Es war einmal…in Bottrop, da hat sich vor über 10 Jahren ein Verein gegründet, der Hilfsfahrten nach Bosnien-Herzegowina organisierte. Nun begab es sich, dass bei einer Benefizveranstaltung am 26.1.26 im Stück.Gut, Kirchplatz 3 in Bottrop, bosnische Märchen erzählt wurden von Markus Kaupp-Herdick. Er forschte in alten übersetzten Büchern nach passenden Märchen aus diesem für uns eher unbekannten Land und brachte vier ins Ruhrgebiet mit. Schon das erste Märchen „Die zwei Groschen“ begeisterte das Publikum und machte Lust auf mehr.
Teaser:
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Die Tonqualität ist nicht das beste, weil ich es spontan aufgenommen habe. Die Nebengeräusche bitte ich zu entschuldigen.
Schon das erste Märchen „Die zwei Groschen“ begeisterte das Publikum und machte Lust auf mehr.
Das anschließende Märchen „Die Bärenprinzessin“ war ein ungewöhnliches Märchen. Die Mischung aus Fabel und einer Vorstellung eines Jenseits, dass jederzeit in einer Höhle zugänglich ist, wurde im Märchen auf ungewöhnliche Art und Weise vermischt.
Im vierten Märchen wurden alle an die „Drei Nüsse von Aschenbrödel“ erinnert, das mit anderen Namen und einem etwas anderen Ende ebenso spannend, wie bewegend jeden Zuhörer packen konnte.
Vorsitzender des Vereins Aktion Leben und Lernen in Bosnien Semir Hasanspahic übergibt ein kleines Geschenk für den Märchenerzähler Markus Kaupp-Herdick. Im Hintergrund der zweite Vorsitzende Herbert Schröer, der den Kontakt hergestellt und die Idee zu diesem wunderbaren Abend verwirklichte.
Bosnische Märchen sind herrlich ironischer als so manches eher brutales Märchen von den Gebrüdern Grimm. Die Märchen waren für Alt und Jung eine schöne Abwechslung, um in eine alte Zeit einzutauchen in dieser schnelllebigen Zeit des Internets. Es machte am Ende Lust auf mehr Märchen erzählt zu bekommen statt sie selbst zu lesen.
Die gemütliche Räumlichkeit im Stück.Gut in Bottrop am Kirchplatz 3 waren mit einem bosnischen Teppich ausgelegt worden und machte die Märchen sehr nahbar
Seit vielen Jahren ist der Männerseelsorger und Gemeindereferent der Erzdiözese Freiburg Markus Kaupp-Herdick leidenschaftlich unterwegs im Land, um Kindern und Erwachsenen Märchen auf eine unnachahmlichen Art und Weise zu erzählen. Er erklärte sich bereit extra eine Veranstaltung zu machen, wo das eingesammelte Geld wiederum für Hilfsmittel und Unterstützungen für Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gesammelt wurde.
Ins Ruhrgebiet sind viele Bosnische Familien migriert in den 1990er Jahren während des Krieges in Bosnien – Herzegowina. Viele sind geblieben, haben sich integriert, haben Arbeit und engagieren sich auch politisch.
Sie haben auch ihre Kultur mitgebracht. Einen Teil der Kultur haben wir in diesen schönen Märchen mitten im Ruhrgebiet erleben können. Eine Wertschätzung und Wiederholung der bosnischen Märchenerzählungen von Markus Kaupp-Herdinck ist definitiv erwünscht für diejenigen, die es verpasst haben sollten.
Ich war bei zwei Hilfsfahrten in den letzten beiden Jahren mitgefahren und unterstütze seitdem den Verein ein wenig.
Ein Märchen hab ich aufgenommen. Den Rest wollte ich selbst genießen. Im Herbst lade ich Markus für Ruhrgebiets-Märchen ein. Mal sehen, was er da erzählen wird!
Wer mehr wissen möchte zum Märchenerzähler Markus Kaupp-Herdick und den Verein aus Bottrop:
Bedürftige bekommen beim Dreikönigsessen einmal im Jahr vom Verein Ihr Pfand hilft Obdachlosen e.V. in Bochum Rühreier, Waffeln und Pizza. Essen können sie soviel sie mögen. Natürlich gibt es auch heiße und kalte Getränke und dazu noch ein Weihnachtsgeschenk. Ich habe dieses Jahr unterstützt und erfahren, wie die Menschen gelächelt haben, trotz des Wintereinbruchs und der Kälte, die das Land über Nacht ergriffen hat.
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Die KoFabrik in der Stühmeyerstraße 33 in Bochum hat eine bewegende Industriegeschichte. Dort in dem Veranstaltungsraum fand das gemütliche Beisammensein für Bedürftige und Obdachlose statt.
Eine Infotafel zur KoFabrik in Bochum
Der Verein „Quartiershalle in der KoFabrik e.V. hat sich gegründet, um aus dieser ehemaligen Bochumer Eisenhütte, die mitten im Innenstadtbereich steht, eine gemeinwohlorientierte Nutzung zu schaffen. Es ist ein Ort der Begegnung geworden mitten in Bochum mit einem Nachhaltigkeitskonzept. So war es gerade das gemütliche Beisammensein, die Begegnung im Warmen miteinander ins Gespräch zu kommen naheliegend dieses Dreikönigsessen dort zu veranstalten. Es war für die Essensausgabe und der Größe eine perfekte Lösung gewesen.
Draußen wurde ein Pizzaofen bereitgestellt, an dem die von uns dreien Pizzafeen auf der Empore fertig gestellten Pizzablechen gebacken und ausgegeben wurden. Ungefähr 48 Pizzableche waren von 10 bis 15 Uhr
kostenlos gegeben worden!
Die waren aber auch lecker von uns zubereitet worden!
Die Menschen sollten sich ja erwärmen. Ich kann das auf jeden Fall in eigener Sache bestätigen, denn ich hab mir erst beim Kaffee die Zunge verbrannt, dann bei der Waffel die Lippen, bei der Pizza den Gaumen und zuletzt beim Saubermachen unter dem Wasserstrahl der Spüle die Hände verbrüht. Also alles richtig gemacht…
Es gab neben Rühreier und Waffeln natürlich auch heiße und kalte Getränke.
Waffel 1001 mit oder ohne Kirschen?
Die AWO hat vor Ort dabei unterstützt. Ab 13 Uhr kam Live-Musik dazu, wobei das Kneten und Rollen vom Teig dann besser von der Hand ging.
Alle Besucher und Besucherinnen, die das Angebot genutzt haben, haben sich so richtig satt essen können und bekamen dann auch noch ein Weihnachtsgeschenk , was hauptsächlich Hygieneartikel und Süßes beinhaltete.
Der Geschenkekarton ist gut gefüllt.
Auch die Bochumer Prominenz ließ sich blicken. Ralf Zumdick, die „Katze“, der legendäre Torwart von VfL Bochum und Schirmherr vom Verein, kam vorbei und stellte sich für ein schickes Foto zwischen die beiden Vorsitzenden, Matthias Kersting (links) und Oliver Nolting (rechts). Zuletzt ging er im Dezember selbst mit, um Obdachlosen Wasser, Wärmedecken und etwas zu essen zu geben. Zuletzt tauchte auch die Polit-Prominenz auf: Serdar Yüksel, SPD-Bundestagsabgeordneter von Bochum und Hendrik Bollmann, SPD-Bundestagsabgeordneter von Herne und Bochum-Nord, den ich nun auch kennenlernen durfte.
