: André Brune
Fukushima im Horrorgarten – Foto: André Brune

Im Horrorhäusken kannse dann im Käfich dat schreiende Blag dir antun und den aufn Tisch liegenden grünem Zaubertrank aus dem Blut von Glibber ansehen. Plötzlich schreit da im Hintergrund die gruselige Hexe. Trotzdem wirkt dat hier so gemütlich mitn Kamin, wenne reinkomms. Is fast wie Hänsel und Gretel ohne Backofen und Lebkuchen aus Menschenfleisch.

Im Horrorhaus – Foto: André Brune

Dann geht’s an einem Horrorbaum vorbei durch den nächsten Gang. Du weiß ja nich, wat dich erwartet. Und dat nächste Zelt steht da mit Horrorclowns jeder Art. Da denkse der Pennywise is da drin, so wie dich die Masken da anglotzen. Wenne aufn Boden irgendwo draufkomms, lacht dich der ein oder andere böse aus.

Der Horrorbaum – Foto: André Brune

Da haben die sich ja richtich viel Mühe gegeben und freuen sich über die vielen Blagen, die da schon um 20 Uhr inne Dunkelheit rumgeistern und gibbeln, wie toll dat is.

Ein Horrorclown im Clownshaus – Foto: André Brune

Süßes und Saures gibbet auf jeden Fall. Und schon seh ich eine Halloween-Familie mit Liebe und Leidenschaft zu Horror und Kindern, richtige Halloweenfetischisten. Respekt für diese Einstellung auch im schlimmsten Sturm und Regen allet fröhlich aufzustellen und die Freude in den Gesichtern von Groß und Klein zu sehen und sich mitzufreuen. Ich hab mich clownsmäßich gefreut dabei gewesen zu sein und freue mich auf dat nächste Jahr, denn da gibbet bestimmt die ein oder andere neue Überraschung.

Ein Blick in den Horrorgarten der Tosuns – Foto: André Brune

Natürlich freu ich mich auf Zuschriften, wenn Ihr da weitere Halloween-Enthusiasten für mich empfehlen könnt für dat nächste Jahr. Dann komm ich abba mit Kostüm, nich dat ich da mitn Messer im Kopp irgendwo im Topf wander, wie bei Walking Dead.

Nach den Dreharbeiten musste ich mich ersma ausruhn. Und da umarmt mich da so eine schrille alte Tote und erschreckt mich. Ne, musste danach ersma wat Bitteres saufen. Bottroper Bier sach ich nur.

Knapp die Pause überlebt – Foto: André Brune
oder doch nicht… – Foto: André Brune

So bedank ich mich bei den Tosuns gewesen zu sein und freu mich für sie und auf die vielen Personen, die dat da sehen wollen, denn et lohnt sich. Leider ist die Tonqualität nicht ganz so wie von mir gewünscht und nicht reparabel. Deswegen komm ich nächstet Jahr widda zu den Tosuns um dat noch besser zu machen bei den Horrorweihnachtsmännern!

Glück auf und ein schönet Halloween-Fest wünscht Euch Euer Ruhrpottologe André Brune

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Der Horrorgarten der Familie Tosun – Durchgang und Interview – Film und Fotos: André Brune

P.S.: Halloweenfetischisten ausm ganzen Ruhrpott bitte hier melden für nächstes Jahr: ruhrpottologe@gmail.com . Kommse auf ne Liste. Die Besten wähl ich aus. Ich kann mich ja schlecht zerreissen. Dann kannse mich da auch irgendwo gerädert aufstellen im Horrorgarten.

Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine und mag lecker Mücken im Dungeon von Tanja Siegel

Boah! Wat soll ich sagen? Halloween is ja noch und da muss ich doch gebührenden Respekt an so einige Enthusiasten zollen. Zollgebühr braucht ich nich bezahlen. Aber ich hab da reingucken können voller Begeisterung und landete bei Tanja Siegel im Spinnenhaus.

