Humorvoller Rückblick – Ausblick 2025 Podcast Ruhrgebiet erklärt mit Jack Tengo Folge 8 #96 I +Videopodcast

Mit Jack Tengo zusammen haben wir den ersten Podcast 2025 ‚Ruhrgebiet erklärt‘ Folge 8 und Folge 96 in der Podcast – Reihe von ‚Ruhrpottologe unterwegs‘ etwas salopper behandelt. Wir haben einen Rückblick auf 2024 und einen Ausblick der zukünftigen Projekte innerhalb des Podcast 2025 herausposaunt mit viel Humor und Nebenstrecken.

Wir besprechen auch zwei gefundene Podcasts, die sich mehr oder weniger mit dem Ruhrgebiet befassen und reißen auch eine Buchbesprechung an, die beim übernächsten Podcast Thema wird.

Wir haben einfach mal den Redefluss laufen lassen zum Jahresanfang und genossen die Zusammenarbeit beim Tässken Tee und Haldendudler. 

Glück auf und bis zum nächsten Podcast über Werne an der Lippe!

Zum Gucken als Videopodcast:

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Zum Hören in der Ruhrpottologe unterwegs – Reihe:

Du willst nur Ruhrgebiet erklärt hören:

Shownotes:

Podcast – Mehr oder weniger Empfehlung:
Schade: Ruhr – Werwiewas
Hatten wir uns mehr versprochen : Ruhrpott Café

Senderempfehlung

Hitradio Ruhr: https://hitradio-ruhr.de/

Frau Olle und die verschwitzte Bettwäsche I 6.1.25

Der letzte freie Tag. Ehefrau krank. Braucht doch ein Suppenhuhn, um wieder fit zu werden. Und nur das feine vom Bioladen. Bekanntlich sind die mit weniger Antibiotika bestückt. Aus der Massentierhaltung wäre es sicherlich in dem Moment bei einem Grippalen Infekt die sinnvollere Suppe.

Aber die schmeckt nicht. Die Suppe stinkt. Und so fahre ich doch lieber zur Fleischtheke zum Bioladen und kaufe auch gleich Zucker.

Nun Zucker haben die keinen raffinierten aus Köln, sondern Rohrrohrzucker im untersten Regal. Ist besser, ist teurer, aber die haben da nix anderes. Ich geh doch jetzt nicht extra für ein Pfund noch woanders hin!

Die Fleischtheke hab ich gemieden, weil da jemand stand und bestellte. Als ich den Zucker fand, waren da zwei weitere vor mir und ich dachte… Knebel und die Wursttheke.

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Was hab ich damals gelacht. Aber jetzt war mir nicht zum Lachen zu Mute. Ich hab jetzt die A… Karte 🤪

Die Dame war keine 70, sondern nur die Hälfte und bestellte etwas, was erst hinten in der Kammer fertig gestellt wurde. Die Schlange wurde länger und länger. Die zweite Thekenbedienung war wohl krank. Ein Ersatz wusch sich intensiv die Hände.

Dann hast du natürlich dort nicht nur Fleisch. Nebenan ist auch Käse und da schlich sich eine von der Seite ran. Und so war mein Besuch wegen Zucker und Huhn so lange, dass ich dachte gleich kräht der Hahn zum Schlafengehen.

Ich wollte nach 30 Minuten zurück sein. Und hab fast eine Stunde gebraucht. Dazu war die Entscheidung nicht mit dem Rad zu fahren, sondern mit dem Auto leider die richtige Wahl.

Ich wollte mit Rückenwind zurück. Aber dann wäre ich besser dran gewesen mit einem Kanu, so schüttete Frau Olle die Schweißtropfen aus ihrer karierten Bettwäsche. Es schüttete aus allen Röhren, so dass ich auch im Auto noch warten musste bis ich aussteigen konnte. Gut, dass ich noch einen Zimtplunder mitgenommen habe von der BIO Bäckerei Hutzel. Muss mich doch irgendwie belohnen für die verbrachte Zeit. Ich dachte nur: Gut das ich heute noch raus zum Arbeiten musste. Hoffentlich ist es morgen wieder besser.

Aber es gab noch was positives, denn ich wurde wegen meiner ockerfarbene Jacke angesprochen von einem Mann, der es auch nicht mag, wie die meisten rumzulaufen in Grau und Schwarz. Er wollte wissen, wo ich sie gekauft habe.

Und wie das so ist, wenn Männer miteinander reden, redet man auch über Amazon, dass es einfach ist dort zu bestellen, aber eben der Teufel bedient wird, reicher zu werden.

Ich hab ihn die gleiche kleine Boutique in Bochum-Ehrenfeld empfohlen und meinen Optiker, weil ihm die Brille auch dazu gefallen hatte. Sein eigener ist ja pleite gegangen. Passt! Schröder Optik hat demnächst vielleicht wieder einen neuen Kunden.

Auf dem Weg nach Haus, hab ich ein klasse ‚Regenscheibe‘ mit der Straßenbahn der Bogestra Richtung Dahlhausen hinbekommen.

Bahnregen ‚Fotoreihe Regenscheibe‘ ©André Brune

Der Zimtplunder hat entschädigt und die Hühnersuppe ist ein Gedicht.

Hups! Gleich ist 18 Uhr. Noch schnell den Podcast fertig stellen mit Jack. Denn wir haben uns gestern Abend spontan zu einem spontanen lustigen Rückblick Ausblick zusammen gesetzt.

Und dann noch schnell das ein oder andere machen. Auf jeden Fall nicht vergessen schlafen zu gehen. Wurde auch wieder 3 Uhr. Denn was heute erscheint, musste ja bearbeitet werden.

