Jeden Tag kommt von mir in Facebook und Instagram ein Foto von dem Weihnachtsbaum mit den Wunschzetteln der Tiere aus dem Tierheim Bochum von Vogel, Ratten, Katze, Hamster, Hund und Tierpfleger-Team über die Sozialen Medien
Wer ein Paket für die einzelnen Tiere und Wünsche fertig stellen möchte, kann es entweder an meine Adresse schicken:
André Brune – Hermann-Bittner-Str. 10 – 44869 Bochum
oder direkt ans Tierheim mit dem Hinweis: Ruhrpottologe, damit meine Aktion auch erkenntlich ist an:
Ich bedanke mich im Namen der Tiere vom Tierheim Bochum und wünsche eine schöne Adventszeit 2021
Zur Einfachheit liste ich die gewünschten Produkte von den Karten jetzt auf, ansonsten einfach auf die tollen Karten mit den Tieren gucken unten in der Bildergalerie:
Royal Canin sensible 33, Dummy, Rattenfutter, getreidefreies Leckerli, Hygienekatzenstreu, Baldriankissen, Exotenfutter, Allzweckreiniger, Trittleiter/Klapptritt, Müllbeutel 60 oder 120 L, getreidefreie Pellets, getreidefreies Nassfutter für Hunde und Katzen, getrocknete Kräuter (für Kaninchen), Degufutter, Wasserschieber/Flitsche, Blütenheu, Holzhaus mit 2 Eingängen, Royal Canin Kitten second age, Locher, Vogelsand, große Karabiner (für große Hunde), Urinary Nassfutter für Katzen, Wellensittichfutter, Kugelschreiber (kann man nie genug haben), Katzen-Kratzpappe, Kittenkratzbaum, Hygiene Katzenstreu, Handfeger, Besen (zum Saubermachen), Kolbenhirse, Wolfsblut Trockenfutter, Bosch Soft Wasserbüffel, Kaffeebohnen (Tierheimteam), Lederhalsband mit Domenschnalle – verschiedene Größen, Heuhaus, Allzweckreiniger, lange Sisalseile, Kitten Nassfutter, Nervennahrung (Tierheimteam), Putzeimer, Bosch Special Light Trockenfutter, Adaptil Halsband – das Tierheim wird immer wieder solche Dinge und Futtermittel benötigen. Es kann nur durch eine Mitgliedschaft oder Patenschaft eines Tiers sich Aufrecht erhalten. Wer also das Tierheim unterstützen möchte, kann es in Form der Mitgliedschaft oder eben auch mit Futterspenden über das Jahr unterstützen: Mitglied werden | Tierschutzverein Bochum, Hattingen & Umg. e.V. (tierheim-bochum.de)
Weihnachten darf nicht nur einmal im Jahr für die armen im Tierheim lebenden Tiere sein! Sie sollen sich dort auch wohlfühlen können und genug zu futtern haben bis jemand sie nach Hause mitnimmt.
Schöne Weihnachten !
Die Wunschkarten hier auf einmal in der Galerie:
Die Wunschkarten der Tiere im Tierheim Bochum vom Weihnachtsbaum
Warum ist die Nine alias Janine Zinn von mir „mineralisch“ genannt worden? Zinn ist ein weiches Metall, das bei einem niedrigen Siedepunkt schmelzen kann. Nine lässt mit ihrer Idee des Ruhrpottverzeichnis die verschiedenen Ruhrpott-Firmen zusammenführen. Sozusagen werden die KleinunternehmerInnen bei niedriger Flamme zusammengeschmolzen zu einer Einheit, die sich gegenseitig helfen kann mit den jeweiligen Stärken und Schwächen.
Deswegen ist der Podcast mit Janine Zinn vom Ruhrpottverzeichnis auch ein ganz Besonderer.
Sie hat in Zeiten von Shut- und Lockdown ein besonderes Augenmerk gelegt auf kleine Unternehmen, die im Ruhrgebiet innovativ und kreativ das Ruhrgebiet und ihre jeweilige Stadt in den Vordergrund stellen. So gründete sie das Ruhrpottverzeichnis.
Sie stellte Regeln auf, welche Unternehmen rein dürfen ins Ruhrpottverzeichnis und unterstützt diese in Form einer Internetseite, hilft bei Instagram-Algorythmen und organisiert gemeinsame Treffen mit den entsprechenden Hinweisen:
Sie nahm Kontakt mit der einen oder anderen Firma auf, die sie für würdig hielt, um Sie in ihrer Idee eines eigenen von ihr aufgestellte System einzubauen. Denn das System vom Ruhrpottverzeichnis ist klar:
Unterstützung von KleinunternehmerInnen, die im Ruhrgebiet mit einer entsprechenden Vita und Sympathie regional es Wert sind, diese Firmen näher zu bringen. So entsteht ein Netzwerk untereinander, die ihre Stärken und Schwächen städteübergreifend ausgleichen und sich auch gegenseitig empfehlen.
Dazu gehört ein bestimmter Moralkodex der werdenden Mutter, Erzieherin und Fotografin NiNe, wie sie sich selbst gerne nennen läßt, für das Ruhrpottverzeichnis, der entsprechend auf der Internetseite zu lesen ist.
Allein deswegen war es mir wert sie zu podcasten, als ich sie zufällig über Denise Barz von Heimatliebe Ruhrgebiet und in Instagram kennenlernen konnte.
Zwar ist der Podcast etwas länger her und entstand als meine Hündin noch lebte und es ist dazwischen viel passiert, umso besser ist es, dass sich das Ruhrpottverzeichnis mit der Internetseite und den mittlerweile gewachsenen Firmenstamm erweitert hat. Nun vor Jahresende in Zeiten des Weihnachtsstresses und der „Corona-Depression“ ist die Veröffentlichung mir wichtiger denn je. Zumal ich selbst die regionale Firmen und das Ruhrgebiet, als selbsternannter Ruhrpottologe, in ihrer Form unterstützen möchte in einem Netzwerk untereinander. Ihr und mein Ziel ist, das ein Gelsenkirchener auch über den Tellerrand guckt, wenn z.B. ein Dortmunder etwas ganz besonderes anbietet, nämlich z.B. eine Beratung zum Barfusslaufen und welche Schuhe man tragen sollte oder ein Geschäft Souvenirs anbietet, wie Heimatliebe Ruhrgebiet, in Essen, was ein Duisburger genauso gern besuchen möchte, oder Grubenfuchs oder PottPauli, die beide spannende Geschichten und Abenteuer rund ums Ruhrgebiet für Familien anbieten. Und das sind nur wenige Beispiele aus dem Ruhrpottverzeichnis. Es sind viel mehr und werden auch mehr. Die Aufzählung der bisherigen Firmen und UnternehmerInnen könnt ihr unten weiterlesen mit entsprechenden Links und Infos.
