Da traf ich nun den Heimatsänger vom Ruhrpott: Anton Klopotek. Ich verneige mich vor seiner musikalischen Fingerfertigkeit und Gespür für einen neuen Song, den ich ideentechnisch reingehauen hab während des podcasten. Da hatta ma eben live ausm Stehgreif dat Lied übern Weitmarer Holz rausgehaun – Vielleicht kommt dat aufet nächste Album, nachdem diesen Sommer sein neuet Anton Klopotek-Album erscheint.
Et war schon ersma ehrwürdich in sonnem alten Gasthaus, wo die Tür noch vom hängengebliebenen Nikotin quietscht, dennoch nich der Rauch von früheren Zeiten entgegenqualmt, eine musikalische Ikone des Ruhrpotts zu treffen. Und im Alten Gasthaus Kampmann mitten im Herzen vom Ruhrpott, in Leithe, wat in Wattenscheid anne Kreuzung vonne Krayer und Gelsenkirchener Straße liecht, da kannse keinen blauen Dunst sehen, abba da is trotz Corona unglaublich Leben inne Bude. Und mitten drin, ganz unscheinbar anne Theke da stehta und wartet auf mich geduldich, weil ich mich mitte andern Gaststätte 300 Meter zuvor vertan hab. War ja noch nie da. Und unsere oben in Eppendorf, Haarmanns, is seit zwei Jahren auch zu. Da konntese auch Darten, Billiard und Kegeln gehen. Heute machen dat die Blagen ausm Kindergarten, die sich im Biergarten einen schlubbern anne Blumenfeldstraße, Ecke Munscheider.
Wo früher 100 Gaststätten waren in Wattenscheid, bei mir umme Ecke, musse heute mitte Lupe suchen. Und die müssen ja schon so einiget anbieten, damit dat Volk zum Klönen bleibt. Und die Gaststätte Kampmann bietet nich nur dem Wattenscheider Fußballverein von 09 nache Spiele Thekenbier und ein Jägerschnitzel, sondern hat auch einen wunderbaren Raum zum Klönen für eine große Hochzeitsgesellschaft, macht Dartmeisterschaften, den der Besitzer is Präsi vom Dartclub Robin Hood, und bietet auch die Musiziermöglichkeit für son alten Haudegen ausser Musikbranche wie Anton Klopotek. Uns hatter den Raum zum Podcasten freundlichst frei gehalten, so dat ich auch den Anton Klopotek in meinem Blog aufnehmen kann bis inne Ewichkeit. Der gehört natürlich inne Halle of Ruhrflamme, ein POTTmensch durch und durch und deutschlandweit bekannt mit einem ganz besonderen Lied über Herne und die Frauen vonne Ruhr, als er selbs noch denen hinterherjagen konnte.
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Anton Klopotek alias Wolfgang André, mit dem Namen hatta auch tolle Schlagers als dat ganze noch wat Besonderet inne Musikwelt war, rausgehauen über Sonne und Liebe. Doch Wolfgang Arnold, wie er richtich heißt, sitzt 2006 im Flieger nach München zur Moderation einer Sendung übert Handwerkeln und denkt sich den Hit von Herne aus. Und schon isset geboren dat Alleinstellungsmerkmal und die Figur einet Hausmeisters namens Anton Klopotek, der mit den Großen der Musikbranchen schon zusammengekommen is, als ich noch grün hinter den Ohren war: Dieter Bohlen, Peter Maffay, Frank Farian, Jürgen Drews und Michael Holm. Auch jetzt schlummert noch ein Song für Andy Borg auf der Halde. Und ein neuer Sommersong kommt baldigst raus mit Ruhrpottzeilen. Und er mitte Hufen schart, denn die Coronazeit war für die komplette Branche, wie für ihn kein Zuckerschlecken. Vom Streamingdiensten kannse einfach nich leben.
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Man war der da noch knackich im Saft mit mehr Haare aufer Glatze der Anton Klopotek alias Wolfgang André, sozusagen mein Namensvetter
Der Heimatsänger vom Ruhrpott, der vonne WAZ, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, zum musikalischen Botschafter des Ruhrgebiets ausgezeichnet wurde, hat sich locker vom Thekenhocker die Klampfe gegeben und mir einiget erzählt, wat dem einen oder anderen vielleicht schon bekannt war oder auch nich. Dat er tatsächlich ma selbs Steiger werden wollte, hat vielleicht nich jeder gewußt. Einfach ma reinhören!
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Podcast-Video I Der Ruhrpottologe musiziert mit dem Botschafter vom Ruhrpott Anton Klopotek
Und am Ende kriegen wir alle noch eine Zugabe Steigerlied von Anton Klopotek. Et hat mir und Anton Spaß gemacht. Ich hoffe, Euch gefällt dat auch!
Ich wünsche Euch viel Spaß bei meinem ersten musikalischen Gast: Anton Klopotek, der echt Klöpse zu erzählen weiß!
Hömma! Dat is unbezahlte Werbung ! Nur damite Bescheid weiß! Glück auf ! Der Ruhrpottologe André Brune
Wenna mehr über ihn erfahren wollt oder buchen möchte für Gesellschaft, wie Geburtstag, Hochzeit, Bühne, einer TV-Produktion oder Live fürs Radio – direkt bei ihm melden:
Steigerlied auf Englisch – auf Französisch und Polnisch fehlt noch, abba Schlesisch is angedacht (müssta Podcast hören;-):
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Das im Podcast erwähnte Video über die polnischen Einwanderer in Nordfrankreich war bei mir im Gespräch als Kulturhauptstadtbericht im Kopf. Das war falsch. Es war ein Bericht in Arte „Stadt Land Kunst“ über Blaskapellen und Chöre in Nordfrankreich, die z.T. gegründet wurden von polnischen Einwanderern. Der erwähnte Arte-Bericht fängt bei ca. 18 minuten 10 Sekunden an. Es ist ein wunderbarer Bericht über die Nachfahren vom Kohlerevier aus Nordfrankreich und wie dort der „Kohlenpott“ mit der Situation ohne Kohleabbau umgeht:
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Noch ein Kleinod als Wolfgang André – Aus heiterem Himmel
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Als Abschluss nomma die Version vom Steigerlied auf Deutsch von Anton Klopotek
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Podcast mit Jennifer Ganser, Coaching und Psychologische Beraterin und bald Tutorin
Hömma! Da fährse zum ungewöhnlichsten Podcast der Ruhrpottologengeschichte zu einer Coachingtante und denks dir nix dabei. Bin nur gespannt, denn die kann ja psychologisch auf dich eingehen. Die kann dich wie son römischen Foltersoldaten in Galien mitte Feder anne Füße die Zaubertrankformel herauskitzeln. Ich nenn dat ma Positive Gedanken und Positives TUN, watte schon imma vorgehabt hass. Als ich Jennifer Ganser beim Ruhrpottverzeichnis – Treffen zu einem Barfuss-Spaziergang vor einigen Wochen kennengelernt habe, hatte ich sofort Bock gehabt, dat zu tun mich kitzeln zu lassen.
Und siehe da: Termin gefunden und jetz sind et drei Teile geworden, weil dat so ein langet ergiebiget Gespräch wurde.
Teil 1 is sozusagen die Einführung in die besondere Selbstständichkeit von Jennifer Ganser. Sie hat unglaubliche Menschkenntnis in 20 Jahren Arbeit für die Organisation für Messebesucher und Arbeit innerhalb eines mittelständischen Unternehmens mit mehreren hundert ArbeitnehmerInnen innerhalb eines internationalen Konzerns. Die hat also gut Lebenserfahrung mit ihren 46 Jahren gesammelt und vor einigen Jahren mit dualem Studium angefangen „Coaching“ zu lernen.
Und bevor ich hier alles ausklamüsere über dat „Coaching“, worum et geht und wat et beinhaltet, solltet Ihr Euch einfach ma den ersten Teil anhören, denn Sie erzählt über sich und den Start, die Veränderung in ihrem eigenen Leben und dat erste Vorfühlgespräch, wie et mit den Coaching losgeht.
Nur damit ihr wisst, dat die Coachintante Jennifer Ganser, so wat is, wie ne Psychologische Beratung, auch Bewerbungsgespräch-Training durchführt und Training für alle Lebensmaßnahmen, die da sind oder sein werden. Sie bringt den Stein ins Rollen, wenne dein Leben ändern möchtes, deine Träume erfüllen möchtes oder einfach dich selbst, Dein ICH, testen oder ausfriemeln möchtes.
Teil 2 kann ich nur ans Herz legen, wenne wissen wills, wie son Coaching abläuft ungefähr, weil für jeden läuft dat ja je nach Lebenslage und Interesse natürlich individuell ab. Bei mir friemelt sie eine Coachingstunde zusammen und bohrt nach meinem ICH, legt Gedanken frei und stupst mit gezielten Fragen die Wege an, die ich gehen möchte und werde und ich spreche da offen drüber. Jennifer macht ein Zukunftsprojekt aus mir. Nein, ich mache es aus mir selbst mit Hilfe von Jennifer Ganser, der Coachingtante.
Teil 3 Sowat gabet so noch nie: Hypno-Coaching. Ich bin beim dreiten und letzten Teil ab innen Hypno-Tempel bei Jennifer Ganser. Dat musse dir bildlich vorstellen. Da gibbet zwar einen Buddha, abba keinen Tempel. Jennifer erklärt ersma, wat Hypnose ersma wirklich bedeutet und ist. Nix Tempel, Nix Pendel, zumindest hier beim Hypno-Coaching nicht.
Wenne aus dir ein zum Bleistift ein Zukunftsprojekt machen möchtes oder wissen wills, wat schon lange da so in dir tief drinnen schlummert, wie Kreativität oder vielleicht ein Mathe- oder Juragenie, abba immer unterdrückt wurde oder vielleicht brauchse die unterbewußte Trance, um aufn richtigen Weg gelenkt zu werden, dann probier dat ma bei Jennifer Ganser aus.