Gestern auch kurz Schneewittken eingelesen. Zwei Stunden anschließend bearbeitet. Langeweile kenne ich nicht. Auch nachts nicht. Ich träume schon von Jack als Frau Olle beim Ausschütteln der verschwitzten Bettwäsche.

Wenn es morgen wieder regnet, schütte ich meine verschwitzte Bettwäsche vom Alptraum aus dem Fenster aus, den ich gerade im Kopf habe…

Schneewittken I Lesung im Dialekt I Märchen auf Ruhrpottisch Band 1 von Michael Göbel

Et wa eima… mitn Schneewittken… Weiter geht’s mit meiner vom Autor genehmigten Lesung aus Michael Göbel im Ruhrgebiet-Dialekt umgeschriebenen Grimmschen Märchen „Mäachen auf Ruhrpottisch“ Band 1 mitn Spiegelken, der bösen Schwiegamudder und den sieben Zwergn ihrm Kabachel im Grafenwalde hinter den sieben Halden.

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Hömma! Dat is unbezahlte Werbung, wenne dat so genau wissen wills. Ich mach dat aus Spässken!

Glück auf und bis zum nächsten, dat wird Rapunzel sein mit ihre Haare. Weiß Bescheid!

Wer dat Buch sich aneignen möchte, kann dat selbs bestellen:

https://buchshop.bod.de/maerchen-auf-ruhrpottisch-michael-goebel-9783741222849

P.S.: Viele sind schon auf dem Youtube-Kanal zu sehen, sind hier im Blog noch nicht verewigt. Aber hier gibts die Playlist:

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Ausblick – Umblick I 5.1.2025

Heute wieder voller Tag. Es fing erstmal mit Ausschlafen an. Denn die letzten drei Wochen waren meist mit nur wenigen Stunden Schlaf ausgeführt worden. Schlaf braucht man, wie eine Batterie Strom braucht.

Und überhaupt, wenne da heute nach draußen gucks, bleibse eh noch inne Pofe. Doch zwei Beiträge warten auf die Veröffentlichung, ein weiterer Podcast mit Rückblick und Ausblick auf 2025 mit Jack Tengo ‚Ruhrgebiet erklärt‘ warten darauf fertig gestellt zu werden, auch Werne is da noch inne Fertigstellung, genauso wie der ein oder andere alte Podcast, die immer noch aktuell sind.

Thema ist dieses Jahr auch mehr Stolpersteine zu besprechen wegen Kriegsende vor 80 Jahren und Befreiung von Auschwitz und so. Ernste Themen müssen sein. Dat Ruhrgebiet hat eben auch Schattenseiten. Die tun sich gerade auch mit so einer politischen Egalhaltung und üblen unüberlegten Unterstützung für eine Partei auf, die alle vom Rechten Rand gesammelt hat und wahrscheinlich in der vorgezogenen Bundestagswahl knapp 20 % bekommt. Denen is aber Kunst und Erinnerungskultur und die Förderung eben solcher Dinge völlig egal, den es soll ja eingespart werden und ein Schlussstrich gezogen werden. Dat muss man abba den Leuten klar machen! Dat sind nicht die Ausländer schuld, sondern die Wähler und Wählerinnen, die denen auf den Leim gehen. Ich hab die dicken Autos gesehen beim Parteitag in Marl. Nicht mit mich, hömma!

Ach ja… Ich muss auch inne Pötte kommen um die neun Internetseiten fertig zu stellen für den Sprecher und die Touristischen Führungen. Denn mein beruflicher Weg der Fußpflege ist rückentechnisch nach knapp 20 Jahren nicht mehr lange durchführbar. Ein Job, den ich gerne gemacht habe, der das ganze hier auch dankenswerterweise finanziert. Viele denken vielleicht, dat ich durch die Internetpräsenz viel Geld verdiene…

Leute ich lach mich schlapp. Dat geht ers, wenne mich immer likes, wat die wenigsten wegen Rheuma inne Fingers oder entsprechender Sofahaltung eben nicht tun, genauso wenig zu teilen oder weiter zu empfehlen, um mehr Follower zu bekommen. Oder wenn ich Sponsoren hab, weisse.

Aber weisse, dat is für mich nicht so wichtig, wichtig ist, dat ich einfach den Willen habe weiter zu machen, weil et mir Spaß macht.

Deswegen nehme ich mir die Zeit eben nun Menschen von Außerhalb und auch vom inneren Kreis des Ruhrpott die Geschichte, die Städte, die Kultur näher zu bringen. Tatsächlich gibbet nur wenige Guides, die dat machen, hömma!

Touristische Führungen und Aktionen sind für mich dieses Jahr im Vordergrund. Aber wenn ich mal abtauche, dann bin ich entweder im Urlaub, bei einer Vereinstätigkeit unterwegs oder muss Buchhaltung machen.

Der Tag müsste 24 Stunden haben… Ohne Schlaf, dann könnte ich mir vorstellen, dat ich allet schaffe, wat ich mir vorgenommen hab dieset Jahr.🤪

Abba ohne Ziel is auch Mist.

Im Übrigen wird auch noch mehr Fotos und Kunst von mir kommen. Und zwischendurch auch Bücher, die dieses Jahr veröffentlicht werden.

Alles auf einmal. Das Jahr 2025 wird ein spanndes Jahr werden.

Vormerken! Führung im Josef-Albers-Museum I ‚Bottrop ist Vielfalt‘ am 11.1.

Ich habe eine Führung über die Zeitgeschichte Bottrops, eine Stadt, die wie alle im Ruhrgebiet ohne Einwanderer nie zu einer Stadt der heutigen Form geworden wäre.

