Karneval ist zu Ende. Ich zeig euch noch ein wenig von einem venezianischen Karnevalsabend aus dem Café Schloss Stolzenfelz in Gelsenkirchen von Reinhold und Rita Krossa organisiert mit Gästen, wie Petra Schoko und Vincenzo de Caro. Der Gründer des Cafés Norbert Labatzki, der bekannte Gelsenkirchener, führt musikalisch durch den Abend.
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Erfahrt, wie Rita zur Leidenschaft vom venezianischem Karneval und ihren Kostümen kam. Hört Vincenzo de Caros Stimme zu. Mit nur 19 Jahren ist er für mich als Nichtkenner von Opernstars schon ein kommender Pavarotti. Und hört nur ganz kurz der Künstlerin Petra „Schoko“ zu. Sie zelebriert einen bekannten irische Folksong.
Ein kleiner Venezianischer Karnevalsabend. Denn nach Aschermittwoch ist vor Karneval.
Eine kleine Anekdote am Rande, denn als ich mit meiner Frau nach Gelsenkirchen kam, dachte ich: Mensch, das ist ja in einem Schloss von Gelsenkirchen, das ich nicht kenne!
Ich kenne Schloss Berge und Horst. Gelsenkirchen hat eine reichhaltige Geschichte und so dachte ich, das mir ein Schloss einfach nicht aufgefallen war innerhalb der Ruhrpottgeschichte, aber ne, da is tatsächlich noch eins! Als wir dann auf der Fußgängerzone umhergeirrt waren, um die Zinnen und das große Tor über dem Wassergraben suchten, gingen wir schon drei Mal dran vorbei…
Es war das von Norbert Labatzki, einem bekannten Gelsenkirchener Musiker, initiierte Café namens Schloss Stolzenfelz. Er nannte es nach seinem Künstlernamen Dr. Stolzenfelz. Er wollte seiner Geburtstadt Gelsenkirchen etwas besonderes geben innerhalb der zahlreichen Leerstände, die vielerorten im Ruhrgebiet zu finden sind.
So entstand eine Begegnungsstätte für Jung und Alt werden. Künstler können Ausstellungen machen, einmal die Woche gibts Musik und Tanz, für Obdachlose wird eine warme Suppe ausgegeben und besondere Veranstaltungen sollte das Projekt prägen.
Ich werde mir das noch genauer ansehen und euch berichten. Wer das Schloss Stolzenfelz besuchen möchte:
Das Schaubüdchen auf der Ursulastr. 24 in Bochum hat vom 11. bis zum 26.2. eine besondere Ausstellung ukrainischer Künstler und lädt alle herzlich ein mehr zu erfahren. Auch ich bin dabei in besonderer Funktion. Aber lest selbst:
Die Ausstellung „BLAU ÜBER GELB 2.0“ bestehend aus den Künstlern Hans Ostapenko, Joshua Hoven und das Kollektiv MNPL mit dem Ruhrpottologen André Brune zeigt einige Kunstwerke, die sich mit der neuen Gegenwart der Ukraine beschäftigt.
Die Videoinszenierung „Onip“ (Widerstand) von Joshua Hoven zeigt den brachialen Übertritt der Grenze zu einem unabhängigen freien Volk. Der Angriff russischer Truppen und das Blutvergießen lässt die Hoffnung der Ukrainer auf Freiheit vom Joch der Unterdrückung autokratischer Kräfte zu einem weltweiten Widerstand werden, den die Ukraine stellvertretend kämpft.
Die Sonnenblume ist das aufkeimende Symbol einer neuen freien Ukraine, ein Symbol für Widerstand und Solidarität.
Das Künstlerkollektiv MNPL inszeniert ein Stück deutscher Geschichte der Mauer von Berlin, die nun neu weiter östlich entstanden ist an der Grenze der Ukraine zu Russland. Die hervortretenden Rhombenreliefmuster waren eine Ikone der sowjetischen Architekturlandschaft. Sie können heute noch überall im Osten Europas gefunden werden, aber auch in der Populärkultur.
Die Ukraine Support Bochum ist eine Gruppe von Künstlern im Ruhrgebiet, die Menschen vor Ort in der Umgebung von Odessa helfen mit Sammelaktionen und direkten Hilfspaketen. Sie sammelt weiterhin fleißig Spenden. Diese Ausstellung mit freundlicher Unterstützung des Schaubüdchen und unterstützt von Ruhrpottologe André Brune mit der Ukrainehilfe Ruhrgebiet soll mehr Aufmerksamkeit für die Menschen hinter der Gruppe bringen. Ein Podcast „Ukraine Bild“ über Ukraine Support Bochum wurde schon herausgebracht:
Die Ausstellungseröffnung ist am 11.2. ab 13 Uhr und endet um 20 Uhr. An verschiedenen Tagen zu bestimmten Öffnungszeiten werden die Künstler vor Ort sein und Fragen beantworten können. Gegen eine Spende ist auch für Getränke gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Der 24.2. ist leider der Jahrestag des Angriffskrieges in der Ukraine. Von 15 bis 20 Uhr wird ebenfalls der ein oder andere Künstler in Abwechslung zu sprechen sein.
André Brune wird Meldungen aus den ersten Kriegstagen lesen und einen Dadaistischen Abriss vorsprechen mit einer Ankündigung eines besonderen Marsches, der am 25.2. in Etappen beginnen wird. Beginn um 16 Uhr. Sein eigenes Kunstwerk ist das eines Koffers, der auf Reisen gehen musste und mit seinen Inhalten nicht ganz heil die Flucht überstanden hat.
Die Ausstellung dient auch dazu Ukraine Support Bochum mit Spenden zu unterstützten und mehr Aufmerksamkeit in der Weiterführung ihrer Arbeit Hilfe in der Ukraine zu bieten. Auch darüber können die Künstler bzw. die Ukraine Support Bochum am Tag der Vernissage berichten.
