Gerd Böttcher war in den 1960er Jahren vom Gärtner zum Schlagerstar aufgestiegen. Der am 18. Juli 1936 geborene Berliner hat seine Lebenszeit hauptsächlich in Werne an der Lippe verbracht. Er war ein migrierter Ruhrpottler geworden. Und deswegen haben wir ihn auch in einem Podcast vorgestellt.
Gerd Böttcher war ein lebenslustiger Mensch. Zuletzt war er sogar Karnevalsprinz im Ort. Leider verstarb er viel zu früh, als seine gesunkene Karriere einen kleinen Aufwind bekommen sollte mit einer Langspielplatte. Drafi Deutscher, Giorgio Moroder waren nur einige, die ihn unter die Arme gegriffen haben.
Wer nur dem Podcast „Ruhrgebiet erklärt“ abonnieren möchte:
Gestartet ist er in Kneipen auf kleinen Bühnen in Berlin, wo er entdeckt wurde vom berühmten Komponisten Werner Müller, der die legendäre Musik der Sportschau kreiert hatte. Er wollte Gerd nicht mit einem italienischen Pseudonym auf der Bühne sehen, sondern er wollte ihn als Deutscher auf die deutsche Bühne bringen mit seiner klaren Stimme und förderte ihn. Er sang auch einige Lieder von Elvis Presley in deutscher Übersetzung als deutscher Elvis, was ihm auch viele Fans einbrachte. Die Singles wurden bei Decca verlegt, einem besonderen Musikverlag, die mit der deutschen Telefunken zu tun hatte. Mehr erfahrt ihr im Podcast.
Erst nach der Aufnahme erfuhren wir von jemanden, der ihn kannte, dass er auf den Karnevalswagen ging, obwohl er an einer heftigen Lungenentzündung litt. Seine Nieren haben wahrscheinlich auch schon angegriffen. Er starb am 26. Februar 1985 in einem Dortmunder Krankenhaus mit nur 48 Jahren.
Er hat sein Publikum ihrer Zeit gut unterhalten, wie unten in einigen Youtube-Musikvideos zu hören und zu sehen ist. Dafür gehört ihm auch gebührenden Respekt, die wir am Ende des Podcasts auch mit einer Schweigeminute für den Entertainer würdigen.
Im Ruhrgebiet gibt es immer irgendwo Grenzen. Sie sind nur durch Ortseingangsschilder zu entdecken. Die Kunst ist sie im wahrsten Sinne zu überschreiten. Und so kam es, dass der Herner Künstlerbund mit acht Künstler*innen im Domizil vom Bund Gelsenkirchener Künstler „Zu Gast“ sind für ein paar Wochen, so der treffende Titel der Unterkunftgeber.
Vor dem „Domizil“ auf der Bergmannstraße in Ückendorf trifft sich die Kunstszene
Es gibt zwischen den Städten Herne und Gelsenkirchen keine Distanz. Sie sind Nachbarn. Doch wie es im Ruhrgebiet so ist, die meisten Vereine kochen ihr Süppchen im eigenen Haus. Hier in der Kunstszene ist es nun anders gelaufen. Und das ist gut so! Der Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK) mit der Vorsitzenden Gordana Djukic hat Kreativköpfe des Herner Künstlerbundes eingeladen das „Domizil“ nach Ückendorf. Natürlich ist diese, wie es sich im Ruhrpott gehört, auf der Bergmannstraße Nummer 53, denn Bergbau und Kunst gehörten immer schon irgendwie zusammen.
Ein besonderer Ausstellungsort mit Ruhrgebiets-Charme von 1900
In Ückendorf, ein Stadtteil von Gelsenkirchen, in dem durch die öffentlichen Medien oft nur negatives berichtet wird über Schlägereien und Clans, stehen noch wunderbare Häuser aus der Gründerzeit. Aber es ist eigentlich ganz anders. Hier steppt nicht nur der Bär bei den Künstlergangs. Da geht es kunterbunt zu! Es ist ein Ort geworden voller Kreativität im Neuanfang des Strukturwandels, in dem der Stadtteil seit Jahrzehnten steckt, wie kaum ein anderer.