Der „Moralkodex“ von der Internetseite :
Denn das Ruhrpottverzeichnis steht für…
Regionalität…Unterstütze mit Deinem Kaufverhalten aktiv Deine Stadt, die schon genug Leerstände hat, weil im Internet bei großen Unternehmen bestellt wird. Damit unterstützt Du Deine Stadt und auch Dein Leben in der Stadt, damit sie bunter, vielfältiger und lebendiger ist. Auch der Energieverbrauch sinkt und die CO2-Einsparung ist enorm.
Kleine Unternehmen…mit persönlicherem Service vor Ort von Menschen, die Dich verstehen. Persönliche Ansprechpartner, die individuell auf Deine Bedürfnisse eingehen. Hier kannst Du aktiv Menschen eine wirtschaftliche Perspektive in Deiner Heimat im Ruhrgebiet bieten. Damit Deine Gemeinde nicht nur jung und attraktiv bleibt, sondern auch innovativ und vielfältig
Verantwortungsvoll … jeden Anbieter, den Du im Ruhrpottverzeichnis findest, hat Janine Zinn persönlich getroffen und sich vom Konzept überzeugt. Alle arbeiten mit viel Leidenschaft und Expertise in ihrem Bereich und stecken viel Herzblut tagtäglich hinein.
Unverfälscht … hier gibt es KEINE Medienblase, wie in den Social Media Kanälen üblich. Jeden Monat stellt Nine Dir selbst die aktuellen Angebote und Informationen der Anbieter in diesem Verzeichnis neu zusammen. So kommen alle Produkte zur Geltung und Du siehst nicht nur das, was der Algorythmus Dir vorschlagen würden
Über Janine Zinn alias Nine – entnommen von ihrer Internetseite :
Ich bin Fotografin und die Gründerin des Ruhrpott-Verzeichnis. Durch Corona, habe ich verstärkt beobachtet, wie schwer es kleine Einzelunternehmen haben, gerade in solchen Krisen zu überleben. Da ich kein Mensch bin, der gerne lange meckert, habe ich mir einen Weg gesucht, diese zu unterstützen. So entstand das Ruhrpott Verzeichnis! Hier könnt ihr kleine Unternehmen aus eurer Region schnell und einfach findenund sie aktiv unterstützen.#supportyourlocal
Ein Einblick in Nines eigenem Unternehmen Capacidad. Sie macht ihr Hobby zum Beruf: Fotografieren mit Leidenschaft könnt ihr auf der Internetseite sehen und hier im Youtube-Video vom Podcast:
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Der Video-Podcast mit Fotos von Janine Zinn und den KleinunternehmerInnen
Einblicke ins Unternehmen Capacidad von Janine Zinn
…alles begann in dem Moment*,
als ihr eine Spiegelreflexkamera in die Hand gedrückt wurde. Damals! Seitdem sind schon viele Jahre vergangen, doch die Liebe zur Fotografie hat sie nie losgelassen.„Durch das Objektiv gesehen ist es, als würdest Du Dich voll und ganz diesem Moment und seiner Schönheit hingeben!,“ sagt sie und schaut kurz verträumt nach oben.
Seitdem vergeht fast kein Wochenende, an dem sie nicht zur Kamera greift. Zu Beginn wandte sie sich der Makro-Fotografie zu. Nach einiger Zeit, schloss sie sich mit anderen Hobby-Fotografen zusammen und sie brachten sich gegenseitig viele Techniken und Tricks bei.
„Hier habe ich mehr gelernt als in jedem bezahlten Kurs. Es ist ein tolles Gefühl, als Gemeinschaft zu wachsen und denSpaß an der Fotografie zu teilen!“
Sie zeigt mir ein Buch und erzählt, wie sie durch die Gruppe zur Milchstraßen-Fotografie, Lost Place, Lightpainting und schließlich zur Portrait-Fotografie gekommen ist.
Als gelernte Erzieherin, sagt sie, schätzt sie es, Kinder und Erwachsene besonders in unbeschwerten und authentischen Momenten im Leben zu fotografieren.
Sie käme nie auf die Idee, zu viele Posen im Shooting vorzugeben. „Die schönsten Fotos entstehen in Situationen, in denen man vergisst, dass eine Kamera überhaupt in der Nähe ist!“
*dieser Text wurde als Exemplar für die kommenden Unternehmen verfasst, da ich selbst NiNe von Capacidad Fotografie bin.
Folgende Unternehmen sind bisher im Ruhrpottverzeichnis:
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Ich brauche nicht viel schreiben, denn ihr seht den Text als Bild exklusiv von Michael Göbel weiter unten in der Bildergalerie oder als Youtube-Video. Sein neues Buch „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit von unter Tage“ ist die Fortsetzung von „Mein Oppa war Bergmann“, wo der Opa von Fenja über den Bergbau im Ruhrgebiet und seinen eigenen Erfahrungen mit der Arbeit Untertage. Ich kann dieses schöne „Erklär-Buch“ für Jung und Alt empfehlen. Michael Göbel, selbst Bergmann in Rente, weiß wovon er schreibt und selbstverlegt. Ein Autor, der schnell verstanden hat, dass diese Kultur nun nach und nach verschwindet, aber mit seinen Worten einen bleibenden Literatenstern hinterlässt.
Dies ist eine unbezahlte Werbung für ein besonderes literarisches Werk aus dem Ruhrgebiet! Unten befindet sich der Link für den Kauf der Bücher Band 1 und 2. Alle weitere Links befinden sich auf der Podcast-Seite über Michael Göbel.
Ich wünsche viel Spaß beim Hören und natürlich empfehle ich es zu kaufen!
Euer Ruhrpottologe André Brune
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Teil 2: „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit von unter Tage“ – folgt bei Erscheinen in wenigen Tagen
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Exklusive Bildreihe der ersten Seiten von Michael Göbels Buch „Oppa erzählt von seiner Lehrzeit unter Tage“ @Michael GöbelDer Ruhrpottologe André Brune mit Michael Göbel nach unserem Podcast am Heimatmuseum Wanne-Eickel, wo auch ein Teil seines zweiten Buches spielt – Foto: André Brune
Der Ruhrpottologe küsst Kristina Galinski für ihr soziales Engagement! Seit einigen Jahren hat sie auf der Hauptstraße 221 in Wanne (Herne-Wanne) nahe des Zentralen Busbahnhofs von Wanne den Second Hand-Laden für Kinderkleidung, Umstandsmode, Spielsachen, Kinderwagen, Bücher, Schuhe, DVDs und andere Utensilien für Kleinkinder. Wie sie auf den Namen „Der kleine Froschkönig“ gekommen ist, erklärt sie im Podcast selbst.