Der Eingangsbereich ins Dungeon – Foto: André Brune

Voller Inbrunst hat mich die Größte unter ihnen gleich unter ihre Fittiche genommen und mich umgewandelt. Jetz habbich sechs Beine, denn zwei sind mir als achtbeinige Spinne, schon rausgerissen worden im Kampf um die nächste Beute. Trotzdem bin ich schneller als ein Schädlingsbekämpfer mitn Transporter im Stau aufen Ruhrschleichweg. Also ruf mich an und lass ma paar Mücken übrich!

Platz is für Dich noch da! – Foto: André Brune

Im Ernst jetz, da kommse aufe Insel hinter die B224 Richtung Gelsenkirchen – Horst, die Insel, die Bottrop so stiefmütterlich behandelt, obwohl dat noch inne Boy liegt, und denks dir, hier könntese dich zur Ruhe betten. So schön beleuchtet. Und da hat die Tanja mir dat extra um 0.30 Uhr allet nochma angemacht. War schon aufn Wech zu Bett als die Freundin Gräfin Beck sachte, mensch dat muss der Ruhrpottologe doch in sein Blog aufnehmen. Und ich leicht übermüdet, hab mir gedacht, bevor ich widda nach Hause fahr, schnell hin. Morgen habbich keine Zeit nich.

Aufn halben Weg musste ich nochma zurück, weil ich die Hundeleine vergessen hatte… Die Arme musste noch warten. Aussage: Typisch Männer! Na, dat nimm ich nich für krumm. Ich vergesse schon mal dat ein oder andere. Hauptsache die Hosen sind an, wenn ich ausse Tür geh zum Arbeiten. Bis jetz hat dat ja geklappt. Wenn nich mehr, weiß Bescheid, Alzheimer lässt grüßen…

Torwächter – Foto: André Brune

Nu komm ich da durch dat Tor, werd überschwenglich begeistert begrüßt und mir bleibt bei der Mühe vonne Tanja, die da sechs Wochen geackert hat, die Spucke wech. So detailltreu son Friedhof vor die Haustür zu legen. Besser hätt dat die Bottroper Friedhofsverwaltung auch nich hingekricht.

Dann gehse an flammende Totenköpfe an leuchtenden Grabplatten vorbei in dat übern Türrahmen bezeichnete Dungeon und ab geht dat Koppkino vorbei an gruselige Skelette, an Wände angelehnte Styroporwände, die bemalt sind, wie in sonem alten Kerkerhaus von Monte Christo und dann geht et die Treppen hinab.

Ab in den Horrorkeller – Foto: André Brune

Spinnen, Fledermäuse und Netze kitzeln dich fast inne Nase. Du weiß gar nich, wo du zuerst hingucken solls. Dat is allet so toll gemacht, da brauchse keine Geisterbahn auf Crange mehr.

Unten angekommen lacht dich dat nächste Skelett aus mit funkelnden Augen, rechts denkse, die Ähnlichkeit mit Tanja is ja fast nich zu übersehen. Aber die steht da echt im Dunkeln und macht ersm Licht.

Klopfgeräusche können schon erschreckend sein… – Foto: André Brune

Dann kommt son unheimlichet Klopfen aus einer Tür mit einer Skletthand und der Tod steht mit Sense daneben. Ein Eisenhänger zeigt dir, dat du dich hier am Kragen aufhängen kanns, wenne dat nich überstehs seelisch. Gegenüber is ein einmalich interessanter Spinnenraum. Große und kleine Spinnen hängen in riesigen Netzen mit Totenköpfen, die Medusa grinst dich teuflisch an, dat du zu Stein erstarrst.