Wir haben uns vorher zusammengesetzt, damit der Podcast nich drei Stunden geht, denn so eine Seance kann schon länger dauern. Abba wir haben dat gut hinbekommen in knapp einer Stunde. Erfährse mehr, wie dat so abgeht und wie ich mich danach gefühlt hab. Denn auch wenn ich schon einiges geschrieben habe. Mein innigster Wunsch seit Jugend an war Autor zu werden, abba die persönlichen Umstände, wie frühes Heiraten, Verantwortung, Arbeit suchen, Geld verdienen und so weiter, verschieben nich nur bei mir die Prioritäten bis man merkt, dat man selbs schon lange wat anders machen wollte.
So habbich mir dat dann vorgenommen, als ich Jennifer zufällich kennenlernen konnte bei einem Ruhrpottverzeichnis-Treffen, ob se nich ma einen Podcast mit mir machen möchte. Abba dat wir daraus tatsächlich so ein Gesamt-Coaching nun gemacht haben, is natürlich wat Einmaliges und Besonderes! Also einfach reinhören und drüber nachdenken, wat du so im Leben wills oder noch machen möchtes! Abba nich kopieren! Denn jede Person möchte wat anders im Leben aus seinem Leben machen. Also ran an die Buletten! (Youtube-Video folgt in wenigen Tagen!)
(Hömma! Is unbezahlte Werbung!)
Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an!“ so steht et auf der Internetseite von Jennifer Ganser. Dat hat ein Klient von ihr gesagt. Und dat hab ich im Podcast mir zu Herzen genommen und mich der Öffentlichkeit gezeigt, wat eigentlich in den Hypnosekatakomben vonne Jennifer bleiben würde. „Verschwiegenheitsklausel“ – weiss Bescheid!
Jennifer Ganser Coaching Schonnebecker Straße 1 45884 Gelsenkirchen Mobil: 0157 – 384 585 92 E-Mail: info@jennifer-ganser-coaching.com
Hinweis: Diese Podcasts sind unbezahlte Werbung! Sie sind aus reinem Interesse entstanden und ich öffne mich auch freiwillig Jennifer Ganser öffentlich, um zu zeigen, was so eine Coachingstunde beinhaltet. Jedoch ist es immer individuell zu sehen. Jeder hat einen anderen Wunsch, ein anderes Zukunftsprojekt aus sich vor und möchte einen anderen Weg. Wichtig ist nur dies: MUTIG SEIN ! SICH ENTSCHEIDEN ETWAS AUS SICH ZU MACHEN ! DEN STEIN des ANSTOSSES zu FINDEN ! Bei Jennifer Ganser ist es möglich. Einfach mal in die Podcasts reinhören, um sie und das Coaching kennenzulernen:
Jennifer Gansers Coaching-Praxis in Gelsenkirchen mit ihren Informationen zum Coachingtermin mit mir – Fotos: André BruneZertifikat Coaching-Seminar BASISZertikfikat Lösungsorientiertes Coaching und Coaching-KernkompetenzenAchlusszeugnis der SGD zum Personal und Business CoachingZertifikat Psychodrama-MethodenZertifikat Kognitive MethodenZertifkat Schema-CoachZertifikat Prüfung zum Zertifizierten CoachZertifikat Dr. Migge-Seminare: Zertifizierter CoachZertifikat Hypno-Coaching und Hypnose 1Zertifikat Hypno-Coaching und Hypnose 2Zertifikat Hypnoalalytische TeilearbeitZertifikat Hypno-Coaching und Hypnose 4Zertifikat Trained Hypnotist, Hypno-Coach, Hypnose PractitionerZertifikat Hypno-Coaching und Hypnose 3Zertifikat Hypno-Coaching Seminar 5, Sanfte Regression, Stress, SchmerzZertifikate von Jennifer Ganser – Fotos: Jennifer GanserPraxis-Bilder von Jennifer Ganser – Fotos: Jennifer Ganser
https://youtu.be/j4BNNEZbgpM
Podcast-Video Teil 1 mit Jennifer Ganser, der Coachingtante – Moderation und Film: André Brune
https://youtu.be/zizq9bcKpoY
Podcast-Video Teil 2 mit Jennifer Ganser, der Coachingtante – Moderation/Sprecher: André Brune
https://youtu.be/4aNiidNbOwE
Seile für eine Coaching-StundeLösungsansätze aufschreibenDein Zukunftsprojekt: ICHCoaching-Fotos von Jennifer Ganser, Mitglied im Deutscher Fachverband Coaching, DFC
Podcast mit dem Leiter vom Herner Spielezentrum und Spieleerfinder von „Der Mord von Wanne-Eickel“ Thomas Moder
Ein wirklich krönender Weihnachts-Spezial-Podcast ist es geworden mit dem „Der Mord von Wanne-Eickel“-Erfinder Thomas Moder. Er ist auch gleichzeitig schon sehr lange der beamtete Leiter des Spielezentrum in Herne.
Und jetz kommt et!
Nicht nur der Job ist weltweit einmalig, sondern auch die Einrichtung für die Kinder, Jugendlichen und natürlich Erwachsenen! Und das mitten im Ruhrpott!
Ursprünglich ist das Gebäude des heutigen Spielezentrum ca 1943 entstanden, wenn nicht sogar älter, weil es für die Hitlerjugend gebaut wurde. Sogar eine Kegelbahn hatten die unterm Dach, Schießstände und andere Dinge, mit denen sie sich eben befassen mussten in Zeiten von Propaganda und Kriegsvorbereitungen.
In den 1980er Jahren wurde das Haus dann zur Jugendbegegnungsstätte und zum Spielezentrum für Jung und Alt umfunktioniert. Nun ist das Haus trotz der zwischenzeitlichen Sanierung in die Jahre gekommen und die gegenüber liegende ehemalige Hauptschule am Hölkeskampring wurde für 6,8 Mio Euro komplett umgebaut mit größeren Räumen und wahnsinnig tollen Möglichkeiten für Groß und Klein.
So ist im Eingangsbereich ein Cafe und ein moderner Veranstaltungsraum, in den Gängen im Erdgeschoss befindet sich ein Bastelraum und ein riesiger Raum mit der Möglichkeit Playstation zu spielen, zu kochen, mit Kleinkindern zu spielen und in der ersten Etage ist die Spielothek mit 12000 Spielen und zusätzlich im Lager befindlichen weiteren 4000 Spielen aus den 1980er Jahren und älter und ein „18er“-Raum für Spiele, die in Wort und Bild nicht geeignet sind für Kinder unter 18.
Thomas Moder erzählt nicht nur von seinem erfundenen Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“, das ein ganz besonderes Spiel für acht Personen ist. Ein Kommissar ermittelt im Jahr 1961 auf der Cranger Kirmes. Wer war es gewesen? Von der Boxbudenbesitzerin bis zum Kirmespfarrer sind fragwürdige Charaktere dabei und jeder kanns gewesen sein.
Er erzählt von seiner ganz besonderen Arbeit im Spielzentrum und seiner Spielleidenschaft von „Cosim“-Brettspiele. Was das ist, erklärt er im Podcast. Er erklärt kurz das alte Spielezentrum und wir gehen in das neue Spielezentrum H2Ö am Hölkeskampring 2. Und ihr erfahrt, auch im Youtube-Video mit den passenden Bildern, wie die Räumlichkeiten aussehen. Exklusiv in aller Ausführlichkeit. Und im Blog habt ihr natürlich unter den Links von Thomas auch noch die Bildergalerie, die jetzt schon historisch ist, wenn es das alte Spielezentrum an der Jean-Vogel-Straße nicht mehr geben wird irgendwann im Jahr 2022!
Was kostet eine Mitgliedschaft in der Spieliothek?* Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre: 0,50 € im Monat Für Studierende und weitere Ermäßigungsberechtigte: 0,50 € im Monat Für Erwachsene: 1,- € im Monat Für Vereine und Verbände: 2,- € im Monat
Die Spieliothek ist bereits ins neue Stadtteilzentrum H2Ö umgezogen, hat aber noch nicht wieder geöffnet. Wir werden auf unserer Homepage (Startseite) verkünden, wann es weiter geht. Bitte beachten Sie daher stets unsere Startseite, wo unter dem Punkt „Aktuelles“ auf mögliche geänderte Öffnungszeiten tagesaktuell hingewiesen wird!*
(*Entnommen von der Internetseite https.//spielezentrum.de)
Der Beitrag ist unabhängig von der Anzahl der ausgeliehenen Spiele. Erwachsene dürfen gleichzeitig zwei Spiele entleihen, Kinder eines. Die reguläre Leihfrist beträgt 14 Tage; Verlängerungen sind möglich.
Beachtet die Verlosungsaktionen! Ein Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“ mit Autogramm des Spieleerfinders Thomas Moder wird verlost vom 25.12.21 bis zum 1.1.22 um 23.59 Uhr und im Januar eine „Schichtwechsel Deluxe-Ausgabe“ (Termin gebe ich noch bekannt)
Hier sind die Links von Thomas Moder, dem Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“ und zum Spielezentrum Herne:
https://spielezentrum.de (bitte beachten, die Internetseite beinhaltet die Angaben des alten Spielezentrum. Eine neue ist in Arbeit und wird veröffentlicht, sobald das neue Spielezentrum geöffnet wird und hier entsprechend aktualisiert.