Warum habe ich sie besucht und interviewt? Es ist erstens wegen ihrem sozialen Engagement. Einmal im Jahr, so wie jetzt am 8.12. findet ein besonderer Tag am Geschäft statt. Graf Hotte (Podcast mit ihm ist schon erschienen) alias Horst Schröder, ein Mann der Mondritter und bekannter Sänger in der Stadt mit starkem Engagement für Kinder von seinem Gleiscafe aus, erscheint dann, singt Adventslieder und sammelt Geld für die Mondritter. Kristina Galinski gibt die gesamten Einnahmen von diesem Tag inklusive der Einnahmen der Getränke ebenfalls für die Mondritter, die wiederum Gutes für die Kinder in Wanne tun, als Spende ab. Letztes Jahr sind, trotz Corona, 500 € zusammengekommen.
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Podcast als Youtube-Film mit der Bildergalerie plus kurzer Imagefilm mit Kristina Galinski von „Der kleine Froschkönig in Wanne“ Film/Moderation: André Brune
Ich wäre nicht der Ruhrpottologe, der es in dem Blog über das Ruhrgebiet nicht nur honorierend empfiehlt, sondern auch da hin zu gehen, um die Sache zu unterstützen am 8.12. ab 9.30 Uhr bis 18 Uhr. Hiermit möchte ich Kristina auch gebührend als mein POTTmensch der Woche vorstellen und mitteilen, dass ihr in den Laden mal gehen solltet. Sie liebt leidenschaftlich diesen Job und ihren Laden mit dem sie Kinder, egal aus welchen Schichten sie kommen, zu unterstützen. Ich habe hiermit eine kostenlose Werbung für sie machen wollen, weil dieses Engagement von vielen Unternehmern nachgemacht werden kann und in unserem Ruhrpott für mehr Unterstützung der Kinder zeugt.
Ich wünsche nicht nur für diesen Tag am 8.12.2021 viel Erfolg, sondern auch für die Zukunft alles Gute!
Liebe Kristina! Mach weiter so! In diesem Sinne, hört mal rein in dem kleinen Podcast, dann wisst ihr mal, wie es so abgeht in so einem kleinen Second Hand Laden. Der Blick hinter die Kulissen ist etwas ganz Besonderes. Glück auf! Euer Ruhrpottologe André Brune
Bildergalerie aus dem Laden „Der kleine Froschkönig in Wanne“
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Die Rinde von 16 Brotscheiben mit 2 bis 3 geschnittenen Äpfeln werden in heißem Wasser weich gekocht.
Dann diese in einem Durchschlag (Filter, z.B. Abtrocknertuch) filtern.
Diese im Tuch liegende Masse mit halbem Liter Wasser, halbem Liter Weißwein, Zimt, 40 gr. Zucker und fein geriebener Zitronenschale nochmals aufkochen als letztes ein Teelöffelchen Rum.
Graf Hotte alias Horst Schröder erzählt über seine berufliche Laufbahn, die mit vier Ausbildungen schon ungewöhnlich verlaufen ist. Und nun hat er seinen perfekten Lebensweg gefunden. Er kann helfen mit seinen Mondrittern. Und die Erlöse seiner musikalischen Auftritte gehen für einen guten Zweck, wie z.B. das Kaufen von Fahrradhelme für Kinder zu Gute. Er erzählt vom Start mit dem sehenswerten Gleiscafe und seinen Leckereien von Hausgemachter Waffeln und Currywurst. Auch seine soziale Ader aus seinen Auftritten als Graf Hotte Einnahmen zu spenden und die Geschichte von der Wanner Brunnenfigur, die im Areal vom Gleiscafe als Kopie zu sehen ist, kommt nicht zu kurz.
HINWEIS: AM 8.12. ab 18 Uhr tritt Graf Hotte bei „Froschkönig“ für eine weitere Geldspendenaktion auf. Zu finden: Hauptstraße 221 in Herne-Wanne – Routenplanung
Kenns ja den Mond von Wanne-Eickel. Da haben sich vor einigen dunklen Zeiten am 10.10.2010 ein paar Männers zusammengesetzt und haben eine moderne Ritterschaft gegründet, um im Ort für gute Zwecke zu kämpfen. Horst Schröder is einer davon und er kämpft auch privat ritterlich um Erhalt von wichtigen Institutionen, wie das Hallenbad in Wanne, dat geschlossen werden soll.
Wir machen es uns am Tisch gemütlich der Graf und Ich inne Heimat vom Ruhrpott mitten in Wanne, wo der Mond scheint
Et soll ja auch nich nur einfach ein Schwimmbad sein, dat der Stadt Herne viel Geld kostet, sondern ein Hort von Spaß und Lernen. Die Blagen lernen immer seltener schwimmen, dann gehen die am Kanal planschen und ertrinken. Dat erklärte Ziel von Graf Hotte, der sich auch mit dem DLRG engagiert, damit die Blagen nich untergehen, sondern schwimmen lernen. Dat geht halt nur im Hallenbad und nich am Kanal oder im Spaßbad von Wananas mit einer Riesenrutsche und wenig Wasserstand.
Als Graf Hotte tritt er hier und da auf. Dat Geld wird stets gesammelt für einen guten Zweck. Und dat Gleiscafe nutzt er auch hier und da als Tribüne mit Liedern von Deep Purple, Cat Stevens und Lou Reed abzurocken. Trinkgeld geht immer für den Guten Zweck für Kinder in Wanne!
Öffnungszeiten für das Gleiscafe:
Donnerstag bis Montag von 12 bis 17 Uhr – Dienstag und Mittwoch geschlossen
Die Mondritter, die sich ritterlich soziales Engagement auf die eiserne Brust geschmiedet haben: www.mondritterschaft.com
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Die Lokalhymne: Der Mond von Wanne-Eickel in der Kirmes – Edition:
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Wanne-Eickel Auf Kohle geboren – eine lyrisch-musikalische Hymne:
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Hoher Besuch : Michael Göbel holte seine vom ehemaligen Verein gespendete Cap von Westfalia Herne ab
Heimatmuseum Wanne-Eickel
Loks im Gleiscafe
Eine Güter-Lok
Historischer Kiosk am Eingang vom Heimatmuseum Wanne-Eickel
Neuer Verkehrsübungsplatz für Kinder
Elektro-Güter-Lok
Eingangsbereich vom Gleiscafe
Diesel-Güter-Lok
Hintere Seite vom Eingang des Gleiscafe
Das Gleiscafe in Wanne-Eickel
Tisch Gleis 6
Tisch Gleis 11
Die Brunnen-Königin
Historischer Waggon
Trockene Sitzmöglichkeit auf einem Güterwaggon
Blick auf das Gleiscafe aus dem offenen Waggon
Blick von Tisch Gleis 11 auf die Brunnenkönigin
Blick zur Brunnenkönigin mit Ruhrpott
Dekoration im Gleiscafe
Ausgang vom Gleiscafe
Bilder im geschlossenen Waggoncafe
Zeichnung der Brunnenkönigin in Wanne
Dekobilder im Waggoncafe
Blick aus dem Waggon
Zeichnung von Wanner Impressionen
Das Waggoninnere
Horst Schröder alias Graf Hotte
Die Kartons voller Fahrradhelme für Kinder – Die Spendenaktion
Die Sitzmöglichkeit in Richtung Ausgang
Hottes Frau fängt an zu Bruzzeln
Impressionen vom Gleiscafe – Alle Fotos Copyright André Brune
Pommes Currywurst vom Gleiscafe – LECKER !
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Boah glaubse, da läufse mit geschlossenen Augen durche Welt. Geboren in Bottrop, nach Bochum gezogen, fast jeden Tach bin ich im alten Ort, fahr durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck, Herne bis nach Werne. Und dann liecht dat widda so nah, dat Gute, watte dir angucken muss.
Hab ich kürzlich durch nen Zufall den Benjamin persönlich kennengelernt und ihm ein Gefallen gemacht und so hat er mich in die Show vom 28.11. einfach eingeladen. Mit Frau und Mutter sind wa dann als Trio aufgetaucht zum Ablachen in diesen Zeiten und ich sach ma so: Et hat sich gelohnt in mehrfacher Hinsicht. Tatsächlich is irgendwie mir dat durche Lappen gegangen, dat Comedy im Saal schon lange existiert. Ich habs nich mitbekommen durch den tächlichen Arbeitsstress, wat et so aufe Kleinkunstbühne des Kammerkonzertsaals von Bottrop gibt. Sowat geh ich in Bochum besuchen, abba doch nich in Bottrop, wo in Bochum so viele Möchlichkeiten sind. Abba tatsächlich is dat wat Besonderet, wenne bei den knapp über 100 Plätzen, die auch fast alle belecht werden konnten noch durch bisken Werbung mit Postkarten, Facebook und Instagram, dazwischen sitzt und geiers. Die fehlenden Plätze sind der Situation natürlich anzuprangern. Bottrop hat eine niedrige Inzidenzzahl. Über 80 % sind geimpft. Respekt! Und et gilt natürlich mittlerweile 2G! Trotzdem wird et einige gegeben haben, die sich dem Saal nich nähern wollten oder lieber sich den Glühwein aufn Bottroper Weihnachtsmarkt geschlubbert haben um bei den gefühlten 1 Grad da draußen warm zu werden. Zumindest hab ich keinen Parkplatz gekricht. Kann ja nich anders sein….
Also wat war? Et war einfach, um dat in ein Wort zu fassen: KLASSE !
Sogar SUPERKLASSE !
Keal, dat war fast wie bei Helmut Schmidt seine Show… ne, ich mein der Harald Schmidt ! Tschuldigung! Also da war eine Band namens die Pott Boys. Haben da super Musikeinlagen gebracht. Unter anderem von Pink Floyd den Song vonne Schule, weil da war der Thüringer Stand-Up – Comedian Jonas Greiner. Der hatte im ersten Part über die Unterschiede von Politik von Thüringen in Bezug auf Saarland, CDU und den Rest von Deutschland sehr gut zusammengefriemelt. Der Junge is erst 24 . Der hat seine Karriere noch vor sich, kannse sagen. Der war wirklich SUPER ! Und erst recht die passenden Formulierungen zum Thema Bildung. Da flog dann uns der Song vonne Pink Floyds anschließend passend umme Ohren. Wollte nochn Autogramm, abba hab den hinterher nich mehr erwischen können. Gibt imma nochn zweitet Mal!
Dann gabet den Robert Alan. Mit seinen lockeren Bewegungen, seinen witzigen Songeinlagen, einfachen Sprüchen und Kurzvorlesungen aus seinem Buch „Streuner“ gehört er auch schon in die Riege der Großen für mich. Dat Buch hab ich mir mit Autogramm nache Vorstellung natürlich gekrallt. Für 8 € wat zum Lachen. 2 € hab ich ihm gelassen. Dat Rückgeld hatte er nich. Is Corona-Beihilfe, wenna in einer Woche nich mehr auftreten sollten können. Und er hatte ein Maskottchen. Ausser Ferne sah dat aus wie ein oranger Hase. Warum auch nich. Ostern is ja auch schon widda nach Weihnachten!
Robert hatte da dat ein oder andere rausgehauen, wat sachte unter die Gürtellinie ging, wie:
„Ich war ein trauriger Pornostar. Hab die Frauen nur von hinten gesehen…. „
Oder „Der Sex mit Dir war wie mit der Lufthansa von Hamburg nach Berlin“….“So gut?“… „Ne, so überflüssig“…
Da war so viel. Dat kannse nich allet widergeben. Dat musse sehen. Beide Jungs musse sehn, wennse widda kommen. Aber ihr könnt sie hier bei mir im Blog sehen. Wenn dat Video vom Comedy im Saal – Abend kommen sollte, dann kommt dat hier im Link auch rein. Ansonsten könnta die Internetseiten anklicken vonne Veranstaltung mit Benjamin Eisenberg, der Veranstalter und die beiden Comedians.
Und natürlich darf ich nich vergessen noch die weiteren Aktöre aufzuzählen:
Die Bottcast-Jungs Piet, Fabian und René waren da. Alex war mit Magen-Darm beschäfticht. Gute Besserung! Die haben da aus ihrem wöchentlichen Podcast, dat Bottroper Quiz „Wieviel Bottrop bis Du?“ rausgehauen. Zwei Teams ausm Publikum zu je drei Personen, die für die Bottcaster bzw. für Benjamin Eisenberg getippt haben, welcher Stadtteil zu den fünf schönsten gehört und welche Kneipe zu den Besten. Ging ganz locka übba die Bühne. Und natürlich haben die kurz erzählt, wie die jetz selbst kaum glaubend nach einem Jahr mehr Sponsoren als Benjamin haben und gut gehört werden. Sind für Bottrop schon eine Institution geworden. Respekt! War ja auch mal da und war auch toll und spaßich mit den Jungs!
Und zu guter Letzt, den ich eigentlich als Erstet nennen müsste: Benjamin Eisenberg, der die Show leitet, moderiert und auch Kabarett hinlecht. Erste Sahne! Die Politik und dat Corona-Geschehen is ja nu kein einfachet Thema, abba et muss ja wat Witziget rübakommen. Und dat schaffta sehr gut. Tingeln tut er auch in Deutschland. Macht dat Kabarett hauptberuflich. Der Mann hat mehr Potzenzial, als er da auffe Bühne schafft. Der kann sogar die Mitternachtsspitzen, wenn man ihn gefracht hätte. Abba der Christoph Sieber is ja auch ne große Nummer. Hab den ja auch schon live gesehn. Abba für mich is der Benjamin Eisenberg schon ne Übergroße Nummer im Ruhrpott. Und Benjamin tritt ja auch außerhalb von Bottrop auf. So is dat ja nich! Der guckt schon übern Tellerrand. Sons wär dat ja kein guter Kabarettist, müssta wissen.
Und so kann ich nur auf die nächsten Termine aufmerksam machen und Euch die Links zu der Veranstaltung und den Gästen schicken, damita ma wisst, wo ihr hinkönnt, wenna ma nich wisst, wat ihr so machen sollt. Viel Spaß – hoffentlich am 19.12.21, beim nächsten Termin, wenn et keinen Lockdown gibt. Ich bin auf jeden Fall widda dabei!
Einfach mal Ablachen, Wat zum Nachdenken mitnehmen und Spaß haben! Wichtich wie in „Liebe in Zeiten von Cholera“ …äh Corona. Hab den Titel verwechselt vom Roman von Gabriel Marcia Marquez. Ein großartiger Schriftsteller seiner Zeit voraus. Leider verstorben vor ein paar Jahren. Hier nun die Links zu allen Teilnehmern des Abends und auch für die Termine der nächsten Male:
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…Kürzlich geehrt in einer Reihe mit dem Weltmeister Olaf Thon
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Jonas Greiner:www.jonasgreiner.com – er wirbt mit „Der größte Kabarettist Deutschlands“ ! Dat stimmt. Der Mann is 2 Meter 10 !!! Und den Leuchtturm der neuen Welle von Kabarettisten musse gesehen haben ! Mit Quichotte zusammen machta auch einen witzigen Podcast. Zum Reinhören:
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Die Pott Boys, die für die Musikalische Untermalung des Kabarettabends da waren – kleiner Jazz-Jingle von „Winds of Change“:
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Facebook und Instagram-Beitrag von mir mit entsprechenden Links für Euch:
Direkt dabei mit Kabarettist und Moderator Benjamin Eisenberg (mit mir auf dem Selfie) mit Gästen, wie den Bierchen bitte – Der BOTTcast mit Piet und Alex , die ihr Bottroper Quiz rausgehauen haben, und die Kabarettisten Alan Robert und Jonas Greiner mit den Pottboys als musikalische Begleitung. Einfach ein Abend einmal im Monat zum Ablachen, Nachdenken und Spaß haben!
Nächster hoffentlich stattfindender Termin ist am 19.12.21. Ich werde die Termine immer durchgeben sobald wieder Termine stattfinden.
UND NUN EIN WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE RUHRPOTTLER!
In welcher Ruhrpottstadt findet sich Ähnliches, was ich nicht weiß?
Schreibt mir bitte Infos in die Kommentare oder einen Mail !
Ich komme oder teile es in meinem Blog unter einer Rubrik mit!
Ab Mitte Januar 2022 gibt es auch wöchentlich Kulturhinweise aus dem Ruhrgebiet.
Göre – Ein Ruhrpottwort? – Das kleine Hörspiel zum nachfolgenden Text erklärt….
Ne, wat hasse denn geglaubt? Dat Wort Göre is schon lange unterwegs im Sprachgebrauch. Abba is kein Ruhrpottwort, auch wenn der Oppa nebenan zum ungezogenen Blach weiblicher Natur rumkrakeelt, dat die Göre sich verziehn soll, weilse sich weigert dem Oppa einen Sitzplatz inne Straßenbahn freizumachen. Dat is schließlich doch kein kurzer Wech vom Berchmannsheil nach Gelsenkirchen Mitte vorbei annem Schalker Stadion. Auch wenn er höflich fracht. Heutzutage kricht son alter Mann dann gleich zurückgebrüllt: „Wat willse, Alter Sack, ey!“ Freundliche Konwersatzion is anders.
Da hat der Alte eben heutzutage nix mehr zu melden, weiss Bescheid. Die Gören sind eben selbstbewusster heute und, wie heißt dat nomma? Emanzepiert. Richtich. Sonne Emanze, mit der willse dat lieba nich aufnehmen. Die haut dich unangespitzt wortwörtlich innen Boden.
Abba vielleicht hilft dat dem alten Mann bei de Konwersatzion ja, wenna bisken wat Geschichtlichet zum Wort raushaut, so dat die Göre doof ausse Wäsche guckt und emanzepatorisch wörtlich technisch die Spucke wechbleibt. So wie ungefähr wie dat, wat ich jetz mitteile zur Erklärung des Wortes. Musse nur vorher auswendich lernen, wie früha die Glocken vom Schiller, weiss Bescheid:
Hömma ! Du Göre, kannse mir als alten Mann nich ma ein Platz anbieten? Ich soll nicht beleidigend werden? Pass ma auf! Denn Göre is ja nich unbedingt beleidigend. Ich klär dich ma auf! Göre, da weisse dattu ausm 16. Jahrhundert ungefähr komms.
Dat is ein Wort wat von “gorag” abstammt, wat soga noch älter is, nämlich ausm 9. Jahrhundert ausm Althochdeutschen, wat soviel wie „gering“ oder „armselig“ heißt!
Später gabet dat immer noch im Mittelhochdeutschen als „gorrig“, wat nich gäriges Bier, obwohl is schon naheliegend. Denn wenne drüba nachdenks, gärt dat schon in sone Göre. Rech dich nich auf. Ich verklär dir dat ja nur! Also „gorrig“ is ein Wort für „die Kleine“. Dat hat man also für kleine Mädken gesacht so bis zum 16. Jahrhundert etwa. Du, die waren eh alle klein, musse wissen. Da war die Ernährung nich so reichhaltich mit Vitamine und Fleisch und so wie heute. Da waren die höchstens ein Meter fuffzich. Deswegen hieß der Kaiser Karl ja Groß, weil der knapp anne zwei Meter kam. Dat war schon ungewöhnlich damals. Abba der war ja Kaiser. Der konnte als Blach ja futtern, watta wollte. Dat konnte son kleinet Mädken ja nich und musste ackern aufn Feld und Früchte sammeln und so, weiss Bescheid.
Sei doch nich so ungeduldich. Jetz kommt et ja. Et gab ja auch noch die Abwandlung „gorec“ für „mager“. Und im Westfälischen, wo wir ja so westlich von wohnen im Pott und auch im Rheinischen, wo wir so östlich von wohnen, da haben die Leute dat mitn J verkleidet. Etwa so: „jörrich“ oder „jorrich“. Heißt abba imma noch „Kleines armseliges Wesen“.