Früher lebten hier überwiegend Arbeiterfamilien und es kamen Einwanderer aus der Türkei dazu, die angeworben wurden für das Kohleschürfen und die Stahlherstellung. Heute wandelt sich das bisher trostlose verfallende, das dem Niedergang der Montanindustrie gleicht, langsam zu einem der attraktivsten Stadtteilen. Es lohnt sich, es zu entdecken. Neben der Kunstszene, ist hier eine neue Gaststättenlandschaft entstanden. Heute wandelt er sich mit neuer Aufbruchstimmung in eine der attraktivsten Stadtteile mit unterschiedlichen Gaststätten, sowie mit der Kulturkirche Heilig – Kreuz und dem „Hier ist nicht da“ auch zu einem soziokulturellen Hot Spot von Veranstaltungen unterschiedlicher Art von Comedy, Poetry Slam über Jazz und Rock bis Klassikkonzerten.
Im Domizil der Gelsenkirchener finden sich nun Acht Künstler und Künstlerinnen aus Herne, die unterschiedlicher nicht sein können mit Malerei, Grafik, Fotografie und experimentellen Techniken. Die Kunst ist so vielfältig wie das Ruhrgebiet selbst: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Sophia Kühn, Jörg Kippmeyer, Daniel Pajonk, Gisela Schulte und der Vorsitzende des Herner Künstlerbundes Hassan Jelveh.
Bei der Vernissage am 18.1.26 grinsten alle breit über den riesigen Andrang von neugierigen Besuchern, wovon ich auch einer war. Ich hörte den interessanten Ausführungen des Kunsthistorikers Dr. Bernd A. Gülker zu, sowie der fantastischen Violinistin Astrid Sophie Müller, die das Domizil mit kunstvoller klassischer Musik erfüllte.
Ein Dialog zwischen zwei Städten
Das Domizil ist ein Austauschort nicht nur für Kreative, sondern auch für Kreativbegeisterte, zur gegenseitigen Inspiration und Vernetzung. Die Ausstellung lud auch Interessierte aus anderen Städten ein.
Und wer denkt in Herne is nix… Doch ! Herne hat auch jede Menge unterschiedliche Kreativität zu bieten! Allein an den unterschiedlichen Kunstwerken ist es mit Sicherheit anders zu beurteilen. Das Miteinander zwischen Herne und Gelsenkirchen hat auch etwas Symbolträchtiges. Es überschreitet geografische Grenzen und zeigt gedankliche Offenheit, wo es keine Grenzen gibt.
Die 1. Vorsitzende vom Bund Gelsenkirchener Künstler Gordana Djukic erklärt die Ausstellung für eröffnet
Für mich als Ruhrpottologe, der auch 1. Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop geworden ist, zeigt diese Ausstellung genau das, was die Region Ruhrgebiet ausmacht: Zusammenhalt statt Abschottung, Austausch statt Einzelkämpfertum und ein Gefühl von Aufbruch Menschen dazu zu bringen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Etwas schlummert in dir und du bist interessiert dich anzuschließen, mitzumachen, grenzüberschreitend kreativ über den eigenen Tellerrand zu gucken zwischen den stillstehenden Fördergerüsten und Trinkhallen, dann schau dir die Kunst an und mach mit.
Das Ruhrgebiet ist im steten Wandel, wie auch die Kreativität der teilnehmenden Künstler. Wer sich dafür interessiert, sag ich nun in Dialekt: Geh ma rübba! Kunst kanntse nicht hier im Blog erleben, kanntse nur persönlich vor Ort mitte Nase anne Bilder klebend erleben. Dat is Revierkultur!
Und wenne noch Zeit hass, dann gehste nebenan auffe Bochumer, da kannste speisen von Döner über Tapas bis hin zu Omas Apfelkuchen. Glaubse nich? Überzeuchse dich bessa vor Ort!
Und danach wird der Austausch umgekehrt sein. Solche Projekte machen unsere Region aus. Keine Eitelkeiten, kein Konkurrenzdenken, sondern gelebte Nachbarschaft! Ein Grund mehr Ückendorf näher kennenzulernen. Übrigens ist ganz in der Nähe eine Halde zu entdecken. Zu Fuß oder mit dem Rad! Aber das ist ein anderer Blogbeitrag…
Die Ausstellung ist immer Samstags bis zum 21.2.26 zwischen 14 und 17 Uhr oder nach Vereinbarung mit dem Bund Gelsenkirchen Künstler. Aber hier im Blog habt ihr die Möglichkeit die Bilder wenigstens fotografisch zu entdecken auch nach der Ausstellung. Wer mehr von den einzelnen Künstler und Künstlerinnen wissen will, scrollt einfach weiter runter. Da sind auch alle Links zu ihnen.
Fazit
Ich fand die Herner Kunst inspirierend und so unterschiedlich in ihrer Form, dass ich Lust auf mehr bekommen habe auf mehr Herne. Nicht nur in der Kunst, sondern auch drumherum ist Herne einfach mehr als nur Herne. Nach Herne komm ich gerne. Ich kann es nur empfehlen!
Es sind Fotos von Natur, die ein ihrer Echtheit banal erscheinen. Es sind Fotos in Nahaufnahme. Fotos, die Hagen Apel so bearbeitet, das die Wirklichkeit wie ein abstraktes gemaltes Kunstwerk aussieht. Ist die Natur so abstrakt? Sie kann es sein. Sie ist seine größte Inspirationsquelle und inspiriert jeden Betrachter, zieht einem in einen Bann von lyrischer Fotografie.
Annett Breitfeld posiert an ihrem Lieblingsbild der Ausstellung
In Tusche-, Kohle-, Acryl- und Ölmalerei sucht sie Verborgenes. Sie dreht die Seelen nach Außen. Sagt uns: Schaut drauf, was denkt, was fühlt die Person auf dem Bild im Hier und Jetzt.
Acryl auf Leinwand und in Zukunft auch getöpferte Kunstwerke sind ihre Schwerpunkte. Hier lässt sie den Blick zum Horizont auf die Betrachter wirken. Es weckt nicht nur Sehnsucht zum Meer, sondern auch das Nachdenken über das Leben und die Kraft der Natur. Die Bilder laden ein zum Verweilen, Träumen und Genießen am Sandstrand, das Meer und das Rauschen der Wellen. Alles ist sichtbar. Im Hintergrund denkt das Gehirn sich den Rest und macht es erlebbar.
Annika Döring posiert bei ihren atemberaubenden Horizontwerken
Auf mich wirken die kleinen Bilder übergroß in der Betrachtung. Es sind Farben der Seele. Die Pinselstriche hinterlassen in dem überwiegend roten Variationen – Kunstwerk, ein Gefühl von unterschiedlichen Stufen von Wut oder Wärme. In dem anderen mit grünen Pinselvariationen ist es die Unterschiedlichkeit von Hoffnung. Insgesamt sind es Kunstwerke, die nicht nur in die Seele blicken, sondern auch einen in die Seele fallen lassen kann. Ein Schwelgen in der Schönheit der Farbgestaltung geht natürlich auch.
Hassan Jelveh, 1. Vorsitzender vor seinen Farbkompositionen aus Himmel, Feuer, Licht und Seele
Sophias Werke lassen einen träumen von Landschaften, wo Engel aufsteigen an der stürmischen Atlantikküste oder sie unterzieht eine dunkle Landschaft mit Phosphorfarbe durch eine UV-Lampe sichtbar eine Veränderung. Das Bild wird mit zweierlei Maß gemessen: Kommende Dunkelheit, wie ein Sonnenuntergang oder in Licht gehüllt von einem strahlenden Mond, der nicht zu sehen ist. Es lässt die Betrachter das Bild im wahrsten Sinne in einem anderen Licht sehen.
ohne UV-Licht
mit UV-Licht
Sophia Kühn posiert vor ihrem fantastischen Lieblingswerk
Seine karikaturhaften Kunstwerke nehmen die aktuelle politische Situation im Land und den USA aufs Korn. Mal bleibt einem das Lachen im Hals stecken, mal ist es einfach nur lustig. Eine Anregung ist sich die Bilder näher anzusehen. Unverkennbar ist er ein Schalke 04 – Fan. Das ist nicht zu übersehen und fährt mit den Kunstwerken auch den Bundesligafahrstuhl mit. Katzen begleiten ihn in vielen Bildern. Katzen sind seine Lieblingstiere und sind nicht nur in der Karikatur zu finden. Sie sind für ihn die Königinnen der Haustiere und seiner Kunstwerke.
Jörg Lippmeyer posiert vor seinem Lieblingsbild einer schwarzen Katze.