Politprominenz war auch vor Ort: Hendrik Bollmann SPD – Bundestagsabgeordneter von Herne /Bochum II (links) und Serdar Yüksel von Bochum I (mitte)
Letztes Jahr nahmen 150 Personen das Angebot wahr. Gefühlt waren bei 1000 gegessenen Waffeln doppelt so viele Menschen da. 150 Eier wurden für die Rühreier ebenfalls gespendet.
Die „Hilfe aus dem Kofferraum“ unterstützte auch. Der Pizzateig ist von der Pizzeria Lillo gespendet worden. Der Verein hat mittlerweile auch ein Netzwerk mit anderen Unterstützern.
Der Verein „Ihr Pfand hilft Obdachlosen e.V.“ kostet mit 24 € im Jahr soviel wie ein Kinobesuch oder Restaurantessen. Ich bin beigetreten und werde hier und da auch mal aushelfen.
Für Städte, die diese tolle Idee nicht haben, empfehle ich Interessierte es nachzumachen. Es lohnt sich definitiv den Armen unserer Gesellschaft eine Unterstützung in dieser Form zu geben. In ihre Lage können wir alle selbst schneller kommen, als uns lieb ist, nicht nur, wenn alles im Leben schief läuft.
Es zählt jede Flasche und warum, das könnt ihr hier genauer erfahren mit Videopodcast:
Für einige nachfolgende Fotos, die ich nicht machen konnte, während meiner Arbeit, bin ich Corinna Kirschberg sehr dankbar:
Gleich geht es los
Alles ist vorbereitet für den Ansturm nach 10 Uhr
Eine kleine Kleiderkammer mit Wintersachen ist auch vorbereitet
Dort in der KoFabrik geht es gleich ab
In Arbeit
Bedanke mich bei Corinna Kirschberg von Info Marl für einige Fotos, da ich ja da gearbeitet habe mit der Nudelholzrolle
Waffel mit oder ohne Kirschen?
Die Vorsitzenden: Oliver Nölting (links) und Matthias Kersting
Ralf Zumdick ‚Katze‘ von VfL Bochum, legendärer Torhüter, ist Schirmherr und gern gesehener Gast nicht nur zwischen den beiden Vorstandsvorsitzenden Matthias Kersting und Oliver Nolting
Pizzateig richtig vorbereiten ist nicht so einfach, wie man denkt
Das Ehepaar vom Bochumer Journal ist auch dabei als örtliche Presse.
Seit 2004 jährlich wird eine besondere Motorradtour für Kinder organisiert, die an Krebs oder anderen schweren Krankheiten leiden. Eltern und Geschwister werden auch herzlich eingeladen vom sorgenreichen Alltag wegzukommen. Mit Trikes 85 Trikes wurden diesmal 40 Kinder durch den Essener Süden gefahren. Die Fahrt wurde organisiert für Kinder, die von folgenden Institutionen betreut werden: Gänseblümchen e.V., Franz Sales, die Jugendhilfe und CSE (Caritas). Ich bin diesmal 2025 unterwegs gewesen, um das Gefühl für die Kinder mitzunehmen in einem Video und durfte dafür auf dem weißen Boom-Trike von Andreas Platz nehmen.
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Markus Gärtner von der Triker Gemeinschaft NRW hat die Organisation dieses Jahr komplett vom Vorgänger Udo Windl übernommen, der 2018 Gabi Thomayer ablöste. Udo Windl führte die Kinderfahrt 2024 zum letzten Mal durch. Es wird betont das wir Erwachsenen in der hektischen Zeit oft genug die Kinder vergessen, die unsere Zukunft sein werden. Und es gibt Kinder, die diese Zukunft nicht mal haben werden. Daraus ist die Idee auch entstanden.
Unterwegs mit Andreas seinem weißen BoomMarkus Gärtner ist gut drauf, weil fast alles glatt gelaufen ist
Die Idee
Der Weg von Frillendorf quer durch den Essener Süden bis zum Axel Springer Verlag
In unserer eigenen Kindheit gibt es gute, wie schlechte Erfahrungen, auf die wir zurückblicken können, aber wir können sagen, dass wir gesund waren bis auf die üblichen Kinderkrankheiten. Dennoch gibt es Kinder die ein Schicksal erleiden und mit Krankheiten geboren werden und entweder ihre meiste Zeit in Krankenhäusern erleben und nur ab und zu den Besuch der Eltern und Geschwister bekommen können.
Melanie und Max haben die Fahrt trotz Regen sichtlich genossen!
Auf einem Trike an der frischen Luft mit der Tour durch den grünen Essener Süden sollen an diesem einen Tag krebskranke Kinder und auch die belasteten Geschwister und Eltern einen unbeschwerten fröhlichen Tag erleben.
Die Fahrt wird durchgeführt gemeinsam von hilfsbereiten Trikern, Motorradfahrern aus dem Umkreis von 200 km und der örtlichen Polizei.
Der Rückweg zum Medion Gelände
Die Triker fahren im Konvoi und haben auf den Sitzen die Kinder, die anderen sichern die Strecke.
Auch Fauchi, das Maskottchen tanzt hier und da für die Kinder auf der Straße und muss alle wieder überholen
Die Kinderfahrt wurde 2025 wieder von der Firma Medion auf ihrem Gelände in Frillendorf unterstützt, wo früher Bundeswehrsoldaten marschiert sind und kaserniert waren. Dort wird nach der Kinderfahrt einiges geboten: für alle gibt es Kartoffelsalat, Popcorn, Grillwürstchen und Eis. In der Mitte steht ein Zelt, wo die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich vor Sonne und Regen geschützt gemeinsam hinsetzen kann.
Für die Kinder gibt es einige Spiele, ein Kinderquad-Parcour, einen Zauberer und die berühmte 501ste Legion. Zwielichtige Star Wars-Figuren laufen über den Platz und erfreuen alle beim Anblick. Alle Kostüme sind selbst genäht, gebaut und hergestellt.
Eben mal die 501ste Legion zum Fototermin gebeten
Erstmalig war auch eine Jurassic Park Mitarbeiterin anwesend...
Die 501ste Legion feiert 25 Jahre
Was für die ersten Star-Wars-Fans wegen rechtlichen Dingen lange nur ein Kindheitstraum war, wurde 1997 endlich Wirklichkeit: Mit der Gründung der 501st Legion durch Albin Johnson entstand erstmals eine weltweite Gemeinschaft, in der Fans gemeinsam ihre Lieblingscharaktere aus dem Star-Wars-Universum zum Leben erwecken konnten. (Im Interview von 2024 erfahrt ihr noch einiges darüber mehr)
Drei Jahre später wurde mit der German Garrison der deutsche Ableger der Legion ins Leben gerufen und der größte Star-Wars-Kostümclub mittlerweile deutschlandweit. Hauptsächlich werden dunkle Charaktere dargestellt. Sie können gebucht werden für Events wie die Kinderfahrt. Und sie machen das seit Jahren voller Freude und gern, auch wenn Hitze den Schweiß in den Kostümen staut.
Die im Jahr 2000 gegründete German Garrison ist die deutsche Untereinheit der 501st Legion und mit über 14000 Mitgliedern in mehr als 60 Ländern weltweit der größte Kostümclub der Welt, wenn nicht sogar in der Galaxis.
Vor 25 Jahren setzten sich zehn Sturmtruppler und ein abtrünniger Jedi zusammen, traten auf vielen Convention auf. Heute sind die Deutschen mit etwa 1000 Mitgliedern die größte weltweite Kostüm-Garnison außerhalb der USA.