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Kleiner Einblick ins Museum

Vormerken also❗11.1. von 11.30 Uhr – 12.30 Uhr Museumsführung im Josef-Albers-Museum Quadrat
im Bereich Ur- und Ortsgeschichte

In Ruhrdeutsch mit Quiz über :
Bottrop ist Vielfalt

Einwanderung verändert die Sprache & das Dorf zur Stadt

Wer sich anmelden möchte :

Museumszentrum Quadrat

Anni-Albers-Platz 1
46236 Bottrop

Tel.: 02041 372030
Fax: 02041 3720344
E-Mail-Adresse: quadrat@bottrop.de

3 € Eintritt

Freue mich drauf!

Wir sehn uns dann!

Glück auf ⚒️

#ruhrgebiet #ruhrpottologe #ruhrpott #museumsführung #reiseleiter #Tourismus #industriekultur #guide #ruhrtourismus #deutschland #geschichte

Kalle alias Ruhrpottologe wünscht Frohes neues Trumpljahr 2025

Wie es politisch wird, wissen wir nicht. Es ist unberechenbar, daß Trumpljahr. Aber ich kann euch allen trotzdem in Kalles Namen ein gutes neues Jahr wünschen!

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Aber wenn wir auf uns glotzen, dann wird das Jahr bestimmt besser als letztes Jahr, oder?

Ich wünsche jedenfalls meinen Leser und Leserinnen, sowie den Followern alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr!

Es folgen hier noch so einige Rückblick – Infos, die euch zum Staunen bringen werden.

Glück auf ⚒️✌️

Foto der Woche I Gasometer hinter Regenscheibe

Das Gasometer anschaulich im Regen darzustellen ist nicht einfach. Ich stand an der Ampel der B223 auf dem Weg zur A42, als ich genug Regentropfen auf meiner Seitenscheibe hatte und schnell sein musste wegen des drohenden Grüns der Ampel und es genau abpassen, damit da kein Auto das Bild kreuzt.

Nach einigen Malen hat es geklappt. Regen hat uns das ganze Jahr weitgehend begleitet und in Polen, Tschechien, Rumänien, Österreich, Deutschland und Spanien auch starke Schäden verursacht.

Viele Motive können nicht immer in der Sonne bei tollem Licht fotografiert werden. So habe ich mir meine eigene Fotoreihe ausgesucht, um Ruhrgebietsmotive anders darzustellen als üblich.

Das Gasometer in Oberhausen ist bestimmt schon viele tausend Mal fotografiert worden, aber noch nicht so. Und es ist mir bis jetzt noch nie so geglückt, wie dieses Mal.

Foto der Woche I Gasometer hinter Regenscheibe

Kurze Geschichte und Daten des Gasometer

Gebaut zwischen 1927 – 1929. Nach  Zerstörungen durch Bombenangriffe 1945 im zweiten Weltkrieg konnte es erst ab 1949 wieder eröffnet werden und war bis zur Schließung 1988 Europas größter in Betrieb befindliche Scheibengasbehälter. Er hat eine Höhe von 117 Meter und 67,5 Meter Durchmesser.

Gekostet hat der Gichtgasbehälter vor einem Jahrhundert in heutigen Euros etwa 7 Mio.

Gebaut wurde nach einer Bauweise vom MAN Werk Gustavsburg . Ursprünglich wurde das enthaltene Gichtgas, ein Abfallprodukt der umliegenden Hochöfen der Gutehoffnungshütte, zum Verfeuern in den Walzwerken verwendet.

Später wurde das Kokereigas aus der Kokerei der Zeche Osterfeld zwischengespeichert zur Versorgung der umliegenden zwischengespeichert Stahlwerksanlagen bis hin zur Ruhrchemie im Oberhausener Stadtteil Holten.

Doch fast wäre es danach abgerissen worden, bis sich der Rat der Stadt Oberhausen entschied 1992 das Gebäude zu kaufen. Im Rahmen des IBA Emscher Park wurde es zu einer Ausstellungshalle umgebaut für etwa 8 Mio Euro.

Ich war damals bei der Ausstellung mit Christos Fässern, die bis zum Dach gestapelt wurden. Das war sehr beeindruckend!

Die Investition hat sich mehr als gelohnt. Denn es ist nicht nur eine Landmarke innerhalb des Ruhrgebiets, sondern auch einer der höchsten Aussichtspunkte mitten im Pott.

Ein zusätzliches Bonbon gibt es für Marathonläufer, denn jährlich findet auf der größten Industrietreppenanlage der Welt der Gasometerlauf statt.

Die Außen-Treppenanlage mit 592 Stufen hat eine Höhe von 115 Meter und einen Grundriss von 6,0 × 8,5 Meter der gläserne Panoramaaufzug ist da schon etwas bequemer.

Der Erhalt und die auch kürzlich erfolgte Sanierung hat sich mit Sicherheit bezahlt gemacht. Für das Ruhrgebiet ist der Gasometer weltweit ein Besuchermagnet.

Mittlerweile haben den Gasometer über 10 Millionen Menschen die bisherigen 18 Ausstellungen besucht.

Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zur Zeit ist dort die Ausstellung ‚Planet Ozean‘, die in den ersten 8 Monaten schon 800000 Besucher und Besucherinnen hatte. So viele, wie noch nie! Deswegen wurde die Ausstellung auch bis zum 30.11.2025 verlängert.

Mehr Infos :

https://www.gasometer.de

Als Abschluss noch ein Foto, das mehr Regen enthält als mein Favorit. Der Leser kann selbst entscheiden, welches das bessere ist.

