Kreise im Ruhrgebiet – Kreisstädte im Vergleich I Ruhrgebiet erklärt Folge 29 I +Videopodcast I +Podcast #136

Das Ruhrgebiet bietet beeindruckende Superlative, wie den bevölkerungsreichsten Landkreis Deutschlands Recklinghausen und den flächengrößten im Ruhrgebiet Kreis Wesel. Ein Vergleich der Einwohnerzahlen, Fläche und Wirtschaftsleistung zeigt interessante Unterschiede und Gemeinsamkeiten der vier Kreise. Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt und die dynamische Wirtschaft der Region, die Jack Tengo und ich trotz nackter Zahlen und Informationen humorvoll in unserer 29. Folge der Reihe „Ruhrgebiet erklärt“ vorstellen.

Hinweis: Ab Folge 30 gibt es eine Vorpremiere! Sie ist gestartet mit „Kreis Recklinghausen“, den wir näher beleuchten. Ab sofort, kann wer uns ein Täsken Tee oder Kaffee für die Mühen der Arbeit an der Podcastreihe ausgeben oder aber auch als Werbeträger oder Mitproduzent unterstützen möchte bei https://patreon.com/ruhrpottologe

Folge 30  ist dort schon gegen 2 € zu hören: https://www.patreon.com/posts/kreis-der-kreis-153812689

Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören: 

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Textausschnitt unseres Skript mit Links

ZAHLEN DATEN FAKTEN im VERGLEICH

AB: Wir vergleichen die Einwohnerzahlen, Fläche, Bevölkerungsdicht und das Bruttosozialprodukt zwischen den vier Kreisen:

JT: Kreis Unna: Fläche 543 km2 Etwa 393000 (Stand 2024) wohnen in 10 Städten und Gemeinden: Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm; Unna, Werne. Bevölkerungsdichte 725 Einwohner pro km2. 7,4 % Arbeitslosenquote, Stand Oktober 2024.

AB: Kreis Wesel: Fläche 1,04 Mio km2.  Etwa 466000 Einwohner. (Stand 2023).

Wesel hat wenig Einwohner. Nur knapp 61000 Einwohner. Und ist dennoch die Hauptstadt des Kreises. Unglaublich. Eigentlich sollte es Moers sein, als bevölkerungsreichste Stadt.

AB:  Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag 2021 bei 33298 Euro. Im Jahr 2024 lag die Arbeitslosenquote bei 7,6 %. Es gibt 60000 Unternehmen insgesamt.

Dazu gehören noch die 9 Städte und 4 Gemeinden Alpen, Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Voerde und auch Xanten dazu.

JT: Da wo Asterix und Obelix mal vorbeigeschaut haben um ein paar Römer aufzumischen…

AB: Asterix kommt aus Alpen und Obelix aus Oer-Erkenschwick. Ist doch naheliegend. Die Bevölkerungsdichte ist 439 Einwohner auf einem km2 wollte ich noch ergänzen.

JT: Der Ennepe-Ruhr-Kreis: 314000 Einwohner auf einer Fläche von 410 km2 mit  (Stand 2024). Nicht Ennepetal ist die bevölkerungsreichste Stadt, sondern Witten, Breckerfeld hat die wenigsten. Kreisangehörig ist auch Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, hat auch den Kreissitz, dann noch Sprockhövel und Wetter. Also 9 Städte.

767 Einwohner je km2 ist die Bevölkerungsdichte.

Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 lag bei knapp 72000 Euro erwerbstätiger Person. Es wird als solider Standort angegeben, liegt aber unterhalb des NRW-Durchschnitts von 81600 Euro. Je Einwohner liegt das Bruttoinlandsprodukt bei ca 31650 pro Einwohner. Die Wirtschaftsstruktur ist mit über 33 % der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe. Also ein starker Mittelstand Industriestandort ist dort zu finden. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,4 % Februar 2026. Sie gehört zu den niedrigsten Quoten ruhrgebietsweit.

AB: Kreis Recklinghausen – jetzt kommts: Einwohnerstärkste Landkreis in Deutschland mit 10 Städten und 621300 Einwohnern (Stand 2024) darunter die stärkste mit 120000 Einwohnern, während die kleinste Waltrop ist mit knapp 29000. Alle wohnen auf 760,4 km2. 816 Einwohner je km2

Die 10 Städte sind natürlich Recklinghausen mit Marl, Gladbeck, Dorsten, Haltern am See, Castrop-Rauxel, Herten, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop.

Die Arbeitslosenquote im Kreis liegt bei 8,7 % aktuell. Es gibt 30500 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen. Allein das Handwerk hat 6200 Betriebe mit 35000 Mitarbeitern. Der Bruttoinlandsprodukt im Kreis Recklinghausen lag 2021 bei 17 Mrd. Euro. 2022 erwirtschaftete der Kreis 72746 Euro. Alles nachlesbar ist es bei der Seite

JT: Bei einem Quiz würde Recklinghausen bei der Bevölkerung gewinnen. Bei der Fläche ist Wesel Sieger. Interessanterweise ist bei der Bevölkerungsdichte wegen kleineren Fläche her der Ennepe-Ruhr-Kreis Sieger.

AB: Wesel hat auch die meisten Städte inklusiv Gemeinden. Insgesamt bleibt der Kreis Unna immer im Mittelfeld oder letzter, aber mit Ennepe-Ruhr-Kreis gleichauf, wenn es um die Arbeitslosenquote geht. Ich sag mal: Platz eins bei Schönheit. Altstadt von Unna, von Werne als Beispiel. Lass uns den Kreis zumindest diesen Platz einräumen.

Und noch vieles mehr ist zu hören im Podcast!

