Ein Hilfstransport nach Bosnien & die Erfahrungen mit Merle Hoffjan, Jan Lachnicht und Dorothea Bromkamp I +Videopodcast I +Podcast Folge 107

Ein Podcast über eine Hilfsfahrt aus dem Ruhrgebiet nach Bosnien ist eine Besonderheit, weil viele denken, dass Hilfstransporte nach Bosnien, wo doch kein Krieg mehr herrscht, nicht nötig wären. Oder die Meinung herrscht, dass wir selbst genug Probleme haben.

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Das sieht der kleine Verein Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V. etwas anders, der sich vor  2015 gegründet hat. Durch viele Dinge, die vor Ort zu sehen sind, die im Kleinen nicht funktionieren hat sich in Bottrop, mitten im Ruhrgebiet dieser Verein eben gegründet, um auf eine besondere Art und Weise zu unterstützen und das funktioniert nun schon so lange. Er unterstützt nicht nur vor Ort Kindergärten, Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Einschränkungen, sondern steht für Völkerverständigung. Bildung ist das wichtigste Wort und es ist das wichtigste für einen funktionierenden Staat.

In Deutschland werden alte Computer oder Schulmöbel einfach weggeworfen. Der Verein sammelt die alten Computer, gibt sie an den Verein Labdoo, der formatiert und passt die Computer an und dann gehen sie gezielt, wo Anfragen herrschen an Lehrern von Schulen in Bosnien – Herzegowina. An Kindergärten, auch Kinderheime gehen Stofftiere, Spiele, Möbel, Kleidung uvm.

Merle Hoffjan ist eine von den drei Schülern, die mitgefahren sind vom Berufskolleg Bottrop. Sie wollte Bosnien und die Menschen kennenlernen. Jan Lachnicht ist Lehrer und wollte das vereinbaren mit einer Dokumentation, was der Verein macht und was gemacht werden kann. Sie werden von mir kurz vor der Heimreise noch interviewt.

Jan Lachnicht interviewt seine Schüler (c) André Brune

Dorothea Bromkamp hat mit mir und Herbert den großen Bus gefahren mit Anhänger und war drei Jahre zuvor schon einmal dabei. Sie erzählt von den politischen Hürden und wie das damals war.

Dorothea Bromkamp (c) André Brune

Alle drei werden wiederkommen irgendwann. Jan ist auf jeden Fall 2025 wieder dabei. Diesmal möchte er die Berufsschulen vor Ort besuchen und herausfinden, ob ein Schülerausstausch möglich ist. Eine Dokumentation soll es diesmal nicht über die Tätigkeit des Vereins geben, sondern welche Möglichkeiten es gibt einen „Bildungsaustausch“ stattfinden zu lassen zwischen der Bottroper Berufsschule und eine in Bihac oder wo wir gerade sind.

Die Hilfsfahrttruppe 2024

Jan und Herbert Schröer, der 2. Vorsitzende des Vereins, sind vor der Fahrt 2024 ein Kooperationsvertrag eingegangen. Herbert wollte junge Leute über den Verein nach Bosnien bringen, um ihnen zu zeigen, was dort nicht so gut läuft und was der Verein wie unterstützt.

Das Berufskolleg Bottrop hat mit Jan Lachnicht und Dennis Homann und drei Schülern vor Ort Interviews geführt, haben die Einrichtungen mit aufgesucht und haben selbst einen Film hergestellt, der seine Uraufführung mit viel Applaus bei dem Filmfestival Bosnien Looksaround im November 2024 hatte.

Ich durfte auch ein Teil des Films sein und bin nun wieder bei der nächsten Fahrt dabei, sowie auch Jan Lachnicht und Dennis Homann mit einem neuen Schülerteam. Sie werden diesmal allerdings weniger die Einrichtungen mit aufsuchen, sondern versuchen vor Ort mit Berufsschulen in Kontakt zu treten, um einen Schüleraustausch hinzubekommen. Dabei werden auch Interviews mit dortigen Schülern versucht zu bekommen.

Im Interview, was ich vor der Abreise noch schnell gemacht habe, wollte ich wissen, wie die drei Begleiter sich gefühlt haben, was sie begeistert hat, was sie weniger gut fanden und ob sie wieder nach Bosnien kommen würden.

Eigentlich wollte ich den Podcast schon viel früher herausbringen, nämlich vor der Uraufführung und längst vor der neuen Fahrt nach Bosnien, aber wie das Leben so spielt. Es gab viele Termine, Dinge, die ich vorziehen musste und Dinge, die liegen geblieben sind. Jetzt aber kommt es noch heraus und zeigt auch, dass es sinnvoll ist, diesen Verein und sein Tun vor Ort zu unterstützen. Das teilten mir Dorothea Bromkamp, eine langjährige Bekannte von Herbert mit, sowie die Schülerin Merle Hoffjan und Jan Lachnicht.

Die anfängliche Nervösität von Merle bei den Interviews als Moderatorin verschwand mit jedem Tag. Jan hatte vor der Fahrt von der Technik kaum Ahnung und entwickelte sich ebenfalls weiter. Die Schneidearbeit am Ende war mit Sicherheit ein schwieriges Unterfangen, das Video relativ kurz zu halten, wo es so viele Eindrücke gegeben hat.

Alles in Allem kann das Ergebnis sich wirklich sehen lassen:

Ursprünglich wären sonst meine vielen kleinen Filme herausgekommen. Aber ich verschone niemanden, denn sie werden noch kommen. Und sie werden verbunden werden mit der neuen Fahrt, denn ich bin wieder dabei, sowie Jan und Dennis. Wir werden auch sehen, was sich in der Zwischenzeit in Drin getan hat, wo es eine Überschwemmung gegeben hat. Und diesmal fackel ich nicht so lange, sondern bringe alles relativ zeitnah heraus.

Neben Merle, waren mit Markus Gubanow und Can Aslana. Sie haben für den Ton und die Kamerahaltung gesorgt. Alle hatten eine Vorfreude ein neues Land zu sehen, was nie auf ihrer Reise – Agenda gestanden hätte. Sie waren alle sehr überrascht über die tolle Landschaft und Gastfreundschaft der Menschen vor Ort.

Nach 18 Stunden Fahrt und mehreren Stunden Wartezeit beim Zoll waren wir jeden Tag an vielen Orten, um Computer, Schultornister, Kinderkleider und auch Übergaben von Geldspenden zu machen. Der vorletzte Tag war ein Entspannungstag für uns alle in Sarajevo. Wir waren auf dem Berg, wo die Winterspiele 1984 stattgefunden haben. Von dort gab es eine herrliche Sicht auf diese interessante Stadt. Wer allerdings über die Grenze kommt, wird immer noch sehr viele Einschusslöcher in älteren Häuser entdecken.