Die gleiche Stelle mit mehr Regenschärfe und der Andeutung des Gasometers

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gasometer_Oberhausen?wprov=sfla1

Spendenlesung für Gesellschaft Bochum Donezk I Nikolai Gogol – Die Nacht vor Weihnachten I +Short I +Video I +Podcast Ukraine Bild #16

Ein Lesung für den Guten Zweck im Rahmen meiner Ukrainehilfe und dem Ukraine Bild Podcast zur Unterstützung der Ukraine und ihrer Verteidigung gegen den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands: Die Nacht vor Weihnachten von Nikolai Gogol wird nun eine immerwährende Nacht nach Weihnachten für die Hilfstransporte des Vereins Gesellschaft Bochum Donezk e.V. – für die Kinder des Landes, die dort jeden Tag Bombenhagel, Drohnen, Ängste und Traumas ausgesetzt werden, die von Russland entführt werden, um umerzogen zu werden.

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Als Ruhrpottologe sehe ich die vielen Flüchtlinge, die ins Ruhrgebiet gekommen sind, um in Sicherheit zu leben und sich entweder ein neues Leben aufbauen oder zurückgehen, sobald sich die Lage beruhigt. Sie entscheiden genauso individuell, wie es zur Zeit die syrischen Flüchtlinge tun müssen, die im Moment noch gar kein sicheres Land haben und auch das Ruhrgebiet mit ihrer Kultur und Arbeitskraft bereichern. Syrien ist noch immer nicht zur Ruhe gekommen, auch wenn Assad gestürzt wurde.

Das Ruhrgebiet ist immer schon ein Schmelztiegel von Menschen aus vielen Kulturen gewesen. Angekommen sind Menschen aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Osten, wo sie als Knechte mit ein paar Kopeken abgespeist wurden, um hier im Ruhrgebiet Arbeit, eine Familie gründen konnten mit mehr Verdienst im Bergbau oder bei der Stahlherstellung.

Die Stadt Donezk ist eine Partnerstadt Bochums und wird vom Verein Gesellschaft Bochum Donezk e.V. seit 1987 besucht und seitdem zu jeder Zeit unterstützt. Heute ist es eine andere Situation. Donezk ist von russischen Truppen besetzt. Eine Fahrt dorthin ist gefährlich. Dennoch gibt es Transporte zu Dörfern, die es nicht einfach haben an der Front, wo der Verein Kontakte hat. Selbst betreut der Verein ein Kriegskinderheim und eine medizinische Station in der Ukraine. Der Ort bleibt geheim. Ein Luftschutzkeller wird zur Zeit ausgebaut.

Warum eine Lesung?

Mit der Lesung rufe ich spontan zu Spenden für die weiteren Hilfstransporte der Gesellschaft Bochum Donezk e.V. auf. Eine Lesung als Podcast habe ich noch nicht gemacht und es ist so noch nicht gemacht worden. Ich gehe auch gern zu Veranstaltungen, um diese Geschichte in gekürzter Form vorzutragen. Mehr als zwei Stunden durchlesen ohne Pause und die anschließende Bearbeitung der Versprecher, dauert seine Zeit, wenn die technischen Gegebenheiten nicht die gleichen sind, die ich zu Hause habe. Das ist die Zeit, die ich mir genommen habe, auch wenn diese Geschichte aus Zeitgründen nicht pünktlich vor Weihnachten, sondern am 2. Weihnachtstag erst erscheinen konnte.

Ich bin Mitglied des Vereins geworden seit dem Anfang des Angriffskriegs von Putins russischen Truppen und unterstütze mit meiner Netzwerkgruppe Ukrainehilfe Ruhrgebiet und persönlich. Diese Spendenaktion habe ich mir ausgedacht, um auf eine andere Art und Weise zu Spenden aufzurufen.

Die Weihnachtsgeschichte ist nicht als reine Weihnachtsgeschichte zu sehen. Sie kann das ganze Jahr gelesen und gehört werden. Ich hätte sie gern noch vor Weihnachten herausgebracht, aber meine Zeit war leider sehr begrenzt. Es war mir erst im Urlaub möglich sie einzulesen.

Die Kinder, die der Verein Gesellschaft Bochum Donezk betreut in ihrem Kriegskinderheim, hat dieses Jahr 2857 (!) Weihnachtspakete bekommen. Ich war selbst dabei, den LKW zu beladen und habe die letzten zwei Pakete überbracht. Der LKW ist pünktlich zu Weihnachten angekommen, die Geschenke verteilt, die Kinder freuen sich über jedes einzelne Geschenk! Da geht ein Herz auf in den schlimmen Zeiten, die das Fast-Nachbarland seit nun schon fast 11 Jahren erleben muss.

Da fiel mir diese Aktion einer Lesung ein mit dem Autoren, der in der Ukraine geboren wurde, als es noch ein russisches Zarenreich gab. Er wird von beiden Nationen als nationaler Schriftsteller vereinahmt. Dies bespreche ich bei der Lesung aber nicht. Zu Gogol wird es einen eigenen Podcast geben.

Inhaltsangabe

„Die Nacht vor Weihnachten“ Gogol schrieb eine Liebesgeschichte, die sich kurz vor Weihnachten entwickelt mit mystischen Elementen und zur Zeit der Kosaken in der Ukraine und Zarin Katharina spielt. Ein tiefgläubiger Schmied verliebt sich in Oksana, dem schönsten und eitelsten Mädchen des Dorfes. Sie würde ihn heiraten unter der Bedingung, dass er ihr Schuhe von der Zarin besorgt.

Im Rahmen der Liebesgeschichte wird auch das Verhältnis der ukrainischen Kosaken zur Zarin angerissen in wenigen Worten gut verpackt. Ein wenig Politik fließt hinein und man könnte schon in dieser Geschichte den Teufel als russische Besatzer sehen, den die Ukrainer gern verjagen würden, der ihnen den Mond klaut und den Winter härter werden lässt, um das Volk auszupressen zu jeder Jahreszeit.

