+Podcast I + Youtube-Video I+Fotos I Der Ruhrpottologe bucht „Zimmer im Revier“ bei Lasse und Nils Dietrich

Am 11.6.2022 feiert Martina Dietrich mit ihren Söhnen Nils und Lasse das 1997 gegründete Unternehmen „Zimmer im Revier“. Auf dem Firmengelände stoßen 300 geladene Gäste mit Sekt und Selters unter würdigenden Wörtern vom Oberbürgermeister der Stadt Herne Frank Dudda. Ein besonderes Jahr, denn 2022 feiert gleichzeitig Herne die Stadtwerdung vor 125 Jahren.

Nach 25 Jahren ist „Zimmer im Revier“ mittlerweile über die Grenzen des Ruhrgebiets in ganz Deutschland bekannt. Auch in den europäischen Ländern, wie Polen, Niederlande, Belgien, Slowakei, Bulgarien und Tschechien ist das Unternehmen ein Begriff geworden vor allem bei Bauunternehmen.

Wie startete Martina Dietrich?

Im Hinterzimmer hat die damalige Studentin Martina Dietrich ihre Idee entwickelt und kontinuierlich ausgebaut. Im Ruhrgebiet gab es kaum Übernachtungsmöglichkeiten außer teure Hotelzimmer. Monteure, Ingenieure oder Messebesucher aus ganz Deutschland bzw. Europa kommen zum Ruhrgebiet, um zu Bauen, zur Reparieren oder die Region zu besuchen. Hotels waren damals die einzige und teurere Alternative für Unternehmen. Einfache Zimmer zur Selbstversorgung, wo die Gästge eine ruhige Bleibe für manchmal auch unbestimmte Zeit haben konnten, gab es in der Form im „Revier“ noch nicht. Die Idee und Vision war da. Heute ist „Zimmer im Revier“ der Ansprechpartner und bekannteste Name geworden über die Grenzen vom Ruhrgebiet hinaus. Deutschlandweit ist das Unternehmen in mittlerweile 380 Städten mit den entsprechenden Vermietungspartnern vertreten mit Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Touristen nutzen können.

Das neue gelungene Firmensymbol verkörpert sehr anschaulich, wofür „Zimmer im Revier“ steht: Das Z in mehrfacher comichafter Darstellung größer werdend aus dem Namen „Zimmer im Revier“ zum quadratischen Raum heraus stellt die Möglichkeit der Vermittlung für einen geruhsamen Schlaf dar.

Comic deswegen, weil Z in einer Sprechblasen als Bildliche Sprache für Schlafen verwendet wird. Das Z ist Symbol für die Dienstleistung des Unternehmens „Zimmer im Revier“ für Zimmervermittlung, Zimmervermietung, im Zimmer schlafen und für den Namen. 

Nils, mittlerweile 26 Jahre alt, war noch ganz klein und schmierte mit Buntstiften im Hinterzimmer die Wände voll als seine Mutter das Unternehmen startete. Bis vor vier Jahren war das Büro für zehn Angestellte ein Hinterzimmer in der 90 Quadratmeter-Eigentumswohnung. Heute hat „Zimmer im Revier“ ein Großraumbüro für die Buchungensmitarbeiter*Innen, ein Büro für die Geschäftsführung, ein Buchhaltungsbüro, einen Aufenthaltsraum und im Eingangsbereich einen Warte- und Aufenthaltsbereich mit Sitzmöglichkeiten Alle Räume sind farblich hell und freundlich gestaltet und haben viele großblättrige Palmen und Zimmerpflanzen, die ein besonderes angenehmes Raumklima schaffen. Im Keller befindet sich der Besprechungsraum mit einem großen hölzernen Tisch an dem alle 20 Angestellten inklusive Geschäftsführung Platz haben und #Schwarmintelligenz nutzen für weitere Projekte.

Auf Augenhöhe können die Angestellten mit der Geschäftsführung eigene Ideen besprechen und umsetzen. Das Arbeitsklima blüht so gut, wie die Zimmerpflanzen gedeihen: Groß, Freundlich und auch Konzentriert wachsend im Tun.

Lasse, der jüngere mit 22 Jahren, für den Marketingbereich zuständig macht Challanges oder probiert auch Schlafplätze aus und kümmert sich um die Social Media Kanäle.

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Der Start

1996 wurden erste Gespräche für den Start von „Zimmer im Revier“ gestartet. Ab 1997 ist das Pionierunternehmen im Ruhrpott mit Anbietern von B&B (Bed & Breakfast – Bett und Frühstück) gestartet. Mittlerweile legen die Anbieter und Nutzer Wert auf eine angenehme ruhige Atmosphäre mit Eigenversorgung.

Zimmer liegen günstig innerhalb der Preisspanne von 18,50 € bis 35 €. Monteure und Touristen bekommen ein Bett, entsprechende Wäsche, Handtücher und im Preis sogar die Endreinigung ab einer Buchung von zwei Tagen.

Ein Slowake unterstützt Vermittlung im östlichen Europa. Polnisch und Niederländisch wird im Büro ebenfalls gesprochen. Neben den beiden Söhnen ist hauptsächlich Frauenpower im Büro zu finden. Niels kümmert sich um das Personal und Lasse um den Marketingbereich und planen mit ihrer Mutter neue Möglichkeiten mit dem Unternehmen.

Nicht stehenbleiben, sondern eine größere Vision ist geplant

Überlegt wird eine eigene Immobilienstruktur aufzubauen. Es wird nun geprüft, ob dies eine sinnvolle Möglichkeit ist noch mehr eigenes Profil zu schaffen. Auch ein Weg über Deutschland hinaus in die Europäischen Länder, zuerst Österreich, danach auch andere Nachbarländer werden in den Fokus rücken.

Das wird Nils und Lasse, beide ausgebildete Kaufmänner im Büromanagement, auf jeden Fall in ihrer Laufbahn ein weiterer Schritt sein. Für 2022 suchen sie noch eine Auszubildende und legen auch wert auf Ausbildung. Jüngere Mitarbeiter*Innen haben eine andere Sicht auf die Welt und erweitern den Horizont des Unternehmens.

Zahlen des Unternehmens

  • Allein 1000 Betten im Ruhrgebiet
  • 700 Vermieter deutschlandweit
  • 25000 Buchungen insgesamt inklusive einmaliger Buchungen
  • Vertreten in 380 Städten in Deutschland
  • Preise liegen zwischen 18,50 € und 35 €

Der Kundenstamm

Der Hauptteil besteht aus Monteuren, Baufacharbeiter, Messebesucher, aber auch Privatpersonen, die weggezogen sind und zu Besuch kommen, neuerdings auch Touristen oder eben auch Menschen, die in ihrer Umgebung eine Bleibe suchen, wenn ein Wasserschaden oder Feuer die eigene Wohnung unbewohnbar gemacht hat.

Du möchtest buchen

  • Zimmer im Revier ist buchbar für mindestens zwei Nächte
  • Preis zwischen 18,50 € bis 35 € pro Nacht
  • Bettwäsche und Handtücher werden gestellt
  • Endreinigung im Preis

Unterschied zu herkömmlichen Internetanbietern mit entsprechenden Plattformen:

  • Telefonservice
  • Persönliche Ansprechpartner
  • Direkte Hilfe auch bei sofortiger Suche nach einem Schlafplatz

Für Vermieter wichtig

  • Zahlt keine Abogebühr
  • Das Ziel ist eine Gemeinsame vernünftige Lösung
  • Am Ende des Monats wird per Überweisung die Beiträge der Wohnung von Zimmer im Revier überwiesen
  • Jede Art von Kartenzahlung laufen über „Zimmer im Revier“, da einzelne Vermieter dies nicht anbieten wollen oder können, aber von Mietern gewünscht ist
  • Werbung wird geschaltet von Zimmer im Revier
  • Zimmer im Revier bekommt für diese tolle Art von Dienstleistung eine Provision
  • Werden immer gesucht! Gerade im Raum Dormagen, Düsseldorf und Köln

In der Baubranche wird „Zimmer im Revier“ sehr gern genommen. Manchmal müssen direkt 40 bis 60 Personen für einen Sanierungs- oder Baufall in der Nähe untergebracht werden. Das Büromanagement braucht nur einen Anruf bei Zimmer im Revier machen. Die Firma kümmert sich umgehend um die Bettversorgung vor Ort.

Und wer mal einen Abstecher in den Moviepark oder zum Stadtfest Herne buchen möchte, kann dies auch über „Zimmer im Revier machen.

Mehr Informationen gibbet natürlich im persönlichen Podcast mit ihnen. Einfach reinhören, Liken und Teilen.

Viel Spaß wünscht

Ruhrpottologe André Brune

Firmenschild mit Bürozeiten am Eingang mit dem alten Logo

Adresse:

Appartementvermittlung „Zimmer im Revier“
Castroper Str. 59
D-44628 Herne

Tel.: +49 2323 1335-3
Fax: +49 2323 1335-4

Email: info@zimmer-im-revier.de

Inhaberin: Martina Dietrich e.Kfr. HRA 6614 Ag Bochum

Links:

Internet: https://zimmer-im-revier.de

Das Team: Das Team (zimmer-im-revier.de)

Presse: Presse (zimmer-im-revier.de)

Blog: Wer sind wir eigentlich? Blog (zimmer-im-revier.de)

Knapp 930 Angebote z.Zt.: Monteurzimmer finden (zimmer-im-revier.de)

Großbaustellenservice: Zimmerservice für Großprojekte | Zimmer im Revier (zimmer-im-revier.de)

Vermieter werden: Monteurzimmer oder -wohnung über Profis vermieten. (zimmer-im-revier.de)

Social Media:

Youtube-Kanal: (120) Zimmer im Revier – YouTube

Lasse sein Youtube-Kanal: (120) Lasse macht was – YouTube

Facebook: (10) Appartementvermittlung „Zimmer im Revier“ | Facebook

Twitter: Martina Dietrich (@ZiR_Tina) / Twitter

Instagram: Zimmer im Revier (@zimmerimrevier) • Instagram-Fotos und -Videos

Backevent von „Zimmer im Revier“: (120) Zimmer im Revier Backevent 2021 – YouTube

Lokalzeitbericht von 1998, kurz nach dem Start: (120) Lokalzeit im Revier | 1998 – YouTube

Langjährige Zusammenarbeit mit einer Vermieterin: (120) Langjährige Zusammenarbeit mit Vermieterin aus Oberhausen – YouTube

20 Jahre „Zimmer im Revier“: (120) 20. Jubiläum von Zimmer-im-Revier! – YouTube

Zimmer im Ruhrgebiet:

Marl: https://youtu.be/AH-_wPnzrWg

Essen: https://youtu.be/HE_zS8OolX0

Schwerte: https://youtu.be/6uFQ44vv-bA

Firmen-Referenzen:

Mainka, Impg, Smet Group, Crestgroup, Socotec, Nüsse Kabel- und Rohrleitungsbau, Eiffage, Schulte Bauunternehmung, Roszak Garten- und Landschaftsbau uvm.