Die Welt in Schwarz-Weiß zu zeigen kann auch eine Anregung sein. Das die Welt nicht immer Schwarz-Weiß ist kann aus den vielen Variationen von Pajonks Kunstwerken entdeckt werden. Sie regen zum Nachdenken, zum fantasieren und zum Entdecken an. Er sucht immer nach anderen Strukturen, die einen immer neugierig machen auf mehr von seinem Können.
Daniel Pajonk posiert vor seinen immerwährenden Schwarz-Weiß-Kunstwerken
Farben und Linien, abstrakt gestrickt gepinselt lassen die Betrachter zurück, den eigenen Blickwinkel der Einfachheit zu erweitern. Das genaue Hinsehen, in die Tiefe gehen, kann das Bild einen Spiegel vorhalten von Anecken oder Linientreue. Weiche Ecken, die einem mitteilen, dass es auch komplett anders gehen kann, zeigen die Bilder, genauso, wie die Unendlichkeit von Linien, die nicht immer gerade sein müssen. Gisela Schultes Kunstwerke sind einfach anders und genau macht es das ganze spannend bei der Betrachtung.
Gisela Schulte, 2. Vorsitzende vom Herner Künstlerbund, posiert vor ihren abstrakten Kunstwerken, die in der Ausstellung einzigartig sind in dieser Form
10 Fußlümmel vonne Zeche Consolidation und der Firma Küppersbusch um Willy Gies herum trafen sich in der Hauergasse 2 im Jahr 1904 im neuen Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. „Wir werden einmal vor 90000 Zuschauern spielen“, war Willys Vision. Sie gegründeten einen Verein, der die Stadt prägen sollte, wie nichts anderes in ihrer 150 jährigen Geschichte.
Es liegt nahe in der Podcast-Trilogie über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der 150 Jahre alten Stadt Gelsenkirchen, auch den weltweit berühmten Fußballverein mit Freud und Leid, Auf und Ab zu bringen:
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Jack und ich hatten nicht vor einen Podcast über zwei Stunden zu machen. Eigentlich hätte ich ihn auf eine Stunde gekürzt. Und eigentlich haben wir wahrscheinlich das ein oder andere wichtige nicht gesagt. Wir hätten gern noch mehr über einzelne Spieler mitgeteilt, aber das folgt irgendwann ein anderes Mal.
Es war ein Abriss der Geschichte, die über 120 Jahre alt ist. Bei allen Skandalen, die der Verein hatte, war es wichtig das Herz des Fußballs zu erklären und erzählen es im Rahmen der Stadtgeschichte von Gelsenkirchen.
Wir hoffen, dass ist gelungen, trotz der Erkältung von Jack Tengo bei der Aufnahme, der zudem natürlich auch ein Borussia Dortmund – Fan ist. Also ein Derby ist hier auf jeden Fall zu hören.
Der FC Schalke 04 startete als Westfalia Schalke in Gelb-Rot, änderte die Farbe in Königsblau-Weiß, kämpfte sich mit weniger Mann durch den ersten Weltkrieg, blieb erhalten durch eine Frau, fusionierte mit einem Turnverein, um nicht unterzugehen, hielt sich wacker, ließ sich wieder scheiden von den Turnern und wurde reinkarniert in FC Schalke 04 e.V. Dann ging es los:
Der Fußball begann nach der Schicht und würde förmlich „erackert“ auf der Wiese. Die Ballmann-Brüder, geboren in Dortmund, ausgewandert mit den Eltern nach Großbritannien, aber nach dem Weltkrieg wieder zurück, brachten den unbekannten weiterentwickelten Inselfußball mit Fallrückzieher, Doppelpass und Kurzpassspiel mit.
Ernst Kuzorra und Fritz Szepan waren im Mittelfeld die Antreiber und formten den „Schalker Kreisel“, der für jede Mannschaft unschlagbar waren. Sie wurden zu Idolen ihrer Zeit und auch Vorbild in der Zeit des Nationalsozialismus.
Sie gewannen jedes Jahr die Westfalenmeisterschaft und sechs Mal die Deutsche Meisterschaft, fuhren auch mal an die Front, um mit der Wehrmacht Truppenfußball zu spielen.
Fritz Szepan sagte nicht nein, als er in der Arisierung das Textilhaus Julius Rode & Co von einem jüdischen Ehepaar namens Sally Mayer und Julie Lichtmann bekam. Ob er es wußte oder nicht, dass sie dann in Riga ermordet wurden nach der Deportation, können wir nicht nachvollziehen, auch nicht, ob er Schuldgefühle danach bekam.