Die Quellen sind gewesen:

Podcast-Tipp zur Anfangserklärung zu „Kreise“

Alle Zeit der Welt : Die Welt von Erich von Däniken I

Alle Zeit der Welt : Erich von Däniken Teil 2

Quellen u.a.:

https://www.kreis-re.de
***
https://www.kreis-unna.de/
***
https://de.wikipedia.org/wiki/Ennepe-Ruhr-Kreis
***
https://statistik.arbeitsagentur.de/

und weitere Google & Wikipedia.de Informationen 

Impressionierter Besuch in Herten I +Fotogalerie

Es war ein kalter und wettertechnisch durchwachsender Tag und deswegen war da kaum was los in der Fußgängerzone. Aber dennoch hat mich Herten beeindruckt. Ich habe mich da wohl gefühlt. In Herten gibt es viel zu sehen. Nicht alles ist Postkartenmotiv. Aber viele Dinge sieht man mit der Kamera anders, als mit dem bloßen Auge.

Die Fußgängerzone ist groß und hat viel zu bieten. Die kleine Stadt mit knapp über 37 km2 im Kreis Recklinghausen hat viele Freizeitmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und eine außergewöhnliche adlige und bergbautechnische Geschichte. Ein kleiner Raum ganz groß, so dass ich auch über Herten direkt einen bzw. mehrere Podcasts mit Jack Tengo gemacht habe. Hier stelle ich, ohne viel zu schreiben oder sagen, einfach nur einige Stellen vor, die ich besucht habe und im nächsten Podcast „Ruhrpottologe unterwegs im Ruhrgebiet“ beschreibe. Spontan ist meist immer das beste. Einfach mal woanders hin, aussteigen und auch dort mal ein Eis im Dolce Vita genießen.

Herten hats!

Oder auf Ruhrdeutsche Art: 

Herten hattet!

Gegensätze auf kleinem Raum.

Das wäre mein Werbeslogan, den ich immer wieder wiederholen würde.

Fotogalerie

Marktplatz mit St. Antonius – Kirche

St. Antonius Kirche

Umme Kirche rum

Fußgängerzone mit Glashaus und Skulpturen

Hl. Dimitrios – Griechisch-Orthodoxe Kirche & Ausflugslokal Katzenbusch am Volkspark Katzenbusch

Straße „In der Feige“ mit Simmenauer Weg & Friedhof mit Gräbern verstorbener Zivilisten von Lufttangriffen im 2. Weltkrieg

Postkartenmotiv Mammutschädel aus Haltern im Museum für Ur- und Ortsgeschichte in Bottrop wandert zum Ruhrmuseum nach Essen I Foto der Woche

Ein gut erhaltener Mammutschädel ist eine Seltenheit. Ich hab aus meinem Besucherfoto im Bottroper Eiszeitmuseumsbereich mit der KI eine Postkarte mit diesem besonderen Mammutschädel kreiert. Die blaue Farbe stammt aus dem Bottroper Stadtwappenfarben mit denen ich spiele und damit lasse ich eine Sehenswürdigkeit der Stadt herausstechen. Mal mit mehr abstrakter Illustration, mal mit mehr Detailnähe. Der Mammutschädel gehört detailliert dargestellt, weil er einer der wichtigsten Funde in ganz Deutschland ist.

Der Mammutschädel ist bei Ausgrabungen für eine Kläranlage in Haltern 1975 gefunden worden. Er ist im Josef-Albers-Museum Quadrat in Bottrop zu besichtigen. Zur Zeit ist er seit April 2026 verliehen worden ans Ruhrmuseum nach Essen für eine besondere Sonderausstellung: Überleben in der Eiszeit vom 20. April 2026 bis zum 10. Januar 2027.

Da muss ich doch mal hin, um herauszufinden, wie sie diesen pompösen Schädel dort in Szene gesetzt haben. Wer genau auf seine über 3 Meter langen Stoßzähne schaut, der kann Fraßspuren von Nagetieren sehen. Die wurden weniger auf einem Spieß über Lagerfeuer gedreht. Mammutfleisch konnte ein ganzes Dorf für einen Winter ernähren, dass sogar die Ratten noch was übrig hatten.

Wer im Ruhrgebiet immer an Bergbau denkt, denkt nicht daran, dass es mal ein anderes Leben davor gab. Hier gab es die Eiszeit und erst vor 10000 Jahren ging sie langsam durch Klimaveränderung zurück. Zu diesem Zeitpunkt starben nach und nach auch die letzten Wollhaarmammuts auf der nordsibirischen Wrangelinsel im Arktischen Ozean aus vor etwa 4000 Jahren. Der damalige Klimawandel und der Verlust von Lebensraum, aber wahrscheinlich auch die Jagd nach ihnen muss das Ende besiegelt haben.

Umso beeindruckender ist es den Schädel dort an der Wand hängen zu sehen, genauso wie es fast einschüchternd ist neben dem Mammutskelett in der Museumshalle zu stehen. Was mich schon als Kind fasziniert hat, wie riesig sie waren. Und wie Menschen damals schon es schafften mit fortschrittlichen Jagdwaffen diese großen Tiere zu erlegen.

Ich ziehe ungern einen Vergleich. Aber genau das gleiche droht nun unserem Eisbären. Seine Zeit ist in dieser Isolation in der Arktis fast schon abgelaufen. Sobald das Eis weitgehend geschmolzen ist, wird er ganz aussterben. Nur noch ein schnelles Ändern des menschlichen Verstandes, das sie in den letzten 150 Jahren genau durch den technischen Fortschritt in der Lage waren das Klima vollends so stark zu beeinflussen, kann es jetzt vielleicht noch rechtzeitig verhindern.

Vor kurzem sah ich in einer Sendung den Gletscher vom Pitztal, den ich als Jugendlicher bei einer Klassenfahrt zum Skifahren auch herabglitt, mehr schlecht als recht. Da sind es genau die klimaschädlichen Schneekanonen, die dann auch noch das Trinkwasserreservoir des letzten Gletscherwassers nutzen, um als dünne Schneeschicht zu verdunsten.

Denk ich an Mammut, denk ich an den Menschen, die ihren eigenen Ast absägen, bevor sie ins All fliehen können. Negativ ist das, aber trotzdem vermiese ich nicht die Geschichte, des besonderen Bildes, sondern will zeigen, dass im Blau der Postkarte eins zu sehen ist: Die Ruhestätte des Mammuts in Ruhrgebiet. Es ist beruhigend und harmonisch anzusehen und zollt Respekt gegenüber diese schon verstorbene Kreatur.