+Podcast I + Youtube-Video I+Fotos I Der Ruhrpottologe bei der nachhaltigen Nicole Thomas von „Der hungrige Wal“

Nicole Thomas gehört zu den visionären Händler*innen, die den Klimawandel mit innovativen, umweltfreundlich hergestellten und fair gehandelten Waren, die langlebig und sinnvoll für das alltägliche Leben sind begegnen wollen. Diese Dinge des Alltäglichen verkauft sie über ein besonderes System im Konsumreform Shop in Essen und nennt es „Der Hungrige Wal“.
Sie gehört für mich zu den POTTmenschen, die einen schwierigen aber sinnvollen Weg in die Zukunft wagt und den Käufer*innen zeigt, wie es auch gehen kann ohne das Klima mehr zu belasten. Das muss der Ruhrpottologe natürlich sehen und war da, um Menschen zu animieren, ihren Laden zu besuchen und es ihr gleich zu tun. Warum sie es tut und warum es „Der Hungrige Wal“ heißt, sagt sie im Podcast.

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Hauptantrieb und Idee von Nicole Thomas

Orientiert hat sich Nicole an den Managementansätzen der Abfallwirtschaft: 3R = Reduce (Reduziere), Reuse (Wiederverwenden) und Recycle (Wiederverwerten).

Nicole ist es sehr wichtig, dass die Dinge Reparierbar, Auffüllbar und Umfunktionierbar in der Wiederverwendbarkeit sind. So lässt sich Müll vermeiden!

Wichtig ist dabei zu sagen, dass die Herstellung natürlich ihren Preis hat, aber die Produkte sind langlebiger in der Anwendung und Nachhaltiger. Bei jedem Kauf beim „Hungriger Wal“ fällt es leicht nicht in Gewissensbisse zu verfallen, wer eins hat.

Jede*r Käufer*in kann beim „Hungrige Wal“ Produkte erwerben, die sich im Alltag bestätigen weniger Müll produziert zu haben.

Ich als Ver- und Entsorger Fachrichtung Abfalltechnik, und alter Hase und Streiter in Sachen Klimaschutz, kann nur sagen: Sehr gute Idee!

Nicoles Idee war einen Unverpackt – Laden einzurichten mit kleinen nachhaltigen umweltfreundlich hergestellten Dingen für den Alltag: von Toilettenpapier über Wachstücher bis hin zu einer Po-Dusche, die ein Bidet mit viel Wasser ersetzen kann oder einen Heftklammerer aus Japan, der keine Heftklammern aus Metall braucht und das Papier so heftet, dass er die Papiere trotzdem zusammenhält.

Der Hauptantrieb von Nicole Thomas ist der viele Plastikmüll im Meer und das Problem, wie ein Wal verhungert: Ein Wal saugt mit offenem Maul Meerestiere und menschlichen Plastikabfall auf. Wenn nur Mikroplastik im Magen landen, hat der Wal trotzdem Hunger. Er bleibt hungrig. Plastik bleibt im Magen, kann aber nicht gegessen werden. Er verhungert. Wäre Plastik jedoch nicht mehr im Meer, könne er sich wieder normal ernähren und würde satt werden. Deswegen hat sich Nicole Thomas den Namen „Der hungrige Wal“ ausgedacht.

Der Hungrige Wal ist ein „Plastikfrei-Shop“ im Miniaturformat. Im „Der hungrige Wal“ – Shop geben innovative Alltagshelfer den Impuls Sachen anders zu machen als sonst und alternative Dinge zu kaufen, die bisher bekannt waren, jedoch nicht nachhaltig.

Nicole hat den Shop als Nebengewerbe gegründet. Sie arbeitet als Controllerin in einem großen Konzern. Sie ist leidenschaftlich überzeugt von ihrem Tun diesen „Impulsgeber“-Shop eröffnet zu haben. Damit macht sie jeden Tag etwas Wichtiges in ihren Möglichkeiten und Rahmen für Klimaschutz und gegen den Klimawandel.

Ihr Gedanke war, dass sich Alle an die eigene Nase packen und etwas „klimabewußter“ Leben sollten. Dies war auch ein Antrieb Dinge zu finden, die Nicole im Alltag genervt haben. Einfach ist es nicht, diese Alltagsgegenstände zu finden, die den hohen Ansprüchen von Umwelt- und Klimaschutz genügen.

Nicole Thomas vor dem Eingang des Konsumreformshop am Kopstadtplatz 10 in Essen – Foto: André Brune

Was ist der Vorteil ohne eigene Ladenanmietung?

Fünf Jahre lang ist Nicole Thomas Kundin im Konsumreformshop am Kopstadtplatz 10 in Essen. Eines Tages kam sie auf den Trichter sich selbst Regale für ihr überzeugendes Vorhaben zu mieten. Für 84 € pro Regalmeter im Monat ist sie 2020 eingestiegen mit ihrer Geschäftsidee. Der Konsumreformshop ist an sich schon eine tolle Idee für Jeden, um persönlichen Krimskrams zu verkaufen. Ein Regalmeter kann günstig auch nur für Tage gemietet werden, um Kleidung, DVDs, Schallplatten, Schmuck, Stereoanlage, einfach Alles, was man einfach auf einem Flohmarkt zu verkaufen, ohne sich weiter darum zu kümmern, denn die Angestellten des Hauses bearbeiten die Verkäufe an der Kasse und räumen zwischendurch die Regale ein auf. (Preise: Konsumreform Shop – Preise, AGB & Infos)

Der Vorteil ist, dass niemand bei Wind und Wetter rumstehen muss. Denn die wenigen Stunden kosten mittlerweile auch pro Meter mehr als nur 5 €. Oft kommt nicht mal das zurück beim Verkauf. In den Konsumreformshop kommen Menschen, die eben lieber Dinge kaufen, die sie nicht neu kaufen würden. Sie sind, wie Nicole Thomas selbst, bewußte Käufer*innen, die mittlerweile den Hungrigen Wal auch positiv angenommen haben. Nicole dagegen muss sich auch nicht um die Nebenkosten kümmern, die bei einer normalen Anmietung eines Geschäfts entstehen. Sie kann jederzeit ein Regal weniger oder mehr anmieten. Sie braúcht sich um nichts anderes kümmern, als ihre Regalmeter nach den Verkäufen wieder zu füllen.


Nicole Thomas vor den Regalmetern von „Der hungrige Wal“ – Foto: André Brune

Was findet sich in den Regalen?

Für die Haarwäsche braucht man keine 100 verschiedene Shampoo-Sorten, wo die Qual der Wahl in üblichen Drogeriemärkten ist. Am Ende landet die Verpackung dann auch im Müll. Hier finden sich ein Shampoobars aus Tonerde, Zahnputztabletten, Miswak-Produkte für die Zahnpflege, 720-Blatt, Toilettenpapierrollen, vegane Wachstücher, Müllbeutel aus recyceltem Plastik, Tackerloser Tacker ohne Metallklammern, Handbidet, Toilettenhocker, Doppellichtbogenfeuerzeuge, Hanfdochte, Bioglitzer und vieles mehr.

Werft mal einen Blick in den Konsumreformshop und in die Regale von „Der Hungrige Wal“ von Nicole Thomas beweisen, dass Nachhaltig wirklich gehen kann.

Viel Spaß beim Podcast und oder Youtube – Video wünscht der Ruhrpottologe

P.S.: Dies ist unbezahlte Werbung. Ich mache diesen Beitrag für den Klimaschutz. Es braucht mehr solcher mutigen Menschen, wie Nicole Thomas, die diese Form von Läden machen. Weitere Beiträge, wie ihren Laden sind große Schritte und Beiträge für den Klimaschutz. Wenn Du auch so eine innovative Idee mit Klimaschutzhintergrund hast, dann melde dich einfach bei mir!

Adresse:

Der Hungrige Wal

Inhaberin: Nicole Thomas

Innerhalb des Konsumreformshop

Kopstadtplatz 10

45127 Essen

Tel: 0201/47091613

Mail: kontakt@der-hungrige-wal.de

Internet: http://der-hungrige-wal.de

Instagram: @hungrigerwal

Öffnungszeiten:

Mo-Sa: 10-19 Uhr

Mitglied im Ruhrpottverzeichnis: https://ruhrpottverzeichnis.info

Instagram: Kleine Schätze des Ruhrgebiets (@ruhrpottverzeichnis) • Instagram-Fotos und -Videos

Mitglied im Ruhrpottverzeichnis:

https://ruhrpottverzeichnis.info

Hier findste innovative und unverwechselbare kleine Geschäfte ausser Umgebung mit authentischen und ehrlichen Service.

