Herten seine Zeche Schlägel und Eisen I Ruhrgebiet erklärt Folge 37 I +Podcast I +Videopodcast

Ruhrgebiet erklärt Zeche Schlägel & Eisen in Herten

Schlägel und Eisen ist das bekannte traditionelle Symbol des Bergbaus. Es steht nicht nur für den Steinkohlebergbau und hat eine eigene Geschichte, die im Podcast nur angerissen werden kann. Woher stammte also der Name der Zeche? Das und wie die Zeche die alten Bauernschaften Disteln, Langenbochum und Scherlebeck zu Europas größter Bergbaustadt machte, klären wir in diesem spannenden Podcast.

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Wie veränderten sich die Stadtteile von Herten. Durch den Zuzug vieler Arbeitskräfte hauptsächlich aus dem Osten des Deutschen Reiches siedelten sich viele Menschen hier an. Neue Arbeitersiedlungen entstanden und die Dörfer wurden größer und wurden dann zu Herten eingemeindet.

Wir erzählen über die Entstehung der Zeche Schlägel & Eisen, um die Schächte 1/2, 3/4/7 und 5/6, um Abteufen, Sohlen, Fördergerüste, Kokerei, Zwangsarbeit, Unglücke und den Wandel nach der Kohle. Besonders die heutige Schachtanlage 3/4/7 zeigt, wie Industriekultur weiterlebt: als Denkmal, Gewerbestandort, Parklandschaft, Erinnerungsort und Teil der wunderbaren Allee des Wandels, die ich ja schon entlanggewandert bin mit meiner Frau. Man läuft den Strukturwandel nach von der Halde Hoheward um Herten herum bis Zeche Westerholt und kommt auch an Zeche Schlägel und Eisen nach.

Doch diese Geschichte hat auch dunkle Seiten. Mehrfach kam es auf Schlägel & Eisen zu tödlichen Unglücken und dort gab es auch im Zweiten Weltkrieg die Schattenseite mit dem Ausnutzen von Zwangsarbeitern, die aus den durch die Nazis eroberten Gebieten hauptsächlich aus dem Osten. 

Die Folge erinnert deshalb nicht nur an Technik und Strukturwandel, sondern auch an die Menschen, die unter Tage arbeiteten und ihr Leben riskierten.

Schlägel & Eisen zeigt, was das Ruhrgebiet ausmacht und Herten mit Zeche Ewald und Zeche Westerholt zur Stadt geformt hat: Dörfer wurden zu Industriestandorten, Zechen zu sozialen Mittelpunkten, und aus Arbeitsorten wurden Erinnerungsorte. Es geht nicht um Verherrlichung, sondern um Bewahrung von Geschichte und Geschichten.

Glück auf!

Quellen/Weiterführende Links
 
Industriedenkmalpflege
https://vimeo.com/674836218

Früchteteppich in Langenbochum

Zeche Schlägel & Eisen – Wikipedia 

Zeche Schlägel & Eisen in Herten – Ruhrzechenaus 

Zeche Schlägel & Eisen – Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur 

Zeche Schlägel & Eisen – Regiofreizeit / Kreis Recklinghausen 

Zeche Schlägel & Eisen Schacht 3/4 – Tag des offenen Denkmals 

Neue Perspektiven für die Zeche Schlägel & Eisen in Herten – Regionalverband Ruhr 

Übergabe der Zeche Schlägel & Eisen – Geschichtskultur Ruhr 

Gewerbestandorte in Herten – Stadt Herten 

Stadtgebiet Herten mit Stadtteilen – Stadt Herten, PDF 

Spielplätze in Herten 2024 – Stadt Herten, PDF 

Raumvermietung / Schacht V/VI Scherlebeck – Stadt Herten 

Stadtarchiv Herten – Stadt Herten 

Klub Schlägel & Eisen 

Der Klub Schlägel & Eisen 

Vereine Industriekultur – Stadt Herten 

Tag des offenen Denkmals auf Zeche Schlägel & Eisen – Hertener Allgemeine 

Zeche Schlägel und Eisen 3/4/7 – Deutsche Digitale Bibliothek 

Zeche Schlägel und Eisen 3/4/7 – museum-digital / Deutsches Bergbau-Museum Bochum 

Stadtarchiv Herten – Archive NRW 

Bauakten Schlägel & Eisen ans Stadtarchiv Herten – Archivalia 

Dampfmaschinen-Zeichnungen Schlägel & Eisen – Presse-Service 

Schlägel & Eisen Schacht 1 – Zechenkarte 

Liste der Fördertürme im Ruhrbergbau – Wikipedia 

Unglücke im Ruhrbergbau – Wikipedia 

Ruhrpott-Whisky 

Historisches Oberhausen 

Herten seine Zeche Ewald I Ruhrgebiet erklärt Folge 36 I +Podcast I +Videopodcast

Zeche Ewald in Herten hat eine bewegende Geschichte : Vom schwarzem Gold hin zum Wasserstoff, Halde Hoheward und bleibenden Event -, Tourismus – und Zukunftsstandort.

Von Europas größter Kohlestadt zur Wasserstoffstadt wird von uns im Podcast in Geschichte, Anekdoten von den Anfängen bis zur Gegenwart erklärt. Und wir nehmen auch bei einem bestimmten Thema kein Blatt vor dem Mund. Zum Reinsehen und Hören: 

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In dieser Folge geht es zum fünften Mal nach Herten. Diesmal zur ehemaligen Zeche Ewald. Wir erzählen euch eine bewegende Bergbaugeschichte, über eine Zeche, die knapp 130 Jahre der Stadt und Umgebung von einer Ackerbürgerstadt zur Großstadt verholfen hat und heute hat und heute ein weiteres starkes Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet ist.

Wir erzählen euch von der ersten Mutung über Schacht Hilger und was Bergbaubegriffe eigentlich aussagen. Auch über den Malakowturm, Schacht 7, Europas größter Abbauzeche, schwerer Arbeit unter Tage und tragische Unglücke bis hin zur heutigen Nutzung als Eventstandort, dem Besucherzentrum, Wasserstoff-Kompetenzzentrum und dem Eingangstor zur Haldenlandschaft Hoheward.

Früher Kohle, heute Wasserstoff. Früher Maloche, heute Tourismus, Technologie, Events und neue Arbeitsplätze. Herten zeigt, wie aus einer Bergbaustadt ein Zukunftsstandort werden kann mitten im Ruhrgebiet.

Und wir erzählen es euch mit einem Quentchen Humor, so wie der Ruhrpott eben ist mit Selbstironie. Wir wollen nicht einfach über den Alltag labern, sondern das Ruhrgebiet für Interessierte locker näher bringen und sind damit im Moment der einzige Podcast, der das überhaupt macht.