Merle war in Drin, der größten Einrichtung für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen von Bosnien-Herzegowina, sehr betroffen. Sie war sehr berührt von den dortigen Umständen, die sie gern lieber besser vorgefunden hätte. Die Einrichtung selbst hat im November 2024 eine starke Überflutung gehabt. Wir wollen dieses Jahr schauen, was die gesammelten Spenden unterstützt haben vor Ort.
Die Kinderabteilung in Drin (c) André Brune
Spartanische Zimmer in Drin (c) André Brune

Er ist kein professioneller Videofilmer, aber hat den Anspruch was gutes daraus zu machen. Und definitiv ist den Lehrern und Schülern was besonderes gelungen mit Aufnahmen einer Drohne, die den Film natürlich in eine gewisse Höhe bringt:

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Merle würde gern nochmal wieder kommen. Sie fordert auf das Land zu erkunden und sich vielleicht auch bei einer Hilfsfahrt zu beteiligen.

Dorothea Bromkamp kannte Herbert schon 30 Jahre lang. Sie findet es gut, dass wenn wir in Deutschland eben neue Sachen, wie Computer oder Kleidung bekommen und aussortieren, es  woanders noch eine weitere Verwendung bekommt und dies dankbar angenommen wird.

2021 war sie erstmals dabei und stellt 2024 fest, dass politisch es dort sehr festgefahren ist. Zum Beispiel ist es so gewesen, dass ein Krankenhaus ein Ultraschallgerät gebraucht hätte, aber als die Politik das mitbekommen haben, wurde das Gerät abgelehnt. Ein Mangel entsteht dadurch, so dass das Land ausblutet, da viele junge Menschen auswandern in Richtung Deutschland, Österreich und die Schweiz. Pro Jahr verschwindet sozusagen die Anzahl einer Schulklasse eines jeden Ortes ins Ausland.

Dorothea ist der Meinung, dass die Menschen wieder Mut bekommen, wenn sie sehen, wenn es ein paar Menschen von außerhalb gibt, die sich für sie engagieren. So kann auch ich nur sagen, dass wir mit wenig Menschen und einem kleinen Verein aus dem Ruhrgebiet Hoffnung, Mut und eben auch Möglichkeiten für eine bessere Möglichkeit für die Bildung bringen.

Lehrer aus verschiedenen Städten holen in Fojnica ihre beim Verein bestellten Laptops ab (c) André Brune

Das ist eine tolle Sache und deswegen bin ich auch in den Verein eingetreten, um das soweit zu unterstützen, wie ich kann im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten.

Ich kann nur empfehlen einfach mal mitzufahren und es selbst zu empfinden, das Land zu entdecken und einmal mit anzupacken, um für sich selbst nicht nur etwas mitzunehmen, sondern auch vor Ort zu sehen. Wenn Hilfe ankommt, schaut jeder in lächelnde Gesichter. Das allein ist es schon wert einen Hilfstransport zu begleiten.

LINKS:

Podcast mit Herbert Schröer,  2. Vorsitzender von Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V.
https://www.ruhrpottologe.de/herbert-schroeer-von-aktion-leben-lernen-in-bosnien-der-hilfstransport-im-mai-2024-i-videopodcast-i-podcast-i-fotos/

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Verein Aktion Leben und Lernen in Bosnien e.V.
https://aktion-bosnien.eu

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Labdoo Deutschland e.V.

Labdoo.org

Eine geile Gästeführung: SEX IN THE CITY – HATTINGEN UNZENSIERT

Ich schick euch einen Gästeführer-Tipp rebootet aus Hattingen:

Hattingen- Mit einer ungewöhnlichen Themenführung lädt „Hattingen zu Fuss“ zu einer historischen Zeitreise der besonderen Art ein: Unter dem Titel „Sex in the City –…

SEX IN THE CITY – HATTINGEN UNZENSIERT

Die Führung für auswärtige Touristen öffnet bestimmt einem die Augen, dass die kleine brave Stadt, doch nicht so brav war oder ist, wie sie scheint. In den hintersten Winkeln war sie scheinbar unzüchtig und rotdunkel.

Doch bevor ich Vermutungen anstelle, macht mich die Führung von „Hattingen zu Fuß “ – Gästeführer Lars Friedrich neugierig Hattingen mal auf anderen Wegen als über alte schnuckelige Fachwerkhäusergeschichten kennenzulernen.

Dich nicht auch?

Dann geh mal buchen:

https://www.hattingenzufuss.de/service-page/sexinthecitytour?referral=service_list_widget

(Unbezahlte Werbung für das touristische Ruhrgebiet!)

Als Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. lade ich herzlich zur Vernissage am 20.5. ein

Seit einigen Wochen bin ich Vorsitzender der Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. und lade herzlich zu der Vernissage am 20.5. ab 18 Uhr ein. Das Hauptmotiv der ausgestellten Kunst ist das Element Wasser im Foyer des Bürogebäudes der Rhein-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH, Gladbecker Str. 140 in Bottrop.

Simone Ehlen, Geschäftsführerin der RWW, wird die Besucherinnen und Besucher begrüßen. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Doris Reineking von der Kunstgemeinschaft Bottrop. Musikalisch begleitet wird der Abend von dem Querflötenensemble „Querwerk“.

Gezeigt wird eine vielfältige Auswahl an Malerei, Grafiken und Skulpturen, die sich thematisch dem Wasser als Ursprung und Element des Lebens widmet – mal abstrakt, mal figürlich, immer inspirierend, aber auch warnend oder meditativ.


Gezeigt wird eine vielfältige Auswahl von 20 Künstler und Künstlerinnen mit einer Auswahl aus 49 Kunstwerken von Malereien, Grafiken, Fotografien und Skulpturen, die sich thematisch dem Wasser als Ursprung und Element des Lebens widmet – mal abstrakt, mal figürlich, immer inspirierend, aber auch warnend oder meditativ.

Ein Highlight der Ausstellung ist die eindrucksvolle Holzskulptur mit dem Titel „Suche“ von Michael Zell. Die Suche nach Halt und vor allem Wasser ist für Pflanzen überlebenswichtig. Zur Zeit herrscht in Deutschland eine lange Trockenphase, die alle Elemente des Lebens, wie Feuer, Luft und Erde durch das fehlende Wasser stark beeinträchtigt oder fördert. Alle Kunstwerke kommunizieren miteinander. Eine Flasche im Meer,  ein Leuchtturm im Dunkel des Meeres, ein See mit Birken, ein Glas Wein in der Sonne uvm.

Die Kunstgemeinschaft der Bottroper Künstler und Künstlerinnen zeigen jeder und jede auf ihre Art und Weise, wie sie die Welt mit Wasser als die Kraft des Lebens sehen. Ich selbst führe nach der Einführung der Vernissage von Doris Reineking eine kleine Kunstaktion zum Thema der Elemente des Lebens im Rahmen meiner Kunstreihe „Flaschengefühle“ durch und nehme das Publikum mit auf die Reise durch die Ausstellung.

Die Ausstellung kann vom 20. Mai bis zum 17. Juli 2025 jeweils montags bis donnerstags von 9:00 bis 13:30 Uhr besucht werden.

Ort:
RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH
Gladbecker Straße 140
46236 Bottrop

Zeitraum:
20. Mai – 17. Juli 2025
Montag bis Donnerstag, 9:00–13:30 Uhr

Veranstalter:
Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V.
in Kooperation mit RWW

Bei Interesse an Interviews, Hintergrundinformationen oder weiterem Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:

Pressekontakt:
Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V.
1. Vorsitzender André Brune : ruhrpottologe@gmail.com – Mobil : 01633912257

Ausstellung Kindheit in der Nachkriegszeit in Bottrop besuchen I Tipp zum 80. Jahrestag der Befreiung I +Fotostrecke I +Video

Die Ausstellung im August – Everding – Kulturzentrum zeigt eure Eltern, Groß oder Ur-Großeltern, wie sie zum Zeitpunkt des Einmarsches der 35. US-amerikanischen Division die sogenannte Stunde Null erlebt haben mussten in Bottrop und Anderswo. Sie beendeten den Krieg vor Ort am 28.3.1945. Sie ist für alle aus dem Ruhrgebiet interessiert gemacht. So sah es überall aus und so war es für jedes Kind damals.

Teaser

https://youtube.com/shorts/_ICVVfjsqqI?si=vPh8cYBjYDD2HRkH

Der Krieg ging aber für Deutschland noch bis zur endgültigen Kapitulation bis zum 8.5.1945 weiter, auch wenn das Herz der Kriegsmaschine Hitlers, das Ruhrgebiet, schon längst eingenommen wurde.

https://youtu.be/S9AYxy-LQ_4?si=g2rwoDBonVZSzcyh

Auf den ausgestellten schwarz-weiß Fotos sind spielende, musizierende, hungernde Kinder zu sehen, die versuchen zwischen den Ruinen ein relativ normales Leben zu führen.

Wir können es heute 80 Jahre nach der Befreiung von Hitlers Nazideutschland nur in kleinen Fotorahmen, den Erzählungen von Überlebenden, in der Videoinstallation oder die Leihgabe der echten Exponate der Army von der Familie Siebert, die sich Liberating Gelsenkirchen nennen, verstehen lernen.

Niemand kann sich heute aktuell den Hunger und den täglichen Kampf ums Überleben von damals noch vorstellen. Außer man schaut sich die aktuellen Nachrichten aus Gaza oder den Frontlinien in der Ukraine an.

Wir gehen heute in den Supermarkt und kaufen, was wir brauchen. Damals gab es nichts mehr. Die komplette Wirtschaft war zusammen gebrochen. Soviel zum totalen Krieg den Göbbels in einer Rede vom Zaun gebrochen hat, als schon klar war, dass Deutschland den Krieg nicht mehr gewinnen konnte.

Verbrannte Erde, Zerstörung und unendliches Leid und Tod durch diese faschistische Ideologie gingen für noch viele Menschen daraufhin in die Geschichte ein.

In dieser Ausstellung werden die Kinder in den Vordergrund gestellt mit Fotos von Fotos aus der Sammlung von Michael-Andreas Wahle. Sie sind gefunden worden als die Briten abzogen. Der Fotograf ist nicht zu ermitteln gewesen. Einige können auch aus Berlin stammen, weil man den Rosinenbomber sieht, der damals den Westteil versorgte. Im Erdgeschoss sind neben der Videoinstallation den Erlebnisberichte von Bottropern, auch Lebensmittelkarten, Hygieneartikel und ein berühmtes Carepaket zu sehen.

In der zweiten Etage im Rahmen von ‚Stunde Null‘ sind Fotos aus dem Stadtarchiv, die festgehalten haben, als die amerikanischen Soldaten Bottrop eingenommen haben und endlich kein Schuss mehr fiel. Wenige Tage später tauchten die Briten auf, die das Ruhrgebiet besetzt hielten und die Verwaltung übernommen haben für einen Neustart.

Auf einem Foto sieht man vor dem Postgebäude eine Militärparade.

Auf einer Pinnwand sieht man Informationen der Besatzer und die Bottroper Nachrichten, die in Deutsch und Englisch Informationen der Militärregierung der Briten mitgeteilt.

Die Gespräche mit den Kindern von damals sind schon 2005 von der Stadtarchivarin Heike Biskup zum 60. Jahrestag aufgenommen worden. Drei Stunden Filmmaterial lassen einen die Zeit nicht kalt werden und sind ein wichtiges Zeugnis für die Erinnerungskultur.

https://youtube.com/playlist?list=PLM9YbHRKOpCqGuhIVN97k4NZHpG8P8CZx&si=m-4fn4438-6kQz1Z

Heike Biskup hat umfangreiche Recherchen für diese Ausstellung aus britischen und amerikanischen Nationalarchiven zusammengestellt. Private Leihgaben mit Objekten und Dokumenten aus der Zeit machen die Ausstellung, die auch für Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet interessant sind, nahbar.

In der Innenstadt sind an einigen Stellen Banner aufgestellt, wie es zum Zeitpunkt der Stunde Null mit den Kriegszerstörungen ausgesehen hatte. Jetzt wurde auf dem Youtube-Kanal der Stadt Bottrop der historische Rundgang von der Stadtarchivleiterin Heike Biskup zu den Standorten der Banner veröffentlicht:

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Von dem Liberation Weekend am 11. und 12. April, habe ich schon berichtet und ein kleines Interview und Podcast zusammengestellt mit Melanie, Jonas und Philipp Siebert von Liberating Gelsenkirchen :

https://www.ruhrpottologe.de/zeitreise-zur-stunde-null-i-mit-liberating-gelsenkirchen-die-ausstellung-kindheit-in-der-nachkriegszeit-in-bottrop-besser-begreifen-i-videopodcast-i-podcast-i-fotos

Sie übernachteten in den Zelten der aufgebauten Sanitätsstation, wie es damals für die Menschen gewesen sein musste so ohne Strom.

Um die Geschichte von damals erlebbarer zu gestalten hat die Stadt Bottrop mit Liberating Gelsenkirchen zusammengearbeitet. Der Militaria – Experte Philipp erzählte den Besuchern die 3D – Modelle und Munition, sowie das Chirurgenbesteck, die verwendet wurden, um die Geschichte im Rahmen der Ausstellung erlebbarer zu machen.

Außerdem wurde und sind spezielle Filme und Lesungen im Filmforum an bestimmten Tagen zu sehen sein auch über die Ausstellung hinaus. Wer nun das alles nicht geschafft hat und trotzdem es sehen wollte, der hat nun in der Fotostrecke die Möglichkeit die Bilder zu sehen und einen Film aus der Videoinstallation. Damit die Ausstellung nicht ganz in Vergessenheit gerät.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10.5.2025 im August Everding Kulturzentrum auf der Blumenstraße 12-14 kostenlos zu besuchen.

Weitere Infos zur Ausstellung :

Adresse :

August Everding Kulturzentrum

Blumenstraße 12-14 in Bottrop

Öffnungszeiten

Mo – Fr: 9-20 Uhr

Sa: 9-12 Uhr

Stadt Bottrop

https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/stadt-_und_zeitgeschichte/stadtarchiv/stunde0kinder.php

https://nrw.volksbund.de/aktuell/projekte/artikel/kriegsende-nrw

https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/aktuelles/stundenull1_25.php

Liberating Gelsenkirchen

https://liberating-gelsenkirchen.de

Fotostrecke Erdgeschoss (c) André Brune

Fotostrecke 1. Etage (c) André Brune

 

Zeitreise zur Stunde Null I Mit Liberating Gelsenkirchen die Ausstellung „Kindheit in der Nachkriegszeit“ in Bottrop besser begreifen I +Videopodcast I +Podcast I +Fotos

Ein „Liberation Weekend“ sollte die Ausstellung „Kindheit in der Nachkriegszeit“ der Stadt Bottrop zum 80. Jahrestag der Befreiung durch die amerikanische Armee besser veranschaulichen.

Liberating Gelsenkirchen machte es mit ihren zivilen und militärischen Ausstellungsstücken sehr nahbar und verständlicher, wie es denn gewesen sein musste. Niemand von heute hat noch eine Vorstellung von den damaligen Verhältnissen. Nur noch Erzählungen der Großeltern, Filme, Bücher oder eben Museen können der heutigen Generationen das Ende und die Nachkriegszeit erklären.

Teaser

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Die 35. Infanteriedivision der U.S. Army waren die Befreier von Bottrop und Gelsenkirchen. Von ihnen suchen sie immer echte Ausstellungsstücke. Liberating Gelsenkirchen haben auch die Vitrinen für die Bottroper Ausstellung „Kindheit in der Nachkriegszeit“ mit ihren Exponaten gefüllt und unterstützten dabei das Stadtarchiv mit der Leiterin Heike Biskup. Die Ausstellung ist noch bis zum 10.5.2025 im August-Everding – Kulturzentrum zu sehen. Die Fotos sind Bilder aus Beständen der U.S. Besatzer und zeigen Kinder in verschiedenen Situationen. Die ältesten Besucher können sich bestimmt noch daran erinnern, so wie es meine Mutter konnte, die 1936 geboren wurde. Wer sie wann fotografiert hat, ist nicht aufzuklären. In einem separaten Beitrag werde ich nochmal die Ausstellung beschreiben.

Das Stadtarchiv möchte mit dieser Zusammenarbeit die Zeit der heutigen Senioren, die das Kriegsende vor 80 Jahren damals erlebt haben, den Kindern und Enkelkindern von Heute anschaulich zeigen, die es sich eben nicht vorstellen können.

Das Ehepaar Siebert sind in Persona „Liberating Gelsenkirchen“. Sie sammeln seit 2019 intensiv Militaria und Zivile Dinge aus der Zeit. Sie suchen auch weiterhin solche Exponate auf Flohmärkten und im Internet. Wieviel sie bisher ausgegeben haben, wollen sie gar nicht wissen. Sie zeigen und erklären gern die mittlerweile um die 4000 Exponate der Öffentlichkeit. In entsprechenden Kleidungsstücken bringen sie die Zeit auch persönlich etwas näher und nehmen auch ihren neunjährigen Sohn Jonas immer mit.

Jonas schenkte mir eine Schokolade nach damaligen Rezept und U.S. Army Verpackung  (c) André Brune

Sie haben in Gelsenkirchen auch den ein oder anderen Stolperstein unterstützt aus Überzeugung, dass sich so ein Krieg, wie es der zweite Weltkrieg war, mit dem „industriellen“ Töten von Juden, Sintis, Romas, Homosexuellen, Behinderten und Andersdenkenden, nicht wiederholt. Der erstarkte Rassismus und Rechtsradikalismus ist für sie ein Gräuel, ebenso die schlechte Unterstützung der Ukraine seitens der Europäer.

Philipp als U.S. Army Sanitätsoffizier Philipp Siebert bei einer detailtreuen Pause (c) André Brune

Sehr anschaulich und stolz zeigen sie ihre Ausstellungsstücke. Sie erklären mir, dass die amerikanischen Museen viel anschaulicher sind als die deutschen Museen es machen und wünschen sich selbst ein privates Museum, wo sie das so zeigen können, wie sie es an dem Wochenende über zwei Tage getan haben auf dem Hinterhof des August-Everding-Kulturzentrums. Sie wollen das Tabuthema in Deutschland auf ihre Weise aufbrechen und suchen nach einer kostengünstigen Räumlichkeit, um alles in ihrem Sinne ausstellen zu können. Ein Sponsor wäre auch möglich.

Im Videopodcast erklärt der Sanitätsoffizier Philipp den Militaria Bereich, für den er sich interessiert, während seine Ehefrau Melanie als Krankenschwester sich für den Bereich der Zivilisten interessiert.

Die ausgestellten Waffen, die Munition und auch die Raketen, sowie Minen sind allesamt maßstabsgetreu aus einem 3D-Drucker. So kann sich niemand verletzen und es besteht auch die Möglichkeit sorglos eine Panzerabwehrgranate in die Hand zu nehmen. Manche Menschen finden es geschmacklos. Aber es ist ja keine Waffenverherrlichung und auch kein Verkauf von Waffen, sondern nur eine Veranschaulichung, was diese kleinen Dinger für eine Gewalt auswirken können und Menschen zum Sterben bringen. Wer die Raketen sieht, kann sich besser in die Situation hineinversetzen. Es soll eher eine Abschreckung sein. Und so wie es dort im Hof hinter dem Stadtarchiv aufgestellt wurde, war es das für mich.

Kaum vorstellbar, dass die ein oder andere Tretmine heute noch hier und da zu finden sind und eventuell funktioniert. Da bleibt von der Wucht der Explosion nicht mehr viel übrig von einem Menschen, egal wie klein oder groß die Mine im Boden war bzw. noch ist.

Ich durfte dann auch mal das olivfarbene „Armeehemd“ anziehen setzte den Stahlhelm auf. Ich habe nie als Soldat gedient. Wenn ich mir vorstelle, dass es unter dem Helm ein Echo für die Ohren gibt beim Reden, wie muss dann der Hall von Raketeneinschläge sein. Heute sind es die ukrainischen Truppen, die täglich den Angriffen ausgesetzt sind. Natürlich auch umgekehrt, denn die Soldaten da sind ja Schachfiguren für die große Politik, die auf dem Schreibtisch entscheiden, was passiert. Ich kann mir nicht ausmalen, welche psychische Belastung neben dem ständigen möglichen Gedanken jeden Moment im Kugelhagel oder durch eine Panzergranate, Drohne oder Rakete zu sterben.

Wenn man die Ausstellungsstücke sieht, ist man erst fasziniert von den Dingen, die der Mensch erschaffen kann, aber gleichzeitig auch voller Ehrfurcht, was sie an Tod bringen können, sowie auch Hass, dass Menschen so etwas erzeugen können, ob es nun als Angriffswaffe oder auch Verteidigungswaffe gebaut wurde. Beides ist Kriegshandwerk der modernen Art, was früher die Keule im Steinzeitalter, Schwert und Schild bei den Römern, Pfeil und Bogen im Mittelalter oder auch Mistgabel in den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts war. Krieg begleitete den Menschen immer irgendwo. Leider.

Bei ihren Ausstellungen stellen sie immer eine Spendenbox hin, um weiter ihre Ausstellungsstücke zusammenzutragen, die sich oft genug auf dem Flohmarkt in Gelsenkirchen-Nienhausen an der Pferderennbahn finden können außer Samstags.

Auf dem Gelände, das zum Glück ohne Regen auskommen konnte, waren Originalverpackungen von Kellogs, die mit ihren Rice Pops die Armee beliefert haben, Zeitungen oder auch eine Bekanntmachung der Bottroper Nachrichten von den britischen Besatzern, die das Ruhrgebiet unmittelbar nach der Befreiung übernommen haben.

Philipp erklärte mir den Unterschied der Farben der Sprengköpfe. Ich wusste nicht, dass es da eine Unterscheidung gibt und auch geben muss. Die Panzerabwehrwaffen haben einen schwarzen Kopf. Die gelben und grünlichen sind mit Sprenggranaten und Zeitzündern ausgestattet.

Im Gras lagen die verschiedenen Minenarten, die 1945 von den Deutschen, sowie Amerikanern benutzt wurden. Die deutschen nutzten mangels Füllstoff auch Beton, das sehr große Verletzungen zufügen konnte.

Auf einem Tuch waren einige Waffen, wie die in Massen hergestellte Maschinenpistole M3, ausgestellt und eine Luger. Philipp erklärte, dass die Luger eine heißbegehrte Pistole war. Alle sind dort in 3D-Druckverfahren maßstabsgetreu hergestellt worden und konnten in die Hand genommen werden. Es gibt nur einen Unterschied dabei: Das Gewicht. Kunststoff wiegt weniger als die aus Metall hergestellten Waffen.

Ich wünsche mir für die Familie Siebert, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht, denn diese Anschauungsmöglichkeit bringt den nun weit entfernten Krieg etwas näher. Die Augenzeugen sterben langsam und es wird uns in absehbarer Zeit nur noch Museen und Objekte aus der Zeit zur Verfügung stehen, die eine Mahnung zu dem Zweiten Weltkrieg sind.

Ebenso wie es Holocaust-Überlebende noch gibt, können die noch lebenden Personen ihre Kindheitserlebnisse der Öffentlichkeit mitteilen. In der Bottroper Ausstellung haben es einige getan und erzählen in einem Interview mit der Stadtarchiv-Leiterin Heike Biskup über ihre Kriegs- und Nachkriegserlebnisse, die auf YouTube zu sehen sind. In der Ausstellung wurden die Interviews mit Bottroper Stadtbildern der Kriegs- und Nachkriegszeit veranschaulicht.

Mit den beiden werde ich noch zwei Mal einen Podcast machen. Einmal im Rahmen der Stolpersteine im Ruhrgebiet und einen zum 8.5.1945. Denn Philipp weiß eine Menge darüber. Auch das wird im Rahmen der Stolpersteine. Ruhrgebiet veröffentlicht werden. Habt ein bisschen Geduld, denn ich muss erst einen Termin finden, damit wir das machen können.

Ich wünsche mir, dass sie Erfolg haben für ihr privates Museum und für die großartige Ausstellung im Kulturzentrum noch einige Besucher, die das auch in die Welt tragen. Das darüber gesprochen wird.

Links und Shownotes

Wer Liberating kontaktieren möchte oder unterstützen möchte, etwas hat, um es für ihre Sammlung zu geben (möglichst regionalbezogene Artikel):

Liberating Gelsenkirchen

Melanie & Philipp Siebert

https://liberating-gelsenkirche.de

Mobil: 01777312687

Mail: info@liberating-gelsenkirchen.de

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Ausstellung « Kindheit im Ruhrgebiet »

August – Everding – Kulturzentrum Bottrop

Blumenstraße 12-14, 46236 Bottrop

Bis zum 10.5.2025

Öffnungszeiten :

Mo-Fr 8-18 Uhr

Sa 9-13 Uhr

Eintritt frei – Führung auf Anfrage

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Buch-Tipp

Anthony Beevor: D-Day, Arnheim, Stalingrad, Der zweite Weltkrieg

97 Suchergebnisse für beevor d day – bei Humboldt-Buchhandlung (ich unterstütze kleine Buchhandlungen, Du auch?)

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Film-Tipp

Band of Brothers produziert von Steven Spielberg und Tom Hanks nach dem Buch von Stephen E. Ambrose

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Podcast-Tipp

ARD – Podcast

In Polen – Die gefährliche Lücke

https://www.ardaudiothek.de/episode/in-polen/die-gefaehrliche-luecke-42/ard/14403985/

NDR Podcast

Streitkräfte und Strategien

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drogen-im-Krieg-Tag-1140-mit-Julia-Weigelt,audio1849816.html

Fotos und Text (c) André Brune

Fotostrecke:

Gregor Wildförster – der Geiger der Fotografie & seine Hood I Interview zur Fotoausstellung in Gelsenkirchen – Horst I 150 Jahre Gelsenkirchen I +Videopodcast I +Fotos

Es sind besondere Schwarz-Weiß-Blicke von Gregor Wildförster auf den Gelsenkirchener Stadtteil Horst und Beckhausen. Die Fotos sind nun gemeinsam mit Christoph Bottarus Porträtfotografien bis zum 9.5.25 in einer Ausstellung in der Stadtteilbibliothek zur 150 Jahrfeier der Stadt Gelsenkirchen zusammen zu sehen.

Teaser zum Videopodcast:

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Tolle Musikbegleitung von Kai Wälken:

https://youtube.com/shorts/bB-uE-1_tcg?feature=share

Ein Interview mit ihm kurz vor der Vernissage macht neugierig auf Mehr von ihm:

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Gregor Wildförster nennt sich selbst Fiddler of light. Eine Geige ziert mit den vier Saiten auch seine Visitenkarte. Eine Kamera hat eben auch vier Saiten, erklärt Gregor mir. Sie sind ein Bezug auf die Virtuosität einer Geige auf die Blende,  die Belichtungszeit, die Brennweite und die Bearbeitung. Alle Nuancen, die für ihn ein Foto ausmachen sind wie in einer Geige vorhanden.

Stolz vor seinen Fotos: Gregor Wilförster (c) André Brune

Einfühlsam fotografiert er hauptsächlich Körper, die er durch seine Augen und seine Fotografie „positiv“ darstellt. Die sogenannte Body Positivity ist sein Fotografiefeld. Zur 150 Jahrfeier der Stadt Gelsenkirchen hat er sich sein Blick auf die Straßenfotografie (Streetphotography) verschoben.

(c) André Brune

Gregor Wildförster hat jeden Stadtteil Gelsenkirchens zwei Jahre lang nach Motiven aufgesucht. Menschen, die er in bestimmten Situationen traf oder öffentliche Fahrzeuge, sowie Motive in einem Stadion, an einem alten Bahngebäude, Förderturm, das Schlossgebäude, sowie das Gelände vom Nordsternpark fehlen nicht in dieser Ausstellung über den Stadtteil Horst und Beckhausen, die hauptsächlich in der Stadtbibliothek in der Vorburg zu sehen sind.

Die Portraitfotos von Christoph Bottaru blicken auf die Hood von Gregor Wilförster (c) André Brune

Die Ausstellungsreihe, die in Gelsenkirchen Mitte angefangen hat, nennt er selbst „Meine Hood“. Anglizismen sind streitbar, aber in diesem Fall wohlüberlegt und auch sehr passend. Das Wort beschreibt jeden Stadtteil, der sowie heruntergekommen und sozial benachteiligt sein kann, sowie auch ein heimatbezogener und geliebter Bereich ist, wo man sich trifft zu einem Gläschen Bier. Während Christoph Bottarus Portraits oben hängen zieren seine Bilder die Wände unten im Erdgeschoss der Stadtteilbücherei in der Vorburg in Gelsenkirchen – Horst.

Erste Gäste vor der Vernissage (c) André Brune

So entstand die ganze Idee tatsächlich in Horst im Café Klatsch. Dort wurde begonnen, die Idee für Gelsenkirchen Marketing zu gestalten. Ich hatte also die Ehre, das Bild erklärt zu bekommen, wie besonders es ist. Zufällig war ich vorher am gleichen Tag an dem Café Klatsch vorbeigegangen und habe es fotografiert. Unbewußt.

Die Stadtteilbibliothek Horst füllt sich (c) André Brune

Gregor Wildförster hat die Fotografie als Autodidakt erlernt. 1963 ist Gregor in Horst geboren. Er interessierte sich immer für die alte schwarz-weiße Filmwelt von John Ford zum Beispiel. Er wollte Regisseur werden, denn er war fasziniert, wie sie die bunte Farben in zwei Tönen so in Szene setzen konnten, dass die Filme für die Zuschauer ein Augenschmaus wurden. Aber das Studium erforderte ein finanzielles Polster, das er nicht hatte. So machte er eine Banklehre, hatte auch Abstecher in Frankfurt und Zürich bevor er 1995 wieder zurück nach Horst kam.

Bildbände und Preisliste von Gregor Wildförster (c) André Brune

Er beschäftigt sich während seinem Angestelltendasein mehr und mehr mit der Fotografie bis aus dem Hobby eine Berufung wurde. Ein Burnout-Syndrom und eine diagnostizierte Depression gab ihm den Schub sich nur noch der Fotografie zu widmen. Erst recht als er nach weiteren drei Jahren Angestelltendaseins wieder in einen Burnout rutschte. Die Fotografie hat sich als erfolgreiche Selbsttherapie entwickelt.

Gerd Kaemper macht für Gerne Gelsenkirchen das Gruppenfoto (c) André Brune

Seit zehn Jahren ist er nun der Meinung seinen Stil in der Fotografie gefunden zu haben. Und ja für mich ist es so, dass er aus den fotografierten Menschen auch ihre Seele einfängt. Heute ist er auch in den USA kein unbekannter Fotograf mehr.

Den kantigen Charme mancher Gelsenkirchener Stadtteile fängt Gregor auf eine eigentümliche Art und Weise ein. Beim Instagram- und Facebook – Account „Gerne Gelsenkirchen“ kann man seine Fotos immer wieder aus allen Stadtteilen sehen.

Screenshot von Ausstellungseröffnung (c) Elisabeth Koetke

Den kantigen Charme mancher Gelsenkirchener Stadtteile fängt Gregor auf eine eigentümliche Art und Weise ein. Beim Instagram- und Facebook – Account „Gerne Gelsenkirchen“ kann man seine Fotos immer wieder aus allen Stadtteilen sehen.

Sie sind auch käuflich zu erwerben mit einem weißen Rahmen, auf Passepartout und seiner Signatur für 149 €.

Gern hätte ich noch mehr über seine „Therapeutische Fotografie“ erfahren, aber das war zeitlich nicht mehr möglich, weil schon viele Besucher und Besucherinnen hereinströmten zur Vernissage. Das holen wir nach.

Gregor Wildförster in Gelsenkirchen Mitglied im „Bund der Gelsenkirchener Künstler e.V. und auch bei der Gelsenkirchener Künstler-Initiative „Kunst in der City“

Die Ausstellung geht noch bis zum 5.5.25 in der Stadtbibliothek Horst, Turfstraße 21 in Gelsenkirchen. Für Navis immer „Rennbahn 5“ eingeben, sonst landet man wahrscheinlich zwischen den Büchern.

Infos und Anmeldung: 0209 – 169 6126

Zu sehen während der Öffnungszeiten:

Mo 11 – 13 und 14 – 19 Uhr

Di geschlossen

Mi 9 – 14 Uhr

Do & Fr 11 – 13 und 14 – 17 Uhr

ACHTUNG: Ab dem 29.4. ist die Stadtbibliothek zeitweise geschlossen, aber eine Besichtigung ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Veranstaltet wird die Ausstellung von der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen mbH im Rahmen von „150 Jahre Stadt Gelsenkirchen“

Links:

Kontakt mit Gregor Wildförster über seine Internetseite:

Internet & Shop: FIDDLER OF LIGHT – Einfühlsame Fotografie für Menschen – www.fiddler-of-light.de

Instagram: @fiddler_of_light_decent

Facebook: fiddler.of.light

gregoronline@cityweb.de

Buerer Str. 1

45866 Gelsenkirchen

Mobil: 0171 7928612

***

Gerne Gelsenkirchen / Gelsenkirchen Marketing mbH

Instagram: @gernegelsenkirchen

Facebook: Gerne Gelsenkrichen

Adresse:

Ebertstr. 11 , Gelsenkirchen, Germany, 45879

Tel: 0209 1694900

info@stadtmarketing.de

***

Die musikalische Begleitung machte Kai Wälken, der in Gelsenkirchen eine eigene Musikschule hat. Er hat Eric Clapton beeindruckend in den Gitarrensaiten gehauen und die Stimme war passend. Er hat die Atmosphäre zum Brodeln gebracht. Toll!

Facebook/kaiwalken

Facebook.com/kaisrockpopschool

Instagram @kaisrockpop

Ewaldstr. 23 – Gelsenkirchen

***

Alle Fotos Copyright André Brune:

Flaschengefühle zur Ausstellung (c) André Brune
Bei der Arbeit. Eingefangen von (c) Sybille Hellier / Danke für das Foto!

Textile Kunst hoppelt schnell durch das Museum Quadrat in Bottrop I Sheila Hicks ist bewundernswert

Die Zeit rennt. Wie immer! Lange war Sheila Hicks schon im Museum Quadrat und nun endete diese Ausstellung ihrer Kunst am Wochenende Ende Februar. Ich wollte die unbedingt gesehen haben.

Nicht nur in Sachen Kunst wollte ich mir Sheila Hicks vornehmen und unbedingt gesehen haben, sondern weil ihr MentorJosef Albers war, der in Bottrop geboren wurde und in die USA auswanderte wegen den Nazis. Mal sehen, wann hier die ersten ins Exil gehen werden…

Es ist also wichtig einen Schlenker zu machen über die Amerikanerin, weil sie von Josef Albers inspiriert wurde. Als Jugendlicher hab ich bei den ersten Führungen von der Schule aus nichts mit den Quadraten anfangen können. Sie erinnerten mich immer an den Mathematikunterricht. Mathematik ist nie so mein Favorit gewesen in der Schule. Deswegen hab ich auch heute einen Steuerberater, der meine Arbeit für das Zusammenrechnen übernimmt 🤪. Da geht ein großer Dank für die hervorragende Arbeit an das Steuerbüro Maß & Hruby

Manchmal denke ich dyskalulatorisch, aber wenn ich seh, wie manche Politiker aus Ein Mal Eins Zwei machen oder aus 15 gleich 500 ohne den Zins zu berechnen, dann… Oh, ich greife vor. Das war nicht meine Absicht. Dieser Tagebucheintrag liegt schon etwas zurück, weil ich keine Bilder veröffentlichen kann über die Ausstellung. Es birgt urheberrechtlich ziemliche rechtsanwaltkostentechnische Gefahren. Früher war alles möglich. Heute sehe ich ein, dass es eben für die Urheber immer Nachteilig war, aber auch gleichzeitig viel mehr an Aufmerksamkeit brachte. Heute verdienen die Rechtsanwälte mit Copyrightverletzungen mehr als mit Kleptomanen. Es ist, wie es ist.

Die Bilder und Videos sind nun im Archiv und gehen auch nirgends wohin. Obwohl, wenn ich mich da in ein Bild spiegeln würde, wäre es ja nur eine mögliche Situationsänderung der Fotogenetik. Ach eins geht. Ich nehme es mir einfach mal vor.

Ich bin abgeschwiffen, wie eine Oma, die nicht mehr wußte, was vor fünf Minuten war. Also die Quadrate mit exakten Abmessungen plus der unterschiedlichen Farben waren für mich nichts anderes als Nichts. Ich konnte nicht verstehen, warum jemand so eine Kunst herstellen konnte. Das war mir schleierhaft. Kunst waren für mich schöne Landschaften, genau gezeichnete Portraits, Bilder, die von Hand aussahen wie Fotos.

Heute sehe ich das anders. Es war innovativ zu einer Zeit, wo man eben eher noch zurück wollte in alte Zeiten vom 19. Jahrhundert. So hab ich mit 15 wohl gedacht…

Josef Albers hat einfach was anderes gemacht und das passte zum Beispiel eben den Nazis nicht. Joseph Beuys hat das mit Skulpturen getan. Er war seiner Zeit revolutionär voraus.

Sheila Hicks war Studentin bei Josef Albers. Ihre Werke gingen in die gleiche Richtung. Doch eine Reise nach Südamerika veränderte ihre Sichtweise und Kunst. Sie fing an zu ‚Stricken‘ und machte Kunst aus Textilien. Ein sehr interessanter Umgang mit Kunst, der mir in dieser Ausstellung wirklich viel Freude und Gedanken brachte, mich sogar inspirierte doch mal die auf dem Krempelmarkt, ein Flohmarkt vom Verein Aktion Canchanabury letztes Jahr ergatterte Nähmaschine zu nutzen. Mal sehen…!

Sheila Hicks und ihre Kunst beschreibe ich in einem Sonderpodcast. Wichtig war mir die Ausstellung zu erwähnen die am 23.2. ihren letzten Tag hatte.

Und dann ging es los. Nach Bochum brauchte ich mehr als eine Stunde. Denn natürlich wurde beim Öffentlichen Nahverkehr gestreikt. 350 € mehr im Monat, 3 Tage mehr Urlaub und 8% mehr Lohn wird gefordert.

Eine ganz schön hoher Batzen. Da machten die in den 1990ern wegen Gürtel enger schnallen so manche kleine 1-2% oder Nullrunde mit, um heute auf den Putz zu hauen, wo die Kassen noch leerer sind. Und am Ende kann sich keiner mehr das Deutschlandticket leisten.

Es ist das gute Recht zu streiken. Ich finde es gut. Es nervte nur auf der Straße. Über einer Stunde also fast doppelt so lang brauchte ich zurück. Und was ist, wenn ich in meiner Selbstständigkeit mal eben von meinen Kunden 8% mehr verlangen würde, fragte ich mich.

Nun viele würden eine Erhöhung der Preise verstehen, aber nicht in der Größenordnung. Die Hälfte vielleicht.

Aber das ist ein anderes Thema. Im Ruhrgebiet gibt es vielzählige Museen. Die letzte alle drei Jahre vorkommende Jahresausstellung in Bochum hab ich ebenfalls nicht geschafft zu schauen. Muss ich wieder warten und dann aber auch wirklich, wirklich mir die Zeit nehmen, die so schnell hoppelt. Nur der Nachteil ist, dass sie alle drei Jahre kommt. Da bin ich ja schon wieder näher anne Rente… Meine Güte, bald ist auch schon wieder Ostern! Und Trump hat keine Eier. Na, das kann man so oder so sehen…

Rotkäppchen auf Ruhrdeutsch I Eine Lesung aus Märchen auf Ruhrpottisch Band 1 I +Video I +Teaser

Rootzkäppken, wie Michael Göbel, das Rotkäppchen der Gebrüder Grimm in seinem Band 1 ‚ Märchen auf Ruhrpottisch, nennt, war diesmal dran. Nach einigen Wochen, musste ich einfach mal wieder eins lesen. Was mir Freude macht, soll den Zuhörern oder Zuschauern ebenfalls Freude bringen.

Über den Wolf, die Omma und den Jäger brauch ich euch ja nix erzählen. Hört rein!

Viel Spaß und Glück auf ⚒️

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Dat is hier unbezahlte Werbung für dat amüsant in Ruhrdeutsch umgeschriebene Märchenbuch:

Märchen auf Ruhrpottisch – Michael Göbel (Buch) – jpc

ISBN: 9783741222849

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Kinogeschichte vom Ruhrgebiet I Ruhrgebiet erklärt I +Videopodcast I +Podcast Folge 11 #102

Das Kino im Ruhrgebiet hat eine besondere Geschichte im Revier. In den 1950er Jahren gab es eine einzigartige Dichte von unglaublichen 500 Filmpalästen, Schauburgen, Lichtspielhäusern und Kinotheatern, wie sie jeweils hier und da hießen. Heute gibt es noch 50 zwischen Emscher und Ruhr. Im Ruhrmuseum gab es viele interessanten Informationen, die wir im Podcast erzählen. Es geht los mit den unglaublichen Anfängen in Witten vor 1900 über das erste Gaststättenkino in Bottrop, das kleinste und größte Kino im Ruhrgebiet bis hin zur Stadt mit den meisten Kinos der Welt heute.

TEASER

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Über das Kino zu erzählen, nachdem ich den Besuch kurz vor Schließung der faszinierenden Ausstellung ‚Glück auf – Film ab – Kinogeschichte vom Ruhrgebiet‘ noch geschafft habe, wollte ich mir nicht nehmen lassen mit Jack Tengo es zu besprechen.

Denn nicht nur was dort ausgestellt war, sondern auch wo die größten, die kleinsten, die ersten Kinos im Ruhrgebiet waren, ist spannend. 

Die Geschichten rund um das Kino, die Schattenseite aus der Nazizeit und der Aufbruch in der Nachkriegszeit, wo in kurzer Zeit die 500 an der Anzahl wie Phoenix aus der Asche wieder auferstanden sind und welche Filme hier gedreht wurden. Es gibt wirklich viel darüber zu erzählen. 

Im Blog kommen aus rechtlichen Gründen noch keine Fotos. Sollten dir Museen oder Privatleihgeber mit der Veröffentlichung einverstanden sein, dann folgen die Fotos im Blog nachträglich.

Fast fünf Stunden war ich da und fast zwei Stunden haben wir darüber geplaudert. Ein wenig musste ich kürzen, aber hier ist es nun kompakt im Videopodcast Folge 11 aus der Projektreihe Ruhrgebiet erklärt und Folge 102 von ‚Ruhrpottologe unterwegs im Ruhrgebiet‘. Noch kürzer ging es leider nicht.

Natürlich muss ich auch einige Beispiele nennen im Vergleich. Natürlich kommen einige Städte leider aus Platzgründen nicht vor. Bestimmt haben wir das ein oder andere nicht erzählt. Und es könnte auch sein, daß hier und da was falsch mitgeteilt wurde. (falls, dann bitte mitteilen) Wir sind ja keine Profihistoriker. 

Wir möchten unterhalten und erzählen als Menschen aus dem Ruhrgebiet für Menschen und Interessierte des Ruhrgebiets von hier und außerhalb.

Wir haben aber auch noch das ein oder andere neue im Programm. Eine Zahl aus der Chronik vom Ruhrgebiet: 1988 und ein Ruhrpottwort: Kaschemme.

Hört mal rein. Es lohnt sich!

Glück auf und bis zum nächsten Mal!

P.S.: Bilder folgen eventuell bei Genehmigung. Das Skript wird nachträglich eingefügt.

Shownotes & auch Quelle neben dem Besuch in der Ausstellung

Buchtipp zum Podcast


Glück auf – Film ab : Kino – und Filmgeschichte des Ruhrgebiets von Heinrich Theodor Grütter
Klartext Verlag
ISBN : 
978-3-8375-2632-5

***
Filmtipp vom Podcast und aus der Ausstellung

Kameradschaft
https://www.youtube.com/watch?v=U22HqGhVG_A
oder
https://www.youtube.com/watch?v=4iDGOXrEGgg

***
Videopodcast

https://youtu.be/MGMUN-rfd38?si=4AJ7V7BoPafr65tX

 

Wer nur dem Podcast ‚Ruhrgebiet erklärt‘ folgen möchte :

Helfen beim Krempelmarkt I Aktion Canchanabury e.V. sammelt jährlich im April mit Flohmarkt Spenden für Afrika I +Video I + Short I +Fotos

Es war letztes Jahr eine tolle Erfahrung den Verein Canchanabury beim Krempelmarkt zu unterstützten. Jetzt er lädt zum vierten Mal zum „Krempelmarkt'“ rund und um die Rotunde ein.

Short zum Krempelmarkt und Interview mit Henriette Roos:

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Voraussetzung zur Teilnahme ist: Ein Kuchen mitbringen und 25 € Standgebühr und natürlich der „Krempel“ zum Verkauf. Getränke und Kuchen werden dann verkauft und daraus ergibt sich dann eine gute Spende für ein besonderes Projekt von Aktion Canchanabury. 

Ich helf beim Kuchenverkauf und Waffelbacken. Macht Spaß!

Diesmal geht der Erlös des gemeinnützigen Flohmarktes an gänzlich in die Unterstützung einer Slumschule in Uganda: Slumschule PCCP

Ich hab vor einem Jahr beim Waffelbacken geholfen. Der Teig wurde von einer Bäckerei gespendet. Da haben wir gebacken, bis der Arzt kommt. Vieles ist damals auch gesammelt worden. Es hat Spaß gemacht. Und die vielen verschiedenen Kuchen vor meiner Nase konnte ich nicht widerstehen natürlich. Da sind allein so einige Spenden draufgegangen.

Henriette Roos & Gerd Stegemann von Aktion Canchanabury e.V.

Wenn ihr den Verein unterstützen, etwas Spenden oder mehr wissen möchtet, was die schon über 60 Jahre gemeinnützige Arbeit für Afrika bedeutet und welche Hilfe vor Ort gemacht wird, könnt ihr es auch am Krempelmarkt erfahren. Ihr könnt Euch vielleicht sogar noch einen Platz in der Rotunde, dem ehemaligen Nachkriegsbahnhof von Bochum, sichern und euern Krempel mitbringen oder hingehen und kaufen, Kuchen essen bei einem leckeren Kaffee.

Mir hatte es gefallen! Ich hatte damals eine Nähmaschine gekauft. Die hab ich behalten. Und weiß sie nun gut einzusetzen. Meine Jeans hatte letztens die komplette Naht in der linken Innentasche kaputt… Auch sowas kann dort gefunden werden! Oder das klassische Gesellschaftsspiel Elfenland. Hab ich nie besessen bis jetzt…und die Kuchen… Mjam!

Begeisterte Mitmacherin und schon eine Nähmaschine an mich verkauft

Ihr könnt gern nochmal meinen Beitrag und Podcast nutzen für mehr Informationen:

Aktion Canchanabury – 63 Jahre Afrikahilfe aus Bochum – Gerd Stegemann im Interview I Podcast #70 I Fotos – Ruhrpottologe – André Brune

Der Krempelmarkt findet statt…:

Wann?
Sonntag, den 6. April
von 11 bis 15 Uhr

Wo?
Rotunde, Konrad – Adenauer – Platz 3, 44787 Bochum ein
Bei schlechtem Wetter drinnen!

Wer selbst Interesse an einem Krempel-Tisch hat, schreibt einfach eine Email an info@canchanabury.de.

Die Aktion Canchanabury stellt ein Bierzelttisch, eine Bank und einen Kleingeldservice.
Gerne kann auch ein Garderobenständer zusätzlich mitgebracht werden.
Es wird nur um private Verkäufer gebeten. Professionelle Händler sind nicht erwünscht. Bei schlechtem Wetter findet der Krempelmarkt in der Rotunde statt.

Infos über den Verein:

Miteinander in Freundschaft etwas bewegen | Aktion Canchanabury e.V.

Video zum Krempelmarkt und Interview mit Henriette Roos:

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