Kennste bestimmt, so Anrufe, die einem erstmal stutzig machen, weil eine private Nummer anruft, was heutzutage kaum noch machbar ist. Bei mir kann es ja ein Kunde sein, der einen Termin verlegen will und einfach seine Nummer nicht zeigen will, weil es oder sie von solchen Anrufen leider schon oft genug geärgert wurden.
Doch wenn dann eine nette Stimme erstmal nach meinen Namen fragt, bin ich mittlerweile reserviert in Abwartehaltung. Man weiß nicht, was einen erwartet. Schließlich könnte plötzlich die berühmte Waschmaschine vor der Tür stehen, die ich nicht bestellt habe…
Mittlerweile sage ich nur noch lapidar ohne meine Identität mit Ja zu beantworten :“Worum geht’s?“
Diesmal hätte ich ja in der Vergangenheit in Krytowährung investiert. Nun ja. Hätte ich mal… Dann könnte ich mir die ein oder andere Arbeit sparen und säße in der Karibik, wo ich mit schwitzrigen Rücken und unter den Achseln miefend einen leckeren Cocktail mit frischer Ananas, Mango und einem Schuß Bacardi schlürfen würde. Ich könnte mir die Hände reiben und weiter in zukünftige möglichen Krytowährungen von seines Gnaden Trumpl investieren, um weiter den Schatten unter den Palmen genießen zu können.
Mit meinem Hinweis, dass ich nicht investiert habe und ich rechtliche Bedenken sehe, dass ich die Nummer meiner netten Telefonistin mit der angenehmen Stimme nicht sehen kann, wurde prompt aufgelegt. Schade, ich wollte gerade nach ihrer Nummer fragen.
Warum macht sie das, diesen Job? Einen nach den anderen anrufen und hoffen, dass eine Person hochjauchzend sein Geld bei solchen kruden Geschichten rauszuhaut und auch am Telefon alles abwickelt.
Es gibt noch Haushaltslöcher
Die Ruhrgebietstädte drehen am Rad der Schulden. Die könnten sich wieder reich machen, tatsächlich mit Krytowährung. Viele Prestigeobjekte werden gebaut, trotz hoher Schulden. Haushaltssperren drohen. Gleichzeitig wollen die Gewerkschaften mehr Geld rausholen. Ein Kreis, der sich nicht schließt. Aber ein noch größeres Loch hat allerdings meine Hosentasche in der Jeans. Das ist viel gravierender.
Wenn ich nicht aufpasse, wie heute morgen, wäre mein Portemonnaie mitsamt Inhalt irgendwo verloren gegangen. Das lässt sich nicht wieder auffüllen. Die Ausweise neu beantragen kostet Geld. Und das Bargeld wäre auch hinfort. Ergo wäre mein Haushaltsloch definitiv nicht wieder auffüllbar. Meine Kinder, wenn ich welche hätte, würde ich nicht zur Kasse mit Abgaben bitten können oder etwa einem Solidaritätszuschlag oder noch besser einem Sondervermögen geschenkt von der Bank mit Zins und Zinseszins in Höhe von 100 Euro. Die stellen sich ja schon bei einem Dispo von nur 1000 € quer. Aber eine Stadt, ein Staat kann das. Es füllt sich immer wieder über die Generationen hinweg arbeitende Bevölkerung. Es sei denn alle gehen weg, weil sie es scheiße finden und sich das Leben in diesem Land nicht lohnt. Nun im Kongo ist es zur Zeit auch nicht besser, aber da sind Palmen…
Kryptorubel wird die einfache Lösung
Dann sollte man doch in den demnächst startenden neuen Kryporubel investieren, den uns dann durch die Besetzung Putins aufs Auge gedrückt werden würde, wenn wir jetzt nicht aufpassen.
Wenigstens kann ich mir dann einen Schneider leisten, der es stopfen kann oder eine KI-gesteuerte Nähmaschine, wo ich mit Ansage ruckzuck einen neue Hosentasche genäht bekomme.
Bitcoin ist dann out. Russisch wird Weltsprache und im Ruhrgebiet werden die Bergwerke wieder aufgemacht, weil Klimaschutz ist weniger wichtig geworden, denn die Panzer müssen weiter Rollen können. Geht nur mit Diesel. Wahrscheinlich bauen sie wieder die Hydrieranlage in Bottrop auf, um künstliches Benzin herzustellen, wo heute nur noch ein Rohr aus der brachliegenden Fläche ragt. Wollte die nette Dame mir diesen Kryptorubel vielleicht schon andrehen? Dann hätte ich in die Zukunft investieren können! (Achtung Satire : Ironie der Weltpolitik, die uns alle auch hier im Ruhrgebiet beeinflusst)
Man darf ja nochmal eine Dystopische Phantasie loswerden. Ich will das nicht. Oder etwa der Leser oder die Leserin, die sich fragt, was das mit dem Ruhrpottologe zu tun hat. Ganz einfach : ich lebe hier und ich möchte in Frieden und Freiheit weiter hier leben nach den geltenden Gesetzen, die mühsam mit Weltkriegen und vielen Debatten erschaffen wurden in der Vergangenheit. Ich würde mir wünschen, dass die Parteien nachdenken, was sie falsch machen und wen wir Wähler und Wählerinnen wirklich vertrauen schenken sollten.
Dies ist geschrieben worden zu einem Zeitpunkt, wo meine Blogseite noch durch höchstwahrscheinlich russischem hybriden Angriff gesperrt wurde und in Reparatur ist. Das kommt genau jetzt zur falschen Zeit. Und das Loch ist noch da…
Aber wann ist es die richtige Zeit? Und wann sollte man sich Zeit nehmen Löcher zu stopfen?
Fragen über Fragen. Es folgen neue Tage und die Sonne geht auf. Wir leben noch.
(P. S. : Dieser Beitrag konnte nicht wegen Reparaturarbeiten der WordPress – Dateien am Stichtag der Veröffentlichung herausgegeben werden)























