Eine authentische Stadtführung zusammen mit Jack Tengo
Werne kannte ich als Stadtteil von Bochum. Werne im Kreis Unna war mir nur als vorbeizischender Name auf den Autobahnschildern der Polenallee A2 bekannt, wenn ich zu den Schwiegereltern hin oder zurück fahre. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich Jack Tengo 2020 kennengelernt habe und mit ihm den ersten Podcast gemacht habe in meiner Laufbahn als Ruhrpottologe, kannte ich Werne überhaupt nicht. Dabei ist Werne nur 40 Minuten mit dem Auto entfernt, so weit, wie zu meiner Heimatstadt Bottrop als Bochumer.
Der Plan war einmal eine besondere authentische Stadtführung zu machen. Im August 2022 war es dann soweit. Ausgerechnet bei 29 Grad gingen wir durch die romantischen Gassen der Altstadt von Werne, kühlten uns zwischendurch im Kapuzinerkloster, in der St. Christophorus-Kirche und am Ende beim Eiscafé Venezia ab.
Für eine Stunde Videomaterial, sind wir mehrere Stunden unterwegs gewesen. Aber nichts ist gestellt, es gab kein Drehbuch und Jack hat für seine Heimatstadt alles gegeben. Es war eine authentische und humorvolle, aber auch nachdenkliche Stadtführung, wenn man den Hintergrund der „Arschkerbe“ kennenlernt oder zum Jüdischen Friedhof kommt. Denn von sieben Familien ist nur eine Überlebende bekannt, die zurück nach Werne kam. Das wird ein anderer Bericht in der Rubrik POTTsteine sein.
Auf jeden Fall ist Werne nicht nur einen Besuch abzustatten. Ich werde auf jeden Fall mit Jack wieder eine Begehung machen. Wir haben es noch nicht zu den Auen der Lippe geschafft, wollen uns das Gelände der alten Zeche Werne gemeinsam ansehen und im Heimatmuseum eine Führung machen, wenn erlaubt.
Schaut euch die Shorts an, aber auf jeden Fall das lange 1-Stündige Video an. Wer wenig Zeit und nur ein wenig Interesse hat, der kann auch die 9 – Minuten – Variante sehen. Es sind nur jeweils eine Minute Filmmaterial bis zum äußersten gekürzt aus 58 Minuten. Einmal die Kapelle des Klosters und einmal das Innere der Christophorus-Kirche, die der Ursprung der Geschichte der Siedlung Werne ist und Werne zum Pilgerort auf dem Jakobsweg machen in Richtung Santiago de Compostela. Das andere enthält humorvoll gekürzt die Sehenswürdigkeiten, die wir begehen innerhalb der einen Stunde.
Unsere gemeinsame Stadtführung soll Lust machen, Werne zu besuchen, dort zu flanieren, ein Kaffee zu süppeln, anregen den „Pfad der Menschenrechte“ zu machen oder eine Radtour durch die münsterländische Landschaft organisieren bis nach Lünen oder Unna.
Shorts – 1-minütige Videos aus dem Stadtführungsvideo:
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Foto-Short aus der Fotogalerie (nach unten scollen)
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Werne ist gefühlt in den Gassen uralt. Im Mittelalter oft von Pest und Kriegen heimgesucht, sogar Hexen wurden hier dem Feuer zur Verfügung gestellt.
Alles fing an mit einem Auftrag des Bischofs Liudger zu Münster, der wiederum von Karl den Großen gebeten wurde am südlichen Rand des Dreingaus eine Kapelle zu erbauen. So entstand die Pfarrei Werne um 800.
834 wurde Werne erstmals in einer lateinischen Urkunde erwähnt, die heute in der Universitätsbibliothek in Leiden (Niederlande) noch im Original zu sehen ist. Diese Urkunde ist ein Gebietstausch zwischen Gutsherren gewesen. Warum sie nach Leiden gelangte ist eine andere Geschichte. Adlige hatten damals so ihre Möglichkeiten. Wie du mir gibst, so geb ich dir, was ich in ähnlicher Form habe. In der Urkunde steht : „in pago dreginni in villa quae dicitur wernina (Werne)“, was soviel heißt: „Im Dreingau, an dem Ort, der Werne genannt wird“.
So ist dadurch klar, dass die heutige Ansammlung von Fachwerkhäusern um die St. Christophorus-Kirche eine erste Siedlung war. Das nur wenige Jahre später neu gegründete Kloster Cappenberg übernahm die Pfarrei von Werne. Sie ließ daraufhin eine steinerne erste Kirche bauen, eben diese dem Heiligen Christophorus geweihte.
1295 gründete sich ein Städtebündnis, der Werner Bund, mit Münster, Dortmund, Soest und Lippstadt gegen die Willkür der Landesherrn an der Lippebrücke in Werne. Sie gilt als Vorläufer der „Westfälischen Hanse“. Werne bekam da Zollrecht, wegen der Brücke.
1362 erhielt Werne die Genehmigung durch Bischof Adolf von Münster auf Simon-Juda einen freien Markt abzuhalten. Noch heute ist der Sim-Jü ein Jahrmarkt mit Kirmes und Buden.
Werne bekam 1383 ein Befestigungsrecht. Zum Schutz wurde ein Wall mit Palisaden und Graben erbaut.
Nach dem Wigboldrecht (Stadtrecht von 1385), die Gründung eines Stadtrats, dem Niederbrennen der Stadt wiederum durch den Grafen Adolf IV von der Mark im Jahr 1400, bekam Werne eine vollständige Befestigung mit Mauern, Toren und Türmen, wovon heute noch einige Reste zu entdecken sind und wir auch zeigen. Um 1470 wurde Werne Hansestadt zwischen Dortmund und Soest.