Anreise mit den Öffis

Buslinien nach Zeche Ewald in Herten:

NE7 – Herne Wanne-Eickel Hbf

SB27 – Herten Mitte

SB27 – Marl Mitte

210 – Recklinghausen Marderweg

210E – Herten Mitte

Außerdem ist die Zeche Ewald mit einem Fußweg von ca. 20 Minuten ab Herten Mitte oder Recklinghausen Süd erreichbar.

Bahnlinien in der Umgebung:

S9, RE2, RE41, RE42, S2

Mit dem Auto über die A2 Ausfahrt Herten. Navi einschalten 🤪

Literaturtipps

Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann:

Die alten Zechen an der Ruhr.

Verlag Karl Robert Langewiesche.

ISBN 3-7845-6994-3

Wolfgang Quickels, Sibylle Raudies, Eberhard Scholz:

Es war, es wird. Die Zeche Ewald von 1871 bis 2010 in Geschichte/n und Bildern.

1. Auflage.

RDN Verlags GmbH & Co. KG Stefan Prott.

ISBN 3-9810120-3-8

Joachim Huske:

Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.

Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums.

ISBN 3-937203-24-9

50 Jahre Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Ewald, Herten 1871–1921.

Jubiläumsbericht.

Gelsenkirchen, Druck von Carl Bertenburg.

Shownotes / Weiterführende Links

Zechenkarte – Kategorie Zeche Ewald:

https://zechenkarte.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Zeche_Ewald

Zechenkarte allgemein:

https://zechenkarte.de

Zeche Ewald – Gelsenkirchener Geschichten Wiki:

https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/w/index.php?title=Zeche_Ewald&redirect=no&mobileaction=toggle_view_mobile

Wasserstoffstadt Herten:

https://wasserstoffstadt-herten.de

Zeche Ewald – Günter Pilger:

https://www.guenter-pilger.de/ruhrgebiet_47.htm

Zeche Ewald – Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Ewald

Zeche Ewald – regiofreizeit.de:

https://www.regiofreizeit.de/attraktionen/zeche-ewald-herten-ewaldstrasse-273

Zeche Ewald – Ruhrgebiet.TV:

https://ruhrgebiet-tv.weebly.com/zeche-ewald.html

Hertener Allgemeine – „Herten: Vor 25 Jahren schließt Zeche Ewald – ein Rückblick“:

https://www.hertener-allgemeine.de/herten/zeche-ewald-herten-rueckblick-25-jahre-schliessung-stadtplaner-hoffnung-am-tag-der-trauer-w1013047-8000951180/

Chronik von Ewald-Fortsetzung – Bergbaumuseum Oer-Erkenschwick:

https://www.museum-oe.de/geschichte/chronik-von-ewald-fortsetzung/

LostAreas – Zeche Ewald:

https://lostareas.de

Deutsches Rechtswörterbuch zum Begriff „Mutung“:

http://www.drw.hadw-bw.de

Ruhrpottologe #blog :

https://ruhrpottologe.de

Kontakt:

ruhrpottologe@gmail.com

#Ruhrpottologe #ZecheEwald #Herten #Ruhrgebiet #Industriekultur #Bergbaugeschichte #Strukturwandel #HaldeHoheward #Wasserstoffstadt #RuhrpottGeschichte #ruhrpott

Kapaaftig im Quasselkommpott I Ruhrgebiet erklärt Folge 34 I +Videopodcast I +Podcast

Manchmal braucht es keine große Stadtchronik, keine Jahreszahlen und keine sauber sortierte Themenliste. Manchmal reicht ein guter Quasselkommpott: ein bisschen Ruhrgebietssprache, ein bisschen Alltag, ein bisschen Erinnerung, ein bisschen Heimatgefühl – und natürlich genug Stoff zum Schnabulieren, Nachdenken und Schmunzeln.

In der Folge „Kapaaftig im Quasselkommpott“ machen wir eine kleine Pause vom zuletzt eingeschlagenen Herten-Schwerpunkt.  Einmal querbeet über das Ruhrgebiet erzählen, einen Rückblick auf bisherige Folgen und einen Ausblick auf die nächsten schaffen und dabei nach den bisherigen vielen Recherchen auch dabei durchatmen. 

Der Pott hat viele zu erzählen und das wollen wir auch, nicht nur von Orten, sondern auch von Menschen und ihre Geschichten. 

Folge 34 ist ein bewusstes Durchatmen. Kein enges Korsett, kein einzelner Stadtteil, sondern ein lockerer Blick auf das, was den Ruhrpott im Alltag ausmacht: Sprache, Menschen, kleine Beobachtungen, Erinnerungen und die besondere Art, Dinge beim Namen zu nennen.

Und wir haben nachgeforscht: was ist eigentlich „kapaaftig“?

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Wir dozieren nicht trocken zum Format unserer Themen, sondern mit Tempo, Witz und Ruhrpottgefühl direkt mit unserem örtlichen Dialekt und dem lockeren Tonfall des Reviers. 

Quasselkommpott: Ruhrgebiet als Gesprächskultur
Das klingt nach Küchenradio, Bude, Familientisch, Vereinsheim und Nachbarschaftsbank zugleich. Man nimmt, was da ist, rührt es zusammen und am Ende entsteht etwas, das mehr ist als die Summe seiner Zutaten.

Das Ruhrgebiet wird nicht nur erklärt, sondern erzählt. Nicht von oben herab, sondern mitten aus dem Leben heraus.

Ruhrgebietssprache als Heimatarchiv

Wenn André Brune und Jack Tengo also im Quasselkommpott über den Pott sprechen, geht es auch um Bewahrung. Nicht museal, nicht verstaubt, sondern lebendig. Sprache bleibt nur dann lebendig, wenn sie benutzt wird – im Podcast, im Video, auf der Straße, anne Bude oder beim Erzählen über früher und heute.

Zwischen Geschichte, Humor und Heimatliebe

Die Reihe „Ruhrgebiet erklärt“ ist insgesamt breit angelegt. In unseren Folgen geht es Geschichte und Geschichten von Städten, Sehenswürdigkeiten und Menschen, die fast vergessen sind aber hier geboren sind und die Mentalität in die Welt gebracht haben. 

Folge 34 reiht sich darin als lockerer Zwischenruf ein. Sie zeigt: Das Ruhrgebiet besteht nicht nur aus Fördertürmen, Zechen, Stahlwerken und Strukturwandel. Es besteht auch aus Stimme, Tonfall, Witz, Streitlust, Herzlichkeit und diesen kleinen Wörtern, die man kaum übersetzen kann, ohne dass etwas verloren geht.