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Ein Motorrad mit drei Rädern, das mit der Lenkung und dem Sitzgefühl an den Legendenfilm Easy-Rider erinnert. Jedoch sind die meisten Fahrer und Fahrerinnen über 50, wollen nicht mehr unbedingt eine schwere Maschine fahren oder fühlen sich bei der eher gemütlichen Fahrt mit dem Trike sicherer, wie bei einem Auto.
Die Motoren stammen vom VW-Käfer oder hubraumstarken V8 Motoren aus amerikanischen Straßenkreuzern. Manche haben den Knatterton einer Harley Davidson und diese Maschine verbaut. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 100 und 200 km/h, was aber sehr selten erreicht wird. Man fährt eher gemütlich über die Straßen und das geht ja innerorts eher so oder so nicht.
Mit diesem Boom - Trike von Andreas bin ich gefahren
Die Kinderfahrt war bis zur Pause nass
Um 11 ging es auf den Bock. Der Regen peitschte uns um die Nase bis zur Pause am Axel Springer Haus. Es war ungewöhnlich kühl für ein Tag Ende August und unter 20 Grad. Ein Jahr zuvor war eine sengende trockene Hitze. Damals war ich nicht auf dem Sozius, sondern nahm hauptsächlich Interviews auf unter anderem mit dem Polizeipräsidenten Andreas Stüve.
Der Polizeipräsident Andreas Stüve nimmt auf dem Trike Platz
War schon interessant hinter dem Essener Polizeipräsidenten herzufahren. Ich erlebte abgesperrte Straßen, sah den Essener Süden in einem anderen Blick. Wir fuhren an der Zeche Carl Funke vorbei.
Wir fuhren durch Frillendorf über Steele, Kupferdreh, Werden und zurück.
Durch Mülheim an der Ruhr bretterten wir auch kurz durch, um zwei Mal die Ruhrbrücke zu unterqueren, was schon grandios war wegen ihrer Höhe. Ein einmaliges Panorama, das ich mit dem Smartphone festgehalten habe.
Denn durch den Regen wollte ich meine empfindliche Spiegelreflexkamera nicht nutzen. Nässe mag sie gar nicht. Die Aufnahme mit dem Samsung S25 waren aber weitgehend gelungen.
Regen kann manchmal unangenehm werden
Außer an einer Stelle hab ich mich geärgert. Denn da fuhren wir im Kreis und ich hab leider dort nicht auf Aufnahme gedrückt um den Kreisverkehr aufzunehmen, sondern hab wohl nur ein Foto gemacht. Schicksal und dumm gelaufen. Passiert im Eifer des Gefechts schon mal.
Genauso wie bei einer Aufnahme mein Tetrapak mit Wasser für unterwegs in der Kurve aus dem Sozius geschleudert wurde. Schicksal dumm gelaufen. Passiert auf einem offenen Motorrad schon mal.
Gut bei einer anderen Tour um ein Altenheim in Altenessen ist mein Cap weggeflogen. Schicksal dumm gelaufen… Aber die hab ich noch wieder gefunden auf der Straße. Mehrmals von Trikes überfahren.
Apropos Straße: Vom Straßenverkehrsamt wurde wochenlang geprüft, ob die von Markus vorgeschlagene Strecke befahrbar ist und abgesperrt werden kann in dem Zeitraum der Fahrt. Alles muss akribisch geplant werden, damit der Verkehr nicht zum Erliegen kommt für die wenigen Minuten, die der Tross von Trikes und Teilnehmern, an Baustellen und Kreuzungen vorbeidüsen.
Nach der Pause gab es dann Sonnenschein. Und am Ende auf dem Gelände von Medion wurde sich gestärkt. Kinder haben gespielt, dem Zauberer applaudiert und der Polizeipräsident hat fleißig den Kindern Caps verschenkt.
Der Polizeipräsident Andreas Stüve verschenkt Caps an Kinder
Ich hab ausnahmsweise selber eine ergattern können:
Markus auch:
Die nächste Kinderfahrt kommt bestimmt im nächsten Spätsommer. Für die Kinder ist das wirklich was besonderes!
Und um die Fahrt jedes Mal auch wieder starten lassen zu können, muss die Kinderfahrt bekannter werden. So ist es leichter Sachspenden für das anschließende Grillfest zu bekommen. Es soll nach wie vor ohne Kosten für alle Beteiligten und die Kinder sein. Sie sollen sich auf den Tag freuen und ihn genießen.
Was 2004 mit 58 Trikes und 54 Kindern begann war 2006 schon mit 147 Trikes und 59 Kindern gesteigert worden. Es schwankt jedes Jahr bei Trikern und Kindern. Wer unterstützen möchte, kann sich bei Markus Gärtner gern melden:
Mimimimi, abba ich feiere in meinem Einfamilienhaus mit meiner Familie immer mit Feuerwerk und das soll auch so bleiben!
Kerl, dann hasse wohl genuch Kohle, um dat auch ma n Tierheim zu spenden! Sei Vorbild für deine Familie!
Oder :
Mimimimi, es wird schon genug verboten. Das Knallen lass ich mir nicht nehmen!
Hömma! Deine Alte kannse von mir aus knallen, abba die Gehörgänge anderer Leute solltese gefällichst in Ruhe lassen!
Und nicht nur die Gehörgänge anderer Menschen!… Gut die im Altenheim, die haben die Fenster dicht, die Hörgeräte abgeschaltet und freuen sich auf den bunten Himmel, den sie bald sehen werden, und ganz ehrlich wird der dann nicht mehr so bunt sein. Und wat wird dat Jahr auch bringen außer, dat nebenan der Horst mitte Füße voran außer Haus geht.
Letztens habbich selbs erlebt, wie son Böller gefährlich nah den Kopp vonna Fußgängerin fast verlodert hat. Die is libba schnell abgedampft, bevor noch son Dingen kommt.
Da kam der zweite auch sogleich. Ich hatte eine Ausstellung direkt unterm Jugendcafé. Ich hab da hochgeschrien, dat die dat lassen sollen, weil se Menschen gefährden. Abba ich bin dann selbs hoch. Da wurde mir mitgeteilt, dat da schon die Betreuer mit demjenigen reden. Die haben eine schwere Kindheit und so. Ich solle doch den Raum wieder verlassen…
Also du kanns dir wahrscheinlich denken, wat ich in dem Moment gedacht hab. Abba ich hab mich beruhigt und bin runter.
Keine große Zeit verging, da hörte ich widda Böllereien. Und ich bin mir hundertprozentich sicha, dat dat die Bengel widda warn.
Ich hab doch auch mitte Pistole rumgeschossen mit den kleinen Knallblättern. Niemand hat sich dran gestoßen, wenn wir Räuber und Gendarm, Cowboy und Indiana (darfse so ja nich mehr sagen, hört sich auch irgendwie doof an: Cowboy und Native…) oder Raumschiff Enterprise als Kirk und Spok die fremden Gebüsche am Trappenhof auf gefährliche Außerirdische untersucht haben. Kein Nachbar hat sich aufgerecht. Wir haben gespielt und irgendwann war gut. Aber Böllern is kein Spiel. Böllern macht krach, und kann verletzen. Is einfach gefährlich. Und Böllern is für empfindliche Menschen, so wie ich einen im Rollstuhl sitzenden kenne, eine absolute Gefahr für sich selbst, da er sich immer erschreckt. Dat is nich lustich. Da kann schon im Haushalt dann auch eine gefährliche Situation entstehen!