Viel Spaß wünscht Euch Euer Ruhrpottologe André Brune (Fotos/Text/Podcast und Youtube-Video (folgt): André Brune)
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Ein knapp 8 – Minütiger Trailer zum Kompletten Podcast mit Thomas Moder – mit witzigsten Szenen – Film/Fotos/Moderator: André Brune
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Das Youtube-Video-Podcast mit Thoma Moder – Video/Foto-Zusammenstellung: André Brune
P.S: Die Verlosungsaktion ist vom 25.12. bis zum 1.1.22 um 23.59 Uhr für das Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“
Bildergalerie – Das alte Spielezentrum Herne an der Jean-Vogel-Straße/Hölkeskampring
Das alte Spielezentrum Herne
Der Eingangsbereich des alten Spielezentrum Herne
Der Eingangsbereich des alten Spíelezentrum Herne
Der Eingangstür des alten Spielezentrums Herne
Die Küche des alten Spielezentrum Herne
Der Toilettenzugang im alten Spielezentrum Herne
Das Spielezentrum-Cafe
Die Raumaufteilung im alten Spielezentrum Herne
Das Spielezentrum-Cafe
Das Spielezentrum-Cafe
Das Spielecafe im alten Spielezentrum Herne
Das Spielecafe im alten Spielezentrum Herne
Das alte Spielecafe
Das rote Spielmobil der Stadt Herne
Der Kinderraum im alten Spielezentrum Herne
Die Spielothek im alten Spielezentrum Herne
Ausblick auf den Hof mit dem Spielemobil vom Spielezentrum Herne
Der Treppenaufgang im alten Spielezentrum Herne
Der Aufgang zur ersten Etage im alten Spielezentrum Herne
Der Treppenaufgang des alten Spielezentrum Herne mit Blick auf den Eingangsbereich
Die MitarbeiterInnen – Mannschaft des Spielezentrum Herne
Bitte Beachten – Liste im alten Spielezentrum Herne
Die Spielezentrum Herne Mannschaft
Aussicht vom Spielezentrum Herne
Alte Fotos aus dem alten Spielezentrum Herne von Meisterschaften
Alte Fotos aus dem alten Spielezentrum Herne von Meisterschaften
Alte Fotos aus dem alten Spielezentrum Herne von Meisterschaften
Alte Fotos aus dem alten Spielezentrum Herne von Meisterschaften
Alte Fotos aus dem alten Spielezentrum Herne von Meisterschaften
Der innere Eingangsbereich des alten Spielezentrum Herne
Christian Stratmann, Direktor des Mondpalast in Herne, lädt zum Cluedo live vom Spielezentrum Herne
Das Cluedo-Live vom Spielezentrum Herne
Wer ist es? Die Mannschaft des Spielezentrum Herne
Deutsche Meisterschaft im Brettspiel 2011 vom Spielezentrum Herne
Was befindet sich wo im alten Spielezentrum Herne
Der Spielezentrumleiter Thomas Moder bei der Arbeit
Ein Alien als Maskottchen auf dem Regal von Thomas Moders
Das Spiel Pommes Fritz
Das Spielezentrum-Auto
Das rote Spielmobil – auch für die Spielemesse Essen
Die ansehnliche Rückseite des alten Spielezentrum Herne
Das alte Spielezentrum – Rückansicht
Eingangsbereich des alten Spielezentrum Herne
Noch zu sortierende Spiele im alten Spielezentrum
Das alte Lager des Spielezentrum
Das alte Spielezentrum Herne
Das alte Spielezentrum Herne Vorderansicht
Eingang altes Spielezentrum Herne
Das alte Spielezentrum-Symbol der Pöppel
Das alte historische Gebäude und Spielezentrum Herne – Fotos: André Brune
Bildergalerie – Das neue Spielzentrum Herne – H2Ö – Das Erdgeschoss mit Aufgang zur Spielothek und den Büro-Räumlichkeiten der MitarbeiterInnen-Mannschaft des Spielezentrum Herne:
Ein Blick vom neuen Spielezentrum Herne zum alten an der Hölkeskampring – Kreuzung
Thomas Moder stolz vor dem neuen Spielezentrum Herne – H2Ö
Das neue Spielezentrum Herne – in voller Größe
Das Spielezentrum Herne – H2Ö
Die Eingangsbereich des neuen Spielezentrum Herne H2Ö mit dem Einfahrtsbereich für das Spielemobil
Die linke Seite des Spielezentrum Herne H2Ö
Das große Slotter in der ersten Etage des neuen Spielezentrum Herne
Das Spielezentrum-Cafe im Eingangsbereich
Die neue Spielezentrum-Cafe-Küche im Eingangsbereich
Die Bose – Anlage für den Vorführraum
Der neue Vorführraum im Spielezentrum Herne H2Ö
Lustige „gegenderte“ LagerInnen – Bezeichnung – für die Dinge für Innen im Vorführraum
Der Familienraum
Blick in den Familienraum
Der Werkraum im hinteren Bereich des Erdgeschoss
Blick in den Werkraum
Der Werkraum
Der Werkschrank (noch ohne Werkzeug) im Werkraum
0.30 Raum „Spieleclub“
Der „Spieleclub“-Raum für das Zusammenkommen zum Spielen
Bastelkisten für Kinder
Bereit für die Kicker-Meisterschaft
Glücksrad
Der Spieleraum für die Jugendlichen
Die Spielezentrum-Küche
Die Playstation-Sofa-Spiele-Ecke
Das neue Symbol – der neue Pöppel – vom Spielezentrum Herne
Beim Aufgang zur Spielothek
Das große Vier gewinnt und Slotter im Eingangsbereich zur Spielothek des Spielezentrum Herne H2Ö
Die Spielothek des neuen Spielezentrums Herne – H2Ö
Die Parkeinbuchtung für das rote Spielemobil – Blick aus der ersten Etage
Der Gang zu den Büros der Spielezentrum – Mannschaft
Besprechungsraum 1.16
Abstellraum Gast – Lustig für eine Übernachtungsmöglichkeit eines Gastes des Spielezentrums aus ferner Gegend
Der neue Arbeitsplatz von Thomas Moder
Im Büro des Spielezentrum
Thomas Moders Deluxe-Variante von „Der Mord von Wanne-Eickel“
Die Modellkirmes für die Aufstellung in der Spielemesse Essen für das Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“
Die Messe-Figur für das Pest-Spiel und dazu der Mond von Wanne-Eickel
Die Projekte vom Spielezentrum: Schichtwechsel mit Thomas Spitzer und „Der Mord von Wanne-Eickel“
Die Teekanne der Keramikfirma, exklusiv für die Mitarbeiter des Spielezentrums Herne
Die Packstation mit dem Packsack für den Versand von Spiele für Meisterschaften etc
I
Blicke in das Erdgeschoss mit dem Spieleclubraum, Werkraum, Familienraum und in die erste Etage mit dem Versandraum, Büros und Spielothek – Fotos: André Brune
Ein Blick in die komplette Spielothek in der ersten Etage des neuen Spielezentrum Herne – H2Ö:
Der Aufgang zur Spielothek in der ersten Etage
Das neue Symbol – der neue Pöppel – vom Spielezentrum Herne
Die Spielothek-Raumnummer 1.07 in der ersten Etage
Der erste Einblick in die Spielothek des neuen Spielezentrums Herne H2Ö
Das große funktionstüchtige „Vier Gewinnt“
Die Theke
Der Ruhrpottologe mit Thomas Moder in der Spielothek auf der Theke der Spielothek
Die Spielothek ist kein Kokolores
Blick durch die Regale der Spielothek
Der Ü18-Eingangsbereich mit der usrprünglichen Intersarien-Tür des alten Hauptschulaufgangs
Der Ü18 – Spiele – Raum hinter der Intersarientür
Ü18-Spiele
Ü18-Spiele
Die wundervollen neuen Kachelbezeichnungen und Eingang zu den „alten“ Spielen
Das Extra-Lager alter Spiele
Das Extra-Lager für alte Spiele
Thomas Moder mit seinem gespendeten Ruhrpott-Spiel
Die Regale
Die Kachelbezeichnung mit den Pöppeln in Herner Stadtwappenfarbe, Beispiel H
Ein besonderes altes Fußball-Brett-Spiel
Ein besonderer Blick in die Spielothek des neuen Spielezentrum Herne
Die schönen neuen besonderen Kacheln für die Spieleregale
Ruhrpott-Spiele
Star Trek-Spiel
Schichtwechsel zum Leihen
Das Spiel Pommes Fritz
Das kleine Übergangslager für Spenden
Auch für die Kleinen gibt es fahrbare Untersetzer, wie der kleine Marienkäfer, um durch die Gänge zu zischen
Alter Pöppel
Neuer Pöppel
Die Spielethek in der ersten Etage des Spielezentrum Herne – H2Ö – Fotos: André Brune
Das signierte Exemplar „Der Mord von Wanne-Eickel von Thomas Moder und die Fragestellung für die Verlosungsaktion bis zum 1.1.22
Das von Thomas Moder signierte Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“ für die Verlosungsaktion bis zum 1.1.22
Die Fragestellung für die Verlosungsaktion für das Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“
Das besondere signierte Exemplar plus Fragestellung für die Verlosungsaktion von Thomas Moders Spiel „Der Mord von Wanne-Eickel“ – Fotos: André Brune
Die normale und die nicht zu kaufende auf 30 Stück limitierte Schichtwechsel-Spiel-Variante von Thomas Spitzer für die Verlosungsaktion im Januar 2022 – Termin folgt noch mit Video nach! Also dranbleiben
Schichtwechsel „normal“ und „deluxe“ – Fotos: André Brune
Wenne jetz nich glaubs, watte da inne Überschrift liest, dann hör dir den Podcast an. Denn die Eine und die Andre haben nun mal ihre Eigenart und zum Weichwerden hab ich denen ma dat richtige Futter mitgebracht. Spässken beiseite! Nein, ich dachte als ich am Tag zum Termin bei dem Bäcker Kiefer in Bottrop Brot holen gegangen war, dat son Amerikaner mit Zuckerguss und einem Förderturm aus Schokolode genau dat richtige Gebäck is, um die lieben Mädels zu umgarnen.
