Sehenswerte Foto-Ausstellung #meinegrüneinfrastruktur I Grüne Industrieregion aus den Augen von Fotografen im Haus Ripshorst mit einem Bild von mir I +Video I +Fotos

Im Sommer rief der RVR, der Regionalverband Ruhr zu einem Fotowettbewerb in Instagram auf. Die Gewinner der Ausschreibung sollten in einen Kalender für 2024 zusammengefasst werden und in eine Ausstellung im RVR – Begegnungszentrum Haus Ripshorst kommen. 

Der Hintergrundgedanke von Wettbewerb #meinegrüneinfrastruktur ist der Strukturwandel des grauen Ruhrgebiets zur grünsten Industrieregion der Welt. Die Fotografien sollten sich im Motiv damit auseinandersetzen und zeigen, wie grün es hier wirklich ist, trotz Bebauung und Industrie. Ein Foto von mir landete auch in dieser besonderen Foto-Ausstellung.

Kalender Perspektiven aus der Metropole Ruhr

Mein Foto hat es wegen der vertikalen Variante leider nicht geschafft in den Kalender zu kommen, weil alle Kalenderfotos horizontal sein sollten. Dennoch war meins neben weiteren sieben Fotografien so gut, dass sie in der Ausstellung zum Kalender auch ausgestellt wurden.

Ich bekam eine Einladung zur Vernissage, die von der Beigeordneten für den Bereich Umwelt und Grüne Infrastruktur beim Regionalverband Ruhr Nina Frense mit einer schwungvollen Rede eröffnet wurde. Wobei ich gestehen muss, dass ich mit meiner Frau nur die letzten Sätze mitbekommen habe. Durch den Stau und den Umweg um 16 Uhr pünktlich zu sein, kam ich mit meiner Frau erst um 16.35 Uhr an.

Wir haben wenigstens die letzten Worte und den Spieß mit Tomaten mit Fetakäse nicht verpasst, der mir natürlich nach dem Einschmieren mit Balsamicoessig über den Daumen rollte und meine Hand total verschmierte.

Mit anwesenden Fotografen und Fotografinnen konnten anregende Gespräche geführt werden, wie sie entstanden sind. Um 18 Uhr löste sich die Gesellschaft im Dunkeln auf.

Ein kleine Video und ein paar Fotografien der Ausstellung sollen hier eher den Besuch des Haus Ripshorst in Oberhausen anregen, das in einer schönen grünen Landschaft liegt und über die Natur im Ruhrgebiet aufklärt. Aus dem nebenan stehenden Honighaus kann Honig gekauft werden.

VIDEO zur Ausstellung:

Ruhrpottologe Andre Brune (@ruhrpottologe) • Instagram-Fotos und -Videos

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Über die Geschichte des Hauses Ripshorst berichte ich ein anderes Mal. Es ist ein altes Gutshaus aus dem Mittelalter. Ein Besuch lohnt sich definitiv, um sich die Fotos von nahem anzusehen und durch das Grün zu laufen.

Ich war bewegt ein Foto dort von mir liegen zu sehen und bedanke mich in dieser Form nochmal bei dem Regionalverband Ruhr, dass ich dort auch mit einem Bild vertreten bin.

Ich komme auf jeden Fall zur Ausstellung nochmal und schau mir bei einer Wanderung um das Gelände alles genauer an, denn es war nass und dunkel, als wir herauskamen.

Mein Foto von der Hummel an der Schiene im Westpark in Bochum ist dafür in meinem Bochumer Kalender 2024 gelandet.

Die Ausstellung geht bis zum 21.4.2024.

Mehr Infos zur Ausstellung vom RVR im Link:

Fotoausstellung #MeineGrüneInfrastruktur – Perspektiven aus der Metropole Ruhr (rvr.ruhr)

Alle am Wettbewerb teilgenommenen Fotografien sind hier zu bestaunen:

#meinegrüneinfrastruktur auf Instagram 

Kalender im Shop bestellen:
Meine Grüne Infrastruktur Kalender 2024 (rvr.ruhr) 

Adresse:

Ripshorster Str. 306 – 46117 Oberhausen

Tel: 0208-8833483

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Öffnungszeiten:

Di-Fr 10-16 Uhr

Wochenende 10-13 / 13.30 – 16 Uhr

Eintritt ist frei!

Glück auf!

FOTOS aus der Ausstellung:

Haus Ripshorst im Dunkeln (c) André Brune

Adresse und Infos:

Haus Ripshorst (rvr.ruhr)

Mein Bild in der Ausstellung:

 

Ein Mann sieht Orange I Nolin Wischermann Art Ausstellung Orange.Bottrop in der Pop-Up-Galerie I +Video I +Short I +Fotos

Ein Mann sieht Orange – Die Kunst, eine Farbe ins Spiel zu bringen – Eine Ausstellung der besonderen Orange

Nolin Wischermann vor seiner Ausstellung Orange.Bottrop

Nolin Wischermann liebt seine Heimatstadt Bottrop, aber noch mehr die Farbe Orange. Im Jahr 2022 hat er gemeinsam mit Ralf Opiol und Konstantin Karras den Bottrop.Art.Award ins Leben gerufen, um Bottroper Künstlern einen Preis zu verleihen, den es in dieser Form zuvor nicht gegeben hatte. Mittlerweile mutierte er zum Bottroper Kunstpreis.

Von den ausgestellten Künstlern angesteckt, begann er in seinem Atelier mit Farbspraydosen zu experimentieren und erschuf erste Graffitibilder.

Er drückte auf den Sprühknopf, drehte die Bilder, ließ die Farbe vor dem Antrocknen noch etwas zerfließen und schuf so einzigartige Kunstwerke. Diese wirken wie fliegende Luftballons, Stecknadeln auf einem Kopfkissen oder ein variabler Stadtplan mit buntem Baumbestand. Orange und Grün sind dabei die vorherrschenden Farben.

Short zur Ausstellung:

https://youtube.com/shorts/2AoXQFbMMC8

https://youtube.com/shorts/2AoXQFbMMC8?si=tFvQcx6AQ3eZVxVU

Video zur Ausstellung

YouTube

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Pop-Up-Galerie in Orange.Bottrop

Die ungewöhnlichen Titel wie „Homogenität“ und „Heterogenität“ regen die Fantasie dazu an, etwas anderes zu sehen. Geht es um Gene, Genialität oder  Genitalien? 

Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen, um zu verstehen, was sich Nolin Wischermann überlegt hat, auf die Leinwand zu sprühen.

Homegenität (c) Nolin Wischermann
Heterogenität (c) Nolin Wischermann
 

Im Bild „Aufstieg“ ist deutlich eine zerfließende Treppe zu erkennen, während am Horizont die Sonne scheint. Das Leben mit seinen Erfahrungswerten zerfließt am Punkt ins Nirgendwo. Ein blasses Gedächtnis oder ein Schatz beim Aufstieg ins Nichts. Unten irritiert ein orangefarbener Streifen, der seitlich nach links fließt. Er kann den Einfluss von außen oder den Beginn eines neuen Lebens symbolisieren. Muss es aber nicht.

Aufstieg (c) Nolin Wischermann

In der Reihe „orange.art“ dominieren die Farben Orange und Schwarz. Hier wird mit den Farben und dem Hintergrund gespielt. Betrachter mögen es schön finden oder nicht, es einordnen können, sich etwas vorstellen oder einfach kopfschüttelnd weitergehen.

orange.art #02 (c) Nolin Wischermann

Das Kreuz in „#03“ hat in der Mitte einen zerfließenden, braunen Sprühklecks bekommen. Ist es ein rostiger Nagel, der vielleicht die Kirche in ihrer jetzigen Form kritisiert, als rostige, alte, verkommene Institution oder einfach nur ein Verbindungsstück? Fantasien und Interpretationen sind keine Grenzen gesetzt.

orange.art #03 (c) Nolin Wischermann
 

Im Bild „#04“ fällt sichtlich ein oranger Komet durch das dunkle Weltall.

orange.art #04 (c) Nolin Wischermann

Die Graffiti-Kunst von Nolin Wischermann ist eine Suche, die nicht klar abgegrenzt ist. Punkte sind eingegrenzte Kreise, aber sie zerfließen nach außen.

graffiti.art untiteld #078 (c)Nolin Wischermann

Das Spiel mit Grün oder Braun zeigt auf manchen Bildern einen Wald oder Hirnströme, die in schwarzen Wellen über den orangefarbenen Hintergrund fließen und zerfließen. Ein orangefarbener Komet fliegt durch den schwarzen Weltraum oder eine orange Raupe zerfließt auf einem unscharfen dunklen Hintergrund.

