Interaktive Anti-Müll-Ausstellung „Flaschengefühle“ wandert ins Welthaus nach Dortmund zur IGA 2027

Von Bochum wandert nun die Ausstellung am 13.8.2026 im Rahmen der IGA 2027 ins Pop-Up–Lädchen im Welthaus von Dortmund. Ab 16 Uhr ist die Vernissage. Ab 17 Uhr ist ein Vortrag von Sybille Hellier mit ihrem Projekt „AufGEraucht“ vor Ort und spricht über die Problematik der Grundwasserverseuchung von Zigarettenkippen.

Zwei Tage nach der Vernissage am Samstag am 15.8. zwischen 11 und 13 Uhr wird es einen Workshop geben, um mit Müll etwas zu basteln. Die Finissage wird dann mit einem Vortrag zum Thema „Flaschengefühle – Vermüllung der Stadt“ am 20.8. um 17 Uhr wieder beendet werden und auf den nächsten Ort warten.

Wer Interesse hat diese „Aufklärungsausstellung“ mit in die Welt zu tragen in einer Galerie oder städtischen Einrichtung, kann sich gern melden. Das Kunst-Aktions-Projekt „Flaschengefühle“ wird ab nächstes Jahr auch für Schulen angeboten werden.

Eröffnung der Manifesta-Ausstellung „auf.atmen“ in Bottrop I Flaschengefühle von Andre Brune in der St.-Franziskus-Kirche

Ausstellungseröffnung im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr

Am Samstag, dem 1. August 2026, eröffnet das Künstler Kollektiv Bottrop die Ausstellung „auf.atmen“ in der ehemaligen St.-Franziskus-Kirche in Bottrop-Welheim. Und ich bin ein Teil der vielen tollen Kunstwerke, die dort zu sehen sind in der sehr besonderen Kirche. Sie bekommt nach drei Jahren Leerstand neues Leben „eingeatmet“ mit Kunst, die dann „ausatmen“ wird und lässt die schlafende Umgebung „auf.atmen“ für Neues. Die Ausstellung ist Teil der regionalen Manifesta Biennale-16+Ruhr.

Als Mitglied im Künstler Kollektiv Bottrop bin ich mit drei Kunstwerken selbst mit zwei Arbeiten aus meinem Kunstaktionsprojekt „Flaschengefühle“ dabei. Ein weiteres kleines fotografisches Werk ist leicht versteckt am Drahtkunstwerk zu finden. Es ist mit dem Innenraum und der gespiegelten Natur an der St.-Franziskus-Kirche entstanden.

„Auf.Atmen“ – eine Kirche wird zum Kunstraum

Die ehemalige St.-Franziskus-Kirche wird während der Ausstellung zu einem lebendigen Ort für Kunst, Begegnung und Gespräche mit Workshops.

Ab 11 Uhr ist Samstag die Eröffnung und ab 14 Uhr geht es mit Reden in den offiziellen Teil über.

Die vielen verschiedenen Kunstwerke fließen zum Teil in die Bedeutungsebene hinein zum Thema „aufatmen“ oder verbinden auch die Kirche selbst.

Die Künstler und Künstlerin beschäftigen sich im Rahmen des Mottos mit gesellschaftlichen, ökologischen, politischen oder persönlichen Themen. Dabei ist die Architektur der 1960er Jahre mit ihrer Holz-Beton-Fenster-Fassade ein besonderer Augenschmaus.

Sogar Alt-Bottroper*innen haben den Welheimer Friedhof nicht mehr auf dem Schirm. Die Kirche liegt dort hinter Bäumen versteckt. 

Allein der große sakrale Raum wird zu einem besonderen Raum der Ausstellung.

Mit „Flaschengefühle“ dabei

Zwei Arbeiten aus meinem Kunstaktionsprojekt „Flaschengefühle“ werden dort ausgestellt. Das Drahtkunstwerk, dass spontan von mir entwickelt wurde, sieht nicht perfekt aus. Soll es auch nicht. Es ist so, wie der Mensch: Nie fertig.

Doch es atmet etwas aus. Es sieht wie die Kirche aus. Es hat die Dächer, aber nicht eins zu eins im Modell nachgebaut. Es ist und wirkt eingefallen und wird durch nicht vollen Flaschen gehalten.

Die Größe verlangte es vor Ort fertig zu stellen. Hier ist es aber noch nicht fertig. Da kommt noch was.

„Über Halbleere“ zeigt nicht nur das Zitat von Gott in der Bibel „Mach dir die Erde untertan“ (Genesis 1,28), das bis heute missverstanden wird, die Erde auszubeuten, statt sie zu bewahren. Das Kunstwerk zeigt, wie wir heute noch damit umgehen. Unachtsamkeit und Egalhaltung zu einer Verschlimmerung des Planeten Erde wird, aber auch gleichzeitig, dass der Glaube durch Kommerz und falschen Propheten abgelöst wurde und wir so weiter tun, als hätten wir unendlich viele Leben.

Die Kirche allgemein ist nicht nur halb leer. Sie ist mehr als halb leer. Sie ist keine Kirche mehr, weil es nicht genug Schäfchen gibt. Die nicht mehr gläubigen Schäfchen machen aber mit der Erde Untertan machen weiter. Flaschen sind nicht das einzige Modul, sondern viele verschiedene Müllprodukte habe ich in zwei angedeuteten Lungenflügeln unterhalb der umgedrehten halbleeren Flasche mit einer sich auflösenden Zigarette eingebaut. In der einen ist eher die Luft zum Aufatmen, in der anderen eine Flasche halbvoll mit gerauchten Zigaretten. Drumherum sind in den Ecken die Betonfeiler angedeutet. Die Flaschen enthalten die vier Elemente: Luft, Wasser, Feuer und Erde. Doch Feuer und Erde hängen in der Luft. Darunter Müll. Feuer entsteht durch Müll. Die Stützpfeiler werden Einliterflaschen von einem großen Konzern, der Wasser aus Brunnen nutzt, um weltweit das Wasser mit Zucker zu verkaufen. Die Erde wird weiter verseucht und ausgebeutet. Zigaretten sind oft auch Brandbeschleuniger in Waldgebieten, Flaschen können es auch sein. Gefunden habe ich die weitere Müll-Utensilien vor der Kirche und sie entsprechend platziert. 

Ansonsten habe ich schon mindestens 6000 weggeworfene, abgestellte oder achtlos zurückgelassene Flaschen fotografiert. Ein Gedicht über die gefundenen Reifen erzählt das Kommen und Entfernen, damit die Natur wieder „aufatmen“ kann. Die Arbeiten sollen nicht nur kritisieren. Sie sollen zum genaueren Hinsehen, zum Nachdenken und zum Gespräch und vor allem Vermeiden von Müll anregen.

Ein Foto aus der St.-Franziskus-Kirche

Neben den beiden Arbeiten aus „Flaschengefühle“ zeige ich ein kleines Foto, das direkt an der ehemaligen St.-Franziskus-Kirche entstanden ist.

Durch eine Spiegelung in den Fenstern der Eingangstür ergab sich ein überraschendes Motiv. Da es zwei Tage vor dem Abgabetermin entstanden ist, konnte ich nicht anders als es kurzerhand in einen kleinen Bilderrahmen zu packen, weil ein größerer Druck leider länger gedauert hätte. So wird es eine Entdeckung für Besucher und Besucherinnen sein.

Das Bild zeigt, wie Kunst manchmal in einem sehr kurzen Augenblick entsteht – durch Licht, Architektur, Spiegelungen und den richtigen Blick.

Gerade an einem Ort wie der St.-Franziskus-Kirche wird deutlich, wie stark sich ein Gebäude je nach Perspektive verändern kann, vor allem mitten in der Natur, die so in dem Stadtteil nicht erwartet wird.

Bottrop ist Teil der Manifesta 16 Ruhr

Bottrop gehört zum erweiterten regionalen Programm der Manifesta 16 Ruhr. Das Hauptprogramm bespielt zwölf Kirchen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum. Mit dem Manifesta-16+-Programm werden weitere lokale Projekte in einigen anderen Ruhrgebietsstädte gefördert. Wichtige Impulse gehen von lokalen Künstlern aus. In den alten Gemäuern kann nicht nur über Kunst gesprochen werden, sondern was passiert mit ihnen im Zuge der Leerstände. In ihnen geht es um Kunst, Gesellschaft und die Zukunft der bestehenden Gebäude. Weitere genauere Informationen kommen im nächsten Beitrag über die Manifesta Biennale.