Der Spinnenraum – eigentlich Waschraum – traut sich keiner mehr rein… – Foto: André Brune

Hier hat mich dann die Spinne gebissen und hab mir dat dann gemütlich gemacht. Ursprünglich is dat hier der Waschraum. Die Tochter will ersma keine Wäsche mehr waschen. Sie hat Spinnenphobie bekommen. Dat hier allerdings die Gäste futtern wollen, hat ne besondere Bewandnis. Wenn die abba hören, dat die am Amazonas in Bananenblatt eingewickelte Vogelspinnen futtern, dann werden die wohl alle in andere Räumlichkeiten gehen, schneller als denen lieb is.

Und dann kommt der Partykeller: Ein Gruselbutler empfängt die Gäste. Drumherum is allet sehr schön dekoriert mit Wänden wie im „Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe. Skellete, unheimliche Bilder und eine Lampe gehalten von einer Skeletthand zieren Wände und Tische.

Der Partykeller mit dem Gruselbutler – Foto: André Brune
Die Horrorbar – Foto: André Brune

Anne Bar is da der Rocknroller von ACDC mit ner Gitarre und röhrenden Stimme. Nur tanzen tut er nich mehr. Dat macht nix. Hab schon Laune mitzutanzen.

Rückblick in den Raum – Einfach nur genial – Foto: André Brune

Wenne zur Party komms, is entsprechende Kostümpflicht, sachtse. Abba ein Ketchupfleck aufn T-Shirt würde Tanja reichen. Bei mir kein Problem. Denn ich hab die Schlabbersucht geerbt. Bei Pommes Rot-Weiß is dat immer mit Flecken verbunden bei mir. Und frach bloß nich, wat bei ner Currywurst passiert.

Kinder erwarten hier Süßes und Saures! Also nix wie hin !

Ich kann nur sagen: Großer Respekt an die Tanja Siegel für den genialen Horrorkeller und -Vorgarten. Bestimmt komm ich nächstet Jahr widda und freu mich auch auf Zuschriften ausm Ruhrpott um noch andere Halloween-Enthusiasten nächstet Jahr pünktlich zu besuchen. Ich komme dann abba mit Kostüm! Nich gleich schießen und mitn Messer in Kopp stechen wie bei Walking Dead. Ich lebe dann hoffentlich noch nachm 31.10.22.

So feiert ma schön Halloween! Ich wünsch Euch wat Euer Ruhrpottologe André Brune

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P.S: Wenn Ihr für nächstet Jahr spannende Häuser, Keller oder Gärten zeigen möchtet oder wisst, wer sowat hat, einfach mal bei mir melden per Mail: ruhrpottologe@gmail.com

Ich komm dann rechtzeitich zum Filmen und mit Kostüm zum Spaß an der Sache! Happy Halloween !

Ihr findet den Bericht auch im Lokalkompass : Der Ruhrpottologe ist jetzt Aushilfsspinne im Horrorkeller: +VIDEO I Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine im Dungeon bei Tanja Siegel – Bottrop (lokalkompass.de)

Und in der Bottroper Zeitung:

Lasst die Ruhrpottspiele beginnen

Der Ruhrpottologe unterwegs ….aufe Spielemesse 2021 inne Essener Grugahallen

Hömma! Da bin ich schon so ein altet Blach und bin immer noch nich aufe Spielemesse gewesen. Letztet Jahr is die ausgefallen, weisse ja, warum. Dieset Jahr musstese mit Mundschutz überall rumrennen. Und ehrlich gesacht, war ich überrascht, wie voll dat war. Internationalet Publikum war da, die sprachen Englisch. Ich konnt dat nich glauben.

Nun die Amis waren nich da, abba aus vielen Europäischen Ländern tauchten die die Köppe untereinander um an einem der Spiele miteinander zu wetteifern, wer der schnellste, schönste, beste und größte GewinnerIn is.