Ein Gang durch die kleine Eiszeithalle öffnet vielleicht nochmal die Augen der Kinder, die einst dort auch drin waren aus meiner Altersklasse, aber heute einen größeren CO2-Fußabdruck hinterlassen, als es die Eltern je getan haben. Vielleicht denkt man dann beim Anblick ein wenig nach. Vielleicht kommt man einfach mal nach Bottrop oder zur Zeit ins Ruhrmuseum nach Essen, um den Mammutschädel sich anzusehen und sich Gedanken zu machen über die Welt, wie sie mal war und wie sie sein sollte, nämlich harmonisch in der Natur.

Genuch über son Mammutschädel rumphilosophiert. Geht ma gucken!

überLeben – NRW zeigt vergessene Welten mit eigener Landesausstellung

Museum Quadrat – Museum für Ur- und Ortsgeschichte 

Anni-Albers-Platz 1 – Bottrop

Öffnungszeiten – Preise – Hinweise*

Montag    geschlossen  (auch an Feiertagen)
Dienstag    ausschließlich für Gruppen mit gebuchtem Programm*
Mittwoch bis Sonntag    11 – 17 Uhr
Donnerstag    11 – 19 Uhr  (an Feiertagen bis 17 Uhr)
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar
Josef Albers Museum
Dauerausstellung
Eintritt frei
Museum für Ur- und Ortsgeschichte
Dauerausstellung
Eintritt frei

Sonderausstellung

8 Euro
ermäßigt
4 Euro

Dauerausstellungen Ur- und Ortsgeschichte im Museum Quadrat 

*entnommen von der Internetseite https://quadrat.bottrop.de

Ruhrmuseum 

Gelsenkirchener Str 181 · 45309 Essen

Öffnungszeiten – Preise – Hinweise*

104 Jahre alte Buchhandlung Droste hält Herten hoch I +Hördatei

Heute spontaner Abstecher für den Podcast über Herten im Ort gemacht und die älteste Buchhandlung vor Ort ‚Droste‘ entdeckt. Nur ist sie nicht in einem alten Haus von 1910 mit knarzenden Türen und quitschenden Parkettboden, sondern in einem Haus aus den 1950er Jahren.

Manche Gebäude wurden halt schnell wieder hochgezogen nach dem Krieg. Wichtig war: Billig, Schnell und Praktisch zum Wohnen und unten Geschäftsräume.

Seit 1922 generationsübergreifend hält Droste mit Bücherverstand also die Regalstellung.

Ich hab Gerlinde Droste, die tolle aufgeschlossene Chefin kennengelernt. Sie ist nicht 1922 geboren. Das wäre biologisch kaum machbar. Aber sie gehört zum Buchhandelsgeschlecht der Drosten, die von und zu, nachdem sie den Ort nicht mehr verwalten, dann als Buchverkäufer nur noch Handel treiben durften.

Dat is natürlich Quatsch mit Soße… Sie verkauft mit einem tollen Team und guter Beratung Bücher. Und das ist in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach.

Sie hat sich sofort von mir zu einem gemeinsamen Foto bewegen lassen vor dem Heimatregal.

Das Spiel ‚Der Pott‘ vom Demoela Verlag ist auch an Bord. (Wo ich bisken mitgewirkt hatte. Gibt ja einen Podcast drüber)
Ich hab mich mit ein paar Büchern über Herten eingedeckt. Auch einen schönen Bildband über Herten hab ich gefunden.

Ich hab sogar zwei Bücher von 1989 entdeckt, die sehr gut und intensiv die Hertener Geschichte erzählen. Damit hatte die Buchhändlerin an der Kasse Schwierigkeiten gehabt, konnte es aber lösen, da das Buchhandlungssystem nichts vergisst, was einmal eingegeben wurde. Mir war dat fast schon peinlich. Aber als alter Buchhändler kenn ich dat ja.

Spannende Ruhrgebietgeschichte hab ich aber dann aus dem Kreis Recklinghausen jetzt nicht bei mir inne Regale zuhause, sondern auf dem Boden gestapelt. Da gibbet kein Platz mehr. Muss umbauen… !

Ihr könnt auch was gewinnen. Denn in der Buchhandlung hab ich ein Wissensquiz entdeckt, das ich verlosen werde. Das Quiz dazu kommt noch in Instagram und Facebook.

Das kommt die Tage als Rätsel, wenn der Podcast raus ist, den ich vor Ort als eine Art rasender Reporter vor dem heute fertig eingesprochenen Podcast Ruhrgebiet erklärt mit Jack Tengo gemacht habe.

Ganz jungfräulich fuhr ich also nach Herten. Und war von der schönen Fußgängerzone überrascht.

Ich kannte das Fachwerkdorf Westerholt, den Schlosspark Herten und auch die Halde Hoheward. Drei der Sehenswürdigkeiten, die man als erstes weiß, wer von Herten redet.

Herten hat wat!

Dat is mein Werbeslogan für diese kleine, aber historische Stadt zum Kennenlernen, wer da noch nicht war und nur die Halde besucht hat.
Es lohnt sich.

Apropos Buchhandlung : Stephen King, der geniale Horrorautor, hat schon wieder einen dicken Schinken abgeliefert. Man hat der Schreibmanie…

Infos und Anschrift zu den Buchprofis aus Herten:

https://www.buchhandlung-droste.de

https://www.instagram.com/buchhandlung_droste

https://www.facebook.com/BuchhandlungDroste

Hermannstraße 21 – 45699 Herten

https://maps.app.goo.gl/Nu7Kx9oCUmxN8LHM6

Öffnungszeiten :

Mo – Fr 9 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

Fotos ©André Brune

Weitere Fotos folgen. Achja. Einen Gewinner für den Fotowettbewerb haben wir auch. Infos folgen ebenfalls.