Warum solche Folgen wichtig sind

Gerade das scheinbar Beiläufige erzählt viel über eine Region. Wer wissen will, wie der Ruhrpott tickt, sollte nicht nur in Archive schauen, sondern auch hinhören, wenn Menschen einfach erzählen. Im Quasseln liegt hier kein Mangel an Struktur, sondern eine eigene Form von Kultur.

„Kapaaftig im Quasselkommpott“ erinnert daran, dass Heimat nicht nur aus Orten besteht. Heimat ist auch, wie man spricht. Wie man lacht. Wie man abschweift. Wie man vom Hundertsten ins Tausendste kommt – und am Ende trotzdem beim Ruhrgebiet landet.

Oder eben: kapaaftig rein in den Kommpott, einmal gut umrühren und dann merken, wie viel Pott in so einem Gespräch steckt.

Glück auf 

Westerholt: Adeliges Fachwerkdorf in Herten I Ruhrgebiet erklärt Folge 33 Teil 3 I +Videopodcast I +Podcast

Hertens Stadtteil Westerholt hat eine eigene besondere historische Geschichte bis zum Jahr der Eingemeindung 1975 gehabt. Nicht weit vom Schloss Herten, steht heute noch das Schloss Westerholt. Im 14. Jahrhundert taucht erstmals in einer Urkunde eine Burg auf. Und wir erzählen die Geschichte und schönen Seiten von Westerholt in unserem gemeinsamen Podcast:

Die adelige Geschichte von Westerholt hat eine sehr bewegte Geschichte. Fast wäre das Schloss sogar durch Krieg und Vernachlässigung durch Schulden, sowie Brand verschwunden.

Heute ist der angelegte englische Landschaftspark ein weithin bekannter Golfplatz und gehört zu den schönsten in Deutschland. Im Schloss kann wunderbar eine Hochzeit gefeiert werden. Nebenan ist das Fachwerkdorf Alt Westerholt mit der Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen großen St. Martinus Kirche.

Das Fachwerkdörfchen allein ist schon einen Besuch wert, aber auch die grüne Umgebung oder die gut erhaltene Architektur aus Arbeitersiedlung und Mietshäusern aus der Zeit der Gründung von Zeche Westerholt des  Örtchens trotz Bomben im 2. Weltkrieg sind einen Besuch wert. Dafür muss man auch mal andere Wege auf sich nehmen und in die Seitenstraßen abbiegen, die von der Hauptverkehrsachse, die Bahnhofstraße, abzweigen. Es lohnt sich!

Durch die markante St. Martinuskirche am Ortseingang des Dorfes spürt man den noch heute großen katholischen Einfluss im Ort. Die Adeligen im 16. Jahrhundert wollten Protestanten werden, dagegen protestierte der Bischof von Köln und ließ die Burg schleifen. Deswegen ist das alles „nur“ noch ein Schloss.

Aus dem Dornröschenschlaf der kleinen Handwerker im Dorf holte dann 1907 die Zeche Westerholt und veränderte das Stadtbild nachhaltig. Aus dem Dorf wurde eine Stadt mit eigenem Amtshaus. Doch 1975 bei der Kreisreform, kam Westerholt in die Eingemeindung von Herten. 

Im 2. Weltkrieg wurde Westerholt weitgehend trotz der Zeche glücklicherweise verschont. Und das macht den Ort so besonders mitten im Ruhrgebiet. Er besitzt noch historische Substanz und hat naturnahe Räume und seit Dezember 2025 endlich wieder einen Bahnhof direkt an der gegenüberliegenden Seite der Zeche, deren Fördertürme von der Halde Hoheward sogar prägnant in der Ferne zu sehen sind. 

Auf jeden Fall war es das wert einen eigenen Podcast Ruhrgebiet erklärt über Westerholt zu machen. Wenn was fehlt oder falsch recherchiert wurde, teilt es uns mit: 

ruhrpottologe@gmail.com 

Wir sind die einzigen Podcaster, die das Ruhrgebiet in dieser Form hörbar machen! 

Weiterführende Links:

Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Westerholt_%28Adelsgeschlecht%29?wprov=sfla1

https://de.wikipedia.org/wiki/Westerholt_%28Herten%29?wprov=sfla1

Westerholt – Gelsenkirchener Geschichten Wiki
https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/wiki/Westerholt

RVR
https://www.ruhr-tourismus.de/poi/altes-dorf-westerholt/


https://www.hso-nrw.de/historische-stadt-und-ortskerne/herten/

Neues Leben in Westerholt
https://www.neue-zeche-westerholt.de/

Bochum wirbt für Westerholt
https://www.bochum-tourismus.de/destination-one-liste/einzelansicht/altes-dorf-westerholt.html

Herten, ihr Homepage 
https://www.herten.de/stadtleben/freizeitWesterholt

Herten: Sehenswerter Strukturwandel zum Anfassen I Ruhrgebiet erklärt Folge 31 Teil 1 I +Videopodcast I +Podcast

Herten hat mehr alse im Stau auf der A2 mit der Halde Hoheward und den Fördergerüsten von Zeche Ewald sehen kanns. Herten hat mehr: Zwei Schlösser, war größte Bergbaustadt Europas. Heute arbeitet sie daran größter Standort für Wasserstoff zu werden. Jack und ich erzählen in Teil 1 über Herten über den Strukturwandel, die Geschichte, Stadtteilen, Sehenswürdigkeiten und von Fake-Pizzen:

Von der Montanlandschaft hin zu bleibender Geschichte und neuen Strukturperspektiven

Herten hat auf knapp 38 Quadratkilometer die nördliche Ruhrgebietsgeschichte in einem Mikrokosmos verpackt: Ein Fachwerkdorf mit Adel bis heute im Stadtteil Westerholt im historischen Vest, dem wir einen eigenen Podcast widmen bis hin zu den Zechenkulissen oder auch Kunst, die uns im öffentlichen Raum in der Hertener Fußgängerzone trifft, sowie das Haldenpanorama im Landschaftspark Hoheward mit dem Horizontalobservatorium.

Schloss, Zeche, Halde und Strukturwandel

Herten hat mit Copacabackum auch ein großes Freizeitzentrum für die ganze Familie. Die ehemaligen Zechengeländen sind auf einer alten Zechenbahn mit einem asphaltierten Fuß- und Radweg zu erkunden. Es gibt viel Wald- und Ackerflächen, einen großen frei zugänglichen Schlosspark, und einen anderen Schloßpark auf denen Golf gespielt werden kann. Die Halde Hoheward hat ein Besucherzentrum und zählt zu den markantesten Orten der Route Industriekultur. Von 152 Meter Höhe lässt sich beweisen, dass das Ruhrgebiet trotz stark bebauter Fläche weitgehend GRÜN ist. Herten ist ein Teil davon, trotz der großen ehemaligen Bergwerksgeländen, die alle eine neue Funktion bekommen haben.