Konsumreform Shop

Kopstadtplatz 10

45127 Essen

E-Mail: sn.bommersbach@gmail.com

Internet: Konsumreform Shop – Home

Preise: Konsumreform Shop – Preise, AGB & Infos

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Der Hungrige Wal

Produktbilder von „Der Hungrige Wal“ – Fotos: Nicole Thomas

+Podcast I +Fotos I Der Ruhrpottologe hat Reviererlebnisse mit Pia Neweling

Ein weiterer Frauenpower-Ruhrpott-Podcast diesmal mit der jungen Mutter Pia Neweling aus Herne, die ein Erlebnisportal vom Ruhrgebiet neu eröffnet hat: Reviererlebnisse 

Die Reviererlebnisse GmbH bietet vielerlei Möglichkeiten an, die sich im Ruhrgebiet finden, z.B. Skywalk oder Henkerführungen in Dortmund, Stand-Up – Paddeln in Bochum, Sauna vor der eigenen Haustür, Segwaytour zum Tetraeder uvm. Alle Erlebnisse werden als Geschenkgutschein gekauft. Wer vor der eigenen Haustür etwas Besonderes zeigen oder verschenken möchte, ist bei https://reviererlebnisse.de  auf jeden Fall richtig. Ob als Geschenkgutschein oder Eventveranstaltung für Familien und Firmen oder nur einem Lieblingsmenschen, ERLEBNISSE JEDER ART wird bei Pia GROSS geschrieben.

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Hier bekommse auch besondere Souvenierprodukte vom Ruhrgebiet über einen angebundenen Internetshop, wie Geschenkkörbe z.B. mit Grubenlampe, Schokolade und einem Ruhrpottgesöff oder Fanartikel von Fußballvereinen oder der „Pottpauli“. 
Im Blog finden sich Berichte über das Freizeitangebot vom Ruhrpott und Fotografen von besonderen Ruhrpottmotive werden kurz vorgestellt: https://www.erlebnisgeschenke-nrw.de/blog/
 
Großes Potential

Das Potential ist noch stark erweiterbar, trotz 200 verschiedene Angebote, befinden sich Angebote mancher Ruhrgebietsstädte noch im Aufbau. Pia akquiriert in alle Richtungen, die zum Portal passen. Wenn es städtisch ist, ist die Flexibilität oder Zuständigkeit leider oft nicht klar. Firmen, die per Mail oder Telefon angerufen werden, sind sich nicht sicher, ob sie sich darauf einlassen sollen. 

Skywalk Dortmund

Dabei braucht keiner Angst haben. Pias Konzept ist einfach und eine perfekte und bezahlbare Werbeplattform der eigenen Firma. Ob Soloselbständige in der Touristenführung oder Eventbereichen, wie Krimi Dinner oder Escape Rooms, wer in Reviererlebnisse ist, der bekommt einen Platz in der reichhaltigen Erlebnisauswahl. Die Provision wird erst fällig, wenn ein Gutschein eingelöst wird. Besser kann es nicht sein, gerade für Start-Up-Unternehmen von Duisburg bis Hamm, von Wesel bis Schwerte, von Recklinghausen bis Witten ist dies eine willkommene Möglichkeit an Kunden zu kommen.

Kunden wiederum freuen sich über die geballte Möglichkeit besonderer Angebote im Ruhrgebiet, die sie verschenken können.

Wie funktioniert Reviererlebnisse
 

Mit einer kleinen Vermittlungsprovision kann jede Firma, Soloselbstständige die innovative oder besondere Sache bei Reviererlebnisse anbieten. Diese einfache Marketing-Plattform steht für sich. Die Provision ist erst fällig, wenn der Kunde den Gutschein einlöst. Besser geht’s nicht für jeden Selbstständigen, der neu startet und nach Möglichkeiten zum eigenen Vergrößern der Reichweite und Kundschaft sinnvoll zu nutzen ist.

Für Kunden, die die Geschenke nutzen, gibt es eine Plattform, wo man nicht lange suchen muss über Google. Für jeden findet sich das Richtige und preislich ist es für den Geschenkesuchenden kein Unterschied, ob über Reviererlebnisse oder beim Anbieter direkt bezahlt wird.

Reviererlebnisse Flyer von Vorne
Die Geschichte von Reviererlebnisse

Pia studierte Tourismusmanagement und bewarb sich bei Revierkönig als Praktikantin. Dort gab die Firma ihr den Auftrag das stiefmütterlich behandelte Internetportal „Erlebnissgeschenke“ zu kontrollieren und die vorhandenen Firmen anzufragen, ob sie noch dabei sein möchten. Doch dann wollte es das Schicksal: Revierkönig bot es ihr zum Kauf an. Sie ergriff die einmalige Chance. Was konnte besser sein als Mutter in der Erziehungsphase ein Internetgeschäft zu haben, das von Zuhause aus gestartet werden kann? Eine Win-Win-Situation für Familie und Karriere!

Reviererlebnisse Flyer von hinten
Heimat lernt man durch Corona mehr zu schätzen

Am 1.3.2020 startete sie mit Reviererlebnisse GmbH und zwei Wochen später war leider erstmal Schluss. Der Lockdown der Corona-Pandemie änderte alles. Doch Pia wäre nicht die Geschäftsführerin ihres digitalen Kindes, wenn sie sich nicht kümmern würde. Sie hatte in der Zeit die Möglichkeit sich in Ruhe um jeden einzelnen der 350 Firmen zu kümmern, die auf der Plattform vorhanden waren. Sie hakte nach, ob noch weiterhin Interesse bestand oder weiterzumachen. Einige planten aufzuhören, weil sie meinten jetzt sei der richtige Zeitpunkt. Es blieben noch sehr viele übrig und trotzdem ist die Luft nach oben hin möglich!

„Heimat lernten die Menschen durch Corona mehr zu schätzen“, sagte Pia im Interview. Das beweist auch die vielen neuen Start-Up-Firmen innerhalb des Ruhrgebiets, die sich mit dem Ruhrpott beschäftigen.

Pia wurde mit ihrem Portal Reviererlebnisse auch Mitglied im Ruhrpottverzeichnis, einem Zusammenschluss von Soloselbständigen, die sich gegenseitig im Internet und auch so mit Tipps und Informationen unterstützten und eine Plattform sich gemeinsam mit ihren besonderen Alleinstellungsmerkmal im Ruhrgebiet zu präsentieren: https://ruhrpottverzeichnis.info 

Mittlerweile hat Pia im Social Media Bereich eine Unterstützung, weil jeden Tag die Arbeit mehr wird. 

Potential gibt es im Ruhrpott ohne Ende. Aber Städtische Zoos hätte Pia auch gern im Reviererlebnisse Portal, aber es gibt das Problem von Zuständigkeiten, die sich nicht leicht auflösen.

Skywalk Dortmund – Spätschicht – Phoenix West – Fotocopyright von Heike Regener mit Genehmigung von Reviererlebnisse GmbH

Partnerunternehmen Lialo

Andree Sadilek, der Gründer von Lialo machte eine Benefiz-Radtour durch Deutschland. Die 20 x Deutschland ist eine besondere Spendenaktion von ihm. 20 verschiedene Städte, 20 verschiedene Begegnungen, darunter auch Herne und Pia Neweling von Reviererlebnisse. Pia und ihre Mitarbeiterin Christina sind Autorinnen, die eine Stadttour in Herne mit einem Quiz zur Stadtführung eingebaut hat und kostenlos abrufbar ist: „Ein Tag in der Herner Innenstadt“ 

Alle AutorInnen durften sich eine Spendenorganisation aussuchen, so dass für jeden gefahrenen Kilometer  1 € plus weitere gesammelte Spenden während der Aktion an gemeinnützige Organisationen oder Projekte Geld gespendet werden konnte. Die AutorInnen konnten eine vorstellen und so bekam das Spendengeld der Verein Herner Förderturm, der soziale Projekte in Herne unterstützt. 

Reviererlebnis Herne Innenstadt startet am Robert-Brauner-Platz und geht Richtung Kreuzkirche, der markanten hohen Kirchturmspitze von Herne – Mitte und dem gegenüberliegenden LWL-Museum der Archäologie, das auf jeden Fall ein Besuch wert ist und führt am Rathaus vorbei zurück zum Robert-Brauner-Platz, wo das frisch sanierte Kaufhaus Althoff im neuen Glanz erstrahlt und zum Verweilen einlädt. Diese kostenlose Stadtführung habe ich selbst genutzt um vom Museum in Richtung Schloss Strünkede zu gehen und daraus eine kleine Herne-Kennenlern-Wanderung gemacht.

POTTwandern mit dem Ruhrpottologe: Wanderung City Herne mit Schloß Strünkede 

Wer mehr über Pias Reviererlebnisse wissen möchte, braucht nur in den Podcast reinhören. 

Wer ein Geschenk sucht, braucht nur auf die Seite gehen: https://reviererlebnisse.de
 
Kontakt:
 

REVIERERLEBNISSE GmbH

Beckumer Str. 9c
44625 Herne

Tel: 023235892000
Fax: 023235892009
Email: info@reviererlebnisse.de
***
 

Ich wünsche Pia Neweling mit ihrer Firma Reviererlebnisse weiterhin viel Erfolg! 

Wer weiß, vielleicht bin ich bald auch dort auf der Plattform. Lasst Euch überraschen!

Glück auf!

*(Der Podcast und auch Inhalt ist unbezahlte Werbung. Reviererlebnisse gehört zum Ruhrgebiet, wie die Halde zum Bergwerk. Deswegen habe ich diesen Blogbeitrag und Podcast herausgebracht)

Youtube-Film-Interview I +Fotos I WALDFEGEN e.V. – beseitigt Müllprobleme

Müll geht uns alle an. Frühestens beim Kauf von Dingen, die aus Kunststoff sind. Spätestens, wenn der im Meer landet und zwischen den Zähnen klebt, wenne ein Fisch futters. WALDFEGEN e.V., ein Verein, der erst kürzlich 2021 gegründet, aber als Aktion einer einzelnen Frau, Carmen Böhm, 2019 initiiert wurde.

Am 27.3.22 von 11 bis ca 14 Uhr ist er aktiv in Bottrop wieder unterwegs!  Direkt an der Horster Straße/B224/Grenze Gladbeck Halde Hahnenbach in der Nähe von Ostermann. Ein weiterer kurzer Hinweisbericht folgt unter POTTaktionen!