Nein, dat heißt noch nich Göre, dat kommt ja jetz. Pass auf!
Da is so ein Wort aufgetaucht, wat „Gurre“ hieß, so in etwa um dat 13. Jahrhundert ausm Mittelhochdeutschen. Dat hat sich dann wohl im Niederdeutschen, wat so nördlich in Deutschland bis nach Holland hin gesprochen wurde in Göre umgewandelt. So jetz kommt dat, wasse wissen muss!
Ja klar, spann ich dich aufe Folter, wat „gurre“ heißt. Dat is ja dat spannende. Also Augen und Ohren auf: “Gurre” steht für “schlechte Stute”.
Jetz komma runter! Siehse aus wie n Pferd? Na also!
Ach du liebst Pferde? Na, dann is dat doch nich so schlimm. Denn im Mittelalter, sind die weiblichen Pferde nich so beliebt, wennse nich gebären. Dat is fürn Bauern oder auch Ritter, die jeweils Pferde für die Feldarbeit oder Soldaten brauchte, keine gute Sache. Und wenn die Frauen zuhause…. Na, du muss wissen, dat die Männer früher dat sagen hatten….naja, wenn die Frauen rumgezickt haben, so wie du, also faul oder schlecht fürt Gemüt, verzogen, unfug treibend waren, dann waren dat auch „Gurren“. Dat is ja meist so, wennse inne Pubertät sind. Keine Angst, hatte meine auch. Du wills nich wissen, wie ich mich früha benommen hab, als ich Vierzehn bis Sechzehn war…
Also ausm Wort „Gurre“ für „schlechte Stute“ hat sich dat inne Männerwelt durchgesetzt die verzogenen Mädels als „Göre“ dann zu bezeichnen.
Jetz ma ruhich, Braune. Ich hab dich doch noch nich als Göre bezeichnet. Ich will dir dat doch nur erklären. Eine Minute noch, denn et kommt jetz wat Besonderet. Denn wenne dich ma zu wat Besonderem entwickeln tus, dann wirse vielleicht so eine Grant Dam, wie die Franziska zu Reventlow.
Wat Grant Dam is?
Dat is ausm Französischem. Heißt so viel wie Große Frau übersetzt. Moment mal! Klugscheißer bin ich nich. Hab mich einfach ma schlau gemacht. Bisse nich neugierich, wer die Grant Dam war, also Franziska von und zu?
Also die Franziska zu Reventlow war eine selbstbewusste, kesse und abgebrühte junge Frau. Die hat Bücher geschrieben. Romane und Bühnenstücke, die vor allem im Berliner Miliö spielten. Keine Ahnung, ob du da nochn Roman von der kriss. Da musse ma inne Buchhandlung oder im, wie man so schön sacht: Internet gugeln.
Also die Romane und Stücke von der spielten in den wilden 1920er und 1930er Jahren, als nachm großen ersten Weltkriech, die Frauen alle selbstbewußter wurden, weil die anne Heimatfront überall ran mussten, weil die Männer innen Kriech zogen. Die wurden Schaffner, schraubten Bomben zusammen anne Werkbank, wurden Apothekerinnen, die ersten studierten besondere Fächer, wie Medizin und eröffneten Hotels oder eine Bank. Bevor da die Nazis kamen, war da für Frauen schon ein Weg offen nach oben. Dann sollten die nur noch gebären… Abba ich komm vom Thema ab. Also die spielten im Berliner Miliö der Mittelschicht und ärmeren Proletariats.
Wat Proletariat is? Na, hasse nich inne Schule zugehört? Die Proleten waren die Arbeitsklasse und die Mittelschicht eher die Angestellten und Kleinbürger, die ein gemütlichet Zuhause haben wollten. Da gabet schon ma Reibereien zwischen die, wennse zusammen anne Theke standen, weil die einen wollten eben Regieren, während die Mittelschicht eher regiert werden wollte, abba nich vom Proleten, deswegen… Ja, ja. Ich soll aufn Punkt kommen. Ich weiß…
Du muss auf jeden Fall noch von einer Bescheid wissen: Claire Waldorff !
Die kam echt von hier! Die is geboren bei dir umme Ecke in Gelsenkirchen 1884, als Claire Wortmann! Nein, die lebt nich mehr. Die hättse gern kennengelernt, klar. Die is alt geworden, abba starb 1957 in Bad Reichenhall. Keine Ahnung, ob die da zuviel Kurwasser gesoffen hat. Abba wat wichtich is, is, dat die eine Volkssängerin der Kleinkunst wurde. Sie war die deutsche Interpretin verschiedener Genres, also von Proletentum bis Großbürgerschaft, die Texte von Kurt Tucholski und Eduard Künecke, um nur zwei berühmte Persönlichkeiten aus der Zeit mit treffenden Vertonungen zur Zeit des Vulkanischen Umtriebs in Wort und Ton zu nennen.
Und wenne ne „Goldene Göre“ werden wills, dann musse wissen, dat die seit 2003 dat „Deutsche Kinderhilfswerk“ als Preis verleiht. Dat is einer der höchstdotierten Preise für wenne dich da für Kinder und Jugendbeteiligung beteilichst. Wat man da machen muss?
Da gehse ma schön brav gugeln. Und dann tusse ein gutet Werk für deine Altersklasse und kriss nochn Preis dafür, Du „Göre“!
Geht doch! Danke dir für den Platz, abba jetz muss ich leider aussteigen ausse Straßenbahn. Denk ma drüba nach, wenne nächstet Mal einen alten Sack wie mir, keinen Platz inne Straßenbahn anbietes. Ich kann im Gegensatz zu dir nich mehr so lange stehen und meine Augen können dat daddeln da mit deiner Fingerfertichkeit auch nich mehr hinkriegn.
Ja, danke für die Besserungswünsche, wennet noch wat wird. Bis nächstet Mal und vielleicht les ich ma wat inne Zeitung von dir! Wat ne Zeitung is? Dat erzähl ich de nächsten Fahrt, wenn ich sitze, dat is ein längeret Thema und jetz muss ich abba. Tschüskes!
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Göre – Erklärvideo bei der Ruhrpottgöre in „Heimatliebe Ruhrgebiet“, Essen – LImbecker Platz 1
Weitere Informationen/Buchtipps/CD-Tipps:
Claire Waldorff:
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Zum Gedenken an den Tag des Waffenstillstands am 11.11.1918 habe ich ein besonderes Interview mitPatrick Paulick, ein Mitglied und Helfer im Verein „Friends of Lochnagar“, geführt.