#herten #ruhrgebiet #deutschland #buchhandlung

Benny Quick & die Motorbiene – Wie ein Junge aus Essen die Musikwelt bewegte I Ruhrgebiet erklärt Folge 28 I +Videopodcast I +Podcast #135

Vom Malocherkind zum Chart-Erfolg

Benny Quick, geboren als Rolf Müller, wuchs in einer klassischen Arbeiterfamilie im Essener Stadtteil Katernberg auf. Er wollte nicht ins Schwarze nach unter Tage gehen, wie sein Vadder. Er wußte, er hat eine gute Stimme und er wollte Erfolg haben. Schon früh bewegte er sich stilgerecht zu Twist und Beat Anfang der 1960er Jahre zu Songs von Elvis Presley und den Beatles auf kleinen Bühnen von Kneipen und kleinen Clubs.

Sein Künstlername entstand nicht zufällig: Produzenten wollten aus dem bodenständigen „Müller“ einen modernen, englisch klingenden Namen machen. So wurde aus ihm Benny Quick – passend zum Zeitgeist des Beat.

Unser Podcast: Zwischen Humor und Geschichte

In unserer Podcastfolge gehen wir nicht nur auf Benny Quicks Lebensgeschichte ein, sondern versuchen auch, die Zeit um 1962 greifbar zu machen:

  • Wie klang das Ruhrgebiet damals?
  • Wer waren die Menschen hinter seinem Erfolg?

Natürlich bleibt es nicht nur ernst:
Typisch Ruhrgebiet erzählen wir mit einem Augenzwinkern, vielen Anekdoten – und trotzdem mit dem nötigen Respekt vor seinem Schicksal.

Am Ende steht auch bei uns ein Moment der Stille ohne Motorradgeknatter.


Wir erzählen seinen rasanten Aufstieg mit dem Motorradgeknatter, singen mit im Podcast Folge 28 zu Benny Quick und so manchen Song, die seinen Erfolg übersprungen haben und bis heute noch genauso bekannt sind. Wir widmen ihm als Essener Ruhrpottkind eine eigene Folge, damit er nicht vergessen wird. 

Sein Schicksal war kein gutes. Wie der Aufstieg war, so begann auch sein Abstieg bis zum Selbstmord. Abonniert uns auf den veröffentlichten Kanälen oder ganz einfach den Newsletter der Internetseite, um auch die nächsten nicht zu verpassen!

Ihr könnt uns sehen und hören:

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Die „Motorbiene“ – ein Hit für Generationen

Benny Quicks großer Durchbruch kam mit dem Song „Motorbiene“ (1962), der von  Heinz Hellmer deutsch interpretiert wurde und der viele bekannte Songs über Jahrzehnte der deutschen Musikwelt bekannt war. Er war der Mann hinter den Kulissen. Über ihn sprechen wir auch kurz, genauso wie über den Mann, der sein Talent  gefunden hat: Udo Werner. Mit seiner Show später am Tanzbrunnen in Köln war er bis kurz vor seinem Tod der Vorgänger aller Talentshows, die wir heute kennen mit Dieter Bohlen und Co. Sie wird mit dem Namen „Linus am Tanzbrunnen“ über 25 Jahre weitergeführt. Für einen einzigen Abend am 11.9.2026 kommt die Mutter aller Talentshows zuletzt von Linus moderiert noch einmal zurück:

Linus Talentprobe – Die Mutter aller Castingshow

Interessant dabei: Der Titel basiert auf dem US-Song „Motorcycle“ von Tico & the Triumphs (einem frühen Projekt von Paul Simon), der in den USA mehr schlecht als rechte in den untersten Chartplätzen ganz kurz verhaarte. Geschrieben wurde er von Jerry Landis. In Deutschland wurde der Song zum Hit über Generationen durch die deutsche Version. Bis heute ist „Motorbiene“ noch ein Ohrwurm, der ohne Probleme mitgesungen werden kann.

Typisch für die Zeit von Anfang der 1960er Jahre

Viele englischsprachige Songs wurden ins Deutsche übertragen – sogar Bands wie die The Beatles nahmen deutsche Versionen ihrer Hits auf. Wir sprechen auch über das, was die Menschen 1962 weltweit und in der jungen BRD und DDR bewegte.

Kultstatus durch „Werner – Beinhart“

Durch den Animationsfilm „Werner-Beinhart“ von Werner Brösel alias Rötger Feldmann wird der Song für den Soundtrack neu aufgelegt und durch das jüngere Publikum wieder populär. Eine neue Generation kann den Song singen und Benny Quick taucht wieder im Fernsehen und auf den Bühnen auf. 

Bis heute läuft „Motorbiene“ gelegentlich im Radio und wurde vielfach gecovert.

 

Erfolg – und ein tragisches Ende

Der Erfolg des Songs liegt höher als alle anderen Songs, die er auch sang. Die Motorbiene war die Hymne der Halbstarken, der Jugendgangs der jungen Bundesrepublik. Immer nur dieser Song und nichts anderes haben schon viele in der Musikwelt mit dem Leben brechen sehen. Weitere Coversongs von Fats Domino oder anderen blieben hinter den Erwartungen der Musikwelt zurück. Die harte Branche früher und heute erst recht, hat ihn überholt. Als DJ landete er noch in Frankfurt, spielte hier und da so manchen Song seines Repertoirs. Trotz seines unnachahmlichen Talents und Bühnenpräsenz der Beatzeit blieb er für viele immer „der Mann der Motorbiene“ und nichts weiter. Das kann an ihm schwer genagt haben. Ist aber reine Spekulation. Fakt ist sein tragisches Ende::

1999 nahm sich Benny Quick im Alter von 56 Jahren das Leben – am Tag seiner geplanten Hochzeit.

Warum Benny Quick bleibt

Auch wenn seine Karriere Höhen und Tiefen hatte – eines bleibt:

Die „Motorbiene“ ist ein Stück deutsche Musikgeschichte mit einer jungen Stimme aus dem Ruhrgebiet. Benny Quick ein Teil des kulturellen Gedächtnisses des Ruhrgebiets.