Wir sprechen über Zahlen, Daten und die 9 Stadtteile, wie z.B. Disteln, Paschenberg und Langenbochum und wissen am Ende mehr über Herten als über unsere eigene Stadt und das ist spannend.

Das in den 1990er Jahren entstandene Glashaus ist der markante Kulturort mitten in der City von Herten, wo es eine gute Durchmischung von alter und neuer Architektur gibt, weil die Stadt im zweiten Weltkrieg nicht so stark gelitten hat, als andere.

Herten kann an einem Tag erkundet werden, aber Herten kann mehr. Hier wird Strukturwandel greifbar. Hier ist Industriegeschichte, Wohnen und Natur eng beieinander mitten im Revier auf wenigen Quadratkilometer im Kreis Recklinghausen zu finden.

Neugierig geworden?

Dann hör in unsere neue Podcastfolge Nummer 31 Teil 1 über Herten rein – für alle, die das Ruhrgebiet nicht nur sehen, sondern verstehen wollen.

Wer unsere Vorpremiere hören möchte und uns für die Arbeit einen Kaffee ausgeben möchte oder auch als Produzent oder Sponsor unterstützen möchte, kann dies seit der Folge 30 in Patreon tun. Dort ist jede Folge immer ab Dienstag 8 Uhr vor der Veröffentlichung im Internetradio Sonntags ab 15 Uhr bei Hitradio Ruhr zu hören und zwei Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung bei Youtube in der Collab bei @Jack Tengo oder meinen eigenen @RuhrpottologeTV.

Teil 2 von Herten ist schon auf Hitradio erschienen und aktuell schon abrufbar auf Patreon, wo auch Westerholt schon zu hören ist:

https://patreon.com/ruhrpottologe

Unsere Rechercheübersicht für den Podcast

Herten im Ruhrgebiet – Die wichtigsten Links

Rechercheübersicht für Blog & Podcast „Ruhrgebiet erklärt“

Offizielle Seiten & Grundlagen

Perfekt für:

  • Einstieg in die Stadt
  • Faktencheck (Einwohner, Struktur, Geschichte)

Sehenswürdigkeiten & zentrale Orte

Historisches Herten

Industriekultur & Bergbau

Themen:

  • Bergbaugeschichte
  • Strukturwandel
  • Nachnutzung von Zechen

Strukturwandel & Landschaft

Themen:

  • Industrienatur
  • Wandel vom Bergbau zur Freizeitlandschaft
  • Symbolik des Ruhrgebiets

 Regionale Kontexte & Vertiefung

Kultur & aktuelles Stadtleben

Gut für:

  • Gegenwartsbezug im Podcast
  • „Wie lebt Herten heute?“
Weiterführende Links

Offizieller Überblick über Hertens wichtigste Sehenswürdigkeiten

Allgemeine Seite der Stadt Herten

https://herten.de 

Aktuelles und Nachrichten aus Herten | Lokale News

https://aktuell.meinestadt.de/herten

Mit Infos zu Schloss Herten, Halde Hoheward, Zeche Ewald und dem Alten Dorf Westerholt.

https://www.herten.de/sehenswuerdigkeiten⁠

Schlosspark Herten

Der Schlosspark ist ganzjährig frei zugänglich und beliebt bei Spaziergängern, Joggern und Radfahrern. Auf der Seite gibt es auch Hinweise zu den Hauptzugängen.

https://www.herten.de/stadtleben/freizeit/sehenswuerdigkeiten/schlosspark⁠

Halde Hoheward auf der Route Industriekultur

Hintergrund zur Haldenlandschaft, zur Entwicklung des Areals und zur Bedeutung von Hoheward als Landmarke im Ruhrgebiet.

https://www.route-industriekultur.ruhr/panoramen/halde-hoheward/

Besucherzentrum Hoheward

Zentrale Anlaufstelle für Öffnungszeiten, Führungen, Tourangebote und Besuche rund um die Halde Hoheward.

https://www.hoheward.rvr.ruhr/rvr-besucherzentrum-hoheward/das-besucherzentrum/

Zeche Ewald als Zukunftsstandort

Infos zur ehemaligen Zechenanlage, zur Lohn- und Lichthalle mit Besucherzentrum und zur Ausstellung über neue Horizonte auf Hoheward.

https://www.route-industriekultur.ruhr/ankerpunkte/zukunftsstandort-zeche-ewald-herten/⁠

Freizeit und Ausflugstipps in Herten

Offizielle Übersichtsseite der Stadt zu Freizeitorten, Naherholung und Ausflugszielen in Herten.

https://www.herten.de/stadtleben/freizeit⁠

Veranstaltungen in Herten

Hier findest du aktuelle Termine und Hinweise zu Kultur- und Stadtveranstaltungen, darunter auch Formate rund um Schloss und Stadtleben.

https://www.herten.de/stadtleben/kultur/veranstaltungen

Auf Spurensuche in Herten

Die Web-App der Stadt informiert über NS-Herrschaft, jüdische Schicksale, Zwangsarbeit und weitere Erinnerungsorte in Herten.

Link: https://www.spuren-in-herten.de

Zeche Ewald / Zukunftsstandort
https://www.ruhr-tourismus.de/poi/zukunftsstandort-zeche-ewald-herten/

Landschaftspark Hoheward
https://www.hoheward.rvr.ruhr/

Besucherzentrum Hoheward
https://www.hoheward.rvr.ruhr/rvr-besucherzentrum-hoheward/das-besucherzentrum/

Halde Hoheward
https://www.ruhr-tourismus.de/poi/halde-hoheward/

Schlosspark Herten
https://www.herten.de/stadtleben/freizeit/sehenswuerdigkeiten/schlosspark

Schlosspark Herten als Leuchtturmprojekt
https://www.eglv.de/emscher-lippe/stadt-und-regionalentwicklung/gemeinsam-emscher-lippe/faszination-transformation/leuchtturmprojekte/herten-schlosspark/

Ryko
https://www.instagram.com/ryko.wav/

https://der-ryko.de/

Von Bottrop nache Fußgängerzone Herten – Spontaner Roadtrip durch dat Ruhrgebiet I +Videopodcast I +Podcast #137

