# 57 I Eine Kaisermelange geht auf keine Kuhhaut I Quasselkompott 7te I Podcast

Quasselkompott, die 7te – Die Kaisermelange geht auf keine Kuhhaut

 

Heiner, Jack und ich machen wieder mal einen Quasselsalat und ändern ihn ab sofort in den am Ruhrpott angelehnten Namen zu Quasselkompott.

Dieses Format wird noch in diesem Jahr zwar noch humorvoll von unseren eigenen Erlebnissen und aktuellen politischen oder alltäglichen Themen bequasselt. Das tun wir auch im nächsten Jahr wieder, aber mit einem anderen Konzept. Es wird mehr über das Ruhrgebiet folgen und auch Quizfragen gestellt werden, die wir uns oder den Gästen vorstellen. Wir planen auch live Lesungen durchzuführen auf Ruhrgebietsdeutsch. Lasst euch überraschen!

In dieser Folge Nummer 7 vom ab sofort genannten Quasselkompott ehemals Quasselsalat sprechen wir über die Kaiser Melange mit Ei, Erkältung, Wodka in Polen, Wissenswertes über Sprüche aus dem Mittelalter, Aachener Dom, Kaffeefiltermaske  und die älteste Rösterei Plum Plum’s Kaffee – Plum’s Kaffee (plumskaffee.de) , fälschlicherweise von mir Prüm genannt, Entschuldigung.

Jack Tengo kündigt eine schöne Weihnachtsgeschichte an.

Außerdem versuchen wir zu klären wie oft Putin schon tot geschrieben wurde.

Ihr bekommt eine kleine Filmkritik von Ridley Scotts „Napoleon“, den ich mir angeschaut habe.

Der Weihnachtsmarkt in Werne hat dieses Jahr erstmalig Eisstockschießen am Solebad.

 

Zum Stichwort Weihnachten passt dadurch am Ende die Sagengeschichte „Messe der Toten“, die Jack eingesprochen hat.

Viel Spaß dabei!

Glück auf!

SHOWNOTES

Instawalk aufm Weihnachtsmarkt Bochum mit Fotosiasten I +Fotogalerie I +Video

Was war das toll den fliegenden Weihnachtsmann ganz nah zu fotografieren! Dank dem Instawalk von Dennis Brögelmann und dem Stadtportal Bochum!

Dennis Brögelmann alias @fotosiasten auf Instagram hat über 10100 Follower, die seine Fotos auf der Plattform bewundern. Mit Bochum Marketing alias @stadtportalbochum auf Instagram ist eine andere Art einer Stadtführung entstanden, die ich selbst auf dem Weihnachtsmarkt am 8.12. erleben konnte.

 

Dennis bietet seine Instawalks auch über das Stadtportal Bochum an. Er fand selbst keine aktive Instagram-Szene im Bereich der Fotografie und stieß damit auf eine Lücke, die von vielen mittlerweile gern genutzt wird. Nach seinen Ankündigungen in der Community zu einem Instawalks muss man schnell mit dem Buchen sein, denn mehr als 20 Personen sollten nicht dabei sein. Es muss für Dennis auch überschaubar sein einen Instawalk noch durchzuführen. Bochum Marketing unterstützt Dennis und hat ihm im April 2019 auch einen Beitrag im BOMA gewidmet. Beim Weihnachtsmarktspaziergang wären 20 zu viel gewesen. Wir waren 11 einschließlich mir. Es melden sich auch begeisterte Gleichgesinnte, die sogar aus dem entfernten Mönchengladbach oder Münster ins Revier fahren, um es fotografisch zu entdecken.

 

Der Instawalk ist kein Fotokurs, sondern ein Spaziergang unter Fotokumpels. Alle sind gleich auf Augenhöhe und respektieren einander beim Fotografieren. Die Begehung eines Motivbereichs ist gerade besonders toll für Anfänger, Hobbyfotografen oder Menschen, die gern Profis werden wollen. Es geht auch nicht ums Besserwissen oder Anleiten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

 

Bei der Kameraeinstellung gibt Dennis gern Hilfestellung, wenn es nötig ist. Er führt die Gruppe vom Treffpunkt an durch die geplanten Motivbereiche. Er bietet keine Lehrstunden, sondern eine kleine Jagd nach tollen Fotos in Bochum oder anderswo im Ruhrgebiet. Begeisterte Fotografen und Fotografinnen, ob mit Smartphone, der neusten Nikon, Canon oder sonstigen Kamera können sich auf immer neue Motive freuen. Das Ruhrgebiet bietet reichliche Linsenvarianten. Es gibt neben der Industriekulturnostalgie, einfachen Wohnstraßen, Zechensiedlungen, auch eine reichhaltige Natur, die Halden und unterschiedliche Kulturen für Portraitaufnahmen. Datenschutz beachten! Beim Weihnachtsmarktspaziergang konnten wir uns wegen der Menschenansammlung nicht so über die neueste Kamera, Technik, Belichtung und Bildbearbeitung unterhalten. Das ist bei anderen Treffpunkten eher machbar.

 

Für mich war es in dreierlei Form ein besonderes Erlebnis. Erstens wollte ich den Weihnachtsmarkt ausschließlich als Fotograf entdecken, was so in der Form meist nicht passiert. Beim Weihnachtsmarktbesuch in Bochum schlendert man mit dem Kopf nach rechts und links um die Stände zu bewundern, um was zu kaufen oder um am Ende mit einem Glühbier und Gauklern bei Knoblauchbrot und Schweinespieß im Mittelaltermarkt zu versinken. Zweitens passierten mir an dem Tag natürlich mehrere Dinge, die diesen Tag natürlich nicht vergessen lassen. Drittens war es toll Gleichgesinnte zu treffen und persönlich kennen zu lernen.

 

Wir hatten die einmalige Möglichkeit der in den fünften Stock liegenden Büros von Bochum Marketing zu kommen. Die sympathischen Mitarbeiter von Bochum Marketing bzw. Stadtportal Bochum Lisa und Dustin öffneten uns die Sesamtür und die Fenster für eine einmalige Aussicht auf die rot beleuchteten Dächer der Weihnachtsmarktstände auf dem Dr. – Ruer – Platz.

 

Lisa und Dustin machen tolle Videos und Fotos für das Stadtportal Bochum auf Instagram, Facebook und Tiktok. Sie zeigen auf modern, spritzige Art und Weise die bunte Stadt Bochum vor. Dabei können tolle neue Cafés, Start-Ups oder aktuelle Veranstaltungen, wie unser Instawalk dabei sein. Jede Woche gibt es eine schön gestaltete Übersicht von Veranstaltungsterminen von Kunst, Musik und Literatur, die interessant sein können. Immer aktuell in den Storys zu sehen. Auch wir sind von ihnen gefilmt und fotografiert worden. Unterwegs jedoch versanken die beiden dann wahrscheinlich im Glühweinsumpf. Es war nicht einfach sich im großen Weihnachtstreiben wieder zu finden. Freitagabends ist bekanntlich ein Weihnachtsmarkt immer voll, besonders an den Glühweinständen. Ich habe nach dem Fotoshooting auch niemanden mehr der Truppe gesehen. Ich war zu fasziniert von den mittelalterlichen Musikern. Alle waren plötzlich verschwunden. Oder sie meinen ich wäre verschwunden gewesen. Ich konnte mich nicht mal verabschieden. Aber zurück auf Anfang.

 

Unser erster Fotografiepunkt um 19 Uhr war der besondere Blick aus den Bürofenstern der im fünften Stock liegenden Bochum Marketing GmbH auf den Dr.-Ruer-Platz. Dort warteten wir auf den fliegenden Weihnachtsmann. Bochum Marketing hat den Weihnachtsmann gebeten uns zuzuwinken, was bei den rechts stehenden Fotografen am besten eingefangen wurde.

 

Unser Fotomotiv des fliegenden Weihnachtsmanns, sowie der Blick aus dem 5. Stock runter auf das ameisenhafte Treiben auf dem Weihnachtsmarkt, war ein besonderes Erlebnis, dank des Bochumer Marketing.

Wir hatten so die einmalige Chance den fliegenden Weihnachtsmann besonders nah zu fotografieren. Im Hintergrund sieht man die im sanften Licht erhellte evangelische Pauluskirche, wo sich der Mittelaltermarkt herumschlängelt, den wir am Ende besuchten, und wo wir den Gaukler Tumalon alias Frank Pfetzing (https://tumalon.de) beim Feuerjonglieren fotografieren konnten. Zahlreiche tolle Aufnahmen wurden gemacht. Ihr könnt alle meine Aufnahmen in der Fotogalerie sehen. Besondere Fotos habe ich direkt im Anschluss des Beitrags hervorgehoben.

In den zwei Stunden, die unglaublich schnell vergingen, gab es dazwischen die Station am Rathaus, wo es erstmalig seit 1978 wieder einen Weihnachtsmarkt gab, weil der Husemannplatz zur Zeit saniert wird. Vor dem großen BOCHUM – Aufsteller haben wir dann ein Gruppenbild gemacht. Hier steht auch der VfL Bochum mit seinen Fanartikeln, die ich fotografisch eingefangen habe.

Folgende Instaprofile haben teilgenommen und könnt ihr folgen, um ihre Bilder zu bewundern. (Auf den Link klicken)

@ralf_boehler @fehleinkauf16 @mf_phototianment @dlh_foto @klupiec_photovision @danielzik.photo @mabiedo @kais_2108 @view.throught.my.lens @annagoesontour @fotosiasten

Einige Fotos wurden mir zugeschickt. Vielen Dank für die Veröffentlichungsrechte. Sie sind im Blog zu bewundern oder direkt auf Instagram.

Ein kleines Video zum Instawalk:

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Gaukler Tumalon spielt mit dem Feuer

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Fast hätte ich nicht dran teilnehmen können. Eingangs hab ich ja mitgeteilt, dass mir drei Dinge passiert sind. Und es passieren immer DREI, nie Zwei oder Vier. Verdorri nomma!

  1. Um 16 Uhr fiel mir ein, dass ich nochmal die Uhrzeit und den Treffpunkt kontrollieren wollte, doch ich fand trotz Abbuchung bei Paypal keine Buchungsbestätigung. Das war mir aber bei der Buchung am 22.11. nicht aufgefallen. Denn ich hatte damals kurz nach der Meldung dieses Instawalks in der Community sofort die Buchung gemacht. Meine schien die erste gewesen zu sein, doch das Geld ist nie angekommen, somit auch keine Buchungsbestätigung. Meine Buchung war im Internetnirvana gelandet. Dank Dustin vom Stadtportal Bochum, der meine sofortige Hilfe-Nachricht las, wurde extra für mich nochmal eine Buchung des ausgebuchten Instawalks technisch eingebaut. Danke nochmal dafür! Sonst wäre der Abend wahrscheinlich für mich schief gelaufen.
  2. Mit meiner Spiegelreflexkamera wollte ich eigentlich den fliegenden Weihnachtsmann fotografieren und mit dem Smartphone filmen. In der Schnelligkeit hatte ich leider, als er loslegte, auch mit meiner Canon ein Video gemacht, was dann auch noch von der Qualität leider nicht so gelungen ist. Auch die Fotos sind leider nix geworden. Ich hatte dafür nicht die richtige Einstellung. Aber dafür hat mein Samsung 23 Ultra sein Bestes gegeben. 400 Bilder sind genug Motive. Ich musste sogar aufpassen, denn tatsächlich hatte ich kaum noch Speicher. 512 GB waren fast weg. Mit allem Material, was ich am Abend fotografiert und gefilmt habe, konnte ich noch ein letztes Foto einer U-Bahn-Station im Bermuda-Dreieck machen. Wenigstens hatte ich das Glück, dass ich am Ende keine Möglichkeit mehr hatte zu fotografieren. Das Smartphone musste ja auch den ganzen Abend herhalten für die besonderen Motive, weil mir natürlich folgendes
  3. Passiert ist: Ich habe immer aus Sicherheitsgründen meine Kamera mit einem Band um meinen Hals. Diesmal nahm ich sie nur für ein besonderen Motivwinkel weg, um sie hoch zu halten. Denn ich wollte die dreistöckige Hubschrauberkrippe in einer gewissen Höhe fotografieren. Dabei fiel sie mir auf den Boden. Sie war nicht beschädigt, aber das Objektiv ließ sich nicht mehr drehen. Es muss repariert werden. Damit, so wußte ich, kann ich nicht die besonderen Porträtaufnahmen am Ende beim Feuerjongleur machen. Denn auch wenn das Smartphone technisch weit vorn ist mittlerweile, so sind Nachtaufnahmen mit sich bewegenden Personen bei Portraitaufnahmen nicht so sauber, wenn sie nah herangeholt werden. So sind tatsächlich alle Fotos leider leicht verschwommen. Dafür habe ich ihn gut filmen können. Hier ist das Ergebnis:

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Am Ende könnt ihr jetzt ungefähr 100 Fotos in der Fotogalerie sehen. Mehr als Zweidrittel sind gelöscht worden. Von Stefan Klupiec habe ich seine Portraitaufnahmen von mir bekommen. Vielen Dank!

Auch von Dennis Brögelmann bekam ich die Erlaubnis einige seiner Fotos zu veröffentlichen. Ralf Lastring schickte mir seine ebenso. DANKE!

Wenn ich weitere Fotos von den einzelnen Teilnehmern bekommen, so werden sie hier weiter eingestellt werden. Also ab und zu einfach nachschauen.

Wer bei diesem besonderen Fotowalk von Dennis dabei sein möchte, folgt auf Instagram @fotosiasten und geht in seine Community. Wenn ihr in Bochum ab und an dabei sein wollt und kein Instagram habt, schaut beim Stadtportal Bochum auf der Internetseite für Veranstaltungen vorbei. Ihr werdet Bochum als Motiv durch Dennis Instawalks mit anderen Augen sehen. Somit danke ich Dennis Brögelmann für diesen Instawalk und Stadtportal Bochum für ihr Engagement und den beiden Lisa und Dustin!

Glück auf!

LINKS:

Infos zu Dennis Brögelmann von Sven Berger:

Neue Perspektiven auf die Stadt – Bochum Marketing GmbH (bochum-tourismus.de)

Zum BOMA-Artikel von Bochum Marketing über Dennis Brögelmann und seinen Instawalks:

BOMA-Stadtmagazin-Veranstaltungskalender-Bochum-April-2019.pdf (bochum-tourismus.de)

Instagram-Account von Dennis Brögelmann:

@fotosiasten

Stadtportal Bochum:

Instagram

Facebook

Tiktok 

FOTOGALERIE

Dennis erklärt zu Beginn den Instawalk
Ich werd zum Elch, wat n Instawalk
Flaschengefühle Motiv gefunden
Bermudadreieck am Freitagabend im Dezember
U-Bahnstation Bermuda-Dreieck

Fotogalerie (c) Dennis Brögelmann

Alle Fotos von mir unbearbeitet in der Fotogalerie, wählt, was euch gefällt, ob gut oder schlecht, mit meinem Smartphone Samsung Ultra 23 fotografiert. 

FOTOGALERIE Copyright André Brune

 

Portraitaufnahmen von mir von (c) Stefan Klupiec

FOTOGALERIE von (c) Ralf Lastring

FOTOGALERIE (c) Ralf Böhler

Weitere Fotos folgen, wenn ich weitere zugeschickt bekommen werde. Also dranbleiben. Glück auf!

Autonarrenzeit I Unterwegs aufe Motor Show Messe Essen 2023 I +Fotogalerie I +Videos I +Short

Boah, wat ne Schau, die Motor Show in Essen! Da is imma Autonarrenzeit inne Karnevalssaison mitten im Ruhrgebiet mit verkleideten und farbig herausstechenden Motorhinhabern!

Aus aller Welt gehen Männer, wie Frauen da auch mit ihre Blagen begeisternd über den Laufsteg der Messehallen und bewundern kantige alte und junge spritzige Wagen aus der Welt von Motorsport und Straßenkutsche mit viel und wenig Pferdestärken, Hoch- und Niedrigpreisen. Moderne Techniken aus Strom- und Hybridmotoren werden auch gezeigt.

Nach 30 Jahren war ich wieder mal gucken. Da gibt’s jede Form und jeden Jahrgang von eckigen Olditmers aus Amerika aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zu modernem Schnickschnack-Comic – Auto ist alles dabei.

Die Zeit alles zu sehen hatte ich nicht. Zwei Tage sind schon sinnvoll um in Ruhe sich alles anzuschauen. Seit Jahrzehnten bietet die Essener Motor Show alljährlich in der ersten Dezemberwoche mittlerweile mit über 500 Aussteller aus 18 Ländern Autos von Alt bis Jung, von Motorsport bis Selbstgebastelte Tuningfahrzeuge alles an, was das Autonarrenherz höher schlagen lässt. Am 10. Dezember endete die diesjährige Motor Show mit ca 200000 Besucher und Besucherinnen erfolgreich im Jahr 2023.

Auch eine Weltpremiere gibt’s dort zu bestaunen, den ID. Buzz by Irmscher in Polizeiuniform mit einem E-Motor von 150 kW.

Der Alfa Romeo 6C 2500 SS Cabriolet Pinifarina von 1949 der Scuderia Renania in der Halle 1 wurde zum „Best of Show“ durch die internationale Oldtimer-Jury gewählt. Es gibt nur noch 70 Exemplare. Seine 115 PS kosten 500000 €. Der Geschäftsführer Alfred Bauer ist über den Pokal für das seltene Auto hocherfreut.

Die schick polierten Autos aus dem 20. Jahrhundert können auf der Messe gekauft werden. Da war ein besonderes Exemplar eines Borgward für knapp 10000 € oder ein Käfer für 9000 €, ein Lincoln, die amerikanische Managerkutsche mit Samtsitzen und Holzvertäfelung, für über 25000 €. Auch einige herausgeputzte Enten, die legendäre Kutsche auf vier Rädern aus Frankreich konnten für um die 15000 € erworben werden. Angelächelt hat mich besonders das Cabriolet der legendären DS Reihe von Citroen. Noch größer wurden die Augen bei dem legendären Porsche Targa von 1971, der jedoch meine Geldbörse mit 82000 € stark strapaziert hätte.

Short – Video 1 min zur Motor Show Messe Essen 2023

Kurz-Video 8 min Autonarrenzeit I Ruhrpottologe unterwegs aufe Motor Show Messe Essen 2023

Von einem Verein wurden Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr von Todesfelde aufgestellt. Alles Opel Kadett Modelle L und ein Feuerwehr-Kadett B, ein vollausgestattetes Fahrzeug aus den 1970er Jahren. Smartphone und Digitalisierung waren noch in weiter Ferne. Ein Telefon funktionierte auf der Ablage genauso gut. Zwei ausgebrannte Kadett-Modelle, wahrscheinlich in Bochum gebaut, zeigten, das nur noch Metall übrig bleibt. Somit zeigte der Kadett B & Olympia A Club Deutschland e.V. eindrucksvoll, wie wichtig die freiwillige Feuerwehr zu allen Zeiten ist.

Eindrucksvoll war auch ein Vergleich eines in den 1990er gebauten schlichten Opel Kadett, der breiter und tiefergelegt schnittiger gemacht wurde. So baut man individuell Autos mit Tuning der Neuzeit. Für manche ein Hobby, für manche eine Leidenschaft, wie Murat Kececi. Seine Alltagsautos haben ein gemischtes Design aus Mad Max und Batman. Selbst als der gefürchtetste Gegenspieler Bane auf dem Dach seines Minis zeigte dem vorbeigehenden Messebesuchern auf eine beeindruckende Weise, dass nicht nur Autotuning anders gehen kann, sondern auch wie der Mensch assimiliert getunt zum Auto passen kann. Sich drehende Maschinengewehre erinnerten an James Bond und Gimmicks, wie ein rauchendes Skelett hinter dem Steuer oder Halloween-Figuren auf der Kühlerhaube oder als Dekoration außen und innen lassen einem Betrachter eher im Glauben, dass es nicht möglich ist, damit auf den deutschen Straßen zugelassen zu sein. Weit gefehlt. Sie dürfen fahren. Alle Autos sind so, wie sie da stehen, vom TÜV abgesegnet.

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In der Halle waren nebenan auch die Trikes von der Triker Gemeinschaft NRW, die sich erstmalig mit ihren getunten BOOM Trikes dem Publikum vorstellen konnten. Eingeladen von Andreas Steindl, dessen Vater den weltweit erfolgreichen Zwiebelhacker erfunden hat. Er erzählte von seiner langjährigen Firma, die er bald an seine Töchter übergeben wird, um endlich Opa zu sein. Sei ihm gegönnt.

Vor Ort habe ich mit den Trikern, Markus Gärtner, Wilhelm Holstein und Anne Janssen einen Podcast gemacht, um über ihr Tun als Gruppe zu berichten. Das wird bald erscheinen, denn da fehlte noch einer von der Truppe. Dieser wird bei einer Weihnachtsaktion am 16.12., die die Triker machen interviewt werden. Sie machen viele tolle Aktionen für Senioren und Kinder. Ich war im Sommer bei einer Tour dabei und habe schon berichtet, aber noch nicht über ihre Anfänge.

In einer Halle findet sich auch ein Panzer. Aktueller denn je ist ein Panzer ein beeindruckendes Fahrzeug, das allerdings den Tod bringen kann und gleichzeitig eine Menge Benzin schluckt auf 100 km, um das tonnenschwere Gerät von A nach B zu bringen.

Mehr Informationen: https://essen-motorshow.de

Bis zum nächsten Jahr vom 30.11. – 8.12.2024 !

Glück auf!

FOTOGALERIE:

Die Fotos stammen nicht nur von mir. Copyright sind von der Messe Essen aus der Presseabteilung (Siegerauto der Messe, fotografiert von Schuchrat Kurbanov), auch bei meinem Freund Christian Mersch und Freundin Corinna Kirschberg von info-marl . Vielen Dank für die Veröffentlichungsrechte!

Das schönste klassische Fahrzeug der Essen Motor Show 2023 ist ein Alfa Romeo 6C 2500 SS Cabriolet Pininfarina aus dem Jahr 1949 am Stand der Scuderia Renania in Halle 1. 06-12-2023/Essen/Germany
Foto: Schuchrat Kurbanov/©MESSE ESSEN GmbH
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Zulässige Nutzung: Der Nutzer erhält an dem Bild ein einfaches Nutzungsrecht, ausschließlich für eine redaktionelle, journalistische Berichterstattung – in Online- und Printmedien, Film und TV über die MESSE ESSEN, eine Veranstaltung der MESSE ESSEN oder eine auf dem Messegelände der MESSE ESSEN stattfindenden Veranstaltung. Die Nutzung des Bildmaterials ist für die berichtenden Medien mit Urhebervermerk und Beleg ist honorarfrei gestattet. Der Nutzer verpflichtet sich dazu, die dem Bild zugeordneten Informationen, insbesondere Bildbeschreibung und Fotograf, bei der Nutzung in korrekter Weise zu verwenden und zu veröffentlichen. Jede andere Nutzung bedarf der Zustimmung durch die Messe Essen GmbH. Die Messe Essen haftet nicht für Verletzung von Rechten abgebildeter Personen und/oder Objekten. Es werden durch die Messe Essen keine Persönlichkeits-, Eigentums-, Kunst-, Marken- oder ähnliche Rechte eingeräumt, die Einholung der o.g. Rechte obliegt allein dem Nutzer. Der Verkauf und die Weitergabe der Bilddatei an Dritte sowie das nicht-autorisierte Kopieren oder sonstige Vervielfältigen dieser Bilddatei auf alle Arten von Datenträgern ist nicht gestattet.
Daytona Rennwagen (C) André Brune
BMW - JPS Tuning (C) André Brune
Ford Taunus - (c) André Brune
Tune-Trabbi hinter Felgen versteckt - (c) André Brune
LED-Modellautos - (c) André Brune
VW Bully Baujahr 1973 - (c) André Brune
Bullitt - Filmplakat (c) André Brune
Boom Trikes der Triker Gemeinschaft NRW (c) André Brune
Gefährliche Autoshow (c) André Brune
Begeisterte Besucher der Autos von Murat Kececi alias Bane
Murat Kececi alias Bane
Beim Podcasten mit der Triker Gemeinschaft NRW und Andreas Steindl
Teure Sportwagen
Polieren ist wichtig bei einer Messe
Freiwillige Feuerwehr Todenfelde
Kaffeepreise
Batmobil grau oder....
Zum Autofahren gehört auch der richtige Schmuck
Carrerabahn begeistert immer alt und jung
Kampfpanzer Leopard
Infotafel zum Kampfpanzer
Mit Markus Gärtner von der Triker Gemeinschaft NRW und Corinna Kirschberg. Sie hat mir einige Fotos zur Veröffentlichung übergeben. Vielen Dank!
Markus Gärtner mit Tricky, dem Maskottchen von der Triker Gemeinschaft NRW (Name ist noch nicht vergeben, ist mein Vorschlag)
Anne Janssen mit ihrem Totenkopftrike, das ich versuche zu parodieren
Holzvertäfelter Innenraum beim Lincoln
Samtige Sitze
Rückansicht Lincoln
Carrerabahn für einen caritativen Zweck aufgebaut
Das erste Auto der Welt?
Geniale Kunst von Rennen

Literaturtipp & Lesung I Ulli Engelbrecht „Rock Around the Tannenbaum“ I Podcast Folge #56 I Unterwegs zwischen den Buchseiten

Wat hat Mike Oldfield und Vicky Leondros gemeinsam außer Musik? Dat erfährse bei Ulli Engelbrechts 10 Kurzgeschichten „Rock Around the Tannenbaum“. Eine vom Autor genehmigte Lesung einer humorvollen Geschichte aus der Sammlung und einer kleiner Buchtippinformation empfehle ich dieses schöne kleine knapp 70 Seiten Taschenbuch nicht nur zur Weihnachtszeit.

Ich durfte eine eigene Lesung eines Kapitels in einem Podcast veröffentlichen. Vielen Dank dafür! Zum Podcast:

 

Es tauchen Nena in Träumen auf oder die Eltern, die lange Haare zu der Zeit verunglimpfen. Lernt das Fernsehen in Schwarz-Weiß mit unmöglichen Dialogen kennen und fahrt zu Konzerten der ungewöhnlichen Art.  Kurzweilig bringt Ulli Engelbrecht Spaß auf mehr solcher amüsanten Geschichten aus Autobiographie, Elternerziehung von ungebändigten Jungs, Musikkennerschaft und Zeitreise in die 1970 und 1980er Jahre, die Viel Spaß bei der Geschichtenreise!

Wer sich das Buch besorgen will, bekommt es für 3,99 € als Ebook, ISBN:

und als Taschenbuch als Book on Demand mit einer etwas längeren Lieferzeit von bis zu 2 Wochen für 6,99 € mit der ISBN: 9783744816243

Bestellbar hier: Rock Around The Tannenbaum – ulli-engelbrecht.de

Licht aus, Spot an, wie Ilja Richter in seiner Sendung für Musikliebhaber DISCO die nächste Band auf der Bühne spielen ließ. Da sag ich jetzt:

Glühbirne aus, LED-Leselampe an oder Ebook raus und viel Spaß beim Lesen!

Glück auf!

Links:

Internet: Rockstorys & Popgeschichten – Ulli Engelbrecht schreibt und liest Rockstorys & Popgeschichten (ulli-engelbrecht.de)

Youtube: Ulli Engelbrecht – YouTube

Facebook: www.facebook.com/Rockstorys/

Instagram: @ulli_engelbrecht

Hinweis: Dies ist keine bezahlte oder unbezahlte Werbung, sondern ein Literaturtipp bzw. -kritik vom Ruhrgebiet mit oder ohne eigene Lesung, je nach Genehmigung von Verlag oder Autor.  Ich schreibe es, falls mal jemand meinen sollte, ich würde hier bevorzugte Personen nehmen. Ne, dat is falsch gedacht. Als gelernter Buchhändler nehme ich mir die Freiheit auch Buchempfehlungen auszusprechen. Wenn eine Buchhandlung mit mir zusammenarbeiten möchte, kann sie sich gern bei mir melden. Lesungen, auch von Kinderbüchern, kann ich ebenso anbieten. Dazu bitte ich auf meinen Blogeintrag „Dienstleistungen“ zu gehen. 

 

Wer war die heilige Barbara? I Podcast #55

Spontan-Podcast zum Barbaratag am 4.12 

 

Wer war die heilige Barbara?
Und wo ist eigentlich ihr Kopf?
Ruhrpottologe wandelt humorvoll historisch unterwegs mit Jack Tengo auf den Fährten von der heiligen Barbara, die am 4.12. ihren Gedenktag hat.

Die Barbara musste in ihrem Leben viel erleiden. Ihr Vater war der unbarmherzigste Mensch, den es auf Erden gegeben haben muss, bevor ihn ein Blitz erschlagen hat. Dafür wird die Barbara als Heilige von vielen Berufsgruppen geehrt. Nicht nur ist sie die Patronin der Bergleute, sondern auch von der Feuerwehr, Feuerwerker, Steinmetze, Bürstenmacher, Hutmacher und bei der Artillerie. Dafür wird sie in vielen Ländern verehrt!

Eine Anekdote der Bergmannsuniform ist die Anzahl der Knöpfe. Denn es sind 29 zu zählen. Zusätzlich sind drei oben offenstehend sie sind der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und der Heilige Geist zuzuordnen. Eine andere Erklärvariante sollen aber die drei Jahre im Kerker sein.

Die Barbara von NIkomedien ist im heutigen türkischen Izmit geboren und gestorben. Sie war im 3. Jahrhundert eine sehr hübsche Frau. Von Männern umgarnt, soll sie sich aber eher dem einen Gott gewidmet haben, was zur Römischen Herrschaft, die in dem heutigen Gebiet der Türkei, eher ein Unding war, weil es mehr Götter als einen gab im Glauben der Römer. Christen wurden Löwen zum Fraß vorgeworfen. Das hat der gütige leibliche Vater mit ihr allerdings nicht vorgehabt. Er hat sie zur besseren Erziehung neun Jahre in einem Turm eingekerkert.

Es hat am Ende alles nichts genutzt. Zur Strafe hat er sie eigenhändig geköpft und wurde daraufhin vom Blitz erschlagen, so die Legende, die auch erzählt, dass sich ein Berg aufgetan hat, wo sie sich vor dem Vater verstecken konnte als sie vom Elternhaus fliegen konnte.

Mit 29 Jahren starb sie, was zum damaligen Zeitpunkt als Jungfrau schon eine alte Schachtel war, wenn sie als Frau lebte. Die meisten Menschen wurden keine 40.

Ihre Legende, Heiligsprechung und Reliquienverehrung ist riesig im Bergbau bis heute.

Wir plaudern eher locker vom Hocker über die Barbara ohne sie vom Thron der Verehrung zu stoßen. Wir respektieren die Anbetung der Patronin. Und vergessen auch nicht zu erwähnen, dass wer einen Obstzweig oder Birkenzweig in ein Glas Wasser stellt am 4.12. und dieser am Heiligabend blüht Glück im neuen Jahr haben wird.

Am Ende wird das Glück auf – Lied von Stefan Petrat mit einem Dudelsack eingespielt. Eine Aufnahme, die ich auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Langemarck vom ersten Weltkrieg in Belgien gemacht habe, worüber ich bald auch berichten werde. Leider war der ausführende Lehrer erkrankt und so verzögert sich das abschließende Podcasten mit ihm.

Glück auf wünsche ich allen Bergleuten, Steinmetzen und Artilleristen, Feuerwehren, Bürsten- und Hutmachern und den Lehrern!

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Links:
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Buchtipps:

Gerhard HeilfurthBarbara als Berufspatronin des Bergbaues. In: Zeitschrift für Volkskunde. 53, 1956/57, S. 1–64; digi-hub.de.

Rolfroderich Nemitz, Dieter Thierse: St. Barbara. Weg einer Heiligen durch die Zeit. Glückauf, Essen 1996, ISBN 3-7739-0639-0.

Reinhard Abeln: Die heilige Barbara. Leben – Legenden – Bedeutung. Topos, Kevelaer 2011, ISBN 978-3-8367-0768-8
Heilige Barbara aus der Barbaraschule von Werne - Jacks Schule (C) Jack Tengo
Krug Heilige Barbara in meinem Besitz (C) André Brune

Ukraine Bild #13 I Ich helfe der Ukraine – eine erfolgreiche Instagram – Auktion von Kathrin Lind I +Podcast I+Fotos

Die Bochumerin Kathrin Lind hat eine Schockstarre erlitten, als Putins Armee die Grenzen der Ukraine überschritt am 24.2.22. Einen Tag später war sie bei ihrer Mutter. Beide hatten beschlossen irgendwas zu tun, um zu helfen.

Wer ist Kat?

Kat, so ihr Spitzname, der ihr der Einfachheit halber hängen geblieben ist durch die vielen Auslandsreisen, wollte einfach etwas tun.

Kathrin Lind ist Studentin in der Fakultät für Slawistik in Bochum. Sie kann polnisch und russisch sprechen. Sie stammte von Russlanddeutschen ab und hat auch ukrainische Vorfahren. Noch kurz vor der Pandemie war sie 2019 in der Ukraine und besuchte Freunde.

Persönlich liebt sie den Autoren Bulgakow und findet es schwer eine Trennung zwischen Ukraine und Russland zu vollziehen. Sie kontaktierte Verwandte in Russland. Diese jedoch fanden den Krieg richtig gegen das Naziregime in der Ukraine. Russen, die den ganzen Tag das staatliche Fernsehen und Radio sahen und hören, abgeschnitten von der Außenwelt lebten, fanden sich im Recht einzumarschieren. Es entzweite nicht nur ihre eigene Familie. Den Überblick zu bekommen schlug also fehl. Andersdenkende werden strickt abgewiesen. Das Hirnwaschen in Russland hat sehr großen Erfolg gehabt.

Anders denken da eher die ins Ausland gehen, Sportler zum Beispiel bekommen andere Medien mit und besitzen zum Großteil auch eine andere Meinung zum Krieg, äußern sich meist aber nicht dazu. Es gibt sogar Meinungen, die über Telegram und Co existieren, dass Außerirdische die bedeutende Krimbrücke zerstört haben, denn Ukrainer wären nicht imstande so etwas zu tun. Krude Geschichten wurden und werden in diesem Krieg ausgedacht, die mir und meiner Mitmoderatorin Natalia Lubenska erzählt wurden vor über einem Jahr. Denn der Podcast konnte nicht eher herauskommen. Ein persönlicher Schicksalsschlag hat meine Arbeit im Blog und beim Podcasten zeitlich auf unbestimmte Zeit verschoben.

Umso wichtiger war es mir endlich diesen Podcast herauszubringen, bevor es den Überblick über die Präsidenten der Ukraine gibt.

Zum Podcast:

 

Wie ist die Idee gekommen mit Auktionen Ukraine zu helfen?

Anfangs waren die Hilfsorganisationen erstmal überfordert mit Menschen, die helfen wollten. Sie hat sich in alle wichtigen Internetforen eingebaut. Sie hat nach und nach gelesen von Hilfsgüterfahrten zu der Grenze. Bei dem Essener Unternehmer, Lars Becker, der sofort unterstützen wollte, hat sie sich dann eingehängt bei der ersten Hilfstour an die Ukrainische Grenze. 60 km vor der ukrainischen Grenze hat sie eine polnische Frau kennengelernt, die eine Turnhalle in der Kleinstadt organisiert hat, um dort Hilfslieferungen zu koordinieren und ukrainischen Flüchtlingen zu helfen. Es wurde zu einer Brückenzentrale zwischen Deutschland, Polen und der Ukraine. Zur Verpflegung der Helfer und Helferinnen kochten vor Ort ukrainische Frauen Essen.

Außerdem fuhr sie für die Stiftung vom 1. FC Köln zur Grenze um dort eine ukrainische Fußballmannschaft der Frauen abzuholen und in Sicherheit zu bringen. Es war ein großer Vorteil für sie die polnische, russische und Teile der ukrainischen Sprache zu können um zu helfen, wo es wichtig war.

Als Anfang Mai weniger Spenden in die Ukraine geschickt wurden, wuchs der Drang selbst etwas zu organisieren. Mit ihrem Vermieter konnte sie zwei Familien im Haus unterbringen. Sie erarbeitete eine andere Lösung zur geringeren Spendenbereitschaft. Sie sah ihren ganzen persönlichen Kram und wußte, das wenn sie viel verreiste, dann kann sie es auch gleich abgeben. So kam die Idee einer persönlichen Versteigerung ihres Hausstands. Deutsche Bücher kann ein Ukrainer nicht brauchen,  das Buch in Geld umwandeln und damit etwas Gutes tun jedoch schon.

Die Auktion startete bei Instagram. Dort hatte ich sie auch zufällig entdeckt. Sie erzählte, dass es gut funktionierte bis August. Auch bei Ebay hat sie einiges loswerden können. Aber irgendwann war auch da Ebbe. Immerhin hat sie bis dahin mit allen Verkäufen und zusätzlichen Spenden insgesamt 5000 € zusammenbekommen. Sie hatte alles akribisch transparent in einer Excel-Tabelle hinterlegt. In Instagram kann jeder sehen, was sie eingenommen hat. Ihr eigener Kram brachte 1231 € mit der Versteigerung.

Eine weitere Idee war kreative Dinge, wie Kerzen oder selbstgemachte Seifen zu versteigern. Aber das verlief vorerst im Sand. Ob es noch einmal starten wird, steht im Raum. Kat bekommt immer mal den einen oder anderen Kontakt, die ihr helfen wollen. So ist auch eher „Ich helfe der Ukraine“ als Wohltätigkeitsauktion ein „Wir helfen der Ukraine“ geworden. Allein Geldspender waren 50 Personen. 100-150 Menschen haben Sachspenden gemacht.

Wie läuft das Gebot ab?

1. Einfach unter dem Post oder per PN ein Gebot schreiben

2. Wenn Gebot abgegeben, bleibt es 2 Tage angekündigt, damit andere die Möglichkeit bekommen mitzubieten

3. Bietet nach 2 Tagen keiner mit, kann der Gegenstand erworben werden

4. Am besten dann bei ihr direkt in Bochum abholen oder mit Versandkosten zuschicken lassen

5. Natürlich können weitere Spenden, ob Sach- oder Geldspenden über den Link in ihrer BIO in Instagram geschickt werden

6. Unterstützung gibt jeder, der das Profil teilt, dass ergibt mehr Reichweite und eventuell auch mehr Mitbieter*innen

Warum entschied Kat sich für Instagram als Auktionsplattform?

Facebook spricht eher die ältere Generation an. Die Jüngeren sind alle auf Instagram und auf Tiktok. Bei Instagram kann man es trotzdem auch mit Facebook synchronisieren und man kommt eher mit Studenten oder Gleichaltrigen zusammen.

Bürokratische Hürden

Bürokratische Hürden für die Auktion gab es nicht, weil die Einnahmen direkt in Hilfsgüter umgewandelt werden.

 

Transparenz ist für Kat wichtig-Screenshot 1
Hilfsgüter-Übersicht, die in der Ukraine angekommen sind
Auktionseinnahmen-Übersicht

Veränderung der Slawistik als Studiengang

Wir sprachen noch ein wenig über den traurigen Wandel der Sprache von Russisch und Ukrainisch. Das sprachliche Ausmerzen der russischen Sprache innerhalb der Ukraine ist in den Köpfen groß geworden. Auch an der Bochumer Universität wandelt es sich seit einigen Jahren schon. Politik bekommt mehr Einfluß in den Kulturwissenschaften und in den Sprachwissenschaften gibt es mehr Diversität mit anderen Sprachen als nur Russisch und Polnisch als slawische Hauptsprachen.

Kat geht ihren Weg weiter. Sie wird ihren Master machen und auf ihre Art und Weise unterstützen, so wie sie kann. Sie ist einer von vielen Rädchen im Getriebe, die geholfen haben und weiter helfen werden.

Es war uns eine Ehre sie in dem Podcast zu hören und wünschen ihr auf diesem Weg weiterhin viel Erfolg!

Wohltätigkeits-Auktion von KAT alias Kathrin Lind:

Instagram: https://instagram.com/ich_helfe_der_ukraine/

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Facebook: https://facebook.com/IchhelfederUkraine/

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Wichtige Links für Handbücher, Spenden oder für Ukrainer: katstree | Linktree

Im Linktree finden sich Links zu Handbücher auf Ukrainisch und auch Deutsch, wo sich Flüchtlinge melden können oder z.B. kostenlose PDF-Dateien. Einfach mal draufschauen. Es lohnt sich!

 

Kat zeigt, wo sie herkommt
Übersicht ihres Linktrees - Eine Menge Informationen für Ukrainer und Deutsche

Kats Buchtipps:

 

  •      Olga Shparaga: Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Der Fall Belarus (2021)
  •      Anne Applebaum: Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine (2019)
  •      Serhij Zhadan: Internat. Roman (2018)
  •      Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther (2014)
  •      Oksana Sabuschko: Museum der vergessenen Geheimnisse (2010)
  •      Swetlana Alexijewitsch: Der Krieg hat kein weibliches Gesicht (1985)
  •      Valeria Burlakova [Валерія Бурлакова]: „Žittja PS“[Життя P.S.] (2016)
  •      Anna Šyla: Žinka vijny(2019)
  •      Nadija Sawčenko: Der starke Name Nadija [Сильне імя Надія]. (2015) 
  •      Peter Sis: The Wall(2007)
  •      Pavel Čech: A: grafic novel(2019)
Hilfsgüterfahrt zum Zielort
Hilfslieferungsfahrt nach Piensk
Hilfsgüter sind angekommen

Nachruf I Totem-Künstler Agustin Ibarrola starb mit 93 Jahren I +Fotos

Agustin Ibarrola, der weltbekannte baskische Bildhauer und Künstler ist Tod. Mein persönliches Beileid geht an die Familie, Freunde und Bekannte von Agustin Ibarrola, auch im Namen meiner Leser und Leserinnen! Der großartige Bildhauer ist am 17.11.2023 in GaldakaoBizkaia in Spanien mit 93 Jahren verstorben. Weltberühmt ist der baskische Künstler nicht allein durch die in Bottrop auf der Halde Haniel stehenden „Totems“ geworden. Die Totems bilden ein Konglomerat aus Himmel und Erde, sowie Industriegebiet mit Natur und die Zukunft des Ruhrgebiets. Agustin selbst konnte ich persönlich nie kennenlernen. 

Agusta Ibarrolas Weg zur Kunst war steinig. Geboren wurde er am 18. August 1930 in Basauri, Bizkaia. Mit 16 Jahren begann er als Autodidakt mit seiner Kunst. Mit einem Stipendium konnte er mit 18 bei dem Maler Daniel Vázquez Díaz studieren. Die damalige Kunstrichtung Kubismus entdeckte er für sich und ist in den Skulpturen auch immer wieder zu erkennen. In Paris wandte er sich Künstlergruppe „Equipo 57“ dem Konstruktivismus zu. In Spanien zurück engagierte er sich bei der von Franco verbotenen  Kommunistischen Partei Spaniens gegen den Diktator Franco. Er wurde wegen der politischen Tätigkeit mehrfach inhaftiert. In den 1980er Jahren zog er sich auf seinen Bauernhof zurück und konzentrierte sich auf die Herstellung von Skulpturen. Sein bekanntestes Werk ist der Bemalte Wald. Er bemalte Lebende Bäume im Wald von Oma in der Nähe seines Wohnsitzes bei Gernika. Bekannt sind auch mit Studierenden entstandenen Verzauberten Wald in Salamanca oder der Wald der Totems in einer Bahnstation in Madrid.

Seit den 1990er setzte er sich kritisch mit dem Terrorismus der ETA auseinander und schloß sich der Bewegung  ¡Basta Ya! (Jetzt ist es genug!) an. 1993 beschädigten ETA-Anhänger den Wald von Oma und beschädigten die Rinde von 100 Bäumen. Die ETA war eine links-nationalistische Organisation, die gegen Franco war, und einen eigenen baskischen Staat mit Gewalt durchdrücken wollte. Über Agustin Ibarrola war gegen die Gewalt der Terroristen und deswegen denen ein Dorn im Auge. Er brauchte Leibwächter nachdem ein Freund von ihm durch die ETA umgekommen ist. Agustin Ibarrola blieb jedoch seiner weltoffenen Kunst treu. 2018 löste sich die ETA auf. 830 Menschen kamen bei ihren Terroranschlägen um.

Das Ruhrgebiet darf nicht den 2014 verstorbenen Belgier Gerard Mortier vergessen. Denn der Opern- und Theaterintendant gestaltete auf Einladung der Landesregierung die erste Ruhrtriennale von 2002 bis 2004. Er fand, dass Ibarrolas Totems hervorragend auf die Halde Haniel passen würden. Die damals eingebundene Arena für Opernaufführungen bekam einen ganz besonderen Flair. Ohne den Belgier, keine Totems auf der Halde Haniel von Agustin Ibarrola. Doch auf der zweithöchsten Halde des Ruhrpotts vergammelt nun die Arena heute vor sich hin und die Totems sind mit einem Zaun abgesperrt aus Sicherheitsgründen nach langanhaltenden schweren Regenfällen, wie die Betreuer der Halde Haniel, der Presse mitgeteilt haben. Definitiv ist es wichtig die Halde Haniel schnellstens zu sanieren. Allein schon für das Gesamtkunstwerk von Ibarrola, die Arena, der Kreuzweg und dieser besonderem Aussichtspunkt für das Ruhrgebiet. Es muss auch für künftige Generationen und Touristen als Gesamtbild von Industrie, Natur und Kunst mit der herrlichen Sicht in alle Richtungen des Ruhrgebiets bis zum Funkturm nach Düsseldorf erhaltenswert sein. Das Gesamtbild der Halde Haniel ist definitiv zur Zeit eingeschränkt und lässt begeisterte Touristen enttäuscht zurück, die mittlerweile seit der Installation 2002 millionenfach das Kunstwerk und die herrliche Aussicht bewundert haben.

Agustin Ibarrola vor Bahnschwellen auf seinem Bauernhofatelier, die nicht auf die Halde gekommen sind - Foto (c) Guido Hofmann

Guido Hofmann ist der bekannte Bottroper Künstler, der die Aufgabe übernommen hat, die Totems bei Bedarf zu restaurieren. Noch zu Lebzeiten Ibarrolas im März 2022 wurden fünf von den hundertundzwei Bahnschwellen absichtlich abgesägt. Die Täter konnten nie gefaßt werden. 350 Arbeitsstunden Zeit kostete das zerstörte Gesamtkunstwerk. Guido Hofmann war Meisterschüler von Agustin Ibarrola. Als ich Guido in einem Podcast im Sommer interviewt hatte, war er gerade von dem Besuch bei Agustin in Spanien zurückgekommen. Er war Guidos Vorbild und Meister. Agustin hatte den Weg seiner Kunst und Entwicklung von Skulpturen geebnet.

„Augustin Ibarrola war ein außergewöhnlicher Mensch, der seit seiner Jugend für Gerechtigkeit und Freiheit mit viel Mut und Kreativität gekämpft hat. Trotz dem rechtsgerichteten Diktatorregime unter Francisco Franco, danach der Terroristenanschläge der ETA und den schrecklichen Erfahrungen hat seine Kunst immer absolute Kraft und Lebensfreude ausgestrahlt,“ sagte mir der trauernde Guido Hofmann. 

„Ich habe einen Teil meiner Seele mit den Totems in Bottrop hinterlassen“, war ein Zitat von Agustin Ibarrola nach der Errichtung der Totems. Mit Sicherheit schwebt seine Seele auf diesen mystisch anmutenden farbigen Holzbahnschwellen, die aus der Natur kommen, mit der Industrie verbunden waren und von Menschenhand einer neuen Bestimmung gegeben wurde hin und her. Oben ist die Vielfalt durch die unterschiedlichsten Farben und Holzbearbeitungen mit dem Himmel zu sehen. Von unten sind sie vergleichbar mit schwarzen Pinnen, wie 102 Seelen, die in den Himmel ragen und der Halde Haniel ihren weiten Blick so besonders machen. Sie verbinden nicht nur die Industrie mit der Natur in Form von Kunst, sondern auch die Geschichte von Strukturwandel. Seit der Installation 2002 sind bis heute viele Schornsteine und Fördertürme abgebrochen worden und durch neue Gewerbe- und Wohngebiete ersetzt worden. Der Wandel von neu erblühender Natur auf einer alten Abraumhalde, von Gesteine aus der dunklen Welt unterhalb der Erdschichten und den Himmel ist auf der Halde Haniel in besonderer Art und Weise gerade durch die Skulptur von Agustin Ibarrola zu erfühlen. 

Ruhe in Frieden Agustin Ibarrola! Du wirst hier im Ruhrgebiet immer eine Stelle haben zum Ausruhen unter Freunden!

 

Guido Hofmann hat mir bereitwillig einige seiner letzten gemeinsamen Fotos mit Agustin Ibarrola überlassen für diesen Nachruf. Vielen Dank dafür!

 

Mein Originalfoto vom Tag mit dem besonderen Licht habe ich beim Podcast mit Guido Hofmann gemacht. Es ist entsprechend der Situation und Ehrung von Agustin Ibarrola technisch angepasst worden. Es betont die Farben der Totems und den wolkigen Himmel, wo er nun auf all seinen Kunstwerken schauen kann. 

Keine Sorge!  Guido Hofmann passt auf deine Totems auf!

Glück auf Agustin!

 

Wer mehr über die Totems erfahren und das Originalfoto sehen möchte :

https://ruhrpottologe.de/tag/guido-hofmann/

 

Mehr Informationen zu Agustin Ibarrola

Agustín Ibarrola- https://agustinibarrola.com

Agustín Ibarrola – Wikipedia

Beitrag vom WDR zu den Totems:

Agustín Ibarrola: „Totems“ – Halde Haniel, Bottrop – Kunst – Kultur – WDR

Bunte Stelen und Steine – Zum Tod des baskischen Bildhauers Agustín Ibarrola (deutschlandfunk.de)

Zum Vandalismus:

Nach Vandalismus: Reihe der Totems ist wieder vollständig – waz.de

Absperrung für die Totems:

Installation Totems auf der Halde Haniel bleibt gesperrt | Stadt Bottrop

Ein interessanter Bericht über den Kampf Politik in Kunst zu verwandeln:

Agustín Ibarrola: Der Kampf um die Umwandlung von Politik in Kunst Fahrenheit Magazin (fahrenheitmagazine.com)

FOTOGALERIE (C) GUIDO HOFMANN

 

Agustin Ibarrola im Gespräch mit Guido Hofmann- Foto (c) Guido Hofmann
Guido Hofmann (links) Agustin Ibarrola (rechts) schelmisch durch die Skulptur geblickt
Guido Hofmann im Haus von Agustin Ibarrola - Foto (c) Guido Hofmann

Foto-Kalender Bochum 2024 I Spendenaktion für das Tierheim Bochum I +Fotostrecke

Der Kalender 2024 für Bochum ist noch nach der Ausstellung bis Weihnachten zu bekommen! 

5 € gehen ans Tierheim in Bochum!

Zeitungsausschnitt WAZ als Story in Instagram

Die Ausstellung ist zu Ende im Bochumer Schaubüdchen auf der Ursulastr. 24. Die örtliche WAZ hatte darüber noch kurz berichtet.

Nun zeige ich die Bilder aus dem Kalender offiziell, damit dieser noch Anklang findet bis Ende des Jahres. Denn es geht um einen guten Zweck.

Denn das Tierheim Bochum, der Tierschutzverein Bochum Hattingen und Umgebung e.V., hatte genau am 11.11.23 einen Beitrag in der WAZ gehabt, wie schlecht es im Moment dort aussieht.

Immer mehr Tiere werden abgegeben in einem sehr üblen Zustand. Die Kosten für einen Tierarzt sind immens, dann fehlt es wiederum an Spendengelder für Futter, die leider auch zurückgegangen sind.

Zum WAZ-Beitrag:

Kostensteigerungen bringen Bochumer Tierheim in große Nöte – waz.de

Nicht nur als Mitglied, sondern weil vor genau zwei Jahren unsere Hündin gestorben ist, möchte ich bei dieser Aktion mal wieder die Tiere unterstützen. Tiere haben keine Lobby und können nicht für sich reden.

Ich möchte etwas Gutes tun mit meinen über das Jahr fotografierten Bildern, die sonst im Nirwana einer Cloud gelandet werden. Deswegen mache ich das. Die Fotos bekommen nun einen besonderen Zweck. Sie erfreuen Menschen ihre Heimat mit anderen Augen zu sehen und gleichzeitig unterstützen sie die Tiere. Zwei Fliegen mit einer Klappe, dachte ich mir und so habe ich in geringer Auflage die Kalender herstellen lassen.

Hinweis: Alle Fotos sind vertikal mit meinem Samsung Note Ultra 20 bzw. 23 fotografiert worden.

Wichtig zu wissen ist die Zusammensetzung des Preises von 15 €.

Der Kalender wird in einer sehr geringen Auflage sozusagen Kalender on Demand hergestellt.  Die Herstellungskosten liegen bei knapp 9 €. Die Mehrwertsteuer und Versandgebühren sind da noch nicht drin. 5 € gehen direkt an das Tierheim Bochum.

Wenn jemand den Verkauf in einem Kiosk oder wo auch immer mitmachen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Etwaige Verkaufsstellen werden hier aufgelistet werden, falls es welche geben wird.

Ansonsten ist er über meine Email zu bestellen: ruhrpottologe@gmail.com

WICHTIG!

Versandkosten muss ich dazurechnen, falls es verschickt werden muss.

Übrigens sind zwei Kalender schon in ferne Länder gegangen: Großbritannien und Polen.

Also kaufen und Gutes Tun! Danke im Namen des Tierheims Bochum!

Glück auf!

P.S.: Wer die Fotos für die Wand oder in einem Büro hängen haben möchte, kann sich gern bei mir melden.

ALLE FOTOS VOM KALENDER : 

Februar – Exzenterhaus vom Blick der Kunstkirche St. Vinzenz aus
März – Historischer Bahnhof Dahlhausen vom Otto-Wels-Platz aus
April – Bochumer Planetarium mit Osterglocken
Mai – Kirschblütenzeit auf der Grummer Straße in Grumme
Juni – Eingang zum Museum Unter Tage mit Kubus und Ruine Schloß Weitmar
Juli – Hummel im Westpark Bochum
August – Die drei Mohnblumen vom Acker in Eppendorf
September – Denkmal für den Bergbau in Bochum-Werne
Oktober – Ruhrbrücke am Eisenbahnmuseum mit Blick auf Dr. C – Otto – Werk
November – Blick aus dem Park Leithe Richtung Zeche Holland Schacht 4
Dezember – Blick durch den Weihnachtsbaum bei Bar Celona in Richtung Erzbahnschwinge des Radwegs vom Westpark bis zum Rhein-Herne-Kanal

Schnupfende Kamele & ein fahrradfahrendes Orchester #2 I Podcast I +Videopodcast

Was hat Schnupfen mit der Fußballweltmeisterschaft zu tun?

Im Podcast Nummer 2 erzählen wir über schnupfende Kamele und einem fahrradfahrenden Orchester. Unseren Nachbarn Polen und Polnisch humorvoll kennenlernen geht endlich weiter!

Erfahrt Begrüßung und Verabschiedung, den Herbst und den Musiktipp, den wir Live miterlebt haben. im Video oder als Podcast. Hört, was ein Schnupfen ist in Polen, und was das mit der gewesenen Fußballweltmeisterschaft zu tun hat.

Am Ende gibt es angehängte Livemusik vom Konzert aufgenommen beim Heimatfest in Tuchola 2022 von dem fahrradfahrendem Orchester .

Nach fast einem Jahr konnten wir durch einen privaten Schicksalsschlag erst Zeit finden, den Podcast Nummer 2 fertig zu stellen. Ihr könnt neue Wörter aus der Polnischen Sprache kennenlernen, die mit dem Herbst zu tun haben.

Wir reden am Rand über die Fußballweltmeisterschaft in Katar und was das mit Schnupfen zu tun hat in der Wüste. War damals ja sehr aktuell und wir haben entschieden, dass wir diese Sequenz drin lassen, weil es doch sehr wichtig für die jetzige Veröffentlichung des Podcast ist. 

Dann stellen wir kurz das fahrradfahrende Orchester aus Polen vor, das wir letztes Jahr auf dem Heimatfest von Tuchola im Sommer kennen gelernt haben.

Das „Orkiestra na duzem rowerze“ wird im Blog noch einmal extra mit Bildern und Liveausschnitten vorgestellt.

Sie machen eine unglaublich tolle Mischung aus polnischer und jüdischer Klezmermusik. Depeche Mode in dieser Form zu hören war ein Ohrenschmaus. Sehr empfehlenswert zu hören und live zu erleben ist die Band, die auf Englisch auch als „Big Bike Orchestra“ bekannt ist. 

Wer mehr erfahren will, muss einfach unseren Podcast sehen bzw. Hören. Sehen ist nicht verkehrt, weil wir die wichtigen Wörter eingeblendet haben, die ihr dabei lernen könnt.

Interessante Links:

Die Band „Orkiestra na duzem rowerze“ oder Big Bike Band

Website:
O nas – Orkiestra Na Dużym Rowerze! (orkiestranaduzymrowerze.pl)
Der größte Hit in den Top Ten:
ORKIESTRA NA DUŻYM ROWERZE – Wrzuć na luz [Official Video] – YouTube
Zum Kanal der Band:
ORKIESTRA NA DUŻYM ROWERZE – Duży Rower (gościnnie: Sławek Wierzcholski) – YouTube

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Ab Januar folgt eine eigene Internetseite.
Vorerst wird der Link über diese Seite bleiben:
https://ruhrpottologe.de/bigoskraut
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Sponsor:
https://brune-sprachenservice.de

 

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal! 

Keine Angst. Diesmal wird es nicht so lange dauern mit dem Warten! Im Gegenteil, denn Bigoskraut bekommt eine eigene Blog-Seite im Januar. Beim Blog „Ruhrpottologe“ wird es dann nur noch den Link geben, damit es sich nicht mit den Themen zu sehr überschneidet.

Na razie! 

Herzliche Grüße

Ruhrpottologe André und Ewa Brune von Bigoskraut

Podcast I Quasselsalat #6 – Sagenhafte Lichtkrankheit in der Arschkerbe

Von Lichtkrankheit beim Stadtspiel über deutsche Abwaschärsche und sagenhafte Christians, die im Radio Ruhrpott auftreten könnten.

Nach einjähriger Pause machen wir die Hörer wieder unsicher. Wir fangen mal ganz langsam wieder an, weil Jack auch noch etwas kränklich war, aber vieles zu erzählen hatte.

Satirischer Seitenhieb-Podcast mit Jack Tengo und Ruhrpottologe André Brune

Lichtkrankheit beim Stadtspiel von Werne

Sagenhaft erklärt wird von dem Bauern Jack Tengo das Stadtspiel von Werne.

Die städtische Geschichte in der Zeit des dreißigjährigen Krieges wurde amüsant von städtischen Laiendarstellern gezeigt. Einer davon war Jack an zwei Tagen in der Hitze des Sommers.

Drei bis vier Mal pro Woche wurden die bestimmten Szenen einzeln geprobt bis der Text bei der Generalprobe passte. Zwischendurch gab es natürlich immer wieder mal anzupassende Szenen durch Krankheit, Ausstieg aus anderen Gründen von Schauspielern und Schauspielerinnen.

Deutsche Ärsche von Fremdpflegern wischen lassen

Auch das Abwischen deutscher Ärsche ist ein kleines Thema, denn wer macht später unsere Pflege, falls wir in ein Seniorenpflegeheim landen?

Hintergrundinfo zum Podcast „Radio Ruhrpott“

In der Zwangsgpause beim kostenlosen Zoom von 9 Minuten habe ich kurz die Meinung meiner Frau zu unserem Besuch in Radio Ruhrpott aufgenommen. Und anschließend den Podcast Ruhrpottologe unterwegs bei Radio Ruhrpott mit dem Geschäftsführer Michael Kloßek fertig gestellt. Darüber quatschen wir auch ein wenig.

Eintrittskarte Stadtspiel Werne

Taxifahren mit einem Bottroper Gebrauchtwagen im polnischen Katowice

Eine lustige Geschichte, die ich definitiv mit der Originalaufnahme mit meiner Frau in unserem gemeinsamen Podcast „Bigoskraut“ noch einmal ausführlicher besprechen werde, wird von mir angerissen.

Taxifahrer Mateusz mit Bigoskraut

Werner Arschkerbe bekommt eine Veredelung

Eine Gasse zwischen Arschkerbe, wo die zerstörte Synagoge von Werne stand und der Fußgängerzone in Werne wird nicht nur neu eröffnet, sondern bekommt einen neuen besonderen Namen: „Synagogengasse“. Er wird an die jüdische Vergangenheit erinnern. Auch neue Straßennamen sollen an Namen der Stolpersteinpersonen erinnern. So erzähle ich vom Kardinal Hengsbach:

Kardinal-Hengsbach-Straße in Bottrop sollte ebenfalls in eine Stolpersteinnamen-Straße geändert werden, so ein Vorschlag von mir. Eugen Blumenthal, ein jüdischer langjährig bekannter freiwilliger Feuerwehrmann, der erst nach den Rassengesetzen ausgeschlossen wurde und zuletzt in Auschwitz umkam oder August Steinsiek, ein bekannter Bauunternehmer von Bottrop, der von einem Nachbarn denunziert wurde, weil er auf die Nazis und Adolf Hitler kein gutes Haar ließ. Er wurde von der Gestapo abgeholt und ward nicht mehr wiedergesehen.

 

Gedenkplatte Synagoge Werne in der Arschkerbe

Quasselkompott

Wir erweitern den Quasselsalat mit einem Quasselkompott. Darin wird dann neben unseren eigenen Gespräch auch mal der ein oder andere Gesprächspartner eingeladen.

Sagenhaft mit Jack in Werne

Der Osten des Ruhrgebiets gehört ja mehr zu Westfalen. Jack Tengo hat natürlich zusätzliche Informationen für Unwissende und eine spannende zum Stadtspiel Werne passende Sage herausgepickt, die ihr als Youtube-Podcast schon hören könnt, aber hier exklusiv eingebaut wurde:

Sagenhaft Teil 1: Christian zieht an Werne vorbei

Glück auf bis zum Teil 7 von Quasselsalat mit Jack Tengo und dem Ruhrpottologe André Brune