Er erzählt seine Gedanken und Verbindung zu einem besonderen Tag, der jedes Jahr in England und Frankreich bewußt gefeiert wird und sich immer am 11.11. eines jeden Jahres jährt. Normal wird in Deutschland der Beginn der Karnevalszeit gefeiert. England und Frankreich feiern dagegen mit Feuerwerk das Ende des Ersten Weltkriegs. Sie finden es traurig, dass die Deutschen trotz verlorenen Krieges in dieser Form den Waffenstillstand nicht mitfeiern, der verhindert hat, dass noch viele mehr im Kriegsfeld ihr Leben verloren hätten. Deutschland gedenkt bedächtig den Toten des ersten Weltkriegs seit 1919 durch den staatlich eingeführten Volkstrauertag ohne Feuerwerk und ohne Franzosen und Engländer. Aber den noch größeren II. Weltkrieg mit 60 Millionen Opfern inklusive des Holocausts, wird der Tag eher mittlerweile zu einem Gedenktag für Opfer von Gewaltherrschaft der Nazis.
Nur wenige, gerade aus der jungen Generation, empfinden kaum einen Bezug zu der Zeit, dessen Krieg der Ursprung von Tod und Leiden des II. Weltkriegs ist. Darunter zählen auch für den verlorenen I. Weltkrieg einfach propagandistisch von den Nationalsozialisten verantwortlich gemachten Juden. Sechs Millionen Juden wurden systematisch im Holocaust getötet. Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Osmanische Regierung im I. Weltkrieg den Holocaust von Armeniern veranlasst hat. Der heute immer noch sehr umstritten im türkischen Parlament diskutiert wird. Und bis heute nicht richtig aufgearbeitet wurde. Das die damaligen Kolonien ebenfalls schon vor dem I. Weltkrieg Holocausts in Teilen von bestimmten Völkern, wie z.B. die Hereros durch die Deutschen Kolonisten, hinter sich haben und Soldaten herangezogen wurden, die für die Länderherren in den Krieg gezogen wurden, für den sie bestimmt nichts konnten und auch in Verdun auf den Schlachtfeldern ihr Leben verloren haben, wird ebenfalls vergessen.
Deutschland bereitet sich am 11.11. eher für den Karneval eines jeden Jahres vor. Karneval ist in Deutschland heute wichtiger als ein unrühmliches Waffenstillstandsabkommen eines verlorenen Krieges. Aber es darf nicht vergessen werden, dass eben durch den damals schrecklichen Krieg mit all seinen Konsequenzen für das 20. Jahrhundert, die heutige Freiheit entstanden ist, die wiederum vom heutigen Terror von Außen bewahrt werden muss.
Der Präsident der Franzosen Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer schüttelten sich die Hände und begannen die jahrhundertealte Feindschaft zu einer Freundschaft umzufunktionieren, um diese Kriege nicht wiederholen zu lassen. Der Freundschaftsvertrag vom 22.1.1963 sollte der Anfang einer gemeinsamen friedlichen Gestaltung von Europa sein. Denn wenn man in den Gängen der in der französischen, britischen oder deutschen Gräben mit noch vorhandenen verrosteten Stacheldraht steht, dann waren sie alle Brüder im Feld, die sich gegenseitig umgebracht haben. Sie haben ihr Leben verloren oder gerade noch überlebt für Machtansprüche von hohen Militärs und Politikern, egal von welcher Seite.
Engländer und Franzosen würden sich über mehr BesucherInnen aus Deutschland freuen, um den Waffenstillstand am 11.11. eines jeden Jahres gemeinsam mit einem Glas Wein, Sekt oder Bier zu feiern und sich über den heutigen gemeinsamen Frieden freuen. Denn die Front verlief nie durch Deutschland, sondern durch Frankreich.
Der Bottroper Patrick Paulick fühlt mit den Franzosen und Engländern. Er hat es sich zur lebenslangen Aufgabe gemacht diesen friedlichen Zusammenhalt zwischen den Ländern durch Ausgrabungen und Instandsetzung von Gegenständen, Gräben und Stollen des ersten Weltkriegs sichtbar zu erhalten. Die Schrecken der vier Jahre anhaltenden Kriegswirren mit über 15 Mio Toten weltweit sollen vorzeigbar bleiben und erinnern. Im Podcast berichtet er über seine Vereinstätigkeit bei „Friends of Lochnagar“ und seine Leidenschaft, das kleine eigene Museum, und wie er durch seinen Vater dazu bewegt wurde:
Video-Podcast bei Youtube mit eingebauter Schweigeminute am Ende:
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Das Bild zeigt von oben nicht unbedingt die Auswirkung der Untertagemine. 90 Meter Breite hat der vulkanartige Kegel. Drumherum findet auf dem ehemaligen Schlachtfeld, wo tausende von Soldatenleichen lagen ganz normale Landwirtschaft statt. Beim Umgraben der Erde findet sich immer wieder etwas aus der Zeit der Schlacht des I. Weltkriegs. Z.T. werden auch Chemiebomben, wie Senfgas, gefunden, die von Deutschen erstmals angewendet wurden – Foto: „Friends of Lochnagar“
Keine 25 Jahre alt und irgendwie anders als seine Generation, das ist Patrick Paulick. Als Knirps wurde er von seinen Eltern nicht nach Mallorca mitgenommen, sondern nach Verdun und an die Somme. Nicht um sich in die Sonne zu legen, sondern um Knochen und Munition aus dem ersten Weltkrieg auszugraben. Seine Generation interessiert sich sehr wenig für Historische Dinge die im Zusammenhang mit dem ersten Weltkrieg stehen. Doch es ist seine Herzensangelegenheit auch Soldaten aus dem Ruhrgebiet, die noch als Vermisst gelten zurückzuführen zu den Familien. Dies hat Patrick mit seinem Vater und Bruder insgesamt fünf Mal geschafft, was nicht einfach ist, wenn man die Narben der Landschaft immer noch sieht. Wege dürfen nach über 100 Jahren nicht verlassen werden. Granaten und auch Minen oder Chemiebomben sind immer noch zu finden, obwohl schon die Wehrmacht im zweiten Weltkrieg durchmarschiert ist.
Patrick Paulick als Kind an der Somme bei seinen ersten Berührungspunkten – Foto: Paulick
Patrick kann französisch sprechen und hat in Frankreich Freunde gefunden. Frankreich ist seine zweite Heimat geworden. Er gehört 100 Jahre nach dem Waffenstillstandsabkommen von 1918 einer Generation an, die in Frieden und Freiheit leben können. Wäre er um 1890 geboren, hätte er sich im zeitgemäßen Patriotismus vielleicht freiwillig gemeldet und für Kaiser und Vaterland gekämpft. Vielleicht wäre er auch im Feld geblieben, zerfetzt von Maschinengewehrkugeln, Minen, Granaten, Chemiebomben oder durch Luftangriffe. Heute kann er mit den Briten und Franzosen lachend am Tisch sitzen in Frieden und Freiheit.