Extrovert (c) Nolin Wischermann

Punkte, die zerfließen, lassen sich prägen. Punkte sind ein Schlusspunkt, setzen jedoch beim Künstler keinen, sondern geben die Möglichkeit ein anderes Ende zu überlegen. Damit zeigen die Bilder, dass nach einem Punkt auch ein Weitermachen und Weiterdenken möglich ist.

orange.art #06 (c) Nolin Wischermann

Ein zerfließendes Kreuz ist nicht das Ende. Die geometrische Form aus der Mathematik zeigt ein Ende, Kunst zeigt einen Neuanfang und die Unendlichkeit der Wahrnehmung und Farbkonstellationen. Ein Gedankenstrich, der zerfließt, ist ein flüchtiger Gedanke. Mehrere Punkte in verschiedenen Farben können je nach Herkunft der Gedanken aus der Dunkelheit Licht bringen oder umgekehrt. Die Bilder sind in der Tat eine Herausforderung für die Betrachter, aber sehenswert. Sie stehen für den Anfang einer Kunstform, die Nolin Wischermann irgendwann auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen kann.

graffiti.art untitled #057 (c) Nolin Wischermann

Orange ist Nolins Lieblingsfarbe und wurde zu seinem Markenzeichen, ähnlich wie andere Künstler bestimmte Farben, einen roten Faden oder wiederkehrende Symbole in ihre Werke integrieren. Es entstanden bereits bekannte Werke wie „Aufschwung“, „Wagemut“ und „Gegenwehr“, die nicht nur in der Popup-Galerie hängen, sondern auch schon in der Jahresausstellung des Josef-Albers-Museum Quadrat 2022 zu sehen waren.

Bilder aus der Jahresausstellung im Museum Quadrat 2022

In kurzer Zeit hat Nolin Wischermann durch einen Kunstvirus über 150 Motive geschaffen. Ein kleiner Teil davon ist nun in der Popup-Galerie ausgestellt worden. Er wollte sich selbst beweisen, dass er mehr kann. Stadtbekannte Motive, bei Sonnenschein fotografiert, hat er mit einem orangefarbenen Horizont verfremdet. Orange füllt den Hintergrund städtischer Denkmäler, bekannter Skulpturen und der Rathausturm.

orange.sky von Nolin Wischermann

Blaue Himmel werden durch Orange ersetzt, was die Fotos wie Szenen vom Mars wirken lässt. Orange dominiert die Fotografien, verleiht den Motiven aber eine wärmere Wirkung und spiegelt sie in einer anderen Originalität wider. Das Grau der Stadt und die negativen Aspekte der letzten Jahre werden farblich in den Bildern ad acta gelegt. Die Bilder erwärmen die Wände schon beim Betreten der Ausstellung in der Popup-Galerie in Bottrop, Hansastraße 17.

Eingangsbereich Popup-Galerie

Manche denken an die 1970er Jahre, in denen Orange- und Brauntöne vorherrschten und vor einigen Jahren als Farbe in Kleidung, Wandfarbe oder Wohnmöbeln, wie zum Beispiel einem Stressless-Sessel, wiederbelebt wurden. Die Farbe wertet langweiliges Weiß mit einem Knall auf. Orange ist auch meine eigene Lieblingsfarbe, nicht umsonst trage ich eine orange Alltagsbrille. Ich war beeindruckt von der kurzen Zeit der intensiven Auseinandersetzung mit seinen Ideen, der Umsetzung und der Farbnutzung in seinen Bildern.

Die Fotos aus seiner Serie „orange.sky“ zeigen klar, wo sein Herz hängt: seine Heimatstadt und die Farbe Orange. Orange.Bottrop ist auch der Aufhänger der Ausstellung. Nolin Wischermann kommt aus dem Marketingbereich und hat klare Vorstellungen darüber, was mit seinen Bildern gemacht werden kann. Auf Bierdeckeln oder größeren quadratischen Kacheln, dem Ehrenbürger Josef Albers gewidmet, hat er seine Motive drucken lassen, um sie als kleine Bilder in die Wohnungen der Bottroper zu bringen für kleines Geld.

Verkaufstisch von Nolin Wischermann

Zusätzlich hat Nolin Wischermann in seiner vierwöchigen Ausstellung acht Gastkünstler eingeladen, die alle die Aufgabe hatten, die Farbe Orange in die Motivsuche einzubeziehen.

orange.sky (c) Nolin Wischermann

Das Bild von Fabian Skowronek zeigt mit einer orangefarbenen Krone einen bekannten Rapper, der einen Traum gelebt hat (@ivematic).

it was all a dream (c) Fabian Skowronek
it was all a dream (c) Fabian Skowronek

Ralf Opiol hat in seiner neuesten Collagenarbeit eine eher traurige Stadtgeschichte in einen kleinen Rahmen gebracht: Der Aasgeier, das Apothekenzeichen, ein orangefarbener Krebs und das Wort „Stadt“ sagen alles über den Skandal des Apothekers aus, der noch in Haft sitzt. „Haftnotiz“ hat in einem kleinen Rahmen den kompletten mehrjährigen Skandal geschafft. Ein Bild, das innerhalb der Ausstellung als erstes verkauft wurde und mit Sicherheit noch für Aufsehen sorgen wird (@metropiol).

Haftnotiz (c) Ralf Opiol Metropiol
Haftnotiz (c) Ralf Opiol Metropiol

Fabian Mende hat auf dem Weihnachtsmarkt von Münster oranges Licht fotografisch eingefangen. Das Foto zeigt die Spiegelung eines Baukrans oder einer Weihnachtsbude. Doch beim Betrachten sind es, wie der Titel schon sagt, Treppen in Reflektion. Oder einfach Stairways to Heaven/Treppen zum Himmel?  (@der.mende).

stairs in reflection (c) Fabian Mende
stairs in reflection (c) Fabian Mende

Caro Kernspecht zeigt auf ihrem Bild eine im orangefarbenen Horizont endende Landstraße. Das kann das Ende sein oder ein Weg nach rechts oder links, den wir im Leben wählen können. Am Horizont gibt es immer eine Wahl zu sehen. Oder einfach nur der Sonnenuntergang am Firmament. (@caro_._art).

Caro Kernspecht vor ihrem Kunstwerk
orange hour (c) Caro Kernspecht

Gilda Bräuer stellt in ihrem Rahmen die Frage „Would all this be true, if I didn’t care for you?“. Kunstvoll wird ein Stück Jeansstoff mit orangefarbendem Garn eingerahmt  auf dem die Frage „Wäre das alles wahr, wenn ich mich nicht um dich kümmern würde?“ Eine private oder eine politische Frage? Die Antwort liegt in der Kunst die Frage selbst zu beantworten. (@gilda_braeuer).

i didn´t care (c) Gilda Bräuer

Marcel Häselhoff hat auf vier orangefarbenen Bierdeckeln das alte Bottroper und das Kirchhellener Stadtwappen, das Tetraeder und Rathaus in schwarz verewigt (@marcel_hazel_1990 / @the.hazel.perspective).

orange Bottrop Orange Kirchhellen (c) Marcel Häselhoff

Carsten Breuer führt seine Motivauswahl des Hollywoodkinos fort. Auf seinem türkisorangenen Bild ist nicht leicht erkennbar Meryl Streep, die wie Mephisto die Betrachter anschaut. Ich konnte sie jedenfalls nicht sofort erkennen. Aber das Bild zeigt mir eine wandlungsfähige Schauspielerin, die ihresgleichen sucht. Dennoch hat das Bild keinen Titel.  (@carstenbreuerarts).

untitled (c) Carsten Breuer

Am Schaufenster stehen benutzte orangefarbene Sprayflaschen des Künstlers.

Spraydosen von NW

Insgesamt handelt es sich um eine sehenswerte Ausstellung, die noch bis zum 31. Januar läuft, mit verschiedenen Aktionen und einem Künstlerdialog.

Öffnungszeiten:

  1. Januar 9-13 Uhr + 20-22 Uhr Bottroper.Bier & Kunst mit DJ timo k
  2. Januar: 9-13 Uhr
  3. Januar: 9-13 Uhr Kaffee & Kunst
  4. Januar: 18-21 Uhr Künstlerdialog
  5. Januar: 10-15 Uhr Sunday.session
  6. Januar: 18-20 Uhr finissage
Orange.Bottrop
Anwesende Gastkünstler um Nolin Wischermann (von links: Marcel Häselhoff, Ralf Opiol, Fabian Skowronek, Nolin Wischermann, Fabian Mende, Gilda Bräuer, Caro Kernspecht)

Wer von Orange nicht genug bekommen kann und sich für Zuhause Bottroper Motive mit Sonnenuntergangsstimmung an die Wand hängen möchte, kann über 150 Motive auf der Internetseite finden: https://nolinwischermann.art. Dort gibt es Drucke der Fotografien auf 5 mm Leichtschaumplatten in den Größen 10×10 cm, 20×20 cm und 30×30 cm in der bekannten Sonnenuntergangsstimmung sowie in Schwarz-Weiß.