Monatlich bekommt der Verein, der sich noch auf den Bottroper Raum des Ruhrgebiets beschränkt, neue Mitglieder und sammelte bis zum 27.2.22 knapp 10 Tonnen Müll ein. Ich bin der erste Bochumer und hoffe auch hier auf Zuwachs über die Stadtgrenzen hinaus. Überall liegt Müll, was die jeweiligen Städte nicht mehr wegräumen aus Geld- oder Personalmangel oder weil es schlicht und einfach eine Schneise im Wald ist, die nicht geräumt wird und zur Müllabladung genutzt wird

Leider gibt es genügend Menschen, die immer noch gedankenlos ihren Müll in die Landschaft werfen, wie Zigarettenkippen, Fast-Food-Tüten, Kaffeebecher, Bonbonpaper oder Bierflaschen. Andererseits darf auch nicht der Wind unterschätzt werden, der die Tonnen schon mal seitlich öffnet und den Abfall fröhlich in der Gegend verteilt.

Ich war an dem besagten Tag dabei und fand in der Landschaft des Köllnischen Waldes in Bottrop weiße Häufchen. Das waren Kunstfasern. Es kann Dämmmaterial gewesen sein, aber meine Vermutung ist eher Weihnachtsdeko vom Winde verweht. Unterschätzen sollte nun nicht nur der Wind, sondern auch die Bäche, die genau das in die Meere am Ende fließen lassen. Und ebenfalls ist wichtig zu erwähnen, dass dann der gegessene Fisch vielleicht genau diese Fasern enthält und nun der eigene Magen dagegen rebelliert oder der Darm sich in Krebsgeschwüre umwandelt.

Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass diese kleinen Kunstfasern auch gern von Vögeln in die Nester gepackt werden. Aber falls ein Vogelbaby die aus Hunger verschlingt, obwohl sie lecker aussehen, könnte es daran sterben. Auch andere Tiere sind in Gefahr. Das gilt auch bei Zigarettenstummeln, die im Wald erst recht nichts zu suchen haben. Im Wald sollte generelles Rauchverbot gelten, nicht nur im Sommer. Unachtsam wird die Kippe immer in die Gehölze geschmissen, dabei kann nur ein Zigarettenstummel bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen.

Was ist Waldfegen?

Die Finnen haben es erfunden! Die haben vor einigen Jahren die Wälder von Müll befreit. Sind mit einem Besen rein und haben losgelegt. Donald Trump hat darüber gelacht, als der noch Präsident war. Die Finnen haben daraufhin gesagt: Jetzt erst recht! Mittlerweile ist das in der Welt bekannt geworden. Nur Carmen Böhm hat das nicht gewußt und fand den von ihrer Schwester vorgeschlagenen Namen einfach nur genial. Salopp gesagt ist ihr nämlich beim Spazierengehen im Wald der ganze Müll auf den Eileiter gegangen und hat mit einer kleinen Tüte angefangen zu sammeln.

Das weitentfernteste Mitglied bin nun ich. Ich unterstütze das im ganzen Ruhrgebiet und hoffe damit anzuregen Waldfegen unter dem Vereins WALDFEGEN e.V. aus Bottrop eine Gemeinschaft zu gründen, die wirklich einmal im Monat gezielt in eine bestimmte Gegend der jeweiligen Stadt fährt und den Wald fegt.

„Waldfegen“ ist einmal jeden letzten Sonntag im Monat von 11 bis 14 Uhr sammeln, so dass auch Familien noch Ausflüge danach weitergestalten können. Der Verein besorgt einen kostenlos bereitgestellten Container der Stadt Bottrop, in anderen Städten muss man erstmal sehen, wie das dort abläuft. Der wird mit dem Müll gefüllt und dann war es das. Der Spaß an der Sache ist es wie jeder mit Goldgräberstimmung durch die Landschaft zieht und jeder mehr als der andere haben möchte.

Am 28.4.22 ist die erste Mitgliederversammlung um 19 Uhr im Passmanns, Kirchhellener Str. 157 in Bottrop. Je mehr MitgliederInnen, desto mehr kann gemacht werden. Es sind allein bei Facebook schon 500 Follower, die aber mit Sicherheit noch kein Mitglied.

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Kleines Video vom Helfen mit Interview mit der Initiatorin Carmen Böhm – Video: André Brune

Wer mitmachen möchte, hier melden:

waldfegen@web.de

Facebook: https://www.facebook.com/WALDFEGEN

Instagram: @waldfegen_ev

Internetseite: WALDFEGEN e.V. – Wir Räumen auf – ÜBER UNS (waldfegen-ev.de) / https://waldfegen-ev.de

So kann ich nun in Bochum eine Zweigstelle errichten. Vielleicht finden sich noch andere Menschen in den Ruhrpottstädten, die mitmachen möchten. Der Verein würde sich freuen!

Glück auf oder Müll gut!

Euer Ruhrpottologe André Brune

Wer etwas Spenden möchte für den Verein, der davon wiederum Materialien, wie Eimer, Greifer, Handschuhe, Desinfektionsmittel und andere wichtige Dinge für das einfache und sichere Müllsammeln kaufen kann:

WALDFEGEN e.V.

Kreditinstitut: Volksbank Bottrop

IBAN: DE62 4246 1435 0542 2827 00

BIC: GENODEM1KIH

Verwendungszweck: „Ihr Name, Ihre Mitgliedsnummer“ oder „Spende“

FOTOGALERIE und AUFNAHMEANTRAG

+Erklärvideo I +Hörlesung I +Hörspiel I POTTwort: Kasalla machen, da krisse gleich Prügel

Wat is Kasalla und wo kommt dat denn überhaupt her?

Kasalla – ein Wort, wo du Prügel einstecks, verteils, also Ärger machs oder per Befehl den Müll rausbrings

Warum dat so is, erfährse jetz:

Kasalla – im Ruhrpottischen, auch Rheinischen: Jetz gibbet abba Prügel (humorvoll) oder Jetzt geht’s los!

Wenne unterwechs bis, kannse den Text auch hören oder als Hörspiel hören, gelesen is schneller und unten nachm Text is mein Video dazu:

Kasalla is nich wirklich Ruhrpottisch, abba hier irgendswie gelandet. Es sei denn man hat unartige Blagen. Da komm ich später drauf zurück, denn berühmt wurde dat Wort „Kasalla“ deutschlandweit durch einen bekannten deutschen Fußballspieler, einem jetzigen Ballrentner, der nache Karriere im Dschungelcamp Kunduhoden futterte oder ne Tarantel streichelte: Thorsten Legat. Der sachte damals: „Ich gucke mir das jetzt noch ein oder zwei Tage an. Dann gibt es Kasalla von mir!“

Legendentechnisch is dat Wort von Duisburg bis Hamm und auch Kölner Sprachraum verankert. Im Rheinland iset besonders durch ein banalet Fußballspiel rausgehaun worden, wo die Malocherlegende Schalke 04 in Köln vor einigen Jahren inne ersten Bundesliga vom FC „ordentlich Kasalla gekricht“ hat. Der Sieg der Kölner wurde da so nich nur mit Toren, sondern auch mit dem Wort Kasalla zelebriert.

Der ehemalige Bochumer Fußballer Thorsten Legat, der mittlerweile kein Stadionbett mehr hütet, sondern eher für paar Wochen auf Bananenbaumbättern im Dschungelcamp sich gemütlich machte, führte dat Wort dann deutschlandweit inne Bekanntheit.

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Trailer Nummer 2 für die Hörspielfassung von Kasalla – Prügel und Ärger im VfL Stadion in Bochum

Wat bedeutet „Kasalla“ denn überhaupt?

Kasalla bedeutet Prügel, Schläge, Ärger machen oder Abreibung bekommen im Rheinischen und Ruhrpottischen Dialekt. Abba mehr auf humorvolle Art. Jetz verstehse die Schalker Situation, die ja inne letzten Saison zuletzt inne ersten Liga wirklich ordentlich nich nur vonne Kölner Kasalla bekommen haben. Wolln wa ma dat Spiel gegen Bayern libba ausblenden. Abba woher kannte der Thorsten dat Wort überhaupt und warum krich ich dat jetz öfters zu hören…?

Gut wenn ich ma widda auf hundertachtzich bin, weil mir wat nich passt, da kann da dat Persönchen schon ma mit mir Kasalla kriegn. Früher hab ich eher Kirmes im Zusammenhang gesacht.

Achtung! Dialektmäßich is dat jetz interessant wat kommt!

Kasalla is tatsächlich im Saarländischen Dialekt fest verankert. Dort sacht man, wenne ein Wein zuviel intus hass, denn die sind ja dort eher Delikatesssäufer statt ordentliche Trinker mit Pils und Co wie hier: „Na? Hast Du ordentlich Casalla gehabt?“

Und dat wird im Saarländischen mit C geschreibselt. Dat heißt da so viel wie „sich ordentlich die Kante gegeben haben“, wie wir dat hier so sagen würden und hat nachfolgend oft mit Kopfschmerzen und Migräne mitten Alkoholentzuch zu tun, als wie hier mit Tor- oder Faustprügel.

Der Ursprung is nich ganz so einfach zu erklären, abba könnte ausse Jugendsprache inne fuffziger vom letzten Jahrhundert sein.

Denn bis inne 1950er hatten meist die männlichen Blagen, die oft genuch unartich aufn Schulhof und mitte Lehrers waren, mitten Zeigestock Prügel einstecken müssen. Die mussten sich übern Schultisch bäuchlings beugen. Und dann gabet ne Tracht Kasalla. Nach dem die Schläge aufgehört haben, der Hintern sich beruhigt und die Augen wieder geradeaus auf die Autorität am Schulaltar gerichtet warn, blieb ein kleinet dreieckiget Schildchen mitten Name des Herstellers, wat du vorher unterm Tisch fixiert hass während der Prügelstrafe, in bleibender Erinnerung: „Casala“.

Belegen kann dat keiner so richtich. Doch et is naheliegend, denn die Tische sind in ganz Deutschland inne Pennen zwischen 1920 und 1965 geliefert worden. Im Rheinland gabet definitiv in vielen Schulen Tische und Stühle aus Lauenau, wo der Firmensitz war. Und in Pulheim gabet ein Auslieferungslager. Und ich kann mich nich erinnern, ob dat auch nich bei uns im Pott noch inne 1970er und 1980er inne Pennen war. Die alten Holz- und Tischmöbel waren sehr stabil und haben unsere Hintern und Rücken arg malträtiert. Dat kann ich dir sagen. Ich kann mich an ein Schild erinnern, abba nich mehr wat da drauf stand.

