Zum Tag der Heiligen Barbara am 4.12.25 erscheint meine fotografische und lyrische Interpretation der Heiligen Barbara.
Barbara stieg empor,
nachdem sie floh,
aus dem Turm,
Erneut gefangen vom eigenen Vater.
mit einem Schwerthieb
gen Himmel hinauf,
mit Bergknappen hinab
in die Grube,
bleibender Beistand über Jahrhunderte
mit dem Turm in der Hand,
Wo scheinbar im Fenster die Grubenlampe brennt,
Alle kennen sie,
Sie bringt Wärme
in die Herzen
International vereint als Kumpel.
Gemeinsam in aller Welt,
die Barbara verspricht
Schutz im Gebet.

Foto und Text ©André Brune
Gefunden habe ich die Holzfigur im Malakoffturm von Prosper 2. Dort betreut ehrenamtlich die Knappengarde einmal pro Woche oder nach Anfrage ein kleines bergmännsiches Museum.
Die hölzerne Barbara steht im Eingangsbereich. Ich habe sie mehrmals übereinander beschichtet in einem heller werdenden Lichtton, was suggerieren soll, dass sie aus dem Schwarz der Grube hervorkommt, wie ein Bergmann aus dem Dunkel einer Grube. Deswegen auch der Name ‚Grubenbarbara‘
Glück auf