Viele Interpretationen sind möglich. Die humorvolle Weihnachtsliebesgeschichte hat viele versteckte Anspielungen. Deswegen ist sie jetzt im Ukraine Bild – Podcast gelandet, bevor ich den Schriftsteller genauer unter die Lupe nehme und ihn individuell bespreche. So habt ihr ein Bild von dem ukrainischen Autoren, den die Russen, genauso wie die Ukrainer, als Nationalschriftsteller verehren.

Ich wusste, dass ich es zeitlich nicht vor Weihnachten schaffe einzulesen. Ich wollte es spontan ohne Vorbereitung im Urlaub machen. Das Ergebnis hat gedauert, die Bedingungen und Technik ist etwas eingeschränkt gewesen. Trotzdem ist das Ergebnis kein schlechtes geworden. Es geht auch ohne HD – Technik. Es ist nicht ganz perfekt, wie ich es mir gewünscht habe, aber es musste jetzt und nicht erst in einem Jahr herauskommen.

Möglichkeit einer Anerkennung als „Hutspende“

Für die Lesung gibt es so keine Bezahlung im Internet. Das habe ich nicht eingerichtet. Alles ist freiwillig. Es soll eine Anerkennung für die Lesung sein. Ich stelle mir vor, dass ich im virtuellen Raum einen Hut rumgehen lasse, als wenn ich auf einer Bühne bin. Diese Spenden werden dann an die Gesellschaft Bochum Donezk übergeben, denn sie brauchen für jeden Hilfstransport 4000 € .

Die Menschen vergessen bei Abgabe von Sachspenden, dass es Fahrer gibt, die bezahlt werden müssen, der Gebrauch der Spedition, die Versicherung, den Diesel und den Zoll. Jedes Mal setzen sich die Fahrer natürlich auch der Gefahr aus von Drohnen angegriffen zu werden. Bis jetzt ging es zum Glück weitgehend gut.

Für mich als Mitglied und Unterstützer, dass der Verein entsprechend das Geld jedes Mal zusammen bekommt. Ich freu mich also, wenn ihr meinen Spendenwunsch mit dieser Aktion unterstützt. Damit stehe ich auf als Bürger der Stadt Bochum, der sich der Partnerstadt und dem Schicksal seiner Bewohner und Bewohnerinnen bewußt ist und auf eine eigene Art und Weise humanitär Hilfe anbietet, die hoffentlich angenommen wird.

VIELEN DANK für Eure Spenden im Namen der Kinder und kriegsgeschädigten Familien in der Ukraine!

Spendenkonto

Gesellschaft Bochum – Donezk e.V.

IBAN: DE85 4305 0001 3907 07

BIC: WELADED1BOC

Mein Stichwort: Lesung Hilfstransport

Mehr Informationen zum Verein und den Hilfstransporten:

https://bochum-donezk.de

Sachspenden können im Sammellager abgegeben werden:

Zentrale Dienste der Stadt Bochum

Herner Straße 146 in Bochum

Öffnungszeiten

Mo – Fr 15 – 18 Uhr und Do 10-18 Uhr

Als Videopodcast im Youtube-Kanal zu sehen: @ruhrpottologeTV

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Zu hören als Ukraine Bild Podcast auf allen Plattformen:

Live – Weihnachts-Spendenlesung für den Kinderschutzbund Bottrop I +Video I +Podcast #95

Kalle & Erwin & der heilige Abend in der Rathausschänke Bottrop plus Bonus von Jack Tengos „Erklärt“: Warum ein Tannenbaum?

Drei Wochen vor Weihnachten, voll im Weihnachtsstress und vielen Terminen im Kopf, bekam ich die Anfrage vom neuen Besitzerteam der Rathausschänke in Bottrop, ob ich nicht eine Idee hätte für einen Abend am Adventswochenende, da wäre noch ein Termin frei.

Natürlich hatte ich sofort eine Idee. Die tolle Weihnachtsgeschichte „Otto und der heilige Abend“ von meinem Podcast-Kollegen Jack Tengo, die ich lektoriert und letztes Jahr auch als Podcast eingesprochen habe, live zu lesen, aber etwas eingekürzt und mit zwei anderen Hauptakteuren: Kalle und Erwin, statt Otto und Michael, die als Weihnachtsmänner durch die Zechensiedlung gehen. Meine Alter Ego – Kunstfiguren, die auf ihre Art und Weise die Welt in und außerhalb vom Ruhrgebiet erklären. Jack war einverstanden. Er wäre gern dabei gewesen, war aber aus Krankheitsgründen verhindert.

Gregor Schaefers, den ich vom Bottroper Bier Team kenne und mit dessen Frau und Bekannten aus dem Münsterland ich meine erste Greeter-Tour durch Bottrop gemacht habe, fand die es interessant und lud mich ein es zu machen. Natürlich gab es werbetechnisch zu wenig Zeit, aber es fanden sich doch einige Persönchen ein, die es auch bis zum Schluß aushielten. Es ist auch schwer an Adventswochenenden viele Menschen zu organisieren, die woanders schon ihre Beine hinbewegt haben oder auf den Weihnachtsmärkten ihren Glühwein süppeln zu einer so einer Geschichte zu bekommen, obwohl es um Multikulti – Hochprozentiges geht und einem am Ende besoffenen und vollgefressenen Weihnachtsmann, der es gern für Kinder macht, weil er keine eigenen haben konnte.

Ich habe mich eigentlich nur selbst filmen wollen, wie ich was mache zur Kontrolle für ein nächstes Mal. Aber da niemand ins Bild kam, habe ich das Video als Podcast rausgebracht. Da es hallt und ich keine Mikrofontechnik hatte, habe ich mich entschieden es trotzdem zu veröffentlichen. Es ist authentisch. Und es könnte ja noch mehr Interessenten geben, die UNS für die nächsten Weihnachten buchen. Es kann natürlich auch für einen weiteren Guten Zweck eines anderen Vereins und in einer anderen Stadt sein.