Und siehe da, sie sind schwach geworden! Sie haben sich gehen lassen. Sie haben außer von Privates über dat Schreiben und ihre Tücken mit Verlag und Messe gesprochen. Sie schreiben nämlich Kurzgeschichten zusammen. Und dat sogar sehr erfolgreich. Diese neue Kurzgeschichtensammlung, wollten sie als Hörbuch rausbringen. Dat Einsprechen war so gut gelaufen, dat et ein unglaublich witziges Zusammenspiel aus Ruhrpottcharaktere geworden is, dat die Lesung jedet mal wat Besonderet is, wenn die allein auftreten miteinander für dat Publikum.
Ich war selbs dabei und begeistert! Sie können sich gegenseitich die Bälle zuspielen und machen dat wirklich klasse. Sie schreiben aus dem Leben, denn sie finden schon allein beim Einkaufen oder Busfahren genuch Schreibmaterial.
Und warum nennen sich Inge Schwenzfeier und Manuela Warda „Die Eine und die Andere“ – Dat hört ihr im Podcast! Ich kenn die nur als Inge und Manu. So haben sie sich mir vorgestellt und dat machte dat allet schön leicht vonne Leber! Beide kommen nich nur ausse Stadt vonn 1000 Feuer. Dat haben sie definitiv in sich! Et lodert nich nur im Fernsehkamin, sondern in deren Herzen. Die Energie muss raus und dat könnt ihr in deren wunderbaren Buch Mitten ausm Leben lesen oder hören.
Aber hört einfach ma inne Podcast rein! Und ich sach Euch: Et war gefühlt der Witzichste bisher abgelaufene Podcast. Auch wenn ich ma da paar Sätze zuviel gesabbelt hab. Die haben et abba auch drauf, die Zweibeiden! Die sind ein Erlebnis schon anunfürsich sach ich Euch! Hör ma rein, dann weisse Bescheid! Und dann besorcht Euch dat Hörspiel! Dat is sowat von Besonders. Da kommt kein Profi-Studio mit!
22 süffisante Pott-Geschichten, die irgendswie zusammenhängen. Hören oder Lesen! Et lohnt sich! Du erfährs auf jeden Fall wat ausse Gelsenkirchener Seele inklusive Fußball und Kirmes!
Hier noch paar Infos und natürlich auch die Links für die Büchers und dat Hörspiel:
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Dat Hörspiel is sowat von genial! Einfach reinhören oder / und kaufen:
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Youtube-Film-Podcast: Podcast mit exklusivem Videomaterial der Event-Lesung vom 9.10.21 in der Tenne in Gelsenkirchen-Resse:
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Youtube-Film-Podcaste mit Exklusiv-Videos von der Event-Lesung am 9.10.21 in der Tenne in Gelsenkirchen-Resse
Bildergalerie vonne Lesung am 9.10.21 inne Gelsenkirchener Tenne und von Ihrer Facebookseit – Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von DieEineundDieAndere und André Brune
Der Ruhrpottologe küsst Kristina Galinski für ihr soziales Engagement! Seit einigen Jahren hat sie auf der Hauptstraße 221 in Wanne (Herne-Wanne) nahe des Zentralen Busbahnhofs von Wanne den Second Hand-Laden für Kinderkleidung, Umstandsmode, Spielsachen, Kinderwagen, Bücher, Schuhe, DVDs und andere Utensilien für Kleinkinder. Wie sie auf den Namen „Der kleine Froschkönig“ gekommen ist, erklärt sie im Podcast selbst.
Warum habe ich sie besucht und interviewt? Es ist erstens wegen ihrem sozialen Engagement. Einmal im Jahr, so wie jetzt am 8.12. findet ein besonderer Tag am Geschäft statt. Graf Hotte (Podcast mit ihm ist schon erschienen) alias Horst Schröder, ein Mann der Mondritter und bekannter Sänger in der Stadt mit starkem Engagement für Kinder von seinem Gleiscafe aus, erscheint dann, singt Adventslieder und sammelt Geld für die Mondritter. Kristina Galinski gibt die gesamten Einnahmen von diesem Tag inklusive der Einnahmen der Getränke ebenfalls für die Mondritter, die wiederum Gutes für die Kinder in Wanne tun, als Spende ab. Letztes Jahr sind, trotz Corona, 500 € zusammengekommen.
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Podcast als Youtube-Film mit der Bildergalerie plus kurzer Imagefilm mit Kristina Galinski von „Der kleine Froschkönig in Wanne“ Film/Moderation: André Brune
Ich wäre nicht der Ruhrpottologe, der es in dem Blog über das Ruhrgebiet nicht nur honorierend empfiehlt, sondern auch da hin zu gehen, um die Sache zu unterstützen am 8.12. ab 9.30 Uhr bis 18 Uhr. Hiermit möchte ich Kristina auch gebührend als mein POTTmensch der Woche vorstellen und mitteilen, dass ihr in den Laden mal gehen solltet. Sie liebt leidenschaftlich diesen Job und ihren Laden mit dem sie Kinder, egal aus welchen Schichten sie kommen, zu unterstützen. Ich habe hiermit eine kostenlose Werbung für sie machen wollen, weil dieses Engagement von vielen Unternehmern nachgemacht werden kann und in unserem Ruhrpott für mehr Unterstützung der Kinder zeugt.
Ich wünsche nicht nur für diesen Tag am 8.12.2021 viel Erfolg, sondern auch für die Zukunft alles Gute!
Liebe Kristina! Mach weiter so! In diesem Sinne, hört mal rein in dem kleinen Podcast, dann wisst ihr mal, wie es so abgeht in so einem kleinen Second Hand Laden. Der Blick hinter die Kulissen ist etwas ganz Besonderes. Glück auf! Euer Ruhrpottologe André Brune
Bildergalerie aus dem Laden „Der kleine Froschkönig in Wanne“
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Graf Hotte alias Horst Schröder erzählt über seine berufliche Laufbahn, die mit vier Ausbildungen schon ungewöhnlich verlaufen ist. Und nun hat er seinen perfekten Lebensweg gefunden. Er kann helfen mit seinen Mondrittern. Und die Erlöse seiner musikalischen Auftritte gehen für einen guten Zweck, wie z.B. das Kaufen von Fahrradhelme für Kinder zu Gute. Er erzählt vom Start mit dem sehenswerten Gleiscafe und seinen Leckereien von Hausgemachter Waffeln und Currywurst. Auch seine soziale Ader aus seinen Auftritten als Graf Hotte Einnahmen zu spenden und die Geschichte von der Wanner Brunnenfigur, die im Areal vom Gleiscafe als Kopie zu sehen ist, kommt nicht zu kurz.
HINWEIS: AM 8.12. ab 18 Uhr tritt Graf Hotte bei „Froschkönig“ für eine weitere Geldspendenaktion auf. Zu finden: Hauptstraße 221 in Herne-Wanne – Routenplanung
Kenns ja den Mond von Wanne-Eickel. Da haben sich vor einigen dunklen Zeiten am 10.10.2010 ein paar Männers zusammengesetzt und haben eine moderne Ritterschaft gegründet, um im Ort für gute Zwecke zu kämpfen. Horst Schröder is einer davon und er kämpft auch privat ritterlich um Erhalt von wichtigen Institutionen, wie das Hallenbad in Wanne, dat geschlossen werden soll.
Wir machen es uns am Tisch gemütlich der Graf und Ich inne Heimat vom Ruhrpott mitten in Wanne, wo der Mond scheint
Et soll ja auch nich nur einfach ein Schwimmbad sein, dat der Stadt Herne viel Geld kostet, sondern ein Hort von Spaß und Lernen. Die Blagen lernen immer seltener schwimmen, dann gehen die am Kanal planschen und ertrinken. Dat erklärte Ziel von Graf Hotte, der sich auch mit dem DLRG engagiert, damit die Blagen nich untergehen, sondern schwimmen lernen. Dat geht halt nur im Hallenbad und nich am Kanal oder im Spaßbad von Wananas mit einer Riesenrutsche und wenig Wasserstand.
Als Graf Hotte tritt er hier und da auf. Dat Geld wird stets gesammelt für einen guten Zweck. Und dat Gleiscafe nutzt er auch hier und da als Tribüne mit Liedern von Deep Purple, Cat Stevens und Lou Reed abzurocken. Trinkgeld geht immer für den Guten Zweck für Kinder in Wanne!
Öffnungszeiten für das Gleiscafe:
Donnerstag bis Montag von 12 bis 17 Uhr – Dienstag und Mittwoch geschlossen
Die Mondritter, die sich ritterlich soziales Engagement auf die eiserne Brust geschmiedet haben: www.mondritterschaft.com
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Die Lokalhymne: Der Mond von Wanne-Eickel in der Kirmes – Edition:
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Wanne-Eickel Auf Kohle geboren – eine lyrisch-musikalische Hymne:
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Hoher Besuch : Michael Göbel holte seine vom ehemaligen Verein gespendete Cap von Westfalia Herne ab
Heimatmuseum Wanne-Eickel
Loks im Gleiscafe
Eine Güter-Lok
Historischer Kiosk am Eingang vom Heimatmuseum Wanne-Eickel
Neuer Verkehrsübungsplatz für Kinder
Elektro-Güter-Lok
Eingangsbereich vom Gleiscafe
Diesel-Güter-Lok
Hintere Seite vom Eingang des Gleiscafe
Das Gleiscafe in Wanne-Eickel
Tisch Gleis 6
Tisch Gleis 11
Die Brunnen-Königin
Historischer Waggon
Trockene Sitzmöglichkeit auf einem Güterwaggon
Blick auf das Gleiscafe aus dem offenen Waggon
Blick von Tisch Gleis 11 auf die Brunnenkönigin
Blick zur Brunnenkönigin mit Ruhrpott
Dekoration im Gleiscafe
Ausgang vom Gleiscafe
Bilder im geschlossenen Waggoncafe
Zeichnung der Brunnenkönigin in Wanne
Dekobilder im Waggoncafe
Blick aus dem Waggon
Zeichnung von Wanner Impressionen
Das Waggoninnere
Horst Schröder alias Graf Hotte
Die Kartons voller Fahrradhelme für Kinder – Die Spendenaktion
Die Sitzmöglichkeit in Richtung Ausgang
Hottes Frau fängt an zu Bruzzeln
Impressionen vom Gleiscafe – Alle Fotos Copyright André Brune
Pommes Currywurst vom Gleiscafe – LECKER !