Kunst und Industriekultur in Welheim

Wer die Ausstellung besucht, sollte einen Spaziergang in die benachbarten Gartenstadt Welheim machen. Die historische Arbeitersiedlung ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und war für die Beschäftigten der nahe gelegenen Zeche „Vereinigte Welheim“ die erholsame Unterkunft nach harter Arbeit.

Geschwungene alleeartige Straßen, unterschiedliche Haustypen, die an ein kleines Bauerndorf erinnern, kleine Vorgärten, versteckte große Gärten und begrünte Freiflächen verleihen der Siedlung bis heute einen besonderen Charakter. Der Stadtteil erzählt von vergangener Industriegeschichte, vom Leben der Bergarbeiterfamilien und ihren lebenswerten Wohnquartieren. So verbinden Besucher und Besucherinnen zeitgenössische Kunst mit Kirchenarchitektur und ein Teil der Ruhrgebietsgeschichte.

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Ich lade euch herzlich zur Eröffnung von „Auf.Atmen“ ein.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, dem 1. August 2026 ab 11 – 19 Uhr.

Ich selbst zum offiziellen Teil mit Reden ab 14 Uhr vor Ort.

Um 12 und 16 Uhr gibt es auch eine Performance jeweils von Gilda Bräuer, die das erste Aufatmen und eine Kriminalgeschichte aus dem 17. Jahrhundert verbindet.

Ich freue mich auf Gespräche über meine Arbeiten, damit das Projekt „Flaschengefühle“ weiter getragen kann. Ich wünsche mir für die ehemalige Kirche, dass sie als stadtteilprägende weltliche Institution weitergeführt wird und die Ausstellung einen gangbaren Weg in eine besondere Zukunft führen wird.

Ausstellungseröffnung „Auf.Atmen“

Samstag, 1. August 2026

Öffnungszeit:
11 bis 19 Uhr

Ort:

Ehemalige St.-Franziskus-Kirche
An St. Franziskus 6
46238 Bottrop

Eintritt:
frei

Mehr Infos und aktueller Kalender:

https://kollektiv-bottrop.de

Zur Manifesta:

https://www.manifesta16.org

FAZIT

Kommt vorbei, entdeckt die unterschiedlichen Kunstwerke und verbindet euren Besuch anschließend mit einem Spaziergang durch die Gartenstadt Welheim.

Ich freue mich auf euch.

Glück auf! ⚒️

Fotos (c) André Brune

Bosnische Märchen erzählt von Markus Kaupp-Herdick in Bottrop – Eine Benefizveranstaltung vom Verein Aktion Leben und Lernen in Bosnien

Es war einmal…in Bottrop, da hat sich vor über 10 Jahren ein Verein gegründet, der Hilfsfahrten nach Bosnien-Herzegowina organisierte. Nun begab es sich, dass bei einer Benefizveranstaltung am 26.1.26 im Stück.Gut, Kirchplatz 3 in Bottrop, bosnische Märchen erzählt wurden von Markus Kaupp-Herdick. Er forschte in alten übersetzten Büchern nach passenden Märchen aus diesem für uns eher unbekannten Land und brachte vier ins Ruhrgebiet mit. Schon das erste Märchen „Die zwei Groschen“ begeisterte das Publikum und machte Lust auf mehr.

Teaser:

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Hier könnt ihr es in voller Länge erleben::

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Die Tonqualität ist nicht das beste, weil ich es spontan aufgenommen habe. Die Nebengeräusche bitte ich zu entschuldigen.

Schon das erste Märchen „Die zwei Groschen“ begeisterte das Publikum und machte Lust auf mehr.

Das anschließende Märchen „Die Bärenprinzessin“ war ein ungewöhnliches Märchen. Die Mischung aus Fabel und einer Vorstellung eines Jenseits, dass jederzeit in einer Höhle zugänglich ist, wurde im Märchen auf ungewöhnliche Art und Weise vermischt.

 Im vierten Märchen wurden alle an die „Drei Nüsse von Aschenbrödel“ erinnert, das mit anderen Namen und einem etwas anderen Ende ebenso spannend, wie bewegend jeden Zuhörer packen konnte.

Vorsitzender des Vereins Aktion Leben und Lernen in Bosnien Semir Hasanspahic übergibt ein kleines Geschenk für den Märchenerzähler Markus Kaupp-Herdick. Im Hintergrund der zweite Vorsitzende Herbert Schröer, der den Kontakt hergestellt und die Idee zu diesem wunderbaren Abend verwirklichte.

Bosnische Märchen sind herrlich ironischer als so manches eher brutales Märchen von den Gebrüdern Grimm. Die Märchen waren für Alt und Jung eine schöne Abwechslung, um in eine alte Zeit einzutauchen in dieser schnelllebigen Zeit des Internets. Es machte am Ende Lust auf mehr Märchen erzählt zu bekommen statt sie selbst zu lesen.

Die gemütliche Räumlichkeit im Stück.Gut in Bottrop am Kirchplatz 3 waren mit einem bosnischen Teppich ausgelegt worden und machte die Märchen sehr nahbar

Seit vielen Jahren ist der Männerseelsorger und Gemeindereferent der Erzdiözese Freiburg Markus Kaupp-Herdick leidenschaftlich unterwegs im Land, um Kindern und Erwachsenen Märchen auf eine unnachahmlichen Art und Weise zu erzählen. Er erklärte sich bereit extra eine Veranstaltung zu machen, wo das eingesammelte Geld wiederum für Hilfsmittel und Unterstützungen für Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gesammelt wurde.

Ins Ruhrgebiet sind viele Bosnische Familien migriert in den 1990er Jahren während des Krieges in Bosnien – Herzegowina. Viele sind geblieben, haben sich integriert, haben Arbeit und  engagieren sich auch politisch.

Sie haben auch ihre Kultur mitgebracht. Einen Teil der Kultur haben wir in diesen schönen Märchen mitten im Ruhrgebiet erleben können. Eine Wertschätzung und Wiederholung der bosnischen Märchenerzählungen von Markus Kaupp-Herdinck ist definitiv erwünscht für diejenigen, die es verpasst haben sollten.

Ich war bei zwei Hilfsfahrten in den letzten beiden Jahren mitgefahren und unterstütze seitdem den Verein ein wenig.

Ein Märchen hab ich aufgenommen. Den Rest wollte ich selbst genießen. Im Herbst lade ich Markus für Ruhrgebiets-Märchen ein. Mal sehen, was er da erzählen wird!

Wer mehr wissen möchte zum Märchenerzähler Markus Kaupp-Herdick und den Verein aus Bottrop:

Markus Kaupp-Herdick Seelsorgeeinheit Batzenberg – Obere Möhlin

Männerseelsorge

***

https://aktion-bosnien.eu

Die Hilfsfahrten habe ich jeweils im Blog auch beschrieben und zwei Podcasts gemacht:

Aktion Leben und Lernen in Bosnien – Ruhrpottologe – André Brune

Alle Fotos (c) André Brune für den Verein Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V.

Unterstützung für Bedürftige beim Dreikönigsessen von Ihr Pfand hilft Obdachlosen I +Shorts I +Fotos

Bedürftige bekommen beim Dreikönigsessen einmal im Jahr vom Verein Ihr Pfand hilft Obdachlosen e.V. in Bochum Rühreier, Waffeln und Pizza. Essen können sie soviel sie mögen. Natürlich gibt es auch heiße und kalte Getränke und dazu noch ein Weihnachtsgeschenk. Ich habe dieses Jahr unterstützt und erfahren, wie die Menschen gelächelt haben, trotz des Wintereinbruchs und der Kälte, die das Land über Nacht ergriffen hat.

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Die KoFabrik in der Stühmeyerstraße 33 in Bochum hat eine bewegende Industriegeschichte. Dort in dem Veranstaltungsraum fand das gemütliche Beisammensein für Bedürftige und Obdachlose statt.

Eine Infotafel zur KoFabrik in Bochum

Der Verein „Quartiershalle in der KoFabrik e.V. hat sich gegründet, um aus dieser ehemaligen Bochumer Eisenhütte, die mitten im Innenstadtbereich steht, eine gemeinwohlorientierte Nutzung zu schaffen. Es ist ein Ort der Begegnung geworden mitten in Bochum mit einem Nachhaltigkeitskonzept. So war es gerade das gemütliche Beisammensein, die Begegnung im Warmen miteinander ins Gespräch zu kommen naheliegend dieses Dreikönigsessen dort zu veranstalten. Es war für die Essensausgabe und der Größe eine perfekte Lösung gewesen.