Und von den Tieren ganz zu schweigen. Die haben et nicht einfach. Hunde können sieben Mal besser hören als Menschen. Die kriegen sieben Sekunden früher ein Erdbeben aufs Gehör als wir Menschen. Dat kann lebensrettend sein. Habbich selbst im Fernsehen gesehen. Kannse auf YouTube soga finden dat Video. Abba Die Böller erzeugen Angst! Manche Hunde findese tagelang unterm Sofa abgemagert. So war dat imma beim Hund meines Onkels. Teddy hieß er, der Arme.
Und dann sind da noch Geflüchtete, die den Kriech mitbekommen haben in U-Bahn, im Keller oder sonstwo. Die haben ein Trauma und dat kann ein Böllerer einfach nicht verstehn. Die klingen eben wie Granaten.
Ein Vorschlach also jetz von mir: Liebe Böllerer, Familienväter und Feuerwerkliebhaber :
Erstens könnt ihr froh sein nicht inne Niederlande zu leben. Im liberalen Käseland is dat nämlich verboten worden und nur an zentralen Plätzen möchlich. Dat schränkt schomma mögliche Verletzungen, wie zerfetzte Hände, ein.
Zweitens machen die paar Feuerwerkfirmen so oder so ihre Kohle, ob sie an zentrale Stellen einer Stadt dat schicken, die dat organisiert oder ob dat selbs inne Luft gezündet wird, spielt keine Rolle.
Zweitens kannse dein Geld bessa ma in die nach Weihnachten ausgesetzten Tiere investieren. Spende am Tierheim deiner Wahl. Die freuen sich nicht nur auf lecker Futter, sondern auch auf eine angenehme Ruhe inne Nacht.
Drittens lassen die meisten ihre Böller und Feuerwerkreste immer aufe Straße und Wiese liegen. Dat kostet den Steuerzahler also dir wieder erhöhte Müllgebühren. Abba darüber hasse vor dem Kauf vom blitzenden Knallern nich nachgedacht. Warum auch, räumt ja irgendwann jemand anderer wech. Da krich ich jedes Jahr die Pimpernellen!
Viertens wird die Luft sowat von mit unangenehmen krebserregenden Feinstaub belecht, datte denks, du muss aufhören zu rauchen. Außerdem hätte Petrus auch ma besseres Wetta statt Nebel für die Nacht der Nächte bieten können. Nix da. Den Schrott kannse selba wechschnuppern! Ich drück dir den auch gern inne Nasenlöcher. Is dann wie Schnupftabak…
Fünftens wird die Feuerwehr und der Notarzt unnötich benutzt für so manche Fahrt, die in der Nacht, dann nich nötich wären. Dat muss doppelt gesacht werden. Die haben wichtigeret zu tun als die besoffenen Böllerköppe auch noch zu versorgen und mit Polizei auseinander bringen zu lassen. Woanders stirbt dann jemand an einem Herzinfarkt, dem nich mehr geholfen werden kann.
Und überhaupt wat hat dat mit einem Frohen Neuen Jahr zu tun, wenne die Feinstaubluft morgens beim Spaziergang immer noch einatmest, üba den Müll stolpers und dann den Krankenwagen bestellen muss, weil der Herr im Einfamilienhaus sich doch dat Familienfest nich verbieten lassen will.
Gut dat dat Berchmannsheil nah von mir wech is…
Also Spendet lieber an einen Wohltätigkeitsverein, wie einem Tierheim oder für Obdachlose (die haben nämlich auch nix vonne Böllereien, die können sich dat nich leisten und brauchen ne warme Decke und Suppe) !
Dat Tierheim Bochum hat in Instagram dazu aufgerufen statt böllern zu spenden. Da hab ich mir gedacht, da musst du einfach schnell einen persönlichen Artikel zu schreiben. Niemand will hier den Zeigefinger zeigen, sondern mitteilen, dass es wunderbare schöne Alternativen gibt, statt das Geld zum Fenster rauszuwerfen im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann ist man ein besseres Vorbild für die Familie!
Dieter Seifert ist ein Brückenbauer zwischen der Stadt seiner Kindheit Halberstadt und seinem Wohnort Bochum. Einerseits ist er mit Herzblut als Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen einmal die Woche unterwegs, andererseits setzt er sich für seine besondere Spendenaktion ein. Im Podcast erfahrt ihr einiges über das Eisenbahnmuseum und Dieters Spendentouren für den Hospizverein Regenbogen:
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Dieter Seifert ist selbst seit Jahren als Sicherungsfahrer mit den Vereinigten Motorradstaffeln und vielen anderen Ehrenamtlichen bei den Biker4Kids dabei. Hier bekam Dieter den Funke selbst für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. So entstand die Idee mit der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen in der Stadt seiner Kindheit: Halberstadt.
Dieter vor seinem ehrenamtlichen Arbeitsplatz an der Drehscheibe im Eisenbahnmuseum Dahlhausen
Was sind die Biker4Kids?
Das was im Ruhrgebiet die Kinderfahrten sind, die ich selbst zwei Mal begleitet und worüber ich berichtet habe, gibt es seit 2007. Begeisterte Motorradfahrer*innen aus Düsseldorf und Umgebung unterstützen die Kinderhospizarbeit in Düsseldorf.
Der Start war in der Eifel. Die Geschwister von Kindern mit der lebensverkürzenden Krankheit AKHD wurden zu einer Motorradtour eingeladen. Die einmalige Aktion wurde so begeistert aufgenommen, dass dieser ehrenamtliche Dienst dauerhaft durchgeführt werden sollte. So entstanden die Biker4Kids, die nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch die Familien und Geschwister einbinden, die täglich mit der Belastung leben. Mittlerweile fährt auch ein großer Bus mit, der die Kinder und Familienangehörigen mitnimmt, die nicht auf einem Motorrad mitfahren können.
So entstand der jährliche Motorradkorso und zusätzliche monatliche kleinere Aktionen, um die belasteten Menschen ein wenig Freude in ihren Alltag zu bringen.
Es gibt einen monatlich stattfindenden Stammtisch, wo die Projekte besprochen und geplant werden, dadurch finden auch spontane Ausfahrten statt.
Die Idee der Spendenfahrten nach Halberstadt hatte Dieter durch die Teilnahme bei den Biker4Kids bekommen. Nun fährt er für einen guten Zweck mit seiner Suzuki nach Halberstadt und macht im August jedes Jahr eine Abschlussfahrt mit einem gut herangewachsenen Spendenscheck.
Auf seiner Internetseite https://bikersammeltspenden.de zeigt er neben seinem Engagement für den Hospizverein Regenbogen auch mit Fotos sein Halberstadt und die Orte, die er auf seinen Motorradtouren unterwegs besucht.
Halberstadt hat verwinkelte Gassen mit schnuckeligen Fachwerkhäusern, die zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert stammen und Touristen zum Flanieren einladen. In der DDR – Zeit verfiel die Bausubstanz stark. Mittlerweile ist es ein blühender Kern geworden.
Der Anfang der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen
Im Jahr 2023 begann Dieter Spenden von Freunden und Bekannten zu sammeln für den Hospizverein Regenbogen. Er konnte auch einen Apotheker in Dahlhausen zu einer größeren Spende bewegen, so das eine erste Spendenübergabe von 1013,13 € zusammenkamen.
Dieter nimmt seine Spendenaktionen sehr ernst. Er wird das machen, solange es seine jetzt siebzig Jahre alte Knochen schaffen werden, sagte er mir. 2024 steigerte sich der Spendenbetrag auf 1413,13 €.