Mit dieser Folge sorgen wir dafür, dass er nicht vergessen wird.

Bahpapapapapa

Weiterführende Links und Videos zur „Talentprobe“ am Kölner Tanzbrunnen, die Motorbiene gesungen von Benny Quick bei einer Fernsehshow, weiteren Songs, u.a. auch von Heinz Hellmer – Hits, wie auch Übersetzungen von Beatles :

P.S.: Erst bei der Nachbearbeitung des Blogbeitrags finde ich raus, dass der Songschreiber Heinz Hellmer wohl ein Pseudonym ist von Monika Hellmer-Falk, wird aber auch Monique Falk angegeben. So richtig klar ist das alles nicht. Denn vorher hatte ich eine Info, dass Heinz Hellmer als Pseudonym geschrieben hat. Ob Männlein oder Weiblein als Autor der Songs reich wurde spielt auch keine Rolle. Der Name Heinz Hellmer steht für die Motorbiene und vielen anderen Songs. Nur das zählt. Dabei habe ich selbst Links vorher gefunden, wo er abgebildet war. Alles sehr merkwürdig manchmal im Internet: 

https://hitparade.ch/showperson.asp?name=Heinz%20Hellmer 

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Hier seht ihr die Talentshow am Tanzbrunnen in Köln von Udo Werner bei einen seiner letzten Auftritte:

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Gerd Böttcher – Schwofen mit dem vergessenen Schlagerstar aus Werne I Ruhrgebiet erklärt Folge 23 I +Videopodcast I +Podcast #130

Gerd Böttcher war in den 1960er Jahren vom Gärtner zum Schlagerstar aufgestiegen. Der am 18. Juli 1936 geborene Berliner hat seine Lebenszeit hauptsächlich in Werne an der Lippe verbracht. Er war ein migrierter Ruhrpottler geworden. Und deswegen haben wir ihn auch in einem Podcast vorgestellt.

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Gerd Böttcher war ein lebenslustiger Mensch. Zuletzt war er sogar Karnevalsprinz im Ort. Leider verstarb er viel zu früh, als seine gesunkene Karriere einen kleinen Aufwind bekommen sollte mit einer Langspielplatte. Drafi Deutscher, Giorgio Moroder waren nur einige, die ihn unter die Arme gegriffen haben.

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Gestartet ist er in Kneipen auf kleinen Bühnen in Berlin, wo er entdeckt wurde vom berühmten Komponisten Werner Müller, der die legendäre Musik der Sportschau kreiert hatte. Er wollte Gerd nicht mit einem italienischen Pseudonym auf der Bühne sehen, sondern er wollte ihn als Deutscher auf die deutsche Bühne bringen mit seiner klaren Stimme und förderte ihn. Er sang auch einige Lieder von Elvis Presley in deutscher Übersetzung als deutscher Elvis, was ihm auch viele Fans einbrachte. Die Singles wurden bei Decca verlegt, einem besonderen Musikverlag, die mit der deutschen Telefunken zu tun hatte. Mehr erfahrt ihr im Podcast.

Erst nach der Aufnahme erfuhren wir von jemanden, der ihn kannte, dass er auf den Karnevalswagen ging, obwohl er an einer heftigen Lungenentzündung litt. Seine Nieren haben wahrscheinlich auch schon angegriffen. Er starb am 26. Februar 1985 in einem Dortmunder Krankenhaus mit nur 48 Jahren.

Er hat sein Publikum ihrer Zeit gut unterhalten, wie unten in einigen Youtube-Musikvideos zu hören und zu sehen ist. Dafür gehört ihm auch gebührenden Respekt, die wir am Ende des Podcasts auch mit einer Schweigeminute für den Entertainer würdigen.

Links:

Youtube Channel zur Musik von Gerd Böttcher :

https://youtube.com/channel/UC9-1FDxpw_vCk-b6UmHGoow?si=DHzj7aEMmID9zUeP
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Gerd Böttcher – Wikipedia

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Gerd Böttcher – Biografie

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Gerd Böttcher Diskografie: Vinyl, CDs & Mehr | Discogs

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Gerd Böttcher – Spectre Media | Thomas Hauptmann

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Böttcher, Gerd | Bear Family Records

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Teldec – Wikipedia
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Musikkomponist Werner Müller – Wikipedia

Eine kleine Auswahl seiner Musik aus Youtube:

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Revierkunst aus Herne auf Nachbarschaftsbesuch in Gelsenkirchen I +Fotos

Im Ruhrgebiet gibt es immer irgendwo Grenzen. Sie sind nur durch Ortseingangsschilder zu entdecken. Die Kunst ist sie im wahrsten Sinne zu überschreiten. Und so kam es, dass der Herner Künstlerbund mit acht Künstler*innen im Domizil vom Bund Gelsenkirchener Künstler „Zu Gast“ sind für ein paar Wochen, so der treffende Titel der Unterkunftgeber.

Vor dem „Domizil“ auf der Bergmannstraße in Ückendorf trifft sich die Kunstszene

Es gibt zwischen den Städten Herne und Gelsenkirchen keine Distanz. Sie sind Nachbarn. Doch wie es im Ruhrgebiet so ist, die meisten Vereine kochen ihr Süppchen im eigenen Haus. Hier in der Kunstszene ist es nun anders gelaufen. Und das ist gut so! Der Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK) mit der Vorsitzenden Gordana Djukic hat Kreativköpfe des Herner Künstlerbundes eingeladen das „Domizil“ nach Ückendorf. Natürlich ist diese, wie es sich im Ruhrpott gehört, auf der Bergmannstraße Nummer 53, denn Bergbau und Kunst gehörten immer schon irgendwie zusammen.

Ein besonderer Ausstellungsort mit Ruhrgebiets-Charme von 1900

In Ückendorf, ein Stadtteil von Gelsenkirchen, in dem durch die öffentlichen Medien oft nur negatives berichtet wird über Schlägereien und Clans, stehen noch wunderbare Häuser aus der Gründerzeit. Aber es ist eigentlich ganz anders. Hier steppt nicht nur der Bär bei den Künstlergangs. Da geht es kunterbunt zu! Es ist ein Ort geworden voller Kreativität im Neuanfang des Strukturwandels, in dem der Stadtteil seit Jahrzehnten steckt, wie kaum ein anderer.

Früher lebten hier überwiegend Arbeiterfamilien und es kamen Einwanderer aus der Türkei dazu, die angeworben wurden für das Kohleschürfen und die Stahlherstellung. Heute wandelt sich das bisher trostlose verfallende, das dem Niedergang der Montanindustrie gleicht, langsam zu einem der attraktivsten Stadtteilen. Es lohnt sich, es zu entdecken. Neben der Kunstszene, ist hier eine neue Gaststättenlandschaft entstanden. Heute wandelt er sich mit neuer Aufbruchstimmung in eine der attraktivsten Stadtteile mit unterschiedlichen Gaststätten, sowie mit der Kulturkirche Heilig – Kreuz und dem „Hier ist nicht da“ auch zu einem soziokulturellen Hot Spot von Veranstaltungen unterschiedlicher Art von Comedy, Poetry Slam über Jazz und Rock bis Klassikkonzerten.

Im Domizil der Gelsenkirchener finden sich nun Acht Künstler und Künstlerinnen aus Herne, die unterschiedlicher nicht sein können mit Malerei, Grafik, Fotografie und experimentellen Techniken. Die Kunst ist so vielfältig wie das Ruhrgebiet selbst: Hagen Apel, Annett Breitfeld, Annika Döring, Sophia Kühn, Jörg Kippmeyer, Daniel Pajonk, Gisela Schulte und der Vorsitzende des Herner Künstlerbundes Hassan Jelveh. 

Bei der Vernissage am 18.1.26 grinsten alle breit über den riesigen Andrang von neugierigen Besuchern, wovon ich auch einer war. Ich hörte den interessanten Ausführungen des Kunsthistorikers Dr. Bernd A. Gülker zu, sowie der fantastischen Violinistin Astrid Sophie Müller, die das Domizil mit kunstvoller klassischer Musik erfüllte.

Ein Dialog zwischen zwei Städten

Das Domizil ist ein Austauschort nicht nur für Kreative, sondern auch für Kreativbegeisterte, zur gegenseitigen Inspiration und Vernetzung. Die Ausstellung lud auch Interessierte aus anderen Städten ein.

Und wer denkt in Herne is nix… Doch ! Herne hat auch jede Menge unterschiedliche Kreativität zu bieten! Allein an den unterschiedlichen Kunstwerken ist es mit Sicherheit anders zu beurteilen. Das Miteinander zwischen Herne und Gelsenkirchen hat auch etwas Symbolträchtiges. Es überschreitet geografische Grenzen und zeigt gedankliche Offenheit, wo es keine Grenzen gibt.

Die 1. Vorsitzende vom Bund Gelsenkirchener Künstler Gordana Djukic erklärt die Ausstellung für eröffnet

Für mich als Ruhrpottologe, der auch 1. Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop geworden ist, zeigt diese Ausstellung genau das, was die Region Ruhrgebiet ausmacht: Zusammenhalt statt Abschottung, Austausch statt Einzelkämpfertum und ein Gefühl von Aufbruch Menschen dazu zu bringen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Etwas schlummert in dir und du bist interessiert dich anzuschließen, mitzumachen, grenzüberschreitend kreativ über den eigenen Tellerrand zu gucken zwischen den stillstehenden Fördergerüsten und Trinkhallen, dann schau dir die Kunst an und mach mit.

Das Ruhrgebiet ist im steten Wandel, wie auch die Kreativität der teilnehmenden Künstler. Wer sich dafür interessiert, sag ich nun in Dialekt: Geh ma rübba! Kunst kanntse nicht hier im Blog erleben, kanntse nur persönlich vor Ort mitte Nase anne Bilder klebend erleben. Dat is Revierkultur!

Und wenne noch Zeit hass, dann gehste nebenan auffe Bochumer, da kannste speisen von Döner über Tapas bis hin zu Omas Apfelkuchen. Glaubse nich? Überzeuchse dich bessa vor Ort!

Und danach wird der Austausch umgekehrt sein. Solche Projekte machen unsere Region aus. Keine Eitelkeiten, kein Konkurrenzdenken, sondern gelebte Nachbarschaft! Ein Grund mehr Ückendorf näher kennenzulernen. Übrigens ist ganz in der Nähe eine Halde zu entdecken. Zu Fuß oder mit dem Rad! Aber das ist ein anderer Blogbeitrag…

Die Ausstellung ist immer Samstags bis zum 21.2.26 zwischen 14 und 17 Uhr oder nach Vereinbarung mit dem Bund Gelsenkirchen Künstler. Aber hier im Blog habt ihr die Möglichkeit die Bilder wenigstens fotografisch zu entdecken auch nach der Ausstellung. Wer mehr von den einzelnen Künstler und Künstlerinnen wissen will, scrollt einfach weiter runter. Da sind auch alle Links zu ihnen.

Fazit

Ich fand die Herner Kunst inspirierend und so unterschiedlich in ihrer Form, dass ich Lust auf mehr bekommen habe auf mehr Herne. Nicht nur in der Kunst, sondern auch drumherum ist Herne einfach mehr als nur Herne. Nach Herne komm ich gerne. Ich kann es nur empfehlen!

Adresse:

Domizil

BGK – Bund Gelsenkirchener Künstler e.V.