Dat Firmenschild allerdings auf den kompletten Sitz- und Tischmöglichkeiten zeichte einen sitzenden Schüler mit dem Schriftzuch der Firma „Casala“, dat war die Abkürzung für die Initialen des Firmenbesitzers „Carl Sasse Lauenau“.

Und wennet also demnächst ma widda „Kasalla“ gibt, kannse in Anlehnung ma versuchen, dat in kompletter Aussage zu machen, vielleicht beruhigt sich die Lage widda:

„Ey! Wat willse? Nerv mich nich! Ich gib dir sons gleich ordentlich Carl Sasse Lauenau!“

„Wat?“

„Kasalla!“

Dann gibbet vielleicht eher Lacherei als Prügelei. Ich willet ma hoffen, wenne dir die drei Wörters merken kanns: Carl Sasse Lauenau

Und dann gibbet doch noch wat zum Rheinischen zu klären, denn dort gibbet in Köln nämlich in Anlehnung an dat Wort „Kasalla“ seit 2011 auch eine Rockband, die im Dialekt wie BAP, abba ma so richtig laute Musik macht. Sind auch im Karneval sehr aktiv. Im Rheinischen heißt Kasalla eher Ärger oder Krawall machen. Und dat machen die mit ihrer Art von Schunkelmusik mit Sicherheit!

Und ich hab letztens ja einen Podcast mit der Coachingtante Jennifer Ganser gemacht. Und siehe da: Die hat dann dat Wort benutzt. Nich nur weilse Gelsenkirchenerin is, sondern weil se mit mir dat im Podcast dann auch gemacht hat. Ne nich, watte jetz denks mit Prügel oder Ärger. Ne, dat war einfach als Wort gemeint, dat se mit mir jetz ma loslegen wird mittn coachen. Und dat verändert deine Sichtweise, wenne dat hinter dir hast, wie als wenne einen aufen Kopp gekricht has mitten Fußball. Also et öffnet sozusagen deine Prioritäten. Kannse ja reinhören in die Podcasts. Sind ja drei. Hörse auch wat von mir persönlich.

So und dann sach ich meiner polnischen Gattin, ob se den Text gut findet, den ich nun innen Blog packen möchte. Und siehe da: Kasalla? Dat sagen wir im Polnischen auch. Ist ein Befehlswort und viel im Sprachgebrauch.

Also kommt dat Wort ausm Polnischen frach ich?

Dort schreibt man et so: Kazała

Nicht mit Doppel-l, sondern mit einem durchgestrichenen l, wat wie w ausgegesprochen wird und nich mit s, sondern mit z, wird abba als normales „s“ ausgesprochen. Also so: Kasawa

Wat bedeutet Kazała im Polnischen?

Et is ein zwiespältiget Wort. Manchmal iset eher eine Bitte etwas zu tun oder auch eine Art Befehl, wie:“ Jetzt räum endlich dein Kinderzimmer auf!“ Mit ner Betonung auf Ausrufezeichen und Groll im Gesicht (dann iset eher ein Befehl, weniger Bitte).

Ein Beispiel:

Mama kazala mi trzymac sie z daleka od dziewczyn takich jak ty

Meine Mama brachte mir bei, mich von Mädchen wie dir fernzuhalten.

Geht auch, wennet um eine heimliche Liebschaft geht seitens der Moder, die ihren Sohn nich abgeben will.

Kazała wird abba im polnischen Militär vonne Feldwebels und höher natürlich gern angewandt oder inne Ausbildung fordert dein Ausbilder oder Chef dat du ma ordenlich Kazała machen solltes, sonst wird dat nix und die Kündigung folgt, wenne weiß, wat ich mein.

Nochma im Kontext, wenn meine Frau mir wat von Kazała auf polnisch, is dat übersetzt, wenne dich beim kühlen Bier anne Theke üba sie beschwers: „Sie hat mir befohlen die Küche sauber zu machen und den Müll wegzubringen“. Dann nimmse nochn tiefen Schluck ausm Glas und erkenns die gewisse Autorität dahinter an, wat früher ers die Eltern warn, dann dat Militär und der Ausbilder, ist heute Chef und Ehefrau.

Et gibt auch wörtliche Ableitungen durch Kazała und da is dat schon irgendwie naheliegender, dat Kasalla ausm polnischen kommt:

Zakazac – verbieten – Nakazac – Verbot

Kazanie – polnisch: Predigt halten, wenn du was „verbrochen hast“

Hat nix mit ner Kastanie zu tun. Abba wenn du den Müll nich runtergebracht hass, kannse dich auf ner Predigt von deiner Ollen einstellen. Dat is dann „kazanie“, wat ausm polnischen Kazała stammt

So könnte Kasalla tatsächlich durch polnische Einwanderung stammen und nich ausm Werk von Carl Sasse in Lauenau?

Klären kann man dat nich unbedingt. Abba vonne Wortbedeutung is dat schon eher naheliegender als ein kleinet dreieckiget Schild von einer Firma.

Und wie is die Variante?

Es war einmal Arbeitskräftemangel und die Firma Carl Sasse hat den einen oder anderen polnischen Handwerker eingestellt für die Schreinerei, weil die Polen einfach sehr gute Handwerker sind. Und einer von denen hat ne große Pranke gehabt. Und als der ein oder andere Pole bei zu tief in dat Wodka-Pinnchen reingeguckt hat und der andere dem anderen eine Predigt gehalten hat, hat der andere Prügel befehlstechnisch angedroht. So entstand im Werk dat Wort Kasalla, weil die Polen dat durchgestrichene l eher wie ein normalet L ausgesprochen haben. Sie waren wohl zu eingedeutscht.

Zumindest könnte bei Carl Sasse in Lauenauer Werk doch die verschiedenen Auslegungsmöglichkeiten entstanden sein, die ich entdeckt hab. Is so gesehen ja nich wissenschaftlich nachvollziehbar. Abba mit viel Fantasie dann doch.

Vielleicht wird dat im ruhrpottischen sich so weiterentwickeln. Würde mich freun, wenn dat Wort „Kasalla“ sich auf seine Art und Weise auf humorvolle Art „Prügel bekommen“ oder „Predigt halten“ im Dialektischen hängen bleibt.

Glück auf

Der Ruhrpottologe André Brune

Youtube-Erklär-Video:

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Quelle:

Buch:

Peter Honnen: Wo kommt dat her? Greven Verlag Köln

Internet:

Polnische Kontextbedeutung: https://context.reverso.net/tłumaczenie/polski-niemiecki/kazała

Legende von Thorsten Legat:

www.bedeutungonline.de/kasalla-bedeutung-wortherkunft-definition-thorsten-legat

www.giga.de/events/dschungelcamp/specials/was-heisst-kasalla-neuer-kultbegriff-aus-dem-dschungelcamp/

Die Band Kasalla aus Köln:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kasalla

www.kasallamusik.de

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Youtube-Video I Hörbuchlesung I Bildergalerie I Exklusive Lesung der ersten Seiten von Michael Göbel „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit von unter Tage“

Ich brauche nicht viel schreiben, denn ihr seht den Text als Bild exklusiv von Michael Göbel weiter unten in der Bildergalerie oder als Youtube-Video. Sein neues Buch „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit von unter Tage“ ist die Fortsetzung von „Mein Oppa war Bergmann“, wo der Opa von Fenja über den Bergbau im Ruhrgebiet und seinen eigenen Erfahrungen mit der Arbeit Untertage. Ich kann dieses schöne „Erklär-Buch“ für Jung und Alt empfehlen. Michael Göbel, selbst Bergmann in Rente, weiß wovon er schreibt und selbstverlegt. Ein Autor, der schnell verstanden hat, dass diese Kultur nun nach und nach verschwindet, aber mit seinen Worten einen bleibenden Literatenstern hinterlässt.

Dies ist eine unbezahlte Werbung für ein besonderes literarisches Werk aus dem Ruhrgebiet! Unten befindet sich der Link für den Kauf der Bücher Band 1 und 2. Alle weitere Links befinden sich auf der Podcast-Seite über Michael Göbel.

Um mehr über den Autoren zu erfahren, könnt ihr euch meinen Podcast mit ihm anhören. Hier ist der Link zu meinem Blogbeitrag, damit nicht lange gesucht werden muss: Der Ruhrpottologe trifft auf den Märchenprinzen Michael Göbel – Ruhrpottologe – André Brune

Ich wünsche viel Spaß beim Hören und natürlich empfehle ich es zu kaufen!

Euer Ruhrpottologe André Brune

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Das Buch „Mein Oppa war Bergmann“:

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Teil 2: „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit von unter Tage“ – folgt bei Erscheinen in wenigen Tagen

Der Ruhrpottologe André Brune mit Michael Göbel nach unserem Podcast am Heimatmuseum Wanne-Eickel,
wo auch ein Teil seines zweiten Buches spielt – Foto: André Brune

Göre – Ein Ruhrpottwort?

Göre – Ein Ruhrpottwort? – Das kleine Hörspiel zum nachfolgenden Text erklärt….

Ne, wat hasse denn geglaubt? Dat Wort Göre is schon lange unterwegs im Sprachgebrauch. Abba is kein Ruhrpottwort, auch wenn der Oppa nebenan zum ungezogenen Blach weiblicher Natur rumkrakeelt, dat die Göre sich verziehn soll, weilse sich weigert dem Oppa einen Sitzplatz inne Straßenbahn freizumachen. Dat is schließlich doch kein kurzer Wech vom Berchmannsheil nach Gelsenkirchen Mitte vorbei annem Schalker Stadion. Auch wenn er höflich fracht. Heutzutage kricht son alter Mann dann gleich zurückgebrüllt: „Wat willse, Alter Sack, ey!“ Freundliche Konwersatzion is anders.

Da hat der Alte eben heutzutage nix mehr zu melden, weiss Bescheid. Die Gören sind eben selbstbewusster heute und, wie heißt dat nomma? Emanzepiert. Richtich. Sonne Emanze, mit der willse dat lieba nich aufnehmen. Die haut dich unangespitzt wortwörtlich innen Boden.