Es war ein spontaner Ausflug nach Herten. Das hat mich bewegt zu einem spontanen Roadtrip-Podcast in der Reihe „Ruhrpottologe unterwegs im Ruhrgebiet“. Mit einem neugierigen ersten Blick frage ich: Was kann in Herten entdeckt werden? Mehr als gedacht und nicht nur deswegen ist Herten für mich definitiv nicht nur ein Besuch wert:

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Text auf Ruhrdeutsch zum Hören:

Herten hat wat

Die Stadt war ein Dorf mit einem Adelsgeschlecht. Mit dem Bergbau wurde sie zu einer Stadt mit bemerkenswerten Schönheiten. Meine Empfehlung: Den Blick nach oben, zur Seite und in die Ferne schweifen lassen. Mit dem Rad oder zu Fuß erkunden geht Herten ganz einfach. Denn es gibt auf den knappen 38 Qudratkilometer zwischen alter Architektur, natürlich die übliche Mischung aus typischer Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und dann gibt es ganz viel Kunst in der Innenstadt in Form von Skulpturen zu bestaunen und fussweit auch ganz viel Natur mit einem schicken Wasserschloss.

Manchmal sind es gar nicht die langen geplanten Touren, die am meisten Eindruck hinterlassen, sondern die spontanen Fahrten. Einfach mal los ins Auto oder die Bahn steigen, denn ja, auch Herten hat wieder einen Bahnhof! Bis vor wenigen Jahren war Herten die Stadt in Deutschland ohne Bahnhof. Jetzt hat sie seit Dezember 2025 sogar zwei. Der andere ist im Stadtteil Westerholt.

Mit dem Bus geht es natürlich auch, oder mit dem Fahrrad logischerweise. Genau so habe ich es auch gemacht. Ich hatte noch was in Bottrop zu erledigen und hab mich entschieden einfach nach Norden zu fahren nach Herten, um hinein in die Fußgängerzone zu gehen, um sie endlich kennenzulernen. Ich war noch nie da. Den Schlosspark kannte ich, aber in die Fußgängerzone bin ich nicht gegangen. Und ich denke, dass es vielen so geht, die Herten besuchen. Ein erster neugieriger Blick bestätigt es: Herten hat wat. Auch in der Fußgängerzone, die nicht klein ist.

Herten auf den zweiten Blick
Ein wenig durch die Straßen laufen, die Atmosphäre aufnehmen und auch mal rechts und links schauen, das mache ich in jeder Stadt, die ich kennenlerne. Und oft ist es genau das, was Horizonte erweitern lässt. Kaum einer schaut nach oben auf die Dachfirste. Dort können lustige oder angstmachende Gesichter einen anblicken oder erschrecken. Manche Fenster haben schöne Pflanzen, die auch zuhause schick sein könnten. Die Stadt und ihre Bewohner zeigen ihren Charakter zwischen Alltag, ihrer Geschichte und den typischen Flair vom Ruhrgebiet zwischen Bodenständigkeit, schnörkelloser Einfachheit und Schnickschnack.

Die Fußgängerzone in Herten ist dabei mehr als nur Einkaufsbereich. Hier entfaltet sich auf mehr als nur einer Straße das Stadtleben. Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Ein Teil ist klimafreundlich aufbereitet worden mit mehr Grün und mehr Bänken, die ich in Bochum, Bottrop oder Gelsenkirchen vermisse. Die Fußgängerzone macht die Stadt größer als sie ist, auch wenn sie in einer Stunde erlaufen ist. Natürlich gibt es hier und da auch Leerstand, wie überall. Aber die Stadt versucht dem baulich etwas entgegen zu setzen. Und genau das macht den Reiz aus.

Innenstadt mit eigenem Charakter
Wer durch Herten läuft, merkt schnell: Diese Stadt lebt von ihren Gegensätzen. Hier treffen täglicher Trubel in der architektonischen Vielfalt und auf historischen Spuren. Manches fällt sofort ins Auge, manches kann erst mit dem zweiten Blick entdeckt werden.

Gerade das mag ich am Ruhrgebiet insgesamt: Städte müssen nicht rausgeputzt sein. Sie wirken dadurch auch viel interessanter. Sie leben und zeigen dadurch Charakter und ihren eigenen Charme. Herten hat Charakter und Charme und eine gute Eisdiele: Dolce Vita. Waldmeister ist sehr zu empfehlen! Und das Spaghettieis wird hier ganz besonders zubereitet:

Orientierungspunkt St. Antonius
Ein besonderer Orientierungspunkt in der Innenstadt ist die St.-Antonius-Kirche. Der Kirchturm ist nicht hoch, aber er ist der Mittelpunkt der Stadt und von der Fußgängerzone aus immer zu sehen oder hören. Davor verschandelten Architekten den Markplatz mit einem flachen Betongebäude. Mittlerweile sehe ich das aber anders. Es hat seinen eigenen Charme von Gegensätzlichkeit. Die war wohl beabsichtigt damals: Die alte Kirche, die im Krieg kaum was abbekommen hat zu einem Brutalismusgebäude mit Flachdach sind wie ein abstrakttes Kunstwerk zu betrachten. Ein Besuch in der Kirche lohnt sich wegen dem historischen Innenleben, das den Krieg überlebt hat in dieser überwiegend katholischen Stadt.

Schlendern ist angesagt.

Schlendern mit einem Eis in der Hand, sich die Skulpturen einer Schweineherde dabei anzuschauen oder in eine alte Buchhandlung gehen, um zu schmökern oder sich den Zinnkram anschauen, die Bergbaumotive eingraviert haben oder Stadtmotive, wie es in den 1970er und 1980er Jahren üblich war. Das findet sich in einem Secondhandladen im ehemaligen Kaisersaal gegenüber der Kirche. Es wirkt eher wie ein antiker Souvenirladen, der nun Dinge aus verstorbenen Bergleuten verkauft, die bei den Haushaltsauflösungen sonst in den Container kommen. Doch die neue Generation kann damit nichts mehr anfangen. Mit dem Bergbau kann sie sich nicht identifizieren. Kaum einer hat noch Eltern, die Untertage arbeiteten. Der Großvater vielleicht war noch mit der Grubenlampe unterwegs. Aber das ist ja auch schon über zwanzig Jahre her. Die Zeit vergeht und Herten ist im Umbau. Der Strukturwandel von der Kohle weg, hin zu mehr Unabhängigkeit in der Welt. Herten will Wasserstoffstadt werden. Wenn sie bis vor wenigen Jahrzehnten die größte Bergbaustadt Europas war, so ist das sehr ambitioniert Europas größte Wasserstoffstadt zu werden. Alle Achtung, wenn die Situation sinnvoll genutzt wird und wirklich funktioniert. Für die Stadt bedeutet es einen neuen Aufbruch in die Moderne. Dafür wünsche ich ihr viel Erfolg und Glück.