1512 begann der Bau des noch heute stehenden Rathauses, wo Jack und ich den Stadtrundgang starten, den ihr jetzt nach dem kurzen Abriss der frühen mittelalterlichen Geschichte (Quelle: Wikipedia), sehen könnt oder auch nur die 10 Minuten-Kurzvariante .
Video:Stadtrundgang durch Werne mit Jack Tengo – 58 Minuten – Dokumentation
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10-Minuten – Teaser: Stadtrundgang durch Werne mit Jack Tengo
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Jack erzählt vom Rathaus, die Architektur, von der „Arschkerbe“ und ihre Herkunft, die dunkle Geschichte von der Adler-Apotheke und der benachbarten Synagoge in der Arschkerbe. Außerdem begehen wir die Kapelle im Kloster Werne und die St. Christophorus-Kirche, dem Dom zu Werne, der eine mittelalterliche Freske beinhaltet und eine gotische Decke. Er zeigt mir die alte Stadtmauer, wo der jüdische Friedhof abgesperrt vor Schändern gelandet ist. Es gibt um die Kirche herum eine Ansammlung ältester Fachwerkhäuser, so auch das am Roggenmarkt stehende kleinste westfälische Fachwerkhaus oder das Spiekerhaus, einem Wärmespeicher-Fachwerkhaus. Direkt daneben steht das sehenswerte Heimatmuseum, dass wir zusammen ein anderes Mal besuchen werden.
Durch den Ort geht der Jakobsweg, der Pilgerweg bis nach Santiago de Compostela. Werne ist überwiegend katholisch durch den münsterländisch-bischöflichen Einfluss. Es gibt viele Bewohner in Werne, die ihre Stadt durch die Grenze am Kreis Coesfeld eher zum Münsterland zählen würden, als in dem Verbund des Ruhrgebiets.
Jack allerdings ist anderer Meinung. Die Zeche Werne ist einer der größten im Osten des Ruhrgebiets gewesen. Sie wurde 1899 abgeteuft und 1975 geschlossen. Heute stehen noch viele Gebäude der großen Anlage, die von anderen angesiedelten Firmen genutzt werden.
Stadt an der Lippe
Hier fließt nicht die Ruhr durch, sondern die Lippe. Man könnte auch sagen, dass Gelsenkirchen nichts mit dem Ruhrgebiet zu tun hat, weil dort die Emscher fließt und nicht die Ruhr. Aber Ruhrgebiet ist eben der Teil der Städte, die vom Bergbau geprägt wurden. Werne war Ende des 19. Jahrhunderts eher weiterhin ein Bauernstädtchen geblieben und wandelte sich erst durch die Steinkohlezeche. Wäre die Kohle nicht abgebaut worden, hätte Werne nie einen Bahnhof bekommen, der erst 1928 feierlich eröffnet werden konnte, weil nach der Planung 1913, erst der Weltkrieg ausbrach und dann die Inflation die Baukosten in die Höhe schießen ließen. 1976 wurde amtlich die Bezeichnung „Werne an der Lippe“ auf Werne gekürzt, jedoch für die touristische Bewerbung gelassen.
Heute können sich etwa 30000 Einwohner über diese Schmuckstück von Altstadt erfreuen. Die Wege innerhalb Werne sind kurz, der Krieg hat nicht allzu viel zerstört. Größere Städte, wie Dortmund, Unna oder Hamm sind schnell durch Bus, Bahn oder Auto oder auf den besonderen angelegten Wegen mit dem Fahrrad bequem und schnell erreichbar.
Wanderwege
Werne hat viel grüne Landschaft zu bieten und einen besonderen Fußwanderweg, der auch mit Rollstuhl befahren werden kann. Die örtliche Amnesty International Vereinsgruppe sorgte 2014 für die Einrichtung des „Pfad der Menschenrechte“. Besucher oder die Mitbürger der Stadt sollen auf den 30 den Pfad begleitenden Tafeln zum Nachdenken angeregt werden über die Werte, die zum Zusammenleben auf der Erde wichtig sind.
Vom Markt beginnend geht der Rundweg 12 km lang. Auf den Tafeln können jeweils die 30 Artikel zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gelesen werden, wie z.B. „Recht auf Bildung“, Verbot der Diskriminierung“ oder „Gleichheit vor dem Gesetz“.
Die Eiscafés im Sommer auf den verschiedenen romantischen Plätzen laden zum Verweilen ein. Die kleinen Lädchen zum Flanieren und die Umgebung zum Wandern und Staunen.
Zudem darf auch nicht die Stadtbücherei in einer der ältesten Steinhäuser Westfalens vergessen werden genannt zu werden mit dem davor stehenden Moormann-Brunnen mit seinen weltlichen Horoskop-Symbolen auf dem „Lebensbaum“ und die nur wenige Meter entfernt stehende Uhr, wo auf allen Seiten jeweils die Partnerstädte mit Wappen in Deutscher Übersetzung, wie Walcz, Deutsch-Krone, wo ich tatsächlich auch noch, welch Zufall durchfahre, wenn ich nach Polen reise. Walcz hat einen berühmten Schriftsteller in seinen Geschichtsbüchern zu vermerken: Hermann Löns, der auch so viele Volkslieder geschreiben hat, die Heino mit tiefer Stimme trällert.
Werne ist ein Kleinod am Rande des Ruhrgebiets. Das Städtchen ist nicht nur eine Reise wert. Gäste sind herzlich willkommen, Werne zu entdecken. Genau das möchte ich hier mitteilen und anregen, gemeinsam mit dem Sohn der Stadt Werne von heute: Jack Tengo alias Jack Mathias Tengowski.