Alle Anwesenden blieben bis zum Schluß und die nur zum Bier trinken kamen, blieben und gaben auch ein paar Euros für die Vorstellung. Ich habe mich gefreut, dass es sich doch noch gelohnt hat, das zu veranstalten. Am Ende ging mein Ruhrpottcappy durch den Schänkesaal und ich bekam etwa 25 € zusammen. Für die kleine anwesende Zuschauertruppe war das schon sehr viel.

Ich verdoppelte es und brachte es kurz vor Heiligabend zum Pädagogischen Leiter des Kinderschutzbund Bottrop Osama Aljabr, mit dem ich vor kurzem einen sehr bewegenden Podcast gemacht habe. Er freute sich riesig über den braunen Schein. Die Kinder können damit sogar zwei Mittagessen zubereitet bekommen. Eine Sache, die ich vor meinem Besuch bei ihm nicht gewusst habe, dass sie von Spenden abhängig sind. Da ich keine Kinder habe, hat es mich umso mehr gefreut auch vor Ort für Kinder eine besondere Aktion zu machen, die ich auch 2025 gerne wiederholen werde.

Meine Spendenübergabe:

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Nach der Live-Lesung habe ich Jack Tengo „Erklärt“ Warum ein Tannenbaum? als Bonus mit eingebaut. Viel Spaß, denn die Geschichte kann auch nach Weihnachten noch gut gehört werden! Und bekanntlich ist nach Weihnachten vor Weihnachten. (aus zeitlichen Gründen, hab ich es auch nicht eher bearbeiten können…)

Wer in den Podcast reinschauen möchte:

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Wer in den Podcast hören möchte:

Frohe besinnliche Weihnachtstage & einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2025 I Rückblick – Ausblick I +Video

Ich wünsche allen meinen Lesern, Zuhörern und Zuschauern frohe ruhige Festtage und ein gesundes glückliches Jahr 2025!

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Rückblick

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu. Es war ein bewegendes Jahr mit vielen Eindrücken, aber auch Negativitäten in der Welt. Oft wird schnell geschaut nach Sündenböcken, zu oft wird zu schnell etwas falsch gemeldet und es wird nicht mehr nach der Wahrheit gesucht.

Bei mir gibt es keine Falschmeldung, ich berichte sporadisch frei von Menschen, Dingen und Orten aus und für das Ruhrgebiet. Es kommt nicht jeden Tag etwas, denn das Ganze läuft neben meinem Beruf. Aber es kommt. Wie auch der Beitrag über meine Begleitung bei der Hilfsfahrt nach Bosnien.

Es sind noch einige Themen, die ich aus Zeitgründen noch nicht veröffentlicht habe. Aber alles kommt. Für diejenigen, die warten mussten, muss ich vertrösten. Denn ich bin auch nur ein Mensch und manche Dinge müssen vorgezogen werden, wenn sie aktuell wichtiger sind. Mein zeitlicher Rahmen ist begrenzt und meine Frau will mich auch mal sehen.

Ausblick auf 2025

Das nächste Jahr 2025 wird ein besonderes, ein bewegendes Jahr sein, das bei mir am Anfang des Jahres eher traurige, aber auch hoffnungsvolle und erinnerungswürdige Informationen bereit halten wird, denn was ich vor über einem Jahr aufgenommen habe, wird im Januar veröffentlicht werden, weil sich die Befreiung Auschwitz nun zum 80.sten Mal jährt.

Warum kommt für das Ruhrgebiet etwas über Auschwitz?

Weil viele Transporte aus Bochum vom Bahnhof Nord in die Vernichtungslager gingen. Stolpersteine gibt es über Tausende verteilt in den Städten. Menschen kamen in die Vernichtungslager, die hier ein ganz normales Leben mit der gleichen Sprache mit den gleichen Heimatgefühlen geführt haben.

Stolpersteine Ruhrgebiet

Sie sollen nicht vergessen werden. Deswegen wird das Jahr auch einige Stolpersteine Ruhrgebiet Podcasts bereithalten. Die Erinnerungskultur wird hier und da im Blog Einzug halten. Denn es darf sich nicht wiederholen! Ihr werdet noch das Video bekommen von dem Stolpersteininitiator Gunter Demnig und der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl, die ich bei einem Vortrag spontan filmen durfte.

Die Bundestagswahl wurde durch den Bruch der Ampelregierung vorgezogen. Zwei Parteien unterstützen einen Mann im fernen Osten, der einen Angriffskrieg begonnen hat, genauso wie es die Deutschen 1939 getan haben mit einem Vorwand. Für mich ist es wichtig die Demokratie zu schützen. Die Dinge, die uns heute ausmachen, will ich mit dem Finger zeigen, in die Wunde legen und mit diesen Podcastteilen und Informationen Rassismus bekämpfen.

Ukrainehilfe Ruhrgebiet

Die Ukraine wird weiterhin von mir und der „Gruppe“ Ukrainehilfe Ruhrgebiet unterstützt werden. Die humane Hilfe ist wichtiger denn je nach drei Jahren Krieg. Die am meisten leiden darunter sind die Kinder.

Warum das alles im Blog?

Weil alles irgendwie mit dem Ruhrgebiet zusammen hängt. Meine Ur-Oma ist migriert vor über 100 Jahren . Sie stammte aus der Region bei Lwiw. Kommt aus der heutigen Grenzregion nah der polnisch-slowakischen Grenze. Ich habe also über die Generationen hinweg ukrainisch-polnische Wurzeln und sehe genauer hin, dass alles eben, das Migranten, die in den letzten 170 Jahren ins Ruhrgebiet aus dem Osten gekommen sind, eben unser fast Aller Wurzeln sind. Wir genauer in unsere Ahnenreihen schauen sollten, wie es die Ureinwohner Amerikas tun. Es ist eben der Mensch, der das Ruhrgebiet geprägt hat, nicht die Industrie. Ohne den Menschen, der die Industrie gebaut hat hier in dieser Region, wären wir alle nicht hier und wäre auch nicht eine Partnerschaft mit Städten in aller Welt entstanden, so wie es Bochum mit der Partnerstadt Donezk gemacht hat. So entsteht über die Jahrzehnte eine Partnerschaft zwischen Städten in weiter Ferne, wobei eine leider im Krieg ist.

Ukraine Bild Podcast

Der Verein „Gesellschaft Bochum Donezk“ ist ein Verein vor Ort im Ruhrgebiet, der Kinder in einem Kriegskinderheim unterstützt, der medizinische Stationen neu aufgebaut hat und Kindern, die noch an der Frontlinie leben jedes Jahr, so gut es geht, mit den dortigen Kontakten, Weihnachtsgeschenke verteilt. Dieses Jahr sind 2857 Pakete zusammen gekommen inklusive meiner eigenen 2. Menschen aus dem Ruhrgebiet unterstützen mit Spenden den Verein. Ich bin Mitglied seit drei Jahren und unterstütze das Packen der Hilfstransporte, wenn ich das zeitlich einrichten kann. Ich rufe für Spenden auf in meiner eigenen Hilfsgruppe. Und es kommt immer wieder etwas, dafür bin ich allen dankbar! Der Verein hat Menschen aus der Region Donezk geholfen nach Bochum zu flüchten. Zurück können sie noch nicht. Dort ist jetzt die russische Besatzung. Keiner weiß, was mit den Ukrainern vor Ort passiert. Ich empfinde es als unsere Pflicht ihnen zu helfen. Ich mache es auf meine Art und Weise. Der Podcast „Ukraine Bild“ wird auch mehr Menschen haben, die ich interviewen werde, die schon länger sich für die humanitäre Hilfe einsetzen.

Ruhrpottwörter

Warum kam lange nichts über Ruhrpottwörter? Das hat Zeitgründe gehabt. Denn ich will nicht einfach nur was hinklatschen, wenn ich rausfinde, woher sie wirklich kommen. Ich wollte den Ruhrpottologe erst weiter entwickeln. Nur Ruhrpottwörter konnte nicht alles sein. Aber das kommt auch alles wieder. Es werden so einige Wörter erklärt werden. Ich bin nicht der bekannte Moderator des WDR Daniel Aßmann, der seit etwa einem halben Jahr als Pottfluencer auf Instagram unterwegs ist. Genauso hatte ich es anfangs auch vor, aber da steckt ein Team dahinter. Das habe ich nicht. Ich mache alles alleine, oft noch bis spät in die Nacht hinein, schreibe, schneide und spreche ich nach der Arbeit. Ich kann das in der Form technisch nicht so einfach machen. Das ist ein größerer Aufwand, als man sieht. Ich mache es auf meine Art und Weise und Gegebenheiten. Ich entwickel auch ein Bühnenprogramm für den Herbst.

Flaschengefühle

Es werden auch Ausstellungen kommen mit meinen Fotos und hier und da, um über die „Flaschengefühle“ zu sprechen, über die Vermüllung der Städte, was der Ursprung der Fotoreihe ist. Es wird der erste und auch zweite Band zu der Fotokunstaktion erscheinen. Als Repräsentant der Stiftung Greendays4future werde ich auch touristische Ziele zeigen, vielleicht auch mit gemeinsamen Aktionen, die nicht so auf dem üblichen Ruhrgebietsschirm sind.

Bigoskraut

Bigoskraut mit meiner Frau wird weitergehen. Es hatte etwas zurückstecken müssen, weil meine Frau Lernstress hatte für eine wichtige Prüfung im Herbst in Leipzig. Polen hat viel mit dem Ruhrgebiet zu tun. Manche Städte, wie Bottrop, wären ohne die Polen nicht zur Großstadt geworden. Bochum hat noch eine polnische Gemeinde. Vor einigen Jahren hat sich der Verein „Deutsch-Polnische Gesellschaft NRW e.V.“ gegründet, dem ich mit meiner Frau beigetreten bin. Wie schon erwähnt, kam meine Ur-Oma aus der heutigen Ukraine, mein Ur-Opa stammte aus Torn, als es vor dem Ende des ersten Weltkriegs noch im Deutschen Reich war, aber im heutigen Polen liegt. Torun habe ich schon drei Mal besucht ohne es zu wissen. Ich hatte das Gefühl es zu kennen und liebte die Stadt schon sofort. Sie ist die Lebkuchenstadt Polens. Hier ist Kopernikus geboren worden, der erklärte, dass die Erde keine Scheibe sein kann. Hier habe ich ebenfalls Wurzeln her. Polen wird immer noch als nicht entdeckungswürdig erklärt. Und dem möchte ich mit meiner polnischen Frau Ewa entgegentreten.

Touristische Führungen

Ich werde hier und da mehr Wanderungen unternehmen und Stadtteilpodcasts mit Bewohnern machen. Und es wird ab dem Frühjahr touristische Führungen geben. Es wird eine entsprechende Internetseite zur Zeit aufgebaut, wo auch die Buchungen stattfinden können. Eine Sprecherseite wird eröffnet, die schon länger schlummert, denn mich kann man als Sprecher für Bücher und Werbeclips buchen. Ich berichte in den nächsten Wochen über meine Einsätze bei Film und Fernsehen als Dialektcoach und Synchronsprecher, weil sie erst nach dem Erscheinen auch erst erzählt werden können. Und so eine Produktion dauert länger, als ich mir das gedacht habe.