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Straßennamen begleiten uns unser ganzes Leben. Dort erleben wir unsere Kindheit, Heiraten, Arbeiten, Besuchen, Leben und Sterben. Das sind unsere Heimatstraßen. Doch die Straßennamenbedeutung ist für uns eher nebensächlich. Woher stammt der Name, was oder wer steckt dahinter und manche würden mit einer Zeitreise gerne sehen, wie sie vor 100 oder 50 Jahren ausgesehen haben mag.
Tourneaustraße, früher Helenenstraße
Eine besondere Bedeutung aller Straßennamen in Bottrop besitzt die Tourneaustraße in Bottrop. Keine 200 Meter lang verbindet sie die Ortbergstraße mit der Kirchhellener Straße und liegt parallel zur Böckenhoffstraße und „Am Lamperfeld“.
Herkunft und Namenserklärung
Bevor sie am 16.03.1938 durch den Rat der Stadt nach dem Bürgermeister und Amtmann Wilhelm Tourneau benannt wurde, hieß sie Helenenstraße. Es ist jedoch nicht herauszufinden seit wann es diese Straße gibt. Schon 1906 ist sie eingezeichnet im Stadtplan. Allerdings gibt es nur am Rand zur Kirchheller Straße Gebäude, der Rest der Straße sind wahrscheinlich Selbstversorgergärten, aber schon eingezeichnete Flurstücke zur Bebauung. Im Stadtplan von 1929 ist auch das Gelände eingezeichnet, wo das jüdische Bethaus gestanden hat.
1906 hieß die Tourneaustraße noch Helenenstraße – in der Mitte ist ein Gebäude eingezeichnet, das von der Lage wie das Bethaus aussieht
Tourneaustraße im Stadtplan von 1938 mit der Hausnummer 5 – das Jüdische BethausHeutige Stadtplan mit der Tourneaustraße – Kartenausschnitte mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bottrop
Wilhelm Tourneau wurde geboren in Duisburg am 14.11.1794. Er begann seine Karriere als Bürgermeister von Kirchhellen schon mit 22 Jahren von 1816 bis 1853. Ab 1821 bis 1851 übernahm er dieses Amt auch zusätzlich in Bottrop und Osterfeld. Der Name Tourneau stammt wahrscheinlich aus einer protestantischen Exilantenfamilie aus Frankreich, die zu tausenden im Zuge der Hugenottenunterdrückung nach Preussen flüchteten. In den Befreiungskriegen kämpfte er gegen Napoloen als freiwilliger Jäger.
Wilhelm Tourneau
Nach 1821 verlegte er den Amtssitz von der Burg Vondern ins Dorf Bottrop, das damals durch die Napoleonischen Kriege schwer verschuldet und verwüstet war. Seiner leidenschaftlichen Tätigkeit als Amtmann ist es zu verdanken, dass aus Bottrop eine aufblühende Landgemeinde wurde. Er setzte sich für eine verbesserte Infrastruktur in die Nachbarstädte ein. Im Winter waren die unbefestigten Straßen oft ein Hindernis und konnten den örtlichen Handel- und Warenaustausch stark verringern. Die in Bottrop ansässigen Bauern sollten dadurch bessere Verkaufsmöglichkeiten bekommen. Auch der Markt in der Dorfmitte florierte unter seiner Führung und wurde zu einer besonderen Institution, fast vergleichbar mit Volksfesten. Tourneau war mit seinen ausführlichen Berichten über die Entwicklung der drei Gemeinden und Finanzen im Regierungsbezirk hoch angesehen. Er ließ die älteste Dorfschule sanieren und baute eine neue in der Boy.
Am 24.8.1851 wurde er jedoch nicht mehr wiedergewählt. Wahrscheinlich dem Alter geschuldet, wurde seine Amtsführung in Augen der Gemeindevertretung nicht mehr zeitgemäß, so wurde sein bisheriger Sekretär Morgenstern als sein Nachfolger gewählt. Nach noch zwei Jahren Bürgermeisteramt in Kirchhellen zog er mitsamt seiner Familie nach Sterkrade, wo er finanzell verarmt mit 66 Jahren verstarb.
Die besondere Bedeutung der Tourneaustraße für Bottrop
Auf der geraden Seite entstand in den 1920er Jahren eine große Backsteinbebauung der „Gemeinnützigen Baugenossenschaft Eigenheim“. Insgesamt gibt es nur 6 zusammenhängende Gebäudekomplexe mit 16 Hausnummern.
Gebäude der „Gemeinnützigen Genossenschaft Eigenheim“ aus den 1920er Jahren auf der geraden Hausnummerseite – Foto: André BruneArchitektonisches Kleinod mit den Holzblenden – Foto: André BruneDer nach dem Abriss des Bethauses im Jahr 2007 entstandene imposante Neubau mit schönen aufgeteilten Wohnungen – Foto: André Brune
Auf der Ungeraden konnte sich zur gleichen Zeit in Höhe der Hausnummerseite 5-11, die etwa 225 Personen umfassende jüdische Bevölkerung Bottrops ein Bethaus einrichten, wo ungefähr 50 Juden ihren Glauben gleichzeitig ausüben konnten. Das Bethaus wurde bis zur Verwüstung in der „Reichsprogromnacht“ vom 9. auf den 10.11.1938 genutzt. Danach wurde es zu einem Lager umfunktioniert. Zuletzt bis zum Abriss war dort das Möbellager Dümpel & Spörlein.
Der Möbelhandel von Dümpel & Spörlein bis 2007 Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Bottrop aus Manfred Lück: Juden in Bottrop
Es gibt keine Fotos aus der aktiven Zeit des Bethauses. Eine Synagoge konnte sich die kleine Gemeinde nicht leisten. 1932 vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten lebten in Bottrop 225 Menschen jüdischen Glaubens. Große feierliche Messen wurden entweder in den Synagogen Essen oder Gelsenkirchen-Buer besucht. In einem abgetrennten Raum lag die Thorarolle, ein Schrank zur Aufbewahrung der Schriftrolle und ein Tisch für Kantor und Vorbeter. Daran konnten sich Oskar und Jenny Kleinberger, Nachfahren des Möbelhausbesitzers am Pferdemarkt, bei einem Besuch 1989 noch erinnern.
Grundriss des Bethauses in Bottrop auf der Tourneaustraße 11
Ein besonderes Datum gilt in Bottrop der 27.01.2015. Am Tag genau siebzig Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde gegenüber des ehemaligen Bethauses eine Stele des Künstler Guido Hofmann für jeden Vorbeigehenden sichtbar in Form des Davidsterns aufgestellt. Eine Bronzetafel erinnert an das Bethaus und das Leid der Bottroper Juden und Jüdinnen. Die Stele wurde vom Künstler bewußt aus 100 Jahre alten Ziegelsteine aus einem abgebrochenen Kotten in Feldhausen errichtet. Die Ziegelsteine stammen aus einer Zeit, als die Bottroper Juden hier eine eine rege Gemeinde hatten und ohne Probleme ihren Glauben ausüben konnten.
Zeitungsausschnitt der Bottroper Volkszeitung vom 10.11.1938 über die Reichsprogromnacht. Besonders makaber ist die Ehrung der darunter geschriebene Beitrag über ein 40jähriges Ehejubiläum
Am Tag der Aufstellung der Stele und Holocaust-Gedenktag kamen rund 250 BottroperInnen, darunter zahlreiche SchülerInnen. Die Männer trugen aus Respekt der jüdischen Religionskultur einen Hut. Oberbürgermeisters Bernd Tischler mahnte mit besonderen Worten, dass die schrecklichen Ereignisse in der Stadt nicht vergessen werden dürfen: „Wir stellen uns gegen alle, die unsere offene und freie Gesellschaft attackieren. Nur wenn wir uns der Geschichte stellen, können wir dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt“. Anschließend sang der Rabbiner der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck, Chaim Kornblum, das Gebet für alle ca. 6 Millionen ermordeten Juden Europas im zweiten Weltkrieg, zu denen auch der Großteil der Bottroper Juden gehörte.
Der Standort der Stele wurde mit Bedacht und einem Kompromissentscheid gewählt und befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite, wo der Sturm „Ela“ 2013 einen Baum umgeknickt hat und eine leere Stelle hinterließ. Wer die Inschrift liest, schaut nun auf die andere Seite mit einem besonderen Blickwinkel genau auf den früheren Standort des Bethauses, denn die Neu-Eigentümer des Gebäudes 5-11 lehnten mehrheitlich, trotz Zusage des Erbauers Heinrich Jockenhöfer, die Erinnerungstafel an das neue Haus anzubringen ab.
Was passierte in der Tourneaustraße in der Reichprogromnacht am 9./10.11.1938?