Abba vielleicht hilft dat dem alten Mann bei de Konwersatzion ja, wenna bisken wat Geschichtlichet zum Wort raushaut, so dat die Göre doof ausse Wäsche guckt und emanzepatorisch wörtlich technisch die Spucke wechbleibt. So wie ungefähr wie dat, wat ich jetz mitteile zur Erklärung des Wortes. Musse nur vorher auswendich lernen, wie früha die Glocken vom Schiller, weiss Bescheid:

Hömma ! Du Göre, kannse mir als alten Mann nich ma ein Platz anbieten? Ich soll nicht beleidigend werden? Pass ma auf! Denn Göre is ja nich unbedingt beleidigend. Ich klär dich ma auf! Göre, da weisse dattu ausm 16. Jahrhundert ungefähr komms.

Dat is ein Wort wat von “gorag” abstammt, wat soga noch älter is, nämlich ausm 9. Jahrhundert ausm Althochdeutschen, wat soviel wie „gering“ oder „armselig“ heißt!

Später gabet dat immer noch im Mittelhochdeutschen als „gorrig“, wat nich gäriges Bier, obwohl is schon naheliegend. Denn wenne drüba nachdenks, gärt dat schon in sone Göre. Rech dich nich auf. Ich verklär dir dat ja nur! Also „gorrig“ is ein Wort für „die Kleine“. Dat hat man also für kleine Mädken gesacht so bis zum 16. Jahrhundert etwa. Du, die waren eh alle klein, musse wissen. Da war die Ernährung nich so reichhaltich mit Vitamine und Fleisch und so wie heute. Da waren die höchstens ein Meter fuffzich. Deswegen hieß der Kaiser Karl ja Groß, weil der knapp anne zwei Meter kam. Dat war schon ungewöhnlich damals. Abba der war ja Kaiser. Der konnte als Blach ja futtern, watta wollte. Dat konnte son kleinet Mädken ja nich und musste ackern aufn Feld und Früchte sammeln und so, weiss Bescheid.

Sei doch nich so ungeduldich. Jetz kommt et ja. Et gab ja auch noch die Abwandlung „gorec“ für „mager“. Und im Westfälischen, wo wir ja so westlich von wohnen im Pott und auch im Rheinischen, wo wir so östlich von wohnen, da haben die Leute dat mitn J verkleidet. Etwa so: „jörrich“ oder „jorrich“. Heißt abba imma noch „Kleines armseliges Wesen“.

Nein, dat heißt noch nich Göre, dat kommt ja jetz. Pass auf!

Da is so ein Wort aufgetaucht, wat „Gurre“ hieß, so in etwa um dat 13. Jahrhundert ausm Mittelhochdeutschen. Dat hat sich dann wohl im Niederdeutschen, wat so nördlich in Deutschland bis nach Holland hin gesprochen wurde in Göre umgewandelt. So jetz kommt dat, wasse wissen muss!

Ja klar, spann ich dich aufe Folter, wat „gurre“ heißt. Dat is ja dat spannende. Also Augen und Ohren auf: “Gurre” steht für “schlechte Stute”.

Jetz komma runter! Siehse aus wie n Pferd? Na also!

Ach du liebst Pferde? Na, dann is dat doch nich so schlimm. Denn im Mittelalter, sind die weiblichen Pferde nich so beliebt, wennse nich gebären. Dat is fürn Bauern oder auch Ritter, die jeweils Pferde für die Feldarbeit oder Soldaten brauchte, keine gute Sache. Und wenn die Frauen zuhause…. Na, du muss wissen, dat die Männer früher dat sagen hatten….naja, wenn die Frauen rumgezickt haben, so wie du, also faul oder schlecht fürt Gemüt, verzogen, unfug treibend waren, dann waren dat auch „Gurren“. Dat is ja meist so, wennse inne Pubertät sind. Keine Angst, hatte meine auch. Du wills nich wissen, wie ich mich früha benommen hab, als ich Vierzehn bis Sechzehn war…

Also ausm Wort „Gurre“ für „schlechte Stute“ hat sich dat inne Männerwelt durchgesetzt die verzogenen Mädels als „Göre“ dann zu bezeichnen.

Jetz ma ruhich, Braune. Ich hab dich doch noch nich als Göre bezeichnet. Ich will dir dat doch nur erklären. Eine Minute noch, denn et kommt jetz wat Besonderet. Denn wenne dich ma zu wat Besonderem entwickeln tus, dann wirse vielleicht so eine Grant Dam, wie die Franziska zu Reventlow.

Wat Grant Dam is?

Dat is ausm Französischem. Heißt so viel wie Große Frau übersetzt. Moment mal! Klugscheißer bin ich nich. Hab mich einfach ma schlau gemacht. Bisse nich neugierich, wer die Grant Dam war, also Franziska von und zu?

Also die Franziska zu Reventlow war eine selbstbewusste, kesse und abgebrühte junge Frau. Die hat Bücher geschrieben. Romane und Bühnenstücke, die vor allem im Berliner Miliö spielten. Keine Ahnung, ob du da nochn Roman von der kriss. Da musse ma inne Buchhandlung oder im, wie man so schön sacht: Internet gugeln.

Also die Romane und Stücke von der spielten in den wilden 1920er und 1930er Jahren, als nachm großen ersten Weltkriech, die Frauen alle selbstbewußter wurden, weil die anne Heimatfront überall ran mussten, weil die Männer innen Kriech zogen. Die wurden Schaffner, schraubten Bomben zusammen anne Werkbank, wurden Apothekerinnen, die ersten studierten besondere Fächer, wie Medizin und eröffneten Hotels oder eine Bank. Bevor da die Nazis kamen, war da für Frauen schon ein Weg offen nach oben. Dann sollten die nur noch gebären… Abba ich komm vom Thema ab. Also die spielten im Berliner Miliö der Mittelschicht und ärmeren Proletariats.

Wat Proletariat is? Na, hasse nich inne Schule zugehört? Die Proleten waren die Arbeitsklasse und die Mittelschicht eher die Angestellten und Kleinbürger, die ein gemütlichet Zuhause haben wollten. Da gabet schon ma Reibereien zwischen die, wennse zusammen anne Theke standen, weil die einen wollten eben Regieren, während die Mittelschicht eher regiert werden wollte, abba nich vom Proleten, deswegen… Ja, ja. Ich soll aufn Punkt kommen. Ich weiß…

Du muss auf jeden Fall noch von einer Bescheid wissen: Claire Waldorff !

Die kam echt von hier! Die is geboren bei dir umme Ecke in Gelsenkirchen 1884, als Claire Wortmann! Nein, die lebt nich mehr. Die hättse gern kennengelernt, klar. Die is alt geworden, abba starb 1957 in Bad Reichenhall. Keine Ahnung, ob die da zuviel Kurwasser gesoffen hat. Abba wat wichtich is, is, dat die eine Volkssängerin der Kleinkunst wurde. Sie war die deutsche Interpretin verschiedener Genres, also von Proletentum bis Großbürgerschaft, die Texte von Kurt Tucholski und Eduard Künecke, um nur zwei berühmte Persönlichkeiten aus der Zeit mit treffenden Vertonungen zur Zeit des Vulkanischen Umtriebs in Wort und Ton zu nennen.

Und wenne ne „Goldene Göre“ werden wills, dann musse wissen, dat die seit 2003 dat „Deutsche Kinderhilfswerk“ als Preis verleiht. Dat is einer der höchstdotierten Preise für wenne dich da für Kinder und Jugendbeteiligung beteilichst. Wat man da machen muss?

Da gehse ma schön brav gugeln. Und dann tusse ein gutet Werk für deine Altersklasse und kriss nochn Preis dafür, Du „Göre“!

Geht doch! Danke dir für den Platz, abba jetz muss ich leider aussteigen ausse Straßenbahn. Denk ma drüba nach, wenne nächstet Mal einen alten Sack wie mir, keinen Platz inne Straßenbahn anbietes. Ich kann im Gegensatz zu dir nich mehr so lange stehen und meine Augen können dat daddeln da mit deiner Fingerfertichkeit auch nich mehr hinkriegn.

Ja, danke für die Besserungswünsche, wennet noch wat wird. Bis nächstet Mal und vielleicht les ich ma wat inne Zeitung von dir! Wat ne Zeitung is? Dat erzähl ich de nächsten Fahrt, wenn ich sitze, dat is ein längeret Thema und jetz muss ich abba. Tschüskes!

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Göre – Erklärvideo bei der Ruhrpottgöre in „Heimatliebe Ruhrgebiet“, Essen – LImbecker Platz 1

Weitere Informationen/Buchtipps/CD-Tipps:

Claire Waldorff:

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Franziska von Rewentlow:

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Zur „GOLDENEN GÖRE“ vom DEUTSCHEN KINDERHILFSWERK:

ZUM ANMELDEN des AKTIONSPREISES (Anmeldeschluss ist der 31.01.2022):

https://www.dkhw.de/aktionen/deutscher-kinder-und-jugendpreis/

BISHERIGE PROJEKTE: Impressionen der letzten Jahre | Deutsches Kinderhilfswerk (dkhw.de)

Wer dem Kinderhilfswerk etwas spenden möchte: Ihre Spende für Kinder | Deutsches Kinderhilfswerk (dkhw.de)

Quelle:

Peter Honnen: Wo kommt dat her? Greven Verlag

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www.de.wikipedia.org/wiki/Göre

www.de.wikipedia.org/wiki/Fanny_zu_Reventlow

www.de.wikipedia.org/wiki/Claire_Waldoff

www.dwds.de/wb/Göre

Der Ruhrpottologe is fast aufgehängt worden im Horrorgarten von Baron Tosun

Hömma! Da sacht mir die Gräfin Beck: Da zu den Tosuns, da musse hin! Da war ich direkt eingeladen zum Horrorgarten. Die Familie Cengiz und Oya Tosun machten sich drei Wochen lang mit inklusive eine Woche Urlaub richtich Mühe für die paar Tage bunten Horror für die Blagen inne Umgebung. Cengiz will immer wat Besonderet zeigen und sucht nach Halloween schon widda wat für dat nächste Jahr.