Oder vielleicht wird es ja auch ein Graffiti-Bild das die Fantasie anregt und auf der langweiligen Wand farbliche Muster versprüht.

Glück auf – Farb klecks!

FOTOS

Stefan Hütte alias @bottblick getroffen
Ralf Opiol erklärt sein Bild
Widmung meinerseits im Gästebuch

Bedrückende beeindruckende Foto-Ausstellung „Kiyw ohne Licht“ im Schaubüdchen I +Video I +Short I +Fotogalerie

Beindruckende und bedrückende Fotos sind in Kiyw (Kiew) im Dunkel der Kriegssituation in der Ukraine entstanden.

Täglich heulen die Sirenen. Nachts wird das Licht der Städte ausgemacht. Nur Autolampen, das Handy und Taschenlampen erhellen dann die Nacht. Wie geht man mit dieser Anspannung um in Kiew des im Kriegszustand stehenden Landes?

Die Fotografen und Fotografinnen haben ihre Gefühle und Sichtweise in einer besonderen Situation mit einem Bild festgehalten.

Nach der ersten Ausstellung im August 2023 zur Zeit des zweiten Jahrestages des Krieges mit Russland wurde nun zum zweiten Mal zum Ende der Übergangsphase des Schaubüdchen, Ursulastraße 24 in Bochum, an neue Inhaber die Ausstellung gezeigt.

Ausgestellt werden Fotos von Vlad Moiseienko, Ihor Kurinnyi, Anastasia Dekthiaruk, Artem Humilevskyi, Olena Lemberska, Iryna Kabysh, Alena Burya, Oleksandra Zborovska, Olga Vasylieva, Olena Morozova. 

Vom 28. bis zum 30.12.23 ist die Ausstellung zwar geöffnet, kann aber auch durch die großen Trinkhallenscheiben von außen gesehen werden. Wer es nicht schafft, kann sich die Fotos mit den von mir eingefügten Copyrights der Fotokünstler und Fotokünstlerinnen mit ihren Informationen zu sich und ihren Bildern in Ruhe ansehen mit der Genehmigung von Kateryna Kutsevol, die für die Kuratierung der Fotos gesorgt hat. Ein Kalender für 2024 mit den Fotos der Künstler ist kostenlos im Schaubüdchen zu bekommen. Wer eine Spende geben möchte, die wiederum für Hilfsprojekte in der Ukraine genutzt wird, kann einen Obulus in die Spendenbox geben.

 

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Ich mag es mir nicht vorstellen, wie es ist dort in der Nacht ist. Ständig gehen die Sirenen an und warnen vor Luftschlägen und Drohnenangriffen. Um sich ein Bild von der bedrückenden Situation vor Ort zu machen, habe ich ein Video vom ukrainischen Künstler Kostya Sova mit eingebaut, das mir von Kateryna Kutsevol zugeschickt wurde. Auch wenn es überall hell strahlt auf der Hauptverkehrsstraße in Kiew. Wenn die Sirenen dröhnen, fühlt sich keiner so richtig sicher, auch wenn es scheinbar alltäglich zum Leben in der Ukraine gehört. Das Video lässt die Fotos in einem anderen Licht stehen und von der Situation der täglichen Sirenen bedrückender werden.

Definitiv lassen die Fotos Besucher der Ausstellung nachdenklich zurück.

Short zur Ausstellung:

https://youtube.com/shorts/GL1t_neft0A?feature=share

Info am Rande: Das Schaubüdchen bekommt neue Inhaber und Inhaberinnen, die das bisher erfolgreiche Umsetzen einer Ausstellungstrinkhalle fortführen werden. Ich berichte darüber, wenn es am 30.12. übergeben wurde.

FOTOGALERIE

Ausstellung Kalender Bochum 2024 + Spende an Tierschutzverein Bochum vom 14.10. – 4.11.23

Kalenderbilder sind für einen Kalender 2024 mit Bochumer Motiven in einer Ausstellung im Schaubüdchen zu sehen. Jeder Verkauf des Kalenders ist eine Spende für das Tierheim Bochum.

Die Vernissage im Schaubüdchen, Ursulastr. 24 in Bochum beginnt am 14.10 um 13 Uhr bis 17 Uhr. Ebenso kann die Finissage am 4.11. zur gleichen Zeit zu besucht werden. Dazwischen gibt es keine Öffnungszeiten, da die zwölf Bilder von Außen sichtbar Tag und Nacht sind.

Warum ein kleiner Kalender Bochum in DIN 4 für das Tierheim?

In den letzten beiden Jahren sind einige Fotos zusammengekommen, die sonst auf einer externen Festplatte vergammeln. Warum also einen Kalender nicht nur für die eigene Wand erstellen, sondern für die Allgemeinheit mit einem guten Zweck verbinden?
Fotografiert wurde nicht mit einer High-Tech-Spiegelreflexkamera, sondern mit dem Smartphone vertikal. Das macht die Kalender besonders anders. Sie sind in DIN 4 und haben einen „Scheuklappenmodus“. Die Fotos zeigen das Wesentliche, sie zeigen das, was wir in Wirklichkeit auch nur sehen würden ohne Panorama.

Was kostet ein Kalender?
Der Kalender mit den Bochumer Motiven wird für 15 € verkauft werden, davon gehen durch die geringe Auflage 10 € an die Herstellungskosten, 5 € werden glatt für das Tierheim Bochum gespendet. Zu Weihnachten wird dann die komplette Summe an den Tierschutzverein Bochum Hattingen e.V.
 

Wo kann der Kalender Bochum 2024 gekauft werden?
Die Kalender sind zur Vinissage oder Finissage zu kaufen im Multifunktions-Kunstkiosk Schaubüdchen, ansonsten ist es über die Mailadresse bestellbar: ruhrpottologe@gmail.com oder anrufen 01633912257
Die Kalenderbestellungen nach der Ausstellung werden zwei Mal im Monat als eine Sammelbestellung gemacht werden bis Weihnachten. Wie der Kalender zu den Käufer und Käuferinnen kommt, kann individuell abgesprochen werden. Bei Versand kommen zusätzlich Versandkosten hinzu.

Warum das Tierheim Bochum?

Damit möchte ich dieses Jahr etwas für ein Tierheim machen, die dieses Jahr auch kein Zuckerschlecken haben. Viele Menschen haben jetzt, wo Homeoffice scheinbar wieder ad acta gelegt wurde, Hunde, Kaninchen, Hamster, Vögel und Katzen ausgesetzt, weil sie nicht klar gekommen sind mit den Betreuungszeiten ihrer Tiere. Das ist leider nichts neues. Die Menschen werden alle einfach nicht schlauer und denken über ihre familiäre und berufliche Situation plus Tiere nicht nach. Das ist verantwortungslos und deswegen meine Aktion.

Kalenderbestellungen:
Mail: ruhrpottologe@gmail.com
Mobil: 01633912257

Über Bestellungen würde ich mich freuen für das Tierheim Bochum!
 
In diesem Sinne Pfötchen hoch und Glück auf ⚒️🐕
 
Foto ist vom Bildschirm abfotografiert und deswegen absichtlich in einer schlechteren Qualität hier zu sehen. Ihr sollt den Kalender ja für das Tierheim kaufen und nicht vorher beurteilen, wie schlecht die Bildqualität ist. Sie ist definitiv besser! Nur so als kleiner Hinweis.

Spiel 23 eröffnet zum 40. Mal I + Video I +Fotogalerie aus 2022

Hurra 40 Jahr – Die Spiel Messe 23 feiert vom 5. – 8.10. mit einigen innovativen Neuerungen. Diesmal gibt es sogar ein Maskottchen namens Meeps, eine Katze, die Garfield ähnelt, aber mit den liebreizenden Augen eher einem schnuckeligen Animefilm aus Japan.

Am Donnerstag, 5.10. zum Start gibt es den ganzen Tag Vorträge und Diskussionsrunden und die „Brettspielewelt im Wandel – 40 Jahre Spiel“, Freitag findet Educator´s Day statt, dass Spiel und Bildung in den Vordergrund stellt und hauptsächlich den Pädagogen wichtig sein wird.