Durchgetrichene jüdische Gewerbe im Gewerbeverzeichnis im Adressbuch Bottrop 1938
Die organisierten Schlägertrupps der SA, die Abkürzung für Sturmabteilung, in allen Teilen Deutschlands haben in Bottrop das Bethaus nicht abgebrannt, sondern von Innen verwüstet. Vielleicht entschied die Truppe sich gegen das übliche Verbrennen jüdischer Bethäusern und Synagogen durch die Lage zur Nähe des Rathauses und umliegende Haussiedlungen. Anschließend wurde das Bethaus zu einem Lager umfunktioniert und verfiel bis zum Abriss 2007. Aus dem Inneren des Bethauses und späteren Lagers gibt es leider keinerlei fotografischen Aufnahmen. Im Jahr 2000 wurde eine Tafel zur Erinnerung an die ursprüngliche Funktion und Situation der Bottroper Juden an das ehemalige Bethaus angebracht. Vor dem Abriss wurde sie abgenommen, aufbewahrt und nach dem Einschmelzen mit einer Erweiterung der Inschrift auf die Davidstern-Stele neu angebracht. Es darf nicht vergessen werden, dass auch Bottrop zu den „Judenfreien“ Städten in Deutschland durch die unnachahmlichen und unglaublichen Taten zahlreicher BürgerInnen der damaligen Zeit wurde.
Es darf nicht verschwiegen werden, dass auch am 9.11.1938, in der von den Nationalsozialisten bezeichnete „Reichskristallnacht“ wegen der zerstörten Fensterscheiben unzählige Geschäfte eben auch in Bottrop Zerstörung und Erniedrigung angesehener Bürger, Bürgerinnen und auch lieben Nachbarn brachte. Im Adressbuch von 1938 sind jüdische Gewerbe schon mit einem Lineal durchgestrichen, während auf einer anderen Seite die Parteistruktur der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei ganzseitig aufgelistet ist mit Anschrift und Fernsprechnummer, so hieß früher die „Telefonnummer“ im Verzeichnis:
NSDAP- Gliederung mit Anschrift und Telefonnummer im Adressbuch Bottrop 1938
Verdrängen und Vergessen, Schweigen und Angst
Verwüstetes Möbelhaus von Reichenstein – Bildrechte Stadtarchiv / Stadt Bottrop
Antje Herbst (Admin von der Facebookgruppe Bottrop Geschichte und Geschichten) sagt zum Bild: „So sah es nach der Reichskristallnacht aus. Meine Familie konnte sich noch gut an das Geschäft erinnern. Der Besitzer Reichenstein soll nicht nur ein sehr liebenswerter und wie man sagt „feiner“ Mensch gewesen sein. Er hat es ärmeren Leuten auch ermöglicht, bei ihm günstig Möbel zu kaufen“
Verdrängung und Vergessen und der Verfall des ehemaligen Bethauses ging einher in einer ganzen Generation. Nur wenige Menschen können und wollten sich erinnern und erzählen über das Schicksal der Bottroper Juden. So blieb mir persönlich eine Geschichte einer schon verstorbenen alten Bottroperin im Kopf hängen:
Mein Vater war in der SPD. Wir durften am Tisch nur flüstern, damit er nicht zur Gestapo und am Ende nach der Folter noch ins KZ landete. Wir hatten jüdische Nachbarn. Ich war damals 12 Jahre alt, als ich eines Nachts einen LKW hörte, wie er an der Gladbecker Straße hielt, wo ich früher wohnte. Ich traute mich nicht aus dem Fenster zu sehen, damit mich niemand sah. Wir hatten Angst. Am nächsten Tag sah ich die leere Wohnung unserer lieben jüdischen Nachbarn. Was hätten wir tun sollen?
Sie hatte einen traurigen Blick bei der Erzählung. Sie war damals jung. Hätte sich der Vater gegen die Abholung gestellt, wäre er vielleicht selbst ins KZ mitgenommen worden und hätte seine Familie gefährdet oder zurückgelassen. Die Situation war damals für keine Seite positiv. Jeder und Jede hätte in der gleichen Nacht an die Wand gestellt werden können, wenn gegen die Partei gesprochen wurde. Angst und Verzweiflung auf der einen Seite und Spott, Hohn und Profit auf der anderen Seite, wenn die leeren Wohnungen und Geschäfte mitsamt Inhalt und Vermögen „Volksdeutschen“ zugeführt wurden.
Die andere Geschichte ist auch diese: Als meine Mutter 9 Jahre alt war, endete der Krieg und ein Schweigen und bewußtes Vergessen und Verdrängen legte sich auf die Generation. Ein Nachbar war bei der NSDAP. Ihr wurde eingetrichtert nicht über ihn zu reden. Er lebte unbehelligt und entnazifiziert bis an sein Lebensende. Es war die Angst, die in der Familie immer noch in den Knochen saß und lieber schweigen wollte, statt zu denunzieren. So hat man Menschen geschützt, die anderen vorher geschadet haben.
Antje Herbst : Auch meine Familie hat immer wieder von den Nazis aus der Nachbarschaft (Lehmkuhle) erzählt. Und allen, die in braunen Uniformen durch die Gegend gelaufen sind. Und nach Kriegsende waren sie alle immer gegen das Regime gewesen. Viele von ihnen waren dann ganz aktiv in der Gemeinde St. Barbara und haben bei Prozessionen dann „den Himmel“ getragen.
Was war die SA?
Der national gesinnte Schlägertrupp, der sich in terroristische Straßenkämpfe gegen SPD und KPD-Mitglieder und Juden organisierte, wurde im November 1920 als Turn- und Sportabteilung gegründet und am 5.Oktober 1921 in Sturmabteilung (abgekürzt SA) geändert. Bis zum Kriegsende besaß die SA 4,5 Mio Mitglieder (Quelle: WDR5 – Zeitzeichen am 4.11.2021). Niemand von ihnen wurde für seine Untaten, auch nicht für die Reichsprogromnacht, vor Gericht gestellt. Gesetzlich hat ein Schlägertrupp nicht gemordet und Schläge und Zerstörung wurden als verjährt eingestuft. Unglaublich klingt, das die Gründer unbescholtene protestantische Pastorensöhne waren. Auf manchen Fotos von zerstörten Läden schauen lächelnd einige Personen in die Kamera, als freuten sie sich, diese Zerstörung miterlebt oder mitgemacht zu haben.
Das Bethaus ist nun verschwunden, aber die Stele erinnert an diese zu Bottrop gehörende Kultur und Religionszugehörigkeit der Juden. Heute leben etwa zehn BürgerInnen jüdischen Glaubens in Bottrop. Ihr Weg zur religiösen Ausübung des jüdischen Glaubens geht in die Februar 2007 mit etwa 400 GemeindemitgliederInnen neu erbaute traditionell-orthodoxen Gelsenkirchener Synagoge in der Georgstraße 2. Die offene Gemeinde, die zum Großteil aus Menschen aus der Russischen Föderation besteht, freut sich über jeden Besucher. Rundgänge für Schulklassen, Vereine oder Privatpersonen sind gern gesehen.
In der alten Synagoge Gelsenkirchens ist der alte Betsaal ein Ort der Begegnung und des Lernens zu einem Seminarraum umgebaut worden. Unternehmen, Schulklassen und Vereine können in einem schönen geschichtsträchtigem Ambiente Sitzungen und Seminare abhalten und gleichzeitig etwas über den jüdischen Glauben lernen. Es gibt seit 2000 den Sportverein „Makkabi“ in der Gemeinde. Quelle: https://iggelsenkirchen.de
Ein kleines Flämmchen jüdischer Kultur und Lebens in den drei Städten Gelsenkirchen, Gladbeck und Bottrop leuchtet. Lieber Leser, Liebe Leserin lasst nicht zu, dass diese Flamme wieder erstickt wird!
Haltet die Stele in der Tourneaustraße in Bottrop und die verlegten „Stolpersteine“ in Ehren, die in Messing eingraviertes jüdisches, aber auch antifaschistisch, regimekritisches Leben und Tod und an ihre ehemaligen Wohnplätze erinnern. Sie bleiben ein kleines Zeugnis für zukünftige Generationen im Ort Bottrop, was passiert ist, damit es sich nicht wiederholt!
In der Bronzetafel der Stele auf der Tourneaustraße ist folgender Text eingraviert:
Die Bronzetafel der Erinnerungsstele auf der Tourneaustraße – Foto: André Brune
Den jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bottrop zum Gedächtnis, die im Hause Tourneaustraße 3-5 (früher Helenenstraße) ihren Betsaal hatten. Er wurde in der Progromnacht des 9. November 1938 von den Nationalsozialisten verwüstet. Zum Gedenken an unsere jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die in den Jahren 1933-1945 gedemütigt, vertrieben und ermordet wurden. Ihr alle, die ihr vorübergeht, kommt und seht, ob ein Schmerz sei wie mein Schmerz, den man mir angetan. (Klagelieder 1,12)
So ist die kleine Tourneaustraße, die ausgerechnet die Nationalsozialisten am 16.3.1938, also knapp ein halbes Jahr vor der Reichsprogromnacht so umbeannt hatten, eine ganz besondere erinnerungswürdige Straße mit doppelter Bedeutung eines hoch angesehenen ersten Bürgermeisters, der Bottrops Weg in die Moderne des 19. Jahrhunderts ebnete und einem Denkmal für ehrenvolle Bürgerinnen und Bürger des jüdischen Glaubens, das an das dort ehemals vorhandene Bethaus, erinnern soll.
Wer nun durch diese Straße geht, kann Gedanken schweifen lassen an eine Zeit des Umbruchs kurz vor der industriellen Revolution mit dem ersten Abteufen der Zechen im Ort und knapp 100 Jahre später ein weiterer Umbruch innerhalb der Bevölkerung Bottrops, wo Nationalismus Tod und Verderben für eine religiöse Minderheit, aber auch Regimekritiker, Andersdenkende und auch viele Zivilisten und ZwangsarbeiterInnen haben durch den Bombenhagel der Alliierten ihr Leben verloren. Diese kleine Straße zeigt in kleinen Schritten den zum Glück nur 12 Jahre andauernden Terror in Stadt und Land. Und heute einen glänzenden Neubau gegenüberliegend des noch wunderbar erhaltenen und sanierten Genossenschaftswohnhauses aus den 1920er Jahren, als das Bethaus in voller Funktion genutzt wurde.
Eingang von der Ortbergstraße aus – Foto: André BruneBlick von der Kirchhellener Straße in die Tourneaustraße – Foto: André Brune
Inne halten
Wer an der Erinnerungsstele einen Halt macht, sollte die Augen schließen und an diese Umbruchszeiten denken, eine Minute inne halten und dann auf den Rathausturm blicken. Er zeigt mit der Uhr kilometerweit eine neue Zeit: Innovation und Zukunft mit dem Blick nach Vorn ohne je die Vergangenheit zu vergessen, was Bottrop groß, aber auch gleichzeitig klein gemacht hat.
Die Erinnerungsstele mit Blick auf den Bottroper Rathausturm und das Gelände des früheren Jüdischen Bethauses – Foto: André Brune
Der Ruhrpottologe unterwegs ….aufe Spielemesse 2021 inne Essener Grugahallen
Hömma! Da bin ich schon so ein altet Blach und bin immer noch nich aufe Spielemesse gewesen. Letztet Jahr is die ausgefallen, weisse ja, warum. Dieset Jahr musstese mit Mundschutz überall rumrennen. Und ehrlich gesacht, war ich überrascht, wie voll dat war. Internationalet Publikum war da, die sprachen Englisch. Ich konnt dat nich glauben.
Nun die Amis waren nich da, abba aus vielen Europäischen Ländern tauchten die die Köppe untereinander um an einem der Spiele miteinander zu wetteifern, wer der schnellste, schönste, beste und größte GewinnerIn is.
Ich fand dat ma spannend zu sehen. Und ich werd wohl jetz jedes Jahr hinmüssen. Et wird immer mehr Ruhrpottspiele geben. Drei konnte ich entdecken. Und mit zwei konnte ich sprechen. Einer, der dat Morden in Wanne-Eickel unterm Mond entwickelt hat, der war im Stress. Mal gucken, ob der nache Messe sich meldet, sons weiß ich ja, wo ich gucken muss, denn ich hab dat Spiel fürn Zwani gekauft. Und werde dat ma Testen mitte Jungs und Mädels von Gamefeature. Die auch da auftauchten und sich bei ner Halbzeit ersma den Wagen aufn Parkplatz vollgepackt haben, um widda von vorne inne Hallen wat Geld loszuwerden.
Die Podcasts werdet Ihr dann, wie immer in meinem Blog und dann parallel auch bei Gamefeature hören können. Ich bin selbs gespannt, wat die Entwickler vom Morden in Wanne-Eickel und Schichtwechsel, da so über die Zeit der Entwicklung bequaseln werden mit mir. Termin is abba noch unbestimmt. Die müssen ja ersm nache Messe runterkommen. Is ja stressich genuch.
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Also gesehen habbich so einiget. Abba ich erzähl euch ma jetz nur vonne drei gefundenen Ruhrpottspiele:
„18Do Dortmund“ vom Spieleentwickler Wolfram Januch im Verlag Marflow Games – Da geht et um Aktienkäufe und -Verkäufe, Anleihen und Kauf, Ankauf von Bier und den Transport von Bochum nach Dortmund über Herne oder Recklinghausen oder umgekehrt. Da kannse Schienen legen, wo du denks, da würdese dat doch normalerweise gar nich nutzen. Abba ne, geht. Und den Rest kannich gar nich beschreiben, dat is zu kompliziert in Kurzform. Et is ein Strategiespiel, wat in Amerika wohl mit einem Dreistundenfilm belohnt wird und dort auch sehr gern gespielt wird. Denn dort verkauft et sich rattendoll. Kannse dir auf Youtube anglotzen. Links und Video hier:
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„Schichtwechsel“ von Thomas Spitzer – Sieht genauso kompliziert aus. Da musse ersma gefühlte 30 Minuten dat Spielfeld aufbauen. Da gibbet graue Holzkügelchen, wat der Abraum sein soll, der auf Halde geht. Die Schwatten sind natürlich Kohle, die kannse auch verkoksen. Nich durche Nase, sondern wirklich innem Koksofen, abba nich in echt, sondern aufn Bild aufn Brett. Dat is n Gesellschaftsspiel, noch ma zur Erinnerung, Manno! Da musse dat Video zu gucken. Der Tom erklärt dat ganz gut. Sehr detailreich allet so gezeichnet und herausgebracht von „SpieleFaible“. Links und Video hier:
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„Mord in Wanne-Eickel“ vom Spiele-Autor Thomas Moder:
Kann ich nur soviel sagen, dat et wohl eine Art Cluedo is, abba als Rollenspiel. Die Zeit zu spielen hatte ich noch nich, kommt aber noch, wie ich dat mit die Gamefeature—Leute spielen werde. Den Autoren konnte ich mir nich krallen, weil der war gestresst und auf Tralafitti aufe Messe als ich am Stand war. Aber ich hab ma meine Visitenkarte da gelassen und hoffe auf nen Podcast mit ihm. Der Hammer is, dat sich da dat Stadtmarketing Herne wegen 2 Jahre Cranger-Kirmes – Ausfall sich gedacht hat: Dann kommt et als Kopfkirmes wenigstens aufn Tisch im Kreis der Familie und Freunde zum Spielen!
Ich freu mich auf den Podcast mit ihm, wennet denn zustande kommt. Schaun mer mal, sacht der Kaiser, dat war ma son genialer Fußballerspieler und Trainer. Links:
Abba der Sonderpreis ging für mich an ein Spiel von Eisenhüttenstadt:
„Coronarr“ von Matthias Zirnsack. Klar, will con Corona und die Sache mit den Toilettenrollen nich mehr wissen. Abba dat is ein witziges einfachet Spiel für die ganze Familie. Du musse nur genuch Toilettenrollen sammeln, dann bisse Sieger, denn damit bezahlse dann Schutzmasken, Abwehr- oder Verbotsschilder. Geniale Idee. Der Euro is eh überbewertet…
Dat Brettspiel is komplett ökologisch hergestellt. Auch die Figuren sind handgemacht. Die suchen nach einem entsprechenden komplett ökologischen Hersteller. Im Moment is die Auflage auf 1000 Stück limitiert. Jetzt nur noch 999. Ich hab mir eins gekrallt. Bin gespannt, ob die da noch wat hinbekommen. Vielleicht verhilft ja meine Info dazu. Gibbet nich im Ruhrpott eine Firma, die sich dafür interessiert?
Wat soll ich noch sagen? Die ganze Messe war super interessant! Ich kann nur empfehlen einfach mal nächstet Jahr die zu besuchen. Da kannse dir inne Vitrine auch mal die Erstauflage von „Monopoly“ und „Mensch ärgere Dich nicht“ ansehen. Da war sogar eine Rechnung von 1923 ausse Inflationszeit zu sehen. 13800 Reichsmark hat man dafür hingelegt. Wenne dir heute ein Brettspiel kaufs, sind die Preise abba auch schon inflationär. Tut dem abba kein Abbruch. Die Leute kaufen wie wild und jetz, wo man sich widda treffen kann, wird auch dat Zocken miteinander widda sehr stark anziehen.
Ich denke nächstet Jahr wirse inne Messe erschlagen von Infos, Themen und vor allem Menschen aus aller Welt, die dir aufe Füße treten. Abba dat macht nix, sobald ein Tisch frei wird, krall dir ein Spiel und zock um dein Leben oder freunde dich mit neuen Spielbegeisterten an. Denn dat gemeinsame Spielen is gemeinsamer Spaß. Ob du verliers oder gewinns, dat spielt keine Rolle. Hauptsache Familie und Freunde kommen zu einem besonderen gemeinsamen Hobby zusammen: Gesellschaftsspiel – heißt ja nicht umsonst so.
Viel Spaß dabei und so sehen wir uns vielleicht zusammen auf der Messe 20222 in Essen. Ich würd mich freuen!
Glück auf ! (Mit ganz besonderer Bedeutung bei Spaß und Spiel!) Euer Ruhrpottologe André Brune
P.S.: Hömma! Is allet unbezahlte Werbung ! Nich datte denks, ich kriech dafür Kohle !
Der Ruhrpottologe André Brune hat eine eigene Meinung zum Thema Sportplatzschließung inne Stadtteile von Bottrop, wat auch woanders schon Schule macht…
Dressurreiten aufn Sportplatz Ebel empfiehlt der Ruhrpottologe
Hömma! Da les ich die Aufrufe zum Erhalt vonnem Ebeler Sportplatz, wo sich die Polen die Kickerehre geben, also der VfR Polonia Bottrop-Ebel und auch der TSV Feldhausen soll bald ohne Sportplatz sein. Auch der Schulsportplatz anne Paßstraße (hat sich noch keine Realschule aus Interesse für den Erhalt eingesetzt?) is gefährdet. Ich sach Euch ma jetz wat zum Nachdenken, lieber Sport- und Bäderbetriebsverein vonne Stadt Bottrop:
Also ersma komm ich zum Sportplatz anne Paßstraße. Inne Marie-Curie habbich meinen Realschulabschluss erlernt. Wenn wir Sport draußen für die Bundesjugendspiele geübt haben, sind wir inne Sporthalle oder im Keller im Sportraum, umziehen, raus einmal ummen Platz die Lunge ausgehustet und haben die Bälle hinter uns geworfen, wenn der Arm nich so wollte, wie der Wille den nach vorne zu werfen.
Gesprungen sind wa bis die Bänder vonne Knie die Schenkel gesucht haben. Und am besten war dat, dat wir wirklich unsere knappe zwei Stunden da sportlich uns betätigen konnten. Et machte Spaß draußen inne Sonne die Schenkel zu bräunen und über die Unsportlichen zu gackern, wie dat so üblich is inne Welt der Blagen.