Draußen wurde  ein Pizzaofen bereitgestellt, an dem die von uns dreien Pizzafeen auf der Empore fertig gestellten Pizzablechen gebacken und ausgegeben wurden. Ungefähr 48 Pizzableche waren von 10 bis 15 Uhr

kostenlos gegeben worden!

Die waren aber auch lecker von uns zubereitet worden!

Die Menschen sollten sich ja erwärmen. Ich kann das auf jeden Fall in eigener Sache bestätigen, denn ich hab mir erst beim Kaffee die Zunge verbrannt, dann bei der Waffel die Lippen, bei der Pizza den Gaumen und zuletzt beim Saubermachen unter dem Wasserstrahl der Spüle die Hände verbrüht. Also alles richtig gemacht…

Es gab neben Rühreier und Waffeln natürlich auch heiße und kalte Getränke.

Waffel 1001 mit oder ohne Kirschen?

Die AWO hat vor Ort dabei unterstützt. Ab 13 Uhr kam Live-Musik dazu, wobei das Kneten und Rollen vom Teig dann besser von der Hand ging.

Alle Besucher und Besucherinnen, die das Angebot genutzt haben, haben sich so richtig satt essen können und bekamen dann auch noch ein Weihnachtsgeschenk , was hauptsächlich Hygieneartikel und Süßes beinhaltete.

Der Geschenkekarton ist gut gefüllt.

Auch die Bochumer Prominenz ließ sich blicken. Ralf Zumdick, die „Katze“, der legendäre Torwart von VfL Bochum und Schirmherr vom Verein, kam vorbei und stellte sich für ein schickes Foto zwischen die beiden Vorsitzenden, Matthias Kersting (links) und Oliver Nolting (rechts). Zuletzt ging er im Dezember selbst mit, um Obdachlosen Wasser, Wärmedecken und etwas zu essen zu geben.  Zuletzt tauchte auch die Polit-Prominenz auf: Serdar Yüksel, SPD-Bundestagsabgeordneter von Bochum und Hendrik Bollmann, SPD-Bundestagsabgeordneter von Herne und Bochum-Nord, den ich nun auch kennenlernen durfte. 

Politprominenz war auch vor Ort: Hendrik Bollmann SPD – Bundestagsabgeordneter von Herne /Bochum II (links) und Serdar Yüksel von Bochum I (mitte)

Letztes Jahr nahmen 150 Personen das Angebot wahr. Gefühlt waren bei 1000 gegessenen Waffeln doppelt so viele Menschen da. 150 Eier wurden für die Rühreier ebenfalls gespendet. 

Die „Hilfe aus dem Kofferraum“ unterstützte auch. Der Pizzateig ist von der Pizzeria Lillo gespendet worden. Der Verein hat mittlerweile auch ein Netzwerk mit anderen Unterstützern.

Der Verein „Ihr Pfand hilft Obdachlosen e.V.“ kostet mit 24 € im Jahr soviel wie ein Kinobesuch oder Restaurantessen. Ich bin beigetreten und werde hier und da auch mal aushelfen.

Für Städte, die diese tolle Idee nicht haben, empfehle ich Interessierte es nachzumachen. Es lohnt sich definitiv den Armen unserer Gesellschaft eine Unterstützung in dieser Form zu geben. In ihre Lage können wir alle selbst schneller kommen, als uns lieb ist, nicht nur, wenn alles im Leben schief läuft.

Es zählt jede Flasche und warum, das könnt ihr hier genauer erfahren mit Videopodcast:

Ihr Pfand hilft Obdachlosen – ein besonderer Verein I Matthias Kersting und die Aktion Bollerwagen in Bochum I +Videopodcast I +Podcast #116 I +Fotos – Ruhrpottologe – André Brune

Alle Infos zum Verein sind hauptsächlich auf Facebook zu finden:

Facebook.com/IhrPfandHilftObdachlosen

Wer die KoFabrik für Räumlichkeiten anfragen möchte:

KoFabrik – Ein Projekt der Urbanen Nachbarschaft Imbuschplatz

Für einige nachfolgende Fotos, die ich nicht machen konnte, während meiner Arbeit, bin ich Corinna Kirschberg sehr dankbar:

Kinderfahrt 2025 I Eine alljährliche Trikertour für krebskranke Kinder in Essen I +Video I +Fotostrecke

Seit 2004 jährlich wird eine besondere Motorradtour für Kinder organisiert, die an Krebs oder anderen schweren Krankheiten leiden. Eltern und Geschwister werden auch herzlich eingeladen vom sorgenreichen Alltag wegzukommen. Mit Trikes 85 Trikes wurden diesmal 40 Kinder durch den Essener Süden gefahren. Die Fahrt wurde organisiert für Kinder, die von folgenden Institutionen betreut werden: Gänseblümchen e.V., Franz Sales, die Jugendhilfe und CSE (Caritas). Ich bin diesmal 2025 unterwegs gewesen, um das Gefühl für die Kinder mitzunehmen in einem Video und durfte dafür auf dem weißen Boom-Trike von Andreas Platz nehmen.

Teaser:

https://youtube.com/shorts/SZwHLZ0Q1ys?si=ivluhizjLvyrHSOU

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Markus Gärtner von der Triker Gemeinschaft NRW hat die Organisation dieses Jahr komplett vom Vorgänger Udo Windl übernommen, der 2018 Gabi Thomayer ablöste. Udo Windl führte die Kinderfahrt 2024 zum letzten Mal durch. Es wird betont das wir Erwachsenen in der hektischen Zeit oft genug die Kinder vergessen, die unsere Zukunft sein werden. Und es gibt Kinder, die diese Zukunft nicht mal haben werden. Daraus ist die Idee auch entstanden.

Unterwegs mit Andreas seinem weißen Boom
Markus Gärtner ist gut drauf, weil fast alles glatt gelaufen ist

Die Idee

Der Weg von Frillendorf quer durch den Essener Süden bis zum Axel Springer Verlag

In unserer eigenen Kindheit gibt es gute, wie schlechte Erfahrungen, auf die wir zurückblicken können, aber wir können sagen, dass wir gesund waren bis auf die üblichen Kinderkrankheiten. Dennoch gibt es Kinder die ein Schicksal erleiden und mit Krankheiten geboren werden und entweder ihre meiste Zeit in Krankenhäusern erleben und nur ab und zu den Besuch der Eltern und Geschwister bekommen können.

Melanie und Max haben die Fahrt trotz Regen sichtlich genossen!

Auf einem Trike an der frischen Luft mit der Tour durch den grünen Essener Süden sollen an diesem einen Tag krebskranke Kinder und auch die belasteten Geschwister und Eltern einen unbeschwerten fröhlichen Tag erleben.

Die Fahrt wird durchgeführt gemeinsam von hilfsbereiten Trikern, Motorradfahrern aus dem Umkreis von 200 km und der örtlichen Polizei.

Der Rückweg zum Medion Gelände

Die Triker fahren im Konvoi und haben auf den Sitzen die Kinder, die anderen sichern die Strecke.

Auch Fauchi, das Maskottchen tanzt hier und da für die Kinder auf der Straße und muss alle wieder überholen

Die Kinderfahrt wurde 2025 wieder von der Firma Medion auf ihrem Gelände in Frillendorf unterstützt, wo früher Bundeswehrsoldaten marschiert sind und kaserniert waren. Dort wird nach der Kinderfahrt einiges geboten: für alle gibt es Kartoffelsalat, Popcorn, Grillwürstchen und Eis. In der Mitte steht ein Zelt, wo die Teilnehmer und Teilnehmerinnen  sich vor Sonne und Regen geschützt gemeinsam hinsetzen kann.

Für die Kinder gibt es einige Spiele, ein Kinderquad-Parcour, einen Zauberer und die berühmte 501ste Legion. Zwielichtige Star Wars-Figuren laufen über den Platz und erfreuen alle beim Anblick. Alle Kostüme sind selbst genäht, gebaut und hergestellt.

Eben mal die 501ste Legion zum Fototermin gebeten
Erstmalig war auch eine Jurassic Park Mitarbeiterin anwesend...