Video aus 2022 mit Maskenpflicht

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Es gibt auch eine App, die den Besuchern gezielte Suche nach ihrem Lieblingsstand, Verlag und Hersteller beamt. Die Orientierung wurde bei der riesigen 32400 qm Standfläche verbessert. Was letztes Mal, wie im Video vom letzten Jahr noch zu sehen, mit Maskenpflicht und Coronaauflagen stattfand, ist dieses Mal nicht mehr nötig.Mein Youtube-Video von letzten Jahr soll euch auf den Geschmack bringen hinzugehen, wo ich Samstag auch bin. Und das aus einem bestimmten Grund: Ein Spiel das vom Demoela Spieleverlag „Der Pott“. Dat mussich mia angucken. Hab bisken geholfen, weisse bescheid.

Diesmal sind sechs Hallen fest gebucht. Erwartet werden 850 Aussteller aus 55 Nationen, die 1500 Neuheiten präsentieren, die auch vor Ort ausprobiert werden können und zum Messepreis gekauft werden können. Somit ist die „Spiel 23“ flächenmäßig die größte aller Zeiten. Vor Corona im Jahr 2019 kamen insgesamt 209000 Gäste. Ob die diesmal schon zu knacken sind, wird sich zeigen.

Ob Thomas Moder, Chef des Herner Spielezentrums wieder ein neues Krimispiel hat. Letztes Jahr hat er das im Podcast angekündigte Nordseekrimi „Ebbe und Flut“ angekündigt und auf der Spiel 22 vorgestellt. Ich habe noch eins zum Verlosen zuhause!

Die Messe gliedert sich diesmal in einem neuen Hallenkonzept:

Familienspiele von einfach bis leichten Kennerspielen – Halle 2,4,5,6

Kennerspiele und Expertenspiele Halle 3

Rollen, Sammelkarten- und Miniturspiele in Halle 3

In der Galerie sind Angebote für Kinder und Imbissstände

Crowdfunding-Plattformen, neue Spieleautoren und Künstler bekommen einen speziellen Bereich

Artist Alley, wo gemalt, gezeichnet und von Künstler verkauft wird, befindet sich in Halle 5

Prototypen Galerien, wo Spieleautoren unveröffentlichte Spiele ausprobieren lassen ist in Halle 4. Hier findet sich auch die Crowdfunding – Plattform

In der App des Friedrich Merz Verlags können die Neuheitenliste mit Beschreibungstexten und Bildern der neuen Spiele abgerufen werden. Die Hallenpläne sind interaktiver mit Zoomfunktion. Das Programm der Aussteller und Messe bieten ist ebenfalls abrufbar. In einer Neuheitenliste sind Beschreibungstexte und Bilder und können in einer Favoritenliste angelegt werden.

Link zum Runterladen der App für Android und Apple:

SPIEL App (spiel-essen.de)

Wie jedes Jahr verleiht die Spiel Messe einen Tag vor dem offiziellen Start das „Spiel des Jahres“.

Vor einem Jahr kamen über 147000 Besucher. Damals hab ich meine interessierte Frau Ewa mitgenommen, die wissen wollte, welche Brettspiele in Polen hergestellt werden. Wir trafen uns mit Sebastian Mersch von Game Feature, den ich ja schon gesehen gepodcastet hatte.

Gamefeature ist eigentlich eher für Computer, und Konsolenspiele unterwegs, aber in den regelmäßigen Podcasts auf ihrer Seite besprechen sie auch das ein oder andere Brettspiel. Auch wir testen gern das ein oder andere aus Spaß mit Gamefeature zusammen.

Link zu Gamefeature – Brettspiele-Tests:

BoardGameFeature Beiträge

Board GameFeature – Vorfreude auf die Spiel 23

Es macht Laune einfach mal gesellig zusammen zu sitzen. Brettspiele fördern auch strategisches Denken und lassen einen aus dem Alltag entfliehen. Wir jedenfalls konnten bei dem ein oder anderen leider nicht widerstehen es zum Messepreis zu kaufen und mit Sebastian Mersch von Gamefeature zu testen.

Der Eintrittspreis ist jeweils leider etwas teurer geworden, aber das hängt auch mit den erhöhten Energiekosten zusammen. Die Standgebühren werden auch happig sein. Aber dafür wird auch viel gezeigt und geboten.

Tagesticket:

  • Erwachsene: 22 € Online-Preis – 23 € Tageskasse
  • Kind bis 4 frei, ab 4 bis 12 Jahre: 13 € Online-Preis – 14 € Tageskasse
  • Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte ab Grad 50: 19 € Online-Preis – 20 € Tageskasse
  • Familienkarte (2 Erwachsene plus bis zu 3 Kinder und Schüler: 55 € Online – 56 € Tageskasse

Dauerkarte:

  • Erwachsene: 58 € Online – 59 € Tageskasse
  • Kind bis 4 frei, ab 4 bis 12: 31 € Online – 32 € Tageskasse
  • Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte ab Grad 50: 48 € Online – 49 € Tageskasse

Öffnungszeiten

Donnerstag – Samstag 10 bis 19 Uhr

Sonntag, 8.10 von 10 bis 18 Uhr

Link zur Messe:

SPIEL ESSEN (spiel-essen.de)

Aus eigenen Erfahrungen ist die Anreise mit Bus und Bahn die bessere Wahl!

Die U11 der Essener Ruhrbahn fährt direkt zu den Grugahallen

Link

Fahrplanauskunft  der Essener  Ruhrbahn

Adresse der Messe

Messeplatz 1, Essen 

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Glück auf und viel Spaß! Wir sehen uns vielleicht Samstag aufe Spiel in Essen!

FOTOGALERIE zur SPIEL 22

KI – Kunst startet im Ruhrgebiet I Die Ausstellung BOTROB I Innovation – Faszination – Polarisation I Interview mit Initiator Wolfgang Eickwinkel I+Video I+Fotogalerie

KI in der Kunst? 

Interessant ! Faszinierend ! Aber es entfacht auch eine flammende Diskussion in der Kunstwelt und fängt an zu polarisieren. 

Ersetzt die KI Künstler? 

Ich sage nein. Aber es ergänzt und macht es spannend, denn hinter der KI sitzen immer noch Menschen, Künstler, die programmieren müssen.

Ich habe noch am letzten Tag der Ausstellung BOTROB – KIArtWorks vom Initiator Wolfgang Eickwinkel besuchen können und hab ihn nach unserem interessanten Gespräch zu einem kurzen Videointerview bewegen können. Das Ergebnis macht Lust auf mehr!

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Innovation – Faszination – Polarisation

 

Künstliche Intelligenz ist im Moment überall im Munde. Die gleichen Ängste tauchen auf, wie damals in den 1980er Jahren, als die ersten Roboter in der Industrie menschliche Arbeiten übernommen haben. Natürlich fielen Arbeitsplätze weg, aber neue sind erschaffen worden. So wird es auch bei der KI sein. Allerdings ist die Umwälzung viel größer. Wir können uns das nur noch nicht vorstellen, weil es sehr neu ist. Die Angst kann wirklich begründet sein. In allen Bereichen wird die KI uns beeinflussen. Aber in den Stadtämtern ist die Digitalisierung ja noch nicht angekommen. Soweit schreitet die KI noch nicht zumindest in Deutschland voran. Hier dauert alles etwas länger. Aber Bottrop ist als Namensgeber von BotRob – Artyficial Intelligence ein menschlich intelligenter Vorschlag für den Ort der Erfindung der KI – Kunst, egal wie umstritten sie sein wird.

Hollywood streikt auch wegen KI

Die Film- und Fernsehbranche in Hollywood streikt zur Zeit, um auch auf die KI aufmerksam zu machen und vertragliche Verbesserungen zu erschaffen, damit die Künstliche Intelligenz nicht bald Schauspieler ersetzen kann. Bei der rasanten Digitalisierung, das uns gerade in teuren Filmproduktionen zeigt, was mittlerweile möglich ist, wovon Regisseure vor wenigen Jahren nur geträumt haben.

Kann die KI auch Kunst ersetzen? 

Eine KI muss immer noch von Menschenhand programmiert werden, bevor sie „Asta la vista“ sagen kann. Es steckt also ein Künstler, Programmierer oder ein ganzes Team dahinter. Wenn dann durch eine einfache Programmierung plötzlich Moos auf einem Bild wächst, was die KI vorher nicht kannte, dann ist das wie ein Wunder und gleichzeitig ein Patent. Es ist innovativ und faszinierend. Gleichzeitig ist es mit Urheberschutzrecht belegt, wie jedes andere von menschlicher Hand gemaltes oder konstruiertes Bild. Auch Skulturen kommen, wie bei Paul Schulte, mittlerweile aus dem 3D-Drucker. Deswegen ist es immer noch Kunst, die mit modernen Mitteln entsteht. Der Künstler programmiert und lässt entstehen durch den digitalen Druck. Es ist die moderne Lithografie in Farbe und Form.