Erfolgreichste Sammelaktion 2025 für den Hospizverein Regenbogen
Im dritten Jahr 2025 von Dieters Spendenaktion bekam er Unterstützung von Mario Hinze. Als Team bekamen sie 5441,13 € durch viele Spenden aus Halberstadt und Umgebung hauptsächlich zusammen. Die Spenderfirmen werden auch auf seiner Internetseite erwähnt.
In diesem Jahr brauchte der Hospizverein ganz viel Geld. Denn im Jahr 2025 musste der Hospizverein hauptamtliche Koordinatorinnen ausbilden. Die Krankenkassen finanzieren zum Großteil die Hospizvereine, ersetzen auch Personalkosten, aber sie finanzieren nicht Aus- oder Fortbildung. So wurde plötzlich für zwei Hospizmitarbeiterinnen für eine nötige Ausbildung 7500 € gebraucht. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Dieter und Mario haben somit dann mehr als dreiviertel durch Spenden decken können. Respekt!
Für das Jahr 2026 sind schon Ende des Jahres wieder einiges zusammengekommen: 575,35 €. Das könnte das vorherige Spendenergebnis toppen. Das wünsche ich dieser besonderen von Dieter angeleierten Spendenaktion, dass sie weitergehen wird und das Hospiz ohne geldliche Probleme für die Menschen da sein kann, die ihren letzten Weg dort verbringen.
Die wilde 13
Jedes Jahr „rundet“ ein Modelleisenbahnfreund als letzter Spender auf mit der Endung von 13 Cent. Das wurde jetzt mit der örtlichen Presse zu einem „Running Gag“ und wird nun jedes Jahr so durchgeführt. Die tolle Idee entstand durch den Müllwerker und Modellbauliebhaber Jens: „Jens, der Lokomotivführer und die wilde 13“ in Anlehnung an Michael Endes Roman über Jim Knopf.
Ehrenamtlicher Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen
Der gelernte Buchdrucker Dieter ist umtriebig und hartnäckig in seiner Sache. Das ist als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und Gewerkschafter auch nötig. So auch bei der Gästeführung im Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen. Dort arbeitet er seit 2018 gern im Team für Gleisarbeiten. An einem Tag pro Woche erklärt er lebhaft und voller Begeisterung den Besuchern von der Drehscheibe aus, die Geschichte und Technik des Eisenbahnmuseums und Dampflokbetriebs in Bochum. Er dreht sich gern einmal im Kreis für alle, um sie zu zeigen, wo die Loks drauf fahren, wie sie zu ihrem Bestimmungsort kamen und auch heute noch kommen: In den Lokschuppen, zur Reparatur, zum Posieren, Rangieren oder Abstellen.
Eine weitere Gruppe hört begeistert den Worten von Dieter zu, um das Eisenbahnmuseum besser kennenzulernen
Verschlafenes altes Ruhrgebiet
Geboren wurde Dieter Seifert in Unna. Nach Halberstadt kam er zu den Großeltern, die ihn eine Zeit lang erzogen bis er zurück ins Ruhrgebiet kam, wo er Dortmund als verschlafenes Nest gefühlt erlebte. Nirgends ein Straßencafé, aber verrauchte Kneipen waren an jeder Ecke zu finden. In Frankfurt lernte er in einer gewerkschaftlichen Bildungseinrichtung zwei Jahre lang Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Er liebte das Straßenleben dort, was im Ruhrpott zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu finden war.
Anfang der 1990er kam er wegen der Arbeit zurück ins Ruhrgebiet. Mit seiner in Sachsen-Anhalt kennengelernte zukünftige Frau Elisabeth zogen sie nach Essen und staunte, wie sich das Ruhrgebiet verändert hatte. Mit 59 ging er in Altersteilzeit und zog mit seiner Frau in eine seniorengerechte Wohnung in Bochum-Dahlhausen nah am Eisenbahnmuseum.
Das Ruhrgebiet hat sich stark verändert zum Positiven, betonte Dieter im Gespräch. Er fühlt sich angekommen und liebt seine Arbeit im Eisenbahnmuseum. Die Kinder der Besucher bindet er immer ein in den Erklärungen und animiert sie etwas an der Drehscheibe zu machen, damit sie sich nicht zu sehr langweilen. Sie dürfen die Hupe drücken oder die Weiche stellen.
Besucher lernen auch die Anfänge der Bahn an der Ruhr mittels eines Modells kennen
Geschichte des Eisenbahnmuseums
Die deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, die heute noch Eisenbahnmuseen in Karlsruhe betreibt, wurde im Frühjahr 1969 gegründet worden. Die Gesellschaft hat dann direkt zugeschlagen. Es hat ein paar Jahre gedauert, denn die Deutsche Bahn wollte das Gelände einfach verfallen lassen.
Aus den Verhandlungen gingen sie jedoch zufrieden hinaus. Sie verdienten ja Geld mit der Vermietung. Anschließend wurde die Gleisseite museumsgerecht umgebaut werden. Fahrzeuge wurden beschafft, um das Museum zu füllen. Der Dampflokbetrieb in Deutschland wurde 1973 eingestellt. Einige Dampfloks konnten vor dem Verschrotten für das Museum gerettet werden.
(auf das Eisenbahnmuseum gehe ich extra noch einmal ein)
Auch auf dem Museumsgelände darf eine Lore nicht fehlen. Diese stammte aus der Zeche Carl Funke
Dieter erzählte mir, dass zur Zeit der dampfenden Bahn 50 Meter rechts und links der Schiene immer frei geschnitten wurde, damit das Grün im Sommer der Hitze mit dem Funkenflug nicht in Berührung kommen konnte, um einen Waldbrand zu erzeugen.
Dampfloks konnten auch Waldbrände verursachen, wenn nicht 50 Meter an beiden Seiten ständig gerodet worden wäre
1977 zog eine Dampflok den Museumszug bis zum Hauptbahnhof Hagen. Anfangs öffnete das Museum auch nur drei Tage die Woche. Sogar der Samstag war geschlossen. Das habe ich selbst mal erlebt, weil ich mit meinem Vater ins Museum wollte, und es war geschlossen. Wir landeten dann im Kloster Stiepel und aßen dort was. Den Besuch haben wir ein paar Wochen später nachgeholt. Das ist aber auch schon etwa 20 Jahre her…
Lerne die wichtigen Signale kennen
Kinder haben viel Platz im Museum
Auf dem Eisenbahnmuseumsgelände haben die Kinder viel Platz zum Austoben und Spielen, wenn sie die Loks und Waggons nicht interessiert. Falls es schlechtes Wetter gibt, können sie in der Lokleitung mit der Holzeisenbahn im Kinderspielzimmer spielen. Einmal im Jahr gibt es auch ein Kinderfest.
Kindertage sind alljährlich im August
Ein Transrapid im Ruhrgebiet
Eine technische Meisterleistung und moderne Augenweide im Bochumer Eisenbahnmuseum
Der Transrapid war eine neue Technik. Ein deutsches Patent, dass die Eisenbahn revolutionieren sollte im neuen Jahrtausend. Das technische Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst stand in Bayern herum und gammelte vor sich hin. Das Eisenbahnmuseum Dahlhausen konnte es für symbolische 1 € retten und steht mit geldlicher Unterstützung der Sparkassenstiftung NRW von 250000 € für den Transport und das Aufstellen nun seit September 2024 auf dem Gelände vom Eisenbahnmuseum.
Eine Dachdeckerfirma musste erst mal die Lecks oben flicken, damit nicht noch mehr Feuchtigkeit den Innenraum zerstört. Dort befinden sich hauptsächlich Kabel, die aus dem Innenleben hervorlugen, statt bequeme Sitze. Vorerst ist das Gefährt nur gesichert vor noch mehr Verfall. Es wird noch einige Jahre und etliche Spendengelder dauern bis für Besucher und Besucherinnen den Transrapid auch von innen zeigen zu können. Priorität haben die Fahrzeuge mit denen gefahren werden kann auf der Ruhrtalstrecke.
Ruhrtalbahn
Eröffnet wurde die mittlere Ruhrtalbahn 1874. Sie diente für den Abtransport der dort entlang geförderten Kohle aus den Zechen, sowie der Industrie, die sie brauchte. Personenverkehr war eher nebensächlich. Als 1971 sich das Befahren auch nicht mehr für Personen lohnte, wurde lag die Strecke brach.
Der Blick über einen verrosteten Dampfkessel auf das große Gelände vom Eisenbahnmuseum
10 Jahre später nahm der Museumsverkehr die fahrt wieder auf und konnte den schon 1973 verbotenen Dampflokbetrieb als historische Bahnfahrt begeistern. Heute kostet die Fahrt mit der Dampflok bis zu Endstation Wengern-Ost hin und zurück 26 €. Mit der Diesellok 20 €.
Alles muss immer geölt werden, damit nichts kaputt geht
Oft genug werden historische Filme im Eisenbahnmuseum mit den funktionierenden Dampfloks und historisch getreuen Waggons gedreht. Unter anderem wurde hier Sönke Wortmanns mittlerweile schon zum Klassiker gehörenden „Das Wunder von Bern“ gedreht.
Der wichtigste Ort für eine alte Filmkulisse im Museum ist der Bahnhof
Fünf Tage lang wurden die verschiedensten wichtigen Szenen in der weltweit meist gesehenen Filmserie Deutschlands produziert von der ARD und Sky: „Babylon Berlin“. Die Verfilmung der Krimiromane von Volker Kutscher sind hier und im Bahnhof Krefeld aufgenommen worden und versetzen die Zuschauer in eine Zeit kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wo die Romane anfangs spielen. Die Verfilmungen gehören zu den bisher teuersten Produktionen des deutschen Fernsehens.
Die ehrenamtlichen Museumsführer oder Bastler kriegen nichts mit. Sie reparieren oder sanieren dann Loks, Waggons oder andere wichtigen Dinge im Museum. Weil das Museum dann geschlossen ist.
Ehrenamt Eisenbahnmuseum
Dieter in Aktion an der Drehscheibe
Wer handwerklich etwas kann, der ist auch gern gesehen. Angst zu haben braucht man nicht. Hier wird Mann und Frau beigebracht mit welchem Werkzeug an der Lok geschraubt werden muss. Dieter selbst ist gern im Gleisbauteam. Denn Gleise müssen immer mal wieder ausgetauscht werden. „Das Lösen der Schrauben ist die schwerste körperlich Arbeit, doch dann kommt der Bagger, um die Schienen herauszuholen“, sagte Dieter.
Im musealen Bereich sind es hauptsächlich Holzschwellen. Das Eisenbahnmuseum arbeitet mit einigen Kalkwerken, wie in Wülfrath, zusammen. Die Holzschwellen werden dort regelmäßig ausgetauscht, die dann dem Museum gegeben.
120 Ehrenamtliche helfen hier. Es ist ein Mitmach-Museum. Jede und Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Manchmal kommen welche von weiter her für vier oder fünf Tage für Arbeiten an den Loks, wenn es um Getriebe oder schwereren Reparaturen geht, die hier nicht jeder kann. Es gibt Ehrenamtler, die nach ihrer Arbeit noch abends zum Schrauben kommen.
Gruppenführungen möglich
Auch an geschlossenen Tagen kann eine Gästeführung durchgeführt werden auf Anfrage. Eine Gruppenführung bis zu 10 Personen kostet 230 € zur Zeit und jede weitere Person 10 € zusätzlich.
Lohnenswerter Besuch im Eisenbahnmuseum
Ein Besuch im Eisenbahnmuseum lohnt sich auch für technisch Nichtinteressierte. Hier wird man in eine andere verlorene Zeit versetzt. Ob die alte Schienenbahn oder ein Waggon vom Orientexpress. Ein Blick in Waggons oder Loks lässt einen nostalgisch werden.
Auch spezielle Waggons sind aufbereitet für die Besucher
Die Eintrittspreise sind mehr als moderat für das, was das Museum bietet und immer in Stand setzen muss. Es gibt auch eine Jahreskarte, damit man nicht immer den Eintritt zahlen muss. Mit der Ruhrtopcard kommt man einmal im Jahr auch kostenlos rein. Familien mit Kindern haben nicht nur mit einer Dampflokfahrt durch das Ruhrtal eine besondere touristische Möglichkeit vor der Haustür im Ruhrgebiet, sondern auch einen großen Spielplatz mit Mehrwert.
Spielen erlaubt
Bücher und Souvenirs im neuen Eingangs- und Ausgangsbereich des Museums
Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen
Öffnungszeiten
Saison vom 01.03.2025 bis 16.11.2025
Dienstag bis Samstag & an allen Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
letzter Einlass: 16 Uhr
Montags geschlossen (Ausser an Feiertagen)
Freundliche und angeleinte Hunde sind im Museum willkommen
Eintrittspreise
Erwachsene: 11,00 €
Kinder (6-14 Jahre): 5,50 €
Familie (2 Erw. + Kinder): 28,00 €
Saisonkarte Erwachsener: 88,00 €
Zahlungen mit EC-Karten nur für Eintritt
Gruppenführungen bis 10 Personen 230 €, jede weitere 10 €
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Unter dem Motto „Vorlesen spricht Deine Sprache“ habe ich im Youtube-Kanal meine persönliche digitale Live-Lesung auf Ruhrdeutsch gemacht mit einem Märchen vom Ruhrpottpoeten Michael Göbel aus seinem ersten Band: Der Riese und dat Schneiderken…
Am 4.10. startet in der Popup-Galerie, Hansastraße 17 in Bottrop, meine interaktive Kunstprojektaktion von Fußportätaufnahmen. Füße sind im dunklen Schuh eingepackt in Socken oft eine unterschätzte und tabuisiertes Körperteil, aber sie begleiten uns das ganze Leben und sind wichtig für unseren aufrechten Gang durchs Leben.
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Füße können viele Geschichten erzählen. Diese Geschichten des urbanen Lebens innerhalb der Stadtgrenzen möchte ich mit Porträtaufnahmen von Füßen zeigen und damit jede Bottroperin und jeden Bottrop herzlich einladen mitzumachen und über sich selbst zu staunen.
Die Titelgebung wird die Körperanalystin Monika Sundermann machen. Einige Angaben können auch zusätzlich gemacht werden, sind aber freiwillig. In Bottrop hat dieses Foto-Projekt Premiere und wird auch in anderen Städten durchgeführt werden, genauso wie mein Foto-Projekt „Flaschengefühle“.
Die Ausstellung wird mit spannenden interessanten Vorträgen zum Thema Fußgesundheit abgerundet. Zehenanalyse, Neuroorthopädie, Barfusslaufen und Pflege sind die Themen, die Kunst auf andere Art und Weise auch näher bringen kann.