Die 501ste Legion feiert 25 Jahre

Was für die ersten Star-Wars-Fans wegen rechtlichen Dingen lange nur ein Kindheitstraum war, wurde 1997 endlich Wirklichkeit: Mit der Gründung der 501st Legion durch Albin Johnson entstand erstmals eine weltweite Gemeinschaft, in der Fans gemeinsam ihre Lieblingscharaktere aus dem Star-Wars-Universum zum Leben erwecken konnten. (Im Interview von 2024 erfahrt ihr noch einiges darüber mehr)

Drei Jahre später wurde mit der German Garrison der deutsche Ableger der Legion ins Leben gerufen und der größte Star-Wars-Kostümclub mittlerweile deutschlandweit. Hauptsächlich werden dunkle Charaktere dargestellt. Sie können gebucht werden für Events wie die Kinderfahrt. Und sie machen das seit Jahren voller Freude und gern, auch wenn Hitze den Schweiß in den Kostümen staut.

Die im Jahr 2000 gegründete German Garrison ist die deutsche Untereinheit der 501st Legion und mit über 14000 Mitgliedern in mehr als 60 Ländern weltweit der größte Kostümclub der Welt, wenn nicht sogar in der Galaxis.

Vor 25 Jahren setzten sich zehn Sturmtruppler und ein abtrünniger Jedi zusammen, traten auf vielen Convention auf. Heute sind die Deutschen mit etwa 1000 Mitgliedern die größte weltweite Kostüm-Garnison außerhalb der USA.

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Was ist ein Trike?

Ein Motorrad mit drei Rädern, das mit der Lenkung und dem Sitzgefühl an den Legendenfilm Easy-Rider erinnert. Jedoch sind die meisten Fahrer und Fahrerinnen über 50, wollen nicht mehr unbedingt eine schwere Maschine fahren oder fühlen sich bei der eher gemütlichen Fahrt mit dem Trike sicherer, wie bei einem Auto.

Die Motoren stammen vom VW-Käfer oder hubraumstarken V8 Motoren aus amerikanischen Straßenkreuzern. Manche haben den Knatterton einer Harley Davidson und diese Maschine verbaut. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 100 und 200 km/h, was aber sehr selten erreicht wird. Man fährt eher gemütlich über die Straßen und das geht ja innerorts eher so oder so nicht.

Mit diesem Boom - Trike von Andreas bin ich gefahren

Die Kinderfahrt war bis zur Pause nass

Um 11 ging es auf den Bock. Der Regen peitschte uns um die Nase bis zur Pause am Axel Springer Haus. Es war ungewöhnlich kühl für ein Tag Ende August und unter 20 Grad. Ein Jahr zuvor war eine sengende trockene Hitze. Damals war ich nicht auf dem Sozius, sondern nahm hauptsächlich Interviews auf unter anderem mit dem Polizeipräsidenten Andreas Stüve.

Der Polizeipräsident Andreas Stüve nimmt auf dem Trike Platz

War schon interessant hinter dem Essener Polizeipräsidenten herzufahren. Ich erlebte abgesperrte Straßen, sah den Essener Süden in einem anderen Blick. Wir fuhren an der Zeche Carl Funke vorbei.

Wir fuhren durch Frillendorf über Steele, Kupferdreh, Werden und zurück.

Durch Mülheim an der Ruhr bretterten wir auch kurz durch, um zwei Mal die Ruhrbrücke zu unterqueren, was schon grandios war wegen ihrer Höhe. Ein einmaliges Panorama, das ich mit dem Smartphone festgehalten habe.

Denn durch den Regen wollte ich meine empfindliche Spiegelreflexkamera nicht nutzen. Nässe mag sie gar nicht. Die Aufnahme mit dem Samsung S25 waren aber weitgehend gelungen.

Regen kann manchmal unangenehm werden

Außer an einer Stelle hab ich mich geärgert. Denn da fuhren wir im Kreis und ich hab leider dort nicht auf Aufnahme gedrückt um den Kreisverkehr aufzunehmen, sondern hab wohl nur ein Foto gemacht. Schicksal und dumm gelaufen. Passiert im Eifer des Gefechts schon mal.

Genauso wie bei einer Aufnahme mein Tetrapak mit Wasser für unterwegs in der Kurve aus dem Sozius geschleudert wurde. Schicksal dumm gelaufen. Passiert auf einem offenen Motorrad schon mal.

Gut bei einer anderen Tour um ein Altenheim in Altenessen ist mein Cap weggeflogen. Schicksal dumm gelaufen… Aber die hab ich noch wieder gefunden auf der Straße. Mehrmals von Trikes überfahren.

Apropos Straße: Vom Straßenverkehrsamt wurde wochenlang geprüft, ob die von Markus vorgeschlagene Strecke befahrbar ist und abgesperrt werden kann in dem Zeitraum der Fahrt. Alles muss akribisch geplant werden, damit der Verkehr nicht zum Erliegen kommt für die wenigen Minuten, die der Tross von Trikes und Teilnehmern, an Baustellen und Kreuzungen vorbeidüsen.

Nach der Pause gab es dann Sonnenschein. Und am Ende auf dem Gelände von Medion wurde sich gestärkt. Kinder haben gespielt, dem Zauberer applaudiert und der Polizeipräsident hat fleißig den Kindern Caps verschenkt.

Der Polizeipräsident Andreas Stüve verschenkt Caps an Kinder

Ich hab ausnahmsweise selber eine ergattern können:

Markus auch:

Die nächste Kinderfahrt kommt bestimmt im nächsten Spätsommer. Für die Kinder ist das wirklich was besonderes!

Und um die Fahrt jedes Mal auch wieder starten lassen zu können, muss die Kinderfahrt bekannter werden. So ist es leichter Sachspenden für das anschließende Grillfest zu bekommen. Es soll nach wie vor ohne Kosten für alle Beteiligten und die Kinder sein. Sie sollen sich auf den Tag freuen und ihn genießen.

Was 2004 mit 58 Trikes und 54 Kindern begann war 2006 schon mit 147 Trikes und 59 Kindern gesteigert worden. Es schwankt jedes Jahr bei Trikern und Kindern. Wer unterstützen möchte, kann sich bei Markus Gärtner gern melden:

Markus Gärtner

Goebenstraße 3

46236 Bottrop

Mobil: 01772408039

Email: kinderfahrt-essen@gmail.com

https://kinderfahrt.org

https://Facebook.com/kinderfahrtessen

***

Die Kinderfahrt 2024 könnt ihr mit den Interviews und wichtigen Links gern bei mir nachschauen:

Kinder Trikefahrt 2024 in Essen I + Interviews I +Video I + Fotogalerie – Ruhrpottologe – André Brune

Die Teilnehmenden Kinder kommen von folgenden Betreuerorganisationen:

https://cse.ruhr

https://gaensebluemchen-nrw.de

@gaensebluemchen_nrw_e.v • Instagram

https://franz-sales-haus.de  

Das Franz Sales Haus in Essen unterstützt Menschen mit Behinderungen bei Arbeit, Wohnen, Freizeit, Bildung, Sport und Gesundheit.

***

Fotostrecke © André Brune

Böller statt Spende? I Kolumne

Ganz klar : Spende! Warum dat hau ich dir jetz aufe Augen und Ohren:

In manchen Städten, wie Bochum und Bottrop gibbet schon Zonen, wo du nur dort Böllern und Feuerwerken darfs.

Die Schornalisten frugen inne Sozialen Medien da mal nach, wat bessa is:

https://www.waz.de/lokales/bottrop/article410735376/roter-platz-in-bottrop-zu-silvester-boellerverbot-aber-keine-videoueberwachung.html

Klar kamen da Antworten, wie:

Mimimimi, abba ich feiere in meinem Einfamilienhaus mit meiner Familie immer mit Feuerwerk und das soll auch so bleiben!

Kerl, dann hasse wohl genuch Kohle, um dat auch ma n Tierheim zu spenden! Sei Vorbild für deine Familie!

Oder :

Mimimimi, es wird schon genug verboten. Das Knallen lass ich mir nicht nehmen!

Hömma! Deine Alte kannse von mir aus knallen, abba die Gehörgänge anderer Leute solltese gefällichst in Ruhe lassen!

Und nicht nur die Gehörgänge anderer Menschen!… Gut die im Altenheim, die haben die Fenster dicht, die Hörgeräte abgeschaltet und freuen sich auf den bunten Himmel, den sie bald sehen werden, und ganz ehrlich wird der dann nicht mehr so bunt sein. Und wat wird dat Jahr auch bringen außer, dat nebenan der Horst mitte Füße voran außer Haus geht.