Empfehlungen

Mit meiner Frau werde ich das ein oder andere Restaurant aufsuchen, die Currywürste futtern und mitteilen, was gut oder schlecht ist.

Ruhrpottverzeichnis

Das von mir von Janine Zinn erworbene Social Media Projekt für Kleinunternehmer der Ruhrgebietsregion „Ruhrpottverzeichnis“ möchte ich ausbauen. Dafür werde ich wahrscheinlich auch Hilfe brauchen, denn die kleinen Unternehmen haben es nicht einfach. Ich möchte sie neben meiner Mitgliedschaft in dem Netzwerk K.L.U.G. bei Sybille Hellier unterstützen, damit sie neben den großen Firmen bestehen können und mit ihren Dienstleistungen mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Lesungen

Der Ruhrpottologe hat sich nach nun fast vier Jahren weiter entwickelt. Es werden nächstes Jahr Lesungen auch für den guten Zweck mit Weihnachtsgeschichten stattfinden und auch Bücher erscheinen. Lasst euch also überraschen!

Follower

Ich habe nicht viele Follower, aber das ist mir egal. Mir ist wichtig, dass ich hier und da gelesen, gesehen werde, im Gespräch bin. Man soll sehen, dass es Einzelpersonen gibt, die sich touristisch, politisch, gesellschaftskritisch, historisch und kunstbildend für die Region einsetzt.

Podcast

Es sind viele Vereine und Institutionen auf meiner Liste, die ich aufsuche für einen Podcasttermin. Der erste ist die Bonner Universität, die sich mit der Geschichte von Ruhrdeutsch befasst hat.

Es sind viele „Ruhrgebiet erklärt“ Themen auf dem Schirm, die ich mit Jack Tengo zusammen entwickele, denn das Ruhrgebiet hat viel zu bieten an Informationen. Wir wollen nicht Fachsimpeln, sondern locker vom Hocker über die Themen sprechen. Wir nehmen Fachbücher, Google und auch Wikipedia zur Nutzung der Informationen über die Städte, die Menschen und Geschichten des Ruhrgebiets und sprechen wie uns der Schnabel gewachsen ist.

Es sind z.B. Persönlichkeiten, wie Heinz Rühmann, einem Kind des Ruhrgebiets, dessen Biographie zum Beispiel erzählen, es sind Städte und Stadtteile, die mehr als nur Zechenhäuser zu bieten haben, die wir erklären, es sind Ziele und Begebenheiten, die wir als Wichtig empfinden und sind immer dankbar über Kritik oder Vorschläge. Es war mir immer wichtig das nicht allein zu machen, denn ein Gesprächspartner, der auch was beisteuern kann, macht einen Podcast immer etwas spannender und lustiger.

Kunstpodcast

Bei der Kunst ist Ralf Opiol immer der Gesprächspartner, der sich mit bedachten Worten und Kenntnissen ohne abzuwerten mitmachen wird.

Erwin & Kalle

Die ohne Drehbuch entstehenden Kunstfiguren Erwin & Kalle, die fast jede Woche Freitag in kleinen Videos erscheinen werden, begleiten mich weiter. Sie sagen zu aktuellen Themen oder Gegebenheiten, was sie denken. Mit dem Finger drücken sie in Wunden der Zeit. Ob es gefällt oder nicht, ist mir egal. Ich möchte die zwei Figuren als Ruhrpotttypen zeigen mit dem Herz auf der richtigen Seite, die kritisch die Welt erklären, die um sie herum ist. Auch sie werden sich hier und da weiterentwickeln. Sie werden auch das ein oder andere Ruhrpottwort erklären.

Ruhrpottologe unterwegs

Der Podcast „Ruhrpottologe unterwegs“ behandelt die unterschiedlichsten Themen, die euch begleiten werden. Und wer weiß, was sich noch daraus entwickeln wird, wie z.B. die Stadtteilpodcasts. Jeder Podcast wird, wenn möglich als Video erscheinen.

Man fragt sich, wann will der das alles schaffen? Keine Ahnung. Es wird geschafft werden, obwohl ich einen Hauptjob habe, denn von irgendwas muss ich das hier finanzieren und auch Leben können.

Ausblick 2025

2025 wird ein Wandel durchmachen. Es wird ein spannendes Jahr, angefangen von der Bundestagswahl und auch wie es sich weltpolitisch entwickeln wird, über die Kommunalwahl im Herbst und wie der „Ruhrpottologe“ weiter gehen wird in die nächsten 12 Monate.

Leerstand & Kiosk

Es sind noch ein paar kleine Filme zum Thema Leerstand und Kiosk auf dem Schirm, die ebenfalls 2025 herauskommen werden.

Barfuss – Spenden – Marsch

Die Zeit wird es zeigen, denn da ist ja auch noch der Barfuss-Spenden-Marsch, der letztes Jahr aus Zeitgründen leider nicht stattfinden konnte. Ein Weg für den Frieden und für Spenden. Auch das ist in der Planung. Was in wie weit stattfinden kann und wird, zeigt die Zeit, die immer in Bewegung ist.

Wünsche

In diesem Sinne der Zeit wünsche ich Allen nun eine geruhsame Weihnacht zum Auftanken im Kreise der Familie und dat ihr mir alle artich bleibt!

Ich wünsche für das Jahr 2025 Euch allen viel Gesundheit, denn das ist das Wichtigste im Leben, denn wir haben nur das eine. Machen wir also alle das Beste daraus!

Glück auf und Gehabt euch wohl mit weihnachtlichen Grüßen

Euer Ruhrpottologe André Brune