Fazit : Warum Herten besuchen?
Mit hat die Stadt gefallen. Sie war sauber. Herten hat viele klimafreundliche Stellen und Sitzplätze, die zum Verweilen einladen. Natürlich gibt es auch die immer noch nicht fertig gestellte Galerie am Rathaus, wo Einkaufen schöner sein soll. Aber mal ehrlich : Im Zuge von Internetshops und auch ein paar Leerstände in der Innenstadt, braucht niemand mehr so einen Klotz in einer Stadt mit knapp 70000 Einwohnern. Dort könnte eine Grünanlage oder ein Generationenhaus stehen, um die Stadt neu zu beleben, als Grüngürtel oder zur Neubelebung der City.

Herten und damit auch der Stadtteil Westerholt, den ich mir ja noch extra anschaue, ist eine Stadt mit Sehenswürdigkeiten, wo man einfach mal einen Halt einlegen sollte. Das Schloss habe ich mir mit seiner großen Parkanlage an dem Tag nicht angesehen. Also verbindet mal einen Besuch des Schlosses auch mit der Fußgängerzone oder umgekehrt. Und es gibt ja noch mehr: Halde Hoheward, Zeche Schlägel und Eisen, das Fachwerkdorf Westerholt. Ein kurzer oder längerer Zwischenstopp lohnt sich also.

Wahrscheinlich mag man nicht die Art dieses Podcasts, den ich in der Tradition meines ersten gemacht habe. Aber er ist ehrlich, authentisch direkt vor Ort spontan eingesprochen. Keine angepasste Tontechnik, kaum gekürzt, der Wind tost und verringert hier und da mein Sprechen, genauso wie am Anfang wohl versehentlich die Freisprechanlage das Mikro war. Ja und? Das war ein spontaner Roadtrip im Ruhrpott. Und ihr seid sozusagen live dabei im Podcast.

Herten hat Ecken und Kanten, hat Historie vom alten Ruhrgebiet von vor dem Bergbau, Schönheit und Charakter. 
Und Herten verlässt euch hier im Blog noch nicht. Wir, Jack Tengo und ich sind nämlich noch lange nicht fertig mit dem Podcast. Es fängt erstmal an.

Glück auf in Herten!

Alle Fotos (C) André Brune

Kreis Recklinghausen – der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands I Ruhrgebiet erklärt Folge 30 I +Videopodcast I +Podcast

Entdeckt das historische Vest zwischen ehemaligem Bergbau, vielen Wasserwegen und dichten Naturlandschaften neu. Jack Tengo und ich stellen in der 30. Folge unseres gemeinsamen Podcastprojekts ‚Ruhrgebiet erklärt‘ die 10 Städte vom Kreis Recklinghausen kurz vor und die Geschichte dahinter, wie immer mit einem Quentchen Humor:

Ab dieser Folge ändern wir das bisherige Veröffentlichen. Ab sofort beginnt die Reihe in der Vorpremiere in Patreon immer Dienstags ab 8 Uhr. Dort kann man uns ein Taschengeld für unsere stundenlange Arbeit von Recherchen, Einsprechen und Schneiden gönnen:

https://www.patreon.com/ruhrpottologe

Zur Folge: 

https://www.patreon.com

Am folgenden Sonntag ab 15 Uhr mit Musik im Internetradio bei Hitradio-Ruhr : https://www.radio.de/s/lautfm-hitradio-ruhr

Sonntag eine Woche später wird es als Videopodcast auf YouTube veröffentlicht ab 18 Uhr ruhrpottologeTV und in der Collab bei Jack Tengo, sowie auf allen Podcastkanälen einen Tag später ab 8 Uhr. Alles sehr verwirrend, aber ein Weg, um das Ruhrgebiet eine entsprechende Reichweite zu bieten und auch unsere Arbeit für das Ruhrgebiet eine gewisse Wertigkeit zu verleihen.

Aber hier geht’s jetzt zur aktuellen Folge ‚Kreis Recklinghausen‘ :

Infos zum Podcast ‚Kreis Recklinghausen‘

Das Ruhrgebiet ist voller Orte, die mehr erzählen, als man auf den ersten Blick vermutet. Einer davon ist der Kreis Recklinghausen.

Für viele ist er einfach ein Name auf dem Autobahnschild. Auf der A43, der A2 und A52 steht man oft genug im Stau. Für andere ist der Kreis ein Verwaltungsraum im Norden des Reviers und hat wenig zu bieten, denkt man. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt hier eine Region voller Gegensätze, Geschichte und Identität, verbunden mit dem Namen ‚Vest‘.

Die neue Folge 30
In unserer neuen Folge von „Ruhrgebiet erklärt“ geht es genau um diesen besonderen Teil des Ruhrgebiets. Es geht um eine kurze Vorstellung der 10 Städte und die Landschaft, die im Laufe der Zeit durch Bergbau und Wasserwege entstanden ist.

Hier gibbet viel Kultur

Der Strukturwandel der eher ländlichen Städte und das Gefühl, dass hier vieles zusammenkommt, was das Revier ausmacht, macht den nördlichen Kreis, den schon die Römer für schön empfunden haben, weil sie sich bei Haltern am See niederließen.

Das Vest: ein Name mit Geschichte
Der Begriff „Vest“ klingt alt – und genau das ist er auch. Er verweist auf die historische Prägung des Vest Recklinghausen, das über Jahrhunderte ein eigener Verwaltungs- und Gerichtsraum war unter dem Erzbistum Köln.

Bis heute lebt dieser Name weiter: in Institutionen, in regionalen Bezeichnungen und im Selbstverständnis vieler Menschen.
Das macht den Kreis Recklinghausen besonders. Er ist eben nicht nur Teil des Ruhrgebiets, sondern trägt auch eine historische Identität in sich, die weit über die Kreisgrenze hinausreicht.

Zechen, Industrie und der große Strukturwandel
Wie viele Regionen im Ruhrgebiet wurde auch der Kreis Recklinghausen über lange Zeit vom Bergbau und von der Industrie geprägt.
Zechen, Fördertürme, Industrieanlagen, Halden und Arbeitersiedlungen haben Landschaft und Alltag über Generationen hinweg bestimmt.
Doch gerade hier lässt sich auch besonders gut beobachten, was Strukturwandel bedeutet. Viele Orte haben sich verändert und immer wieder neu angepasst. Ehemalige Industrieflächen bekamen neue Aufgaben, alte Arbeitswelten wurden zu Erinnerungs- und neuen Kulturstandorten oder Freizeitflächen.