Bergmannstr. 53

45886 Gelsenkirchen

Öffnungszeiten: Samstags 14-17 Uhr

Kontaktdaten

Johanniter Str. 13

45879 Gelsenkirchen

Mail: info@bundgelsenkirchenerkuenstler.de

www.bundgelsenkirchenerkuenstler.de

Mobil: 01773430514

Herner Künstlerbund ´90 e.V. :

Hassan Jelveh 

1. Vorsitzender

Unser-Fritz-Straße 22, 44649 Herne

Die ausstellenden Künstler und Künstlerinnen:

Hagen Apel

Es sind Fotos von Natur, die ein ihrer Echtheit banal erscheinen. Es sind Fotos in Nahaufnahme. Fotos, die Hagen Apel so bearbeitet, das die Wirklichkeit wie ein abstraktes gemaltes Kunstwerk aussieht. Ist die Natur so abstrakt? Sie kann es sein. Sie ist seine größte Inspirationsquelle und inspiriert jeden Betrachter, zieht einem in einen Bann von lyrischer Fotografie.

https://hagenapel.art

Hagen Apel im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Annett Breitfeld

In Tusche-, Kohle-, Acryl- und Ölmalerei sucht sie Verborgenes. Sie dreht die Seelen nach Außen. Sagt uns: Schaut drauf, was denkt, was fühlt die Person auf dem Bild im Hier und Jetzt.

https://annett-breitfeld.de

Annett Breitfeld im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Annika Döring

Acryl auf Leinwand und in Zukunft auch getöpferte Kunstwerke sind ihre Schwerpunkte. Hier lässt sie den Blick zum Horizont auf die Betrachter wirken. Es weckt nicht nur Sehnsucht zum Meer, sondern auch das Nachdenken über das Leben und die Kraft der Natur. Die Bilder laden ein zum Verweilen, Träumen und Genießen am Sandstrand, das Meer und das Rauschen der Wellen. Alles ist sichtbar. Im Hintergrund denkt das Gehirn sich den Rest und macht es erlebbar.

https://annika-döring.de

Annika Döring im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Hassan Jelveh

Auf mich wirken die kleinen Bilder übergroß in der Betrachtung. Es sind Farben der Seele. Die Pinselstriche hinterlassen in dem überwiegend roten Variationen – Kunstwerk, ein Gefühl von unterschiedlichen Stufen von Wut oder Wärme. In dem anderen mit grünen Pinselvariationen ist es die Unterschiedlichkeit von Hoffnung. Insgesamt sind es Kunstwerke, die nicht nur in die Seele blicken, sondern auch einen in die Seele fallen lassen kann. Ein Schwelgen in der Schönheit der Farbgestaltung geht natürlich auch.

Hassan Jelveh im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Sophia Kühn

Sophias Werke lassen einen träumen von Landschaften, wo Engel aufsteigen an der stürmischen Atlantikküste oder sie unterzieht eine dunkle Landschaft mit Phosphorfarbe durch eine UV-Lampe sichtbar eine Veränderung. Das Bild wird mit zweierlei Maß gemessen: Kommende Dunkelheit, wie ein Sonnenuntergang oder in Licht gehüllt von einem strahlenden Mond, der nicht zu sehen ist. Es lässt die Betrachter das Bild im wahrsten Sinne in einem anderen Licht sehen.

Atelier: https://sophiakuehn.de

Sophia Kühn im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Jörg Lippmeyer

Seine karikaturhaften  Kunstwerke nehmen die aktuelle politische Situation im Land und den USA aufs Korn. Mal bleibt einem das Lachen im Hals stecken, mal ist es einfach nur lustig. Eine Anregung ist sich die Bilder näher anzusehen. Unverkennbar ist er ein Schalke 04 –  Fan. Das ist nicht zu übersehen und fährt mit den Kunstwerken auch den Bundesligafahrstuhl mit. Katzen begleiten ihn in vielen Bildern. Katzen sind seine Lieblingstiere und sind nicht nur in der Karikatur zu finden. Sie sind für ihn die Königinnen der Haustiere und seiner Kunstwerke.

Jörg Lippmeyer im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Daniel Pajonk

Die Welt in Schwarz-Weiß zu zeigen kann auch eine Anregung sein. Das die Welt nicht immer Schwarz-Weiß ist kann aus den vielen Variationen von Pajonks Kunstwerken entdeckt werden. Sie regen zum Nachdenken, zum fantasieren und zum Entdecken an. Er sucht immer nach anderen Strukturen, die einen immer neugierig machen auf mehr von seinem Können.

Instagram: @art_by_daniel_pajonk

Daniel Pajonk im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Gisela Schulte

Farben und Linien, abstrakt gestrickt gepinselt lassen die Betrachter zurück, den eigenen Blickwinkel der Einfachheit zu erweitern. Das genaue Hinsehen, in die Tiefe gehen, kann das Bild einen Spiegel vorhalten von Anecken oder Linientreue. Weiche Ecken, die einem mitteilen, dass es auch komplett anders gehen kann, zeigen die Bilder, genauso, wie die Unendlichkeit von Linien, die nicht immer gerade sein müssen. Gisela Schultes Kunstwerke sind einfach anders und genau macht es das ganze spannend bei der Betrachtung.

Gisela Schulte im Herner Künstlerbund ’90 e.V.

Alle auf dem Bild ohne Hagen Apel, der etwas früher gehen musste.

Fotos alle (c) André Brune

Schalke 04 I Geschichte, Fakten, Anekdoten #129 I 150 Jahre Gelsenkirchen Teil 3 I Ruhrgebiet erklärt Folge 22 I +Videopodcast I +Podcast

10 Fußlümmel vonne Zeche Consolidation und der Firma Küppersbusch um Willy Gies herum trafen sich in der Hauergasse 2 im Jahr 1904 im neuen Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. „Wir werden einmal vor 90000 Zuschauern spielen“, war Willys Vision. Sie gegründeten einen Verein, der die Stadt prägen sollte, wie nichts anderes in ihrer 150 jährigen Geschichte.

Es liegt nahe in der Podcast-Trilogie über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der 150 Jahre alten Stadt Gelsenkirchen, auch den weltweit berühmten Fußballverein mit Freud und Leid, Auf und Ab zu bringen:

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Mehr Informationen

Jack und ich hatten nicht vor einen Podcast über zwei Stunden zu machen. Eigentlich hätte ich ihn auf eine Stunde gekürzt. Und eigentlich haben wir wahrscheinlich das ein oder andere wichtige nicht gesagt. Wir hätten gern noch mehr über einzelne Spieler mitgeteilt, aber das folgt irgendwann ein anderes Mal.