Die Fotokunst-Aktion zeigt das menschliche Individuen gemeinschaftlich verbunden ist mit der Vielfalt des Lebens im Laufe der Zeit, allein mit den täglichen Schritten innerhalb der Stadtgrenzen. Alle, ob hier geboren oder zugezogen, von Jung bis Alt, haben ihre Fußabdrücke hier hinterlassen, aber bekommen kaum Aufmerksamkeit.
Ich möchte den viel gebrauchten, aber vernachlässigten Füßen, die in dunklen Schuhen ihr Dasein fristen, einen symbolischen Wert im Rahmen einer Ausstellung bieten. Zu den Öffnungszeiten der Popup-Galerie kann sich jeder porträtieren lassen und entscheiden, ob das gemachte Foto in der Ausstellung hängen darf mit eigens ausgewählten Angaben: Name, Beruf, Alter, Hobby, Sport oder einer Körperanalyse durch die Körperanalystin Monika Sundermann.
Die Ausstellung wird dann offiziell mit einer Vernissage am 16.10. eröffnet werden. Beteiligte und Interessierte sind ab 18.30 Uhr eingeladen über das Wunderwerk Fuß zu diskutieren und sich auszutauschen.
Füße werden täglich gebraucht, aber wenig beachtet, obwohl sie ein Wunderwerk der menschlichen Mechanik sind und den aufrechten Gang möglich machen. Ein Fuß besitzt 26 Knochen, 33 Gelenke, 107 Sehnen und Bänder, 19 Muskeln und 200000 Nervenenden.
Mit dem Porträt von Füßen möchte ich, selbst seit 19 Jahren unterwegs als Fußpfleger, die Füße in den Vordergrund stellen und von einem Tabu befreien. Fehlstellungen, Aussehen oder Probleme prägen das Leben im Alter und können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen, die im Rahmen der Ausstellung durch verschiedene Vorträge erklärt werden. Damit möchte ich einen Synergieeffekt zwischen Kunst und den täglichen Lebensbedingungen schaffen.
Die Fotoausstellung, die in den zwei Wochen vor der Vernissage entsteht, wird auch einige Videoprojekte zeigen. Eigene Fotos können für einen kleinen Unkostenbeitrag von 30 € ohne Rahmung während oder nach der Ausstellung mitgenommen werden. Davon gehen 5 € als Spende an den Wunschzauberer für einen guten Zweck.
Es finden interessante Vorträge zum Thema Fußgesundheit statt während der Ausstellung:
8.10. – 17.30 Uhr Barefoot Movement Coach Alexander Tok :Gesundes Barfusslaufen
30.10. – 17.30 Uhr Fußpfleger André Brune Richtige Pflege – Finissage ab 18.30 Uhr
Danach ist das Projekt nicht zu Ende. Es wird weitergehen, innerhalb und auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Als 1. Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. starte ich damit eine Ausstellungsreihe bekannter Mitglieder und Mitgliederinnen von der Kunstgemeinschaft Bottrop. Es werden noch viele Projekte bis Ende Februar zu sehen sein. Im Blog werde ich darüber auch berichten und animieren auch von außerhalb nach Bottrop zu kommen. Wer möchte, kann ja dann eine kleine Gästeführung bekommen. Ich würde mich über Besucher und Besucherinnen freuen!
Die Öfnnungszeiten sind jede Woche im Oktober Dienstags und Donnerstag von 15.30 Uhr – 18.30 Uhr und Samstags 10-15 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Individuelle Fototermine außerhalb der Öffnungszeiten der Galerie oder bei weiteren Fragen:
Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegte allein in Bochum seit 2004 mittlerweile 374 Stolpersteine und vier Stolperschwellen. Sie erinnern nicht nur in Deutschland an die Opfer des Faschismus. Die Patenschaften übernahmen Schulklassen, Vereine, Initiativen und auch engagierte Einzelpersonen, die sich jeweils mit der Biografie der Opfer beschäftigt haben. Stolpersteine erinnern an Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma, Menschen mit Handicap und politisch Verfolgte.
Damit die Stolpersteine schön glänzen und gut lesbar sind, müssen sie regelmäßig gereinigt werden. 2022 ist die letzte stadtweite Putzaktion vom Kinder- und Jugendring organisiert worden. Da zahlreiche Steine wieder stark verschmutzt und kaum noch leserlich sind, laden das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring zu einer neuen Stolpersteinputzaktion ein.
Möglichst viele Stolpersteine und die Stolperschwellen sollen im Zeitraum zwischen dem 22. September und dem 09. November 2025 (87. Jahrestag der Reichspogromnacht) gereinigt werden.
Gruppen und Einzelpersonen, die sich an der Putzaktion beteiligen möchten, können sich in der Geschäftsstelle des Jugendrings (E-Mail: info@jugendring-bochum.de; Telefon: 0234 – 51 64 61 56) melden und mitteilen, wieviel Zeit sie für die Aktion einbringen können und in welchem Stadtteil sie sich engagieren möchten. Putzmaterial wird vom Jugendring zur Verfügung gestellt.
Ich werde meinen Teil dazu beitragen und so viele sauber machen, wie ich kann. Denn gerade jetzt ist #niewiederistjetzt Der Faschismus greift wieder um sich und verführt die Jugend. Die letzten Kommunalwahlen zeigten es, wie sehr Menschen auf die „einfachen“ Lösungen reinfallen, die eine Alternative sein sollen, die mit den gleichen Narrativen die Menschen verführen, wie damals die NSDAP. Wohin das die Bevölkerung in Europa geführt hat, zeigen die Stolpersteine. Gunter Demnig macht weiter, weil die Gefahr des Faschismus nie verschwunden war, sondern in ganz Europa immer noch vorhanden und jetzt wieder verstärkt wurde. Sie tragen keine Springerstiefel mehr, sondern schicke Anzüge, aber reden nicht nur von Remigration, sondern auch von Mord und das Ändern der Gesetze, das Abschaffen der Demokratie!
Ich selbst hätte nie gedacht, dass die Menschen so einfach zu verführen sind, wo meine Generation schon gut aufgeklärt wurde. Aber die sozialen Medien, die KI-Technik und einfache politische Polemik greift heute wieder Menschen an, die sich gerade ihre Freiheiten gesetzlich erkämpft haben.
Auch ich fühle mich verpflichtet für die Vielfalt des Ruhrgebiets zu kämpfen. Die Stolpersteine sind für mich das Projekt, das nun umso mehr in den Vordergrund kommen wird bis zur nächsten Landtagswahl in NRW. Wer mehr über die Geschichte der Stolpersteine erfahren möchte, kann sich gern den Vortrag als Podcast ansehen, den ich aufnehmen konnte, als Gunter Demnig in Bottrop 2023 Stolpersteine verlegt hatte:
Hiermit möchte ich an den Welt-Alzheimertag am 21.9. in meinem Blog erinnern. Vor zwei Jahren unterstützte ich die besondere Aktion der DZNE-Stiftung in Instagram: Die Bademantel-Challenge mit zwei Videos.
Short Teil 1:
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Der Welt-Alzheimertag soll nicht nur an die an Demenz Verstorbenen oder an weltweit 35 Millionen Erkrankte erinnern, sondern auch an die Angehörigen, die täglich mit der Erkrankung umgehen müssen oder es am Ende nicht mehr schaffen und ihre Betreuung dann durch ausgebildete Pflegekräfte in Seniorenheimen übernommen werden. Auch unsere Pflegekräfte sollten an dem Gedenktag nicht ausgeschlossen werden. Sie machen großartige Arbeit!