Ich fand dat ma spannend zu sehen. Und ich werd wohl jetz jedes Jahr hinmüssen. Et wird immer mehr Ruhrpottspiele geben. Drei konnte ich entdecken. Und mit zwei konnte ich sprechen. Einer, der dat Morden in Wanne-Eickel unterm Mond entwickelt hat, der war im Stress. Mal gucken, ob der nache Messe sich meldet, sons weiß ich ja, wo ich gucken muss, denn ich hab dat Spiel fürn Zwani gekauft. Und werde dat ma Testen mitte Jungs und Mädels von Gamefeature. Die auch da auftauchten und sich bei ner Halbzeit ersma den Wagen aufn Parkplatz vollgepackt haben, um widda von vorne inne Hallen wat Geld loszuwerden.

Die Podcasts werdet Ihr dann, wie immer in meinem Blog und dann parallel auch bei Gamefeature hören können. Ich bin selbs gespannt, wat die Entwickler vom Morden in Wanne-Eickel und Schichtwechsel, da so über die Zeit der Entwicklung bequaseln werden mit mir. Termin is abba noch unbestimmt. Die müssen ja ersm nache Messe runterkommen. Is ja stressich genuch.

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Also gesehen habbich so einiget. Abba ich erzähl euch ma jetz nur vonne drei gefundenen Ruhrpottspiele:

„18Do Dortmund“ vom Spieleentwickler Wolfram Januch im Verlag Marflow Games – Da geht et um Aktienkäufe und -Verkäufe, Anleihen und Kauf, Ankauf von Bier und den Transport von Bochum nach Dortmund über Herne oder Recklinghausen oder umgekehrt. Da kannse Schienen legen, wo du denks, da würdese dat doch normalerweise gar nich  nutzen. Abba ne, geht. Und den Rest kannich gar nich beschreiben, dat is zu kompliziert in Kurzform. Et is ein Strategiespiel, wat in Amerika wohl mit einem Dreistundenfilm belohnt wird und dort auch sehr gern gespielt wird. Denn dort verkauft et sich rattendoll. Kannse dir auf Youtube anglotzen. Links und Video hier:

Spiele-Verlag und Shop: https://18xx-marflow-games.de/deutsch/spiele/18do-dortmund.html

3-stündiger Spiele-Rezensionsvideo aus den USA: https://www.youtube.com/watch?v=3ocwtAXo_HE

Bestellbar per Mail: customer@18xx-Marflow-Games.de

Amerikanische Rezension: https://gamefound.com/projects/marflow/18do-dortmund

Spiele-Check: https://www.spiele-check.de/38600-18DO_Dortmund.html

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„Schichtwechsel“ von Thomas Spitzer – Sieht genauso kompliziert aus. Da musse ersma gefühlte 30 Minuten dat Spielfeld aufbauen. Da gibbet graue Holzkügelchen, wat der Abraum sein soll, der auf Halde geht. Die Schwatten sind natürlich Kohle, die kannse auch verkoksen. Nich durche Nase, sondern wirklich innem Koksofen, abba nich in echt, sondern aufn Bild aufn Brett. Dat is n Gesellschaftsspiel, noch ma zur Erinnerung, Manno! Da musse dat Video zu gucken. Der Tom erklärt dat ganz gut. Sehr detailreich allet so gezeichnet und herausgebracht von „SpieleFaible“. Links und Video hier:

Spiele-Verlag: https://spielefaible.de

Spiele-Rezension von PottGamer: https://youtu.be/yRi7qMxmmYU

Spiele-Anleitung: https://spielefaible.de/files/downloads/rules/Schichtwechsel-Anleitung-DE.pdf

Shop: : https://spielefaible.de/shop/schichtwechsel/

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„Mord in Wanne-Eickel“ vom Spiele-Autor Thomas Moder:

Kann ich nur soviel sagen, dat et wohl eine Art Cluedo is, abba als Rollenspiel. Die Zeit zu spielen hatte ich noch nich, kommt aber noch, wie ich dat mit die Gamefeature—Leute spielen werde. Den Autoren konnte ich mir nich krallen, weil der war gestresst und auf Tralafitti aufe Messe als ich am Stand war. Aber ich hab ma meine Visitenkarte da gelassen und hoffe auf nen Podcast mit ihm. Der Hammer is, dat sich da dat Stadtmarketing Herne wegen 2 Jahre Cranger-Kirmes – Ausfall sich gedacht hat: Dann kommt et als Kopfkirmes wenigstens aufn Tisch im Kreis der Familie und Freunde zum Spielen!