Der Bottroper Wolfgang Eickwinkel ist Initiator und hat ein Team mit einigen Programmierern und Künstlern zusammen gebracht, die Bilder erschaffen haben, die ihresgleichen suchen.

Schnelles Shortvideo zur Ausstellung:

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Klimt Westwood

Klimt Westwood ist eine Mischung aus einem Porträt des besonderen Schauspielers und Regisseurs, das mit Elementen von Gustav Klimt eine farbige Note bekommen hat. Die Mischung aus Porträtmalerei und dem computerisierten Klimtstil, das zudem noch die Barthaare echt aussehen lässt, kann den Betrachter in einen Betrachtersog hineinziehen, den man vorher nicht wahrnehmen konnte. Es gibt eine Drucktechnik aus der Schweiz, die die Bilder auch nachts leuchten lassen können. Auch die Idee, dass die Dinosaurier überlebt haben und in der heutigen Zeit entsprechend die Prominenz wäre, ist einfach nur ironisch faszinierend, wie es mit der KI-Kunst interpretiert wurde. Ein Highlight ist die Echse Oberbürgermeister Bernd Tischler. Wer weiß, vielleicht steckt in jedem von uns Menschen eine Echse?

Gefährdung der Kunst?

Ein malender Künstler oder Fotograf hätte es auch erschaffen können, aber ist es dann das gleiche? Ist nun die Kunst gefährdet? Nein. Sehe ich nicht so. Denn wer schon mal zu Baumärkten gegangen ist oder Möbelmärkte besucht, kennt die Abteilungen, wo es die üblichen Fotografien gibt von Berge und Meer. Massenhaft billig produziert für jeden Geschmack stehen sie zur Auswahl und wandern irgendwann auf dem Müll. Sie haben keinen bleibenden Wert, egal wie schön die Bilder sind von der Nordsee oder New York. Sie hängen in unzähligen Wohnungen von China bis Australien, von Deutschland bis Argentinien. Aber ein KI-Bild aus Bottrop bzw. Oberhausen, wo die Druckerei Signworks sitzt, die den besonderen Drucker bestitzt, das wird nicht in Massen produziert werden. Sagen wir mal: Noch nicht. Das kann in einigen Jahren auch anders sein.

Die Bilder aus der BOTROB – Ausstellung, die in der Popup-Galerie in Bottrop zu sehen waren im Juni 2023, können auch nachproduziert werden. Alles ist noch am Anfang. Doch es kommt bestimmt die Steigerung von KI-Kunst auf 2.0. Wolfgang Eickwinkel als Initiator hat eine Vision. Visionäre bekommen immer Gegenwind. Doch die muss er und sein Team sich stellen. Es ist ein steiniger Weg. Es geht nicht darum Menschen von dieser Kunst zu überzeugen, sondern einfach um zu machen. Van Gogh war ein erster KI-Maler. Seine Bilder waren neu auf dem Markt. Niemand wollte einen Van Gogh kaufen. Heute sind sie Millionen Euros wert. Wie wird sich ein KI-Bild entwickeln. Wird es Massenware, wie die Fotos im Ikea? Oder wird es limitierte Drucke geben? Das ist im Ermessen der Ersteller. Künstler lassen ihre Bilder auch nachdrucken, wenn sie etwas verkauft haben, was sich nachdrucken lässt. Es ist also nichts verwerfliches dran.

KI kann Kalenderspruch

In der Ausstellung befanden sich verschiedene großformatige Prints, die Sprüche oder Wörter aufgedruckt bekamen. Die Programmierer gaben der KI eine Vorgabe und sie entwickelte passgenau oder ähnliche Wörter bzw. „Kalendersprüche“. Algorithmen werden zu eigener Kunstform in Schrift und Bild. 

Kann KI „Asta la Vista“?

Sie wird nicht alles übernehmen. Es wird keine Terminatorschlacht entstehen. Eher wird der Mensch mit Gesetzen oder Maßnahmen dran drehen. Der Mensch sitzt als Künstler vor dem Bildschirm um Mal- und Illustrationstechniken entstehen zu lassen. Die KI ist das ausführende Organ. Das Entstehen von Schrift und Bild in Form und Ausdruck lässt durch die KI nur den Entsteher, den Programmierer dahinter verschwinden. Noch vor einem Jahr hat sich niemand auch nur im geringsten gedacht, dass so etwas möglich ist. Vor zehn Jahren dachte auch keiner an ein Handy mit Videotelefonie und Internetanschluss. Was ist in zehn Jahren möglich?

KI – die neue Göttin

Die KI ist die Göttin, die wir als Mensch lenken können und müssen. Gott selbst hat keinen Einfluss, wenn er die überhaupt jemals hat oder hatte. Auch ihm haben die Menschen Gesetze erschaffen. Die moralischen Gesetze der 10 Gebote auf einer Steintafel. Wieviele Gesetze werden für die Göttin KI als Richtlinie im Rahmen des Möglichen geschaffen? Das ist Sache der Politik, die schon wieder hinterher hinkt bei dem schnellen Fortschritt. Doch Kunst aus KI-Programmierung ist ein spannendes Feld. Ich kann nicht programmieren. Ich kann Fotos. Eine KI kann meine Fotos verbessern. Ich kann entscheiden, ob ich es machen lasse oder nicht. Ein Knopfdruck genügt und ein Foto von mir hat eine bessere Qualität, als ich fotografiert habe. Aber das will ich nicht. Ich will mein Foto so aus der Linse. Und wer Klimt Westwood sieht, der aus einem ursprünglichen Porträt entstanden ist, der wird mit seiner Kamera versuchen wollen, es in ähnlicher Weise auszuprobieren. Ein weites Feld, das jetzt vor uns liegt. 

Wolfgang Eickwinkel hat den Anfang in Sachen Kunst gemacht. Und dafür zolle ich ihm erstmal Respekt! Neue Dinge sind immer schwierig für viele. Sie kommen mit dem Fortschritt nicht klar. Sehen nicht das große ganze und die Möglichkeiten dahinter.

Spannende Entwicklung

Ich finde KI-Kunst spannend! Vor allem, weil der Start mitten im Ruhrgebiet stattfindet! Schaut ins Video rein und bildet eure eigene Meinung! Ein anderes Mal werde ich das Atelier bzw. Labor besuchen. Die Einladung steht. Der Zeitpunkt ist noch offen. Polarisierung wird so oder so stattfinden. Aber es ist auch eine Chance auf neue Möglichkeiten. Und wir haben es selbst in der Hand die KI-Kunst zu unterstützen oder eben nicht. 

Einführung von Asimovschen Richtlinien für KI

Glück auf ! Das kann der Computer noch nicht. Er versteht nicht, was ich damit meine. Aber wer weiß, wenn er demnächst Kohle abbauen wird oder Wasserstoff produziert, dann sind wir definitiv in der Übernahme der Robotik gelandet und die Gesetze von Isaac Asimov aus seinen Science Fiction – Romanen wird Wirklichkeit. Dann muss schnell gehandelt werden! Ich gehe jedoch schon einen Schritt zu weit.

Die Kunst aus KI ist auf jeden Fall sehenswert. Bewundern und auch kaufen kann man die Bilder bald weiterhin in einem anderen Ladenlokal auf der Hansastraße 15 in Bottrop. In Sachen Kunst wird KI eine weitere Möglichkeit sein, unentdeckte innere menschliche Gefilde neu zu ergründen, zu entdecken und programmierend der Öffentlichkeit zu zeigen.

Die Oberhausener Firma Signworks GmbH hat einen speziellen UV-Drucker, mit dem die Bilder entstehen konnten aus der KI. Wer mehr wissen möchte über die Drucktechnik, kann sich gern an die Firma wenden. Von wegen das Ruhrgebiet ist nicht innovativ. Wir stecken noch im Bergbau. Klar, der Strukturwandel dauert noch, aber die Technik schreitet mit großen Schritten voran. Die Entdeckungen bleiben spannend! 

