Huey Colbinger ist ein besonderer Musiker. Er setzt sich kritisch mit bestimmten gesellschaftlichen Themen auseinander.
In einem kleinen privaten Rahmen in der Galerie KiR in Oberhausen, sang er sein von Markus Elstners Schicksal inspirierten Song „Von Propheten“, der inhaltlich die Problematik der Katholischen Kirche in der jetzigen Zeit zum Thema hat. Mündlich gab er mir die Genehmigung zur Veröffentlichung der exklusiven Live-Aufnahme. Vielen Dank!
Video I +Fotos I Empfehlenswerte Finissage ‚In Spiritus Sanctus‘ von Frank Gebauer
Der Künstler Frank Gebauer beendet mit der Finissage in der Galerie KiR in Oberhausen am 20.11.22 seine kritische Ausstellung zum Thema sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche
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Mehr InformationenAm 20.11.22 geht die besondere Ausstellung ‚In Spiritus Sanctus‘ von Frank Gebauer in der Galerie KiR in Oberhausen mit einer Finissage und dadaistischen Lesung zu Ende.

Frank Gebauer ist ein Künstler, der sich sehr kritisch auseinandersetzt mit der katholischen Kirche, ihre Geschichte und aktuellen Stellung zum Thema sexuellen Missbrauch.

Seine Fotos, Bilder und Skulpturen zeigen dies sehr anschaulich auf zynische oder auf ironische Art und Weise je nach Sichtweise des Betrachters. Gebauers Kunst fordert auf sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit selbst kritisch mit der Kirche auseinandersetzt, sich das anzuschauen. Ein besonderes Augenmerk ist das exklusive und einzigartige Ausstellungsstück von Markus Elstner, ein Missbrauchsopfer eines Bottroper Geistlichen.

Markus Elstner hatte ich in einem besonderen Podcast zu seiner Situation ungeschnitten befragen dürfen. In der Ausstellung hatte er sich von Frank Gebauer inspirieren lassen und ein eigenes Werk ins Schaufenster der Galerie gestellt. Es zeigt sehr anschaulich, wie Religion in einem Filter eingetrichtert wird und in einem Käfig gehalten wird, dass seinen Weg findet nach außen zu drängen sucht. Nur kurze Zeit später hat das kritische Kunstwerk über Religionen schon eine beachtliche Aufmerksamkeit errungen, so dass es leicht verändert werden musste, um einem Gerichtsverfahren zu entgehen. Dies zeigt auch seine eigene psychisch belastende Situation und seine Sicht zur Religion.

Es lohnt sich am Tag der Finissage am 20.11.22 hinzugehen. Ab 17 Uhr wird eine Dadaistische Lesung von Thomas Frahm aus Kurt Schwitters ‚Die Ursonate‘ vorgetragen.

Die Finissage ab 18.30 Uhr läutet das Ende der Ausstellung ein. Die Kunst von Frank Gebauer ist in der Galerie KiR auch käuflich zu erwerben. In der jetzigen Zeit der Inflation wird Kunst mittlerweile als Wertanlage gesehen. Frank Gebauers zeitkritische Kunst gehört für mich zu einer guten Anlageform der aktuellen Welt.
Wie komme ich hin?
Mehr Informationen: Galerie KiR – Oberhausen – Galerie-KiR (jimdofree.com)

Glück auf @Ruhrpottologe André Brune
Im Video: Musik : Where do we go now von Arvid Svenungsson aus https://epidemicsound.com
FOTOS – (c) Ruhrpottologe André Brune
Nachfolgende Fotogalerie kann vergrößert werden durch Anklicken der Fotos:
Nie vergessen und nie wiederholen – Reichsprogromnacht!
Heute ein ernstes Thema:
Stolpersteine im Ruhrgebiet gibt es mehr als 3000 Stück. In ganz Nordrhein-Westfalen sind es 15000 Stück.
Allein Bochum hat 247 und Gelsenkirchen 281.
Immer noch zu wenig für das Leid, das viele ertragen mussten: Folterung, KZ-Aufenthalt und Gaskammern. Neben Juden, waren auch Roma, Sintis, Homosexuelle und politisch Verfolgte ermordet worden.
Die von Nationalsozialisten sogenannte Reichskristallnacht, heute Novemberprogromnacht oder Reichsprogromnacht, vom 9. auf den 10.11.1938 war nach der Bücherverbrennung von 1933 der Auftakt von noch mehr Leid und Tod von ca 70 Mio Menschen weltweit. Niemals darf sich das wiederholen!
Und doch ist es in gewisser Form in der Welt noch zu sehen:
Krieg in der Ukraine, der vergessene Bürgerkrieg in Syrien, Taliban in Afghanistan, Uigurenverfolgung und Umerziehung in China, Minderheitenverfolgung in vielen Ländern der Erde.
Auch bei uns IN EUROPA tummeln sich wieder Menschen mit Hass auf Minderheiten, die Geschichte leugnen oder sogar wiederholen möchten, wenn sie könnten.
Auch das Ruhrgebiet hatte damals große Schattenseiten, die der Ruhrpottologe auch besprechen wird. Und auch heute gibt es hier und da genau die Menschen wieder, die unseren teuer erkauften Neuanfang eines friedlichen Europa mit ihren Freiheiten wieder zerstören möchten.
Stellen wir uns ihnen in den Weg! Seien wir mutig!
Halten wir zusammen und kämpfen wir auf unsere Art und Weise friedlich und mit Unterstützung der Aufklärung damit sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Und hoffen wir, dass der Krieg in der Ukraine bald enden wird!
Diese Geschichte darf sich nicht wiederholen. Deswegen habe ich vor einem Jahr die POTTsteine – Rubrik und auf Facebook und Instagram @stolpersteine.ruhrgebiet gegründet. Die aus vielen privaten und beruflichen Gründen erst jetzt nach und nach gefüllt werden wird.
Im Projekt BigosKraut, auch auf Facebook und Instagram @bigoskraut, werden meine Frau und ich auch die historischen Prozesse in Polen in diesem Bezug ein Thema sein. Auch die historischen Bezüge auf Poleneinwanderung ins Ruhrgebiet und das Entstehen erster polnischer Vereine, aber auch der dortigen Judenverfolgung in Kielce 1946 nach dem Ende des II. Weltkriegs und der Naziverbrechen in Auschwitz und Co.
Ernste Themen müssen ebenfalls hier und da besprochen werden, damit es nicht vergessen wird, damit es sich nicht wiederholt. Die Anzeichen einer Wiederholung sind hier und da ebenso zu spüren, zu sehen. Ich verschließe meine Augen nicht. Worte und Handeln, Aufklärung und Prävention ohne Schnitt ohne Zensur bei mir ist meine Agenda als Ruhrpottologe neben all den schönen Dingen, die das Ruhrgebiet zu bieten hat.
Heute Nacht gedenke ich der Nacht von 1938!
Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.
Ich würde mich freuen, wenn es bei Facebook, Instagram und hier Follower gibt und es weiterverbreitet wird.
Danke!
Schalom! (engl. shalom) – Hebräisch geschrieben: עֲלֵיכֶם und heißt „Friede“
Schalom alechem bedeutet demnach „Friede sei mit dir“.
Das arabische arabischen Salām ist sehr nah verwandt und bedeutet „Friede, Wohlergehen bzw. Heil“
Mehr Informationen: Reichspogromnacht – 9. November 1938 (lpb-bw.de)
Video I+Fotos I Im Blutkneippbad im Horrorhaus der Familie Beck
In Blut watend durch das Bad der Becks
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Mehr InformationenDavid und Kerstin Beck hatten letztes Jahr noch ihr Haus unbefleckt gelassen. Dieses Jahr ist alles anders. Jeder Raum des eigenen Hauses wurde für Halloween genutzt. Schlafen, Essen und der Toilettengang war unter entweder erschwerten Bedingungen oder gar nicht machbar gewesen.
Kurzfristig hat sich das Ehepaar durchgerungen es so zu gestalten. Drei Wochen hat es gedauert alles so hinzuplatzieren, dass es richtig guten Eindruck hinterlässt.
Im Eingangsbereich steht, wie letztes Jahr wachend das Monster von Frankenstein.
Man wird von den Eltern begrüßt in einem eher lustig wirkenden Horrorharlekinkostüm und einer blutig aussehenden Nonne.
Kerstin Beck ist als blutbefleckte Krankenpflegerin verkleidet und ihr Mann als Arzt mit ebenso viel Blut an seinem weißen Kittel.
In ihrem Bad führen blutige Spuren zur Badewanne. Auf ihr liegen Körperteile. In der Dusche befindet sich nur noch der Torso eines Menschen. Natürlich aus Kunststoff. Vor der Dusche liegt ein blutiger Mann. Auf dem Kopf krabbelt eine Spinne.
Unten im Eingangsbereich ist ein 3D-Bilderreigen, bevor es in die erste Etage geht. Oben angekommen begrüßt uns der erste Horror mit einer großen Spinne. Ab gehts links, wo die leuchtenden Augen der Medusa uns entgegenstarren. Daneben steht ein bulliger Zombie, der sich als echter verkleideter Mensch namens Markus mit einem Beil in der Hand entpuppt. Er sorgte für den ein oder anderen Schrecken. Markus ist ein langjähriger Freund von David und auch ein Halloweennarr.
In dem Raum ist ein kleiner Irrgarten angelegt. Spinnen, Horrorclownmasken, Puppen, abgeschnittene Köpfe und einige genial erschreckende Figuren, auch aus der Filmwelt, sind dort zu finden.
Gegenüber gehts in die Küche. Auf dem Herd steht ein qualmender Kopf. In ihm kocht die ein oder andere abgeschnittene Hand. Als Zutaten können Fingernägel oder Augen genutzt werden.
Im Schlafzimmer nebenan liegt eine mumifizierte Leiche. Da hilft auch nicht der Blutbeutel, der am Ständer von einer Nonne aufgehängt wurde. Davor singt unheimlich auf einem Schaukelpferd ein Kind.
Nächstes Jahr sieht alles wieder anders aus. In der Zeit des Aufbaus war Lieferando die Lösung für die für Halloween brachliegende Küche.
Die Familie Beck hatte ich letztes Jahr schon besucht. Eigentlich wollte ich das zwar so oder so. Aber ein drittes Video sollte in Bochum gedreht werden. Aber die Facebookgruppe aus Bochum mit mehr als 40000 Personen hat mir das Rathaus vorgeschlagen. Nun so ironisch der Kommentar auch war, so schade fand ich es, dass es niemand ernst genommen hat.
Ein Vorschlag jedoch kam jedoch, der mich reizte: Witten-Bommern. Nach einer Wanderung in der Nähe am Sonntag, hatte ich vor das Haus zu besuchen. Jedoch standen bei der Suchmaschinenrecherche plötzlich zwei Straßen zur Verfügung. Bei beiden Artikeln fand ich keine Nummer. Festgestellt jedoch haben wir, meine Frau und ich, dass in beiden Straßen kein Horrorhaus stand. Es gab wohl eins. Aber wo genau, kläre ich für nächstes Jahr. Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben. Ich halte es im Hinterkopf für nächstes Mal. Es kann ja nicht sein, dass Halloween nur in Bottrop wegen des Movieparks oder aus Leidenschaft gefeiert wird.
So frage ich jetzt für nächstes Jahr, wo sich die Häuser außerhalb von Bottrop befinden, damit ich sie filmen kann. Bitte in die Kommentare Eure Vorschläge!
Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht auch dieses Jahr wieder vorbeizukommen.
Glück auf und bis zum nächsten Jahr ! Vielleicht….
Film/Fotos/Text/Moderator: André Brune
Galeriefotos anklicken für die volle Größe!
Fotos I+Video I Tolle Verlosungsaktion: Bottroper Kleinstblagen können auch Josef Albers
Was Joan Miro konnte, können Bottroper Kinder erst recht
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Mehr InformationenDie besondere Kunstausstellung der AWO-Kita „Am Stadtgarten“ in der Gaststätte Passmanns, Kirchhellener Straße 57, endete mit einer unerwartet erfolgreichen Geldspendensammlung bei der abschließenden Bilder-Verlosungsaktion am 24.10.22
In der Gaststätte hingen, die in verschiedenster bekannter Kunsttechnik von den Kindern hergestellten Bilder, bis zur Spenden-Losaktion. 37 Bilder konnten an dem Tag neue Besitzer und Besitzerinnen finden. In der Ausstellung zeigten Fotos die Kinder während der Arbeit, die von den Erzieherinnen der Kindertagesstätte unterstützt wurden, wie mir im Interview erzählt wurde.
Peter Metzen vom BOTTcast „Bierchen bitte mit Piet und Alex“ moderierte diese erstmalige Aktion. Gemeinsam mit den anwesenden Kinderkünstler*innen wurden die Gewinner und Gewinnerinnen ausgelost, die mit einer Geldspende daran teilnehmen konnten.
Jedes dieser besonderen Bilder, die mit jedem bekannten Künstler vergleichbar waren, konnten neue Besitzer finden. Tatsächlich war ich zufällig der Erste, der ein wunderschönes Bild gewann, dass mit der besonderen Malkunst von Joan Miro vergleichbar ist. Mit großem Applaus nahmen die Gewinner und Gewinnerinnen die fantastischen Bilder entgegen.
Am Ende gab es nochmal einen riesigen Jubel, denn Moderator Peter Metzen vermeldete die Spendensumme über 1100 € für die Kita „Am Stadtgarten“ in Bottrop.
Somit war die erstmalige nachahmenswerte Veranstaltung ein Riesenerfolg für die Kindertagesstätte, die von der Günther Schnitter Bedachungen GmbH unterstützt wurde.
Der Kinderrat der Einrichtung bestimmt nun selbst, was mit den Spendengeldern passieren wird.
Diese Idee ist eine willkommene Möglichkeit zur Wiederholung oder Nachahmung von anderen Kindertagesstätten in allen Ruhrgebietsstädten, um besondere Kinderwünsche innerhalb der Kindertagesstätten zu erfüllen.
Text/Bilder/Film/Moderation (c) Ruhrpottologe André Brune
Die Fotos können beim Draufklicken in der Galerie genauer betrachtet werden:
Video I +Fotos I Graf Tosun feiert Halloween ohne Vampir Vivawest
Familie Tosun hatte ich zwar schon letztes Jahr besucht, aber es gab nicht nur einen triftigen Grund dieses Jahr noch einmal vorbeizukommen. Zum einen hat die Vivawest als Eigentümer die Verkehrssicherheit für ein Verbot des Halloweenfest-Aufbaus vorangestellt. Auch weitere Feste, wie Weihnachts- oder Sommerfeste, wurden damit untersagt auf dem Grundstück der zwei Vivawest-Häuser in Bottrop Am Lamperfeld.
Eine Nachbarin mit einem eigenen Grundstück war letztes Jahr von dem Halloweenfest so begeistert und auch erbost wegen der Ablehnung der Vivawest, dass sie ihren Garten angeboten hat für dieses Jahr. Zum anderen war meine Suchanfrage für den Besuch eines Bochumer Horrorhauses in einer Facebookgruppe mit 40000 Personen mit „Rathaus“ beantwortet worden. Also bin ich wieder in Bottrop gelandet, um gerade über diese Situation der Tosuns, die mich erschreckt hatte, zu berichten.
Nach dem Angebot der Nachbarin überlegte Cengiz Tosun nicht lange. Innerhalb von fünf Tagen baute er das grandiose Zusammenspiel von Geisterfiguren, Drachen, Spinnen, Fledermäusen, Hexen, schreienden Kindern, Horrorclowns und diverse Filmfiguren auf.
Die Vivawest freut sich, denn so findet das Fest nicht auf ihrem Gründstück statt, das selber sehr gruselig aussieht bei Tageslicht. Duch die Absage jeglicher zukünftiger gemeinsamer Feste leidet das gemeinschaftliche solidarische Zusammenleben der Mieter und Mieterinnen. Sogar das Aufstellen von eigenen Blumen wurde Cengiz Tosun untersagt. Auch eine auf eigene Kosten von Cengiz Tosun aufgestellte Bank und Regentonnen für das Gießen der Blumen auf der Rückseite des Hauses musste wieder abgebaut werden. Es scheint, als wenn die Tosuns immer benachteiligt werden, obwohl sie sich für schöneres Wohnen bei der Vivawest einsetzen. Was hat die Vivawest für ein Problem? Ist das Willkür? Oder ist das eigene Nichtstun auf dem Gelände ein Grund das Fest abzusagen?
Allein das Gelände ist selbst bei Tageslicht gruselig anzusehen. Da ist zum einen ein Teil des Sandkastens abgesperrt, weil da Wurzeln eines Baumes die Steine gehoben haben. Schon monatelang tut sich in dem Bereich nichts. Er sieht auch eher wie ein großes Katzenklo aus. Verkehrssicherheit auf dem Gelände ist von Seiten der Vivawest nicht gegeben. Wenn man genauer hinsieht ist dies allein schon bei den Lampen nicht möglich. Sie haben nur ein fadenscheiniges Licht und sind von innen dreckig oder sogar kaputt. Der Weg vom gemeinschaftlichen Parkplatz zum Nebenhaus ist nicht beleuchtet. An den Rampen für Kinderwagen oder Rollatoren blättert der Beton ab.

Dabei wurden einige Aktionen gemacht, um es trotzdem stattfinden zu lassen. Eine Unterschriftensammlung aller Mieter und Mieterinnen der Vivawest-Häuser mit ihrem Einverständnis zum Halloweenfest, ein Vorschlag zur Verkleinerung der Aufstellung der Halloweenutensilien und ein von mir formulierter Vermittlungsvorschlag mit der Möglichkeit, dass die Vivawest für sich auch Werbung machen kann und die Verkehrssicherheit wahren kann. Sie hätte das tolle Engagement der eigenen Mieter und Mieterinnen rühmen, und als Vermieter sich auf die Schulter klopfen können. Es wurde trotzdem abgelehnt.
Dabei freuten sich alle Anwohner und Anwohnerinnen, bis auf einen schon weggezogenen ständig nörgelnden Mieter laut Augenzeugen, das Fest erneut zu erleben. Ich selbst habe das Leuchten in den Augen der Kinder letztes Jahr gesehen, als sie durch das gruselige Gelände gegangen sind.
Für die Eheleute Tosun ist es ein besonderes Anliegen Freude in die Augen nicht nur ihrer eigenen Kinder zu bringen. Das ist damals auch mit den riesigen Figuren in der Mitte zwischen den Häusern gelungen. Die Wege wurden nicht versperrt, sondern nur die Wiese an der Seite genutzt und die Figuren standen auf einem Vorsprung in der Mitte der Häuser. Die Energiekosten und die Kosten für die Figuren stemmte die Familie komplett allein.
Ein Eingangstor kann zu jeder Zeit geschlossen werden, um die Verkehrssicherheit des Geländes zu gewährleisten. In keiner Zeit wurde der Straßenverkehr behindert, da dort absolutes Halteverbot auf der Straße Lamperfeld ist.
Was ist aus der ehemaligen RAG geworden?
40% Anteile gehören der RAG Stiftung, 26,8 % der Industriegewerkschaft IGBCE, 18,2 % der RAG Finanz GmbH & Co. KG, und zu 15% aufgeteilt der Evonik Pensionstreuhand e.V. und Operations GmbH. Die Vivawest GmbH besitzt 120000 Wohnungen in 100 Städten mit 300000 Mietern, was rein rechnerisch schon merkwürdig ist. 1500 Wohnungen werden jährlich modernisiert und teuer weitervermietet. 876 Mio Umsatz im Jahr (2021) mit 2344 Mitarbeitern. (Quelle: https://vivawest.de) Wer hätte gedacht, dass der frühere Arbeitgeber einer ganzen Region in verschiedenen Tochterscheibchen aufgeteilt zu so einem Vermieter wird und die Gewerkschaft ebenfalls noch ihre Finger im Spiel hat?
Was treibt eine GmbH denn an, die für so gut wie nichts haftet und nicht mal ein Aktienunternehmen ist, dass Mieter nicht das Grundstücksgelände nutzen können? Bergschäden? Sorge um die Haftpflicht bei so viel Umsatz im Jahr?
Die Vivawest hat zwar dieses Halloweenfest gewonnen mit ihrer Ablehnung und das sie auf einem anderen Gelände trotzdem stattfinden kann. Aber sie hat verloren im Ansehen als Vermieter in ganz Bottrop. Aber vielleicht überlegt sich die Vivawest doch nochmal mit der Familie Tosun zu sprechen oder besser mit allen Mieter und Mieterinnen um das Wohnen auf dem Grundstück attraktiver zu gestalten. Das wäre zumindest ein großer Gewinn für Alle durch diese Ablehnung der Gebietsleitung.
Das Halloweenfest jedenfalls ist noch schöner als letztes Jahr. Fünf Tage hat Cengiz Tosun daran gearbeitet. Es ist großartig geworden mit allen Geistern, Hexen, Clowns. Es lohnt sich es zu besuchen!
Wo?
Am Lamperfeld 48 – Bottrop, Seiteneingang zum Garten
Öffnungszeiten:
Täglich 18 bis 21.30 Uhr
Bis einschließlich 1.11.22
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Mehr InformationenHalloweenfest der Familie Tosun auch ohne Vivawest 2022
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Mehr Informationen
Ruhrpottologe André Brune
Video I +Audio I +Fotogalerie I Unterwegs im Horrorhaus von Mark Pfeifer in Kirchhellen
Halloweenzeit - Horrorhausbesuchszeit
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Mehr InformationenVideo vom Horrorhaus in Kirchhellen von Mark Pfeifer mit Interview
Audiolesung des Textes für Sehbehinderte oder Lesfaule:

Genial, was die Familie Pfeifer da aufgestellt hat.
Jede Menge horrorartige Gegenstände, Figuren und Animationen hinterlassen jedem Besucher, ob Groß oder Klein, einen besonderen Eindruck.

Eingangsbereich mit lebendigem Sachsen (c) André Brune
Als erstes wird man von einem sächsisch sprechenden Skelett mit einer Ratte in der Hand begrüßt.

Das Haus und der Vorgarten ist halloweenartig geschmückt mit aufblasbaren Geistern und Kürbissen. Hexen, Spinnen und Totenköpfe zieren die Hauswand. Der alte ständig ungesund aussehnde Sachse schwadroniert in seinem Dialekt und macht Besucher, hiesige Ruhrpottler, sichtlich nervös.
Ein Kürbishaufen ziert den Hauseingang. Ein weiterer ungesund aussehender Bauarbeiter und eine große Nosferatu-Spinne bewachen den Hauseingang.
Auf der dreiteiligen Fensterscheibe können Besucher*innen eine ständig wechselnde Filmsequenz mit animierten Wesen aus der Horrorwelt besichtigen. Alles ist eher Kindgerecht gemacht. Die Figuren bewegen sich eher lustig über die Fensterscheiben. Mark erklärt die aufwendige Zusammenstellung der Filme und der Kniff, wie die Figuren dort auf die Scheiben kommen.
Links außen geht man in kleinen Besuchergruppen durch eine Sammlung von Spinnweben an dem Reiter der Totenwache vorbei.

Der erste Blick schweift über ein in Blutrot getauchtes Friedhofsfeld mit Kreuzen, Totenköpfen, Händen, Skeletten. Links vorbei gehts dann weiter an schaurigen 3-D-Bildern, einer animierten Lichtshow, einem schaukelnden und einem rutschenden Skelett in blauem Licht gehüllt auf dem kindgerechten Spielplatz.

Dann geht es an einem Hexenhaus vorbei, wo auch ein animierter Film aus Amerika zu sehen ist. Er wurde von einem begeisterten Deutschen im Tonstudio synchronisiert für die Halloweenverrückten in Deutschland.

Ein brennender Kürbismann erschreckt die vorbeigehenden Besucher. Der Blick schweift über abgesägte Körperteile. Dabei ist die Küche auch noch sichtbar in der Nachbarschaft und man kann sich seinen Teil denken.

Ein echter Holzsarg aus dem scheinbar ein halber Zombie herauskommt, säumt den Ausgang zum Garten mit brennenden Kerzen und dem Sensenmann.
Ein kleiner Teil wurde leider kurz vor meinem Besuch durch eine Sturmböe zerstört. Aber das macht in der Fülle der Eindrücke nichts aus.
Als Letztes kommt man durch die Horrorclownschleuse, die so Mark, sogar die Eltern nicht gern durchschreiten wollen. Pennywise macht wohl einen unheimlichen Eindruck.
Die Garage ist der leuchtende befreiende Ausgang vom Schrecken des Gartens. Dort kann man sich noch ein wenig mit Süßem wieder stärken.
Alles hat auch einen guten Zweck als Grund: Der älteste Sohn hat die unheilbare Krankheit Duchenne Muskeldystrophie, eine Muskelschwunderkankung. Die Familie will dafür mehr Aufmerksamkeit für diese besondere unheilbare Erkrankung schaffen und damit auch Spenden für die Duchenne Stiftung sammeln.
Die Stiftung hilft in besonderer Form den Betroffenen. Auch die Forschung kann unterstützt werden, um mehr Erfolge in lebensverlängernden Maßnahmen zu verbuchen. Sie machen es beiden Kindern das Leben so toll wie irgendwie möglich!
Wer mag kann im Vorgarten etwas in die Spendendose für die Duchenne Stiftung abgeben. Es ist eine Herzensangelegenheit von Mark die große Halloweenaktion auch zur Unterstützung der Duchenne – Stiftung zu machen und eine Aufmerksamkeit für die Betroffenen zu erwirken.

Ohne die Duchenne-Stiftung würde die eigene Betreuung des an der Muskeldystrophie erkrankten ältesten Sohn nicht so einfach sein. Die als Duchenne Muskeldystrohphie bekannte Erkrankung trifft meist junge Menschen. Sie ist sehr selten, unheilbar und deswegen ist sie schwer diagnostizierbar.
Die Duchenne – Stiftung unterstützt mit unterschiedlichen Maßnahmen jeden Betroffenen und die Familien, um es ihnen so einfach wie möglich in schweren Zeiten zu machen.
Ich habe sofort auch einen 20 € – Schein dagelassen für die tolle private Führung, die ich exklusiv von Mark erhalten habe mit einem besonderen Interview für Euch.
Jeder Euro zählt!
Wer Spenden möchte :
Sparkasse Bochum DE67 4305 0001 0000 4277 24
Kontakt:
Duchenne Deutschland e. V.
Huestr. 20
44787 Bochum
info@duchenne-deutschland.de
Internet: Deutsche Duchenne Stiftung – ehemals aktion benni & co e. V. (duchenne-deutschland.de)

Am 31.10. ab 17 bis 23 Uhr findet ein großes Halloweenfest für Eltern mit Kindern statt. Kostenlose Bratwürste, Getränke und Süß- oder Saurem Kram wird den Besuchern angeboten.

Wer verkleidet kommt hat einen großen Pluspunkt. Und wer möchte, kann in die Duchenne-Stiftung-Spendenbox mal den einen oder anderen Euro für diese großartige Halloweenlandschaft spenden.
Mein Respekt mit einer besonderen Note geht an Mark Pfeifer für diese Attraktion und Umsetzung des Horrorhauses in Kirchhellen, mit der sie schon seit Mitte September angefangen haben aufzubauen!

Adresse des Horrorhauses : Lippweg 146c – Bottrop – Kirchhellen
Viel Spaß, Freude und viel Erfolg auf allen Wegen wünsche ich der Familie Pfeifer!
Glück auf Euer
Musik: https://epidemicsound.com The Victim von Mary Riddle
Kleine Fotogalerie:
Video I +Fotos I Säuberungsaktion: Erfolgreiche #Schilderchallange aufm Bergbauwanderweg Höntrop
Historische Schilder sind wichtig für unsere Wurzeln, unsere Heimat! Doch sie werden leider oft genug beschmiert! Meine Aktion soll mehr Bewußtsein für unsere Geschichte im Ruhrgebiet schaffen!
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Mehr InformationenSie werden aber leider immer wieder von irgendwelchen unbelehrbaren Personen beschmiert, wie dieser EX!, mit Edding oder Sprayfarben.
Nicht mit mir! Nach einer gewissen Zeit verspüre ich nicht nur Wut, sondern ein Kribbeln in den Fingern.
Von Wut geht es nicht weg! Nur von Machen und Tun!
Wir waren auf dem Bergbauwanderweg in Wattenscheid Höntrop-Eppendorf unterwegs. Da, wo wir wohnen. Und es ärgerte uns jedes Mal beim Vorbeigehen, wie die Schilder aussehen, und das es irgendwie keiner sauber macht. Sieben Schilder haben wir geschafft in knapp drei Stunden. Zusätzlich ein viertelvoller blauer Sack voll Müll aus der Natur.

Wir waren auf dem Bergbauwanderweg in Wattenscheid Höntrop-Eppendorf unterwegs. Da, wo wir wohnen. Und es ärgerte uns jedes Mal beim Vorbeigehen, wie die Schilder aussehen, und das es irgendwie keiner sauber macht.



Ich habe die Aktion ruhrgebietsweit ausgerufen für den 15.10.22. Die Presse hat Mitteilungen bekommen, doch nur die WAZ Bottrop berichtete davon. Vielen Dank! Ich habe gehofft, dass es mehr Interesse gibt. Aber nein, erst wenn irgendetwas Schlimmes passiert, ist die Presse anwesend. Das ist mir aber egal, denn ich will mit dieser Aktion einen Anstoß geben und das Bewusstsein erweitern, dass es sich nicht immer wiederholen muss und das wir selbst auch Hand anlegen und den Wert unserer Geschichte kennenlernen sollten. Statt immer nur meckern, auch bereit sein, selbst mal einen Schwamm in die Hand zu nehmen.



Die ruhrgebietsweite Aktion unter #schilderchallange (mit A nicht wie im Englischen), hat den Sinn, dass es ein Alleinstellungsmerkmal für die Aktion ist, da in den englischen Challenges nur fotografierte Schilder gezeigt werden. #Schilderchallange mit A ist eben auch in Bezug auf die Aktion für sich stehend zum Ruhrgebiet ein Merkmal in Instagram und als Gruppe „Schilderchallange“ in Facebook.

Leider ist außer ein paar Likes nichts gekommen. Obwohl die Mitmacher dort ihre Bilder und Filme auch zeigen können. Es kann jederzeit gefüllt werden! Ich mache weiter, auch Zwischendurch oder wieder gezielt mit Pressemitteilungen in den jeweiligen Städten, wo ich die Aktion dann mache, immer wieder. Es muss eben auch in den Medien ankommen, dass wir darauf unsere Geschichte haben und uns diese nicht beschmieren lassen sollten.

Meine Frau Ewa sagt, daß in ihrer Heimat Polen die Schilder sauber gehalten werden, falls sie beschmiert werden, falls sie überhaupt beschmiert sind, da die Polen ihre Geschichte ehren. Und diese Heimat, gerade als Pottkind, sollten wir gerade jetzt, wo der Bergbau, der unser Leben von Heute erst möglich gemacht hat, ehren und sollte nicht mit Edding und Sprayfarben beschmiert werden.


Etliche bei der Aktion vorbeigehenden Menschen fanden unser Tun toll. Das bestätigte unser TUN. Das ist eine wohltuende Reinigung quasi eine Meditation mit Hinblick auf meine eigene Geschichte und Verbundenheit, wenn ich diese Schilder mit Stolz wieder lesbar gemacht habe. Wir, meine Frau Ewa und ich, können wirklich bestätigen, dass es ein gutes Gefühl war es zu tun. Und so werden wir es wieder tun. Wir hoffen dennoch auf mehr Presse und Menschen, die dann mitmachen werden! Ein Schild ist in 10 bis 20 Minuten fertig.
Außerdem hat meine Frau, Ewa Brune, noch eine besondere Idee, weil sie mit ihrer Firma eines Übersetzungs- und Dolmetscherbüros die Schilder in einer besonderen Form sieht: In Englisch.
Und das ist ein gutes Argument, denn es kommen immer mehr ausländische Touristen, um unsere Region zu erkunden. Doch in Englisch gibt es ein historisches Schild leider nicht. Zumal die QR-Codes des Historischen Vereins auch nicht funktioniert bzw. die Internetseite, zumindest der auf diesem Bergbauwanderweg in Wattenscheid-Höntrop. Eine Anregung für die touristischen Marketingabteilungen der Städte im Ruhrgebiet!

Am Ende haben wir noch einen blauen Sack viertelvoll mit Müll vom Weg und der Umgebung der Sitzbänke aus der Natur gesammelt. So hat die Aktion eine Doppelbedeutung. Saubermachen von Schildern und Waldfegen unabhängig von irgendwelchen Aktionstagen, die einmal im Jahr ausgerufen wird. Jeder kann sich einen Schwamm und Brennspiritus in die Hand nehmen und Müll aus der Landschaft bei einem Spaziergang oder Wanderung fischen und im nächsten Mülleimer wegschmeissen, damit unsere Heimat etwas sauberer und stolzer wirken kann. Eben auch für Touristen und Auswärtige, die unsere spannende Umgebung und den Strukturwandel kennenlernen wollen.
Wir haben jedenfalls in knapp drei Stunden sieben Schilder von den Schmierereien befreit. Und finden es war erfolgreich, die Schilder wieder lesbar zu machen. Als Abschluss gab es zur Belohnung ein Eis in unserer Stammeisdiele Etna in Eppendorf.


Glück auf Euer Ruhrpottologe André Brune und die Ruhrpottologin Ewa Brune
Video I +Fotogalerie I Bei Fritze Brinkhoffs Dortmunder Kultouren erlebt
Boah! Man weiß ja nich viel von Dortmund, wenne da nich von wech bis. Lass dich ma vonnem Fritze Brinkhoffs auf jeden Fall aufklären!
Hier zum kleinen Infovideo mit Bilderkes: https://youtu.be/m-7ub6q91EA
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Mehr InformationenWusstest du, dat dat Stöschen eine Dortmunder Erfindung war neben der Erfindung von Salzbrot, wo die alle Schlange stehen für inne Innenstadt bei sonnem besonderen altgedienten Bäcker?
Tipp: Ein Stöschen steht inne Kneipen nich aufe Getränkekarte, kannse abba immer nachfragen. Krisse dann!
Wusstest du dat Dr. Oetker nich nur Backpulver, sondern fast die Bierstadt aufgekauft hat, also die Brauereien hier?
Wusstest du dat der Konzertsaal dummerweise mitten inne schlimmsten Bereiche der Innenstadt gebaut wurde?
Aber dadurch heute einer der besonderen internationalen Schmelztiegel – Futter- und Trankstellen für eingefleischte Ruhrpottler und Ruhrpottlerinnen auch migrierte und unmigrierte geworden is?
Wenn nich, dann geh ma bei Fritze Brinkhoffs Dortmunder Kultouren im Kinosessel fläzen ohne Nass zu werden oder zu schwitzen. Wer richtig raten kann, kricht auch besondere gemischte Tüten vonne Bude, äh Bühne zugeworfen.
Apropos Bude. Da hatta auch noch wat zu erzählt.
Außerdem erfährse noch wat von Hömma und Samma und wat dat mit Liebe im Ruhrpott zu tun hat…
Ach ja und der Fußball darf nich fehlen: Die Sache mit dem einzigwahren Derby in Deutschland: Schalke 04 und Borussia Dortmund. Die Geschichte kannse dir hier anhören und staunen!
Lohnt sich!
Glück auf
Euer Ruhrpottologe André Brune
Zur Show: https://www.dortmunder-kultouren.de/Dortmund-DIE_SHOW
*Hömma! Is unbezahlte und unaufgeforderte Werbung für wat besonderet im östlichen Ruhrpott kurz vor Lüdenscheid und der A1.
Podcast I +Videos I +Fotogalerie I Der Ruhrpottologe geht schlemmern bei Eric Jaeger in Dorsten
„Kennse den Glück Auf – Grill?“, fragt mich Monika Waterkamp, der Ahrtalhelferin von Dorsten nach unserem Podcast, denn ich hatte einen riesigen Hunger. Der ist tatsächlich an mir vorbeigegangen und so empfahl sie mir unbedingt dort zum in ihrer Nähe liegenden Glückauf-Grill zu gehen. „Das ist doch der Grill von der Mutter vom Rosin, dem Fernsehkoch“…
So hat sich ein ganz besonderer Kontakt entwickelt, den Imbiss hatte ich tatsächlich gar nicht auf dem Schirm hatte: Dorsten – Hervest als Stadtteil ist wunderschön und der Glückauf-Grill gehörte mal der Mutter vom Fernsehkoch Frank Rosin und wurde am 15.3.22 neu eröffnet. Eric Jaeger übernahm die Pacht von Patrick Schürhoff, der das Gebäude sanierte.
Zum Audio-Podcast mit Eric Jaeger:
https://lcdn.letscast.fm/media/podcast/2a497d97/episode/d1c7ef9b.mp3?t=1664759496
Dann ging alles schnell: Ich wurde eingeladen einen Podcast mit Patrick Schürhoff und Eric Jaeger zu machen. Sandra Kalläne, die redegewandte Mitarbeiterin im Glückauf-Grill, ist nicht nur eine gefühlte Chefin, die dort alles organisiert, sondern auch eine, die hilft. Sie war die erste Interviewpartnerin in meinem mit Natalia Lubenska hergestelltem Podcast zur Ukraine, weil sie mir erzählte, das sie eine Familie aufgenommen hatte. Dann hat sie organisiert, dass ich mit dem Käufer des Hauses vom Imbiss Patrick Schürhoff ein Interview machen kann, der mir ein wenig von Dorsten – Hervest, seiner Heimat erzählen könnte. Mit ihrem Chef, Eric Jaeger, war das dann zu einem Podcasttermin zuerst gekommen.
Hätte Eric Jaeger seinen ursprünglichen Gedanken den Imbiss nicht zu übernehmen tatsächlich durchgeführt, dann wäre ich nicht da gewesen und hätte sogar nicht selbst Pommescurrywurst bruzzeln dürfen. Allein das war ein Riesenspaß, wie das folgende Video zeigt, das ich mit Hilfe von Jack Tengo zusammengestellt habe. Auch Monika Waterkamp hat einen kleinen Film gemacht, während ich am Malochen war. Guckt oder hört mal rein! Es lohnt sich!
Video: Ich bruzzle Pommescurrywurst im Glückauf-Grill
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Erics Welt
Erics Welt nach der Schule war der Imbiss. Er schaute zu und lernte, wie Kassler und Sauerkraut zubereitet wurde bis er selbst Hand anlegte. Eric hatte in seiner Jugend eine Kochlehre gemacht. Doch mit den Tricks der Köche und Restaurants wollte er nichts zu tun haben. Er wollte so nicht kochen und seinen Kunden anbieten. Er wollte die Ursprünglichkeit der Küche bewahren und weitergeben. Das tut er bis jetzt sehr erfolgreich. Zwischendurch bevor er den Imbiss seiner Eltern übernahm allerdings tummelte er sich in der Sportbranche weit weg vom Kochgeschehen. Als jedoch sein Vater um Unterstützung bat, hat er nicht nein gesagt. Irgendwann entschied er einen Partyservice aufzubauen. Heute bestellten auch sehr prominente Personen gern bei ihm für Hochzeiten, Geburtstage und anderen Veranstaltungen
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Eric ist ein Chef, der nicht die Füße hochlegt und rumkommandiert. Er legt selbst in der Küche im Schlemmereck Hand an und denkt auch über Abläufe nach das ein oder andere effektiver vorzubereiten.
Als ich ankam schälte Eric Kartoffeln vom Bauer Finke aus Heiden für die Zubereitung zum legendären Kartoffelsalat nach Frank Rosins Mutter. Die Mitarbeiter kommen nicht nach mit der Zubereitung des Salats, denn die Nachfrage steigt und steigt. Ich habe ihn gegessen und er übertrifft tatsächlich den Kartoffelsalat meiner Mutter. Und das soll schon was heißen. Ich hoffe nur, dass sie nicht beleidigt ist, falls sie es liest…

Glückauf-Grill war nicht der erste Imbiss in Dorsten gewesen
Die Mutter des bekannten Fernsehkochs Frank Rosin startete 1976 mit ihrem Imbiss. Da gab es schon den Imbiss vom Vater von Eric Jaeger, gegründet 1968 und den ältesten Imbiss von 1966 in Dorsten von Peter Finke.
Alle Mitarbeiter arbeiten gerne bei Eric Jaeger. Der aus Sri Lanka stammende Lorenzo ist seit neun Jahren bei ihm und hat während des Podcasts Schnitzel zurecht geschnitten, in eine Pizzapresse gelegt und platt gemacht. Diese einfache Idee kam ihm eines Nachts zur Vereinfachung der Arbeit und Verbesserung der Zubereitung von Schnitzel.

Erfahrungen gesammelt
Ein halbes Leben lang sammelte Eric Jaeger seine Erfahrungen und baute eine eigene Philosophie in Sachen Kochen auf. In der Zwischenzeit hatte er das Geschäft von seinem Vater übernommen und ein zweites in einem Dorstener Baumarkt. Diesen verkaufte er nach 10 Jahren wieder an seine Angestellte. 2014 übernahm er das Schlemmereck. Zwischendurch noch ein Café bis daraus ein Subway gebaut werden sollte. Dann übernahm er im Ort „Grillmeister“.

Schwierigkeiten können gelöst werden und öffnen neue Türen
In Hervest jedoch lief die Zweigstelle nicht wie erwartet. So stieg er aus dem Vertrag nach einem Jahr aus. Deswegen hatte er lange überlegt in Hervest den Glück-auf-Grill nicht zu übernehmen. Aber seit 15.3.22 ist er nun in seiner Hand und der Erfolg ist immens. Sogar aus München fahren die Menschen einfach nur für eine Portion Pommes Currywurst mal eben nach Dorsten. Sie kommen von überall her, um bei ihm im Glück-Auf-Grill zu essen. Doch die Geschichte des Glück-Auf-Grill ist nicht ohne Hintergrund zu erzählen.

Glückauf Milch bis 1976
1951 war dort die Abfüllung für Milch in Kannen und Flaschen von der Familie Pöppelfuß.1976 übernahm Marlies Rosin den kleinen Raum und baute es zu einem Imbiss um. Die Bergleute von der Zeche Fürst Leopold und die Bewohner vom Dorstener Stadtteil Hervest konnten von nun an Pommes-Schranke genießen. Frank Rosin, der bekannte Fernsehkoch und Gastronom, war damals 10 Jahre alt und konnte seine ersten Blicke in Glück-Auf-Bratenfett werfen.

Mutter Rosin geht in Rente
2011 übernahm die langjährige Mitarbeiterin Diana Einhaus den Imbiss. Marlies Rosin geht in den wohlverdienten Ruhestand. 2021 schließt Diana Einhaus den Imbiss. Patrick Schürhoff übernahm die Immobilie und baute mit dem Team von Frank Rosin die Räumlichkeit modern, aber auch mit traditionellen Bergbaumotiven um. Nur Eric Jaeger musste noch überredet werden. Patrick Schürmann hatte ihn dann umstimmen können, denn nur er konnte Marlies Rosins Kartoffelsalat nachmachen. Patrick war überzeugt, dass Eric es schaffte. So startete im März 2022 der Glückauf-Grill in Dorsten-Hervest neu.

Das unschlagbare Glückauf-Team
Sandra und Janine schmeissen den Laden auf der gleichgenannten Glück-auf-Straße Tag für Tag, wie ich am eigenen Leib einige Wochen später erleben durfte. Dazu gibt es ein eigenes Video, dass ich dort mal hinter der Theke helfen konnte. Die beiden arbeiten in einer unglaublichen Schnelligkeit. Es wird dort alles gebruzzelt, gebraten, frittiert, filletiert und mit viel Liebe serviert.

Ohne Lebensmittelfahrer, kein Grill
Pascal Gebhard, der Fahrer des Lebensmittelgroßhändlers Huesken, erzählt ein wenig von seinen Touren. Er bringt seit 7 Jahren ab 6 Uhr bis Ende offen die Fleischwaren als Zulieferer zu den Imbissen und Restaurants der Umgebung Dorstens. Sein Job mache er gerne, teilte er mir mit und sagte, es gäbe noch freie Fahrerstellen bei der Firma. Wer sich also bewerben möchte: https://huesken.servicebund.de

Essgedicht
Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein tolles Erlebnis war, selbst einfach mal Hand anlegen zu dürfen im Glück-auf-Grill. Vielen Dank für diese Erfahrung und gern komme ich wieder, um nicht nur Pommes-Currywurst zu futtern, sondern die Marlies Rosin-Frikadelle mit Kartoffelsalat zu verspeisen. Ein wahres Essgedicht!

DANKE
Danke Marlies Rosin für dein vorbildliches Können! Ohne Dich kein Fernsehkoch Frank Rosin! Ohne Dich kein jetziger Glück-Auf-Grill!
Danke Eric Jaeger für sein TUN, denn er macht heute die Vorbereitungen für sein Team und die vielen begeisterten Kunden und Kundinnen!
Danke Patrick Schürhoff, der das Haus erhalten, restauriert und an den richtigen Könner eines Imbiss verpachtet hat!
Danke Pascal Gebhardt, denn ohne einen Lieferantenfahrer ist kein Imbiss möglich!
Danke an Sandra und Janine, die dort alles TUN, damit der Glückauf-Grill läuft!
Natürlich auch Danke an den ganzen Rest des Teams, denn auch ohne Lorenzo und die nicht kennengelernten Personen läuft da nix rund in so einem Imbiss und erst recht nicht im Schlemmereck und dem Partyservice!
Widmung für Marlies Rosin
Marlies Rosin starb am 24.2.2021. Ruhe in Frieden – Mutter des besten Kartoffelsalats, den ich je gegessen hatte, wenn Du auch den nicht selbst den Kartoffelsalat zubereitet hast. Er übertrifft tatsächlich den meiner Mutter, der schon ein Gedicht ist mit selbstgemachter Mayonnaise.
Schnuckelig im Glückauf-Grill
Im Glückauf-Grill können übrigens 9 Personen sitzen, draußen ist Platz für 12 Personen.
Für Eric Jaeger und seinem Team wünsche ich weiterhin viel Erfolg!
Glück auf für den Glückauf-Grill auf der Glückauf-Straße wünscht der Ruhrpottologe André Brune!
P.S.:
Dies hier ist eigentlich keine Werbung, sondern als Ruhrpottologe aus Spaß an der Sache gemacht. Aber damit rechtlich alles sein Richtigkeit hat: Unbezahlte und unaufgeforderte Werbung!
Links
Glückauf-Grill
46284 Dorsten
Telefon: 02362 72468
https://glueckauf-grill.de
Speisekarte Glückauf Grill in Dorsten
Kontakt@glueckauf-grill.de
GoogleMaps
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Öffnungszeiten
Montag | 11:30–20:30
Dienstag | 11:30–20:30
Mittwoch | 11:30–20:30
Donnerstag | 11:30–20:30
Freitag | 11:30–21:00
Samstag | 11:30–21:00
Sonntag | 13:00–20:00
Schlemmereck
Söltener Landweg 59
46284 Dorsten
Imbiss: 02362 / 40 34 88
Partyservice: 0151 / 56 86 60 20
Catering und Mittagstisch | Ihr Caterer in Dorsten https://partyservice-schlemmereck.de
info@partyservice-schlemmereck.de
Speisekarte Schlemmereck in Dorsten
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Öffnungszeiten
Montag | 11:30–20:30
Dienstag | 11:30–20:30
Mittwoch | 11:30–20:30
Donnerstag | 11:30–20:30
Freitag | 11:30–21:00
Samstag | 11:30–21:00
Sonntag | 12:00–20:30
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Keine Garantieübernahme für die Öffnungszeiten, die ich aus dem Internet genommen habe.
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Fotogalerie
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