Unbewußt wurde im ersten Weltkrieg um die Freiheit von Heute gekämpft. Doch die Auswirkungen waren erst einmal das Aufblühen von Antisemitismus. Die Juden wurden mit der Dolchstoßlegende, dass die jüdische Heimatfront den Krieg den deutschen Militärs in den Rücken gefallen wären, belegt. Der Nationalsozialismus wurde stark mit einer verabscheuungswürdigen Ideologie, die in einen zweiten Weltkrieg mit 60 Millionen Toten mündete, wovon akribisch mit deutscher Gründlichkeit (Stichwort Wannseekonferenz) der Holocaust, also die sogenannte Endlösung der Juden verfolgt. 6 Millionen wurden in Augen der Nazis vernichtet. Schon die deutsche Worterfindung ist ein Schrecken für die Nachwelt. Doch es gibt weiterhin Leugner und Menschen, die diese Taten der damaligen Generation als ein Kürzel in der Geschichte bezeichnen und endlich ein Schlusstrich gemacht werden müsse.
Die Auswirkungen durch den verlorenen I. Weltkrieg, die wirtschaftlichen Probleme durch die hohen Reparationszahlungen an die Alliierten, weil Deutschland die komplette Schuld auferlegt wurde, ließ diese Ideologie erblühen. Und wie im Mittelalter wurden neben den Juden, Romas und Sintis, Homosexuelle oder politisch anders denkende Personen, für den verlorenen I. Weltkrieg verantwortlich gemacht. Natürlich ist der alte Feind Frankreich und Großbritannien weiter Schuld an dem Leid der Deutschen gewesen. So gesehen ist allein wegen dieser ideologischen Verblendung schon der I. Weltkrieg die Urkatastrophe des 20. Jahrhundert, die sich nach dem II. Weltkrieg noch in die ideologische Aufteilung der demokratischen und den kommunistischen Staaten mit dem Kalten Krieg auswirkte. Heute wirkt sich diese Ideologie weiter in der Verantwortungsverschiebung in der Pandemie, das gewählte Regierungen Freiheiten entnehmen, die jedoch nur die Gesundheit der Bevölkerung schützen möchten.
Die Nazis nutzen diese Verordnungen und drehen den Spieß um. Sie reden von Freiheit für das Volk, das sie selbst unterdrücken würden mit unmenschlichen Verordnungen und eingerichteten neuen Konzentrationslager für Personen die nicht in den ideologischen Kram passte. Hätten die Nazis gesiegt mit ihrer Ideologie, würden wir nicht in dieser Freiheit von Heute leben. Die Zeit der 1920er waren geprägt von Unruhen, Terroranschläge auf unterschiedliche politische Lager und Hunger durch eine horrende Inflation 1923 und Weltwirtschaftskrise von 1929. Der Weg für eine Gewaltherrschaft unter Adolf Hitler wurde geebnet. Der verlorene I. Weltkrieg hat seinen unrühmlichen Teil dazu beigetragen, Freiheit und Demokratie im jungen Deutschland im Keim zu ersticken, aber auch nach 12 Jahren Naziherrschaft und dem II. Weltkrieg, eine neue Möglichkeit, den Weg von Heute, den endgültigen Weg der Weimarer Republik weiter zu gehen, nämlich in Freiheit und Demokratie, die wir heute erleben dürfen. Dafür setzt sich Patrick und seine Familie auch in Zukunft mit Ihrem Tun ein.
Gedenkstein für die Opfer der beiden Weltkriege und dem Rathauskampf 1919 auf dem Westfriedhof in Bottrop – Foto: André BruneDer Rathaussturm in Bottrop am 19.2.1919 sind Auswirkungen vom I. Weltkrieg und in vielen Teilen der jungen Republik Deutschland passiert – Foto: André Brune
Der Ruhrpottologe möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden. Der Blog soll nicht nur humorvoll Ruhrpottwörter erklären und tolle Menschen, die das Ruhrgebiet von Heute prägen, sondern auch Dinge ansprechen auf Hochdeutsch, wenn es sein muss, die ebenso wichtig in der Geschichte des Ruhrgebiets waren und sind. Deswegen habe ich einen Podcast mit Patrick Paulick zum zweiten Mal gemacht, weil er diesen besonderen Verein unterstützt: „Friends Of Lochnagar“.
Einige Ausgrabungsutensilien und eine französische Uniform des I. Weltkriegs – Foto: Patrick PaulickPatrick Paulicks Vater Markus bei einem Vortrag über eine Ausgrabungssituation – Foto: Patrick PaulickPatrick Paulick bei Instandsetzungarbeiten an der Somme mit Vater Markus und Bruder Marcel – Foto: Markus Paulick
Das beeindruckte mich, das ein junger Mann, der mein Sohn sein könnte, sich entschieden hat, das Feld des Todes aufzusuchen, zu graben, aufzuräumen und anderen zu zeigen, wie es war und nicht mehr wiederholt werden sollte. Er baut mit französischen Freunden alte Gräben zu Anschauungszwecke wieder auf. Er zeigt damit die schrecklichen Seiten des Krieges. Und mit unserem Geplauder über den Weltkrieg, Einsichten und Ansichten, machte er mich neugierig, so dass ich vorhabe, obwohl ich schon mal vor Ort war und vor dem Beinhaus von Verdun stand, wo 700000 Soldaten in einem halben Jahr gestorben sind, mitzufahren und zu helfen, wenn es die Zeit erlaubt.
Lochnagar – ein 90 Meter breites Loch und 21 Meter Tiefe mitten in der französischen Landschaft durch eine britische Untertagemine erzeugt. Die Teile sind bis zu 1 km in den Himmel geflogen, berichteten Augenzeugen – Foto: „Friends of Lochnagar“Der Friedhof und das Beinhaus von Verdun, wo insgesamt auf beiden Seiten der Fronten um die 700000 Soldaten ihr Leben verloren haben – Foto: „Oussaire Douamont“Im Beinhaus liegen unzählige Knochen und Schädel von gestorbenen nicht mehr auf dem normalen Friedhof zu beerdigenden Soldaten aus der Verdunschlacht zwischen 21.2.1916 und 18.12.1916 – Foto: „Oussuaire Douaumont“Das Beinhaus der Gedenkstätte für die Opfer von Verdun von Innen – Foto: „Oussuaire Douaumont“Die Grabenanlage und Stollen „Kronprinz“ in den Argonnen restauriert wieder zugänglich für BesucherInnen. Schülergruppen richteten die Holzwände her – Foto: Michael PrisilleNoch nicht zugänglicher Stollen „Eduard“ – Foto: Michael Prisille
Wer mehr wissen will kann sich folgende Filme auf Youtube ansehen:
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