Mehr Informationen:

Wolfgang Eickwinkel 

Email: wolfgang.eickwinkel@gmail.com

 

SIGNWORKS GmbH

Agentur und Manufaktur für Werbung und Digitaldruck

Wehrstr. 62a

46047 Oberhausen

Tel: 02084449994

Mobil: 01755236667

Email: piatkowski@signworks.de

Internet: https://signworks.de

Flaschengefühle – eine Müll-Aktions-Ausstellung startet vom Ruhrpottologe im Schaubüdchen in Bochum am 1.7.23

In den Straßen unserer Städte finden sich allerorts leere, zurückgelassene Flaschen. So auch in denen des Westend-Viertels in Bochum. Sie bleiben in bestimmten Positionen stehen, werden nicht mitgenommen oder in einem Mülleimer gelegt.

Die von der Stadt Bochum geförderte Ausstellung  »Flaschengefühle« befasst sich als eine andere Art von Ausstellung im Rahmen einer Fotoreihe mit den in den Straßen zurückgelassenen Flaschen, ihrem Standort und der (vermutlichen) Situation, in der sie zurückgelassen wurden. Haben sich hier zwei getroffen und bei einer gemeinsamen Zigarette bloß über das Wetter oder über sehr wichtige Dinge gesprochen? Erzählt die einzelne Flasche etwas über die Einsamkeit einer Person, oder gab es einfach nur einen »Trinker« in einer größeren Gruppe vor Ort? Hatte jener Mensch es so eilig, dass er nur einen einzigen Schluck aus dieser Flasche nehmen konnte?

"Flaschenpiercing" - ein Foto der Reihe vom Ruhrpottologe André Brune | Foto: André Brune
  • „Flaschenpiercing“ – ein Foto der Reihe vom Ruhrpottologe André Brune
  • Foto: André Brune

Die Flaschen erzählen mitunter spannende Geschichten – sind aber auch eine ›Vermüllung der Stadt‹, mit der sich »Flaschengefühle« ebenfalls auseinandersetzt.

So wird es in der Projektwoche vom 17.7. bis 22.7. im Stadtteil eine Müllsammelaktion, Schilder gesäubert und gefundener Pfand dem Verein BODO übergeben sowie Podcast-Interviews mit Zuständigkeiten aus allen Parteien, Stadt, USB, sowie Betroffenen des Stadtteils aus einer Garteninitiative oder Anwohner*innen.

Projektwoche "Vermüllung der Stadt" | Foto: André Brune
  • Projektwoche „Vermüllung der Stadt“
  • Foto: André Brune

Vor Ort werden Videos zum Thema Müll entstehen, um auf die Situation aufmerksam zu machen.
Mit dem gefundenen Müll soll ein gemeinsames Objekt der Ausstellung entstehen. Freies Spiel für die Phantasie!
Am 21.7. wird vom Ruhrpottologe André Brune die Moderation zum Thema „Vermüllung der Stadt“ mit allen Parteien zwischen 17 und 19 Uhr stattfinden, sowie Umweltamt und USB. Alle sind herzlich zu diesem Gespräch und Diskussion eingeladen.

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am 1.7. ab 14 Uhr und läuft bis zum 29.7.
Öffnungszeiten : Mittwochs 17 – 19 Uhr, Samstag von 11-15 Uhr
Projektwoche vom 17. – 22.7.

Die Vernissage beginnt um 14 Uhr am 1.7. im Schaubüdchen, Ursulastr. 24 in Bochum

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+Video I +Bildergalerie I Deja vu in Bottrop – eine Kunstausstellung

Zur Vernissage vom Künstlerbund Bottrop e.V. trafen sich viele Bottroper Künstler, u.a. auch Paul Schulte und Gilda Bräuer, die dort Werke ausgestellt haben.

Zum Youtube-Video:

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Es sind aber nicht immer nur Kunstinteressierte, Künstler und Künstlerinnen, sondern vor allem Bekannte und Freunde, die sich dort trafen und bei Häppchen und Wein die besonderen Kunstwerke im August Everding Kulturzentrum angesehen haben.

18 bekannte Künstler und Künstlerinnen des Künstlerbundes Bottrop e.V. stellen ihre Werke von Fotografien, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und Mixed Media Collagen aus.

Dem kürzlich verstorbenen Fotografen Karl Kraft wird eine eigene Ausstellungszeile im Seitengang gegönnt.

Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich Kunst sein kann. Für jeden Geschmack ist in der Ausstellung des Künstlerbund Bottrop e.V. etwas dabei. Von bunten Löwen und Nashörnern auf einer Stahlplatte gemalt, ein Quadrat als Hommage an den Ehrenbürger und Künstler Josef Albers allerdings mit dem Hinweis auf die Klimakritik der „Letzten Generation“ mit einem eigenen Klecks einer falschen Farbe auf dem Bild oder Schuhabdrücke im Sand unter Plexiglas, die aussehen, wie der erste Schritt auf dem Mond. Ein faszinierender Blick fällt auf eine tote Drossel in einer Art Ikone von Gilda Bräuer, der ich einen eigenen Beitrag widme.

Alles in Allem eine sehenswerte Ausstellung, die ohne Eintritt zugänglich zu sehen ist im Erdgeschoss und in der ersten Etage des Kulturzentrums an der Böckenhoffstraße/Blumenstraße 12-14 bis zum 3. Juni.

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte, die angesprochen werden müssen:

Da ich keinen Zettel mit der Auflistung des Künstlers und seines Werks mehr gefunden hab, konnte ich im Nachhinein kein Werk zuordnen. Alle Kunstwerke wurden mit einer Nummer versehen statt mit einer Legende, worauf auch der Künstler stehen sollte oder auch der Name des Werks und Preis.

Ganz schlimm ist es, vor allem für den Künstler, einen Aufkleber zu nutzen eine Zahl draufzuschreiben und es auch auf das Kunstwerk zu kleben. Das mir das das Kleben mit der Hand nicht ausgerutscht ist, sagt alles. Verfälschung der Bilder durch die Ziffern und auch durch die schlechte Beleuchtung. Einige Werke sind nicht mal ausgeleuchtet.

Das Kulturzentrum eignet sich zwar für wechselnde Ausstellungen, die vor allem eher Stadthistorisch sind, aber es muss generell ein wenig Geld in die Hand genommen zu werden, um gehängte Werke generell besser darzustellen.

Kritik muss sein, sonst ändert sich womöglich gar nichts.

Die Vernissage wurde von der Sparkasse Bottrop finanziert. Ohne das Engagement der Bank wäre das Thema Kunstausstellung wahrscheinlich nicht mehr möglich.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr / Samstag bis 12 Uhr

Es lohnt sich mit Sicherheit!

Kleine Fotogalerie

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Ausstellungseröffnung: Blau über Gelb 2.0 im Schaubüdchen

Das Schaubüdchen auf der Ursulastr. 24 in Bochum hat vom 11. bis zum 26.2. eine besondere Ausstellung ukrainischer Künstler und lädt alle herzlich ein mehr zu erfahren. Auch ich bin dabei in besonderer Funktion. Aber lest selbst:

Die Ausstellung „BLAU ÜBER GELB 2.0“ bestehend aus den Künstlern Hans Ostapenko, Joshua Hoven und das Kollektiv MNPL mit dem Ruhrpottologen André Brune zeigt einige Kunstwerke, die sich mit der neuen Gegenwart der Ukraine beschäftigt.

Die Videoinszenierung „Onip“ (Widerstand) von Joshua Hoven zeigt den brachialen Übertritt der Grenze zu einem unabhängigen freien Volk. Der Angriff russischer Truppen und das Blutvergießen lässt die Hoffnung der Ukrainer auf Freiheit vom Joch der Unterdrückung autokratischer Kräfte zu einem weltweiten Widerstand werden, den die Ukraine stellvertretend kämpft.

Die Sonnenblume ist das aufkeimende Symbol einer neuen freien Ukraine, ein Symbol für Widerstand und Solidarität.

Das Künstlerkollektiv MNPL inszeniert ein Stück deutscher Geschichte der Mauer von Berlin, die nun neu weiter östlich entstanden ist an der Grenze der Ukraine zu Russland. Die hervortretenden Rhombenreliefmuster waren eine Ikone der sowjetischen Architekturlandschaft. Sie können heute noch überall im Osten Europas gefunden werden, aber auch in der Populärkultur.

Die Ukraine Support Bochum ist eine Gruppe von Künstlern im Ruhrgebiet, die Menschen vor Ort in der Umgebung von Odessa helfen mit Sammelaktionen und direkten Hilfspaketen. Sie sammelt weiterhin fleißig Spenden. Diese Ausstellung mit freundlicher Unterstützung des Schaubüdchen und unterstützt von Ruhrpottologe André Brune mit der Ukrainehilfe Ruhrgebiet soll mehr Aufmerksamkeit für die Menschen hinter der Gruppe bringen. Ein Podcast „Ukraine Bild“ über Ukraine Support Bochum wurde schon herausgebracht:

https://letscast.fm/sites/ukraine-bild-9e48ffbc/episode/ukraine-support-bochum-11

Die Ausstellungseröffnung ist am 11.2. ab 13 Uhr und endet um 20 Uhr. An verschiedenen Tagen zu bestimmten Öffnungszeiten werden die Künstler vor Ort sein und Fragen beantworten können. Gegen eine Spende ist auch für Getränke gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Der 24.2. ist leider der Jahrestag des Angriffskrieges in der Ukraine. Von 15 bis 20 Uhr wird ebenfalls der ein oder andere Künstler in Abwechslung zu sprechen sein.

André Brune wird Meldungen aus den ersten Kriegstagen lesen und einen Dadaistischen Abriss vorsprechen mit einer Ankündigung eines besonderen Marsches, der am 25.2. in Etappen beginnen wird. Beginn um 16 Uhr. Sein eigenes Kunstwerk ist das eines Koffers, der auf Reisen gehen musste und mit seinen Inhalten nicht ganz heil die Flucht überstanden hat.

Die Ausstellung dient auch dazu Ukraine Support Bochum mit Spenden zu unterstützten und mehr Aufmerksamkeit in der Weiterführung ihrer Arbeit Hilfe in der Ukraine zu bieten. Auch darüber können die Künstler bzw. die Ukraine Support Bochum am Tag der Vernissage berichten.

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Fantastische Hängung I Besuch der Jahresausstellung 2022 Bottroper Künstler mit Ralf Opiol im Museum Quadrat I +Podcast I +Video I +Fotogalerie

Ralf Opiol, mit seinem Projekt „Metropiol“ und Mitinitiator des ersten „Bottrop.Art.Award“, ist ein weitbekannter Künstler aus Bottrop. Kurz vor der Auslosung des ersten Bottroper Art Award habe ich ihn kennengelernt und interviewt. Diesmal gehen wir in einem „Live-Podcast“ durch die Jahresausstellung Bottroper Künstler und Künstlerinnen im Josef-Albers-Museum Quadrat in Bottrop und interpretieren gemeinsam auf einfache Art und Weise die unterschiedlichen ausgestellten Kunstwerke. Außerdem gehört Ralf Opiol zu den 30 ausgewählten Künstlern, die einmal im Jahr besonders gehuldigt im Quadrat ausgestellt werden. Von Ralf Opiol hängen derweil sogar fünf Bildern in der Ausstellungshalle.

1-Minute-Short-Podcast:

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Museum Quadrat Jahresausstellungshalle

Was ist Kunst für Ralf Opiol

So unterschiedlich die einzelnen Künstler sind, so ist auch die Kunst verschiedenartig und sehenswert. Skulpturen, Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Malereien mit Ralf Opiol zu erleben ist etwas Besonderes, weil für ihn die Kunst Leben ist und Leben ohne Kunst keine Kunst ist. Er macht die Kunst, weil er Kunst machen will. Er macht sie nicht als schönes Landschaftsbild, das in einem gemütlichen Wohnzimmer hängt, sondern er macht Kunst mit wenig Farben, Collagen und dadaistischen Buchstaben, weil er auch Lust auf Kunst machen will. Ralf Opiol will Menschen Denkanstöße über verschiedene Möglichkeiten der Kunst geben.

„Ich mache keine Kunst, die dir gefällt oder gefallen muss, sondern ich mache die Kunst, weil ich die Kunst machen will“, so der Tenor von Ralf Opiol und seinem Projekt Metropiol.

Ralf Opiol hat schon viele berufliche Bereiche hinter sich. Auch auf der Bottroper Kokerei hat er eine zeitlang gearbeitet. Man merkt das Leuchten in den Augen, dass er nicht für die Kokerei, aber für die Kunst lebt. Angefangen in der Kindheit Superhelden zu zeichnen hat er jetzt das olivfarbene Projekt „Metropiol“. Das Projekt ist eine neue Linie seiner Kunst, die er sich treu bleiben wird. Er arbeitet mit wenig Farben. Der Großteil ist in gelben, meist grünen Tönen bis ins Olivfarbene gehend. Mit sichtlichem Stolz kann gesagt werden, hat die Jury der Jahresausstellung fünf Bilder von ihm ausgewählt. Sie sind in der unteren Etage zu besichtigen. Auch von außen durch die große Fensterscheibe können sie betrachtet werden.

Zum kompletten Video-Podcast mit exakte Zeit zur Besprechung der Bilder:

https://youtu.be/vabbcVQsXaM

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Knappe 5 Minuten (K5M) – ein neues entwickeltes Podcast-Format mit den wichtigsten Elementen aus diesem Podcast mit Ralf Opiol. Kurz als Berghabitataxiomgespräch genannt nach seinen Bildern, die wir besprochen haben, die in der Jahresausstellung Bottroper Künstler 2022 im Museum Quadrat hängen:

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Bilder von Ralf Opiol in fantastischer Hängung - (c) André Brune

Nebenbei ist Ralf Opiol mit seinen Ideen zum Quartiersmanager des Stadtteilmarktes „Boyer Markt“ ernannt worden. Er arbeitet daran, den fast abgeschriebenen Markt bis zum Sommer 2023 mit den angeschafften neuen Ständen, zu festigen. Jede Woche Freitag ist er einige Minuten mit seinem kreierten Instagram-Konto online und zeigt Neuigkeiten und die örtlichen Besucher. Boyer Bewohner und Bewohnerinnen sind dann fast zum Anfassen. Das Markenzeichen aus seinem @metropiol-Projekt ist auch für den Markt Olivgrün. 

Markt ist ein Kulturgut, so Ralf Opiol. Markt ist eine lebendige Kunst die Selbstversorgung mit vielen wichtigen bunten Lebensmitteln zu sichern. Oder den Vormittag mit den verschiedenen Menschen, die sonst als Porträt oder örtliche und oft statische Kunstfigur ihre Tage und Wochen in ihrem eigenen Atelier Küche und Wohnzimmer verbringen. Die Menschen vor Ort auf dem Markt schaffen ihre Kunst des Lebens und Ralf Opiol unterstützt sie dabei eine Auswahl bereit zu stellen. Das wiederum ist auch eine Kunst, denn noch vor gar nicht langer Zeit wäre der Boyer Markt mit nur noch zwei Ständen Geschichte gewesen. Heute stehen dort wieder mehr als zehn Stände regelmäßig.

Ralf Opiol ist von der fantastischen Hängung begeistert - (c) André Brune

Kunst ist nicht nur ein Quadrat

Es gibt viele, die mit Kunst nichts anfangen können. Aber Kunst ist nicht einfach nur ein Quadrat, wie von Josef Albers. Im Farbenspiel, im Gedankengut und in der Situation, wie und wann ein Bild oder eine Skulptur entsteht im Laufe der Zeit, kann es Menschen zum Nachdenken anregen oder zum Wohlfühlen oder auch zu Kontroversen führen. So können auch die Bilder von Josef Albers, Ralf Opiol und z.B. auch der mittlerweile weltweit bekannte Künstler Gereon Krebber mit seinen außergewöhnlichen Skulpuren zu nachdenklichen Diskussionen werden.

Kunst ist Machen und andere drüber reden lassen. Die Aktionskunst von Christo oder Wei Wei ist ebenfalls eine große Kunst, sie einfach zu machen ebenfalls. Ralf Opiol ist einer davon und das beweist er im Gespräch über die verschiedenen ausgestellten Kunstwerke aller 30 Künstler und Künstlerinnen, die von mir leider erst knapp zum Ende der Ausstellung besucht werden konnte.

Allerdings ist der Podcast und die Bilder der Werke im Raum auch eine Verneigung vor der ausgestellten Kunst, die nur wenige Wochen zu sehen ist bzw. war und hiermit nun im Blog bis auf Abschaltung des Internets archivarisch hinterlegt.

Museum Quadrat

Für knapp 13 Mio Euro ist der Erweiterungsbau der Öffentlichkeit am 19.10.22 zugänglich gemacht worden. Die Ausstellung „Josef Albers. Huldigung an das Quadrat“ ist auch die Huldigung der Stadt zu ihrem berühmten Sohn, der in die USA ging und es sogar mit einem Bild im Weißen Haus geschafft hat. Diese Huldigung wurde 1987 vom Vizepräsidenten der USA George Bush mit einem Besuch bestätigt.