Glück auf und Auf Wiedersehen in Werne – dahin kommt man gerne!
Ralf Opiol, mit seinem Projekt „Metropiol“ und Mitinitiator des ersten „Bottrop.Art.Award“, ist ein weitbekannter Künstler aus Bottrop. Kurz vor der Auslosung des ersten Bottroper Art Award habe ich ihn kennengelernt und interviewt. Diesmal gehen wir in einem „Live-Podcast“ durch die Jahresausstellung Bottroper Künstler und Künstlerinnen im Josef-Albers-Museum Quadrat in Bottrop und interpretieren gemeinsam auf einfache Art und Weise die unterschiedlichen ausgestellten Kunstwerke. Außerdem gehört Ralf Opiol zu den 30 ausgewählten Künstlern, die einmal im Jahr besonders gehuldigt im Quadrat ausgestellt werden. Von Ralf Opiol hängen derweil sogar fünf Bildern in der Ausstellungshalle.
1-Minute-Short-Podcast:
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So unterschiedlich die einzelnen Künstler sind, so ist auch die Kunst verschiedenartig und sehenswert. Skulpturen, Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Malereien mit Ralf Opiol zu erleben ist etwas Besonderes, weil für ihn die Kunst Leben ist und Leben ohne Kunst keine Kunst ist. Er macht die Kunst, weil er Kunst machen will. Er macht sie nicht als schönes Landschaftsbild, das in einem gemütlichen Wohnzimmer hängt, sondern er macht Kunst mit wenig Farben, Collagen und dadaistischen Buchstaben, weil er auch Lust auf Kunst machen will. Ralf Opiol will Menschen Denkanstöße über verschiedene Möglichkeiten der Kunst geben.
„Ich mache keine Kunst, die dir gefällt oder gefallen muss, sondern ich mache die Kunst, weil ich die Kunst machen will“, so der Tenor von Ralf Opiol und seinem Projekt Metropiol.
Ralf Opiol hat schon viele berufliche Bereiche hinter sich. Auch auf der Bottroper Kokerei hat er eine zeitlang gearbeitet. Man merkt das Leuchten in den Augen, dass er nicht für die Kokerei, aber für die Kunst lebt. Angefangen in der Kindheit Superhelden zu zeichnen hat er jetzt das olivfarbene Projekt „Metropiol“. Das Projekt ist eine neue Linie seiner Kunst, die er sich treu bleiben wird. Er arbeitet mit wenig Farben. Der Großteil ist in gelben, meist grünen Tönen bis ins Olivfarbene gehend. Mit sichtlichem Stolz kann gesagt werden, hat die Jury der Jahresausstellung fünf Bilder von ihm ausgewählt. Sie sind in der unteren Etage zu besichtigen. Auch von außen durch die große Fensterscheibe können sie betrachtet werden.
Zum kompletten Video-Podcast mit exakte Zeit zur Besprechung der Bilder:
Knappe 5 Minuten (K5M) – ein neues entwickeltes Podcast-Format mit den wichtigsten Elementen aus diesem Podcast mit Ralf Opiol. Kurz als Berghabitataxiomgespräch genannt nach seinen Bildern, die wir besprochen haben, die in der Jahresausstellung Bottroper Künstler 2022 im Museum Quadrat hängen:
Bilder von Ralf Opiol in fantastischer Hängung - (c) André Brune
Nebenbei ist Ralf Opiol mit seinen Ideen zum Quartiersmanager des Stadtteilmarktes „Boyer Markt“ ernannt worden. Er arbeitet daran, den fast abgeschriebenen Markt bis zum Sommer 2023 mit den angeschafften neuen Ständen, zu festigen. Jede Woche Freitag ist er einige Minuten mit seinem kreierten Instagram-Konto online und zeigt Neuigkeiten und die örtlichen Besucher. Boyer Bewohner und Bewohnerinnen sind dann fast zum Anfassen. Das Markenzeichen aus seinem @metropiol-Projekt ist auch für den Markt Olivgrün.
Markt ist ein Kulturgut, so Ralf Opiol. Markt ist eine lebendige Kunst die Selbstversorgung mit vielen wichtigen bunten Lebensmitteln zu sichern. Oder den Vormittag mit den verschiedenen Menschen, die sonst als Porträt oder örtliche und oft statische Kunstfigur ihre Tage und Wochen in ihrem eigenen Atelier Küche und Wohnzimmer verbringen. Die Menschen vor Ort auf dem Markt schaffen ihre Kunst des Lebens und Ralf Opiol unterstützt sie dabei eine Auswahl bereit zu stellen. Das wiederum ist auch eine Kunst, denn noch vor gar nicht langer Zeit wäre der Boyer Markt mit nur noch zwei Ständen Geschichte gewesen. Heute stehen dort wieder mehr als zehn Stände regelmäßig.
Ralf Opiol ist von der fantastischen Hängung begeistert - (c) André Brune
Kunst ist nicht nur ein Quadrat
Es gibt viele, die mit Kunst nichts anfangen können. Aber Kunst ist nicht einfach nur ein Quadrat, wie von Josef Albers. Im Farbenspiel, im Gedankengut und in der Situation, wie und wann ein Bild oder eine Skulptur entsteht im Laufe der Zeit, kann es Menschen zum Nachdenken anregen oder zum Wohlfühlen oder auch zu Kontroversen führen. So können auch die Bilder von Josef Albers, Ralf Opiol und z.B. auch der mittlerweile weltweit bekannte Künstler Gereon Krebber mit seinen außergewöhnlichen Skulpuren zu nachdenklichen Diskussionen werden.
Kunst ist Machen und andere drüber reden lassen. Die Aktionskunst von Christo oder Wei Wei ist ebenfalls eine große Kunst, sie einfach zu machen ebenfalls. Ralf Opiol ist einer davon und das beweist er im Gespräch über die verschiedenen ausgestellten Kunstwerke aller 30 Künstler und Künstlerinnen, die von mir leider erst knapp zum Ende der Ausstellung besucht werden konnte.
Allerdings ist der Podcast und die Bilder der Werke im Raum auch eine Verneigung vor der ausgestellten Kunst, die nur wenige Wochen zu sehen ist bzw. war und hiermit nun im Blog bis auf Abschaltung des Internets archivarisch hinterlegt.
Museum Quadrat
Für knapp 13 Mio Euro ist der Erweiterungsbau der Öffentlichkeit am 19.10.22 zugänglich gemacht worden. Die Ausstellung „Josef Albers. Huldigung an das Quadrat“ ist auch die Huldigung der Stadt zu ihrem berühmten Sohn, der in die USA ging und es sogar mit einem Bild im Weißen Haus geschafft hat. Diese Huldigung wurde 1987 vom Vizepräsidenten der USA George Bush mit einem Besuch bestätigt.
Im alten Bereich rechts von der Kasse ist der Teil wechselnder Ausstellungen. Die Jahresausstellung ist wiederum eine Huldigung heutiger lebender Künstler und Künstlerinnen der Stadt Bottrop. Sie beginnt am letzten Wochenende im November und geht bis zum Ende des ersten Wochenendes im Januar, dieses Mal am 8.1.2023. Eine Jury sucht die Bilder aus.
Fantastische Hängung
Durch die Lichteinwirkung der großen Fenster von außen und die höhere Decke mit dezenten quadratischen Lampen und die von Ralf Opiol immer wieder betonte „Fantastische Hängung“ im Raum des einen Ausstellungs-Quadrats bekommt die Ausstellung ein besonderes Augenmerk für Besucher und Besucherinnen.
Die Jury suchte dieses Jahr Petra Lamers mit ihrer Fotografiekunst „Luft. Licht. Linie.“ als Krönung der Ausstellung aus. Sie bekommt einen eigenen Ausstellungsraum für die besonderen Motive ihrer Fotografien.
Allein diese Ausstellung zeigt, dass in vielen Menschen Kunst steckt. Sie ist es wert herausgeholt zu werden und zu zeigen.
Stefan Wepil – Mixed Media Reinhard Wieczorek – Malerei
Edgar Wiese – Malerei
Nolin Wischermann – Malerei
Trudel Zeltinger – Malerei
Über das Museum werde ich ein anderes Mal genauer berichten, denn es hat eine reichhaltige Geschichte, die ihresgleichen im Ruhrgebiet nicht zu finden ist von der Form und dem gewidmeten Künstler Josef Albers.
Josef Albers war geborener Bottroper, der es mit seinen Bildern bis ins Weiße Haus geschafft hat. Zudem hat das Museum eingebettet in der Stadtparklandschaft eine besondere Lage. Die Verbindung der außergewöhnlichen Mischung aus dem Ur- und Ortsgeschichtsmuseum, dem alten Heimatmuseum der Stadt, mit jungsteinzeitlichen Funden aus Stadtgebiet und Emscherregion und der Modernen Kunst ist sehr gelungen. Zudem hat das Museum auch einen großen pädagogischen Wert und dafür einen eigens eingerichteten Raum.
Alle ausgestellten Kunstwerke können vom Publikum erworben werden. Die Liste ist abfotografiert auf der Blogseite mit den Kunstwerken zu sehen und auch im Nachhinein noch bei den entsprechenden Künstler und Künstlerinnen zu kaufen.
Ausstellerin Petra Lamers, Fotografie - Prospekt abfotografiert von André Brune
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag bis Samstag
11 – 17 Uhr
Sonn- und Feiertage
10 – 17 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.
Maskenplicht in den Räumen des Museum durch örtliche Allgemeinverfügung der Stadt Bottrop. Änderungen bitte an der Kasse nachfragen.
Eintrittspreise
Sonderausstellung „Josef Albers. Huldigung an das Quadrat“ (19.10.22 – 26.2.23) (Josef-Albers-Galerie)
Information zur Eingabe im Navigationssystem Je nach Navigationssystem die alte Adresse – Im Stadtgarten 20 – nutzen.
Von der Autobahn A 2 Abfahrt Bottrop (3) Richtung Stadtmitte (Kirchhellener Straße) bis zur Kreuzung Kirchhellener Straße/Josef-Albers-Straße. Rechts in die Josef-Albers-Straße abbiegen. Der Weg ist ausgeschildert.
Von der Autobahn A 42 Abfahrt Bottrop-Süd (12) Richtung Stadtmitte (Essener Straße; im weiteren Verlauf Freiherr-vom-Stein-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Hans-Sachs-Straße). Dem Straßenverlauf folgen Richtung A 2 bis zur Kreuzung Eichenstraße. Links in die Eichenstraße abbiegen. Im Kreisverkehr die erste Straße rechts (Randebrockstraße) wählen. Der Weg ist ausgeschildert.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Bahn: Bottrop Hauptbahnhof, dann mit Bus Linie SB16 Richtung Bottrop ZOB Berliner Platz oder Linie 261 Richtung Bottrop Eigen Markt bis zum ZOB Berliner Platz.
Ab ZOB Berliner Platz: Linie 251 Richtung Bottrop Grafenwald Kirche bis Haltestelle „Quadrat“, Linie 267 Richtung Bottrop Feldhausen Bf bis Haltestelle „Im Stadtgarten“.
(Die dargestellte Kunst wurde von mir fotografiert mit dem absichtlichen Hintergrund diese für die Nachwelt nach der Ausstellung zu erhalten. In keinem Fall sehe ich es als Nachteil für die Künstler und Künstlerinnen. Es ist eher unbezahlte Werbung für jeden einzelnen Aussteller und jede einzelne Ausstellerin. Auch das Museum Quadrat wird hiermit beworben. Alles unbezahlt und mit viel Arbeit, die keiner sieht, aber dennoch mit viel Freude für diese Sache. Kunst hat lange genug gelitten in der Coronazeit. Es ist Zeit, ihre wieder einen besonderen Raum zu bieten. Dies möchte ich mit meiner Seite und Tun machen. Sollte aber jemand, auch Verwandte oder Freunde, dies anders sehen, kann man mir eine Email schreiben, so dass ich dann das entsprechende Foto entfernen kann. Im Podcast – Video ist es nicht möglich. Die Aufbereitung würde zu einem Verlust der bisherigen Zuschauer führen. Ich verdiene nichts an der getanen Zeit und Arbeit. Es ist ein reines hobbymäßiges Interesse gewesen dies zu tun.)
Freut euch auf noch ganz viel Material, das im letzten halben Jahr aus Arbeits- und Privaten Gründen nicht verarbeitet werden konnte. Bleibt Gesund im Neuen Jahr und bis die Tage, denn da kommt als erstes noch der Podcast mit Ralf Opiol im Museum Quadrat, weil die Ausstellung Bottroper Künstler und Künstlerinnen am 8.1. endet.
Aus dem Pott für den Pott – (c) Ruhrpottologe André Brune
Als zweites der Podcast mit Jürgen Jakubeit, weil sich am 21.12. die Schließung der letzten Steinkohlezeche zum vierten Mal jährte. und dazwischen der nächste Podcast mit meiner Frau in Bigoskraut und dann quassel ich noch mit dem Werneraner Jack Tengo aus dem Osten des Ruhrgebiets über den Alltag im Ruhrpott und was noch so passiert ist.
Weiter kommt noch ein Beitrag über den Boyer Markt, Podcast mit der Neurologie des Klinikums Essen (sollte schon im August, spätestens September kommen, aber die Nachbereitung habe ich zeitlich nicht geschafft), mit Sahin Aydin und seinem Bienenvolk, die Rockerbande „One Life“, ein Rückblick über die gelungene Bildversteigerung mit dem Förderverein Kinderklinik des Marienhospitals, Rheinbabenwerkstatt und Clowsnvisite, ein Blick über den Tellerrand nach Aachen aus dem Spätsommer, nach und nach Rückblick auf die Ukrainehilfe und dem Unabhängigkeitstag am 24.8.
Außerdem natürlich noch ein Rückblick in Sachen Bigoskraut zu den ersten Polnischen Wochen in Bochum, wo sich polnische Schriftsteller und Musiker die Hand in Bochum gegeben haben. (Auch hier habe ich es zeitlich nicht geschafft schon alles so zu bearbeiten. Verzeiht mir!)
Aktionen sind dieses Jahr geplant: Im Februar eine Ausstellung im Schaubüdchen mit eigenen Werken und ukrainischen Künstlern zum leider immer noch stattfindenen Krieg. Im Frühjahr eine Ausstellung mit Ruhrgebietskünstlern im Schaubüdchen. Im Spätsommer eine eigene Foto-Ausstellung. Und zum Jahresende ebenfalls zum Spendenverkauf des geplanten 52 Wochen-Kalenders eine Ausstellung der Fotos. Dazu unterstütze ich immer das Schaubüdchen in Bochum auf der Ursulastraße, über dem ich natürlich noch einen eigenen Bericht schreibe.
Markus Elstner wird von mir als Moderator und bei seinen Aktionen gegen Kindesmissbrauch weiter unterstützt werden. Darüber werde ich weiterhin berichten.
Definitiv sind wieder regelmäßiger Podcasts geplant. Es sind viele tolle Künstler aus Musik, Schriftstellerei, Vereinen und interessante Persönlichkeiten auf meiner Liste.
Die Ukrainehilfe bleibt bei mir, wie es in meiner Zeit und Kraft möglich ist mit kleinen Aktionen und Stunden, die ich helfen kann, um LKWs zu packen bei der Gesellschaft Bochum Donezk e.V., Safety Home Ukraine oder Ukraine Support Bochum. In diesem Bereich wird es weiterhin den Podcast Ukraine Bild mit Natalia Lubenska geben. Wir planen nach dem Podcast über die Präsidenten der Ukraine einen Bonus – Podcast über den aktuellen Präsidenten Wolodymir Selenskyi. Es werden auch die ein oder anderen Gäste weiterhin eingeladen werden.
Mit meiner Frau Ewa werden wir hier und da in Polen über die Orte, die wir besuchen berichten und natürlich regelmäßig den Podcast und das Video zum näher Kennenlernen der polnischen Sprache, Eigenheiten und Polen als Land rausbringen. Wir sind enttäuscht, dass die deutschen Medien so gut wie nur negative Berichterstattungen bringen statt wie üblich Kowalski & Schmidt. Wie unsere Zeit es erlaubt, werden wir unseren Teil der Völkerfreundschaft beitragen.
Bigoskraut: André & Ewa Brune (wer ist hier die Ewa?)
Ich plane ebenfalls vier Bücher herauszubringen. Es wird ein Buch zum Herbst herauskommen über den I. Weltkrieg. Das ging einher mit dem Besuch des Loch Nagar am 1.7.2022, diese Idee einzubauen. Was dort gewesen ist, musste ich erst sacken lassen, um es vernünftig aufzubereiten. Es sollte nicht einfach nur so geschrieben werden. Es sollte würdig sein gelesen zu werden, zumal es Engländer und Franzosen bestimmt interessiert, aus der Sicht eines Deutschen. Sie warten schon seit dem Sommer darauf. Aber gut Ding will, Weile haben, wie wir hier so sagen.
Die Kinderbücher von Michael Göbel sollen im April 2023 auf jeden Fall mit mir und Jack Tengo eingesprochen sein. Durch den Ukrainekrieg (meiner Zeit Vereine zu unterstützen) und meinem Studium zum Sprecher hat sich dieses Projekt leider stark verzögert.
Außerdem erscheint ein Buch über Straßen in Bottrop und eine lang geschlossene Zeche. Zudem ist eine Persiflage eines bekannten Weltromans auf Ruhrpottisch und in Übersetzung in Arbeit und eine Kurzgeschichtensammlung über die Städte des Ruhrgebiets.
Dann gibt es noch folgendes zu vermelden: Ich habe das Ruhrpottverzeichnis übernommen. Das ist ein Social Media Firma, die Kleinunternehmen im Ruhrgebiet fördert und zusammenbringt. Hier wird einiges passieren, auch als Ruhrpottologe. Es sind die Pottfirmen, die ich besuche oder besucht habe, die würdig sind dort aufgenommen zu werden, weil sie außergewöhnliche Ideen umgesetzt haben.
Nicht zu vergessen ist die Schilderchallange, die ich natürlich einmal im Monat ab März wieder starte bis zum Herbst. Immer in einer anderen Ruhrgebietsstadt oder zwischendurch bis eine Sensibilisierung stattfindet, dass es Menschen gibt, die es tun nicht mehr tun werden oder selbst Hand anlegen, die historischen Schilder zu säubern.
Und es entstehen im Jahr 2023 zwei Spiele, die sich mit dem Ruhrgebiet befassen. Mit meiner Frau unternehme ich die ein oder andere Wanderung im Ruhrgebiet, die ihr hier nachlesen könnt.
Dann gibt es noch die Planung mit Jack Tengo regelmäßiger unseren Quasselkompott auch mit Gästen zu machen.
Ein Bühnenprogramm ist ebenfalls in Arbeit, sowie Stadtführungen auf meine Art und Weise. Spontan werden die ein oder anderen Aktionen stattfinden, die ich unterstütze. Spontane unbezahlte Werbefilme mache ich ebenfalls, genauso würde ich auch bezahlte machen, aber das ist ein anderes Thema.
Meine Güte, was der alles plant und machen will, wird jetzt gedacht. Planung ist das eine, Ausführen ist das andere. Die Arbeit, um Geld zu verdienen, um diesen Blog und meine Leidenschaft aufrecht zu erhalten, hat neben der Versorgung meiner 86 Jahre alten Mutter natürlich Vorrang. Da wird sich, wie im letzten halben Jahr die geplanten Dinge ebenfalls verschoben haben, das ein oder andere ebenfalls verschieben müssen. Dennoch sind das alles Planungen, die ausgeführt werden.
Genauso, wie ich besondere Motive selbst rausbringen werde für den Kalender, weil sich kaum ein Fotograf oder Fotografin trotz Aufruf für meinen Spendenkalender gemeldet hat, der etwas beisteuern möchte. Vielleicht für das Jahr 2025. Denn der Kalender wird, wenn er ein Erfolg wird, weiter fortgesetzt werden.
Das war ein Ausblick auf das TUN des Ruhrpottologen für das Jahr 2023. Freut euch also auf das weitere Füllen dieses Blogs, der auch die Ruhrpottwörter nicht vergessen hat und die bisherigen neu überarbeitet aus Facebook in Youtube und in den Blog als Hörspiel und Schauspielvideo herausbringen wird. Auf gehts ins neue Jahr!
Ich wünsche allen ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2023!
Lecker Argentinische Steaks essen gegangen in Bochum bei EL TORO.
Seit 1974 gibt es das Steakhaus. Die Filets und Steaks vom Aberdeen – Angus-Rind werden direkt vom offenen Grill frisch serviert . Es gibt auch gegrillte Fischspezialitäten und kroatische Hauptspeisen.
Auf gute Lebensmittel und nette und schnelle Bedienung wird seit der Eröffnung gesetzt. Nicht umsonst wird eine Tischreservierung empfohlen! Tel: 0234-13801
Spontan hab ich beim Rumpsteak verspeisen dort das Video und die Fotos gemacht, weil es einfach lecker war. Das kann ich doch niemandem vorenthalten.
Video (1 Min):
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Aus Rücksicht des Datenschutzes habe ich den vollen Innenraum nicht gefilmt.
Wer direkt in die Speisekarte schauen möchte: https://www.eltoro-bochum.de/ Sie ist auch in Englisch verfasst.
Das Aberdeen-Angus-Fleisch, Weine und andere argentinische Lebensmittel von El Toro werden seit 1986 über DAT Handelsgesellschaft mbH aus Köln beliefert. Dort wird die direkt aus der Pampa aus Argenitinien importierte Ware produziert, importiert und vertrieben.
Mein Video und Blog-Beitrag ist unaufgeforderte und unbezahlte Werbung, einfach eine Empfehlung zum Essen gehen in Bochum im Ruhrgebiet vom
Rumpsteak medium vom Aberdeen-Angus-Rind – sehr zart!
Medium und Zart
Spliffs Carbonada ist eine argentinische Gulaschsuppe, keine Spaghetti
Steakhaus El Toro seit 1974
Offener Grill im El Toro
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Bratapfel ist sonst nicht so mein Ding, aber der Kuchen von Ewa Sliwka in ihrem Golden Café war ein Gedicht
Mitten in der schwierigen Phase von Pandemie und Lockdown schwimmt Ewa Sliwka gegen den Strom und eröffnet den langgehegten Wunsch ein Café zu eröffnen.
Im kleinen Innenbereich können leckere selbstgemachte Kuchen, Torten und Waffeln verschnabuliert werden. Ab 9 Uhr von Montags bis Samstags können frische Brötchen und Croissants mit Wurst und Käse verspeist werden.
Das kleine gemütliche Café auf der Gladbecker Straße 12 liegt zwischen der Fußgängerzone und dem Übergang zum ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) von Bottrop.
Ich hab den Bratapfelkuchen sehr genossen und die Superhuperkaffeemaschine macht einen heißen süffigen Kaffee.
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Wer mal einen neugierigen Abstecher in die Bottroper Innenstadt macht, um sich die leeren Schaufenster des musealen Karstadt-Gebäudes anzusehen oder die historisch lange Baustelle des Hansa-Centers, der sollte zumindest das Quadrat, das besondere weltweit bekannte Kunst- und Heimatmuseum besuchen.
Bratapfelkuchen – LECKER
Anschließend in der GLA (Gladbecker Straße), wo eine kleine Vielfalt verschiedener Kneipen und Restaurants, den Gaumen auf unterschiedliche Art und Weise benetzt werden können, auf jeden Fall vorher lecker Kaffee und Kuchen bei Ewa Sliwka genießen.
Wer im Ort arbeitet, wie schon mal auch meine Frau Ewa als Übersetzerin und Dolmetscherin, kann bei der herzlichen Inhaberin Ewa neben dem Besuch und Genuß einen netten Plausch machen.
Speisen können auch mitgenommen werden. Im Café sitzt man sehr heimelig, aber auch draußen ist ein kleiner Bereich zum Genießen eingerichtet.
Studentenrabatt 10% bei Golden Cafe
Wenn ich Zeit habe, bin ich auch dort zu finden. Der Beitrag ist einfach eine POTTEmpfehlung ohne Aufforderung oder bezahlte Werbung von Ewa Sliwkas Seite.
Ich war mit Ralf Opiol nach dem Besuch des Quadrat kurz vor der Schließung dort und machte das Video spontan mit Genehmigung.
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Die Vorweihnachtszeit ist immer so stressig. Ist nicht weihnachtlich dekoriert worden, wie bei Bert Dussel, dann vergisst man auch welche Feiertage bevorstehen:
Youtube-Video:
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Ewa & André Brune von BigosKraut wünschen Frohe Weihnachten auf Polnisch = Wesołych Świąt in einem Bonus Video, bevor das ursprünglich vorgesehene zweite kommen sollte.
Wir erzählen auch etwas über Heinzelmännchen und Wichteln in Deutschland und Polen.
Zum Youtube-Video:
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Wie feiern die Ukrainer in den verschiedenen Landesteilen Weihnachten?
Im Westen der Ukraine leben mehr katholisch Gläubige. Sie feiern, Weihnachten, wie in Deutschland am 24. bzw. 25.12. nach dem Gregorianischen Kalender.
Im Osten der Ukraine leben mehr orthodox Gläubige Christen. Sie feiern nach dem Julianischen Kalender am 6. bzw. 7.1. Weihnachten.
So feiert man in der Ukraine sogar zwei Mal Weihnachten.
Zum Podcast:
Mehr Informationen zur Geschichte des im 16. Jahrhundert entstandenen Gregorianischen Kalender, der die im Laufe der Jahrhunderte verschobenen Jahreszeiten wieder in eine rechnerischen richtigen Bahn reformiert hat: Gregorianischer Kalender – Wikipedia
Mehr Informationen zur Geschichte des Julianischen Kalenders, der auf eine Einführung 45 v. Chr. von Julius Cäsar basiert:
An dem besagten Weihnachtstagen gibt es ein besonderes traditionelles Essen, das aus 12 Gerichten besteht. Den Quellen nach zu urteilen ist die Zahl 12 mit den Aposteln Jesus zusammenhängend, aber eine richtige Einordnung kann nicht bestätigt werden. Es können auch die Monate sein.
Dazu gehört ein besonderer Brei: Kutja
Bei Kinder ist es sehr beliebt. Es besteht aus gekochten Weizenkörnern, mit Zucker gemahlenen und eingeweichten Mohnkörnern und nach Geschmack zusätzlich mit Walnüssen, Rosinen und Honig. In verschiedenen Regionen wird auch Reis oder Gerste statt Weizen benutzt.
Eine etwa einstündige sowjetische Verfilmung von Nikolai Gogols Geschichte „Die Nacht vor Weihnachten zeigt wie in der Ukraine traditionell Weihnachten gefeiert wird.
Die weltweit bekannte Komposition „Schtschedryk“ ist ein altes ukrainisches heidnisches Volkslied.
Allein durch den Film „Kevin – Allein zu Haus“ wurde das Lied so berühmt und mittlerweile in unzähligen Varianten in Youtube zu finden. Es gibt die Muppets, Gregoriansche Chöre, Angelo Kelly, kürzlich im Dezember 2022 einem an der Grenze der Ukraine stehenden NATO-Chor und viele andere Interpreten, die das Lied auf ihre Art und Weise vertont haben.
Es geht in der Geschichte des altes Volksliedes um eine Schwalbe, die zu einem Wirt fliegt. Sie ruft ihn, damit er auf seine Schafherde schaut, die plötzlich viele Lämmlein geboren haben. Der Wirt wird dadurch sehr wohlhabend.
Gespielt wird das Lied alte Volkslied der Bauern zum alten Neujahrsfest nach altem Stil des Julianischen Kalenders am 13. Und 14. Januars. Der Tag heißt Schtschedryi Wetschir, übersetzt großzügiger Abend, weil an dem Tag nach der Fastenzeit alles auf dem Tisch stehen darf, auch Fisch und Fleisch. An diesen Tagen wünscht man einander Gesundheit, Wohlstand und gute Ernte
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