Auch ich gehörte bis 2008 zu den Angehörigen, denn meine Großmutter väterlicherseits musste in ein Seniorenheim, weil niemand die Pflege übernehmen konnte und siechte jahrelang dahin. Sie starrte an die Decke, konnte nicht mehr sprechen, kein Gespräch mehr über alte Zeiten, kein Lächeln mehr. Nur ein letztes erstaunliches Wiedererkennen mit einem Winken bei meinem letzten Besuch, bevor sie einen Tag später eingesperrt in einem Zimmer wegen eines multiresistenten Keims starb.
Die DZNE-Stiftung habe ich bei ihrer Bademantels-Challenge nicht nur deshalb mit Videos unterstützt. Es geht der Stiftung neben der Demenzforschung auch um Parkinson- und ALS-Erkrankungen. Alle drei Krankheiten sind sehr komplex. Erst seit wenigen Jahren sind durch neueste Forschungsergebnisse neue Medikamente entstanden, leichte Verbesserungen und eine Verzögerung der Erkrankungen erreicht worden. Ein Sieg gegen diese Krankheiten – wie auch bei Krebs – ist noch lange nicht in Sicht.
Jeder meiner Leserinnen und Leser oder sogar ich selbst kann daran erkranken und schlussendlich sterben. Umso wichtiger war es mir, dem Aufruf zu der vor zwei Jahren über Instagram stattgefundenen Bademantel-Challenge zu folgen und mitzumachen, bei der auch viele Prominente mitgemacht haben. Viele Tausende Menschen haben Videos gemacht, die sie so vorher noch nicht produziert hatten. Tolle Juwelen sind dabei entstanden. Alle sind bei Instagram abrufbar unter dem Hashtag #bademantelchallenge auf Instagram:
Meine Videos sind ohne lange Überlegungen entstanden. Ich habe mir ein Drehbuch ausgedacht, spielte die Hauptrolle eines Demenzerkrankten, der sich verirrt hat in seiner Stadt. Mein Freund Ralf Opiol erklärte sich bereit, mich dabei zu filmen, wie ich umherirre. Er brachte mich dann zum Seniorenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Bottrop, Rottmannsmühle, an der Karl-Englert-Straße. Dort wurde ich von dem Pfleger, gespielt und im Original von Christian Rapp, der schon lange dort aus voller Überzeugung seinen Beruf ausübt, in Empfang genommen. Ihm und Ralf Opiol sowie dem DRK-Seniorenzentrum Rottmannsmühle danke ich nochmals für das Mitwirken an diesem Film, damit er so authentisch wie möglich gemacht werden konnte. Die Leiterin Beatrice Werner war sofort mit Feuer und Flamme dabei.
Pfleger Christian Rapp vom DRK Rottmannsmühle in Bottrop nimmt mich in Empfang
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Im Aufruf konnte man zwei weitere Organisationen oder Personen nominieren. Daher rief ich die Triker Gemeinschaft NRW dazu auf, mitzuwirken. Sie baten mich, den Film für sie zu machen. Also gestaltete ich es noch etwas anders. Ich wurde in Altenessen an einem alten Lost Place-Gebäude vom Triker Markus Gärtner aufgefunden und von ihm und Ralf Opiol, der wieder die Kamera auf die Situation hielt, aber auch mehr in Szene gesetzt wurde, auf ein Trike gesetzt, um mich dort ins Seniorenzentrum Altenessen der GESOB in die entsprechende Abteilung zu bringen. Auch hier gilt mein Dank für das Mitwirken an dem Video an die GESOB GmbH mit der Genehmigung des Leiters Andreas Atzler sowie den Pfleger Bryan Karmasch, der mich „versorgt“ hat.
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Wie wichtig es ist, qualifizierte Pflegerinnen und Pfleger zu haben, zeigt ebenfalls das Video. Denn es braucht viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und vor allem Überzeugung, diese Arbeit zu machen. Ich habe vollen Respekt für ihre Arbeit, die nicht selbstverständlich ist.
Ralf Opiol fotografierte meine Videokontrolle im GESOB Seniorenzentrum Altenessen
Ich habe beide Videos nicht so fertiggestellt, wie ich es sonst getan hätte, weil sie ja für Instagram kurzfristig als Spendenaufruf gedacht waren. Ich habe sie aber gleichzeitig auch auf YouTube hochgeladen, damit sie eine größere Reichweite bekommen. Ein Blogbeitrag war zeitlich nicht möglich. Umso wichtiger war es mir, diesen heute fertigzustellen am Welt-Alzheimertag im Jahr 2025, damit ich es nicht erneut vergesse.
Fantastisches Team für das tolle Video: Ralf Opiol und Markus Gärtner von der Triker Gemeinschaft NRW
Information zur DZNE-Stiftung
Es geht bei der Stiftung neben der Demenzforschung, auch um Parkinson und ALS-Erkrankungen. Alle drei Krankheiten sind sehr komplex und haben erst seit wenigen Jahren durch neueste Forschungsergebnisse Möglichkeiten bekommen mit neuen Medikamenten und gesammelten Forschungsergebnissen Verbesserungen und Verzögerungen. Ein Sieg gegen diese Krankheiten, wie auch bei Krebs, ist noch lange nicht in Sicht. Sie wollen eine Zukunft ohne neurodegenerative Erkrankungen. Das Gehirn ist bis heute noch nicht vollständig erforscht und wird noch einen langen Weg haben.
Die Aktion der Bademantelchallenge der Stiftung sollte Alzheimer raus aus der Tabuzone holen und mehr Aufmerksamkeit für die Forschung bringen, denn sie ist meist durch private Spenden nur möglich. In Zimmern von Alzheimererkrankten hängen oft Bilder von ihnen, wie sie früher waren. Das blühende Leben, leuchtende Augen und Familienmitglieder, die sie umarmen oder bei Geburtstagen begleitet haben, als sie noch fit waren, zeigen die Aufnahmen. Wenn man heute auf sie hinabblickt, ist es oft traurig, was aus ihnen geworden ist.
Ein gutes Pflegeheim in Bottrop: DRK Rottmannsmühle. Danke für die Unterstützung des Videos! (screenshot aus dem Video)
Was könnt ihr tun oder unterstützen?
Wenn ihr jemanden seht, der verwirrt durch die Straßen läuft, dann ruft 112. Wenn ihr in der Verwandtschaft jemanden habt, bei dem vermehrte Vergesslichkeiten sichtbar auftauchen. Arzt aufsuchen und auf Demenz prüfen lassen!
Ihr könnt die Stiftung der Deutschen Demenzhilfe jederzeit mit einer Spende unterstützten. Mehr Infos zur Stiftung und Spendenlink: https://www.dzne-stiftung.de
Für mich ist die Verbreitung sehr wichtig. Denn Demenzerkrankungen sind tückisch und kaum erforscht. Ihr könnt diesen Blogbeitrag liken, kommentieren und teilen, das ebenfalls auf den Sozialen Medien und vor allem die Seite der Stiftung weiter verbreiten!
Sprecht darüber mit euren Angehörigen.
Ob die Krankheit jemals gestoppt werden kann, wird sich zeigen. Wie bei Krebs ist sie heimtückisch. Sie schleicht sich an und ist plötzlich dann doch mit großen Schritten da. Die Ursachen sind noch nicht klar erforscht. Umso wichtiger ist es, dass sich diese Stiftung um die Erforschung und Verbesserung der Erkrankten kümmert. Und ihr euren Teil an dieser Sache macht. Jeder rechtzeitige Schritt ist wichtiger denn je! Danke für das Mitwirken für diese großartige Sache!
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