So ist das Vest heute eine Region, in der Vergangenheit und Gegenwart oft direkt nebeneinanderliegen.

Zehn Städte – viele Gesichter
Zum Kreis Recklinghausen gehören zehn Städte:
Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick und Waltrop.

Genau darin liegt ein großer Reiz dieser Region: Sie ist alles andere als einheitlich.
Es gibt dicht bebaute, städtisch geprägte Räume, wie Gladbeck und Herten mit starker industrieller Geschichte, aber auch Adelsgeschlechter, bevor die Grubenlampe kam. Und es gibt Orte, die den Übergang ins Münsterland spürbar machen durch die ländliche Prägung und ihren Menschen.

Zwischen urbanem Leben, Industrie, Wäldern, Seen und weiten Flächen entsteht so ein Bild vom Ruhrgebiet, das besonders abwechslungsreich ist.

Wasser prägt das Vest
Wer an das Ruhrgebiet denkt, denkt oft zuerst an Kohle und Stahl. Der Kreis Recklinghausen zeigt aber, wie wichtig auch das Wasser für die Region ist. Die Flusslandschaft von Emscher im Süden und die Lippe im Norden, sowie drei Kanäle, die sich in Datteln alle auf einmal finden, zerschneiden nicht nur die Landschaft des Vest, sondern haben die Industrie erst richtig eingesetzt und als wichtige Transportwege für das Ruhrgebiet etabliert. Die kleine Stadt ist Dreh und Angelpunkt für die Binnenschifffahrt in Deutschland, sogar Europas. Außerdem gehört der Halterner Stausee als einer der größten Trinkwasserreservoiren Deutschlands zu den bekanntesten Wasserlandschaften im nördlichen Ruhrgebiet. Sie ist einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Kreis.

In Waltrop steht mit dem Schiffshebewerk Henrichenburg eines der beeindruckendsten technischen Denkmäler der Region. Kanäle, Schleusen und Wasserwege haben das Vest nicht nur wirtschaftlich geprägt, sondern geben ihm bis heute einen ganz eigenen Charakter. Hier zeigt sich, dass das Ruhrgebiet nicht nur Industriegebiet, sondern auch Wasserlandschaft ist.

Kultur zwischen Industriekulisse und Stadtleben
Auch kulturell ist der Kreis Recklinghausen weit mehr als ein Randgebiet des Ruhrgebiets.
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen gehören zu den bekanntesten Kulturereignissen der Region. Das Westfälische Landestheater in Castrop-Rauxel steht für starke Theatertradition. In Marl setzen Kulturorte eigene Akzente.
Mit dem LWL-Römermuseum in Haltern am See wird deutlich, dass die Geschichte dieser Region weit vor dem Industriezeitalter beginnt. Gerade diese Mischung macht das Vest so spannend: Hier stehen Industriekultur, Stadtgeschichte, Bühnenkunst, Technikgeschichte und Naherholung nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander.

Natur, Halden und Naherholung
Wer glaubt, der Kreis Recklinghausen sei vor allem grau, übersieht einen wichtigen Teil seiner Identität.
Wälder, Wege, Halden und Wasserflächen gehören genauso zu dieser Region wie Zechen und Industrieanlagen. Jeder Einwohner und jede Einwohnerin kann stolz auf ihre jeweilige Stadt sein und sie weiter hegen, pflegen und prägen.

Die Haard, die Höhe Mark, der Raum rund um Haltern am See oder Landmarken wie die Halde Hoheward zeigen, wie eng Naturerlebnis und Industriegeschichte im nördlichen Ruhrgebiet verbunden sind. Genau diese Verbindung macht das Vest so besonders: Es ist eine weite Landschaft des Wandels.

Ruhrpottologe – Fazit zur Podcastfolge
Der Kreis Recklinghausen ist ein Ruhrgebiet im Kleinen – und gleichzeitig viel mehr als das.
Hier treffen Geschichte und Gegenwart, Industrie und Natur, Wasser und Stadtleben, Erinnerung und Zukunft aufeinander. Das Vest steht für ein vielfältiges spannendes Ruhrgebiet.

In unserer Podcastfolge schauen wir genau hin: auf die Herkunft des Begriffs „Vest“, auf die zehn Städte des Kreises, auf Wasserwege, Industriekultur und auf die Frage, warum sich ein genauerer Blick auf diese Region unbedingt lohnt.

Wer das Ruhrgebiet verstehen und oder kennenlernen will, sollte auch das Vest kennen.

Weiterführende Links

Kreis Recklinghausen
www.kreis-re.de⁠
***
Die zehn Städte im Kreis Recklinghausen

Stadt Recklinghausen
https://recklinghausen.de⁠

Stadt Castrop-Rauxel
https://castrop-rauxel.de⁠

Stadt Datteln
https://datteln.de⁠

Stadt Dorsten
https://dorsten.de⁠

Stadt Gladbeck
https://gladbeck.de⁠

Stadt Haltern am See
https://haltern-am-see.de⁠

Stadt Herten
https://herten.de⁠

Stadt Marl
https://marl.de⁠

Stadt Oer-Erkenschwick
https://oer-erkenschwick.de

Stadt Waltrop
https://waltrop.de⁠

Geschichte, Industriekultur und Strukturwandel

Route Industriekultur
https://route-industriekultur.ruhr⁠

Landschaftspark Hoheward
https://hoheward.rvr.ruhr⁠

Chemiepark Marl
https://chemiepark-marl.de⁠

Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
https://schiffshebewerk-henrichenburg.lwl.org

Kultur und Museen
Ruhrfestspiele Recklinghausen
https://ruhrfestspiele.de⁠

Natur und Ausflugsziele
Naturpark Hohe Mark
https://naturpark-hohe-mark.de⁠

Die Haard / Regionalverband Ruhr
https://rvr.ruhr⁠

Kreise im Ruhrgebiet – Kreisstädte im Vergleich I Ruhrgebiet erklärt Folge 29 I +Videopodcast I +Podcast #136

Das Ruhrgebiet bietet beeindruckende Superlative, wie den bevölkerungsreichsten Landkreis Deutschlands Recklinghausen und den flächengrößten im Ruhrgebiet Kreis Wesel. Ein Vergleich der Einwohnerzahlen, Fläche und Wirtschaftsleistung zeigt interessante Unterschiede und Gemeinsamkeiten der vier Kreise. Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt und die dynamische Wirtschaft der Region, die Jack Tengo und ich trotz nackter Zahlen und Informationen humorvoll in unserer 29. Folge der Reihe „Ruhrgebiet erklärt“ vorstellen.

