Wusstest Du, dass du hier vor nicht ganz so langer Zeit unter Palmen hättest sitzen und die Kokosmilch aussüppeln hättest können am Strand von Bottrop statt Mallorca?
Sand ist ein Wirtschaftsfaktor der Stadt Bottrop früher, wie auch heute noch. Und wie kommt er überhaupt hierhin? Darüber spreche ich in einer Führung am 1.6. von 14-15 Uhr während des Gangs durch die Räumlichkeiten des Ur- und Ortsgeschichtlichen Teils des Museums, dass weltweit ein ganz besonderes Exponat enthält, das in Sand aus den hiesigen Sandgruben beherbergt, damit die Knochen sich nicht auflösen.
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Mehr InformationenFormsand prägte bis in die 1960er Jahre auch den Süden der Stadt. Davon ist heute so gut wie nichts mehr zu sehen außer die Villa Dickmann und der Park, der aus der nachbarschaftlichen Sandgrube entstand.
Josef Albers erste Zeichnungen waren die Formsandgruben vom Süden der Stadt.
Noch heute gibt es Firmen, die im Bottroper Norden mit nicht mehr so vielen Mitarbeitern, wie früher, gute Umsätze machen und den Sand weltweit vermarkten, wie zum Beispiel nach Dubai.
Warum das so ist, kläre ich auch gern in einem der nächsten Podcastfolgen Ruhrgebiet erklärt.
Formsand ist natürlich nicht unbedingt der Sand, der für Straßenbau und Häuserbau, also für den Zweck von Mörtelmischungen genutzt wurde, sondern eher für das Herstellen von Metallformen. Denn der eher feuchte Sand war nicht gut für den Hausbau geeignet und Straßen wurden eher mit Kies und Schotter belegt. Doch nicht ganz war das früher so. Das erzähle ich während wir durch die Räume des Ur- und Ortsgeschichtlichen Teils des Museumszentrum Quadrat gehen.
Wann?
Zwischen 14 – 15 Uhr
Was kostet sie?
3 € pro Persoen. An der Kasse des Museumszentrum Quadrat zu bezahlen.
Wo?
Anni-Albers-Platz 1, Bottrop
Mehr Infos:


