Der Ruhrpottologe lacht mit der Clownsvisite – Podcast

Der Ruhrpottologe André Brune besucht den Verein Clownsvisite e.V. in Essen

Die Clowns Lisette alias Lisa Bohren-Harjes und Rüdiger Wolke alias David Henschel erzählen frei, wie sie zum Clown gekommen sind, ihre Besuche, Lachen und Weinen; und das ihr Herzensberuf das Lachen zum Gesunden unterstützt und sie nichts anderes im Leben mehr machen wollen als genau das.

Hier der Podcast mit der Clownsvisite:

https://ruhrpottologe-andre-brune.letscast.fm/episode/der-ruhrpottologe-lacht-mit-der-clownsvisite

Der Youtube-Podcast mit den Bildern:

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Es war eine Freude so viel mitzunehmen für die Zuhörer und bedanke mich für die tolle Aufnahme und Unterstützung für mein Projekt u.a. für die Clownsvisite, denn besonders hoffe ich auf eine hohe Beteiligung bei der vom 9. bis zum 19.10.2021 stattfindenden Bildversteigerung von einem behinderten Künstler der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie in Bottrop, das ich bei einer Auslosungsaktion der Clownsvisite mit dem Podcast „Bierchen bitte – der Bottcast mit Piet und Alex“ gewonnen habe. Denn der Aktionspreis wird zu einem Drittel dann an die Clownsvisite von mir gespendet, ein Drittel geht an die Rheinbabenwerkstatt, die das Bild zur Verfügung gestellt hat und ein Drittel geht an die Kinderklinik Marienhospital Bottrop entweder in Form von Geld- oder Sachspende, wie es möglich ist. Hört mal rein, denn es ist wirklich faszinierend, was sie zu erzählen haben. Und dann kommen sie bestimmt auch in deine Ruhrpott-Stadt, in dein Krankenhaus, in dein Seniorenheim oder wo auch immer. 

Respekt vor dieser Art der Arbeit habe ich auf jeden Fall bekommen, denn sie ist beizeiten nicht so einfach, wie man denkt. Und gern hätte ich noch 15 Minuten geplaudert, aber die Zeit war nicht möglich. 

Viel Spaß beim Reinhöhren! 

Euer Ruhrpottologe André Brune

Wer mehr wissen will, buchen oder spenden: https://www.clownsvisite.de

Der Youtube-Kanal der Clownsvisite:

https://www.youtube.com/channel/UC9UEdEM2z00JmLts6iyvPeQ/featured

Spendenkonto der Clownsvisite zur Unterstützung und Erhaltung der wertvollen Arbeit, die ihr nach dem Podcast noch besser verstehen werdet: 

Logo der Clownsvisite e. V.

Clownsvisite e.V.
BIC: DORTDE33XXX (Sparkasse Dortmund)
IBAN: DE 63 4405 0199 0401 013482

Clownsvisite e.V.
Wandastraße 9
45136 Essen

Tel: 0201 3764 1040 (mit AB)
info@clownsvisite.de

Interessante weitere Informationen gibt es beim Podcast von „Bierchen bitte – der Bottcast mit Piet und Alex“ :
https://www.youtube.com/watch?v=-ZECkOtAF0o

Videos und Links von Clownsvisite-Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC9UEdEM2z00JmLts6iyvPeQ/featured

Buch eines Klinikclowns:
Das Pflaster
Geschichten aus dem Krankenhaus – ein Klinikclown erzählt – von Thomas Wewers
Ab 6 Jahren, 112 Seiten, € 9,99
ISBN: 978-3-7469-3654-3 

LINK für den Kauf: Das Pflaster | Thomas Wewers (tredition.de)

50% der Einnahmen durch den Verkauf des Buches kommen der Clownsvisite zugute – Danke schön, Pampel!

Das Bild zur Versteigerung, das einen Mindestwert von 900 € bringen soll, wurde von einem behinderten Künstler der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie in Bottrop gemalt. Ein Drittel als Sach- oder Geldspende soll der Kinderklinik Bottrop Marienhospital, der Rheinbabenwerkstatt und der Clownsvisite e.V. von mir gespendet werden. Ich freue mich auf rege Teilnahme bei der Ebay-Versteigerung vom 9. bis zum 19.10.21 ! Vielen Dank im Aller ! Euer Ruhrpottologe André Brune

Was Picasso konnte entsteht durch behinderte Künstler in der Rheinbabenwerkstatt der Diakonie Bottrop – Ich versteigere das Bild für mindestens
900 € – Jeweils ein Drittel geht an die Clownsvisite, die Rheinbabenwerkstatt und die Kinderklinik. Foto: André Brune
Clown Wolke (links) und Clownin Lisette vor dem Einsatz in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen – Foto: Clownsvisite e.V.
Clowns beim Training – Foto: Clownsvisite e.V.

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Die Klorolle
Clowninnen Bims und Klara vor dem Einsatz in der Pandemiezeit an der Kinderklinik Bottrop vom Marienhospital – Foto: Clownsvisite e.V.
Clowns beim Training – Foto: Clownsvisite e.V.

Auslosung zum Gewinn des Buchs von Michael Göbel im Stadion von Westfalia Herne

Da war sie die Auslosung. Am Stadion vom Schloss Strünkede von Westfalia Herne, wo Michael Göbel, der Ruhrpott-Poet ( Michaels Gedichte Seite – Ruhrpott-Poet ) 1 Jahr gespielt hat. Die Antwort a war richtig und im Podcast mit ihm zu hören gewesen.

Einen Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin Christiane Kerkeling! 🥳🍾🥂

Und sie bekommt zusätzlich noch eine wärmende Mütze vom Verein gespendet für den kommenden Winter!🥳🍻Für Michael gibt es als ehemaligen Spieler ein Baseballcap mit dem Vereinswappen.

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Viel Spaß damit! 🍻Und ich werde im Oktober hier einen sehr interessanten Podcast mit dem Vorstand haben. Termin folgt!🥳Yippieyayeee!🥳😊😁

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende Euer Ruhrpottologe André Brune

P.S.: Der Übersetzer- und Dolmetscherdienst meiner Frau Ewa Brune heißt Brune Sprachenservice uG. Seit dem 1.10. Eröffnet! Die Internetseite ist zwar fertig, aber die Behörden malen langsamer, den der Eintrag und die Steuernummer muss noch geliefert werden…Deswegen muss die Veröffentlichung warten. Brune Sprachenservice könnt ihr aber schon hier aufrufen

Übern Tellerrand geguckt in Höntrop anne Baare-Villa aufn Töpfermarkt

Im wahrsten Sinne in Sachen Keramikteller bin ich beim sonntäglichen Brötchenholen in unserer Stadtteilbäckerei überrascht über ein Plakat gestolpert. Jahrelang is mir dat ja schon aufgefallen in Bochum, abba war nie da, obwohl ich schon seit 1995 in Bochum wohne und dat immer widda auftaucht im September und wenn ich vor hab dahin zu gehen, is schon widda vorbei. Jetz wohn ich seit 2013 sozusagen umme Ecke, nur 2 km entfernt vonne Villa Baare und bin dat erste Mal aufn Töpfermarkt gegangen. Hat sich gelohnt. Hab son Schwimmteil mit Fröschen gekauft fürn Gartenteich, einen Spülwurm für die elektrischen Zahnbürsten und einen Fliegenpilz für den Balkon. Allet is aus Ton. Und wenn so gucks bei den 50 HandwerkerInnen, die zum Großteil schon seit 1995 dabei sind, dann kannse dein Geld schnell loswerden. Denn dat sind wirklich so tolle Dinge da. Von Kunst bis zu anwendbaren Tassen mit Seepferdchen is allet dabei.

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Geh ma aufe Internetseite von www.höntroper-töpfermarkt.de da findse auch die 50 AusstellerInnen, die nix anders machen als Spaß mit dem Ton zu haben und dann dafür auch noch Geld kriegen. Die Krux is abba im September finden so viele verschiedene Märkte statt, von Mittelalter bis hin zu Erntefeste, wat weiß ich. Also kannse dir ja aussuchen.

Und eine Tonkünstlerin, von der ich auch den Spülwurm hab für die Zahnbürsten, kommt aus Witten. Die wird von mir noch dieses Jahr einen Besuch für meinen Blog bekommen und wird gepodcastet werden, wenn se will. Zumindest hatse nix dagegen gehabt. Auf Bald im Töpfermarkt in Höntrop! Immer am letzten Wochenende im September seit 1994!

Wo findet der Höntroper Töpfermarkt statt?

Tja, da isset schon wirklich ganz interessant! Denn der Ort is wat ganz Besonderet! Im Ortsteil Höntrop gabet mal bis zur Eingemeindung nach Wattenscheid die Baarestraße in diesem Straßenabschnitt. Heute is dat die Höntroper Straße. Und dat hat nix mit der Eingemeindung von Wattenscheid nach Bochum 1976 geschehen zu tun…Gewidmet wurde diese Straße damals dem großen Generaldirektor Louis Baare vom Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation inne Nähe von Zeche Vereinigte Maria Anna Steinbank. Wer sich noch erinnern kann, weiß dat hier ma so um 2000 ein Auto vorm Haus in 15 Meter Tiefe abrutschte, als sich ein Loch durch die Zeche aufgetan hat. Die Steinbank vonne Maria Anna war die größte Zeche in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1904. Dat war ein riesiget Gelände. Abba da kann sich keiner mehr erinnern. Lebt auch keiner mehr von. Logisch. Heute is da nur noch ein Stein vom Malakofturm und die Hinweistafel, wat da ma war. Ansonsten is da jetz Aldi, die Höntroper Feuerwehr, ne Schule und Kindergarten und jede Menge Einfamilienhäuser.

Ein Stein vom Malakoffturm der Zeche Maria Anna Steinbank
Hinweisschild vom Bergbauwanderweg über Zeche Maria Anna Steinbank, Schacht 4 von 1871 bis 1904 in Höntrop gegenüber der Villa Baare

Die Zeche is wat wichtiget im Teil von Otto Taeglichsbeck gewesen. Denn wer in Bottrop oder Waltrop die Taeglichsbeckstraße bewohnt, weiß nich, dat der ma ne wichtige Persönlichkeit nich nur im Ruhrpott war. Abba dazu gibbet einen eigenen Straßenbericht in Hochdeutsch demnächst. Ich recherchiere noch.

Die Villa vom Louis is 1888 im Dreikaiserjahr (zwei Kaiser gestorben, der Dritte war Kaiser Wilhelm II.) gebaut worden. So gesehen im Neoklassizismus, wenn ich nich irre. Da stehen noch sogar Bäume aus der Zeit im Garten. Neben einem Wirtschaftsgebäude hat sein Sohn Fritz Baare  nochn Turm und Weiteres 1904 angebaut.

Villa Baare mit dem vom Fritz Baare gebauten Turm

Nach 1945 wurde dat ein Kinder-Kurheim. 1974 an die Stadt verkauft, nutz heute dat herrschaftliche Anwesen ein Verein fürn Waldorfkindergarten.

Im Video hab ich ein paar Bilderkes. Abba durch die Handwerkerstände und vielen BesucherInnen war dat komplette Gebäude nich zu fotografieren.

Vielleicht sehn wir uns da nächstet Jahr am 24. Und 25.9.2022? Würd mich freuen!

Euer Ruhrpottologe André Brune

Quelle: www.höntroper-töpfermarkt.de und www.wikipedia.de und die Hinweistafeln von Bergbauwanderweg

Eine BRUCHbude in der Buden-Landschaft im Ruhrgebiet

Ich habe eine „Bruchbude“ gefunden für meine Rubrik POTTbude !

Hatte ich doch dat Wort „Bude“ letztens besprochen. Und da ich ja in meinem Blog die „POTTbude“ als Rubrik eingebaut habe, kommt natürlich auch nicht nur die Bude als Kiosk oder Trinkhalle vor, sondern auch die nicht ganz so schönen Dinge des Ruhrpotts, die mit dem Wort eine Verbindung eingehen tun. Denn da gibbet auch die „BruchBude“. So wie diese hier in Wattenscheid. Trauriger Anblick. Verschandelung der Umgebung, obwohl es ein historischet Gebäude is. Dat is ausm Jahr 1901 und war früher eine bekanntehrwürdige Kneipe vor Ort mit allem Drum und Dran. Wahrscheinlich hat der McDoof unweit von hier den Garaus gemacht. Abba da gibbet ja kein Fassbier…. Egal. Is höchstwahrscheinlich nich mehr rettbar. Leider! Ein Abriss is besser als Sanierung. Kannse ja n Altenheim hinsetzen. Da is viel Verkehr, direkter A40 Anschluss und die Eisenbahn nebenan mit Güterverkehr. Da die eh kaum noch wat hören, is dat so dat einzige, watte auf so nem Grundstück hinsetzen kanns. Oder Grünzeugs für die CO2-Sammlung. Deswegen wohl die preisliche Vorstellung statt et selbs in die Hand zu nehmen um sowat zu bauen. Wohnen will da keiner, obwohl et da ein paar Enthusiasten dazwischen gibt. Man gewöhnt sich ja an allet. (Hömma, nich datte jetz mit mir vor Gericht gehen wills, dat is jetz textlich wat satirisch angehaucht. Freie Meinungsveräußerung is ja möglich;-)

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Film über eine Bruchbude. Sie steht für ein altes sanierungsfähiges Haus, wie dieses aus dem Jahr 1901 in Wattenscheid

Nur als Information: Dat Dingen kannse kaufen! Nachbarn haben mir vom Preis erzählt inklusive Grundstück. Nicht 100000 €, nicht 200000 €, nein auch nix dazwischen. Die Rede is von knappe 400000 €. Ok. Du muss bedenken, dat Haus hat eigenen Botanischen Garten, direkt mit Holzeinlagerung für den ollen Kamin, der da bestimmt noch irgendswo steht. Natürliche Klimaanlage durch die zerdepperten Fenster is auch schon mal drin. Im Sommer hasse Wintergarten, weil Loch im Dach. Und da dort ma ein Imbiss war, musse nur die Anschlüsse benutzen, kannse selbs widda eins einrichten und gleichzeitich ne Bude mit Verkostung draus machen.

Viel Spaß dabei!

Euer Ruhrpottologe André Brune🥳

GEWINNSPIEL: Buch „Mein Oppa war Bergmann“ zu gewinnen von Michael Göbel bis zum 26.9.21 23.59 Uhr

LETZTE CHANCE HEUTE, 26.9.21 BIS 23.59 UHR! GEWINN das neue Buch von MICHAEL GÖBEL, dem Ruhrpott-Poeten !

Folgende Frage gilt es zu beantworten:

In welchem Traditionsverein vom Ruhrpott hat Michael Göbel im Alter von 17 Jahren Fußball gespielt?

a) SC Westfalia Herne 04

b) SpVgg Erkenschwick 1916 e.V.

c) FC Schalke 04

d) FC 96 Recklinghausen

Ihr könnt sein neues Buch „Mein Oppa war Bergmann“ mit Signatur des Autors gewinnen!

Einen Hinweis gibbich ma: In meinem Podcast mit ihm könnt Ihr dat erfahren : https://ruhrpottologe.de/der-ruhrpottologe-trifft-auf-den…

ANTWORTEN BITTE NICHT IN DIE KOMMENTARE, NUR ALS NACHRICHT IN MESSENGER oder WHATSAPP (01633912257) SONST WIRD DIE PERSON DISQUALIFIZIERT! DANKE!EINSENDESCHLUSS ist Sonntag, 26.9.21 um 23.59 Uhr – Auslosung findet statt am Stadion des richtig geratenen Fußballvereins. Bin gespannt, wer richtig raten wird !

Ich und der Autor freuen sich auf reichliche Teilnahme!

Ein fröhliches Glück auf ! Euer Ruhrpottologe André Brune Und Michaels Gedichte Seite – Ruhrpott-

Der Zockerkönig von Kirchhellen

Der Ruhrpottologe trifft den Gründer von Gamefeature Sebastian Mersch

Der neue Podcast vom Ruhrpottologen ist raus! Heute mal wat ganz anders: Wer sich für Spielekonsolespiele interessiert, kann gerne reinhören. War ein spaßiger Podcast mit Sebastian Mersch aus Kirchhellen, dem Gründer von GameFeature . Die Zeit verging, wie im Flug!

https://ruhrpottologe-andre-brune.letscast.fm/episode/besuch-beim-zockerkoenig-von-kirchhellen

Viel Spaß beim Reinhören! Euer Ruhrpottologe André Brune

Nur wenige Tage nach dem 14. Geburtstag von Gamefeature (22.9.2007) veröffentliche ich den Podcast mit Sebastian Mersch, den Gründer der Spiele-Kritiker-Plattform. Mittlerweile werden in den Podcasts der Internetgruppe auch Brettspiele besprochen. Jedes Jahr wird die Gamescom und mittlerweile auch die Spielemesse in Essen besucht und auch diverse Spieleabende genutzt, um Fans die Spiele positiv oder negativ zu besprechen. Das lockere, auch witzige Gespräch macht auch Personen neugierig auf Spielen mit der Playstation. Als Bonbon spiele ich am Ende das neue interessante historische Spiel „Ghost of Tsushami“. Spielen lenkt vom Alltag ab. Spielen kann Menschen zusammenbringen. Spielen macht Spaß, erst recht in Gesellschaft. Und Spaß machte auch das unkonventionelle Interview mit Sebastian Mersch und neugierig auf mehr! Auch wenn der Podcast länger ging. Es fühlt sich nicht lange an, wer reinhört. Man könnte einfach weitermachen. Es gibt darüber so viel zu erzählen. Viel Spaß beim Reinhören!Wer sich für Konsolen- bzw. Computerspiele interessiert ist hier genau richtig:
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Internetseite von Gamefeature – Rezensionen von Online- und Konsolen-Games
GameFeature – just play it! – https://gamefeature.de

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Der Gamefeature-Podcast zum Spiel „Ghost of Tsushima“ zum Bonbon am Ende dieses Podcasts:
Ghost of Tsushima Director’s Cut im PodCast Test (gamefeature.de)

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Die Information zur Mongoleninvasion, die im Spiel nachgespielt wird:
Mongoleninvasionen in Japan – Wikipedia

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Zu unserem gemeinsamen Cluedo – die drei ???- Podcast live beim Brettspiel:
Cluedo – Die drei ??? (gamefeature.de)

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der Mega Drive Longplay von Michael Jacksons Moonwalker:
(1) Mega Drive Longplay [211] Michael Jackson’s Moonwalker – YouTube

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über E.T. von Atari:
E.T. (Atari 2600): Verrissen, vergraben, Videospielcrash-Symbol (retrovideospiele.com)

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Die Dokumention über Atari und E.T.:
ATARI: Game Over (2014) bei Netflix Deutschland | Flixboss

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Wer E.T. nochmal versuchen will zu spielen:
E.T. The Extra-Terrestrial (1982) (Atari) (NTSC) : Free Borrow & Streaming : Internet Archive

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Mehr über Game-Turniere, u.a. auch Call of Duty:
www.ingame.de/news/fifa/fifa-21-em-turnier-modus-meisterschaft-ea-sports-spieler-vancouver-90820281.html

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Brettspiele Podcasts – Videos – Kritiken von Gamefeature:
BoardGameFeature – der Brettspiel Podcast

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Der weiße Hai:
https://youtu.be/Y9T9sLN-1BA?list=TLGGO784kcqquscyNjA5MjAyMQ

Kolumne: Bisse Bottrop oder gehse mitn Tacken anne Bude?

Satirischet über die Stadt, die nich anne Ruhr liecht über die Buden, die uns am Herzen liegen und lagen vom Ruhrpottologen André Brune

Hömma! Gehse auch imma noch anne Bude? Und wenn nich, welche kennse noch, die du als Blach aufgesucht hass? Hasse dir auch mitn paar Tacken ne Tüte voll gaumenklebenden Esspapier besorgt? Elsbett und Ditter forschen nache Budenkultur in Bottrop und basteln mit historschen Fottos annem Buch über die Budenkultur in Bottrop. Kannse auch wat beitragen? Vielleicht mit Fottos? Oder deine Erfahrungen mitn Eis oder anderem Zeuch? Dann kannse dich auch bei mir melden. Denn ich hab ne neue Rubrik in meinem Blog: POTTbude. Da kommen die Buden des Ruhrpotts rein, die ich finde, ob zu oder auf, ob mit Inhaber oder ohne. Hauptsache wat für die Trinkhallenkultur im Ruhrpott. Davon sollet um die 18000 Stück geben insgesamt hier im Pott.

Der Ruhrpottologe inne Bude Juttas Lädchen, ein alter Tante Emma-Laden mit Patrick Paulick. Die gibbet noch anne Scharnhölzstr. 234 – Foto: André Brune

Ich hab inne Stadtmitte gewohnt, da war meine große Bude Deschauer. Jetz gibbet da ne große Diskussion, warum Netto in dat ehemalige Karstadtgebäude geht, dat jetz wie heisst? Weisse, ich blick da nich mehr durch. Dat is, als wenn die jeden Tach sich nen neuen Namen für dat ursprüngliche Althoffgebäude ausdenken, weil se nix anderet zu tun haben, bis die Räume widda gefüllt sind. Netto is jetz zwar nich der Delikatessenladen vom alten Karstadt. Da hasse noch wat Besonderet für wenich Geld gekricht. Heute musse dafür dich in deine Karre setzen oder mitn Bus stundenlang fahren quer durche Stadt, damite wat Vernünftiget kriss.

Son Delikatessenladen fehlt auch inne Stadt. Netto is schon ma n Anfang, denn allein in der Innenstadt wohnen viele Menschen. Die haben zwar den Markt Mittwochs und Samstags, abba nur ein Lidl und Aldi am Rand der Innenstadt. Dat war et abba auch. Ansonsten graue Wiese. Dat is ja auch in den letzten dreissich Jahren so geplant worden vonne Stadt. Klimafreundlich mit viel betonierter Versiegelung alter Grünflächen sind da etliche schicke Lebensmittelmärkte hochgezogen worden, so dat die ausse Stadt, als der nach Deschauer geschlossene Nachfolger Kaufpark, nix mehr zu futtern kaufen konnten. Und dann kam noch der überdimensionierte Kaufland am Berliner Platz dazu. Gut, dat is zwar wat so für die Innenstadtbewohner. Abba da verläufse Dich. Wenne anne Fleischtheke wat zum Grillen besorcht hass und dann zur Kasse komms durch den Irrgarten da, dann hat dat schon Salmonellen eingefangen wegen der Unterbrechung der Kühlkette nach 30 Minuten. Und da is dat Warten anne Kasse noch nich eingerechnet bis die Alten da so vor Dir dat Kleingeld gezählt haben. Son Netto is also wat gar nich verkehrtes für kurz einkaufen mit kleinen Artikeln. Meine Meinung.

Meine kleine Bude vonne Stadt war am Pferdemarkt. Keal, wat hab ich da imma Eis, Zigaretten, ne nich wat zum Rauchen, wat zum Kauen gekauft, die aus Kaugummi. Wenne reingeblasen hass, kam da Pulver ausse Zigarette, als wenn die echt wär. Kaum hattese bisken Taschengeld gekricht von Omma oder Mudda, schon wa dat wech. Heute wär ich reich, wenn ich dat allet behalten hätt. Viele Budenbesitzer sind davon abba auch nich reich geworden, weil ja eben in allen Stadtteilen die großen Grüne-Wiesen-Supermärkte gebaut wurden. Abba et gibt se noch, nich mehr viele, aber son paar Entusiasten. Einen davon habbich ja kennengelernt und nen Podcast machen können: Patrick Paulick aufe Scharnhölzstraße in Juttas Lädchen. Der is ein Hans Dampf in allen Gassen für seine Generation ein Vorbild. Musse reinhören, damite Bescheid weiß. Abba jetz kommt et. 2018 haben die im Ruhrgebiet noch gezählt wieviele et vonne Budens noch gibt. Tatsächlich rund 18000, so viele wie sons nirgendswo.

Da krisse inne heutigen Bude zwar keinen Braunen Bär mehr, abba imma noch viele Sorten. Ich liebte dat Eis mitte Lakritzstange. Dat war ja ökologisch, weile den Stil mitessen konntes. War abba nich jedem sein Geschmack und dann widda wech. Wär auch ma widda ne gute Idee, sowat einzuführn.

Und da bisse mit n paar Tacken, dat is die Ruhrpotteinheit für ne 10-Pfennich-Münze gewesen, hingegangen und hass die Tüte voll mit Süsskram gekricht, dat der Zahnarzt sich über jeden Besuch freun konnte. Heute lechse da nen Euro hin und naja, et is wie et is, nämlich viel weniger inne Tüte, dat der Zahnarzt eben dumm ausse Wäsche guckt, wenne heute komms. Abba so is dat nun ma.

Ich kenn noch die Bude „Donnerbauer“. Dat war am Bunker aufe Aegidistraße. Dat warn noch Zeiten, als ich noch Grün hintere Ohren war. Jedet Wochenende war ich aufm Trappenhof bei meine Großeltern. Und zwischen Trappenhof und Aegidistraße musstese durch son Feld laufen. Dat waren  Trampelpfade, die konntese eigentlich abba auch nich verlassen, weil dat Gras hoch war und manche Teile waren voll mit Feuchtigkeit, dat du Angst vor Mückenschwärme haben musstes.

Einmal war ich voll von Mückenstiche, beim Brombeersammeln. Meine Omma hat da so blauet Zeuch draufgeschmiert. Dat hat geholfen bei gezählten sechzich Stichen. Dat is, glaub ich, heute wegen der Chemie verboten. Abba ich lebe ja auch noch.

Heute is dat Feuchtgebiet weitgehend nich mehr zu belaufen, die Trampelpfade wech. Und der Großteil versiegelt mit Einfamilienhäuser.

Und Donnerbauer is Geschichte. Hätt ich dat gewusst, dann hätt ich Fottos gemacht. Da denkse im jungen Alter nich nach, dat irgendwann sich wat verändert aufe Straße. Heute wär dat gut für die beiden Stadthistoriker, denn dann hättense auchn schönet Foto für dat geplante Buch.

Donnerbauer is wech. War da irgendwo am Bunker. Da habbich meine Kaugummi-Zigaretten von Oppas Taschengeld gekauft. Foto: André Brune

Bei Donnerbauer habbich nich nur Eis gekauft, dat waren die Teufelsknaller, wo wir die Nachbarschaft aufgerecht haben. Die Pistolenknaller, wo wir Räuber und Gendarm gespielt haben, bis wir Raumschiff Enterprise entdeckten im Fernsehen oder Captain Future und dat Feld war der unwegsame Planet mit außerirdischen gefährlichen Wesen gepflastert, die wir mitte Finger als Laserpistole unschädlich gemacht haben, obwohl da eigentlich nix zu sehen war, außer die Mücken, die einen plagten.

Donnerbauer hatte allet. Und wenn ich von da widda zurückkam, und dat war ja nich weit, obwohl du als Blach meintes du machtest ne Weltreise in unwegsamet gefährlichet Gebiet, kam dann der Spruch vonne Omma, wo ich Lorbass schon widda abgeblieben war. Sie hatte halt Angst um mich, den einzigen Enkel, dat ich abhanden komm. Heut würd se mich wahrscheinlich in Auto setzen, einmal ummen Trappenhof, Trappenstraße, Stück Aegidistraße fahrn, bei Donnerbauer selbs aussteigen und mir meine Wünsche kaufen mit laufenden Motor, wie dat die Eltern heute mitte Schul- und Kindergarten-Hol-Bring-Aktionen machen. Abba Omma is nich mehr und kauft jetz Ahoj Brause bei Petrus.

Dat Schlimme is ja, datte den ganzen Kram von Esspapier und Ahoj Brause auch im Supermarkt kriss. Logo dat die dann mit den Preisen, dann auch noch die Bude umme Ecke platt machen. Da kannse dann nich mehr kurzet lustiget Pläuschken halten. Heute musste dir als Budenbesitzer schon wat einfallen lassen. Mettbrötchen jeden Morgen frisch über die Theke wandern lassen. Geschenkartikel oder sogar neben Eis ein heißen Heißen Hund anbieten, damite überhaupt noch wat verdiens.

Et is nich mehr so einfach. Früha haben die innem Haus gewohnt, wat denen gehörte und vorne raus war Verkaufsluke. Meine andere Omma hat mich für Zigaretten und Bierchen anne Scharnhölzstraße zu „Klinger“ imma geschickt, wenn ich zu Besuch war. Während Donnerbauers Büdchen abgerissen wurde irgendwann inne 90er glaub ich, is die jetz ne schicke Wohnung. Siehse nix mehr von früher als Bude. Nur wenne genau hingucks.

Heute gehn die Blagen eben nich mehr so anne Bude. Die gehen mit ihren mickrigen Taschengeld um zu sparen schon ma innen Supermarkt und kaufen ne ganze Tüte Weingummis oder saure Spaghetti.

Ach und die Ufo-Brause oder die süße Uhrenkette krisse auch im Supermarkt, wat sons imma nur den Buden vorbehalten war. Is schon irgendswie ne traurige Geschichte. Abba so is dat nun ma. Die Zeit hält nich an. Sie entwickelt sich und et gibt Veränderungen, ob die einem gefallen oder nich.

Also wenne paar Fottos von nem schicken Büdchen, Kiosk oder Trinkhalle hass von Bottrop, is egal welche, lass ma rüberwachsen anne beiden Hobbyhistoriker. Die würden sich bestimmt drüber freun für die Arbeit an dem besonderem Buch oder auch für meine Rubrik aufe Blog-Seite! Einfach ma melden !

Glück auf Bottrop Euer Ruhrpottologe André Brune

Dat Wort „Bude“

Bude (bekannt mittlerweile auch als Trinkhalle/Kiosk) ist aus dem mittelhochdeutsch „buode“. Die Vermutung der Etymologen ist, dass es aus dem Verb „boww“ für „bauen“ ist (Quelle: www.wissen.de (Wahrig))

Es steht für „Hütte, Haus, kleine Wohnung, Gebäude, auch Räume in verschiedenster Art, meist kleine eher

Das Schwedische „bod“ bezeichnet bis heute eine kleine Wohnung.

Im Altnordischen ist „bud“ eine „Wohnung“ oder „Laden“ (Quelle: Wahrig)

Im Litauischen ist „buttas“ eine „Hütte“ oder „Haus“.

Im Englischen steht „booth“ für „Marktbude, Telefonzelle und Wahlkabine“.

Erstmals tauchte das Wort ungefähr im 12. Jahrhundert auf. Die Buoden waren schnell aus Holz gezimmerte Verkaufsstände auf Zeit auf Markplätzen, Festen oder Messen und Jahrmärkte. Als die Städte größer wurden. Waren hinter den permanent eingerichteten Läden Wohnungen entstanden bzw. Häuser. So bekam der Begriff „buode“ eine größere Bedeutung als der ursprüngliche Marktstand aus Holz. Bis heute heißt deswegen auch richtig, die Bude eine Wohnung oder Haus mit Verkaufsmöglichkeit. Im Ruhrpott ist das z.B. die Klingelbude. Da wo geklingelt wird, ist der Besitzer gerade am Fernsehgucken und wird gestört. Das sind die griesgrämigen Budenbesitzer, die gerade „Sturm der Liebe“ einige Minuten verpassen, weil sie gestört wurden.

Die Klümpkesbude ist dann ein anderer Ausdruck, wenn in der Bude hauptsächlich Süßigkeiten angeboten bzw. verkauft werden. Der Begriff ist von mir schon erklärt worden. Kurze Ausführung: Klümpkes, Klümpchen, auch Klümbkes, von der Schreibweise möglich, ist das Wort für Bonbon/Süßigkeiten, weil Bonbons wie kleine Klumpen aus Steinkohle aussehen.

Im Norden waren Buden kleine Häuser, meist auch aus Holz, der armen Fischer, die abgegrenzt von den Wohlhabenderen Kaufleuten mit Giebelhäuser wohnten. In Bremen ist aus der Zeit noch „Butze“ bekannt für ein kleines altes Haus.

Bi Ba Butze… noch ein Begriff vom „Butzemann“, einer Sammelbezeichnung für schreckende Dämonen und Gespenster, Kobolde und Zwergen als Kinderschreckfigur. Im Schweizerischen und Süddeutschen Raum ist es bekannt durch die hässlichen Holzfratzen zu Neujahr oder Karnevel, auch im skandinavischen oder norddeutschen Raum ist der „Butzemann“ bekannt.

Im Norden geht der Endungsname eines Ortsteils mit „Budda“, auch „Budde“ auf Bude zurück. Spekulativ wäre anzumerken, das diese möglicherweise Armenviertel bzw. Armendörfer waren.

Im 18. Jahrhundert wurden Wohnungen mit einem eigenen Eingang im Erdgeschoss „Buden“ genannt.

Ab dem 19. Jahrhundert wurden Schulgebäude, Klassenzimmer, Kaserne und die Stube als Bude genannt. In der Umgangssprache für billige kleine Wohnungen oder Geschäfte/Läden ist die Bude ebenfalls bekannt.

Mit einer „Bruchbude“ will keiner so richtig etwas anfangen. Die „Baubude“ ist für die Bauarbeiter bekannt.

In den 1920ern ist die „Kesse Bude“ als Lokal für Homosexuelle Frauen bekannt geworden im Milieu.

Ab den 1950 ist das Tor mit einem Drahtgefecht ausgestattet bekommen. Wenn die Fans zum Spiel gingen oder während des Spiels wurde lautstark bekundet „Wir haun den heut die Bude voll“.

In der Studentensprache bezeichnet man einen Zimmergenossen als „Budenknochen“ oder ein „Budenkonzert“ eine Party., Auch ein „Budenzauber“ kann eine Party sein. Diese allerdings würde eher heimlich gemacht, wenn die Eltern den ganzen Abend weg sind.

Auch das Trommelfeuer blieb im Jargon für „Budenzauber“.

Es gibt auch etliche Sprüche, die sich eingebürgert haben, wie z.B.:

„Die Bude einrennen“ – heißt mit vielen Personen gleichzeitig zu Besuch kommen

„Auf die Bude rücken“ – heißt du kommst trotzdem du ein nicht gern gesehener Gast wird oder unaufgeforderter Besuch oder etwas zu bereinigen.

„Fällt die Bude auf dem Kopf“ – heißt: Ich halte das in der Wohnung nicht mehr aus.

„Leben in die Bude bringen“ – Für Unterhaltung und Stimmung sorgen.

„Sturmfreie Bude“ – ist ein Ausdruck aus dem Mittelalter. für eine sturmfreie Burg. Sie ist dann nicht vom gengerischen Heer gestürmt worden, denn sie war sicher vor dem Angreifer. Die Mauern waren dann meist zu dick. Heute ist der Strohwitwer froh, wenn die Ehefrau mal weg ist. Endlich Füße auf den Tisch legen und abfeiern. Da ist das eher umgekehrt. Sturmfrei heißt heute: Eine Einladung machen.

Die Unterscheidung von Bude und Kiosk und Trinkhalle ist einfach:

Trinkhalle – ist ein größerer Verkaufsraum, wo hauptsächlich Getränke verkauft werden.

Kiosk – kommt aus dem osmanischen türkischen und bezeichnet wird so der Gartenpavillion. Der Kiosk ist über die Jahrhunderte ein alleinstehendes Bauwerk mit Verkaufsmöglichkeiten geworden. Heute jedoch arg vermischt, so das die Ursprünglichkeit nicht mehr gegeben ist und eine Bude mittlerweile nur noch Kiosk genannt wird. Das Wort Kösk (osmanisch) kam von Mauren besetzten Spanien über Frankreich nach Deutschland. Französisch: kiosque; italienisch: chiosco; spanisch: quisco. (Quelle: Wikipedia)

Ursprünglich ist eine Bude um 1870er Jahre erbaut worden. Sie dienten, wie in den Kurorten auch als „Trinkhalle“. Seltersbude wurde sie ebenfalls genannt. Zu dieser Zeit waren Wasser- und Abwasserzu- und abläufe noch nicht flächendeckend eingebaut worden und Krankheiten, wie Cholera und Ruhr an der Tagesordnung. Um dem Abhilfe zu schaffen und den Alkoholkonsum zu verringern, bauten Bürger genau das: Eine Trinkhalle. Wasser wurde hauptsächlich verkauft. Weil gleichzeitig der Staat die Sucht nach Alkohol damit verringern wollte.

 Nach dem 1. Weltkrieg etablierten sie sich schnell als regionale Erst- und Bestversorger. Die Bude ist eine „Begegnungsstätte“ für Klatsch und Tratsch. Nach dem 2. Weltkrieg entstehen in den Ruinen die Buden als eine wichtige regionale Versorgungsinstitution.


Trotz des Verkaufs in Tankstellen und größeren Spielräumen für die Öffnungszeiten, haben sich noch viele Buden gehalten. So kann ich in einem Podcast Patrick Paulick vorstellen, der eine Trinkhalle führt und den Verkauf über alles liebt. 
18000 Trinkhallen (Buden) sollen im Ruhrgebiet noch in Betrieb sein. Statistisch die größte Dichte an Buden. Die Statistik ist aus dem Jahr 2018, als am 25.08.2018 den „Tag der Trinkhallen“ als eine wichtige Institution in den Stadtteilen damit geehrt wurden. Mehr Informationen:
www.tagdertrinkhallen.ruhr/die-trinkhallen/alle-trinkhallen 

Jetz wissta bescheid! Glück auf ! Euer Ruhrpottologe André Brune  
Quelle: Wikipedia.de/wissen.de/Peter Honnen: Wo kommt dat her? (Greven Verlag)

Juttas Lädchen in Bottrop mit dem Hans Dampf in allen Gassen Patrick Paulick

Der Patrick Paulick schwingt die Hufen, wie der Superheld „Flash“. Das Kostüm fehlt allerdings. Er schwirrt von rechts nach links. Wenn eine alte Dame nur die Tür aufmacht, ist er schon da, um ihr zu helfen, die paar Treppen hochzukommen. Du brauchst ihn nur zu fragen, er kennt alle Produkte in seiner trinkhallenmäßigen Bude. Er hat alle probiert, um seinen KundenInnen zu erzählen, wenn sie fragen, wie es schmeckt. Er kennt viele mit Namen. Er weiß am Ende des Einkaufs alle Preise auswendig. Und wenn von drei Kuchentabletts à 50 Stück noch zehn Teile drauf sind, schmeißt er sie nicht weg. Entweder sind die alten Brötchen Tierfutter oder sie werden für die Hälfte verkauft oder verschenkt. Das gilt auch für Mindesthaltbarkeitsprodukte, wenn das Datum erreicht ist. Jeder wird gedutzt. Vornehm geht die Welt zu Grunde, so eine Lösung braucht Patrick nicht. Ich durfte für knappe zwei Stunden über die Schultern gucken und einen Podcast drehen. Anschließend habe ich noch ein Video gedreht, warum die Bude Bude heißt. Hier könnt Ihr kurz die Ausführungen lesen, das Video schauen oder in den Podcast hören. Und hier ihn persönlichst besuchen: Scharnhölzstr. 234 · 46238 Bottrop

Wichtig zu wissen ist, dat hier is keine bezahlte Werbung, sondern ein Gespräch wie so eine Bude läuft.

Viel Spaß dabei, denn dann weisse Bescheid!

Zum Podcast:

https://ruhrpottologe-andre-brune.letscast.fm/episode/inne-bude-beim-roten-blitz-patrick-paulick

Das Wort „Bude“

Bude (bekannt mittlerweile auch als Trinkhalle/Kiosk) ist aus dem mittelhochdeutsch „buode“. Die Vermutung der Etymologen ist, dass es aus dem Verb „boww“ für „bauen“ ist (Quelle: www.wissen.de (Wahrig))

Es steht für „Hütte, Haus, kleine Wohnung, Gebäude, auch Räume in verschiedenster Art, meist kleine eher

Das Schwedische „bod“ bezeichnet bis heute eine kleine Wohnung.

Im Altnordischen ist „bud“ eine „Wohnung“ oder „Laden“ (Quelle: Wahrig)

Im Litauischen ist „buttas“ eine „Hütte“ oder „Haus“.

Im Englischen steht „booth“ für „Marktbude, Telefonzelle und Wahlkabine“.

Erstmals tauchte das Wort ungefähr im 12. Jahrhundert auf. Die Buoden waren schnell aus Holz gezimmerte Verkaufsstände auf Zeit auf Markplätzen, Festen oder Messen und Jahrmärkte. Als die Städte größer wurden. Waren hinter den permanent eingerichteten Läden Wohnungen entstanden bzw. Häuser. So bekam der Begriff „buode“ eine größere Bedeutung als der ursprüngliche Marktstand aus Holz. Bis heute heißt deswegen auch richtig, die Bude eine Wohnung oder Haus mit Verkaufsmöglichkeit. Im Ruhrpott ist das z.B. die Klingelbude. Da wo geklingelt wird, ist der Besitzer gerade am Fernsehgucken und wird gestört. Das sind die griesgrämigen Budenbesitzer, die gerade „Sturm der Liebe“ einige Minuten verpassen, weil sie gestört wurden.

Die Klümpkesbude ist dann ein anderer Ausdruck, wenn in der Bude hauptsächlich Süßigkeiten angeboten bzw. verkauft werden. Der Begriff ist von mir schon erklärt worden. Kurze Ausführung: Klümpkes, Klümpchen, auch Klümbkes, von der Schreibweise möglich, ist das Wort für Bonbon/Süßigkeiten, weil Bonbons wie kleine Klumpen aus Steinkohle aussehen.

Im Norden waren Buden kleine Häuser, meist auch aus Holz, der armen Fischer, die abgegrenzt von den Wohlhabenderen Kaufleuten mit Giebelhäuser wohnten. In Bremen ist aus der Zeit noch „Butze“ bekannt für ein kleines altes Haus.

Bi Ba Butze… noch ein Begriff vom „Butzemann“, einer Sammelbezeichnung für schreckende Dämonen und Gespenster, Kobolde und Zwergen als Kinderschreckfigur. Im Schweizerischen und Süddeutschen Raum ist es bekannt durch die hässlichen Holzfratzen zu Neujahr oder Karnevel, auch im skandinavischen oder norddeutschen Raum ist der „Butzemann“ bekannt.

Im Norden geht der Endungsname eines Ortsteils mit „Budda“, auch „Budde“ auf Bude zurück. Spekulativ wäre anzumerken, das diese möglicherweise Armenviertel bzw. Armendörfer waren.

Im 18. Jahrhundert wurden Wohnungen mit einem eigenen Eingang im Erdgeschoss „Buden“ genannt.

Ab dem 19. Jahrhundert wurden Schulgebäude, Klassenzimmer, Kaserne und die Stube als Bude genannt. In der Umgangssprache für billige kleine Wohnungen oder Geschäfte/Läden ist die Bude ebenfalls bekannt.

Mit einer „Bruchbude“ will keiner so richtig etwas anfangen. Die „Baubude“ ist für die Bauarbeiter bekannt.

In den 1920ern ist die „Kesse Bude“ als Lokal für Homosexuelle Frauen bekannt geworden im Milieu.

Ab den 1950 ist das Tor mit einem Drahtgefecht ausgestattet bekommen. Wenn die Fans zum Spiel gingen oder während des Spiels wurde lautstark bekundet „Wir haun den heut die Bude voll“.

In der Studentensprache bezeichnet man einen Zimmergenossen als „Budenknochen“ oder ein „Budenkonzert“ eine Party., Auch ein „Budenzauber“ kann eine Party sein. Diese allerdings würde eher heimlich gemacht, wenn die Eltern den ganzen Abend weg sind.

Auch das Trommelfeuer blieb im Jargon für „Budenzauber“.

Es gibt auch etliche Sprüche, die sich eingebürgert haben, wie z.B.:

„Die Bude einrennen“ – heißt mit vielen Personen gleichzeitig zu Besuch kommen

„Auf die Bude rücken“ – heißt du kommst trotzdem du ein nicht gern gesehener Gast wird oder unaufgeforderter Besuch oder etwas zu bereinigen.

„Fällt die Bude auf dem Kopf“ – heißt: Ich halte das in der Wohnung nicht mehr aus.

„Leben in die Bude bringen“ – Für Unterhaltung und Stimmung sorgen.

„Sturmfreie Bude“ – ist ein Ausdruck aus dem Mittelalter. für eine sturmfreie Burg. Sie ist dann nicht vom gengerischen Heer gestürmt worden, denn sie war sicher vor dem Angreifer. Die Mauern waren dann meist zu dick. Heute ist der Strohwitwer froh, wenn die Ehefrau mal weg ist. Endlich Füße auf den Tisch legen und abfeiern. Da ist das eher umgekehrt. Sturmfrei heißt heute: Eine Einladung machen.

Die Unterscheidung von Bude und Kiosk und Trinkhalle ist einfach:

Trinkhalle – ist ein größerer Verkaufsraum, wo hauptsächlich Getränke verkauft werden.

Kiosk – kommt aus dem osmanischen türkischen und bezeichnet wird so der Gartenpavillion. Der Kiosk ist über die Jahrhunderte ein alleinstehendes Bauwerk mit Verkaufsmöglichkeiten geworden. Heute jedoch arg vermischt, so das die Ursprünglichkeit nicht mehr gegeben ist und eine Bude mittlerweile nur noch Kiosk genannt wird. Das Wort Kösk (osmanisch) kam von Mauren besetzten Spanien über Frankreich nach Deutschland. Französisch: kiosque; italienisch: chiosco; spanisch: quisco. (Quelle: Wikipedia)

Ursprünglich ist eine Bude um 1870er Jahre erbaut worden. Sie dienten, wie in den Kurorten auch als „Trinkhalle“. Seltersbude wurde sie ebenfalls genannt. Zu dieser Zeit waren Wasser- und Abwasserzu- und abläufe noch nicht flächendeckend eingebaut worden und Krankheiten, wie Cholera und Ruhr an der Tagesordnung. Um dem Abhilfe zu schaffen und den Alkoholkonsum zu verringern, bauten Bürger genau das: Eine Trinkhalle. Wasser wurde hauptsächlich verkauft. Weil gleichzeitig der Staat die Sucht nach Alkohol damit verringern wollte.

 Nach dem 1. Weltkrieg etablierten sie sich schnell als regionale Erst- und Bestversorger. Die Bude ist eine „Begegnungsstätte“ für Klatsch und Tratsch. Nach dem 2. Weltkrieg entstehen in den Ruinen die Buden als eine wichtige regionale Versorgungsinstitution.


Trotz des Verkaufs in Tankstellen und größeren Spielräumen für die Öffnungszeiten, haben sich noch viele Buden gehalten. So kann ich in einem Podcast Patrick Paulick vorstellen, der eine Trinkhalle führt und den Verkauf über alles liebt. 
18000 Trinkhallen (Buden) sollen im Ruhrgebiet noch in Betrieb sein. Statistisch die größte Dichte an Buden. Die Statistik ist aus dem Jahr 2018, als am 25.08.2018 den „Tag der Trinkhallen“ als eine wichtige Institution in den Stadtteilen damit geehrt wurde. Mehr Informationen:
www.tagdertrinkhallen.ruhr/die-trinkhallen/alle-trinkhallen 

Jetz wissta bescheid! Glück auf ! Euer Ruhrpottologe André Brune  
Quelle: Wikipedia.de/wissen.de/Peter Honnen: Wo kommt dat her? (Greven Verlag)

POTTChristina, die multiple Hüftschwingerin von Dortmund

Bisse auch ein POTTmensch?

Dat hier habbich einfach als eine neue Form von Potree gedacht. Hier sollen Menschen zu sehen sein, die wat besonders machen, leisten oder einfach nur plötzlich da auftauchen und wat machen, watte nich glauben kanns, wenne dat siehs.

Meine erster POTTmensch is die Christina aus Dortmund. Ich hab da bei der dem ersten in Dortmund gegründeten Fußballverein von Benno Elkan geforscht und hab da so ungefähr 20 Minuten überlegt, wat ich wie Fotos mach und hab da nachgefragt, ob die wat wissen. Abba die wußten nix. Zumindest die anne Rezeption ausm Büro. Allet kannse ja auch nich wissen. War ja selbs erstaunt, dat der auch Bayern München mitgegründet hat, ein Dortmunder…. Steht so in Wikipedia. Tatsache. Und da er als Jude leider in Exil gehen musste, inne Nazi-Zeit, is der auf jeden Fall als Dortmunder eine wichtige Persönlichkeit in meinem Blog über Historische Personen. Abba dat nur am Rande. Benno kommt abba später, als historische Persönlichkeit vom Pott.

Denn die Christina is der POTTmensch von Heute. Nicht historisch, sondern vom Alltag. Denn in der ganzen Zeit hat die Christina da unter der Fußgänger- und Fahrradbrücke inne Nähe gegenüber vom Sportgelände vom TSC Eintracht Dortmund mitn Hullahupp-Reifen (sagn wir so, geschrieben richtig: Hulla Hoop-Reifen) die Hüften geschwungen, dabei telefoniert mitn Smarty und nachm Beenden im Tablet ein Buch gelesen. Ich konnte nich anders und da habbich se einfach ma gefragt, ob se bereit wär sich filmen und fotografieren zu lassen, denn dat wär reif fürt Guiness Buch der Rekorde. Und da siehse ma widda, dat die Frauen mehrere Sachen auf einmal machen können. Ich hab schon Schwierigkeiten nur eine Kamera richtig zu halten.

Auf die Frage, warum se dat so die ganze Zeit macht, sacht se, dat se auf ihr Blach wartet, wat im Verein sich sportlich betäticht. Der macht nämlich viel für die Kinder. Und so schwingt se beim Warten die Hüfte um selbs sportlich zu bleiben, dabei nimmt se sich Zeit auch wat zu lesen, weil se sons nich dazu kommt.

Schnulze geht dabei am besten, statt Krimi, sacht se. Und telefonieren hat se dann auch hinter sich. Und die ganze Zeit schwingt se die Hüfte. Unglaublich!

Und dabei unterhalten mit mir ging auch. Allet kein Problem, sacht se. Und Zuhause macht se dat auch. Muss man bisken wat wech räumen, damit da nix kaputt geht, abba dann is dat Wohnzimmer oder die Küche sicher vor ihr. Und los geht et.

Und wenne glaubs, du weiss allet, dann weisse jetz ers bescheid: Denn mit einer Stunde Training kannse 400 bis 600 Kalorien verbrauchen, so sah dat bei Christina auch aus. Boah ey, voll schlank! Im Vergleich zum abmühenden Joggen verbrennse da nach 30 Minuten so 300 Kalorien.

Jetz überlegse drei Mal bei Wind und Wetter ohne Kosten im Fitnessstudio zu haben zuhause die Hüfte zu schwingen. Besorg dir doch auch ma son Reifen. Abba nimm den mit Gripp. Kosten so umme 30 Euro. Christinas Rat, nich meiner.

Ich wünsch der Christina auf jeden Fall noch viel Spaß bei vielen Hüftschwingungen! Für mich würdig gewesen sie in die dann spontan nach fast 20 Minuten hinschielen überlegte neue Rubrik sie als erstes einzubauen. Und bedanke mich für Ihr Einverständnis, dass sie mitgemacht hat! Glück auf Christina !

Und euch beim Hüfteschwingen, dabei Lesen, Telefonieren und gemütlich abnehmen viel Spaß !

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Euer Ruhrpottologe André Brune

P.S.: Hab hier keinen Sponsor für den Reifen. Wenn ich einen empfohlenen bekomme, dann kannse draufklicken. Wenne sonne Firma bis, die wat vernünftiget in dieser Richtung verkaufen tut. Dann meld dich. Die Leute brauchen son Hüftschwinger dingend nache Pandemie!