Es war ein Abriss der Geschichte, die über 120 Jahre alt ist. Bei allen Skandalen, die der Verein hatte, war es wichtig das Herz des Fußballs zu erklären und erzählen es im Rahmen der Stadtgeschichte von Gelsenkirchen.

Wir hoffen, dass ist gelungen, trotz der Erkältung von Jack Tengo bei der Aufnahme, der zudem natürlich auch ein Borussia Dortmund – Fan ist. Also ein Derby ist hier auf jeden Fall zu hören.

Der FC Schalke 04 startete als Westfalia Schalke in Gelb-Rot, änderte die Farbe in Königsblau-Weiß, kämpfte sich mit weniger Mann durch den ersten Weltkrieg, blieb erhalten durch eine Frau, fusionierte mit einem Turnverein, um nicht unterzugehen, hielt sich wacker, ließ sich wieder scheiden von den Turnern und wurde reinkarniert in FC Schalke 04 e.V. Dann ging es los:

Der Fußball begann nach der Schicht und würde förmlich „erackert“ auf der Wiese. Die Ballmann-Brüder, geboren in Dortmund, ausgewandert mit den Eltern nach Großbritannien, aber nach dem Weltkrieg wieder zurück, brachten den unbekannten weiterentwickelten Inselfußball mit Fallrückzieher, Doppelpass und Kurzpassspiel mit.

Ernst Kuzorra und Fritz Szepan waren im Mittelfeld die Antreiber und formten den „Schalker Kreisel“, der für jede Mannschaft unschlagbar waren. Sie wurden zu Idolen ihrer Zeit und auch Vorbild in der Zeit des Nationalsozialismus.

Sie gewannen jedes Jahr die Westfalenmeisterschaft und sechs Mal die Deutsche Meisterschaft, fuhren auch mal an die Front, um mit der Wehrmacht Truppenfußball zu spielen.

Fritz Szepan sagte nicht nein, als er in der Arisierung das Textilhaus Julius Rode & Co von einem jüdischen Ehepaar namens Sally Mayer und Julie Lichtmann bekam. Ob er es wußte oder nicht, dass sie dann in Riga ermordet wurden nach der Deportation, können wir nicht nachvollziehen, auch nicht, ob er Schuldgefühle danach bekam.

Schalke hat als erste Bundesliga-Mannschaft die unrühmliche Geschichte aus der Nazizeit aufgearbeitet, der ein Skandal wurde, als 2001 eine Straße nach dem großartigen Fußballer benannt werden sollte und diese Geschichte herauskam.

Schalke wäre nicht Schalke, wenn der Verein immer weiter oben mitspielte, auch Gründungsmitglied der Bundesliga 1963 war. Doch der letzte Meisterschaftstitel wurde noch in der Oberliga 1958 gewonnen. Danach wurden sie meist Schalke Viz Vier oder Schalke Null Vize. Wie man es nimmt ist egal. Die Mannschaft spielte oben mehr mit als der Reviernachbar Borussia Dortmund. Weltweit gehört Schalke als Stadtteilmannschaft zu den größten. Das Stadion ist das meistbesuchte in ganz Deutschland.

Ein Denkmal hat sich der Manager Rudi Assauer geschaffen für sich und die Mannschaft und erst recht für die Stadt, die von der Multifunktionshalle profitiert nachdem sie in der Abschaffung der Montanindustrie im Strukturwandel eher zum Schlußlicht in der Arbeitslosenzahl gehörte, wie auch beim Schuldenberg.

Rudi Assauer sprechen wir im Podcast kurz an, denn er prägte als Manager wie kaum ein anderer mit seiner Zigarre und er durfte auch noch einen Pokal hochheben, den UEFA-Pokal.

Den gewannen sie gegen Inter Mailand. Im letzten Spiel im Parkstadion feierten sie viereinhalb Minuten die Deutsche Meisterschaft 2001. Doch die Bayern aus München trafen dann in einer unerhörten Überlänge doch noch in letzter Sekunde und hatten den Titel weggeschnappt.

Freud und Leid liegen eben wirklich nah beieinander. Der Malocherclub ist einem Millionenbeinverein gewichen. Gazprom kaufte sich ein, um eine sportliche symphatische Mannschaft für ihre Werbung zu nutzen. Als der russische Einmarsch in der Ukraine losging, zog der Verein die Reissleine und warf den Sponsor raus. Eine Konsequenz, die natürlich weniger Geld in die Kasse spülte, aber die ehrlich war.

Je mehr ich selbst über Schalke als Bochum-Fan lese, desto symphatischer wird mir Gelsenkirchen mit Schalke 04. Die Stadt und der Verein verdienen mehr Respekt als die ständigen negativen Schlagzeilen in den deutschen Medien.

Mehr Geschichte gibt es im Podcast und viele Infos, haben wir in folgenden Links und Büchern gefunden:

Links

https://www.schalke-erleben.de/

https://schalke04.de : FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. | Offizielle Website vom S04

Epochen Archiv – Fußball – Schalke 04

https://veltins-arena.de

Fritz Szepan – Wikipedia

Schalke Erleben | Fritz Szepan

Robert Schuermann – Gelsenkirchener Geschichten Wiki

Bücher

Homann, Ulrich: Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten, Klartext Verlag

Homann, Ulrich: Schalke 04 für Klugscheißer

Steffen, Simon: 100 unglaubliche Fakten über Schalke 04: Das große Fussballbuch, Kindle

Harris, Brian: Der unerzählte Mythos FC Schalke 04: Fakten die jeder Schalke-Fan kennen sollte, Kindle

Bernhard, Kai: Mythos Schalke 04: 22 Meilensteine der S04-Clubgeschichte, Kindle

Wer nur den Podcast „Ruhrgebiet erklärt“ folgen möchte: