Jack Tengo und ich machen einen kleinen historischen Rahmen über die Anfänge des Fußballs im Schatten der Fördertürme im Ruhrgebiet, reißen die Anfänge der Fußballvereine an und gehen kurz auf die Gründung der Bundesliga ein.
Wenn auch Borussia Dortmund im Moment der einzige Verein in der 1. Bundesliga ist, der die Stellung der traditionellen Vereine hält. Schalke 04 und VfL Bochum kämpfen um den Aufstieg in der 2. Bundesliga und Rot-Weiß Essen und MSV Duisburg liegen im Aufstiegskampf von der 3. in die 2. Bundesliga.
Gestartet ist die Bundesliga mit drei Vereinen 1963 und haben damit das Herz der Fußballliga Deutschlands gebildet. Wir gehen auch auf die Rot-Weiß Oberhausen ein und werden alles Mannschaften im historischen Kontext nach und nach im Podcast besprechen.
Viel Spaß beim Podcast als Video oder zum Hören:
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Gerd Böttcher war in den 1960er Jahren vom Gärtner zum Schlagerstar aufgestiegen. Der am 18. Juli 1936 geborene Berliner hat seine Lebenszeit hauptsächlich in Werne an der Lippe verbracht. Er war ein migrierter Ruhrpottler geworden. Und deswegen haben wir ihn auch in einem Podcast vorgestellt.
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Gerd Böttcher war ein lebenslustiger Mensch. Zuletzt war er sogar Karnevalsprinz im Ort. Leider verstarb er viel zu früh, als seine gesunkene Karriere einen kleinen Aufwind bekommen sollte mit einer Langspielplatte. Drafi Deutscher, Giorgio Moroder waren nur einige, die ihn unter die Arme gegriffen haben.
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Wer nur dem Podcast „Ruhrgebiet erklärt“ abonnieren möchte:
Gestartet ist er in Kneipen auf kleinen Bühnen in Berlin, wo er entdeckt wurde vom berühmten Komponisten Werner Müller, der die legendäre Musik der Sportschau kreiert hatte. Er wollte Gerd nicht mit einem italienischen Pseudonym auf der Bühne sehen, sondern er wollte ihn als Deutscher auf die deutsche Bühne bringen mit seiner klaren Stimme und förderte ihn. Er sang auch einige Lieder von Elvis Presley in deutscher Übersetzung als deutscher Elvis, was ihm auch viele Fans einbrachte. Die Singles wurden bei Decca verlegt, einem besonderen Musikverlag, die mit der deutschen Telefunken zu tun hatte. Mehr erfahrt ihr im Podcast.
Erst nach der Aufnahme erfuhren wir von jemanden, der ihn kannte, dass er auf den Karnevalswagen ging, obwohl er an einer heftigen Lungenentzündung litt. Seine Nieren haben wahrscheinlich auch schon angegriffen. Er starb am 26. Februar 1985 in einem Dortmunder Krankenhaus mit nur 48 Jahren.
Er hat sein Publikum ihrer Zeit gut unterhalten, wie unten in einigen Youtube-Musikvideos zu hören und zu sehen ist. Dafür gehört ihm auch gebührenden Respekt, die wir am Ende des Podcasts auch mit einer Schweigeminute für den Entertainer würdigen.
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10 Fußlümmel vonne Zeche Consolidation und der Firma Küppersbusch um Willy Gies herum trafen sich in der Hauergasse 2 im Jahr 1904 im neuen Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. „Wir werden einmal vor 90000 Zuschauern spielen“, war Willys Vision. Sie gegründeten einen Verein, der die Stadt prägen sollte, wie nichts anderes in ihrer 150 jährigen Geschichte.
Es liegt nahe in der Podcast-Trilogie über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der 150 Jahre alten Stadt Gelsenkirchen, auch den weltweit berühmten Fußballverein mit Freud und Leid, Auf und Ab zu bringen:
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Jack und ich hatten nicht vor einen Podcast über zwei Stunden zu machen. Eigentlich hätte ich ihn auf eine Stunde gekürzt. Und eigentlich haben wir wahrscheinlich das ein oder andere wichtige nicht gesagt. Wir hätten gern noch mehr über einzelne Spieler mitgeteilt, aber das folgt irgendwann ein anderes Mal.
Es war ein Abriss der Geschichte, die über 120 Jahre alt ist. Bei allen Skandalen, die der Verein hatte, war es wichtig das Herz des Fußballs zu erklären und erzählen es im Rahmen der Stadtgeschichte von Gelsenkirchen.
Wir hoffen, dass ist gelungen, trotz der Erkältung von Jack Tengo bei der Aufnahme, der zudem natürlich auch ein Borussia Dortmund – Fan ist. Also ein Derby ist hier auf jeden Fall zu hören.
Der FC Schalke 04 startete als Westfalia Schalke in Gelb-Rot, änderte die Farbe in Königsblau-Weiß, kämpfte sich mit weniger Mann durch den ersten Weltkrieg, blieb erhalten durch eine Frau, fusionierte mit einem Turnverein, um nicht unterzugehen, hielt sich wacker, ließ sich wieder scheiden von den Turnern und wurde reinkarniert in FC Schalke 04 e.V. Dann ging es los:
Der Fußball begann nach der Schicht und würde förmlich „erackert“ auf der Wiese. Die Ballmann-Brüder, geboren in Dortmund, ausgewandert mit den Eltern nach Großbritannien, aber nach dem Weltkrieg wieder zurück, brachten den unbekannten weiterentwickelten Inselfußball mit Fallrückzieher, Doppelpass und Kurzpassspiel mit.
Ernst Kuzorra und Fritz Szepan waren im Mittelfeld die Antreiber und formten den „Schalker Kreisel“, der für jede Mannschaft unschlagbar waren. Sie wurden zu Idolen ihrer Zeit und auch Vorbild in der Zeit des Nationalsozialismus.
Sie gewannen jedes Jahr die Westfalenmeisterschaft und sechs Mal die Deutsche Meisterschaft, fuhren auch mal an die Front, um mit der Wehrmacht Truppenfußball zu spielen.
Fritz Szepan sagte nicht nein, als er in der Arisierung das Textilhaus Julius Rode & Co von einem jüdischen Ehepaar namens Sally Mayer und Julie Lichtmann bekam. Ob er es wußte oder nicht, dass sie dann in Riga ermordet wurden nach der Deportation, können wir nicht nachvollziehen, auch nicht, ob er Schuldgefühle danach bekam.
Schalke hat als erste Bundesliga-Mannschaft die unrühmliche Geschichte aus der Nazizeit aufgearbeitet, der ein Skandal wurde, als 2001 eine Straße nach dem großartigen Fußballer benannt werden sollte und diese Geschichte herauskam.
Schalke wäre nicht Schalke, wenn der Verein immer weiter oben mitspielte, auch Gründungsmitglied der Bundesliga 1963 war. Doch der letzte Meisterschaftstitel wurde noch in der Oberliga 1958 gewonnen. Danach wurden sie meist Schalke Viz Vier oder Schalke Null Vize. Wie man es nimmt ist egal. Die Mannschaft spielte oben mehr mit als der Reviernachbar Borussia Dortmund. Weltweit gehört Schalke als Stadtteilmannschaft zu den größten. Das Stadion ist das meistbesuchte in ganz Deutschland.
Ein Denkmal hat sich der Manager Rudi Assauer geschaffen für sich und die Mannschaft und erst recht für die Stadt, die von der Multifunktionshalle profitiert nachdem sie in der Abschaffung der Montanindustrie im Strukturwandel eher zum Schlußlicht in der Arbeitslosenzahl gehörte, wie auch beim Schuldenberg.
Rudi Assauer sprechen wir im Podcast kurz an, denn er prägte als Manager wie kaum ein anderer mit seiner Zigarre und er durfte auch noch einen Pokal hochheben, den UEFA-Pokal.
Den gewannen sie gegen Inter Mailand. Im letzten Spiel im Parkstadion feierten sie viereinhalb Minuten die Deutsche Meisterschaft 2001. Doch die Bayern aus München trafen dann in einer unerhörten Überlänge doch noch in letzter Sekunde und hatten den Titel weggeschnappt.
Freud und Leid liegen eben wirklich nah beieinander. Der Malocherclub ist einem Millionenbeinverein gewichen. Gazprom kaufte sich ein, um eine sportliche symphatische Mannschaft für ihre Werbung zu nutzen. Als der russische Einmarsch in der Ukraine losging, zog der Verein die Reissleine und warf den Sponsor raus. Eine Konsequenz, die natürlich weniger Geld in die Kasse spülte, aber die ehrlich war.
Je mehr ich selbst über Schalke als Bochum-Fan lese, desto symphatischer wird mir Gelsenkirchen mit Schalke 04. Die Stadt und der Verein verdienen mehr Respekt als die ständigen negativen Schlagzeilen in den deutschen Medien.
Mehr Geschichte gibt es im Podcast und viele Infos, haben wir in folgenden Links und Büchern gefunden:
Gelsenkirchen hat Sehenswürdigkeiten! Entdeckt mit mir und Jack Tengo die Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, dass mehr zu bieten hat, als schlechte Nachrichten, um den größten Bankraub von Deutschland. Die meisten verbinden Gelsenkirchen nur mit der Arena Auf Schalke und dem weltbekannten Fußballverein, den wir im letzten Teil der Trilogie besprechen werden. Gelsenkirchen hat mehr zu bieten als viele denken!
Es gibt das Musiktheater, den Zoo Zoom, den Consolpark, Nordsternpark, einige erhaltene alten Zechenhäuserstraßen und noch viel mehr. Wir werden bestimmt nicht alles aufgelistet haben, was es gibt. Ihr könnt uns gern in die Kommentare schreiben, was euch gefehlt hat.
Was hat Gelsenkirchen noch zu bieten? Die Innenstadt ist ja wohl nix besonderes. Von wegen! Man muss genau hinsehen. Zum Entdecken der Stadt wird es definitiv reichen.
Empfehlen können wir die beiden in den Shownotes stehenden Bücher, in denen wir auch recherchiert haben neben den vielen Links. Hier habt ihr einen kleinen Einblick in Gelsenkirchen, in Sehenswürdig- und Merkwürdigkeiten.
Wer durchfährt, sollte anhalten und auch mal aussteigen. Es lohnt sich, dort mal genauer hinzuschauen.
Gelsenkirchen entdecken ist auf jeden Fall interessant!
Im ersten Teil sind wir südlich der Emscher im alten Gelsenkirchen und seinen Stadtteilen:
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Im zweiten Teil besprechen wir den Norden der Emscher bestehend aus Buer und seinen Stadtteilen:
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Schon lange hegte ich den Wunsch für ein neues Podcastprojekt, das sich mit Erinnerungskultur im Ruhrgebiet befasst.
Im Schmelztiegel von Migration im Ruhrgebiet gab es unter der NS-Diktatur eine Vielzahl an Mitläufern und Mittätern, die nach dem Zweiten Weltkrieg davon gekommen sind.
Die Opfer, ob Juden, Romas, Sintis, Homosexuelle, Menschen mit psychischen oder körperlichen Behinderungen, sowie politisch anders Denkende wurden verfolgt, gefoltert und umgebracht.
Die Opfer haben an ihrem letzten Wohnort von Verwandten oder Menschen, die sich für ihr Schicksal interessierten und nachrecherchiert haben aus Vereinen oder Schulen, an Gunter Demnig gewandt, um einen Stolperstein für das Gedenken an die Person einzusetzen.
Reden werden gehalten und im jeweiligen Stadtarchiv, auch online festgehalten für jeden einsichtbar.
Doch wie war die Zeit, was wurde herausgefunden, wie war die Person, was hat sie erleiden müssen? Wie sind die Initiatoren auf genau diesen Menschen gekommen, um nachzuforschen, was passiert ist?
All das sind Dinge, die bei der Vielzahl von Stolpersteinverlegungen untergehen nach dem Einsetzen in den Boden. Und das sind die Fragen, die ich habe, die ich festhalten will in der Nachwelt, damit die erfolgte Situation für niemanden genauso wieder erfolgen wird.
Die Floskel „Nie wieder ist jetzt“ wird jetzt in Frage gestellt, doch in den sozialen Medien können die schlimmsten Worte am nächsten Tag auch Taten folgen. Gestern war der Nachbar noch ein netter Mensch, morgen hasst er dich und möchte dich denunzieren oder selber foltern, weil er „Gründe“ hat.
Die Aufteilung des Podcast „Stolpersteine Ruhrgebiet“ hat einen Sinn: Bei Steady, einer deutschen Podcast-Firma, kann ich Mitgliedschaften anbieten. Mit nur 4 € im Monat bei jährlicher Abrechnung (20% gespart) oder 5 € im Monat kann dieser ehrenamtlich entstehende Podcast finanziert werden. Davon wird von mir 50% der Summe an einen Verein oder einer Initiative für ihre Bildungs-, Erinnerungs- oder Aufklärungsarbeit abgegeben. So macht der Podcast einen dreifachen Sinn, den die Mitglieder aktiv unterstützen können.
Vielen Dank an alle Unterstützer und Unterstützerinnen!
Alle zwei Wochen kommt zur Zeit ein Podcast in dieser Reihe immer Dienstags ab 20 Uhr.
Die schon herausgebrachten Podcasts werden noch einmal dort aufgelegt werden.
Die Seite wird zusätzliche Informationen haben, die exklusiv nur Mitglieder sehen oder lesen werden können.
Ich würde mich freuen, wenn ihr davon erzählt, es teilt und Unterstützer findet, damit es erfolgreich wird im Namen für die Opfer der NS-Diktatur. Danke!
Erik Zabel war ein sympathischer Radprofi. Er hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Geboren ist er nicht im Ruhrgebiet, aber er kam in jungen Jahren zu einem Radverein nach Dortmund. In der Nachbarstadt Unna blieb er und deswegen haben Jack Tengo und ich einen kleinen Ruhrgebiet erklärt Prominenten – Podcast aus der Taufe geholt, um den Menschen, den Sport und auch die Kritik am Sport und der Medienwelt loszuwerden.
In Folge 19 vom Podcast Ruhrgebiet erklärt (gleichzeitig als Folge 126 von Ruhrpottologe unterwegs im Ruhrgebiet erschienen) sprechen wir in der Vergangenheit über ihn, weil er die Profikarriere an den Nagel gehängt hat.
Heute ist er mit seinem Sohn unterwegs und taucht nach langen Abtauchen wieder auf. Denn die Dopingaffäre hatte ihn die Karriere gekostet, die er lange Jahre nicht offen zugegeben hat. Aber es dann am Ende doch tat. Auch ich habe seine Rennen früher gesehen und bewundert. Auch in Bochum habe ich ihn mal live fahren sehen bei einer Sparkassen Giro. Zwei Sekunden sah ich ihn an mir vorbeirasen. Ob er für die Bochum Runde eine Extra – EPO – Variante sich geben ließ, um in Stiepel die richtige Kurve nehmen zu können, kann ich nicht beurteilen. Am Ende war er jedenfalls auf dem Treppchen. Ich hab noch ein leicht verschwommenes Foto davon.
Doping im Sport ist mit Sicherheit immer noch in den verschiedensten Sportrichtungen. Wo früher laut Ralf Schumacher der Hustensaft die Fußballnationalmannschaft bis zum Finale röcheln konnte, so war das EPO-Verfahren, das eigentlich Kranke eine bessere Sauerstoffversorgung im Blut ergibt, eine relativ schlecht nachweisbare Dopingvariante.
Machen wir uns nichts vor. Nicht nur die Tour de France fordert alles aus einem Sportler heraus, sondern viele Sportarten. Vor allem ist es aber die Medienwelt, die ständig mehr Goldmedaillen fordert oder ein Staat, der sich ins Goldene Licht setzen möchte.
Der Mensch will immer höher, weiter, schneller. Aber er kommt an Grenzen. Wenn da Nahrungsergänzung, Blutaufputschmittel und ein Schluck Wein dabei hilft, dann wird es genommen. Selber will man es doch auch über die eigenen Grenzen hinaus schaffen.
Der Sprinterkönig gehörte dem Team Telekom Anfang der 190er an und fuhr lange im Schatten von Jan Ullrich und dieser im Schatten von Louis Armstrong. Zabel war nicht der schlechtere Radfahrer. Sondern er war ein Sprinter. Der hat das Grüne Trikot getragen. Jan versuchte das Gelbe Trikot zu bekommen. Und wenn er an Louis nicht rankam, dann musste wohl das EPO helfen.
Niemand wollte mehr was von ihnen wissen, aber bejubelt haben sie sie, als sie durch die Ziele rauschten. Und wenn sie sich durch diesen Rausch etwas aufgebaut haben, dass nach den Veröffentlichungen der Dopingkommission ans Licht kommt, der hat verloren.
Du kannst sehr gut sein. Kannst aufsteigen, wie ein Drache mit riesigen Flügeln. Aber du kannst durch einen Blitz die Flügel gestutzt bekommen, so dass du auch im Wind des Erfolgs abstürzen kannst. Keine Situation macht es besser.
In der DDR war es so gut wie normal die Profis für die Olympiaden zu spritzen oder dopen auf verschiedene Arten, ob mit oder ohne Wissen spielte keine Rolle. Erfolge für den Staat spielte eine Rolle. Der Sozialismus konnte es sich nicht leisten zu verlieren. Er würde das Gesicht für das kollektive Wahrnehmen, dass die Arbeiter alles schaffen.
Im kapitalistischen Westen war und ist das nicht wesentlich anders. Die Firma verliert viel Geld, wenn du schlapp bist und immer verlierst. Aufputschen hilft oft auch den Aktienkursen.
War das also nicht die Firma Telekom schuld, die sich damals im Radrennsport profilieren wollte, wo sie gerade auf den Aktienmarkt kam beworben mit Manfrad Krug und Charles Brauer, die Schauspieler aus dem Hamburger Tatort?
Sind steigende Aktienkurse was anderes als ein Staat, der sportlich oben sein will?
Nö. Und dazwischen in diesem Getriebe, da sitzt zum Beispiel der Erik Zabel auf seinem Radsattel, fährt sich einen Wolf mit einer fetten Spritze im Hintern, um allen gerecht zu werden und am Schluss sich selbst.
Der Fall solcher Fälle ist dann am Ende immer tiefer als man denkt. Sportlich, wie auch sportlich.
Lange Jahre brauchen sie um aus diesem Tief wieder herauszukommen. Selber Schuld sagen die einfachen Denker bestimmt. Doch so einfach, wie die Argumente auf der Tischkante liegen ist es eben nicht.
Wir haben da einen Podcast gemacht, um den Menschen Erik Zabel ein wenig vorzustellen und ein wenig Kritik an den Medien auch zu äußern, die das System Sport genauso nutzen. Schlechte Nachrichten im Sport verkaufen sich schlechter als schlechte Nachrichten in den Nachrichten, wie ein Vulkanausbruch, Erdbeben oder ein Dopingfall bei der Tour de France.
Doch dann sind diese Menschen in den Nachrichten keine Menschen mehr, sondern Schweine. Wie konnten sie nur. Er war mein großes Vorbild. Ich bin extra selbst Radprofi geworden etc.
Die rosarote Brille sitzt noch bei vielen auf. Die Dopingliste wird nicht größer, weil die Methoden mittlerweile so gut sind, dass sie schwer nachweisbar werden.
Aber gewiss ist ein Großteil ungedopt. Ich hoffe, es auf jeden Fall. Obwohl ich das schon faszinierend finde, dass die Dopingmittel sich verändert haben im Laufe der Zeit. Noch vor etwa 100 Jahren, als die Tour de Franche ihre ersten Touren hatte, da fuhr der ein oder andere in den Graben, weil zuviel Wein im Spiel war. Rotwein hat die besonderen Tanine. Und die können mit einem Ei vermengt für eine bessere Tour führen.
Besoffen mit einer Pulle Wein und einer Acht im Reifen im Graben liegen, so kann man zumindest schneller Dopingfälle finden als bei EPO.
Ich dope mich beim Schreiben auch. Mit – Achtung Schleichwerbung – Almdudler. Es hätte auch ein Kaffee sein können. Aber Alpenkräuter sind schlechter nachweisbar.
Im ersten neuen Podcast des Jahres 2026 mache ich mit dem 1977 geborenen Jirka Otte-Jacobs eine musikalische Zeitreise, die tief in den 1990er Jahren in Bochum beginnt.
Wir tauchen ein in seine Anfänge der Musiklaufbahn mit Rave Busterz von Techno, Rap und Hip Hop, von Schallplattenläden bis zu Clubs und die dramatischen Veränderungen der Musikszene bis heute.
Jirka erzählt über sein Herzensprojekt Music Made in Bochum, das die Energie der Musik und ihre Interpreten und Interpretinnen aus einer Stadt mitten im Ruhrpott sammelt und sichtbar macht.
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Von Proberäumen, Plattenläden und verrauchten Clubs
Es war eine Zeit ohne Internet. Es gab kein YouTube, keine sozialen Medien wie Instagram, TikTok und Co. Jirka und seine drei musikinteressierten Freunde trafen sich im Plattenladen „White Label Records“ von Orhan Terzi ab – heute besser bekannt als DJ Quicksilver.
1993 war für die vier Freunde der Moment gekommen, nicht mehr nur auf Partys zu gehen, sondern sie selbst zu gestalten. Der Weg, als DJ in den angesagten Clubs der Stadt aufzulegen, war greifbar.
Der Bochumer Junge Jirka O., wie er auch genannt wird, und seine drei Freunde entdeckten damals die Band The Prodigy. Warum Partys feiern, wenn sie selbst die Party schmeißen können. Also gründeten sie zusammen die Rave Busterz. Ihr Song We come from Bochum City wurde damals auch über die lokale Szene hinaus bekannt.
Die 1990er Jahre waren im Ruhrgebiet eine Zeit des Umbruchs – industriell wie kulturell. In Bochum entstanden Netzwerke aus Bands, Labels, Fanzines und Spielorten, die jenseits des Mainstreams arbeiteten. Jirka O. erinnert im Podcast an diese Do-it-yourself-Mentalität: Musik wurde gemacht, weil sie gemacht werden musste. Proberäume waren Begegnungsorte, Plattenläden Informationsdrehscheiben, Konzerte soziale Knotenpunkte.
Wandel statt Bruch: Der Weg in die Moderne
Mit dem digitalen Wandel seit den 2000er Jahren veränderten sich Produktionsweisen, sowie die Verbreitung und Sichtbarkeit von Musik grundlegend. Was früher Tape-Tausch und Flyer war, ist heute Streaming, Social Media und die Plattformen der Szene.
Jirka beschreibt diesen Wandel nicht als Verlust, sondern eine Verschiebung der Werkzeuge. Die Frage bleibt jedoch dieselbe: Wie finden Künstler:innen Publikum? Wie bleibt eine Stadt hörbar?
Jirkas Weg
Jirka erklärt die Bedeutung seines Vornamens als „Regenbogen über dem herabstürzenden Wasserfall des Lebens“. Der Name stammt aus dem Alttschechischen.
Sein musikalischer Weg entwickelte sich anders, als er es zunächst erwartet hatte. Ende der 1990er-Jahre entdeckte er die Hip-Hop-Szene für sich und fand darin einen neuen Zugang zur Musik. Jedes Bandmitglied suchte sich ihren eigenen Weg in der Welt der Musik.
Er blieb der Musik treu und bezeichnet sich heute als Kulturschaffender. Er ist Musiker, Sänger, Hip-Hopper, Rapper, DJ, Content Creator, Producer und Veranstalter in einer Person.
Dabei geht es ihm nicht um Nostalgie, sondern um Haltung. Sein Weg führte ihn nicht ins Ausland, sondern hielt sich bewusst in Bochum, im Ruhrgebiet. Die Szene war offen, auch politisch, und stark lokal verwurzelt. Diese Verwurzelung prägt seinen Blick bis heute.
Heute macht Jirka Musik ohne Leistungsdruck, mit Freude und Neugier. Er geht seinen eigenen Weg. Doch es kam ein Einknicken zu einer uns allen eher ungemütlichen Zeit des „Stillstands“ 2020. Aber auch der Aufbruch zu einer neuen Idee.
Pandemie und neue Fragen
Mit der Corona-Pandemie kam eine schwierige unsichere Zeit für die Musikbranche. Stillstand, fehlende Auftritte und geschlossene Clubs bestimmten plötzlich den Alltag. Umso dringlicher wurde die Frage: Wie kommt Musik überhaupt noch zum Publikum? Und was ist in der Stadt aktuell zu hören oder zu sehen?
Music Made in Bochum: Archiv, Bühne und Netzwerk
Aus diesen Fragen heraus entstand das Projekt „Music Made in Bochum“. Es versteht sich zugleich als Dokumentation und Verstärker. Das Projekt sammelt Geschichten, macht aktuelle Musik sichtbar und verknüpft Generationen. Alte Weggefährten treffen auf neue Acts, Vergangenheit auf Gegenwart – nicht als Museum, sondern als lebendiges Archiv.
Und wer kennt nicht den weltweit bekannten Bochumer Axel Rudi Pell, der auch bei Music Made in Bochum unter den TOP 100 zu finden ist?:
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Es geht nicht um Kanonisierung, sondern um Teilhabe. Jede Band und jedes Projekt ist Teil einer größeren Erzählung der Bochumer Musikszene, die niemals abgeschlossen sein wird.
Unter https://mibo.ruhr stellt Jirka alle bisherigen Mitwirkenden vor. Das Projekt wurde unter anderem von der Stadt Bochum gefördert – ein wichtiges Signal dafür, welchen Stellenwert Kultur in der Stadt hat.
Sichtbarkeit, Diversität und Verantwortung
Im Podcast spricht Jirka offen über bestehende Hürden in der Musikbranche – insbesondere für Frauen und für Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe. Auch in einer vermeintlich offenen Szene gibt es weiterhin Rassismus, Abwertung und strukturelle Benachteiligung. Hinter den Kulissen wird Frauen noch immer abgesprochen, musikalisch oder technisch kompetent zu sein.
Diese Offenheit, gerade durch sein Gespräch mit Rubimental, eine Female DJ aus Bochum hat mich sehr beeindruckt und zugleich nachdenklich gemacht über die Musikbranche an sich. Gerade die Musikszene, die sich als tolerant versteht, muss bereit sein, ihre eigenen blinden Flecken zu hinterfragen, die auch zwischen Rassismus und Intoleranz, sowie Frauenverachtung liegt, wenn es um männliche Dominanz in der Branche geht. Ich schreibe das offen und hoffe, dass der ein oder andere mal über sich selbst nachdenkt und auch den Frauen eine entsprechende Chance einräumt. Denn nicht nur Rubimental macht genialen Sound. Sie ist hier nur ein Beispiel im Rahmen von Music Made in Bochum. Sie vereint Rap, Dancehall, Afrobeats, Amapiano, Future Beats und Global Beats in ihrem Repertoire.
Für einen Nichtkenner der Szene, der des englischen nicht so mächtig ist, war ich dann perplex, wie viele Richtungen es überhaupt gibt bei den Recherchen. Ich dachte nur an Techno und gut is. Aber nein! Die entsprechenden Musikstilrichtungen unterteilen sich noch einmal. All das hab ich vor dem Gespräch mit Jirka nur Ansatzweise gekannt. Das allein Bochum so eine unglaubliche musikalische Vielfalt hat, war mir auch nicht bekannt, wenn man sich die einzelnen Interpreten und Interpretinnen der Interviews von Jirka in seinem Music Made in Bochum Projekt anschaut.
Ein älteres Musikprojekt von Jirka O. mit DJ FreakyBee:
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Der inzwischen fast vergessene „Kulturrettungsschirm“ stellte dem Projekt eine Förderung von 2.500 Euro zur Verfügung. Davon konnte Jirka professionelle Technik anschaffen. Gedreht wurde an verschiedenen Orten, unter anderem in der Musikschule Wattenscheid, in der Quartiershalle der KoFabrik an der Stühmeyerstraße sowie in der Rotunde. An manchen Tagen entstanden bis zu fünf Interviews – teilweise noch unter strengen Corona-Auflagen mit großem Abstand.
Identität in der lokalen Kultur und Vorbild
Das Projekt wird weiter wachsen. Neue Bands kommen hinzu, neue Geschichten entstehen. Es ist ein Vorbild, das auch für andere Städte spannend wäre. Was passiert musikalisch in Dortmund, Essen, Duisburg, Bottrop, Oberhausen oder Gelsenkirchen? Werden dort lokale Szenen ebenso dokumentiert und sichtbar gemacht? Nicht nur historische Ereignisse verdienen Aufmerksamkeit, sondern auch die lebendige Gegenwart unserer Kultur.
Für mich als Ruhrpottologe ist dieses Gespräch mehr als ein Rückblick auf eine Szene. Es zeigt, wie lokale Kulturarbeit Identität stiftet. Musik wird hier zum Seismografen gesellschaftlicher Veränderungen – von den 1990ern bis heute.
Jirka Otte-Jacobs zeigt, dass kulturelles Gedächtnis kein Selbstzweck ist. Es lebt davon, weitergegeben, neu interpretiert und aktiv gestaltet zu werden. Bochum klingt – damals wie heute. Und Music Made in Bochum sorgt dafür, dass man es hört.
Wie geht es weiter?
Das Projekt Music Made in Bochum geht weiter und wird weiterwachsen. Neue Bands kommen hinzu, neue Musikgeschichten entstehen. Eins ist auf jeden Fall sicher: Hier ist alles ohne KI. Alles echte Musik von echten coolen Menschen!
Jirka hat außerdem selbst ein neues Album veröffentlicht: „Instrumental Fantasies Vol. 8“. Reinhören lohnt sich – auch dann, wenn man diese Musikrichtung bisher keine Beachtung geschenkt hat.
Ich würde mich freuen, wenn sein musikalischer, wie auch dokumentarischer Weg so weitergeht. Wenn auch das Thema speziell ist, so ist es wichtig, dass es mehr erfahren, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Denn was geht musikalisch ab in den anderen Städten des Ruhrgebiets? Wird sie auch konserviert und abrufbar gemacht für die Zukunft, wie es durch das Projekt Music Made in Bochum von Jirka Otte-Jacobs geschieht?
Nicht nur historische Informationen sollten gespeichert werden, sondern auch die eigene Kulturszene der Gegenwart für die Zukunft. So wird sie als lokale musikalische Gesamtkultur einer Stadt wie in eine Zeitkapsel gepackt und für alle jederzeit zugänglich gemacht. Music Made in Bochum ist der Anfang von gemachter Musik im mittleren Ruhrgebiet.
Als Beispiel aus dem Podcast-Gespräch vom Projekt Music Made in Bochum lege ich euch die Female DJ Rubimental ans Herz, die als Frau mit anderer Hautfarbe mit toller Musik aber in der Musikszene um ihren Platz kämpfen muss:
(für Unwissende und der englischen Sprache nicht so mächtig: Frauen DJ werden in der Szene so genannt. Das wußte ich auch nicht)
Hier das Interview von Jirka O. mit Rubimental als Beispiel aus der Reihe Music Made in Bochum:
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Ich würde gern alle Interpreten und Interpretinnen einzeln aufzählen, aber das solltet ihr selbst bei Jirkas verschiedenen Kanälen von Facebook, Instagram und YouTube tun (Links folgen unten).
Es ist nicht nur für Insider und Fans der jeweiligen Szene, sondern auch für Interessenten, auch Musikproduzenten, die ein Talent entdecken, ein wertvolles Projekt. Manche Interpreten und Interpretinnen sind schon lange in Bochum unterwegs und weit über die Stadtgrenzen, wie Axel Rudi Pell, bekannt. Manche starten neu mit tollen Songs und gehen ab durch die Decke.
Music Made in Bochum ist auch eine Plattform, um sich die Musikszene des mittleren Ruhrgebiets genauer anzusehen. Und es sollte nicht vergessen werden: Musiker und Musikerinnen können auch für bestimmte Anlässe gebucht werden. Sie verdienen mit Spotify und Co nicht mal Ansatzweise etwas Geld, um davon leben zu können. Aber so ist das leider. Musik findet nebenberuflich statt. Musik ist für sie eine Leidenschaft für ein großes Miteinander, Feiern, Tanzen und das Leben genießen. Und für uns als Hörer oder Hörerin ist es dann das Verweilen im Auto, beim Kochen, Spieleabenden oder auf Kopfhörern im Lieblingssessel.
Umso sinnvoller ist es die lokale Musikszene auch entsprechend zu unterstützen. Tickets für bekannte Sänger und Sängerinnen sind heute fast unbezahlbar geworden und werden dennoch in großen Stadien und Hallen bezahlt. Den „Kleinen“, die genauso, wenn nicht sogar bessere Musik machen, geben wenige die gleiche Aufmerksamkeit. Und sie kosten viel weniger in Clubs, Bars oder kleinen Eventräumlichkeiten.
Jirka stellt sie auf seine Weise vor und deswegen war es mir auch sehr viel wert mit ihm ins Gespräch gekommen zu sein, um euch auch mal etwas anderes zu berichten aus dem Ruhrgebiet, was viele nicht wo auf dem Schirm haben.
Mal nicht den vergangenen Bergbau wieder hochholen, sondern genau in die Phase des Untergangs der großen Montanindustrie im Ruhrgebiet beleuchten, die gleichzeitig aber auch den Aufstieg der Jugend mit ihrer Musikkultur, Erwachsenwerden, Neuanfang und Leidenschaften für Musik berichten zu können. Das habe ich insgesamt mit Jirka O. erleben können. Und ich hoffe, es hat euch genauso Spaß gemacht, wie mir, der in dieser Zeit auch groß geworden ist. Schaut mal in sein Projekt hinein. Es lohnt sich!
Mehr Infos zu Jirka O. und das Projekt Music Made in Bochum:
Ins Grüne heißt die besondere 50. Jahresausstellung Bottroper Künstler und Künstlerinnen. Zum vierten Mal bin ich mit Ralf Opiol alias Metropiol auf dem Wege die Kunst unserer Geburtsstadt im Josef-Albers Museum Quadrat zu sehen für Zuschauer, die sich für Kunst und auch weniger dafür interessieren. Wir wollen Kunst ohne Wissenschaft mit einfachen Erzählungen und Gedanken näher bringen.
Das Duo Ralf & André in Sachen Kunst vor der Puppe von Gereon Krebber am Eingang des Museums Quadrat
Kunst muss man nicht verstehen. Hingehen und anschauen lohnt sich, es öffnet Horizonte, stimmt einen nachdenklich, lässt einen Erstaunen oder einfach nur ratlos stehen, denn jeder hat seine eigene Interpretation, wie der Künstler oder die Künstlerin, so auch die Betrachter. Ralf hat eine andere Sichtweise als ich. Das macht uns aus als Team, wenn wir seit vier Jahren unseren Weg durch das tolle Josef Albers Museum Quadrat gehen.
Schaut in die beiden Teile rein. Es ist bestimmt nicht langweilig. Zumindest versuchen wir es so zu machen, dass keine Langeweile aufkommen kann:
Gereon Krebber, geboren in Oberhausen, aufgewachsen in Bottrop, hatte die Ehre ein zweites Mal und auch erstmals auch draußen auszustellen. Seine plastischen Figuren wirken für mich wie Außerirdische Utensilien. Ralf sieht darin etwas anderes. Ihn und einen Teil beschauen wir uns im ersten Teil.
Es macht deswegen auch jedes Jahr aufs neue Spaß auch den Menschen Kunst so näher zu bringen, die sich nie damit befassen würden. Wir empfehlen Teil 2 weiter zu schauen mit unglaublich interessanten weiteren Werken, die im Obergeschoss hängen.
Wenn wir uns etwas über etwas lustig machen, dann ist das mit Humor untermalte Kunst.
Als 1975 die erste Jahresausstellung startete hatten 67 Künstler 90 Kunstwerke eingereicht. 50 Jahre später wurden 308 Kunstwerke von 94 Künstler:innen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 11.1.26 zu sehen:
ausschließlich für Gruppen mit gebuchtem Programm*
Mittwoch bis Sonntag
11 – 17 Uhr
Donnerstag
11 – 19 Uhr (an Feiertagen bis 17 Uhr)
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar
Josef Albers Museum Dauerausstellung
Eintritt frei
Museum für Ur- und Ortsgeschichte Dauerausstellung
Eintritt frei
Sonderausstellung Robert Smithson in Europa
8 Euro ermäßigt 4 Euro
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Freien Eintritt bei Sonderausstellungen haben – Bottroper Bürger:innen an Freitagen, – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler:innen, – geflüchtete Personen und eine Begleitperson, – Personen mit Schwerbehinderung (ab 80 % GdB) und eine Begleitperson, – Inhaber:innen eines Presseausweises, – Mitarbeiter:innen der RuhrKunstMuseen, – Mitglieder des Museumsvereins des Museumszentrum Quadrat, des ICoM (International Council of Museums), des Deutschen Verbandes für Kunstgeschichte e.V., des Deutschen Museumsbundes e.V., des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. und – Inhaber:innen der RuhrKulturCard (einmalig)
Vernissage der Jahresausstellung im Bilderkarrussell:
Ralf Opiol (Metropiol) in Erklärungsaktion (Fotos von (c) André Brune während der Videoaufnahme entstanden:
Einblick auf Gereon Krebbers Einzelausstellung (Fotos sind während der Videoaufnahme entstanden) (c) André Brune
Fast alle Kunstwerke der 50. Jahresausstellung Bottroper Künstler:innen (einige Fotos folgen nach, weil während der Videoaufnahme fotografiert diese leicht verschwommen waren) (c) André Brune:
Ein schweifender Blick in die Ausstellungsräume (c) André Brune
Kunstwerkliste mit Preisen (eine fehlt und wird fotografisch nachgereicht)
Ruhrpottologe André Brune & Metropiol Ralf Opiol haben sich auch dieses Jahr wieder zusammen getan und gehen durch das Josef-Albers-Museum Quadrat in Bottrop, um sich die Bottroper Kunst von 2024 anzusehen. Da dieses Mal sehr viel zu besprechen ist, ist es diesmal nur als Videopodcast zu sehen und wird nicht als Podcast zum Hören erscheinen. In Teil 1 wird die Einzelausstellung von Rebecca Bujnowski als erstes angesehen und der untere Teil im Museumsbereich, bevor im zweiten Teil alle anderen Bilder im Eingangsbereich gezeigt und besprochen werden.
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Es war wieder eine sehr sehenswerte Ausstellung, die auch kritische Themen von Mikroplastik im Meer bis hin zu tanzenden Bäumen und futuristischen Fotos oder mühselig mit einer Schreibmaschine beschriebene Seiten. Auch Gereon Krebber hat eine Skulptur beigesteuert, der 2025 in der 50. Jubiläums-Jahresausstellung eine Einzelausstellung bekommen wird.
Der zweiteilige Videopodcast ist eine Nachbereitung zur Ehrung aller teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen, damit das nicht verloren geht.
Dieter Seifert ist ein Brückenbauer zwischen der Stadt seiner Kindheit Halberstadt und seinem Wohnort Bochum. Einerseits ist er mit Herzblut als Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen einmal die Woche unterwegs, andererseits setzt er sich für seine besondere Spendenaktion ein. Im Podcast erfahrt ihr einiges über das Eisenbahnmuseum und Dieters Spendentouren für den Hospizverein Regenbogen:
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Dieter Seifert ist selbst seit Jahren als Sicherungsfahrer mit den Vereinigten Motorradstaffeln und vielen anderen Ehrenamtlichen bei den Biker4Kids dabei. Hier bekam Dieter den Funke selbst für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. So entstand die Idee mit der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen in der Stadt seiner Kindheit: Halberstadt.
Dieter vor seinem ehrenamtlichen Arbeitsplatz an der Drehscheibe im Eisenbahnmuseum Dahlhausen
Was sind die Biker4Kids?
Das was im Ruhrgebiet die Kinderfahrten sind, die ich selbst zwei Mal begleitet und worüber ich berichtet habe, gibt es seit 2007. Begeisterte Motorradfahrer*innen aus Düsseldorf und Umgebung unterstützen die Kinderhospizarbeit in Düsseldorf.
Der Start war in der Eifel. Die Geschwister von Kindern mit der lebensverkürzenden Krankheit AKHD wurden zu einer Motorradtour eingeladen. Die einmalige Aktion wurde so begeistert aufgenommen, dass dieser ehrenamtliche Dienst dauerhaft durchgeführt werden sollte. So entstanden die Biker4Kids, die nicht nur die erkrankten Kinder, sondern auch die Familien und Geschwister einbinden, die täglich mit der Belastung leben. Mittlerweile fährt auch ein großer Bus mit, der die Kinder und Familienangehörigen mitnimmt, die nicht auf einem Motorrad mitfahren können.
So entstand der jährliche Motorradkorso und zusätzliche monatliche kleinere Aktionen, um die belasteten Menschen ein wenig Freude in ihren Alltag zu bringen.
Es gibt einen monatlich stattfindenden Stammtisch, wo die Projekte besprochen und geplant werden, dadurch finden auch spontane Ausfahrten statt.
Die Idee der Spendenfahrten nach Halberstadt hatte Dieter durch die Teilnahme bei den Biker4Kids bekommen. Nun fährt er für einen guten Zweck mit seiner Suzuki nach Halberstadt und macht im August jedes Jahr eine Abschlussfahrt mit einem gut herangewachsenen Spendenscheck.
Auf seiner Internetseite https://bikersammeltspenden.de zeigt er neben seinem Engagement für den Hospizverein Regenbogen auch mit Fotos sein Halberstadt und die Orte, die er auf seinen Motorradtouren unterwegs besucht.
Halberstadt hat verwinkelte Gassen mit schnuckeligen Fachwerkhäusern, die zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert stammen und Touristen zum Flanieren einladen. In der DDR – Zeit verfiel die Bausubstanz stark. Mittlerweile ist es ein blühender Kern geworden.
Der Anfang der Spendensammlung für den Hospizverein Regenbogen
Im Jahr 2023 begann Dieter Spenden von Freunden und Bekannten zu sammeln für den Hospizverein Regenbogen. Er konnte auch einen Apotheker in Dahlhausen zu einer größeren Spende bewegen, so das eine erste Spendenübergabe von 1013,13 € zusammenkamen.
Dieter nimmt seine Spendenaktionen sehr ernst. Er wird das machen, solange es seine jetzt siebzig Jahre alte Knochen schaffen werden, sagte er mir. 2024 steigerte sich der Spendenbetrag auf 1413,13 €.
Erfolgreichste Sammelaktion 2025 für den Hospizverein Regenbogen
Im dritten Jahr 2025 von Dieters Spendenaktion bekam er Unterstützung von Mario Hinze. Als Team bekamen sie 5441,13 € durch viele Spenden aus Halberstadt und Umgebung hauptsächlich zusammen. Die Spenderfirmen werden auch auf seiner Internetseite erwähnt.
In diesem Jahr brauchte der Hospizverein ganz viel Geld. Denn im Jahr 2025 musste der Hospizverein hauptamtliche Koordinatorinnen ausbilden. Die Krankenkassen finanzieren zum Großteil die Hospizvereine, ersetzen auch Personalkosten, aber sie finanzieren nicht Aus- oder Fortbildung. So wurde plötzlich für zwei Hospizmitarbeiterinnen für eine nötige Ausbildung 7500 € gebraucht. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Dieter und Mario haben somit dann mehr als dreiviertel durch Spenden decken können. Respekt!
Für das Jahr 2026 sind schon Ende des Jahres wieder einiges zusammengekommen: 575,35 €. Das könnte das vorherige Spendenergebnis toppen. Das wünsche ich dieser besonderen von Dieter angeleierten Spendenaktion, dass sie weitergehen wird und das Hospiz ohne geldliche Probleme für die Menschen da sein kann, die ihren letzten Weg dort verbringen.
Die wilde 13
Jedes Jahr „rundet“ ein Modelleisenbahnfreund als letzter Spender auf mit der Endung von 13 Cent. Das wurde jetzt mit der örtlichen Presse zu einem „Running Gag“ und wird nun jedes Jahr so durchgeführt. Die tolle Idee entstand durch den Müllwerker und Modellbauliebhaber Jens: „Jens, der Lokomotivführer und die wilde 13“ in Anlehnung an Michael Endes Roman über Jim Knopf.
Ehrenamtlicher Gästeführer im Eisenbahnmuseum Dahlhausen
Der gelernte Buchdrucker Dieter ist umtriebig und hartnäckig in seiner Sache. Das ist als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender und Gewerkschafter auch nötig. So auch bei der Gästeführung im Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen. Dort arbeitet er seit 2018 gern im Team für Gleisarbeiten. An einem Tag pro Woche erklärt er lebhaft und voller Begeisterung den Besuchern von der Drehscheibe aus, die Geschichte und Technik des Eisenbahnmuseums und Dampflokbetriebs in Bochum. Er dreht sich gern einmal im Kreis für alle, um sie zu zeigen, wo die Loks drauf fahren, wie sie zu ihrem Bestimmungsort kamen und auch heute noch kommen: In den Lokschuppen, zur Reparatur, zum Posieren, Rangieren oder Abstellen.
Eine weitere Gruppe hört begeistert den Worten von Dieter zu, um das Eisenbahnmuseum besser kennenzulernen
Verschlafenes altes Ruhrgebiet
Geboren wurde Dieter Seifert in Unna. Nach Halberstadt kam er zu den Großeltern, die ihn eine Zeit lang erzogen bis er zurück ins Ruhrgebiet kam, wo er Dortmund als verschlafenes Nest gefühlt erlebte. Nirgends ein Straßencafé, aber verrauchte Kneipen waren an jeder Ecke zu finden. In Frankfurt lernte er in einer gewerkschaftlichen Bildungseinrichtung zwei Jahre lang Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Er liebte das Straßenleben dort, was im Ruhrpott zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu finden war.
Anfang der 1990er kam er wegen der Arbeit zurück ins Ruhrgebiet. Mit seiner in Sachsen-Anhalt kennengelernte zukünftige Frau Elisabeth zogen sie nach Essen und staunte, wie sich das Ruhrgebiet verändert hatte. Mit 59 ging er in Altersteilzeit und zog mit seiner Frau in eine seniorengerechte Wohnung in Bochum-Dahlhausen nah am Eisenbahnmuseum.
Das Ruhrgebiet hat sich stark verändert zum Positiven, betonte Dieter im Gespräch. Er fühlt sich angekommen und liebt seine Arbeit im Eisenbahnmuseum. Die Kinder der Besucher bindet er immer ein in den Erklärungen und animiert sie etwas an der Drehscheibe zu machen, damit sie sich nicht zu sehr langweilen. Sie dürfen die Hupe drücken oder die Weiche stellen.
Besucher lernen auch die Anfänge der Bahn an der Ruhr mittels eines Modells kennen
Geschichte des Eisenbahnmuseums
Die deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, die heute noch Eisenbahnmuseen in Karlsruhe betreibt, wurde im Frühjahr 1969 gegründet worden. Die Gesellschaft hat dann direkt zugeschlagen. Es hat ein paar Jahre gedauert, denn die Deutsche Bahn wollte das Gelände einfach verfallen lassen.
Aus den Verhandlungen gingen sie jedoch zufrieden hinaus. Sie verdienten ja Geld mit der Vermietung. Anschließend wurde die Gleisseite museumsgerecht umgebaut werden. Fahrzeuge wurden beschafft, um das Museum zu füllen. Der Dampflokbetrieb in Deutschland wurde 1973 eingestellt. Einige Dampfloks konnten vor dem Verschrotten für das Museum gerettet werden.
(auf das Eisenbahnmuseum gehe ich extra noch einmal ein)
Auch auf dem Museumsgelände darf eine Lore nicht fehlen. Diese stammte aus der Zeche Carl Funke
Dieter erzählte mir, dass zur Zeit der dampfenden Bahn 50 Meter rechts und links der Schiene immer frei geschnitten wurde, damit das Grün im Sommer der Hitze mit dem Funkenflug nicht in Berührung kommen konnte, um einen Waldbrand zu erzeugen.
Dampfloks konnten auch Waldbrände verursachen, wenn nicht 50 Meter an beiden Seiten ständig gerodet worden wäre
1977 zog eine Dampflok den Museumszug bis zum Hauptbahnhof Hagen. Anfangs öffnete das Museum auch nur drei Tage die Woche. Sogar der Samstag war geschlossen. Das habe ich selbst mal erlebt, weil ich mit meinem Vater ins Museum wollte, und es war geschlossen. Wir landeten dann im Kloster Stiepel und aßen dort was. Den Besuch haben wir ein paar Wochen später nachgeholt. Das ist aber auch schon etwa 20 Jahre her…
Lerne die wichtigen Signale kennen
Kinder haben viel Platz im Museum
Auf dem Eisenbahnmuseumsgelände haben die Kinder viel Platz zum Austoben und Spielen, wenn sie die Loks und Waggons nicht interessiert. Falls es schlechtes Wetter gibt, können sie in der Lokleitung mit der Holzeisenbahn im Kinderspielzimmer spielen. Einmal im Jahr gibt es auch ein Kinderfest.
Kindertage sind alljährlich im August
Ein Transrapid im Ruhrgebiet
Eine technische Meisterleistung und moderne Augenweide im Bochumer Eisenbahnmuseum
Der Transrapid war eine neue Technik. Ein deutsches Patent, dass die Eisenbahn revolutionieren sollte im neuen Jahrtausend. Das technische Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst stand in Bayern herum und gammelte vor sich hin. Das Eisenbahnmuseum Dahlhausen konnte es für symbolische 1 € retten und steht mit geldlicher Unterstützung der Sparkassenstiftung NRW von 250000 € für den Transport und das Aufstellen nun seit September 2024 auf dem Gelände vom Eisenbahnmuseum.
Eine Dachdeckerfirma musste erst mal die Lecks oben flicken, damit nicht noch mehr Feuchtigkeit den Innenraum zerstört. Dort befinden sich hauptsächlich Kabel, die aus dem Innenleben hervorlugen, statt bequeme Sitze. Vorerst ist das Gefährt nur gesichert vor noch mehr Verfall. Es wird noch einige Jahre und etliche Spendengelder dauern bis für Besucher und Besucherinnen den Transrapid auch von innen zeigen zu können. Priorität haben die Fahrzeuge mit denen gefahren werden kann auf der Ruhrtalstrecke.
Ruhrtalbahn
Eröffnet wurde die mittlere Ruhrtalbahn 1874. Sie diente für den Abtransport der dort entlang geförderten Kohle aus den Zechen, sowie der Industrie, die sie brauchte. Personenverkehr war eher nebensächlich. Als 1971 sich das Befahren auch nicht mehr für Personen lohnte, wurde lag die Strecke brach.
Der Blick über einen verrosteten Dampfkessel auf das große Gelände vom Eisenbahnmuseum
10 Jahre später nahm der Museumsverkehr die fahrt wieder auf und konnte den schon 1973 verbotenen Dampflokbetrieb als historische Bahnfahrt begeistern. Heute kostet die Fahrt mit der Dampflok bis zu Endstation Wengern-Ost hin und zurück 26 €. Mit der Diesellok 20 €.
Alles muss immer geölt werden, damit nichts kaputt geht
Oft genug werden historische Filme im Eisenbahnmuseum mit den funktionierenden Dampfloks und historisch getreuen Waggons gedreht. Unter anderem wurde hier Sönke Wortmanns mittlerweile schon zum Klassiker gehörenden „Das Wunder von Bern“ gedreht.
Der wichtigste Ort für eine alte Filmkulisse im Museum ist der Bahnhof
Fünf Tage lang wurden die verschiedensten wichtigen Szenen in der weltweit meist gesehenen Filmserie Deutschlands produziert von der ARD und Sky: „Babylon Berlin“. Die Verfilmung der Krimiromane von Volker Kutscher sind hier und im Bahnhof Krefeld aufgenommen worden und versetzen die Zuschauer in eine Zeit kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wo die Romane anfangs spielen. Die Verfilmungen gehören zu den bisher teuersten Produktionen des deutschen Fernsehens.
Die ehrenamtlichen Museumsführer oder Bastler kriegen nichts mit. Sie reparieren oder sanieren dann Loks, Waggons oder andere wichtigen Dinge im Museum. Weil das Museum dann geschlossen ist.
Ehrenamt Eisenbahnmuseum
Dieter in Aktion an der Drehscheibe
Wer handwerklich etwas kann, der ist auch gern gesehen. Angst zu haben braucht man nicht. Hier wird Mann und Frau beigebracht mit welchem Werkzeug an der Lok geschraubt werden muss. Dieter selbst ist gern im Gleisbauteam. Denn Gleise müssen immer mal wieder ausgetauscht werden. „Das Lösen der Schrauben ist die schwerste körperlich Arbeit, doch dann kommt der Bagger, um die Schienen herauszuholen“, sagte Dieter.
Im musealen Bereich sind es hauptsächlich Holzschwellen. Das Eisenbahnmuseum arbeitet mit einigen Kalkwerken, wie in Wülfrath, zusammen. Die Holzschwellen werden dort regelmäßig ausgetauscht, die dann dem Museum gegeben.
120 Ehrenamtliche helfen hier. Es ist ein Mitmach-Museum. Jede und Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Manchmal kommen welche von weiter her für vier oder fünf Tage für Arbeiten an den Loks, wenn es um Getriebe oder schwereren Reparaturen geht, die hier nicht jeder kann. Es gibt Ehrenamtler, die nach ihrer Arbeit noch abends zum Schrauben kommen.
Gruppenführungen möglich
Auch an geschlossenen Tagen kann eine Gästeführung durchgeführt werden auf Anfrage. Eine Gruppenführung bis zu 10 Personen kostet 230 € zur Zeit und jede weitere Person 10 € zusätzlich.
Lohnenswerter Besuch im Eisenbahnmuseum
Ein Besuch im Eisenbahnmuseum lohnt sich auch für technisch Nichtinteressierte. Hier wird man in eine andere verlorene Zeit versetzt. Ob die alte Schienenbahn oder ein Waggon vom Orientexpress. Ein Blick in Waggons oder Loks lässt einen nostalgisch werden.
Auch spezielle Waggons sind aufbereitet für die Besucher
Die Eintrittspreise sind mehr als moderat für das, was das Museum bietet und immer in Stand setzen muss. Es gibt auch eine Jahreskarte, damit man nicht immer den Eintritt zahlen muss. Mit der Ruhrtopcard kommt man einmal im Jahr auch kostenlos rein. Familien mit Kindern haben nicht nur mit einer Dampflokfahrt durch das Ruhrtal eine besondere touristische Möglichkeit vor der Haustür im Ruhrgebiet, sondern auch einen großen Spielplatz mit Mehrwert.
Spielen erlaubt
Bücher und Souvenirs im neuen Eingangs- und Ausgangsbereich des Museums
Eisenbahnmuseum Bochum – Dahlhausen
Öffnungszeiten
Saison vom 01.03.2025 bis 16.11.2025
Dienstag bis Samstag & an allen Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
letzter Einlass: 16 Uhr
Montags geschlossen (Ausser an Feiertagen)
Freundliche und angeleinte Hunde sind im Museum willkommen
Eintrittspreise
Erwachsene: 11,00 €
Kinder (6-14 Jahre): 5,50 €
Familie (2 Erw. + Kinder): 28,00 €
Saisonkarte Erwachsener: 88,00 €
Zahlungen mit EC-Karten nur für Eintritt
Gruppenführungen bis 10 Personen 230 €, jede weitere 10 €
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