Letztens habbich selbs erlebt, wie son Böller gefährlich nah den Kopp vonna Fußgängerin fast verlodert hat. Die is libba schnell abgedampft, bevor noch son Dingen kommt.

Da kam der zweite auch sogleich. Ich hatte eine Ausstellung direkt unterm Jugendcafé. Ich hab da hochgeschrien, dat die dat lassen sollen, weil se Menschen gefährden. Abba ich bin dann selbs hoch. Da wurde mir mitgeteilt, dat da schon die Betreuer mit demjenigen reden. Die haben eine schwere Kindheit und so. Ich solle doch den Raum wieder verlassen…

Also du kanns dir wahrscheinlich denken, wat ich in dem Moment gedacht hab. Abba ich hab mich beruhigt und bin runter.

Keine große Zeit verging, da hörte ich widda Böllereien. Und ich bin mir hundertprozentich sicha, dat dat die Bengel widda warn.

Ich hab doch auch mitte Pistole rumgeschossen mit den kleinen Knallblättern. Niemand hat sich dran gestoßen, wenn wir Räuber und Gendarm, Cowboy und Indiana (darfse so ja nich mehr sagen, hört sich auch irgendwie doof an: Cowboy und Native…) oder Raumschiff Enterprise als Kirk und Spok die fremden Gebüsche am Trappenhof auf gefährliche Außerirdische untersucht haben. Kein Nachbar hat sich aufgerecht. Wir haben gespielt und irgendwann war gut. Aber Böllern is kein Spiel. Böllern macht krach, und kann verletzen. Is einfach gefährlich. Und Böllern is für empfindliche Menschen, so wie ich einen im Rollstuhl sitzenden kenne, eine absolute Gefahr für sich selbst, da er sich immer erschreckt. Dat is nich lustich. Da kann schon im Haushalt dann auch eine gefährliche Situation entstehen!

Und von den Tieren ganz zu schweigen. Die haben et nicht einfach. Hunde können sieben Mal besser hören als Menschen. Die kriegen sieben Sekunden früher ein Erdbeben aufs Gehör als wir Menschen. Dat kann lebensrettend sein. Habbich selbst im Fernsehen gesehen. Kannse auf YouTube soga finden dat Video. Abba Die Böller erzeugen Angst! Manche Hunde findese tagelang unterm Sofa abgemagert. So war dat imma beim Hund meines Onkels. Teddy hieß er, der Arme.

Und dann sind da noch Geflüchtete, die den Kriech mitbekommen haben in U-Bahn, im Keller oder sonstwo. Die haben ein Trauma und dat kann ein Böllerer einfach nicht verstehn. Die klingen eben wie Granaten.

Ein Vorschlach also jetz von mir: Liebe Böllerer, Familienväter und Feuerwerkliebhaber :

Erstens könnt ihr froh sein nicht inne Niederlande zu leben. Im liberalen Käseland is dat nämlich verboten worden und nur an zentralen Plätzen möchlich. Dat schränkt schomma mögliche Verletzungen, wie zerfetzte Hände, ein.

Zweitens machen die paar Feuerwerkfirmen so oder so ihre Kohle, ob sie an zentrale Stellen einer Stadt dat schicken, die dat organisiert oder ob dat selbs inne Luft gezündet wird, spielt keine Rolle.

Zweitens kannse dein Geld  bessa ma in die nach Weihnachten ausgesetzten Tiere investieren. Spende am Tierheim deiner Wahl. Die freuen sich nicht nur auf lecker Futter, sondern auch auf eine angenehme Ruhe inne Nacht.

Drittens lassen die meisten ihre Böller und Feuerwerkreste immer aufe Straße und Wiese liegen. Dat kostet den Steuerzahler also dir wieder erhöhte Müllgebühren. Abba darüber hasse vor dem Kauf vom blitzenden Knallern nich nachgedacht. Warum auch, räumt ja irgendwann jemand anderer wech. Da krich ich jedes Jahr die Pimpernellen!

Viertens wird die Luft sowat von mit unangenehmen krebserregenden Feinstaub belecht, datte denks, du muss aufhören zu rauchen. Außerdem hätte Petrus auch ma besseres Wetta statt Nebel für die Nacht der Nächte bieten können. Nix da. Den Schrott kannse selba wechschnuppern! Ich drück dir den auch gern inne Nasenlöcher. Is dann wie Schnupftabak…

Fünftens wird die Feuerwehr und der Notarzt unnötich benutzt für so manche Fahrt, die in der Nacht, dann nich nötich wären. Dat muss doppelt gesacht werden. Die haben wichtigeret zu tun als die besoffenen Böllerköppe auch noch zu versorgen und mit Polizei auseinander bringen zu lassen. Woanders stirbt dann jemand an einem Herzinfarkt, dem nich mehr geholfen werden kann.

Und überhaupt wat hat dat mit einem Frohen Neuen Jahr zu tun, wenne die Feinstaubluft morgens beim Spaziergang immer noch einatmest, üba den Müll stolpers und dann den Krankenwagen bestellen muss, weil der Herr im Einfamilienhaus sich doch dat Familienfest nich verbieten lassen will.

Gut dat dat Berchmannsheil nah von mir wech is…

Also Spendet lieber an einen Wohltätigkeitsverein, wie einem Tierheim oder für Obdachlose (die haben nämlich auch nix vonne Böllereien, die können sich dat nich leisten und brauchen ne warme Decke und Suppe) !

Dat Tierheim Bochum hat in Instagram dazu aufgerufen statt böllern zu spenden. Da hab ich mir gedacht, da musst du einfach schnell einen persönlichen Artikel zu schreiben. Niemand will hier den Zeigefinger zeigen, sondern mitteilen, dass es wunderbare schöne Alternativen gibt, statt das Geld zum Fenster rauszuwerfen im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann ist man ein besseres Vorbild für die Familie!

Dieter Seifert – Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen & Spendensammler für den Hospizverein Regenbogen in Halberstadt  I +Videopodcast I +Podcast I +Fotos I +Links

Dieter Seifert ist ein Brückenbauer zwischen der Stadt seiner Kindheit Halberstadt und seinem Wohnort Bochum. Einerseits ist er mit Herzblut als Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen einmal die Woche unterwegs, andererseits setzt er sich für seine besondere Spendenaktion ein. Im Podcast erfahrt ihr einiges über das Eisenbahnmuseum und Dieters Spendentouren für den Hospizverein Regenbogen:

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Mehr Informationen

Biker4Kids Fahrer Dieter

Dieter Seifert ist selbst seit Jahren als Sicherungsfahrer mit den Vereinigten Motorradstaffeln und vielen anderen Ehrenamtlichen bei den Biker4Kids dabei. Hier bekam Dieter den Funke selbst für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. So entstand die Idee mit der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen in der Stadt seiner Kindheit: Halberstadt.

Dieter vor seinem ehrenamtlichen Arbeitsplatz an der Drehscheibe im Eisenbahnmuseum Dahlhausen

Was sind die Biker4Kids?

Das was im Ruhrgebiet die Kinderfahrten sind, die ich selbst zwei Mal begleitet und worüber ich berichtet habe, gibt es seit 2007. Begeisterte Motorradfahrer*innen aus Düsseldorf und Umgebung unterstützen die Kinderhospizarbeit in Düsseldorf.

Der Start war in der Eifel. Die Geschwister von Kindern mit der lebensverkürzenden Krankheit AKHD wurden zu einer Motorradtour eingeladen. Die einmalige Aktion wurde so begeistert aufgenommen, dass dieser ehrenamtliche Dienst dauerhaft durchgeführt werden sollte. So entstanden die Biker4Kids, die nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch die Familien und Geschwister einbinden, die täglich mit der Belastung leben. Mittlerweile fährt auch ein großer Bus mit, der die Kinder und Familienangehörigen mitnimmt, die nicht auf einem Motorrad mitfahren können.

So entstand der jährliche Motorradkorso und zusätzliche monatliche kleinere Aktionen, um die belasteten Menschen ein wenig Freude in ihren Alltag zu bringen.

Es gibt einen monatlich stattfindenden Stammtisch, wo die Projekte besprochen und geplant werden, dadurch finden auch spontane Ausfahrten statt.