Hinweis: Ab Folge 30 gibt es eine Vorpremiere! Sie ist gestartet mit „Kreis Recklinghausen“, den wir näher beleuchten. Ab sofort, kann wer uns ein Täsken Tee oder Kaffee für die Mühen der Arbeit an der Podcastreihe ausgeben oder aber auch als Werbeträger oder Mitproduzent unterstützen möchte bei https://patreon.com/ruhrpottologe

Folge 30  ist dort schon gegen 2 € zu hören: https://www.patreon.com/posts/kreis-der-kreis-153812689

Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören: 

Textausschnitt unseres Skript mit Links

ZAHLEN DATEN FAKTEN im VERGLEICH

AB: Wir vergleichen die Einwohnerzahlen, Fläche, Bevölkerungsdicht und das Bruttosozialprodukt zwischen den vier Kreisen:

JT: Kreis Unna: Fläche 543 km2 Etwa 393000 (Stand 2024) wohnen in 10 Städten und Gemeinden: Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm; Unna, Werne. Bevölkerungsdichte 725 Einwohner pro km2. 7,4 % Arbeitslosenquote, Stand Oktober 2024.

AB: Kreis Wesel: Fläche 1,04 Mio km2.  Etwa 466000 Einwohner. (Stand 2023).

Wesel hat wenig Einwohner. Nur knapp 61000 Einwohner. Und ist dennoch die Hauptstadt des Kreises. Unglaublich. Eigentlich sollte es Moers sein, als bevölkerungsreichste Stadt.

AB:  Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag 2021 bei 33298 Euro. Im Jahr 2024 lag die Arbeitslosenquote bei 7,6 %. Es gibt 60000 Unternehmen insgesamt.

Dazu gehören noch die 9 Städte und 4 Gemeinden Alpen, Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Voerde und auch Xanten dazu.

JT: Da wo Asterix und Obelix mal vorbeigeschaut haben um ein paar Römer aufzumischen…

AB: Asterix kommt aus Alpen und Obelix aus Oer-Erkenschwick. Ist doch naheliegend. Die Bevölkerungsdichte ist 439 Einwohner auf einem km2 wollte ich noch ergänzen.

JT: Der Ennepe-Ruhr-Kreis: 314000 Einwohner auf einer Fläche von 410 km2 mit  (Stand 2024). Nicht Ennepetal ist die bevölkerungsreichste Stadt, sondern Witten, Breckerfeld hat die wenigsten. Kreisangehörig ist auch Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, hat auch den Kreissitz, dann noch Sprockhövel und Wetter. Also 9 Städte.

767 Einwohner je km2 ist die Bevölkerungsdichte.

Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 lag bei knapp 72000 Euro erwerbstätiger Person. Es wird als solider Standort angegeben, liegt aber unterhalb des NRW-Durchschnitts von 81600 Euro. Je Einwohner liegt das Bruttoinlandsprodukt bei ca 31650 pro Einwohner. Die Wirtschaftsstruktur ist mit über 33 % der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe. Also ein starker Mittelstand Industriestandort ist dort zu finden. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,4 % Februar 2026. Sie gehört zu den niedrigsten Quoten ruhrgebietsweit.

AB: Kreis Recklinghausen – jetzt kommts: Einwohnerstärkste Landkreis in Deutschland mit 10 Städten und 621300 Einwohnern (Stand 2024) darunter die stärkste mit 120000 Einwohnern, während die kleinste Waltrop ist mit knapp 29000. Alle wohnen auf 760,4 km2. 816 Einwohner je km2

Die 10 Städte sind natürlich Recklinghausen mit Marl, Gladbeck, Dorsten, Haltern am See, Castrop-Rauxel, Herten, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop.

Die Arbeitslosenquote im Kreis liegt bei 8,7 % aktuell. Es gibt 30500 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen. Allein das Handwerk hat 6200 Betriebe mit 35000 Mitarbeitern. Der Bruttoinlandsprodukt im Kreis Recklinghausen lag 2021 bei 17 Mrd. Euro. 2022 erwirtschaftete der Kreis 72746 Euro. Alles nachlesbar ist es bei der Seite

JT: Bei einem Quiz würde Recklinghausen bei der Bevölkerung gewinnen. Bei der Fläche ist Wesel Sieger. Interessanterweise ist bei der Bevölkerungsdichte wegen kleineren Fläche her der Ennepe-Ruhr-Kreis Sieger.

AB: Wesel hat auch die meisten Städte inklusiv Gemeinden. Insgesamt bleibt der Kreis Unna immer im Mittelfeld oder letzter, aber mit Ennepe-Ruhr-Kreis gleichauf, wenn es um die Arbeitslosenquote geht. Ich sag mal: Platz eins bei Schönheit. Altstadt von Unna, von Werne als Beispiel. Lass uns den Kreis zumindest diesen Platz einräumen.

Und noch vieles mehr ist zu hören im Podcast!

Die Quellen sind gewesen:

Podcast-Tipp zur Anfangserklärung zu „Kreise“

Alle Zeit der Welt : Die Welt von Erich von Däniken I

Alle Zeit der Welt : Erich von Däniken Teil 2

Quellen u.a.:

https://www.kreis-re.de
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https://www.kreis-unna.de/
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ennepe-Ruhr-Kreis
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https://statistik.arbeitsagentur.de/

und weitere Google & Wikipedia.de Informationen 

Budenzauber im QuasselkommPott I Ruhrgebiet erklärt Folge 27 I +Videopodcast I + Podcast

Wir quasseln diesmal nicht nach einem Skript und einem bestimmten Thema. Wir gehen querbeet vom Buchtipp über die aktuelle Saisonsituation der Fußballhochburg Ruhrgebiet, machen über bisherige Podcasts eventuelle Ergänzungen und besprechen Ruhrpottwörter, sowie Anekdoten. Das machen wir jetzt immer nach drei intensiven Erklärfolgen. Wir haben Geschichten, Anekdoten und Links auf Lager mit Spaß und Humor.

Wir haben auch eigene Quizfragen, wie die Nationalspiele bei der WM 1974 im Parkstadion.

Das im Ruhrdeutsch vorkommende Wort „Bude“ und ihren Unterschied zwischen Kiosk und Trinkhalle erklären wir dem Publikum. In diesem Zusammenhang haben wir die früheren Plakate von Langnese uns vorgenommen von Dolomiti bis Split 69, dem Grünofant oder Brauner Bär. 

Wir besprechen auch ein Buch, den Schimpf – O – Mat vom Lappan Verlag, woraus man 110000 Schimpfwörter aus dem Ruhrdeutschen heraus kreieren kann. 

Der Grumpiezwerg kommt vor und so manch andere Geschichten.

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