Im alten Bereich rechts von der Kasse ist der Teil wechselnder Ausstellungen. Die Jahresausstellung ist wiederum eine Huldigung heutiger lebender Künstler und Künstlerinnen der Stadt Bottrop. Sie beginnt am letzten Wochenende im November und geht bis zum Ende des ersten Wochenendes im Januar, dieses Mal am 8.1.2023. Eine Jury sucht die Bilder aus.

Fantastische Hängung

Durch die Lichteinwirkung der großen Fenster von außen und die höhere Decke mit dezenten quadratischen Lampen und die von Ralf Opiol immer wieder betonte „Fantastische Hängung“ im Raum des einen Ausstellungs-Quadrats bekommt die Ausstellung ein besonderes Augenmerk für Besucher und Besucherinnen.

Die Jury suchte dieses Jahr Petra Lamers mit ihrer Fotografiekunst „Luft. Licht. Linie.“ als Krönung der Ausstellung aus. Sie bekommt einen eigenen Ausstellungsraum für die besonderen Motive ihrer Fotografien.

Allein diese Ausstellung zeigt, dass in vielen Menschen Kunst steckt. Sie ist es wert herausgeholt zu werden und zu zeigen.

Folgende Künstler/Künstlerinnen stellen/stellten aus:

Gilda Bräuer – Mixed Media

Karina Bregula-Pietrucha – Malerei

Claudia Brüggemeier – Malerei

Rebecca Bujnowski – Relief

Wolfgang Fröhlich – Fotografie

Stefanie Fuchs – Malerei

René Haustein – Zeichnung

Guido Hofmann – Skulptur

Lorine Hosch – Malerei

Ulrike Int-Veen – Malerei

Werner Jelinek – Zeichnung

André Kirschbaum – Malerei

Christian Kleinheins – Fotografie

Gereon Krebber – Skulptur

Monika Lioba Lang – Skulptur

Ralf Opiol – Mixed Media

Doris Reineking – Malerei

Ulrich Röhring – Relief

Angelika Schilling – Fotografie

Barbara Schmuchal – Zeichnung

Dieter Schröder – Fotografie

Paul Schulte – Objekt

Iris Stöber – Druckgrafik

Evelina Velkaité – Malerei

Jutta Weber – Zeichnung

Stefan Wepil – Mixed Media Reinhard Wieczorek – Malerei

Edgar Wiese – Malerei

Nolin Wischermann – Malerei

Trudel Zeltinger – Malerei

Über das Museum werde ich ein anderes Mal genauer berichten, denn es hat eine reichhaltige Geschichte, die ihresgleichen im Ruhrgebiet nicht zu finden ist von der Form und dem gewidmeten Künstler Josef Albers.

Josef Albers war geborener Bottroper, der es mit seinen Bildern bis ins Weiße Haus geschafft hat. Zudem hat das Museum eingebettet in der Stadtparklandschaft eine besondere Lage. Die Verbindung der außergewöhnlichen Mischung aus dem Ur- und Ortsgeschichtsmuseum, dem alten Heimatmuseum der Stadt, mit jungsteinzeitlichen Funden aus Stadtgebiet und Emscherregion und der Modernen Kunst ist sehr gelungen. Zudem hat das Museum auch einen großen pädagogischen Wert und dafür einen eigens eingerichteten Raum.

Alle ausgestellten Kunstwerke können vom Publikum erworben werden. Die Liste ist abfotografiert auf der Blogseite mit den Kunstwerken zu sehen und auch im Nachhinein noch bei den entsprechenden Künstler und Künstlerinnen zu kaufen.

Ausstellerin Petra Lamers, Fotografie - Prospekt abfotografiert von André Brune

Öffnungszeiten

Montag

geschlossen

Dienstag bis Samstag

11 – 17 Uhr

Sonn- und Feiertage

10 – 17 Uhr

Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.

 

Maskenplicht in den Räumen des Museum durch örtliche Allgemeinverfügung der Stadt Bottrop. Änderungen bitte an der Kasse nachfragen.

 

Eintrittspreise

Sonderausstellung
„Josef Albers. Huldigung an das Quadrat“ (19.10.22 – 26.2.23)
(Josef-Albers-Galerie)

Eintritt 10 Euro,
ermäßigt 6 Euro*,
ermäßigt 8 Euro**

Josef Albers Museum

Eintritt frei

Museum für Ur- und Ortsgeschichte

Eintritt frei

Für Bottroper Bürgerinnen und Bürger ist der Eintritt  für die Sonderausstellung freitags frei. Ausweis bitte bereit halten.

 

 

Links und weitere Informationen:

Shownotes:

 

Museum Quadrat

Adresse:

 

Museumszentrum Quadrat

Anni-Albers-Platz 1
46236 Bottrop

Tel.: 02041 372030
Fax: 02041 3720344
E-Mail-Adresse: quadrat@bottrop.de

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Internet: Josef Albers Museum | Startseite (bottrop.de)

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Instagram: Museumszentrum Quadrat (@museumquadrat) • Instagram-Fotos und -Videos

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Facebook: Quadrat Bottrop | Facebook

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Wie kommse hin?

Information zur Eingabe im Navigationssystem
Je nach Navigationssystem die alte Adresse – Im Stadtgarten 20 – nutzen.

Von der Autobahn A 2
Abfahrt Bottrop (3) Richtung Stadtmitte (Kirchhellener Straße) bis zur Kreuzung Kirchhellener Straße/Josef-Albers-Straße. Rechts in die Josef-Albers-Straße abbiegen. Der Weg ist ausgeschildert.

Von der Autobahn A 42
Abfahrt Bottrop-Süd (12) Richtung Stadtmitte (Essener Straße; im weiteren Verlauf Freiherr-vom-Stein-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Hans-Sachs-Straße). Dem Straßenverlauf folgen Richtung A 2 bis zur Kreuzung Eichenstraße. Links in die Eichenstraße abbiegen. Im Kreisverkehr die erste Straße rechts (Randebrockstraße) wählen. Der Weg ist ausgeschildert.

Anfahrtsbeschreibung bei Google Maps

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Bahn: Bottrop Hauptbahnhof, dann mit Bus Linie SB16 Richtung Bottrop ZOB Berliner Platz oder Linie 261 Richtung Bottrop Eigen Markt bis zum ZOB Berliner Platz.

Ab ZOB Berliner Platz:
Linie 251 Richtung Bottrop Grafenwald Kirche bis Haltestelle „Quadrat“, Linie 267 Richtung Bottrop Feldhausen Bf bis Haltestelle „Im Stadtgarten“.

Fahrplanauskunft des VRR

(Information aus der Internetseite des Museums Quadrat)

Bing: 

Ralf Opiol

Instagram: Ralf Opiol (@metropiol) • Instagram-Fotos und -Videos

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Facebook: Ralf Opiol Metropiol | Facebook

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Youtube: Ralf Opiol Metropiol – YouTube

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International: Pieces of Ralf Opiol – Tagree

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„Kulturgut Markt“

Unser Boyer Markt:

Instagram: (@unser_boyer_markt) • Instagram-Fotos und -Videos

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Presse:

Neuer Boyer Wochenmarkt – Vorbild für andere Bottroper Märkte? – waz.de  

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Immer freitags von 8 bis 14 Uhr: Boyer Wochenmarkt in neuem Gewand – Bottrop (lokalkompass.de)

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Youtube-Film zu Weihnachten: Geht nur aufm Boyer Markt : Mitn Weihnachtsmann einkaufen gehen – YouTube

Fotogalerie - (c) André Brune

(Die dargestellte Kunst wurde von mir fotografiert mit dem absichtlichen Hintergrund diese für die Nachwelt nach der Ausstellung zu erhalten. In keinem Fall sehe ich es als Nachteil für die Künstler und Künstlerinnen. Es ist eher unbezahlte Werbung für jeden einzelnen Aussteller und jede einzelne Ausstellerin. Auch das Museum Quadrat wird hiermit beworben. Alles unbezahlt und mit viel Arbeit, die keiner sieht, aber dennoch mit viel Freude für diese Sache. Kunst hat lange genug gelitten in der Coronazeit. Es ist Zeit, ihre wieder einen besonderen Raum zu bieten. Dies möchte ich mit meiner Seite und Tun machen. Sollte aber jemand, auch Verwandte oder Freunde, dies anders sehen, kann man mir eine Email schreiben, so dass ich dann das entsprechende Foto entfernen kann. Im Podcast – Video ist es nicht möglich. Die Aufbereitung würde zu einem Verlust der bisherigen Zuschauer führen. Ich verdiene nichts an der getanen Zeit und Arbeit. Es ist ein reines hobbymäßiges Interesse gewesen dies zu tun.)