Mehr Infos: https://www.biker4kids.de/

Du möchtest die Biker4Kids unterstützen:

Spendenkonto

Stadtsparkasse Düsseldorf

BIC: DUSSDEDDXXX

IBAN: DE85 3005 0110 1008 1416 06

Spenden | Biker4Kids

Kontakt | Biker4Kids


Spendenfahrten von Bochum nach Halberstadt

Die Idee der Spendenfahrten nach Halberstadt hatte Dieter durch die Teilnahme bei den Biker4Kids bekommen. Nun fährt er für einen guten Zweck mit seiner Suzuki nach Halberstadt und macht im August jedes Jahr eine Abschlussfahrt mit einem gut herangewachsenen Spendenscheck.

Auf seiner Internetseite https://bikersammeltspenden.de  zeigt er neben seinem Engagement für den Hospizverein Regenbogen auch mit Fotos sein Halberstadt und die Orte, die er auf seinen Motorradtouren unterwegs besucht.

Halberstadt hat verwinkelte Gassen mit schnuckeligen Fachwerkhäusern, die zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert stammen und Touristen zum Flanieren einladen. In der DDR – Zeit verfiel die Bausubstanz stark. Mittlerweile ist es ein blühender Kern geworden.

Der Anfang der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen

Im Jahr 2023 begann Dieter Spenden von Freunden und Bekannten zu sammeln für den Hospizverein Regenbogen. Er konnte auch einen Apotheker in Dahlhausen zu einer größeren Spende bewegen, so das eine erste Spendenübergabe von 1013,13 € zusammenkamen.

Dieter nimmt seine Spendenaktionen sehr ernst. Er wird das machen, solange es seine jetzt siebzig Jahre alte Knochen schaffen werden, sagte er mir. 2024 steigerte sich der Spendenbetrag auf 1413,13 €.

Ein Rundblick auf die schöne Halberstadt

https://youtu.be/BPJbaqb3Cao

Erfolgreichste Sammelaktion 2025 für den Hospizverein Regenbogen

Im dritten Jahr 2025 von Dieters Spendenaktion bekam er Unterstützung von Mario Hinze. Als Team bekamen sie 5441,13 € durch viele Spenden aus Halberstadt und Umgebung hauptsächlich zusammen. Die Spenderfirmen werden auch auf seiner Internetseite erwähnt.

In diesem Jahr brauchte der Hospizverein ganz viel Geld. Denn im Jahr 2025 musste der Hospizverein hauptamtliche Koordinatorinnen ausbilden. Die Krankenkassen finanzieren zum Großteil die Hospizvereine, ersetzen auch Personalkosten, aber sie finanzieren nicht Aus- oder Fortbildung. So wurde plötzlich für zwei Hospizmitarbeiterinnen für eine nötige Ausbildung 7500 € gebraucht. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Dieter und Mario haben somit dann mehr als dreiviertel durch Spenden decken können. Respekt!

Für das Jahr 2026 sind schon Ende des Jahres wieder einiges zusammengekommen:  575,35 €. Das könnte das vorherige Spendenergebnis toppen. Das wünsche ich dieser besonderen von Dieter angeleierten Spendenaktion, dass sie weitergehen wird und das Hospiz ohne geldliche Probleme für die Menschen da sein kann, die ihren letzten Weg dort verbringen.

Die wilde 13

Jedes Jahr „rundet“ ein Modelleisenbahnfreund als letzter Spender auf mit der Endung von 13 Cent. Das wurde jetzt mit der örtlichen Presse zu einem „Running Gag“ und wird nun jedes Jahr so durchgeführt. Die tolle Idee entstand durch den Müllwerker und Modellbauliebhaber Jens: „Jens, der Lokomotivführer und die wilde 13“ in Anlehnung an Michael Endes Roman über Jim Knopf.


Ehrenamtlicher Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen

Der gelernte Buchdrucker Dieter ist umtriebig und hartnäckig in seiner Sache. Das ist als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und Gewerkschafter auch nötig. So auch bei der Gästeführung im Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen. Dort arbeitet er seit 2018 gern im Team für Gleisarbeiten. An einem Tag pro Woche erklärt er lebhaft und voller Begeisterung den Besuchern von der Drehscheibe aus, die Geschichte und Technik des Eisenbahnmuseums und Dampflokbetriebs in Bochum. Er dreht sich gern einmal im Kreis für alle, um sie zu zeigen, wo die Loks drauf fahren, wie sie zu ihrem Bestimmungsort kamen und auch heute noch kommen: In den Lokschuppen, zur Reparatur, zum Posieren, Rangieren oder Abstellen.

Eine weitere Gruppe hört begeistert den Worten von Dieter zu, um das Eisenbahnmuseum besser kennenzulernen

Verschlafenes altes Ruhrgebiet

Geboren wurde Dieter Seifert in Unna. Nach Halberstadt kam er zu den Großeltern, die ihn eine Zeit lang erzogen bis er zurück ins Ruhrgebiet kam, wo er Dortmund als verschlafenes Nest gefühlt erlebte. Nirgends ein Straßencafé, aber verrauchte Kneipen waren an jeder Ecke zu finden. In Frankfurt lernte er in einer gewerkschaftlichen Bildungseinrichtung zwei Jahre lang Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Er liebte das Straßenleben dort, was im Ruhrpott zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu finden war.

Anfang der 1990er kam er wegen der Arbeit zurück ins Ruhrgebiet. Mit seiner in Sachsen-Anhalt kennengelernte zukünftige Frau Elisabeth zogen sie nach Essen und staunte, wie sich das Ruhrgebiet verändert hatte. Mit 59 ging er in Altersteilzeit und zog mit seiner Frau in eine seniorengerechte Wohnung in Bochum-Dahlhausen nah am Eisenbahnmuseum.

Das Ruhrgebiet hat sich stark verändert zum Positiven, betonte Dieter im Gespräch. Er fühlt sich angekommen und liebt seine Arbeit im Eisenbahnmuseum. Die Kinder der Besucher bindet er immer ein in den Erklärungen und animiert sie etwas an der Drehscheibe zu machen, damit sie sich nicht zu sehr langweilen. Sie dürfen die Hupe drücken oder die Weiche stellen.

Besucher lernen auch die Anfänge der Bahn an der Ruhr mittels eines Modells kennen

 

Geschichte des Eisenbahnmuseums

Die deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, die heute noch Eisenbahnmuseen in Karlsruhe betreibt, wurde im Frühjahr 1969 gegründet worden. Die Gesellschaft hat dann direkt zugeschlagen. Es hat ein paar Jahre gedauert, denn die Deutsche Bahn wollte das Gelände einfach verfallen lassen.

Aus den Verhandlungen gingen sie jedoch zufrieden hinaus. Sie verdienten ja Geld mit der Vermietung. Anschließend wurde die Gleisseite museumsgerecht umgebaut werden. Fahrzeuge wurden beschafft, um das Museum zu füllen. Der Dampflokbetrieb in Deutschland wurde 1973 eingestellt. Einige Dampfloks konnten vor dem Verschrotten für das Museum gerettet werden.

(auf das Eisenbahnmuseum gehe ich extra noch einmal ein)

Auch auf dem Museumsgelände darf eine Lore nicht fehlen. Diese stammte aus der Zeche Carl Funke

Dieter erzählte mir, dass zur Zeit der dampfenden Bahn 50 Meter rechts und links der Schiene immer frei geschnitten wurde, damit das Grün im Sommer der Hitze mit dem Funkenflug nicht in Berührung kommen konnte, um einen Waldbrand zu erzeugen.

Dampfloks konnten auch Waldbrände verursachen, wenn nicht 50 Meter an beiden Seiten ständig gerodet worden wäre

1977 zog eine Dampflok den Museumszug bis zum Hauptbahnhof Hagen. Anfangs öffnete das Museum auch nur drei Tage die Woche. Sogar der Samstag war geschlossen. Das habe ich selbst mal erlebt, weil ich mit meinem Vater ins Museum wollte, und es war geschlossen. Wir landeten dann im Kloster Stiepel und aßen dort was. Den Besuch haben wir ein paar Wochen später nachgeholt. Das ist aber auch schon etwa 20 Jahre her…

Lerne die wichtigen Signale kennen

 

Kinder haben viel Platz im Museum

Auf dem Eisenbahnmuseumsgelände haben die Kinder viel Platz zum Austoben und Spielen, wenn sie die Loks und Waggons nicht interessiert. Falls es schlechtes Wetter gibt, können sie in der Lokleitung mit der Holzeisenbahn im Kinderspielzimmer spielen. Einmal im Jahr gibt es auch ein Kinderfest.