Ich freu mich auf den Podcast mit ihm, wennet denn zustande kommt. Schaun mer mal, sacht der Kaiser, dat war ma son genialer Fußballerspieler und Trainer. Links:

Stadtmarketing Herne: https://www.stadtmarketing-herne.de/2021/10/11/krimispiel/

Pressemitteilung: https://www.herne.de/Meldungen/News-Detailansicht_177600.html

Abba der Sonderpreis  ging für mich an ein Spiel von Eisenhüttenstadt:

„Coronarr“ von Matthias Zirnsack. Klar, will con Corona und die Sache mit den Toilettenrollen nich mehr wissen. Abba dat is ein witziges einfachet Spiel für die ganze Familie. Du musse nur genuch Toilettenrollen sammeln, dann bisse Sieger, denn damit bezahlse dann Schutzmasken, Abwehr- oder Verbotsschilder. Geniale Idee. Der Euro is eh überbewertet…

Dat Brettspiel is komplett ökologisch hergestellt. Auch die Figuren sind handgemacht. Die suchen nach einem entsprechenden komplett ökologischen Hersteller. Im Moment is die Auflage auf 1000 Stück limitiert. Jetzt nur noch 999. Ich hab mir eins gekrallt. Bin gespannt, ob die da noch wat hinbekommen. Vielleicht verhilft ja meine Info dazu. Gibbet nich im Ruhrpott eine Firma, die sich dafür interessiert?

Hier gibbet Links dazu:

Spiel: www.coronarr.de /Email: info@coronarr.de

Interview von jemand anderen: https://www.youtube.com/watch?v=mjafrQirJQw

Wat soll ich noch sagen? Die ganze Messe war super interessant! Ich kann nur empfehlen einfach mal nächstet Jahr die zu besuchen. Da kannse dir inne Vitrine auch mal die Erstauflage von „Monopoly“ und „Mensch ärgere Dich nicht“ ansehen. Da war sogar eine Rechnung von 1923 ausse Inflationszeit  zu sehen. 13800 Reichsmark hat man dafür hingelegt. Wenne dir heute ein Brettspiel kaufs, sind die Preise abba auch schon inflationär. Tut dem abba kein Abbruch. Die Leute kaufen wie wild und jetz, wo man sich widda treffen kann, wird auch dat Zocken miteinander widda sehr stark anziehen.

Ich denke nächstet Jahr wirse inne Messe erschlagen von Infos, Themen und vor allem Menschen aus aller Welt, die dir aufe Füße treten. Abba dat macht nix, sobald ein Tisch frei wird, krall dir ein Spiel und zock um dein Leben oder freunde dich mit neuen Spielbegeisterten an. Denn dat gemeinsame Spielen is gemeinsamer Spaß. Ob du verliers oder gewinns, dat spielt keine Rolle. Hauptsache  Familie und Freunde kommen zu einem besonderen gemeinsamen Hobby zusammen: Gesellschaftsspiel – heißt ja nicht umsonst so.

Viel Spaß dabei und so sehen wir uns vielleicht zusammen auf der Messe 20222 in Essen. Ich würd mich freuen!

Glück auf ! (Mit ganz besonderer Bedeutung bei Spaß und Spiel!) Euer Ruhrpottologe André Brune

P.S.: Hömma! Is allet unbezahlte Werbung ! Nich datte denks, ich kriech dafür Kohle !