Der Eingangsbereich bei Familie Tosun – Foto: André Brune

 Von Weitem siehse schon die bunten Lichter und schwebenden Zauberhüte ausm Harry Potter Film. Riesige Figuren, wie Hexen, Kürbisse, Geister, Grinsekatzen und Grabplatten hell beleuchtet und mit Luft aufgepumpt sind aufgereiht und laden zum Augenschmaus bei Klein und Groß ein.

Der Ruhrpottologe André Brune bedankt sich für die Besichtigung im Horrorgarten von Cengiz und Oya Tosun – Foto: André Brune

Du gehs durch dat quitschende Eisentor, wat ganzjährig vonne Bewohner genutzt wird. (Ich will ja nich wissen, wat da so wohnt hinter die vier Wände, wenn dat Tor schon quitscht…) Und kanns dir die Reihe ma in Ruhe ansehen. Rechts is der Eingang in den Horrorgarten um dat Mietshaus herum gebaut.

Gruselich gemütlich gehse durch dat nächste quitschende Tor anne hochgehängten Vogelscheuche vorbei unterm Galgen, an dem ich mich beim durchlaufen fast erhängt hab. Links kannse die Ausstellung „So sieht dat aus, wenne dir ein Atomkraftwerk leistes und explodieren tut“, rechts am brenndenden Skelett stehen gruselige gesichtslose Hexen am grünen Pott und versuchen die Ampel zu kochen mit der Haupthexe namens Annalena. Man hat die sich abba verändert.

Hexe Annalena rührt am Ampelkochtopf – Foto: André Brune
Fukushima im Horrorgarten – Foto: André Brune

Im Horrorhäusken kannse dann im Käfich dat schreiende Blag dir antun und den aufn Tisch liegenden grünem Zaubertrank aus dem Blut von Glibber ansehen. Plötzlich schreit da im Hintergrund die gruselige Hexe. Trotzdem wirkt dat hier so gemütlich mitn Kamin, wenne reinkomms. Is fast wie Hänsel und Gretel ohne Backofen und Lebkuchen aus Menschenfleisch.

Im Horrorhaus – Foto: André Brune

Dann geht’s an einem Horrorbaum vorbei durch den nächsten Gang. Du weiß ja nich, wat dich erwartet. Und dat nächste Zelt steht da mit Horrorclowns jeder Art. Da denkse der Pennywise is da drin, so wie dich die Masken da anglotzen. Wenne aufn Boden irgendwo draufkomms, lacht dich der ein oder andere böse aus.

Der Horrorbaum – Foto: André Brune

Da haben die sich ja richtich viel Mühe gegeben und freuen sich über die vielen Blagen, die da schon um 20 Uhr inne Dunkelheit rumgeistern und gibbeln, wie toll dat is.

Ein Horrorclown im Clownshaus – Foto: André Brune

Süßes und Saures gibbet auf jeden Fall. Und schon seh ich eine Halloween-Familie mit Liebe und Leidenschaft zu Horror und Kindern, richtige Halloweenfetischisten. Respekt für diese Einstellung auch im schlimmsten Sturm und Regen allet fröhlich aufzustellen und die Freude in den Gesichtern von Groß und Klein zu sehen und sich mitzufreuen. Ich hab mich clownsmäßich gefreut dabei gewesen zu sein und freue mich auf dat nächste Jahr, denn da gibbet bestimmt die ein oder andere neue Überraschung.

Ein Blick in den Horrorgarten der Tosuns – Foto: André Brune

Natürlich freu ich mich auf Zuschriften, wenn Ihr da weitere Halloween-Enthusiasten für mich empfehlen könnt für dat nächste Jahr. Dann komm ich abba mit Kostüm, nich dat ich da mitn Messer im Kopp irgendwo im Topf wander, wie bei Walking Dead.

Nach den Dreharbeiten musste ich mich ersma ausruhn. Und da umarmt mich da so eine schrille alte Tote und erschreckt mich. Ne, musste danach ersma wat Bitteres saufen. Bottroper Bier sach ich nur.

Knapp die Pause überlebt – Foto: André Brune
oder doch nicht… – Foto: André Brune

So bedank ich mich bei den Tosuns gewesen zu sein und freu mich für sie und auf die vielen Personen, die dat da sehen wollen, denn et lohnt sich. Leider ist die Tonqualität nicht ganz so wie von mir gewünscht und nicht reparabel. Deswegen komm ich nächstet Jahr widda zu den Tosuns um dat noch besser zu machen bei den Horrorweihnachtsmännern!

Glück auf und ein schönet Halloween-Fest wünscht Euch Euer Ruhrpottologe André Brune

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Der Horrorgarten der Familie Tosun – Durchgang und Interview – Film und Fotos: André Brune

P.S.: Halloweenfetischisten ausm ganzen Ruhrpott bitte hier melden für nächstes Jahr: ruhrpottologe@gmail.com . Kommse auf ne Liste. Die Besten wähl ich aus. Ich kann mich ja schlecht zerreissen. Dann kannse mich da auch irgendwo gerädert aufstellen im Horrorgarten.

Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine und mag lecker Mücken im Dungeon von Tanja Siegel

Boah! Wat soll ich sagen? Halloween is ja noch und da muss ich doch gebührenden Respekt an so einige Enthusiasten zollen. Zollgebühr braucht ich nich bezahlen. Aber ich hab da reingucken können voller Begeisterung und landete bei Tanja Siegel im Spinnenhaus.

Der Eingangsbereich ins Dungeon – Foto: André Brune

Voller Inbrunst hat mich die Größte unter ihnen gleich unter ihre Fittiche genommen und mich umgewandelt. Jetz habbich sechs Beine, denn zwei sind mir als achtbeinige Spinne, schon rausgerissen worden im Kampf um die nächste Beute. Trotzdem bin ich schneller als ein Schädlingsbekämpfer mitn Transporter im Stau aufen Ruhrschleichweg. Also ruf mich an und lass ma paar Mücken übrich!

Platz is für Dich noch da! – Foto: André Brune

Im Ernst jetz, da kommse aufe Insel hinter die B224 Richtung Gelsenkirchen – Horst, die Insel, die Bottrop so stiefmütterlich behandelt, obwohl dat noch inne Boy liegt, und denks dir, hier könntese dich zur Ruhe betten. So schön beleuchtet. Und da hat die Tanja mir dat extra um 0.30 Uhr allet nochma angemacht. War schon aufn Wech zu Bett als die Freundin Gräfin Beck sachte, mensch dat muss der Ruhrpottologe doch in sein Blog aufnehmen. Und ich leicht übermüdet, hab mir gedacht, bevor ich widda nach Hause fahr, schnell hin. Morgen habbich keine Zeit nich.

Aufn halben Weg musste ich nochma zurück, weil ich die Hundeleine vergessen hatte… Die Arme musste noch warten. Aussage: Typisch Männer! Na, dat nimm ich nich für krumm. Ich vergesse schon mal dat ein oder andere. Hauptsache die Hosen sind an, wenn ich ausse Tür geh zum Arbeiten. Bis jetz hat dat ja geklappt. Wenn nich mehr, weiß Bescheid, Alzheimer lässt grüßen…

Torwächter – Foto: André Brune

Nu komm ich da durch dat Tor, werd überschwenglich begeistert begrüßt und mir bleibt bei der Mühe vonne Tanja, die da sechs Wochen geackert hat, die Spucke wech. So detailltreu son Friedhof vor die Haustür zu legen. Besser hätt dat die Bottroper Friedhofsverwaltung auch nich hingekricht.

Dann gehse an flammende Totenköpfe an leuchtenden Grabplatten vorbei in dat übern Türrahmen bezeichnete Dungeon und ab geht dat Koppkino vorbei an gruselige Skelette, an Wände angelehnte Styroporwände, die bemalt sind, wie in sonem alten Kerkerhaus von Monte Christo und dann geht et die Treppen hinab.

Ab in den Horrorkeller – Foto: André Brune

Spinnen, Fledermäuse und Netze kitzeln dich fast inne Nase. Du weiß gar nich, wo du zuerst hingucken solls. Dat is allet so toll gemacht, da brauchse keine Geisterbahn auf Crange mehr.

Unten angekommen lacht dich dat nächste Skelett aus mit funkelnden Augen, rechts denkse, die Ähnlichkeit mit Tanja is ja fast nich zu übersehen. Aber die steht da echt im Dunkeln und macht ersm Licht.

Klopfgeräusche können schon erschreckend sein… – Foto: André Brune

Dann kommt son unheimlichet Klopfen aus einer Tür mit einer Skletthand und der Tod steht mit Sense daneben. Ein Eisenhänger zeigt dir, dat du dich hier am Kragen aufhängen kanns, wenne dat nich überstehs seelisch. Gegenüber is ein einmalich interessanter Spinnenraum. Große und kleine Spinnen hängen in riesigen Netzen mit Totenköpfen, die Medusa grinst dich teuflisch an, dat du zu Stein erstarrst.

Der Spinnenraum – eigentlich Waschraum – traut sich keiner mehr rein… – Foto: André Brune

Hier hat mich dann die Spinne gebissen und hab mir dat dann gemütlich gemacht. Ursprünglich is dat hier der Waschraum. Die Tochter will ersma keine Wäsche mehr waschen. Sie hat Spinnenphobie bekommen. Dat hier allerdings die Gäste futtern wollen, hat ne besondere Bewandnis. Wenn die abba hören, dat die am Amazonas in Bananenblatt eingewickelte Vogelspinnen futtern, dann werden die wohl alle in andere Räumlichkeiten gehen, schneller als denen lieb is.

Und dann kommt der Partykeller: Ein Gruselbutler empfängt die Gäste. Drumherum is allet sehr schön dekoriert mit Wänden wie im „Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allen Poe. Skellete, unheimliche Bilder und eine Lampe gehalten von einer Skeletthand zieren Wände und Tische.

Der Partykeller mit dem Gruselbutler – Foto: André Brune
Die Horrorbar – Foto: André Brune

Anne Bar is da der Rocknroller von ACDC mit ner Gitarre und röhrenden Stimme. Nur tanzen tut er nich mehr. Dat macht nix. Hab schon Laune mitzutanzen.