Kindertage sind alljährlich im August

Ein Transrapid im Ruhrgebiet

Eine technische Meisterleistung und moderne Augenweide im Bochumer Eisenbahnmuseum

Der Transrapid war eine neue Technik. Ein deutsches Patent, dass die Eisenbahn revolutionieren sollte im neuen Jahrtausend. Das technische Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst stand in Bayern herum und gammelte vor sich hin. Das Eisenbahnmuseum Dahlhausen konnte es für symbolische 1 € retten und steht mit geldlicher Unterstützung der Sparkassenstiftung NRW von 250000 € für den Transport und das Aufstellen nun seit September 2024 auf dem Gelände vom Eisenbahnmuseum. 

Eine Dachdeckerfirma musste erst mal die Lecks oben flicken, damit nicht noch mehr Feuchtigkeit den Innenraum zerstört. Dort befinden sich hauptsächlich Kabel, die aus dem Innenleben hervorlugen, statt bequeme Sitze. Vorerst ist das Gefährt nur gesichert vor noch mehr Verfall. Es wird noch einige Jahre und etliche Spendengelder dauern bis für Besucher und Besucherinnen den Transrapid auch von innen zeigen zu können. Priorität haben die Fahrzeuge mit denen gefahren werden kann auf der Ruhrtalstrecke.

Ruhrtalbahn

Eröffnet wurde die mittlere Ruhrtalbahn 1874. Sie diente für den Abtransport der dort entlang geförderten Kohle aus den Zechen, sowie der Industrie, die sie brauchte. Personenverkehr war eher nebensächlich. Als 1971 sich das Befahren auch nicht mehr für Personen lohnte, wurde lag die Strecke brach.

Der Blick über einen verrosteten Dampfkessel auf das große Gelände vom Eisenbahnmuseum

10 Jahre später nahm der Museumsverkehr die fahrt wieder auf und konnte den schon 1973 verbotenen Dampflokbetrieb als historische Bahnfahrt begeistern. Heute kostet die Fahrt mit der Dampflok bis zu Endstation Wengern-Ost hin und zurück 26 €. Mit der Diesellok 20 €.

Alles muss immer geölt werden, damit nichts kaputt geht

Die Route der Industriekultur kreuzt mehrmals die Bahnlinie. So liegen viele sehenswerte touristischen Ziele entlang der Strecke, wie das  LWL-Industriemuseum Henrichshütte, das Muttental, das Gruben- und Feldbahnmuseum Theresia und das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,  die historischen Stadtkerne von Hattingen und Wengern, sowie die Burg Blankenstein, das Haus Kemnade oder der Kemnader See und die Ruine Hardenstein. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann unterwegs die Bahn nutzen um den berühmten RuhrtalRadweg
etwas zu kürzen. Auch Anlegestellen  zum Kanufahren liegen direkt neben der Strecke.

Filmkulisse Eisenbahnmuseum

Oft genug werden historische Filme im Eisenbahnmuseum mit den funktionierenden Dampfloks und historisch getreuen Waggons gedreht. Unter anderem wurde hier Sönke Wortmanns mittlerweile schon zum Klassiker gehörenden „Das Wunder von Bern“ gedreht.

Der wichtigste Ort für eine alte Filmkulisse im Museum ist der Bahnhof

Fünf Tage lang wurden die verschiedensten wichtigen Szenen in der weltweit meist gesehenen Filmserie Deutschlands produziert von der ARD und Sky: „Babylon Berlin“. Die Verfilmung der Krimiromane von Volker Kutscher sind hier und im Bahnhof Krefeld aufgenommen worden und versetzen die Zuschauer in eine Zeit kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wo die Romane anfangs spielen. Die Verfilmungen gehören zu den bisher teuersten Produktionen des deutschen Fernsehens.

Die ehrenamtlichen Museumsführer oder Bastler kriegen nichts mit. Sie reparieren oder sanieren dann Loks, Waggons oder andere wichtigen Dinge im Museum. Weil das Museum dann geschlossen ist.

Ehrenamt Eisenbahnmuseum

Dieter in Aktion an der Drehscheibe

Wer handwerklich etwas kann, der ist auch gern gesehen. Angst zu haben braucht man nicht. Hier wird Mann und Frau beigebracht mit welchem Werkzeug an der Lok geschraubt werden muss. Dieter selbst ist gern im Gleisbauteam. Denn Gleise müssen immer mal wieder ausgetauscht werden. „Das Lösen der Schrauben ist die schwerste körperlich Arbeit, doch dann kommt der Bagger, um die Schienen herauszuholen“, sagte Dieter.

Im musealen Bereich sind es hauptsächlich Holzschwellen. Das Eisenbahnmuseum arbeitet mit einigen Kalkwerken, wie in Wülfrath, zusammen. Die Holzschwellen werden dort regelmäßig ausgetauscht, die dann dem Museum gegeben.

120 Ehrenamtliche helfen hier. Es ist ein Mitmach-Museum. Jede und Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Manchmal kommen welche von weiter her für vier oder fünf Tage für Arbeiten an den Loks, wenn es um Getriebe oder schwereren Reparaturen geht, die hier nicht jeder kann. Es gibt Ehrenamtler, die nach ihrer Arbeit noch abends zum Schrauben kommen.

Gruppenführungen möglich

Auch an geschlossenen Tagen kann eine Gästeführung durchgeführt werden auf Anfrage. Eine Gruppenführung bis zu 10 Personen kostet 230 € zur Zeit und jede weitere Person 10 € zusätzlich.

Lohnenswerter Besuch im Eisenbahnmuseum

Ein Besuch im Eisenbahnmuseum lohnt sich auch für technisch Nichtinteressierte. Hier wird man in eine andere verlorene Zeit versetzt. Ob die alte Schienenbahn oder ein Waggon vom Orientexpress. Ein Blick in Waggons oder Loks lässt einen nostalgisch werden.

Auch spezielle Waggons sind aufbereitet für die Besucher

Die Eintrittspreise sind mehr als moderat für das, was das Museum bietet und immer in Stand setzen muss. Es gibt auch eine Jahreskarte, damit man nicht immer den Eintritt zahlen muss. Mit der Ruhrtopcard kommt man einmal im Jahr auch kostenlos rein. Familien mit Kindern haben nicht nur mit einer Dampflokfahrt durch das Ruhrtal eine besondere touristische Möglichkeit vor der Haustür im Ruhrgebiet, sondern auch einen großen Spielplatz mit Mehrwert.

Spielen erlaubt

Bücher und Souvenirs im neuen Eingangs- und Ausgangsbereich des Museums

 

Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen

Öffnungszeiten

  • Saison vom 01.03.2025 bis 16.11.2025
  • Dienstag bis Samstag & an allen Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
  • letzter Einlass: 16 Uhr
  • Montags geschlossen (Ausser an Feiertagen)
  • Freundliche und angeleinte Hunde sind im Museum willkommen

Eintrittspreise

  •  Erwachsene: 11,00 €
  •  Kinder (6-14 Jahre): 5,50 €
  •  Familie (2 Erw. + Kinder): 28,00 €
  •  Saisonkarte Erwachsener: 88,00 €
  • Zahlungen mit EC-Karten nur für Eintritt
  • Gruppenführungen bis 10 Personen 230 €, jede weitere 10 €
  • Anmeldung für Gruppenführungen: Bestellformular Führung, Draisine,Feldbahn
Adresse
Eisenbahnmuseum Dahlhausen
Dr.-C.-Otto-Straße 191
44879 Bochum
Tel: 0234492516
info@eisenbahnmuseum-bochum.de
https://eisenbahnmuseum-bochum.de 

Links & Videos zum Eisenbahnmuseum und Dieter Seiferts Spendenaktion:

Startseite – Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum – Wikipedia

Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen

Eisenbahn Museum Bochum teil 1

Eisenbahn Museum Bochum teil 2

Ein Rundgang durchs Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen

2023 Besuch des Eisenbahnmuseums Bochum Dahlhausen

Eisenbahnmuseum Bochum 2025  Bochum Dahlhausen – Museumstage & historische Lokomotiven erleben

Das Eisenbahnmuseum Bochum – Industriekultur im Ruhrgebiet

Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen: Eine Begegnung mit Geschichte, Technik und einem längst vergangenen Stück Ruhrgebiet – Ruhrbarone