Jetz stellt euch ma vor, der fällt für die Realschulen allein schon mal wech. Erstma is dat ein sehr alter Sportplatz, fast schon ein traditioneller. Ich glaub, die SS hat da sogar schon trainiert inne 1930er, denn da is ja auch noch die ehemalige Bullenbude, wo wir auch Schulräume später inne 1980er hatten. Ich weiß, is eine nich so schöne Anekdote. Geht mir hier nur um dat Alter vom Sportplatz. Ich seh dat so demnächst: Du gehs als Realschul-Blach inne Sporthalle umziehen, dann steigse innen Bus, fährs 5 bis 10 Minuten bis Alle drin sind und gezählt sind ab zum Jahnstadion. Dann bisse da, drehs eine Lungenaufpumprunde, springs einmal weit durchn Sand, schmeisst im Akkord drei Bälle auf 30 Meter und steichs widda innen Bus, schnell umziehen, damite rechtzeitich zum Unterricht zurückkomms. Da is ja schon der Horror mitn Schwimmbad, wo wir früher auch zu Fuß laufen konnten. Und wat machen die dann mitn Platz? Bauen schicke Eigentumshäuser hin mit Steinvorgärten und 15 Quadratmeter Rasenfläche. Ne, dat is doch Quatsch.
Noch Quatscher is dat mit Ebel und Feldhausen. Gut die Pandemie hat den Vereinen zugesetzt, abba da können die Vereine doch nix zu. Und Feldhausen und Ebel sind Stadtteile, die sich weiterentwickeln. In Ebel soll neuer Wohnraum erschlossen werden, wenn die Emscher renaturiert wurde, wat ja so in cirka 10 Jahren der Fall is. In Feldhausen selbs, is dat früher oder später ebenfalls der Fall. Kirchhellen platzt ja schon aus den Nähten. Jedet Acker wird erschlossen und die Bauern werden noch reicher als Immobilienhaie, alse gucken kanns.
Und dann is da plötzlich kein Sportplatz mehr. Wat machen da wohl die Blagen, die da vorher Sport getrieben haben? Die suchen sich ein anderet Ventil. Die gehen dann widda Wände ansprühen, wat ja jetz schon ein Leid is in Feldhausen. Da war doch kürzlich die Kapelle besprüht worden. Da kann der Reinigungsdienst dann jede Woche antanzen. Oder die gehen inne politischen Anarchiegruppe oder machen die Wegekreuze kaputt, denn Telefonzellen gibbet ja so gesehen nich mehr, die früher die Leidgeplagten waren. Inne Innenstadt hab ich Anfang der 1990er von fünf Telefonzellen eine noch gefunden, wo der Hörer noch funkionierte und der Münzschlitz nich vertopft war. Dat war schon nervich. Ja da gabet noch kein Handy und obwohl et die Sportplätze gab. Nur wat gibbet in Zukunft für Zerstörungsmöglichkeiten? Die werden schon wat finden, glaub ma.
Dann hasse auch als Verein in Feldhausen und Ebel nochn Problem: Du muss dich hinten anstellen, wennet um Trainingszeiten geht aufn anderen Platz. Und du muss ja irgendswie hin! Jetz gehnse noch zu Fuß, abba dann fahren die alle wahrscheinlich nich mitn Fahrrad, sondern mitte Karre mit Auspuff hin. Dat heißt natürlich eine Erhöhung der CO2-Bilanz. Weitere Flächenversiegelung durch Parkraum. Und auch Flächenversiegelung durch die Bebauung der Sportplätze, statt grünen Rasen drauf zu machen, der die Luft filtert und entsprechend pflegen lassen.
Natürlich spart die Stadt 80000 € und dat is ja dat Hauptanliegen. Und die Stadt hätte dann auch Grundsteuereinnahmen, die dat wahrscheinlich auch bei 80000 € einpendeln lassen tut. Und dann? Dann haben die Stadtteile keinen Sportplatz mehr. Und die neu zugezogenen werden nich unbedingt freundlich aufgenommen werden, wenne so drüber nachdenks. In meinen Augen müssen die traditionellen Fußballvereine, wie TSV Feldhausen und VfR Polonia Bottrop-Ebel ihre Sportplätze behalten. Punkt!
Ne, also für mich gibbet kein Wenn und Abba, wenn ich auch keine Kinder hab und in Bochum wohne. Ich seh dat ja im ganzen Ruhrgebiet die Tendenz. Ich guck ja übern Tellerrand. Und in allen Ruhrgebietsstädten bewegt et sich rückschrittlich im Strukturwandel für die Vereine. Die Pandemie war nur die Spitze, die genutzt wurde, um genau die Möchlichkeit zu finden, Sportplätze umzunutzen.
Traurige Entwicklung sehe ich da. Und rufe damit auch auf, die Petitionen zu unterstützen. Sportplätze müssen für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Sportplätze dienen ja nich nur für den Fußball Möglichkeiten. Leichtathletik gehört auch dazu. Und sie sollten für andere Vereine vor Ort zugänglich gemacht werden. Wie isset denn ma mit Bogenschießen? Oder Boccia? Oder Dressurreiten? Oder wat auch immer? Da gibbet doch noch andere olympische Spielmöglichkeiten! Irgendwann is dann ma einer bei der nächsten Olympiade, der aus Ebel oder Feldhausen kommt oder sogar vonne Marie-Curie, der oder die anne Paßstraße fette Oberschenkel antrainiert hat für den Weltrekord in 100-Meter-Lauf.
Ihr braucht jetz nix weiter zu machen, als die Petitionen zu unterschreiben. Da brauchts nur einen Meter um den Stift ausse Schublade oder vom Tisch zu nehmen. Ich hab mein Kreuz und mein Vatter auch gemacht!
(Hier is wat übba die Feldhausener Kicker: TSV Feldhausen 66 e.V. (fussball.de) – Hier trainieren abba auch die Leichtathleten von Feldhausen: DJK TSV Feldhausen Leichtathletikverein)
Für den Erhalt des Sportplatzes auf der Paßstraße gibt es leider noch keine Petition. Wenn sich kein Bottroper findet, werde ich sie im November starten und hoffe auf Unterstützung! Gerade von Seiten der Realschulen sollte da großes Interesse sein, diesen zu erhalten!
Hier die Weiterverbreitung der Petition auf weitere Kanäle:
Der Ruhrpottologe versteigert für eine Spende von mindestens 900 € ein abstraktes Bild eines behinderten Künstlers vom 9. bis zum 19.10.21
Wat Auktionäre da in Christies machen mitn Picasso, dat kann ich auch. Abba ich will dat ersteigerte Geld nich behalten, sondern SPENDEN !
Eins is besonders wichtig: Die Versteigerung ist so gemeint: Mindestens 900 € bis zum Ablauf am 19.10 sollen zusammenkommen. Wird et weniger sein, kann ich dat noch neutral entscheiden. Wichtig dabei is die Aufteilung, denn et geht komplett an die drei Institutionen: Ein Drittel soll an die Kinderklinik Marienhospital in Bottrop gehen, Ein Drittel an die Clownsvisite e.V. für Ihr weiteret Engagement und ein Drittel soll an die Rheinbabenwerkstatt gehen. Sollten Geldspenden nicht möglich sein, so wandel ich dat ganze komplett mit Haken und Ösen um in Sachspenden. Ich würd mich also freuen, wennet rege Teilnahme gibt für die Versteigerung des Bildes gibt. So war noch nie eine Spendenaktion aus privater Hand gemacht worden.
Hier der Link zu Ebay vom 9.10 bis zum 19.10.21 findet die Versteigerung statt:
So is dat noch nie gemacht worden! Ihr müsst wissen, dat Bild habbich selbst gewonnen durch ne Verlosungsaktion vom „Bierchen bitte-Bottcast mit Piet und Alex“, die dat für nen guten Zweck für die Clownsvisite gemacht haben. Die haben da auch um die 700 € geschafft. Ich hab auch noch bisken Spendenwerbung in Facebook und Instagram gemacht und gehofft, dat mehr zusammen kommt. Jetz war ich ja da und war erschreckend begeistert, wat da so hinter die Kulissen abgeht. Kannse mir glauben, dat is nich so einfach Clown zu sein, besonders für Kranke. Respekt für dat TUN liebe Clowns und Clowninnen oder wie dat jetz auch gegendert heißen mag.
Außerdem war ich inne Rheinbabenwerkstatt podcasten. Da warte ich noch aufn Okay für die Veröffentlichung. Haben die so noch nich gehabt, dat da einer kommt mitn Mikro und einfach wat hören will, wat da so gemacht wird inne Malerwerkstatt da. Nu müssen vonne Betreuer die Einverständniserklärung unterschrieben werden, damit ich dat veröffentlichen kann. Dat dauert ja leider bekanntlicherweise. Wenn dat soweit is, könnt ihr den Link natürlch hier entdecken!
Und dann is da noch dat Bild, wat ich ersteigert hab. Also dat is vonne Rheinbabenwerkstatt. Der Künstler hatte Urlaub als ich zum podcasten kam. Und muss aus datenschutzrechtlichen Gründen namentlich herausgenommen werden. Dat Bild beschreibt abstrakt ein Haus oder ein Raum. Et kann sogar die Malerwerkstatt von Rheinbaben sein. Drumherum ist die dunkelrote Farbe, die einfach nur zeigt, dat um die herumsitzenden Personen in der Mitte ein geschützter Raum ist.
Wenn man nich weiß, dat für die KünstlerInnen die Malerwerkstatt nich nur eine therapeutische, sondern auch eine psychologisch wichtige Funktion inne hat, dann musse ma in den Podcast reinhören. Viele Dinge, die hier entstehen können, werden z.B. auf dem Weihnachtsmarkt verkauft.
Da passiert viel Gutes! Und ich freu mich dat soziale Engagement von allen vorzustellen:
Anne Rheinbabenwerkstatt mit Kevin und Ingo vonne Diakonie
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Podcast mit „Bierchen bitte – BOTTCast mit Piet und Alex“ : https://youtu.be/-ZECkOtAF0o
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