Rückblick in den Raum – Einfach nur genial – Foto: André Brune

Wenne zur Party komms, is entsprechende Kostümpflicht, sachtse. Abba ein Ketchupfleck aufn T-Shirt würde Tanja reichen. Bei mir kein Problem. Denn ich hab die Schlabbersucht geerbt. Bei Pommes Rot-Weiß is dat immer mit Flecken verbunden bei mir. Und frach bloß nich, wat bei ner Currywurst passiert.

Kinder erwarten hier Süßes und Saures! Also nix wie hin !

Ich kann nur sagen: Großer Respekt an die Tanja Siegel für den genialen Horrorkeller und -Vorgarten. Bestimmt komm ich nächstet Jahr widda und freu mich auch auf Zuschriften ausm Ruhrpott um noch andere Halloween-Enthusiasten nächstet Jahr pünktlich zu besuchen. Ich komme dann abba mit Kostüm! Nich gleich schießen und mitn Messer in Kopp stechen wie bei Walking Dead. Ich lebe dann hoffentlich noch nachm 31.10.22.

So feiert ma schön Halloween! Ich wünsch Euch wat Euer Ruhrpottologe André Brune

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P.S: Wenn Ihr für nächstet Jahr spannende Häuser, Keller oder Gärten zeigen möchtet oder wisst, wer sowat hat, einfach mal bei mir melden per Mail: ruhrpottologe@gmail.com

Ich komm dann rechtzeitich zum Filmen und mit Kostüm zum Spaß an der Sache! Happy Halloween !

Ihr findet den Bericht auch im Lokalkompass : Der Ruhrpottologe ist jetzt Aushilfsspinne im Horrorkeller: +VIDEO I Der Ruhrpottologe hat jetzt sechs Beine im Dungeon bei Tanja Siegel – Bottrop (lokalkompass.de)

Und in der Bottroper Zeitung:

Lasst die Ruhrpottspiele beginnen

Der Ruhrpottologe unterwegs ….aufe Spielemesse 2021 inne Essener Grugahallen

Hömma! Da bin ich schon so ein altet Blach und bin immer noch nich aufe Spielemesse gewesen. Letztet Jahr is die ausgefallen, weisse ja, warum. Dieset Jahr musstese mit Mundschutz überall rumrennen. Und ehrlich gesacht, war ich überrascht, wie voll dat war. Internationalet Publikum war da, die sprachen Englisch. Ich konnt dat nich glauben.

Nun die Amis waren nich da, abba aus vielen Europäischen Ländern tauchten die die Köppe untereinander um an einem der Spiele miteinander zu wetteifern, wer der schnellste, schönste, beste und größte GewinnerIn is.

Ich fand dat ma spannend zu sehen. Und ich werd wohl jetz jedes Jahr hinmüssen. Et wird immer mehr Ruhrpottspiele geben. Drei konnte ich entdecken. Und mit zwei konnte ich sprechen. Einer, der dat Morden in Wanne-Eickel unterm Mond entwickelt hat, der war im Stress. Mal gucken, ob der nache Messe sich meldet, sons weiß ich ja, wo ich gucken muss, denn ich hab dat Spiel fürn Zwani gekauft. Und werde dat ma Testen mitte Jungs und Mädels von Gamefeature. Die auch da auftauchten und sich bei ner Halbzeit ersma den Wagen aufn Parkplatz vollgepackt haben, um widda von vorne inne Hallen wat Geld loszuwerden.

Die Podcasts werdet Ihr dann, wie immer in meinem Blog und dann parallel auch bei Gamefeature hören können. Ich bin selbs gespannt, wat die Entwickler vom Morden in Wanne-Eickel und Schichtwechsel, da so über die Zeit der Entwicklung bequaseln werden mit mir. Termin is abba noch unbestimmt. Die müssen ja ersm nache Messe runterkommen. Is ja stressich genuch.

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Also gesehen habbich so einiget. Abba ich erzähl euch ma jetz nur vonne drei gefundenen Ruhrpottspiele:

„18Do Dortmund“ vom Spieleentwickler Wolfram Januch im Verlag Marflow Games – Da geht et um Aktienkäufe und -Verkäufe, Anleihen und Kauf, Ankauf von Bier und den Transport von Bochum nach Dortmund über Herne oder Recklinghausen oder umgekehrt. Da kannse Schienen legen, wo du denks, da würdese dat doch normalerweise gar nich  nutzen. Abba ne, geht. Und den Rest kannich gar nich beschreiben, dat is zu kompliziert in Kurzform. Et is ein Strategiespiel, wat in Amerika wohl mit einem Dreistundenfilm belohnt wird und dort auch sehr gern gespielt wird. Denn dort verkauft et sich rattendoll. Kannse dir auf Youtube anglotzen. Links und Video hier:

Spiele-Verlag und Shop: https://18xx-marflow-games.de/deutsch/spiele/18do-dortmund.html

3-stündiger Spiele-Rezensionsvideo aus den USA: https://www.youtube.com/watch?v=3ocwtAXo_HE

Bestellbar per Mail: customer@18xx-Marflow-Games.de

Amerikanische Rezension: https://gamefound.com/projects/marflow/18do-dortmund

Spiele-Check: https://www.spiele-check.de/38600-18DO_Dortmund.html

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„Schichtwechsel“ von Thomas Spitzer – Sieht genauso kompliziert aus. Da musse ersma gefühlte 30 Minuten dat Spielfeld aufbauen. Da gibbet graue Holzkügelchen, wat der Abraum sein soll, der auf Halde geht. Die Schwatten sind natürlich Kohle, die kannse auch verkoksen. Nich durche Nase, sondern wirklich innem Koksofen, abba nich in echt, sondern aufn Bild aufn Brett. Dat is n Gesellschaftsspiel, noch ma zur Erinnerung, Manno! Da musse dat Video zu gucken. Der Tom erklärt dat ganz gut. Sehr detailreich allet so gezeichnet und herausgebracht von „SpieleFaible“. Links und Video hier:

Spiele-Verlag: https://spielefaible.de

Spiele-Rezension von PottGamer: https://youtu.be/yRi7qMxmmYU

Spiele-Anleitung: https://spielefaible.de/files/downloads/rules/Schichtwechsel-Anleitung-DE.pdf

Shop: : https://spielefaible.de/shop/schichtwechsel/

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„Mord in Wanne-Eickel“ vom Spiele-Autor Thomas Moder:

Kann ich nur soviel sagen, dat et wohl eine Art Cluedo is, abba als Rollenspiel. Die Zeit zu spielen hatte ich noch nich, kommt aber noch, wie ich dat mit die Gamefeature—Leute spielen werde. Den Autoren konnte ich mir nich krallen, weil der war gestresst und auf Tralafitti aufe Messe als ich am Stand war. Aber ich hab ma meine Visitenkarte da gelassen und hoffe auf nen Podcast mit ihm. Der Hammer is, dat sich da dat Stadtmarketing Herne wegen 2 Jahre Cranger-Kirmes – Ausfall sich gedacht hat: Dann kommt et als Kopfkirmes wenigstens aufn Tisch im Kreis der Familie und Freunde zum Spielen!

Ich freu mich auf den Podcast mit ihm, wennet denn zustande kommt. Schaun mer mal, sacht der Kaiser, dat war ma son genialer Fußballerspieler und Trainer. Links:

Stadtmarketing Herne: https://www.stadtmarketing-herne.de/2021/10/11/krimispiel/

Pressemitteilung: https://www.herne.de/Meldungen/News-Detailansicht_177600.html

Abba der Sonderpreis  ging für mich an ein Spiel von Eisenhüttenstadt:

„Coronarr“ von Matthias Zirnsack. Klar, will con Corona und die Sache mit den Toilettenrollen nich mehr wissen. Abba dat is ein witziges einfachet Spiel für die ganze Familie. Du musse nur genuch Toilettenrollen sammeln, dann bisse Sieger, denn damit bezahlse dann Schutzmasken, Abwehr- oder Verbotsschilder. Geniale Idee. Der Euro is eh überbewertet…

Dat Brettspiel is komplett ökologisch hergestellt. Auch die Figuren sind handgemacht. Die suchen nach einem entsprechenden komplett ökologischen Hersteller. Im Moment is die Auflage auf 1000 Stück limitiert. Jetzt nur noch 999. Ich hab mir eins gekrallt. Bin gespannt, ob die da noch wat hinbekommen. Vielleicht verhilft ja meine Info dazu. Gibbet nich im Ruhrpott eine Firma, die sich dafür interessiert?

Hier gibbet Links dazu:

Spiel: www.coronarr.de /Email: info@coronarr.de

Interview von jemand anderen: https://www.youtube.com/watch?v=mjafrQirJQw

Wat soll ich noch sagen? Die ganze Messe war super interessant! Ich kann nur empfehlen einfach mal nächstet Jahr die zu besuchen. Da kannse dir inne Vitrine auch mal die Erstauflage von „Monopoly“ und „Mensch ärgere Dich nicht“ ansehen. Da war sogar eine Rechnung von 1923 ausse Inflationszeit  zu sehen. 13800 Reichsmark hat man dafür hingelegt. Wenne dir heute ein Brettspiel kaufs, sind die Preise abba auch schon inflationär. Tut dem abba kein Abbruch. Die Leute kaufen wie wild und jetz, wo man sich widda treffen kann, wird auch dat Zocken miteinander widda sehr stark anziehen.

Ich denke nächstet Jahr wirse inne Messe erschlagen von Infos, Themen und vor allem Menschen aus aller Welt, die dir aufe Füße treten. Abba dat macht nix, sobald ein Tisch frei wird, krall dir ein Spiel und zock um dein Leben oder freunde dich mit neuen Spielbegeisterten an. Denn dat gemeinsame Spielen is gemeinsamer Spaß. Ob du verliers oder gewinns, dat spielt keine Rolle. Hauptsache  Familie und Freunde kommen zu einem besonderen gemeinsamen Hobby zusammen: Gesellschaftsspiel – heißt ja nicht umsonst so.

Viel Spaß dabei und so sehen wir uns vielleicht zusammen auf der Messe 20222 in Essen. Ich würd mich freuen!

Glück auf ! (Mit ganz besonderer Bedeutung bei Spaß und Spiel!) Euer Ruhrpottologe André Brune

P.S.: Hömma! Is allet unbezahlte Werbung ! Nich datte denks, ich kriech dafür Kohle !