Eisenbahnmuseum Bochum – Bochum Tourismus

Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen (Museum)

Transrapid – Wikipedia

Der Transrapid – Deutsche Ingenieurskunst | Industriefilm von 1997

Transrapid – Werbefilm der deutschen Magnetschwebebahn (1985)

So funktioniert der Transrapid: Schweben, Antrieb & Steuerung ausführlich erklärt

Alles über den Transrapid | Ausführlicher Vortrag über Geschichte, Technik und Zukunft

Hier vergammelt der schnellste Zug Europas

Aufstieg und Fall- Die Tragische Geschichte des Transrapid (Dokumentation/4K)

Vor 20 Jahren: Streit um den Transrapid | SPIEGEL TV

Debatte um den Transrapid | SPIEGEL TV 1999

Ruhrtopcard kaufen (unaufgeforderte Werbung, hab sie selbst)

https://ruhrtopcard.de

Spendenaktion von Dieter Seifert

Spendenfahrt Hospiz Halberstadt

Dieters Motorradtouren – Zentrum für Spendenaktionen

www.bikersammeltspenden.de

Tagebuch 2025 | Dieters Motorradtouren

2025 Pressespiegel.pdf

Hospizverein Regenbogen
https://www.hospizverein-regenbogen.de/

Allgemeine Information

Deutsche Hospiz- und Palliativverband:
https://www.dhpv.de/start.html

Organspende-Information:
https://www.organspende-info.de/

Du möchtest Dieters Spendenaktion und damit den Hospizverein Halberstadt unterstützen:

  1. Spendenmöglichkeit
    Paypal (Zahlung an Freund:innen und Familie)

paypal.me/DHFSeifert 

  1. Spendenmöglichkeit
    Überweisung an dieses Konto:
    IBAN DE66 4305 0001 0145 3329 38
    Kontoinhaber: Dieter Seifert
  2. Spendenmöglichkeit
    Überweisung auf das Konto des Hospizvereins:
    IBAN DE70 8105 2000 0311 3018 94 

Halberstadt (ein Besuch aus dem Ruhrgebiet in den Harz lohnt sich!):

Halberstadt – Ihr Tor zum Harz

Halberstadt von oben und die besten Aussichtspunkte – Sebastian Grote | Fotograf

Harz Ausflugsziele: Meine Lieblingsorte & Insider Tipps – Itchy Feet Reiseblog

Halberstadt – Wikipedia

Stadt Halberstadt – YouTube

Halberstadt Stadtrundgang

DDR 1975 Halberstadt , das kommt nie wieder 8 mm rare private Aufnahmen 4K

Halberstadt – wunderbar verwandelt

Halberstadt Eine Zeitreise durch 40 Jahre

Halberstadt 1945-2012

Bottroper Fußabdruck –  Ab 4.10. Start der interaktiven Kunstprojekt-Ausstellung zum Mitmachen und Staunen vom Ruhrpottologe Andre Brune in Bottrop

Am 4.10. startet in der Popup-Galerie, Hansastraße 17 in Bottrop, meine interaktive Kunstprojektaktion von Fußportätaufnahmen. Füße sind im dunklen Schuh eingepackt in Socken oft eine unterschätzte und tabuisiertes Körperteil, aber sie begleiten uns das ganze Leben und sind wichtig für unseren aufrechten Gang durchs Leben.

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Mehr Informationen

Füße können viele Geschichten erzählen. Diese Geschichten des urbanen Lebens innerhalb der Stadtgrenzen möchte ich mit Porträtaufnahmen von Füßen zeigen und damit jede Bottroperin und jeden Bottrop herzlich einladen mitzumachen und über sich selbst zu staunen. 

Die Titelgebung wird die Körperanalystin Monika Sundermann machen. Einige Angaben können auch zusätzlich gemacht werden, sind aber freiwillig.  In Bottrop hat dieses Foto-Projekt Premiere und wird auch in anderen Städten durchgeführt werden, genauso wie mein Foto-Projekt „Flaschengefühle“.

Die Ausstellung wird mit spannenden interessanten Vorträgen zum Thema Fußgesundheit abgerundet. Zehenanalyse, Neuroorthopädie, Barfusslaufen und Pflege sind die Themen, die Kunst auf andere Art und Weise auch näher bringen kann.

Die Fotokunst-Aktion zeigt das menschliche Individuen gemeinschaftlich verbunden ist mit der Vielfalt des Lebens im Laufe der Zeit, allein mit den täglichen Schritten innerhalb der Stadtgrenzen. Alle, ob hier geboren oder zugezogen, von Jung bis Alt, haben ihre Fußabdrücke hier hinterlassen, aber bekommen kaum Aufmerksamkeit. 

Ich möchte den viel gebrauchten, aber vernachlässigten Füßen, die in dunklen Schuhen ihr Dasein fristen, einen symbolischen Wert im Rahmen einer Ausstellung bieten. Zu den Öffnungszeiten der Popup-Galerie kann sich jeder porträtieren lassen und entscheiden, ob das gemachte Foto in der Ausstellung hängen darf mit eigens ausgewählten Angaben: Name, Beruf, Alter, Hobby, Sport oder einer Körperanalyse durch die Körperanalystin Monika Sundermann.

Die Ausstellung wird dann offiziell mit einer Vernissage am 16.10. eröffnet werden. Beteiligte und Interessierte sind ab 18.30 Uhr eingeladen über das Wunderwerk Fuß zu diskutieren und sich auszutauschen.

Füße werden täglich gebraucht, aber wenig beachtet, obwohl sie ein Wunderwerk der menschlichen Mechanik sind und den aufrechten Gang möglich machen. Ein Fuß besitzt 26 Knochen, 33 Gelenke, 107 Sehnen und Bänder, 19 Muskeln und 200000 Nervenenden.

Mit dem Porträt von Füßen möchte ich, selbst seit 19 Jahren unterwegs als Fußpfleger, die Füße in den Vordergrund stellen und von einem Tabu befreien. Fehlstellungen,  Aussehen oder Probleme prägen das Leben im Alter und können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen, die im Rahmen der Ausstellung durch verschiedene Vorträge erklärt werden. Damit möchte ich einen Synergieeffekt zwischen Kunst und den täglichen Lebensbedingungen schaffen.

Die Fotoausstellung, die in den zwei Wochen vor der Vernissage entsteht, wird auch einige Videoprojekte zeigen. Eigene Fotos können für einen kleinen Unkostenbeitrag von 30 € ohne Rahmung während oder nach der Ausstellung mitgenommen werden. Davon gehen 5 € als Spende an den Wunschzauberer für einen guten Zweck.

Es finden interessante Vorträge zum Thema Fußgesundheit statt während der Ausstellung:

  •   8.10. – 17.30 Uhr Barefoot Movement Coach Alexander Tok :Gesundes Barfusslaufen
  • 14.10. – 17.30 Uhr Körperdolmetscherin Monika Sundermann : Körper verstehen & Zehenanalyse
  • 21.10. – 17.30 Uhr Schuhorthopädietechnikmeister Thormas Bergfeld : Neuroorthopädie & falsches Schuhwerk
  • 30.10. – 17.30 Uhr Fußpfleger André Brune Richtige Pflege – Finissage ab 18.30 Uhr

Danach ist das Projekt nicht zu Ende. Es wird weitergehen, innerhalb und auch über die Stadtgrenzen hinaus.

Als 1. Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. starte ich damit eine Ausstellungsreihe bekannter Mitglieder und Mitgliederinnen von der Kunstgemeinschaft Bottrop. Es werden noch viele Projekte bis Ende Februar zu sehen sein. Im Blog werde ich darüber auch berichten und animieren auch von außerhalb nach Bottrop zu kommen. Wer möchte, kann ja dann eine kleine Gästeführung bekommen. Ich würde mich über Besucher und Besucherinnen freuen!

Die Öfnnungszeiten sind jede Woche im Oktober Dienstags und Donnerstag von 15.30 Uhr – 18.30 Uhr und Samstags 10-15 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Individuelle Fototermine außerhalb der Öffnungszeiten der Galerie oder bei weiteren Fragen:

Kontakt:

Kunstprojekt „Bottroper Fußabdruck“

André Brune

Telefon: 0163 3912257

E-Mail: ruhrpottologe@gmail.com

Unterstützt wird das Projekt in Bottrop vom Wunschzauberer und der Vereinte Volksbank

Links:

www.wunschzauberer.de

www.vereinte-volksbank.de