Schalke hat als erste Bundesliga-Mannschaft die unrühmliche Geschichte aus der Nazizeit aufgearbeitet, der ein Skandal wurde, als 2001 eine Straße nach dem großartigen Fußballer benannt werden sollte und diese Geschichte herauskam.
Schalke wäre nicht Schalke, wenn der Verein immer weiter oben mitspielte, auch Gründungsmitglied der Bundesliga 1963 war. Doch der letzte Meisterschaftstitel wurde noch in der Oberliga 1958 gewonnen. Danach wurden sie meist Schalke Viz Vier oder Schalke Null Vize. Wie man es nimmt ist egal. Die Mannschaft spielte oben mehr mit als der Reviernachbar Borussia Dortmund. Weltweit gehört Schalke als Stadtteilmannschaft zu den größten. Das Stadion ist das meistbesuchte in ganz Deutschland.
Ein Denkmal hat sich der Manager Rudi Assauer geschaffen für sich und die Mannschaft und erst recht für die Stadt, die von der Multifunktionshalle profitiert nachdem sie in der Abschaffung der Montanindustrie im Strukturwandel eher zum Schlußlicht in der Arbeitslosenzahl gehörte, wie auch beim Schuldenberg.
Rudi Assauer sprechen wir im Podcast kurz an, denn er prägte als Manager wie kaum ein anderer mit seiner Zigarre und er durfte auch noch einen Pokal hochheben, den UEFA-Pokal.
Den gewannen sie gegen Inter Mailand. Im letzten Spiel im Parkstadion feierten sie viereinhalb Minuten die Deutsche Meisterschaft 2001. Doch die Bayern aus München trafen dann in einer unerhörten Überlänge doch noch in letzter Sekunde und hatten den Titel weggeschnappt.
Freud und Leid liegen eben wirklich nah beieinander. Der Malocherclub ist einem Millionenbeinverein gewichen. Gazprom kaufte sich ein, um eine sportliche symphatische Mannschaft für ihre Werbung zu nutzen. Als der russische Einmarsch in der Ukraine losging, zog der Verein die Reissleine und warf den Sponsor raus. Eine Konsequenz, die natürlich weniger Geld in die Kasse spülte, aber die ehrlich war.
Je mehr ich selbst über Schalke als Bochum-Fan lese, desto symphatischer wird mir Gelsenkirchen mit Schalke 04. Die Stadt und der Verein verdienen mehr Respekt als die ständigen negativen Schlagzeilen in den deutschen Medien.
Mehr Geschichte gibt es im Podcast und viele Infos, haben wir in folgenden Links und Büchern gefunden:
Gelsenkirchen hat Sehenswürdigkeiten! Entdeckt mit mir und Jack Tengo die Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, dass mehr zu bieten hat, als schlechte Nachrichten, um den größten Bankraub von Deutschland. Die meisten verbinden Gelsenkirchen nur mit der Arena Auf Schalke und dem weltbekannten Fußballverein, den wir im letzten Teil der Trilogie besprechen werden. Gelsenkirchen hat mehr zu bieten als viele denken!
Es gibt das Musiktheater, den Zoo Zoom, den Consolpark, Nordsternpark, einige erhaltene alten Zechenhäuserstraßen und noch viel mehr. Wir werden bestimmt nicht alles aufgelistet haben, was es gibt. Ihr könnt uns gern in die Kommentare schreiben, was euch gefehlt hat.
Was hat Gelsenkirchen noch zu bieten? Die Innenstadt ist ja wohl nix besonderes. Von wegen! Man muss genau hinsehen. Zum Entdecken der Stadt wird es definitiv reichen.
Empfehlen können wir die beiden in den Shownotes stehenden Bücher, in denen wir auch recherchiert haben neben den vielen Links. Hier habt ihr einen kleinen Einblick in Gelsenkirchen, in Sehenswürdig- und Merkwürdigkeiten.
Wer durchfährt, sollte anhalten und auch mal aussteigen. Es lohnt sich, dort mal genauer hinzuschauen.
Gelsenkirchen entdecken ist auf jeden Fall interessant!
Im ersten Teil sind wir südlich der Emscher im alten Gelsenkirchen und seinen Stadtteilen:
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Im zweiten Teil besprechen wir den Norden der Emscher bestehend aus Buer und seinen Stadtteilen:
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